Welches Tier GrBt GroßE LöCher Im Garten?

Welches Tier GrBt GroßE LöCher Im Garten
Oft sind es Mäuse, Ameisen, Vögel oder Maulwürfe, die sich in Ihrem Garten niedergelassen haben und ihre Anwesenheit durch verschiedene Arten von Löchern kundtun. Auch größere Tiere wie Dachse, Kaninchen, Igel oder Ratten können für die Löcher im Rasen verantwortlich sein.

Welches Tier gräbt den Kompost um?

Loch im Komposthaufen – welches Tier baut dort? – Hausgarten.net Hallo zusammen! Folgendes Problem(?). In meinem Komposthaufen befindet sich seit drei, vier Tagen ein Loch mit ca.10-15 cm Durchmesser. An dem Tierbau wird ersichtlich noch gearbeitet – natürlich in meiner Abwesenheit.

  1. Zunächst mal zum Aufbau des Komposthaufens.
  2. Er besteht aus einem Gemisch aus Grasschnitt und Häcksel aus meinem Baum- und Strauchschnitt.
  3. Es sind keinerlei Küchenabfälle vorhanden (ist ja auch mein Gartengrundstück).
  4. Im Herbst hatte ich noch eine dicke Schicht Laub von einer Linde draufgepackt – ein Igel im Kompost, der das zur Überwinterung nützen würde, wäre willkommen.

Der Komposthaufen wird im Herbst und im Frühjahr umgesetzt. Nach zwei Jahren entsteht wunderbarer Kompost, auf dem linken Bild im Hintergrund links ist ein fertiger Kompost zu sehen. So ein Loch/Tierbau hatte ich noch nie. Ich habe natürlich im Forum und im Internet gesucht und bin meißtens auf Ratten gestoßen.

Das wäre natürlich für mich nicht das, was auf meinem Grundstück erwünscht wäre. Ich wüßte auch nicht, wie ich die vertreiben könnte, ohne die anderen Tiere zu gefährden. Sind es überhaupt Ratten? Kann jamand aufgrund der Bilder sagen, was das noch sein könnte? Ich könnte natürlich auch mal das Nest unter Wasser setzten und schauern, was dann herauskommt.

Gruß, Wolfgang Wenn es dich stört, würde ich den Haufen auch kurzerhand auseinander nehmen. Aber nur mit einer laaaaaaaangen Mistgabel. :grins: Ja, daran habe ich natürlich auch schon gedacht. Aber vielleicht hat es sich ja doch irgendwo ein Igel in meinem Komposthaufen gemütlich gemacht. Ein Igel, aufgespießt auf meiner Mistgabel, das wäre für mich ein kleiner Supergau, Gruß, Wolfgang Klar, dass man da dennoch mit Bedacht und Gefühl ran geht sollte selbstverständlich sein. Aber wenn ein Igel nun gestört würde, wäre dies auch nicht gut, hmm, Hab mal die Frage zum Igel an die weitergereicht! Meines Erachtens ist es eindeutig ein Rattenloch.

  1. Wir haben so ein Loch schon seit Jahren in unseren Komposthaufen.
  2. Egal wann ich die Erde abtrage, spätestens am nächsten Tag ist das Loch wieder da.
  3. Wobei ich bisher noch keine Ratte zu Gesicht bekommen habe.
  4. Nur einmal war eine Ratte unvorsichtig und ging unseren beiden Kater in die Fänge.
  5. Ich denke mal, soweit man keine Küchenabfälle herumliegen lässt und die Ratten nicht ins Haus können, ist das gar kein Problem.

Keine Ratten um sich zu haben, dürfte ohnehin nicht machbar sein. Denn auch wenn man sie nicht sieht, in der Kanalisation dürfte es in vielen Orten genug davon geben. Solange es also nur bei den einen Loch bleibt würde ich ehrlich gesagt gar nichts machen.

  1. Ich hatte mal Bilche im Komposthaufen.
  2. Das Loch kommt mir sehr bekannt vor.
  3. Ich tippe auch auf Kaninchen. Eigtl.
  4. Für Ratte zu groß, so wie Du beschreibst.
  5. Bilche dürften jetzt tief schlafen.
  6. Igel gräbt auch eigtl.
  7. Kein Loch sondern schiebt sich irgendwo darunter.
  8. Aber – wie immer im Leben – Versuch macht kluch! In diesem seltsamen Winter schläft weder Bilch noch Igel.

