Wieso Hat Der Saturn Einen Ring?

Wieso Hat Der Saturn Einen Ring
Ringe des Saturn – Wikipedia Dieser Artikel behandelt die den Planeten umkreisenden Eis- und Gesteinsbrocken; für das Buch von W.G. Sebald siehe, Saturn und seine Ringe (, 1981) Saturn und seine Ringe gegen die Sonne aufgenommen (, 2006) ● D-Ring (bläulich, nahe Saturn) ● C-, B- und A-Ring (sehr gut sichtbar) ● F-Ring (schmaler, sehr heller Ring) ● Janus/Epimetheus-Ring (schmal, blass) ● G-Ring ● Pallene-Ring (blass, gut zu sehen ober- und unterhalb von Saturn) ● E-Ring Als Ringe des Saturn (oder Saturnringe ) wird das bezeichnet, das den Planeten umgibt.

Es ist das auffälligste und charakteristische Merkmal des Planeten und durch ein ab etwa 40-facher sichtbar. Die Ringe bestehen aus einer ungeheuren Anzahl einzelner kleiner Materialbrocken, die den umkreisen. Die Größe dieser Partikel, die im Wesentlichen aus Eis und Gestein bestehen, reicht von Staubteilchen bis zu einigen Metern.

Aus der Ferne betrachtet erscheinen sie als geschlossener ringscheibenförmiger Körper. Das Ringsystem wird von größeren und kleineren Lücken in konzentrische Einzelringe unterteilt. Die zwei hellsten Ringe (A- und B-Ring) wurden bereits mit den ersten Teleskopen im Jahr 1610 entdeckt, der innen anschließende, fast durchsichtige C- oder erst 1850.

  • Die vier weiteren, sehr feinen und lichtschwachen Gebilde wurden erst durch drei zwischen 1979 und 1981 nachgewiesen.
  • Die Ringe sind mit einer Dicke zwischen 10 und 100 Metern bei einem Durchmesser von fast einer Million Kilometern extrem dünn.
  • Sie liegen genau in der des Saturn und werfen einen sichtbaren auf ihn – wie auch umgekehrt der Saturn auf seine Ringe.

Der Schattenwurf auf die Saturnoberfläche ist umso ausgeprägter, je mehr das dünne Ringsystem im Laufe eines Saturnjahres mit seiner schmalen „Kante» gegenüber der Sonne geneigt ist.

Warum gibt es Ringe um Planeten?

Entstehung – Die Entstehung eines Planetenrings ist bis heute nicht vollständig erklärt. Ein Ansatz ist, dass Ringe entstehen können, wenn ein kleiner Mond dem Planeten zu nahe kommt, sich also innerhalb der Roche-Grenze befindet, und dort durch die Gezeitenkräfte des Planeten auseinandergerissen und um den Planeten verteilt wird.

Hat der Saturn einen Ring?

Mond Chrysalis: Aus der Bahn geworfen und zerstört – Da die Resonanz-Theorie widerlegt werden konnte, musste es eine andere Ursache geben. Um diese zu finden, rekonstruierte das Team die gesamte Entwicklung des Saturn in einem Modell. Dazu simulierten sie außerdem einen zusätzlichen Mond zwischen Titan und Iapetus: Chrysalis.

Als Titan begann, immer weiter nach außen zu wandern, könnte Chrysalis‘ Umlaufbahn vor 100 bis 200 Millionen Jahren instabil geworden sein. Das hätte schließlich dafür gesorgt, dass der Mond zerstört wurde – entweder durch Schwerkraftturbulenzen, die ihn aus dem System warfen, oder durch seine plötzliche Nähe zum Saturn.

„In beiden Fällen wäre der Saturn dadurch aus der Resonanz gefallen», so die Forschenden. Das würde seine heutige Schieflage erklären. Praktischerweise nicht nur das: Die Zerstörung des Mondes – egal durch welches Szenario – könnte dann auch die Entstehung der Saturnringe begünstigt haben, indem sich die Trümmerteile des Mondes zu den aus Eisbrocken und Gestein bestehenden Ringen formiert haben.

  • Das Alter der Ringe würde zu dieser Entstehungstheorie passen.
  • Dieses neu entworfene Szenario halten auch andere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für plausibel.
  • Jetzt muss es allerdings noch genau geprüft werden.
  • Sollte die Theorie aus Cambridge verifiziert werden, würde die Geschichte unseres Kosmos um ein wichtiges neues Puzzleteil bereichert.

: Wie entstanden die Ringe des Saturn? | National Geographic

Wer hat die Ringe des Saturn entdeckt?

Entdeckung und Benennung – (Künstlerische Darstellung) Saturns Ringe sind entsprechend der Reihenfolge ihrer Entdeckung benannt und werden von innen nach außen als D-, C-, B-, A-, F-, G- und E-Ring bezeichnet. Insgesamt beträgt die Gesamtmasse aller Saturnringe 30 Billiarden Tonnen, das entspricht etwa der Masse eines Asteroiden von knapp 300 Kilometer Durchmesser.

Auf astronomischen Übersichtsaufnahmen sind gewöhnlich nur der A- und der B-Ring und die sie trennende Cassini-Teilung, allenfalls noch die im A-Ring zu sehen. Letztere wurde erstmals am 7. Januar 1888 von am beobachtet. Erst durch Raumsonden erkannte man, dass die Ringe wiederum Lücken aufweisen und sich in noch kleinere eng begrenzte Unterringe aufteilen.

Das Ringsystem an sich wurde im Juli 1610 von mit einem der ersten entdeckt. Galilei erkannte die Ringe jedoch nicht als isolierte Objekte, sondern deutete sie als Henkel ( ansae ). Der holländische Astronom beschrieb die Ringe 45 Jahre später korrekt: „Der Saturn ist von einem dünnen, flachen Ring umgeben, der ihn nirgends berührt und der zur geneigt ist»,

vermutete als erster, dass die Ringe aus einzelnen Partikeln bestehen, und entdeckte 1675 die markanteste Lücke im Ringsystem, die nach ihm benannte, die den damalig bekannten Ring in einen helleren äußeren A-Ring und einen etwas dunkleren inneren B-Ring teilte. Der nächstschwächere C-Ring wurde von am 15.

November 1850 entdeckt. Der blaue und noch schwächere innere D-Ring wurde 1969 von entdeckt; ein erster Verdacht stammt allerdings schon aus dem Jahr 1933 von N.P. Barabashov und B. Semejkin.

