Wieso Bin Ich Immer MDe?

Wieso Bin Ich Immer MDe
Erkrankungen, die ständige Müdigkeit verursachen können innere Erkrankungen wie Blutdruckstörungen, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenentzündungen, Diabetes oder rheumatoide Arthritis. Allergien. Schlafapnoe. Krebserkrankungen – wobei Müdigkeit auch eine Begleiterscheinung der Behandlung sein kann.

Warum bin ich so kaputt?

Müdigkeit: Ursachen, Behandlung, Tipps Sie sind hier: Alle NetDoktor.de-Inhalte werden von medizinischen Fachjournalisten überprüft. Sie fühlen sich oft abgeschlagen und müde? Schlafmangel und körperliche sowie seelische Anstrengung sind häufige Ursachen für anhaltende Müdigkeit.

Was ist Müdigkeit? Grundsätzlich normaler Körperzustand, der Ruhebedarf signalisiert. Anhaltende Müdigkeit kann aber auch Anzeichen einer gesundheitlichen Störung oder Erkrankung sein. Oft begleitet von Antriebslosigkeit, Unlust und nachlassender körperlicher / geistiger Leistungsfähigkeit. Ursachen : z.B. chronischer Schlafmangel, Bewegungsmangel, fettes, kalorienreiches Essen, Übergewicht,, Flüssigkeitsmangel, Stress /, Langeweile, schlecht gelüftete Räume, Gift und Schadstoffe in der Umwelt, diverse Erkrankungen (wie Infektionen,,,, Krebs, Depressionen,, ), Medikamente, Alkohol. Wann zum Arzt? Bei unerklärlicher oder länger anhaltender Müdigkeit. Bei müdigkeitsbedingter Beeinträchtigung der körperlichen / geistigen Leistungsfähigkeit. Bei zusätzlichen Symptomen wie, trockenen Schleimhäuten,, geschwollenen Lymphknoten, starkem Durst. Wenn sich die Müdigkeit nicht mit Schlaf, Erholung und Bewegung an der frischen Luft lindern lässt. Untersuchungen: körperliche Untersuchung, Blutuntersuchungen, evtl. Untersuchung im mit Elektroenzephalografie (), Elektrokardiografie (), gastroenterologische Untersuchungen etc. Behandlung: je nach Ursache, z.B. Ernährungsumstellung, Behandlung von zugrunde liegenden Erkrankungen (wie Medikamente bei oder Schilddrüsenunterfunktion, Atemmaske, Aufbissschiene oder chirurgische Korrektur bei Schlafapnoe), und regelmäßige Bewegung bei psychischen Erkrankungen. Was Sie selbst tun können : möglichst nach Ihrer inneren Uhr leben, kurze Nickerchen tagsüber (Powernapping), ausgewogene, vitaminreiche, fettarme Ernährung, ausreichend trinken (Wasser, Tee etc).), möglichst kein Alkohol oder Nikotin, regelmäßige Bewegung und Sport, kalte Duschen / Wechselduschen, Stress-Abbau, Entspannungsübungen.

Müdigkeit an sich ist keine Krankheit. Sie ist vielmehr ein natürliches Signal des Körpers, dass er Ruhe und Pause braucht (etwa aufgrund von akutem Schlafmangel) oder ihm bestimmte Nährstoffe fehlen. Anders ist es, wenn jemand ständig müde und erschöpft ist und vielleicht sogar dazu neigt, tagsüber einzunicken.

Was fehlt Wenn man ständig müde ist?

Häufige Fragen zu Müdigkeit und Nährstoffen – Was fehlt dem Körper bei ständiger Müdigkeit? Ständige Müdigkeit kann Ausdruck eines Nährstoffmangels sein. Das betrifft vor allem den Mangel an Eisen, Vitamin B12, Folsäure und Vitamin D. Da Müdigkeit jedoch auch viele andere Ursachen haben kann, sollte bei chronischer Müdigkeit immer ein Arzt oder eine Ärztin konsultiert werden.

Welche Vitamine sind gut gegen Müdigkeit? Liegt der Müdigkeit ein Vitamin- oder Nährstoffmangel zugrunde, dann sollte der fehlende Nährstoff der Nahrung zugefügt werden. Das können zum Beispiel Vitamin B12, Vitamin D, Eisen und Folsäure sein. Die Nahrungsergänzung sollte jedoch immer in Rücksprache mit einem Arzt oder einer Ärztin stattfinden.