Alle putzmunter und auf Achse. für ein rattenloch zu groß und falsch positioniert. ich tippe auch auf kaninchen. Ratten achten auch darauf, dass die Löcher spätestens nach 2 Stunden zugeschoben und verschlossen sind – Wühlprobe. mich würde mal interessieren, was ihr unter «bilche» versteht – der einzige mir bekannte bilch, der bei uns vorkommt, ist die haselmaus (mittlerweile auf der roten liste) – aber die baut nester und gräbt keine baue.und müßte für einen Gang mit einem Durchmesser von 10-15 cm einen Bagger einsetzen.

Aber selbst der Siebenschläfer, auch ein Bilch, würde keine Löcher nicht graben. merci. aber offenbar auch nestbauend. Mit dem könnte ich mich anfreunden. Frißt er doch große Wegschnecken. Leider kommt er in unserer Gegend wohl nicht vor. Putzige Kerlchen, leben hier im Weinberg, werden dort aber nicht so gern gesehen.

Sie fressen die Trauben. Sind aber gefährdet, also Trauben fressen lassen. Übrigens hatte ich in diesem Jahr auch einen Totalausfall meiner Traubenernte. Was hab’ ich mich geärgert. Waren mit großer Wahrscheinlichkeit Waschbären. Voriges Jahr haben die Vögel kräftig zugeschlagen, dieses Jahr hat der Nachbar Gift gespritzt. Krokodile gibt’s bei uns nicht also kann da nichts sein was dich auffrißt :grins: Ein Rattenloch ist nicht so groß. Ich vermute, dass ein Kaninchen hier vielleicht nach fressbaren gesucht hat. Gruß Karl Wildkaninchen bauen Höhlensysteme das heißt du müsstest noch mehr Aus-Eingänge im Garten finden. Für eine Ratte halte ich das Loch zu groß. Laß das Tier doch da überwintern egal was es ist. Krokodile gibt’s bei uns nicht also kann da nichts sein was dich auffrißt :grins: Kaninchen/Hasen gibts hier genug. Die bauen meines Wissens aber ihre Bauten in den Boden und nicht in einen Komposthaufen. Ich glaube ja auch, daß das Loch für eine Ratte zu groß ist. Gruß, Wolfgang Sollte es eine Ratte sein, was ich auch nicht glaube, so bekommst du deswegen keine Plage, Wir hatten in den ersten Jahren immer mal eine Ratte zum Überwintern im Schuppen, Daran sollten sich mal die Ratten hier rund um die Bachwiesen ein Beispiel nehmen. Die bleiben und dringen sogar noch in die Gärten und in die Komposthaufen dort ein. Aber offene Gänge habe ich noch nie gesehen. Leg dich doch mal auf die Lauer, die meisten Tiere wuseln früh morgens oder kurz vor Einbruch der Dunkelheit um ihre Bauten herum. Ja, beim Discounter war erst so eine Wildkamera für 99€ drin, wollte ich mir auch holen, aber, Ich glaub, ich muß mir doch eine Infrarot-Kamera mit Bewegungsmelder zulegen. Irgendwie möchte ich gerne meine Untermieter kennen – auch wenn kein Mietzins zu erwarten ist, So eine Wildkamera hat mein Bruder gekauft, und endlich haben wir ‘unseren’ Fuchs kennengelernt! Wenn du deinen Untermieter gesichtet hast, sagst du uns dann, wer’s war? Bin schon fast so neugierig wie du selbst.:grins: (Und um auch noch meinen Senf zur zentralen Frage beizusteuern: was da wohnt, weiß ich nicht, aber ein Rattenloch ist das ganz sicher nicht, da stimme ich den anderen zu.) : Loch im Komposthaufen – welches Tier baut dort? – Hausgarten.net

Wie sieht ein Ameisenlöwe aus?