  • Der E-Ring (ursprünglich Exterior-Ring) wurde 1967 auf Aufnahmen aus dem Vorjahr durch entdeckt.
  • Der F-Ring wurde im September 1979 durch Pioneer 11 entdeckt.
  • Der G-Ring wurde im November 1980 durch Voyager 1 entdeckt.

Der Saturn- hat am 17. September 2006 einen weiteren, schwachen Staubring entdeckt. Dieser Ring befindet sich außerhalb der hellen Hauptringe zwischen den schwachen Ringen F und G, im Bereich der Umlaufbahnen der kleinen und, Er besteht vermutlich aus Teilchen, die von diesen Satelliten aus bei von ins All geschleudert wurden.

Mit dem wurde im Jahre 2009 ein wesentlich weiter außen liegender, vom Hauptringsystem unabhängiger Ring (besser Staubwolke) anhand seiner Infrarotstrahlung entdeckt. Visuell ist der Ring auf Grund seiner sehr geringen Materiedichte und der schwachen Reflexion des nicht zu erkennen. Der Ring erstreckt sich über einen Saturnabstand von 6 bis 12 Millionen Kilometer und ist etwa 2,5 Millionen Kilometer dick.

Nach Angaben des, das im Auftrag der NASA die Raumsonde Spitzer betreut, fände die Erde etwa eine Milliarde Mal Platz in dem Ring. Wäre er von der Erde aus sichtbar, würde er doppelt so groß wie der Vollmond erscheinen. Gegen das innere Ringsystem ist er um 27° geneigt.

Es wird angenommen, dass der Ring aus Material des Mondes stammt. Dieser dreht sich mit dem neu entdeckten Ringsystem, im Vergleich zu den bisher bekannten Ringen, in die entgegengesetzte Richtung um den Saturn. Mit dem Weltraumteleskop wurde 2015 festgestellt, dass sich der Ring in einer Entfernung von 6 bis 16 Millionen Kilometer von der Saturnoberfläche erstreckt.

Er besteht hauptsächlich aus sehr kleinem, dunklen Staub, der extrem weiträumig verteilt ist.

Was ist das Besondere an Saturn?

Typisch für den Saturn sind seine unzähligen Ringe. Sie umspannen den Planeten und bestehen hauptsächlich aus vielen kleinen und größeren Partikeln. Die vielen Tausend einzelnen Ringe können dabei in vier gut sichtbare Hauptringe eingeteilt werden. Außerdem umgeben den Saturn 82 Monde.

Warum gibt es den Pluto nicht mehr?

Ein Zwergplanet, -, ist ein Planet, der seinen Orbit nicht von anderen Himmelskörpern gereinigt hat – und kein Satellit ist. Am letzten Punkt scheiterte Pluto: Er ist so klein, dass er seinen Orbit nicht reinigen konnte. Für ihn und ähnliche Himmelskörper hat die IAU daher die Kategorie der Zwergplaneten geschaffen.

Ist es möglich auf dem Saturn zu leben?

Saturn: Der Planet mit Ringen im Steckbrief Mit seinen bunten Ringen schlägt Saturn alle anderen Planeten aus dem Feld. Doch er birgt einen weiteren Schatz: Monde mit Atmosphären und flüssigen Ozeanen – und womöglich Leben. Eine Hubschraubermission soll das Rätsel von Saturns Eismonden klären. Im Clip: Wie Planeten und Sterne zu ihren Namen kommen. Wieso Hat Der Saturn Einen Ring 0

  • Der Gasriese Saturn ist die Nummer zwei im Sonnensystem – weit hinter, aber noch vor,
  • Schönheits-Bonus: Mit seinen zahlreichen Ringen ist Saturn aber der vielleicht attraktivste aller acht Planeten,
  • Grund: Er ist ideale Planet für astronomische Voyeure, Seine Ringe sind schon in einem Feldstecher ab etwa 40-facher Vergrößerung zu erkennen. In einem Amateurfernrohr lassen sich sogar die Teilungen (Lücken in den Ringen) sehen.
  • Saturn ist aber aus einem ganz anderen Grund eines der heißesten Ziele im Sonnensystem: Unter den Eisdecken einiger Saturnmonde soll es flüssiges Wasser geben – die Voraussetzung für !
  • Daher sind zu Saturns Monden zahlreiche ungewöhnliche Missionen geplant. Den Mond Titan will die mit einem Hubschrauber erkunden – so wie der, Den Eispanzer anderer Eismonde könnten eines Tages Sonden durchbohren, um an das Wasser zu gelangen.
  • Zuletzt besuchte die Nasa-Raumsonde Cassini den Planeten und sandte von 2004 bis 2017 spektakuläre Aufnahmen zur Erde (siehe Bildergalerie).
  • Rekordhalter: Ein internationales Forschungs-Team entdeckte im Mai 2023 auf einen Schlag 62 neue Saturn-Monde, Damit hat der Planet mit 145 Trabanten die meisten Monde in unserem Sonnensystem.

Wenn du dir Saturn und seine Ringe anschauen willst, ist 2023 ein sehr gutes Jahr. Im Juni steht er mit der Erde in einer Linie zur Sonne (für Experten: in Opposition) und ist dabei «nur» 840 Millionen Kilometer von uns entfernt. Das macht ihn am Nachthimmel besonders gut sichtbar.