Generell hilft eine ausgewogene Ernährung mit vielen frischen Lebensmitteln, gegen ständige Müdigkeit anzukommen. Was hilft bei chronischer Müdigkeit? Das beste Mittel gegen chronische Müdigkeit ist ausreichend Bewegung an der frischen Luft in Kombination mit einer ausgewogenen, vitaminreichen Ernährung.

Es sollte auf die ausreichende Zufuhr von Vitamin B12, Folsäure und Eisen geachtet werden. Diese finden sich in Hülsenfrüchten, grünem Gemüse, Milchprodukten und Ei. Viel Aufenthalt im Freien regt außerdem die Produktion von Vitamin D an. Wann ist man chronisch müde? Von chronischer Müdigkeit spricht man, wenn Symptome wie Abgeschlagenheit, Leistungsminderung und vermehrtes Schlafbedürfnis über mehrere Wochen anhalten.

Müdigkeit kann zahlreiche Ursachen haben und sollte deshalb ärztlich abgeklärt werden.

Warum bin ich so fertig?

Neben gesellschaftlichen gibt es auch viele körperliche Ursachen, die zu starker Erschöpfung führen können: Chronisch-entzündliche oder Stoffwechsel-Erkrankungen wie Borreliose, Schilddrüsen- oder Nierenerkrankungen, Diabetes sowie Multiple Sklerose können Auslöser von Erschöpfung und Müdigkeit sein.

Warum fühle ich mich so schwach?

Erschöpfung ist oft die Folge körperlicher oder emotionaler Dauerbelastung. In manchen Fällen steckt aber auch mehr dahinter. So können ein Mangel an Eisen und Vitaminen oder Probleme mit der Schilddrüse gerade mit zunehmendem Alter mögliche Ursachen von Erschöpfungssymptomen sein.

Wie fühlt sich psychische Erschöpfung an?

Erschöpfung bis hin zu Burnout Erschöpfung bezeichnet eine durch übermäßige körperliche oder mentale Anstrengung hervorgerufene Ermüdung. Burnout ist ein schleichender Prozess zunehmender psychischer und körperlicher Erschöpfung. Die Betroffenen werden dabei von verschiedenen Symptomen gequält.

Dazu gehören ständige Müdigkeit, das Gefühl innerer Leere oder Gleichgültigkeit, sozialer Rückzug, hohe Reizbarkeit, Zynismus, sowie Verzweiflung. All diese Symptome stellen sich vor allem im Hinblick auf die beruflichen Anforderungen ein. Typische Burnout-Betroffene berichten demnach, dass sie in ihrem beruflichen Alltag sehr gestresst sind und es ihnen zunehmend schwerfällt, den Anforderungen des Berufes nachzukommen.

Dabei beeinflusst die Erschöpfung und Gedanken um die Arbeit zunehmend auch die häuslichen Aktivitäten, so dass ein Abschalten auch in der Freizeit immer schwerer fällt. In der Folge können sich z.B. eine Depression oder ernst zu nehmende körperliche Symptome, wie Schlafstörungen, Blutdruckerhöhung etc.

Wie äußert sich emotionale Erschöpfung?

Die Anzeichen eines Burnouts lassen sich in drei Kategorien zusammenfassen: – Emotionale Erschöpfung/ rasche Ermüdung Betroffene sind schon morgens oder bereits nach wenigen Arbeitsstunden erschöpft. Auch ein Wochenende genügt nicht, um die Energiereserven spürbar aufzuladen.

Erholungsmöglichkeiten wie Treffen mit Freunden, Freizeitaktivitäten oder Hobbies werden vernachlässigt und führen nicht zu Entspannung. Negative Gefühle wie Ärger, Enttäuschung, Wut oder Ohnmacht sind vorherrschend. Schließlich entsteht ein Gefühl innerer Leere. Burnout ist immer mit emotionaler Erschöpfung verbunden.

Hinzu kommen Symptome wie Energiemangel, Müdigkeit und Niedergeschlagenheit sowie das Auftreten von Anspannungszuständen. Betroffene sind häufig unfähig, sich in der Freizeit zu entspannen und leiden an Schlafstörungen. Es kann auch zu körperlichen Beschwerden wie zum Beispiel Magen-Darm-Symptome, Kopf- und Rückenschmerzen oder einer vermehrten Anfälligkeit für Infekte kommen.