Der Ameisenlöwe im Porträt – Die Ameisenjungfer ist ein graziles, libellen-ähnliches Insekt. Ihre Larve, der Ameisenlöwe, gehört zu den gefürchtetsten Kleintierjägern. Am Grund von Bodentrichtern lauert er zangenbewehrt auf Ameisen oder Schmetterlingsraupen, die im lockeren Sand den Halt verlieren. Der Ameisenlöwe ist das Larvenstadium der Ameisenjungfer. Ganz bekommt man ihn in Natur nur schwer zu sehen. Meist sind nur seine Zangen am Grund des Fangtrichters erkennbar. – Foto: Helge May Der Ameisenlöwe ist eine räuberische Insektenlarve, die Ameisen und andere kleine Tiere mit einer verblüffenden Methode fängt: Er baut im sandigen Boden Trichter. Die ausgewachsene Gemeine Ameisenjungfer – Foto: Maike Sprengel-Krause/www.naturgucker.de Der Ameisenlöwe ist zwar vielen bekannt, aber gesehen hat ihn kaum jemand, da er sich immer im Sand versteckt. Am Grund der Trichter sind höchstens die Zangen zu erkennen.

  • Er hat einen rundlichen und etwas abgeflachten Körper mit schmalem erstem Brustsegment und Kopf.
  • Innerhalb von Sekunden kann sich der Ameisenlöwe rückwärts in Sand eingraben.
  • Seine Haare und Borsten sind nach vorne gerichtet.
  • Zum Trichterbau braucht der Ameisenlöwe höchstens eine halbe Stunde.
  • Dazu gräbt er erst einen runden Graben, den er weiter nach innen vertieft, indem er mit seinen Zangen den Sand bis zu 30 Zentmeter weit wirft.
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Der Trichter muss so steil sein, dass der lockere Sand sich sofort in Bewegung setzt, wenn ein Insekt darauf tritt. Regen und Nässe ist für das Beutemachen nicht gut, weil der Sand zusammenklebt. Die Trichter sind je nach Material zwei bis drei Zentimeter tief und haben einen Durchmesser von bis zu acht Zentimetern.

Die Larven häuten sich zweimal, bis sie sich im Sand in einen Kokon einspinnen und verpuppen. Die gesamte Entwicklung dauert etwa zwei Jahre. Im Sommer schlüpft das erwachsene Tier, das wie so häufig bei Insekten ganz anders als die Larve aussieht. Die sogenannte Ameisenjungfer ähnelt einer Libelle, gehört jedoch zu den Netzflüglern.

Sie ist also eine Verwandte der Florfliege, Das erwachsene Insekt legt in Ruhestellung die Flügel über dem Hinterleib dachartig zusammen. Von Libellen kann man sie auf Anhieb durch ihre längeren Fühler unterscheiden. Ameisenjungfern fliegen vor allem nachts. Fangtrichter von Ameisenlöwen – Foto: Helge May Ameisenlöwe und Ameisenjungfer heißt auf Lateinisch Myrmeleon formicarius, Im Deutschen wird das erwachsene Tier als Gewöhnliche oder Gemeine Ameisenjungfer bezeichnet, weil sie am häufigsten vorkommt. Die Trichter der Ameisenlöwen finden sich auch in zahlreichen NABU-Schutzgebieten, etwa am Höhbeck in der Elbtalaue, am Biesenhorster Sand in Berlin oder in der Boberger Niederung in Hamburg.

Wie erkennt man Ratten im Kompost?

Folgende Anzeichen weisen auf einen Rattenbefall hin: Erdhöhlen, Gangsysteme und Löcher im Kompost oder im Gebäude. Typischen Schleifspuren vom Schwanz, Kothaufen, ein stechender Geruch der Nager-Exkremente sowie angefressene Abfälle und Vorräte, sind ebenfalls deutliche Indizien für einen Befall.

Wo halten sich Ratten im Garten auf?

Auf staubigen Untergründen hinterlassen Ratten auch Pfotenabdrücke. Größere Löcher im Garten können ebenfalls ein Hinweis auf Ratten sein, da sich insbesondere Wanderratten Erdhöhlen anlegen. Besitzt Ihr Garten viele kleinere Löcher, kann dies ein Hinweis auf eine Rattenplage sein.

Werden Ratten vom Kompost angezogen?

Ratten im Garten: So werden Sie Kompost-Ratten wieder los Bildrechte: picture alliance / WILDLIFE | WILDLIFE/A.Mertiny So werden Sie Ratten wieder los! Ein ganzjährig behaglich temperiertes, geräumiges Appartement mit einer gut gefüllten Vorratskammer: Das mögen nicht nur Menschen, sondern auch Ratten – in Form eines Komposthaufens.