  • Masse: 85 Erdmassen. Damit nimmt er nach Jupiter im Sonnensystem den zweiten Platz ein.
  • Umlaufzeit: Saturn benötigt 29,5 Jahre, um die Sonne einmal zu umrunden.
  • Dauer eines Saturntags: 10 Stunden 33 Minuten.
  • Monde: Saturn hat nach neusten Entdeckungen 145 bekannte Monde, die zwischen etwa 300 Meter und 5.150 Kilometer groß sind.
  • Besteht vor allem aus: Wasserstoff (etwa 96 Prozent ) Helium (3) und Methan (0,5).
  • Dichte: Der Gasriese hat mit 690 Kilogramm pro Kubikmeter die geringste Dichte aller Planeten. Der Gesteinsplanet Erde ist dagegen 8-mal dichter (5514).
  • Temperatur: An der Oberflächen ist Saturn etwa minus 139 Grad Celsius kalt, in seinem Inneren herrschen nach Ansicht von Wissenschaftlern über 10.000 Grad Celsius,
  • Entdeckt: Wegen seiner guten Sichtbarkeit seit jeher als «Wandelstern» bekannt (alter Name für Planet). Im alten Ägypten als «Himmelsstier» bekannt, bei den Babyloniern als «der Beständige».
  • Heutiger Name: Benannt nach dem römischen Gott Saturn, Vater des Obergotts Jupiter,
  • Entfernung: Saturn ist je nach Konstellation zwischen etwa 1,2 und 1,7 Milliarden Kilometer von der Erde entfernt.
  • Saturn besitzt mehr als 100.000 Ringe, die um seinen Äquator kreisen. Zwar haben alle Gasplaneten ein Ringsystem, Doch nur bei Saturn ist es so gut zu sehen. Seine Ringe sind so ausgeprägt, dass sie sogar einen Schatten auf Saturn werfen.
  • Die nur einige Meter dicken Lagen aus Eis und Gesteinbröckchen beginnen schon 7000 Kilometer über Saturn und reichen etwa eine Million Kilometer weit in den Weltraum.
  • Der erste Mensch, der die Ringe des Saturn sah, war der, Doch sein, eines der ersten seiner Art, war noch so schwach, dass er sie nicht als Ringe deutete, sondern als Henkel,
  • Magic Saturn: Gut alle 15 Jahre verschwinden die Ringe, das nächste Mal 2024, Eine optische Täuschung : Dann befindet sich Saturn in der sogenannten Kantenstellung : Die Ringkante zeigt dann genau in Richtung Erde, Da sie so dünn ist, lässt sie sich nicht mehr erkennen.
  • Das Material der Ringe stammt vermutlich von zerbröselten Monden, Denn kommt ein Mond Saturn zu nahe, wirkt die enormen Schwerkraft Saturns an der innen und außen liegenden Seite eines Monds stärker als die eigene Gravitation, sodass er förmlich zerscherrt wird.
  • Eine andere Ursache könnten Einschläge von sein, die Saturn-Monde pulverisierten und ihre Reste in seiner Umlaufbahn verteilten.
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Saturn ist zwar ein Gasplanet. Doch sein 16 000 Kilometer messender Kern besteht aber aus Eis und Gestein. Er ist so groß, dass darin mehr als zehn Erden Platz hätten, so Modellrechnungen von Wisssenschaftler:innen. Das Innere glüht mit bis zu 12.000 Grad Celsius.

Als Folge strahlt der Saturn mehr als doppelt so viel Energie an seine Umgebung ab, als er von der Sonne bekommt. Um den Kern lagert eine Schicht aus metallischem Wasserstoff (grau) und darüber wiederum stark verdichteter Wasserstoff (braun). Der Druck ist so hoch, dass die Grenzen von Gas und Flüssigkeit verschwimmen.2005 warf die Saturn-Raumsonde Cassini eine 350 Kilogramm schwere Tochtersonde über Titan ab – mit einem Durchmesser von 5150 Kilometern der größte aller Saturnmonde,

Zweieinhalb Stunden driftete die Sonde Huygens durch die dichte Stickstoff-Atmosphäre des Monds. Auf den zur Erde gesandten Bildern sahen Wissenschaftler zerklüftete Landschaften aus Felsen mit Meeren aus Eis und Flüssen voller flüssigem Methan (im Video weiter unten kannst du die Landung mitverfolgen). Wieso Hat Der Saturn Einen Ring Per Atombatterie angetrieben sollen acht Rotoren den Dragonfly (englisch für Libelle) bis zu acht Kilometer am Stück fliegen lassen. © NASA / John Hopkins University Die Wissenschaftler jubelten – ein Ozean voller organischer Substanzen, ein riesiges, außerirdisches Versuchslabor, das seit Hunderten Millionen Jahre ganz allein experimentiert.2026 plant die NASA nun, einen Hubschrauber auf Titan zu schicken. Die Sonde Cassini war eine der spektakulärste Nasa-Missionen aller Zeiten.13 Jahre. Eine der Hauptaufgaben von Cassini war es die Ringe zu untersuchen. Das System ist. Herausforderung für die Weltraumnavigatoren: Cassini musste dabei x-mal durch die. 1976 hatte die Raumsonde Pioneer 11 den Weg erkundet. Als erstes Raumschiff. In dieser Aufnahme aus über einer Million Kilometer Entfernung als blaues Band am. Von „oben» betrachtet, sieht es aus, als hätte ein Mathelehrer eine geometrische. Am Südol des Saturnmonds Enceladus fotografierte Cassini, wie Geysire entlang einer.

  • Wie alle Planeten dreht sich auch Saturn um sich selbst. Da er aber aus Gas besteht, rotieren seine Bestandteile unterschiedlich schnell. So dauert ein Saturntag am Äquator 10 Stunden, 13 Minuten und 59 Sekunden – am Pol hingegen eine knappe halbe Stunde langsamer.
  • Leichtfuß: Trotz seiner enormen Größe sind seine Bestandteile durchschnittlich derart wenig kompakt, dass sie leichter sind als Wasser. Theoretisch würde Saturn also in einem interplanetaren Riesenozean schwimmen wie ein Tennisball,
  • Kurios: Zwei Monde rotieren auf derart ähnlichen Bahnen um Saturn, dass sie eigentlich etwa alle vier Jahre zusammenstoßen müssten. Doch kommen sie sich nahe, tauschen sie einfach ihre Umlaufbahn. Der eine rutscht eine Bahn niedriger und wird damit schneller, der andere eine höher und wird langsamer. So entfernen sie sich wieder voneinander, bis das Orbit-wechsel-dich-Spiel erneut beginnt.
  • Die gelbbraune Musterung Saturns stammt von der Stickstoff-Verbindung Ammoniak, die in seiner Atmosphäre als gefrorene Kristalle herumschwirrt.