  1. Depersonalisation/ Distanzierung /Zynismus Aus einem manchmal idealisierten Verhältnis zur Arbeit, die meist mit positiven Erwartungen begonnen wurde, entwickelt sich zunehmend Frustration mit anschließender Distanzierung von der Arbeit.
  2. Betroffene sind im Umgang mit anderen Menschen (Patienten, Kunden, Freunden etc.) weniger gefühlvoll, eher distanziert und äußern sich abwertend und ungewohnt unfreundlich über andere Menschen und ihre Arbeit.
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Eigene Freizeitaktivitäten und die Pflege von Beziehungen werden als sinnlos empfunden. Es kommt zu einem schleichenden Werteverlust. Zynismus, d.h. ein Denken oder Verhalten, das durch Spott oder Missachtung der Gefühle von anderen Menschen gekennzeichnet ist, kann zum vorherrschenden Bewältigungsstil werden.

  • Dies wiederum bedingt beim Betroffenen Schuldgefühle.
  • Häufig wird auch ein Gefühl, sich selbst als fremd oder verändert zu erleben (Depersonalisation) beobachtet.
  • Verringerte Leistungsfähigkeit/ Gefühl nicht zu genügen Die Leistungsfähigkeit (z.B.
  • Onzentration, Kreativität, Geduld, Wirksamkeit) lässt nach.

Betroffene nehmen dies wahr und befürchten, den Anforderungen von Beruf und Alltag nicht mehr gerecht werden zu können. Oft wird versucht, das befürchtete Versagen durch Überstunden oder Wochenendarbeit auszugleichen oder die Leistungsfähigkeit durch den Konsum von Medikamenten oder Drogen zu verbessern.

Warum bin ich so müde und antriebslos?

Ständige Müdigkeit und Antriebslosigkeit durch Erkrankungen – Wieso Bin Ich Immer MDe Das RLS-Syndrom ist weit verbreitet. Shutterstock.com / Wachiwit Zahlreiche Menschen leiden unter dem sogenannten Restless-Legs-Syndrom (RLS). Häufig wird die neurologische Erkrankung erst spät diagnostiziert. Als Symptome werden oftmals Tagesmüdigkeit sowie Einschlaf- und Durchschlafstörungen angegeben.

  • Ursache für die Erkrankung ist ein Dopaminmangel,
  • Dabei handelt es sich um einen Botenstoff zur Übertragung von Reizen über das Nervensystem.
  • Eine mangelnde Dopaminproduktion bewirkt einen unangenehmen Bewegungsdrang, insbesondere in den Beinen.
  • Die Beschwerden treten hauptsächlich im Ruhezustand auf.

Dadurch wird trotz Müdigkeit ein erholsamer Schlaf verhindert. Als Folge kann eine erhebliche Tagesmüdigkeit eintreten. Bei einer Schlaf-Apnoe ist die nächtliche Sauerstoffzufuhr über die Atmung gestört. Durch längere Atemaussetzer können die Sauerstoffzufuhr für die Lunge sowie der Sauerstoffgehalt im Blut gefährlich reduziert werden.

Welches Obst hilft gegen Müdigkeit?

3. Bananen – „ Bananen liefern uns Kalium sowie Kohlenhydrate, dadurch bekommen wir ausreichend Energie für ein Workout», so Blair. Da Bananen außerdem voller Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe sind, sollten sie der Expertin zufolge ohnehin unbedingt auf dem Ernährungsplan stehen. Bildergalerie: Wach ohne Kaffee – das sind die besten Alternativen

Warum bin ich nach 8 Stunden Schlaf immer noch müde?

Auch ein Zusammenhang mit Krankheiten oder Mangelerscheinungen ist möglich – Andauernde Müdigkeit kann laut Penzel zudem mit Erkrankungen wie Krebs, Alzheimer oder auch Erkältungen zusammenhängen, da Menschen mit solchen Krankheiten häufig mehr Schlaf brauchen. Weitere Ursachen können sein:

eine Fehlfunktion der Schilddrüse Eisenmangel Vitamin B12-Mangel Medikamente wie Antiallergika zu wenig Flüssigkeit Diabetes zu wenig Bewegung

Wie merkt man dass man überlastet ist?