  • Wie aber wird man die Untermieter wieder los? Ratten lieben Kompost, vor allem aber lieben sie Rohkost.
  • Deswegen sind gerade vorbildlich angelegte Komposthaufen sehr verlockend für die Nager.
  • Viele Gartenbesitzer glauben, dass Abfälle von gekochten Mahlzeiten das Problem sind, wenn sie Kompost-Ratten haben.
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Aber eigentlich sind Ratten Vegetarier, die zwar auch Reste vom (fleischhaltigen) Mittagessen verputzen, aber eindeutig Obst- und Gemüsereste bevorzugen. Sie lieben Gartenabfälle wie verwurmte Zwetschgen und angefaulte Äpfel. Aber auch Abfälle aus der Küche wie verschrumpelte Karotten, überreife Bananen oder Kartoffelschalen sind ein Gaumenschmaus für die Nager.

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Können Wiesel graben?

Warum können Wiesel klettern? – Biologinnen und Biologen des Museums für Naturkunde Berlin und der Königlichen Tierärztlichen Hochschule haben erforscht, wie Säugetiere ihre Gliedmaßen zum Klettern, Graben und Schwimmen entwickeln. Dazu wurde die innere Struktur von Gliedmaßenknochen an verschiedenen Arten innerhalb der Familie der Wiesel untersucht.

  1. Grundlegend für den evolutionären Erfolg von Säugetieren waren Spezialisierungen für verschiedene Bewegungsgewohnheiten bzw.
  2. Örperfunktionen, wie Klettern, Laufen, Graben und Schwimmen.
  3. Das anatomische Verständnis solcher Spezialisierungen konzentrierte sich jedoch überwiegend auf die äußeren Formen und Dimensionen des Gliedmaßen-Skeletts, nämlich die Längen und Durchmesser der einzelnen Knochen.

Die inneren Dimensionen und Strukturen der Extremitäten, die entscheidend sind für die Stabilität eines Knochens, haben bisher bei der Untersuchung der Evolution der Fortbewegung deutlich weniger Beachtung gefunden. Um festzustellen, ob Unterschiede in der Querschnittsstruktur von Extremitätenknochen auf spezielle Bewegungsgewohnheiten bei Säugetieren Einfluss haben, untersuchten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des Museums für Naturkunde Berlin und der Königlichen Tierärztlichen Hochschule die Querschnittsform in den Vordergliedmaßen der Familie der Wiesel (Musteliden), einer funktionell vielfältigen Linie von Säugetieren, zu denen Wiesel, Otter, Dachse und Marder gehören.

  • Es stellte sich heraus, dass Otter und Dachse die Extremitätenknochen mit den robustesten Querschnitten unter den Musteliden haben.
  • Das passt zu der Prognose der Forscherinnen und Forscher, dass Otter und Dachse aufgrund ihrer jeweiligen Bedürfnisse, nämlich dem Auftrieb beim Schwimmen entgegenzuwirken und mechanischen Belastungen beim Graben standzuhalten, robustere Querschnitte haben.

Unsere Ergebnisse legen daher nahe, dass die Spezialisierung der Gliedmaßen für eine bestimmte Lebensweise und Fortbewegung (z.B. Klettern) während der Evolution der Säugetiere nicht notwendigerweise auf einem einzigen Evolutionsprozess beruhen. Des Weiteren unterliegen die einzelnen anatomischen Komponenten der Gliedmaßen (wie z.B.

Nochenlängen, Knochenquerschnittsstruktur) unterschiedlichen Evolutionsprozessen. Kilbourne BM & Hutchinson JR.2019. Morphological diversification of biomechanical traits: mustelid locomotor specializations and the macroevolution of long bone cross-sectional morphology. BMC Evolutionary Biology 19: 37 ( https://doi.org/10.1186/s12862-019-1349-8 ).

Bilder Merkmale dieser Pressemitteilung: Journalisten Biologie, Tier / Land / Forst überregional Forschungsergebnisse, Wissenschaftliche Publikationen Deutsch Zurück

Welche Löcher graben Dachse?

Tierkot eines Dachses bestimmen – Ein Dachs im Garten würde niemals einfach so in den Garten koten und schon gar nicht in ihren Bau. Dachse scharren eine sehr kleine Dole, also ein kleines, längliches und relativ flaches Loch in die Erde, das Kot-Latrine genannt wird.