Saturn ist zwar der zweitgrößte aller Planeten, aber er hat nur 30 Prozent der Masse von Jupiter, der Nummer 1 im Sonnensystem

  • Kann man auf den Planeten Saturn leben? Auf Saturn kann kein Mensch leben. Der Planet hat keine feste Oberfläche, um auf ihm zu landen und eine Basisstation zu bauen. Was es zusätzlich schwer macht: Es fehlt Saturn eine Atmosphäre, die sich atmen lässt, und es ist auf der Oberfläche bis zu minus 139 Grad Celsius kalt.
  • Wie viel Monde hat Saturn? Saturn hat nach neusten Erkenntnissen von Mai 2023 145 bekannte Monde – so viele wie kein anderer Planet in unserem Sonnensystem, Die bekanntesten sind die großen Eismonde Titan, Iapetus und Enceladus.
  • Was sind die Besonderheiten von Saturn? Jupiter ist der zweitgrößte Planet im Sonnensystem. Zwar besitzen alle Gasplaneten ein Ringsystem, Doch sind seine Ringe bereits mit einem guten Feldstecher zu erkennen.
  • Warum hat der Saturn einen Ring um sich? Wissenschaftler:innen nehmen an, das Ringsystem stamme von Monden, die von der Schwerkraft des Gasriesen zerrieben wurden, oder von einem Kometen getroffen wurden und dabei zerbröselten.
  • Was für eine Art Planet ist der Saturn? Saturn ist ein Gasriese. Im Gegensatz zu den Gesteinsplaneten wie Erde und Mars besteht Jupiter genauso wie auch Jupiter hauptsächlich aus Wasserstoff und Helium. Daher besitzt er auch keine feste Oberfläche.

Veröffentlicht: 15.05.2023 / Autor: Peter Schneider : Saturn: Der Planet mit Ringen im Steckbrief

Wie kalt ist es auf dem Saturn?

Wieso Hat Der Saturn Einen Ring Astronomische Fakten Saturn ist 1,4 Milliarden km von der Sonne entfernt und braucht 29,5 Jahre für eine Sonnenumkreisung. Er dreht sich nur wenig langsamer als Jupiter, ein Tag auf dem Saturn dauert 10:40h. Sein Durchmesser beträgt 120.000 km. Saturn ist wie Jupiter ein Gasplanet ohne feste Oberfläche, aber mit einer ausgedehnten, dichten Atmosphäre mit Wolkenbändern und heftigen Stürmen. Ringe Das auffälligste Merkmal des Saturn sind seine Ringe. Mit dem bloßen Auge sind sie zwar nicht zu erkennen, aber schon in bescheidenen Teleskopen kann man sie gut sehen. Es handelt sich nicht um einen einzigen breiten Gürtel, sondern um eine Vielzahl kleiner schmaler Ringe, die sich in vier Bänder aufteilen. Monde Saturn hat viele Monde, zur Zeit sind über 50 bekannt. Der größte Saturnmond ist Titan (Bild), der zweitgrößte Mond im Sonnensystem und der einzige mit einer dichten Atmosphäre. Seine Gashülle aus Stickstoff ist dichter als die der Erde.2005 landete die Raumsonde Huygens auf Titan, um (allerdings erfolglos) nach Lebensspuren zu suchen.

Der Mond Japetus ist auf einer Seite sechsmal heller als auf der anderen. Der Mond Enceladus wiederum besteht aus fast reinem Wassereis und hat am Südpol Geysire, aus denen unter hohem Druck Wasserdampf in den Weltraum entweicht. Beobachtung Saturn kann mühelos mit dem bloßen Auge beobachtet werden. Ähnlich wie Jupiter ist er die meiste Zeit des Jahres gut zu sehen.

Er kommt einmal im Jahr in Opposition, jedes Jahr zwei Wochen später als im Vorjahr, und ist dann als heller, gelblicher „Stern» leicht zu finden, wenn er auch nicht ganz so strahlend hell ist wie Jupiter. Die Ringe und die helleren Monde sind allerdings nur im Teleskop zu sehen. Raumsonden Saturn wurde bisher von 4 Raumsonden besucht. Die ersten drei, Pioneer 11, Voyager 1 und Voyager 2, konnten nur Vorbeiflüge durchführen. Die bisher letzte, CASSINI, ist 2004 in eine Umlaufbahn um Saturn gebracht worden, umkreist ihn seither und sendet immer noch (2014) hervorragende Bilder des Planeten, seiner Monde und der Ringe.

Wie viele Saturnringe gibt es?

Die Ringe – dünner als ein Blatt Papier – Mit den drei Raumsonden Pioneer 11 sowie Voyager 1 und 2 erreichten Ende der 1970er, Anfang der 1980er Jahre erstmals künstliche Späher Saturn, die unser Bild des Ringplaneten und seiner derzeit 83 bekannten Monde revolutionierten.

  • Statt nur vier Ringen ist Saturn von Tausenden schmaler Ringe umgeben.
  • Es zeigte sich, dass ihre vertikale Erstreckung äußerst gering ist.
  • Meistens sind sie nur wenige Meter dick, nur im Bereich des dichten B-Rings kann ihre Dicke auch schon einmal mehr als 100 Meter betragen.
  • Sie sind damit im Verhältnis zu ihrer Breite viel dünner als ein Blatt Papier.

Die Sonden zeigten, dass die Saturnringe überwiegend aus Bruchstücken von Wassereis bestehen, die unterschiedlich stark mit andersfarbigen Beimengungen wie Silikatmineralen oder organischen Molekülen verunreinigt sind. © Saturn: NASA; Text: Sterne und Weltraum (Ausschnitt) Steckbrief Saturn

Wie lange existieren die Ringe des Saturn?

Die Saturnringe – alt und für die Ewigkeit Neue Beobachtungen der amerikanischen Planetensonde Cassini deuten darauf hin, dass die Saturnringe bereits seit 4,5 Milliarden Jahren existieren – und damit genauso alt sind wie das Sonnensystem. San Francisco (USA) – Das berichteten jetzt Forscher des Cassini-Teams auf einer Fachtagung der American Geophysical Union in San Francisco.

Bislang dachten die Astronomen, die Ringe seien vor rund 100 Millionen Jahren entstanden. «Die Beweislage spricht dafür, dass Saturn während seiner gesamten Geschichte Ringe besessen hat», sagt Larry Esposito von der University of Colorado in Boulder, der eines der Messgeräte an Bord von Cassini betreut.

«Wir sehen ein intensives, schnelles Recycling von Ringmaterial: Einerseits werden ständig Monde zu kleinen Ringpartikeln zerschmettert, andererseits sammeln sich die Ringpartikel und bilden neue Monde.» Bislang waren die Planetenforscher davon ausgegangen, dass die Ringe des Saturn ein kosmisch gesehen eher kurzlebiges Phänomen sind.