Hautprobleme. Magen-Darm-Beschwerden. Kopfschmerzen. Rücken- oder Nackenschmerzen.

Warum fühle ich mich nicht zu Hause?

Wie wirkt sich Hochsensibilität auf Kontakte aus? – Menschen mit der sogenannten emotionalen Hochsensibilität haben eine besonders ausgeprägte Wahrnehmung im zwischenmenschlichen Bereich, Sie können die Stimmung anderer Personen viel genauer erkennen als andere.

Mimik, Gestik, Tonfall und Körperhaltung des Gegenübers nehmen emotional Hochsensible ganz anders wahr. Gerade für sie ist es daher schwierig, sich im sozialen Umfeld vor Reizüberflutung zu schützen, Sie warten oft ab, beobachten viel und identifizieren Interaktionen und Stimmungen innerhalb von Gruppen.

Meist fühlen sie sich fremd, was in der emotionalen Hochsensibilität begründet sein kann.Gerade wenn wir von vielen sozialen Gruppen umgeben sind, kann es sein, dass das Gefühl, anders zu sein oder sich nicht zugehörig zu fühlen, mehr Platz einnimmt als das Gefühl der Zugehörigkeit.

Gründe dafür können wie genannt die Hochsensibilität, aber auch Selbstablehnung oder innere Unruhe sein. Menschen, die zu Hochsensibilität neigen, suchen Fehler für die mangelnde Zugehörigkeit zu einer sozialen Gruppe oft bei sich selbst. Ein Grund dafür können zum Beispiel eigene internalisierte Glaubenssätze über das „sich anders fühlen» sein.

Oftmals verfügen Betroffene über überdurchschnittlich hohe ausgeprägte soziale und emotionale sowie kognitive Kompetenzen, sind aber gleichzeitig auch überdurchschnittlich sensibel, neigen zu Unsicherheit und Selbstzweifeln. Daher haben sie oft Schwierigkeiten im Umgang mit anderen Menschen und sozialen Situationen und werden dementsprechend auch von außen als „anders» oder „komisch» wahrgenommen.

Habe das Gefühl meine Beine tragen mich nicht mehr?

Die häufigsten Ursachen für die Muskelschwäche sind Bewegungs- und Nährstoffmangel. Die Symptome treten in diesen Fällen meist in den Armen oder Beinen auf und machen sich durch Probleme beim Greifen und Unsicherheit beim Gehen bemerkbar.

Bin ich depressiv oder erschöpft?

Am Ende des Burnouts steht oft eine Depression – Wer das letzte Stadium des Burnouts erreicht, ist meist in eine Depression gerutscht. Das Gefühl tiefer Erschöpfung ist typisch für eine Depression. Die drei Kernsymptome für eine Depression sind Niedergeschlagenheit, Interessenverlust und mangelnder Antrieb.

Wie verhält sich ein Mensch mit Burnout?

Burnout vorbeugen – Frühe Anzeichen für ein Burnout sind Reizbarkeit und der Rückzug aus dem sozialen Umfeld. Ausgleichende Aktivitäten wie Sport oder Hobbys werden vernachlässigt und Betroffene leiden häufig unter einem nicht erholsamen Nachtschlaf einerseits und einem starken Schlafbedürfnis am Tag andererseits.

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Hilfe in Anspruch zu nehmen Reden, nichts zu verschweigen Menschen des Vertrauens einzubinden sich Zeit für die Genesung zu nehmen Problemen ohne Scham auf den Grund zu gehen Nicht aufgeben und offen zu sein für neue Wege

Um einem Burnout-Syndrom entgegenzuwirken, sollte man darauf achten, mit den eigenen Ressourcen achtsam umzugehen und aktiv vorbeugen. Dazu gehört, bewusst Pausen einzulegen, in denen man sich vom beruflichen und privaten Stress erholen kann, um richtig abschalten zu können.