Die Latrinen befinden sich in der Nähe von Sträuchern, Bäumen und den Eingängen in den Dachsbau – was Ihnen bei der Suche nach den Bauten hilft. Leider scharren auch alle anderen Marderarten und Waschbären diese Latrinen, daher müssen Sie sich den gefundenen Tierkot genauer ansehen. Fassen Sie den Kot der Dachse auf gar keinen Fall mit den bloßen Händen an, sondern immer nur mit angezogenen Einweghandschuhen und halten Sie den Atem an.

Dachskot beinhaltet sichtbare Spuren der Nahrung – Samen, Obststeine sowie Reste kleiner Tiere. Er hat eine raue Oberfläche und ist zylindrisch bis wurstförmig. Sollte das, was Sie in Ihrem Garten gefunden haben, eher spitz zulaufen, dann handelt es sich um den Kot eines Fuchses.

Können Ratten Löcher buddeln?

– Wanderratten graben häufig Erdbauten mit einer oder mehreren Öffnungen im Freien. Bevorzugte Plätze hierfür sind Böschungen, unter Bodendeckern, an Mauern und unter Gehwegplatten. Belegte Bauten sind frei von Spinnenweben. Eine andere Möglichkeit, belaufene Bauten von unbelaufenen Bauten zu unterscheiden, wäre das Verschließen der Baueingänge, um zu kontrollieren, ob sie von den Nagern wieder geöffnet werden. Bildrechte : ©LAVES/Röhrs Mülltonne mit Nagespuren

Wie erkenne ich ob ein Waschbär im Garten ist?

Waschbär: Lässt er sich aus dem Garten vertreiben? Er stoppt nicht vor Vögeln und nicht vor Reptilien. Er stiehlt Eier aus Nestern und Jungvögel aus Vogelkästen. Dazu verputzt er gerne vom Baum gefallene Äpfel und süße Kirschen. Der Waschbär ist ein Raubtier.

  • Eigentlich gehört er nach Amerika.
  • Aber nachdem er vor etwa 80 Jahren in Deutschland eingeschleppt wurde, lebt er längst nicht mehr nur im Wald.
  • Stattdessen erobert er die unterschiedlichsten Gebiete, fühlt sich in der Stadt und in der Nähe von Menschen wohl.
  • Auch Gärten sind bei den Tieren sehr beliebt.
See also:  Welches L Zum Braten?

«Einen Waschbären bekommen Sie nur selten zu sehen. Die Tiere sind nachtaktiv und bleiben gern unsichtbar», sagt Gartenfachberater Erik Behrens. Aber wer einen Waschbären zu Gast hat, merkt es schnell. Umgeworfene Müllbehälter, aufgerissener Rasen, Löcher im Dach – ein Waschbär kann ziemliches Chaos anrichten, wenn er in einen Garten eingezogen ist.

  1. Der deutlichste Hinweis aber sind seine Hinterlassenschaften: Große, feste Haufen, meist größer als bei einem Hund, liegen dann im Garten herum.
  2. Häufig sind Obstkerne zu sehen.
  3. Besonders auf Äpfel und Kirschen sind Waschbären scharf.
  4. Aber auch Pfirsiche, Birnen und anderes Obst verputzen sie ohne zu zögern.

«Die fruchtdurchsetzte Kacke ist das sicherste Zeichen für einen Waschbären», sagt Behrens. Am besten ist es, Waschbären gar nicht erst anzulocken. Haben Sie aber tatsächlich einen im Garten, «machen Sie es ihm so ungemütlich wie möglich», rät Gartenberater Behrens.

Verschließen Sie alle Schlupflöcher an Gartenhütten und Schuppen. Kleine Nischen finden Waschbären gemütlich. Ist zum Beispiel unter dem Schuppen ein freier Raum, eignet sich das super als Versteck. Schließen Sie die Katzenklappe ab oder verwenden Sie eine, die mit Chip funktioniert. Waschbären sind neugierig und gehen auch in Häuser. Sind sie einmal drin, können Sie eine Wohnung ordentlich verwüsten.Heben Sie Fallobst auf. Natürlich pflücken Waschbären gern auch Obst vom Baum. Aber liegt alles griffbereit unten, ist das wie ein Paradies.Werfen Sie keine Knochen oder andere tierische Lebensmittel auf den Kompost. Auch Fallobst ist eher kritisch. Am besten sind Kompostbehälter, die verschließbar sind. Ein aufgelegter Deckel reicht dafür nicht. Den können Waschbären öffnen. Der Deckel muss entweder sehr festsitzen oder vielleicht sogar mit einem Schloss verriegelt sein.Nicht füttern! Sonst bekommen Sie den Waschbären nicht mehr los.Hängen Sie Vogelhäuser mindestens 3,50 Meter hoch auf und bringen Sie darunter Metallmanschetten an, an denen der Waschbär abrutscht.Hunde- und Katzenfutter nicht draußen stehen lassen!