  • Sie sollten demnach vor rund 100 Millionen Jahren durch die Kollision eines Kometen mit einem großen Saturnmond entstanden sein – und sich langsam wieder auflösen.
  • Doch nun spricht alles dafür, dass es die Ringe auch in Milliarden von Jahren noch geben wird», so Esposito.
  • Alte Ringe, so lautete bislang das wichtigste Argument, müssten im Verlauf der Zeit «verstauben» und so immer dunkler werden.
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Doch die Saturnringe leuchten immer noch strahlend hell. Die Messungen von Cassini zeigen nun jedoch, dass die Ringe sehr viel mehr Eis enthalten als bislang vermutet. «Und je mehr Masse in den Ringen ist, um so mehr wird natürlich jede Verschmutzung verdünnt», erläutert Esposito.

Was bedeutet der Name Saturn?

Saturn
Saturn in natürlichen Farben, fotografiert am 6. Oktober 2004 von der Raumsonde Cassini aus einer Entfernung von 6,3 Millionen km.
Eigenschaften des Orbits
Große Halbachse 9,582 AE (1.433,4 Mio. km)
Perihel – Aphel 9,041 – 10,124 AE
Exzentrizität 0,0542
Neigung der Bahnebene 2,4845°
Siderische Umlaufzeit 29,457 a
Synodische Umlaufzeit 378,09 d
Mittlere Orbitalgeschwindigkeit 9,68 km/s
Kleinster Erdabstand 7,991 AE
Größter Erdabstand 11,086 AE
Physikalische Eigenschaften
Äquatordurchmesser ∗ 120.536 km
Poldurchmesser ∗ 108.728 km
Masse ≈95 Erdmassen 5,683 · 10 26 kg
Mittlere Dichte 0,687 g/cm 3
Hauptbestandteile (Stoffanteil der oberen Schichten)

  • Wasserstoff (H 2 ): 96,3 ± 2,4 %
  • Helium : 3,25 ± 2,4 %
  • Methan : 0,45 ± 0,2 %
  • Ammoniak : 0,0125 ± 0,0075 %
Fallbeschleunigung ∗ 10,44 m/s 2
Fluchtgeschwindigkeit 35,5 km/s
Rotationsperiode 10 h 33 min
Neigung der Rotationsachse 26,73°
Geometrische Albedo 0,499
Max. scheinbare Helligkeit −0,55 m
Temperatur ∗ Min. – Mittel – Max. 134 K (−139 °C )
∗ bezogen auf das Nullniveau des Planeten
Sonstiges
Monde 145 + Ringsystem
Größenvergleich zwischen Erde (links) und Saturn

Der Saturn ist von der Sonne aus gesehen der sechste Planet des Sonnensystems und mit einem Äquatordurchmesser von etwa 120.500 Kilometern (9,5-facher Erddurchmesser) nach Jupiter der zweitgrößte. Mit 95 Erdmassen hat er jedoch nur 30 % der Masse Jupiters.

Wegen seines auffallenden und schon im kleinen Fernrohr sichtbaren Ringsystems wird er oft auch der Ringplanet genannt, obwohl auch bei den anderen drei Gasplaneten Ringsysteme gefunden wurden. Der Saturn hat eine durchschnittliche Entfernung zur Sonne von gut 1,43 Milliarden Kilometern, seine Bahn verläuft zwischen der von Jupiter und der des sonnenferneren Uranus,

Er ist der äußerste Planet, der auch mit bloßem Auge gut sichtbar ist, und war daher schon Jahrtausende vor der Erfindung des Fernrohrs bekannt. Als Gasplanet hat Saturn keine feste Oberfläche. Seine oberen Schichten bestehen zu etwa 96 % Stoffanteil aus Wasserstoff,

  1. Von allen Planeten des Sonnensystems weist Saturn die geringste mittlere Dichte auf (etwa 0,69 g/cm³).
  2. Von den anderen Planeten hebt sich der Saturn durch seine ausgeprägten, hellen und schon lange bekannten Ringe ab, die zu großen Teilen aus Wassereis- und Gesteinsbrocken bestehen.
  3. Der scheinbare Winkeldurchmesser des Planetenkörpers beträgt je nach Erdentfernung zwischen 15″ und 20″, jener der Ringe zwischen 37″ und 46″.

Die sogenannten Äquatorstreifen der Wolkenschichten sind auf Saturn weniger deutlich ausgeprägt als bei Jupiter, was wahrscheinlich mit einer hochlagernden Dunstschicht zusammenhängt. Bis 2023 wurden 145 Monde des Saturns entdeckt. Der mit Abstand größte Saturnmond ist Titan mit 5150 Kilometern Durchmesser.

Warum hat der Saturn so viele Monde?

Warum haben Planeten Monde? – Die Erde hat einen, der Mars zwei, Jupiter und Saturn sogar je über sechzig! Nur zwei Planeten im Sonnensystem müssen ohne Monde auskommen: Merkur und Venus, alle anderen Planeten haben mindestens einen Mond. Aber warum haben die meisten Planeten Monde? Und was ist ein Mond eigentlich? Unser Mond ist nur einer unter vielen in Sonnensystem. Quelle: imago stock&people Für uns ist der Mond zuerst einmal der helle Kreis, der nachts am Himmel steht. Er sieht zwar klein aus, aber in Wirklichkeit ist er eine große Gesteinskugel mit 3475 km Durchmesser, die um die Erde kreist.

  1. Und genau so ist es auch bei den anderen Planeten: Sie werden ebenso von kleineren oder größeren Himmelskörpern auf regelmäßigen Bahnen umkreist.
  2. Auch diese Himmelskörper nennen die Astronomen „Monde».
  3. Um an einen Mond zu kommen, hat ein Planet normalerweise zwei Möglichkeiten: Entweder der Mond entsteht zusammen mit seinem Planeten, oder der Planet entsteht zuerst und fängt später einen kleineren Himmelskörper ein.

Diese kleineren Himmelskörper sind Asteroiden, die herrenlos durchs Sonnensystem fliegen. Wenn sie in die Nähe eines viel größeren Planeten kommen, werden sie von dessen Schwerkraft angezogen. Diese zwingt den Asteroiden auf eine Umlaufbahn um den Planeten – der Planet hat einen Mond bekommen. Jupiter und Vulkan, einer seiner Monde Quelle: imago stock&people Der Jupitermond Io Quelle: imago stock&people Selbst Pluto hat einen Mond (Aufnahme des Hubble-Teleskops) Quelle: imago stock&people Andere Monde haben sich aus Staubresten geformt, die übrig blieben, als ihre Planeten entstanden: Zu Beginn war das Sonnensystem nichts als eine große Scheibe aus Staub, Gas und Eis.