Wofür stehe ich? Was sind meine Ziele? Lohnt sich die Anstrengung, die ich auf mich nehme? Was sind meine Stärken oder welche Stärken möchte ich entwickeln? Was tue ich gerne, was eher nicht? Welche innere Haltung habe ich? Bin ich zuversichtlich oder pessimistisch? Wie bin ich organisiert? Entspricht mein Tun dem, was ich anstrebe? Was treibt mich an? Meine eigenen Bedürfnisse oder die anderer? Bin ich Einzelgänger oder Teamplayer? Pflege ich mein Netzwerk? Welche Strategie verfolge ich? Wie will ich wirken und warum? Was leiste ich für meine Entwicklung? Ist Freizeit bei mir freie Zeit? Fühle ich mich überlastet? Bin ich erschöpft? Habe ich bereits körperliche Symptome? Welche Lösungen gibt es zur Vermeidung einer Dauer-Belastung?

Überprüfen oder ändern Sie Ihre Lebensführung, wichtig sind:

ausreichend Schlaf regelmäßige Bewegung gesunde Ernährung Entspannungstechniken Freundschaften und Hobbies meiden Sie Alkohol, Nikotin und Drogen Kaffee in Maßen

Wie lange dauert psychische Erschöpfung?

Freitags ist Maren Wenger* aus Prinzip nicht erreichbar. Ihr Büro für Markenentwicklung ist zu, ihr Handy bleibt aus. Maren tauscht den Computer gegen die Leinwand und malt bunte, expressive Bilder. Was sich wie eine extravagante Angewohnheit anhört, war und ist für die 43-Jährige viel mehr: «Mit der Malerei sind die Energie und das Glück in mein Leben zurückgekehrt», sagt Wenger.

  • Vor acht Jahren wachte Maren Wenger morgens auf und wollte nicht mehr aufstehen.
  • Diagnose: Erschöpfungsdepression.
  • Mit ärztlicher Hilfe überwand die Selbstständige und Mutter von drei Kindern die akute Depression,
  • Doch gut ging es ihr nicht.
  • Sie entschied sich für eine vierwöchige Reha in einer Klinik mit Schwerpunkt Psychosomatik.

Wenger walkte, werkte, machte Gesprächstherapie. So wie Wenger geht es vielen: In einer Studie des Robert Koch-Instituts von 2012 gaben etwa vier Prozent der erwachsenen Deutschen an, dass bei ihnen ein Burn-out festgestellt wurde. Manche Therapeuten geben die Faustregel aus, dass es ungefähr so lange dauert, sich von einem Burn-out zu erholen, wie es dauerte, bis man in die Krise kam.

  • Oftmals sind das mehrere Monate, nicht selten auch ein oder zwei Jahre.
  • Entscheidende Frage: Wie sieht das Rezept gegen die Erschöpfung aus? Eine Standardbehandlung gibt es nicht, oftmals sind es Verhaltenstherapien, die zur Genesung beitragen.
  • Bei Wenger war es das sogenannte Gefühlsprotokoll, das ihr die Augen öffnete: Eine Woche lang schrieb die 43-Jährige alle 30 Minuten auf, was sie gerade tat und wie sie sich fühlte.

«Ich sah glasklar: Bewegung und Malen machen mich kraftvoll und glücklich. Begegnungen mit anderen Menschen verunsichern mich oft. Wenn ich verunsichert bin, suche ich mir sofort eine Aufgabe, um mich abzulenken.» Mit dem Protokoll kam sie dem Motor ihrer Erschöpfung auf die Spur: In den Jahren vor dem Burn-out hatte sich Wenger weder in ihrem Job noch in ihrer Ehe wirklich wohlgefühlt.

Und als Reaktion darauf hatte sie sich immer mehr Aufgaben aufgehalst. In der Reha lernte Wenger, negative Gefühle anzunehmen, statt sie mit Aktionismus zu verscheuchen. Nach der Auszeit ordnete sie ihr Leben konsequent neu: Sie klärte Konflikte, trennte sich beruflich und privat von unguten Verbindungen.

Installierte Pausen und persönliche Auszeiten fest in ihrem Alltag. Beim Malen eicht sie ihren Seelenkompass jede Woche neu: «In dieser Zeit fühle ich mich ganz eins mit mir. Vielleicht wie andere Menschen beim Meditieren.» Ein Tag im Atelier, Pausen, handyfreie Zeiten – das klingt fast zu banal als Rezept gegen die Erschöpfung.