Machen Sie es ihm so ungemütlich wie möglich! Erik Behrens, Gartenfachberater aus Leipzig Dann bleibt noch die Möglichkeit, den Waschbären mit einer Lebendfalle zu fangen. Sollte er allerdings in die Falle gehen, ist damit aber auch sein Todesurteil besiegelt.

Auf dem eigenen Grundstück ist es rein theoretisch erlaubt, eine Lebendfalle für Waschbären aufzustellen. Da der Waschbär aber eine invasive Tierart ist, darf er – sobald er einmal gefangen ist – nicht wieder freigelassen werden. Er muss von einem Jäger getötet werden. Frank Herrmann, Geschäftsführer Thüringer Jagdverband Aber dies sollte wirklich nur die letzte Lösung sein.

Auch Gartenberater Behrens hält nicht viel vom Töten der Tiere. «Der Waschbär ist ein Wildtier und soll auch ein Wildtier bleiben. Wir können ihm nur das Gebiet streitig machen, er soll zurück in sein angestammtes Gebiet.» Wenn Sie Probleme mit dem Waschbär haben, können Sie sich bei der zuständigen Naturschutzbehörde beraten lassen.

Waschbären bringen Zecken, Läuse und Flöhe mit, die Staupe, Hasenpest und andere Krankheiten übertragen können. Im Garten liegende Kothaufen dürfen auf keinen Fall angefasst werden. Sie können Eier des für Menschen gefährlichen Waschbärspulwurms enthalten. Kothaufen deshalb am besten mit Handschuhen anfassen und verbrennen! Waschbär Waschbären gehören zur Familie der Kleinbären und sind Raubtiere.

Sie werden bis zu 70 Zentimeter groß und bis zu zehn Kilogramm schwer.Die Tiere leben in Kleingruppen. Verwandte Weibchen teilen sich den Lebensraum, aber auch Männchen suchen sich (nichtverwandte) Gesellschaft. Die Weibchen bekommen im Frühling bis zu fünf Junge.

Wie groß muss ein Loch für einen Waschbär sein?

4,5 cm großes Loch reicht Marder als Einschlupf – „Ein Marder braucht ein nur 4,5 Zentimeter großes Loch im Dach als Einschlupf. Ein Waschbär nicht mal das. Er nimmt einfach Ziegel raus», weiß Thomas Schröder. Er nennt sich selbst „City-Trapper» und nimmt mit der Bezeichnung Bezug auf die nordamerikanischen Fallensteller und Pelztier-Jäger. Weiterlesen nach der Anzeige Weiterlesen nach der Anzeige

Wo passt ein Waschbär durch?

Wo halten sich Waschbären oft auf? – Genaue Zahlen wie viele Waschbären in Deutschland oder verschiedenen Bundesländern beheimatet sind, gibt es zwar nicht, aber die Zahl der von Jägern erlegten Tiere wächst rasant von Jahr zu Jahr. Insbesondere in Hessen und im Osten Deutschlands haben sich Waschbären zu einem großen Ärgernis entwickelt.

Hier halten sich Waschbären immer öfter in Städten auf – und finden reichlich Futter. Daher ist hier die Wahrscheinlichkeit besonders groß, dass ein Waschbär einmal bei Ihnen vorbeischaut. Tagsüber halten sich Waschbären gerne in Baumhöhlen auf – auch einmal in einem Gartenhaus oder auf einem Dachboden.

Dort können Weibchen ihre Jungtiere besonders gut aufziehen. Auch überwintern Waschbären gerne drinnen, wie etwa in Schuppen. Sie kommen über Bäume, Rankgitter oder Regenrinne aufs Dach und steigen dort über hochgezogene Ziegel oder Blechen von Gauben ins Innere. Welches Tier GrBt GroßE LöCher Im Garten Tagsüber bekommt man Waschbären eher selten zu Gesicht. Sie verbringen diese Zeit versteckt – besonders gerne in Baumhöhlen. Foto: istock/iStock/KenCanning