  • In der Mitte ballte sich die Materie besonderes stark zusammen – hier entstand die Sonne, umgeben von der restlichen Scheibe aus Staub, Eis und Gas.
  • In dieser Scheibe wiederholte sich das Gleiche im Kleinen: Wieder bildeten sich kompakte Klumpen – die Planeten – und der restliche Staub sammelte sich in einer Scheibe.

Und wenn genügend Materie in dieser Scheibe vorhanden war, entstanden dort noch kleinere Klumpen: Monde. (Nur wenn die Anziehungskraft des Planeten sehr stark war, wurden die Klumpen gleich wieder zerrissen. Das war zum Beispiel dicht um den Saturn herum der Fall, der bis heute von Staubringen umgeben ist.) Sowohl Monde, die aus den Staubresten entstanden, als auch die eingefangenen Monde sind sehr viel kleiner als ihre Planeten.

  1. Die Erde ist die große Ausnahme: Ihr Mond ist viel größer, als er im Vergleich zur Erde sein dürfte.
  2. Deshalb kann er weder aus Staubresten entstanden, noch einfach so eingefangen worden sein.
  3. Stattdessen verdankt die Erde ihren Mond einer kosmischen Katastrophe, die beinahe den Planeten zerstört hätte: Kurz nachdem die Erde entstanden war, stieß sie mit einem Himmelskörper zusammen, der etwa halb so große war, wie sie selbst.

Die Wucht dieses Aufpralls kann man sich nicht vorstellen: Die Explosion war so stark, dass die junge Erde zum großen Teil wieder schmolz – und der andere Himmelskörper ebenso. Ein Teil der geschmolzenen Masse wurde davongeschleudert und sammelte sich in einer Umlaufbahn zu einer zweiten Kugel.

Ist der Saturn kalt oder warm?

Das Wetter auf dem Saturn – Riesengewitter und eckiger Sturm Sonntag, 31.03.2019 Der Saturn ist dank seiner Ringe wohl der schönste Planet des Sonnensystems. Doch auch das Wetter auf dem Gasriesen ist spektakulär: An seinem Nordpol tobt ein sechseckiger Wirbelsturm und er bringt gigantische Gewitter hervor. Wieso Hat Der Saturn Einen Ring Die über zwölfjährige Forschungsmission der Raumsonde Cassini durchs Saturnsystem hat viele Geheimnisse des Ringplaneten enthüllt. Trotzdem liegen noch zahlreiche rätselhafte Wetterphänomene im Dunkeln. Bild: NASA Wie der Jupiter hat auch der Ringplanet nur einen kleinen, aber sehr heißen Kern aus Gestein.

  • Zum größten Teil besteht er jedoch aus Gasen.
  • Die obere Atmosphäre enthält rund 93 Prozent Wasserstoff und knapp 7 Prozent Helium.
  • Andere chemische Verbindungen wie Methan oder Ammoniak kommen nur in geringen Spuren vor, sind aber maßgeblich am Aussehen und den Eigenschaften der mehrschichtigen Wolkendecke beteiligt.

Ähnlich wie beim Jupiter wirbeln diese Wolkenmassen in mächtigen, turbulenten Bändern rund um den ganzen Planeten. Wieso Hat Der Saturn Einen Ring Eines der größten Mysterien des Ringplaneten ist ein riesiger, sechseckiger Wirbelsturm an seinem Nordpol. In ihm hätte die Erde zweimal nebeneinander Platz. Wie diese Form entsteht, ist noch unbekannt. Bild: NASA An beiden Polen des ockerfarbenen Gasriesen toben gewaltige stationäre Wirbelstürme mit Windgeschwindigkeiten bis zu 1800 Kilometer pro Stunde. Wieso Hat Der Saturn Einen Ring Im nordhemisphärischen Frühling bildet sich alle 30 Jahre ein riesiger weißer Fleck. Dabei handelt es sich um ein riesiges Gewitter, das sich rasch zu einem Sturmsystem von über hunderttausend Kilometer Länge ausdehnt. Bild: NASA Die Wolken innerhalb der polaren Wirbelstürme liegen mehrere hundert Kilometer tiefer als in den anderen Regionen.

Zudem ist es dort auch erheblich wärmer als in niedrigeren geografischen Breiten. Damit ist der Saturn der einzige Planet des Sonnensystems, auf dem es an den Polen wärmer ist als in den Tropen. Ursache dieser Hot Spots sind zu den Polen strömende Gasmassen, die dort komprimiert werden, bevor sie in den gewaltigen Wirbeln absinken.

Da der Planet mehr Wärme abgibt als er von der Sonne empfängt macht er sich sein Wetter also selbst. Wieso Hat Der Saturn Einen Ring Die Blitze der Gewitter auf dem Saturn sind so stark, dass es sogar zu Wechselwirkungen mit elektrostatisch aufgeladenen Staubteilchen der Ringe kommt. Bild: NASA Auf dem Saturn gibt es auch Jahreszeiten. Allerdings dauert ein Saturnjahr fast 30 Erdenjahre.

  • Urz nach Frühlingsanfang bildet sich auf der Nordhalbkugel alle 30 Jahre ein periodisch wiederkehrender, riesiger Sturm.
  • In ihm toben die heftigsten Gewitter des ganzen Sonnensystems.
  • Sie werden von den planetaren Windströmungen in die Länge gezogen und binnen weniger Wochen erstreckt sich ein gigantischer Gewitterkomplex über Hunderttausende von Kilometern.

Daraus schießen Elektronenstrahlen sogar bis in die Staubteilchen der Saturnringe hinauf. Wieso Hat Der Saturn Einen Ring Titan, der größte Mond des Saturn, besitzt eine Atmosphäre die sogar dichter ist, als die der Erde. Sein Methan-Smog gestattet aber nur Radarinstrumenten einen Blick auf seine eisige Oberfläche. Bild: NASA Wie schon der Jupiter bietet auch der Saturn keine lebensfreundlichen Bedingungen.

  • So fehlt ihm die dazu notwendige, feste Oberfläche und mit Temperaturen um minus 140 Grad ist es für Leben außerdem zu kalt.
  • Anders könnte dies bei einigen seiner insgesamt 62 Monde sein: Unter kilometerdicken Eispanzern verbergen sich womöglich Ozeane mit flüssigem Wasser.
  • Der Riesenmond Titan ist zudem der einzige Mond, der eine dichte Atmosphäre und sogar Wetter besitzt.