  • Doch dahinter steht eine große Veränderung: Vor der Krise hatte Wenger nur eine Art, um mit Druck umzugehen: machen! Heute hat sie viele mögliche Reaktionsarten: abwarten, reflektieren und erst dann entscheiden.
  • Und mitunter auch loslassen.
  • Ihre innere Freiheit sei heute viel größer als je zuvor – und das mache sie selbstbewusst und innerlich relativ unabhängig vom Zuspruch von außen, sagt Wenger.

Ein völlig anderes Lebensgefühl als vor ihrem Burn-out. «Unser Ziel ist, gemeinsam mit den Patienten mehr Freiheit und Fehlerfreundlichkeit zu erarbeiten», sagt Nicole Plinz, therapeutische Leiterin in zwei Tageskliniken für Stressmedizin an den Asklepios Kliniken Harburg und St.

  • Georg. Gelingt diese innere Veränderung, relativiert sich auch der Wunsch, das gesamte Leben umzukrempeln.
  • Am Anfang der Therapie sehen viele ihre Zukunft als Schäfer auf der Alm oder als Tanztherapeutin», sagt Plinz.
  • Doch umso stabiler die Menschen sich wieder fühlen, umso mehr begreifen sie, dass letztlich entscheidend ist, wie sie innerlich mit den Anforderungen umgehen.» Fühle ich mich sofort aufgerufen loszurennen, wenn jemand etwas von mir möchte? Sind die Bedürfnisse der anderen wirklich mehr wert als meine eigenen? Im Idealfall entwickeln Betroffene Alternativen zu ihrem bisherigen Leistungsideal.
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Dieser Wandel bringt eine ganz neue Ruhe in ihr Leben. Dirk Schröder, Chefarzt der Dr. Becker Brunnen-Klinik in Horn-Bad Meinberg, Experte für Burn-out in der Finanzbranche, stellt fest, dass letztlich nur etwa ein bis zwei Prozent der Betroffenen einen Arbeitswechsel anstrebten.

  • Die meisten möchten in ihrem Beruf bleiben – mit einer besseren Work-Life-Balance,
  • So auch der Unternehmensberater Frank Ludwig*, der vor zehn Jahren eine Erschöpfungskrise erlebte.
  • Er fühlt sich wieder bei Kräften.
  • Doch dies ist tägliche Arbeit: «Nach dem Burn-out wird das Leben nicht einfacher.
  • Ich achte darauf, auch mal nicht zu arbeiten, Freundschaften zu pflegen.

Aber es bedarf einer Menge Lebensenergie und selbstgewählter Einsamkeit mit dem eigenen Standpunkt, um einen entspannten Sonntag wirklich zu genießen, anstatt in einem Projekt wieder Vollgas zu geben.» Die Beispiele zeigen: Erst Hartnäckigkeit und Entschiedenheit im neuen Lebensstil führen dauerhaft aus der Erschöpfung.

Warum fühle ich mich so ausgebrannt?

Der Begriff „ Burn-out » stammt aus dem Englischen und steht übersetzt für „ausbrennen». Menschen, die an einem Burn-out leiden, erleben einen Zustand starker emotionaler und körperlicher Erschöpfung. Ausgelöst wird das vor allem durch chronische Überforderung, sowohl im Beruf als auch im Privatleben.

  1. Schätzungen zufolge sind bis zu 13 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland von einem Burn-out betroffen.
  2. Typische Symptome sind anhaltende Erschöpfung, sinkende Leistungsfähigkeit, sozialer Rückzug und ein Gefühl, das viele Betroffene als „innere Leere» beschreiben.
  3. Um gar nicht erst in diesen Zustand hineinzugeraten, ist es wichtig, sich selbst regelmäßig zu beobachten», empfiehlt Jacob Drachenberg, Trainer für gesunde Stressbewältigung,

„Wie fühle ich mich? Bin ich gestresst, womöglich überfordert?»

Warum fühle ich mich so energielos?

1. Eisenmangelanämie – Wenn du häufig müde und energielos bist und auch Ruhepausen nicht zur Erholung führen, könnte eine Eisenmangelanämie dahinter stecken. Diese wird durch einen Eisenmangel verursacht, der dazu führt, dass dein Körper zu wenig rote Blutkörperchen bildet.