Deshalb nehmen wir auch diesen Mond demnächst noch genauer unter die Lupe. : Das Wetter auf dem Saturn – Riesengewitter und eckiger Sturm

Kann man auf dem Saturn landen?

Auf dem Saturn kann man nicht landen, weil er hauptsächlich aus Gas besteht. Man könnte schon in seine Gashülle hineinfliegen. Aber je tiefer man sinkt, desto höher wird der Druck.

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Ist der Saturn der einzige Planet mit Ringen?

Ist der Saturn der einzige Planet mit Ringen? – Daraus bestehen die Ringe des Saturn – Wie die Ringe des Saturn entstanden sind, ist bis heute noch nicht abschließend geklärt. Es gibt eine Theorie die besagt, dass die Ringe aus der selben Materiewolke entstanden, wie der Saturn selbst.

  1. Eine weitere Möglichkeit wäre die Kollision zwischen Saturn und einem seiner Monde, bei denen der Mond auseinanderbrach.
  2. Obwohl die Ringe des Saturn auf den ersten Blick wie eine feste Masse aussehen, bestehen sie aus Milliarden von Einzelteilen.
  3. Diese haben teilweise nur die Größe eines Staubkorns, während manche Brocken auch mehrere Meter messen.

Die Ringe bestehen hauptsächlich aus Gestein und Eis. Wissenschaftler vermuten, dass einige Ringe auch organische Moleküle enthalten, die für die rote Färbung einzelner Ringe verantwortlich sein könnten. Der Saturn ist nicht der einzige Planet unseres Sonnensystems, der Ringe besitzt.

Welcher Planet ist verschwunden?

Pluto ist nur noch ein Zwergplanet – Die geringe Größe wurde Pluto in den letzten Jahren zunehmend zum Verhängnis – zahlreiche Kleinplaneten wurden entdeckt, die seinen Status als Planet allmählich in Frage stellten. Nach der neuen Definition aus dem Jahr 2006 gilt Pluto nicht mehr als Planet: Eine neue Kategorie der Zwergplaneten wurde eingeführt, die Pluto nun als Prototyp anführt.

Welches sind die 12 Planeten?

Weltraum – Astronomie

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Sonnensystem

künftiges Planetensystem der Sonne

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die 3 neuen Zwergplaneten

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Neue Planeten-Definition 8 Planeten und 4 Zwergplaneten

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Neue Planeten-Definition:

Ein Planet muss die Sonne umkreisen.
Die Gravitationskraft des Planeten muss gross genug sein, dass der Himmelskörper eine annähernd runde Form erhalten hat.
Der Planet muss eine eigenständige Umlaufbahn um die Sonne besitzen, welche sich nicht mit derjenigen anderer Planeten überschneidet.

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Das Sonnensystem umfasst neu 8 Planeten und 4 Zwergplaneten.

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Planeten Merkur, Venus, Erde, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun Zwergplaneten Ceres, Pluto, Charon und 2003 UB313

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NASA und ESA: Planetenforschung

ESA-Missionen zu Planeten in unserem Sonnensystem
NASA-Missionen zu Planeten in unserem Sonnensystem
Planeten unseres Sonnensystems

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Weitere Informationen

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Ohne Pluto: 8 Planeten Die 8 Planeten

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Naturwissenschaften – Technik Weltraum

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Wer ist der größte Planet?

Jupiter ist der größte der Planeten in unserem Sonnensystem. Er besteht wie alle Riesenplaneten zu großen Anteilen aus Gas, vor allem Wasserstoff und Helium.

Kann man auf dem Saturn atmen?

Wissen rund um die Natur In klaren Nächten kannst du viele Sterne am Himmel sehen. Sterne leuchten –- so wie unsere Sonne. Die Sterne sind nämlich Sonnen. Sie sind sehr, sehr weit entfernt. Manche von ihnen werden von Planeten umkreist –- genau wie unsere Sonne.

  • Es gibt unglaublich viele Sonnen mit ihren Planeten.
  • Deshalb denken manche Forscher, dass es irgendwo in den Weiten des Weltalls einen Planeten geben kann, auf dem wir leben könnten.
  • Aber niemand weiß, wo.
  • Die Planeten in unserer Nähe eignen sich nicht: Merkur und Venus sind tagsüber heißer als kochendes Wasser.

Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun sind Gas-Planeten. Bleibt noch der Mars. Er ist zu kalt, und es gibt keine Luft zum Atmen. : Wissen rund um die Natur

Hat es Leben auf dem Mars gegeben?

Startseite Wissen

Erstellt: 10.03.2023, 13:49 Uhr Kommentare Teilen Wieso Hat Der Saturn Einen Ring Der rote Planet Mars (künstlerische Darstellung). © IMAGO/Panthermedia Zahlreiche Rover suchen nach Leben auf dem Mars – doch eindeutige Beweise wurden bisher nicht gefunden. Eine neue Studie zeigt, woran das liegen könnte. Madrid – Gibt es Leben auf dem Mars ? Seit Jahrzehnten stellt sich die Forschung diese Frage.

Mithilfe verschiedener Raumsonden und Mars-Rover versucht vor allem die US-Raumfahrtorganisation Nasa eine Antwort zu finden – doch bisher vergebens. Zwar wurde längst mehrfach nachgewiesen, dass der Mars einst ein feuchter Planet war, auf dem auch Leben möglich gewesen sein könnte. Doch den ultimativen Beweis dafür, dass es einst Leben gab – oder sogar heute noch gibt – konnte bisher niemand erbringen.

Einzig organisches Material konnte auf dem Mars bisher nachgewiesen werden, was jedoch alleine kein Beweis für Leben auf dem roten Planeten ist. Eine neue Studie zeigt nun, dass der ausbleibende Fund möglicherweise nicht daran liegt, dass es kein Leben auf dem Mars gibt.

War schon mal jemand auf dem Saturn?

Pioneer 11 – Die Raumsonde Pioneer 11 war der erste irdische Besucher bei Saturn. Sie wurde im Jahr 1973 losgeschickt. Damals wusste man noch nicht so genau, wie dicht eigentlich der Asteroidengürtel ist, durch den die Sonde fliegen muss, um zu Saturn zu gelangen. Alle hielten die Luft an, bis sie durchgeflogen war, aber es ging alles gut.