Denn dein Körper benötigt Eisen, um Hämoglobin zu bilden, ein Protein in den roten Blutkörperchen, das Sauerstoff durch den Körper transportiert. Typische Symptome sind Müdigkeit, Kurzatmigkeit, Herzklopfen, und Blässe – sowohl auf der Haut, als auch an den Nägeln und Augenlidern. Zu den weniger häufigen Symptomen gehören Kopfschmerzen, Schwindel, Ohrensausen, brüchige Haare, schmerzhafte Einrisse in den Mundwinkeln, löffelförmige Nägel und unruhige Beine.

Grund für eine Anämie kann eine eisenarme Ernährung sein, aber auch Operationen, bestimmte Erkrankungen (z.B. Magengeschwüre oder Morbus Crohn), oder Blutverlust, wie zum Beispiel bei Frauen mit starker Monatsblutungen können dahinter stecken. Auch eine Schwangerschaft oder die Entbindung können eine Anämie begünstigen,

  • Was du dagegen tun kannst Mit Hilfe eines Bluttests kann schnell festgestellt werden, ob du an einem Eisenmangel leidest.
  • Dein Arzt wird dir dann entsprechende Eisentabletten verschreiben.
  • Unterstützend, kannst du mit Hilfe der richtigen Ernährung deinen Eisenhaushalt stärken.
  • Besonders eisenreiche Nahrungsmittel sind dunkelgrünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte wie Bohnen und Linsen, Kürbiskerne, Vollkorn, Fisch und mageres rotes Fleisch,

Wenn du Veganer oder Vegetarier bist, kann es sein, dass du zusätzlich Eisenpräparate brauchst.

Warum bin ich so faul und müde?

Wer antriebslos ist, fühlt sich schlapp, müde und lustlos. Häufig können vermehrter Stress, die kalte Jahreszeit oder emotionale Konflikte Ursachen der fehlenden Motivation sein. Viele Menschen erleben eine antriebslose Phase im Laufe ihres Lebens.

Warum bin ich so müde und antriebslos?

Ständige Müdigkeit und Antriebslosigkeit durch Erkrankungen – Wieso Bin Ich Immer MDe Das RLS-Syndrom ist weit verbreitet. Shutterstock.com / Wachiwit Zahlreiche Menschen leiden unter dem sogenannten Restless-Legs-Syndrom (RLS). Häufig wird die neurologische Erkrankung erst spät diagnostiziert. Als Symptome werden oftmals Tagesmüdigkeit sowie Einschlaf- und Durchschlafstörungen angegeben.

  1. Ursache für die Erkrankung ist ein Dopaminmangel,
  2. Dabei handelt es sich um einen Botenstoff zur Übertragung von Reizen über das Nervensystem.
  3. Eine mangelnde Dopaminproduktion bewirkt einen unangenehmen Bewegungsdrang, insbesondere in den Beinen.
  4. Die Beschwerden treten hauptsächlich im Ruhezustand auf.

Dadurch wird trotz Müdigkeit ein erholsamer Schlaf verhindert. Als Folge kann eine erhebliche Tagesmüdigkeit eintreten. Bei einer Schlaf-Apnoe ist die nächtliche Sauerstoffzufuhr über die Atmung gestört. Durch längere Atemaussetzer können die Sauerstoffzufuhr für die Lunge sowie der Sauerstoffgehalt im Blut gefährlich reduziert werden.

Was tun wenn man energielos ist?

Ernährung wirkt Energielosigkeit entgegen – Nicht selten führt ein Nährstoffmangel zu Erschöpfungssymptomen, wer also munter bleiben möchte, sollte auf eine ausgewogene Ernährung achten. Damit man mit genug Energie versorgt wird, sollte man zum Beispiel täglich seinen Bedarf an Magnesium decken.

  • Gute Magnesiumquellen sind Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte, Nüsse und grünes Gemüse.
  • Erschöpfungsmomente werden derweil auch von Blutzuckerschwankungen begünstigt.
  • Damit dieser Wert stabil bleibt, sollte man also ballaststoffreiche Lebensmittelzu sich nehmen.
  • Die machen lange satt und verhindern Heißhunger auf Süßes.

Lässt man Mahlzeiten ausfallen, kann sich das übrigens auch negativ auf das Energielevel auswirken – darauf deuten Studien hin, die im Fachmagazin ‘Nutritional Health’ veröffentlicht wurden. Ebenfalls nicht zu vergessen: immer genug Wasser trinken! Eine wissenschaftliche Untersuchung – durchgeführt vom U.S.