  • Am 1. September 1979 kam Pioneer 11 in einem Abstand von knapp 21 000 km an Saturn vorbei und schickte ca.400 Fotos zur Erde.
  • Sie entdeckte einen Mond und Einzelheiten der Saturnringe.
  • Und sie zeigte uns, dass Reisen ins äußere Sonnensystem tatsächlich möglich sind.
  • Pioneer 11 kam vorher auch bei Jupiter vorbei, und flog nach dem Saturnbesuch hinaus Richtung Neptunbahn und weiter.

Das letzte Signal von ihr erhielten wir 1995. Die Sonde aber wird immer weiterfliegen, auch dann, wenn ihre Energiereserven erschöpft sind. Wir können nur keinen Kontakt mehr mit ihr aufnehmen.

Warum gibt es Ringe?

Geschichte – Fingerringe und ein halbmondförmiger Anhänger aus Bronze (Fundort Thermengasse im römischen vicus Turicum ( Zürich )) Die ältesten bekannten Ringe sind mehr als 21.000 Jahre alt; so zum Beispiel die Fingerringe aus Mammutelfenbein, die in Pavlov in Tschechien gefunden wurden. Ringe waren nicht nur als Schmuck gebräuchlich, sondern stellten auch Wertobjekte dar, die als Tausch- und Zahlungsmittel dienen konnten.

  • Dieses Ringgeld zählt zu den vor münzlichen Zahlungsmitteln und gehört in den Bereich des Schmuckgeldes.
  • Ursprünglich wurden Ringe aus Knochen, vermutlich auch aus Holz sowie Stein (beispielsweise Bernstein ) hergestellt; später auch aus Bronze, Eisen, Edelmetallen und Glas,
  • Bei Ringen bildeten sich im Laufe der Kulturgeschichte die unterschiedlichsten Bedeutungen heraus.

Ringe gehörten sowohl im europäischen Mittelalter als auch in der Antike zu den beliebtesten Schmuckstücken der Oberschicht. Siegelringe waren Macht- und Würdezeichen. Daneben fungierten Ringe bereits im Hochmittelalter, wahrscheinlich aber schon in der Antike auch als Zeichen der Liebe und Treue bei der Eheschließung, in der frühen Neuzeit verstärkt auch als persönlicher Gedächtnis- oder Trauerring,

Im Mittelalter gab es Schutz- und Heilringe, die zum Beispiel einen Krötenstein enthielten. Der Brauch hielt sich auch über die Renaissance hinaus. Ringe wurden zu Herrschaftssymbolen, ordneten den Träger in Glaubensgemeinschaften ein, dienten rituellen Zwecken, wie zum Beispiel der Trauer, oder dokumentierten das gegebene Eheversprechen,

Darüber hinaus dienten Ringe auch immer der Selbstdarstellung, Die Wahl des Materials, der Wert, die künstlerische Gestaltung und die Ikonografie sind ausschlaggebend für die Bedeutung eines Rings als Schmuck. Seltenes und damit kostbares Material sowie eine schöne Gestaltung des Rings stellen die Grundlage dar, auf der auch die Symbolik des Rings beruht.

Was sind die Ringe um Planeten?

Monde und Ringe Von über dem Nordpol der Erde aus gesehen, kreisen alle Planeten entgegen dem Uhrzeigersinn um die Sonne. Ein Planetenjahr, also die Zeit, die ein Planet für eine vollständige Umrundung der Sonne braucht, hängt von dessen Entfernung zur Sonne ab.

Ein Jahr auf dem Merkur dauert nur 88 Erdentage. Wer dort geboren würde, hätte also viermal so oft Geburtstag wie wir auf der Erde. Im Gegensatz dazu dauert ein Jahr auf dem Pluto ganze 248 Erdenjahre. Wer auf dem Pluto geboren würde, könnte also niemals Geburtstag feiern! Venus und Merkur besitzen keine natürlichen Satelliten.

Alle anderen sechs Planeten werden von Monden umkreist. Bisher konnten insgesamt 162 dieser Monde verzeichnet werden. Die meisten sind sehr klein und selbst mit großen Teleskopen nur schwer erkennbar. Derzeit hält Jupiter mit seinen 63 bekannten natürlichen Satelliten den Rekord.

Dazu gehören vier planetengroße Monde: Ganymed (der größte natürliche Satellit im Sonnensystem), Callisto, Europa und Io. Die starke Schwerkraft der anderen Gasgiganten hat ebenso für eine große Gefolgschaft gesorgt. Saturn besitzt 56, Uranus 27 und Neptun 13 Monde. Die Erde wird von einem einzigen, großen Mond umkreist.

Der Mars hat zwei sehr kleine Begleiter. Was die „Zwergplaneten» betrifft, so besitzt Pluto drei Monde (einen recht großen) und Eris einen. Die vier größten Planeten – Jupiter, Saturn, Uranus und Neptun – haben außerdem Ringe. Sie bestehen aus Eis- und Felsstücken, die so groß wie ganze Berge oder so winzig wie Zigarettenrauch sein können.

Was sind die Ringe um einen Planeten?

Planetenringe, ringförmige Gebilde um die Gasplaneten des Sonnensystems. Nach der Erfindung des Teleskops wurden als erste planetare Ringe die Saturnringe entdeckt, die aus tausenden einzelner Ringe in sieben Gruppen bestehen.

Warum drehen sich alle Planeten in einer Reihe?

Drehen sich alle Sterne und Planeten? – Im All gibt es keine ruhenden Objekte. Sterne und Planeten sind aus Einzelteilen entstanden, die von der Schwerkraft zusammengeführt wurden. Astrophysiker Thomas Kraupe, Direktor des Planetariums Hamburg: Im All gibt es keine ruhenden Objekte.

Sterne und Planeten sind aus Einzelteilen entstanden, die von der Schwerkraft zusammengeführt wurden. Dabei wurde die Bewegung der Objekte in eine kreisende Bewegung überführt, auf das Zentrum zu. Diesen Drehimpuls trägt dann der Stern oder Planet in sich. In unserem Sonnensystem drehen sich Sonne und Planeten daher zumeist in derselben Richtung, denn es ist aus einer gemeinsamen Urwolke entstanden, die eine bevorzugte Drehrichtung hatte.

„Geisterfahrer» werden aus dem System herausgetragen, passen sich der vorherrschenden Richtung an oder kollidieren mit anderen Himmelskörpern. Dadurch kann sich deren Drall verändern wie beim Planeten Venus. Alle Guten Fragen zum Nachlesen: www.abendblatt.de/gute-frage ( (hi) ) Aktualisiert: Mo., 13.08.2012, 07.12 Uhr Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt’s hier: Wissen