Welches Land Hat Die Meisten NachbarlNder?

Welches Land Hat Die Meisten NachbarlNder
Das Land mit den meisten Nachbarstaaten ist Russland. Jedoch liegen nur 6 von ihnen in Europa. Es sind: Nordkorea, China, Mongolei, Kasachstan, Aserbaidschan, Georgien, Ukraine, Weißrussland, Lettland, Finnland und Norwegen. Zwischen Litauen und Polen liegt ein weiteres Gebiet, was zu Russland gehört.

Welches Land grenzt an den meisten Ländern?

In Europa ist die Sache klar: Auf dem alten Kontinent hat Deutschland die meisten Nachbarn. Doch auf welchen Platz kommt die Bundesrepublik im internationalen Ranking – und wer schafft es auf Platz eins? Deutschland ist das Land mit den meisten Nachbarn in Europa. Weltweit landet die Bundesrepublik auf Platz vier. (Foto: dpa) In Europa gibt es kein Land, das so viele Nachbarländer hat wie Deutschland – zumindest wenn man bei Frankreich einmal die Überseegebiete außer Acht lässt.

  1. Neun Nachbarn hat Deutschland – aber viele von ihnen grenzen nur an ein einziges Bundesland: So landen Österreicher, die die deutsche Grenze überschreiten, grundsätzlich in Bayern, während Schweizer immer nach Baden-Württemberg kommen und Dänen nach Schleswig-Holstein.
  2. Dass Deutschland so viele Nachbar hat, liegt auf der Hand: Das Land liegt mittig auf dem Kontinent, ist relativ groß, während die Länder drum herum meist klein sind.

Aber auch Frankreich, Österreich und das kleine Serbien haben viele Nachbarn, nämlich jeweils acht. Weltweit rangiert Deutschland zusammen mit der demokratischen Republik Kongo auf Rang vier, hinter Brasilien mit zehn Nachbarländern und den beiden unangefochtenen Spitzenreitern, China und Russland.

Wie viele Nachbarländer gibt es in Deutschland?

Wie viele Nachbarländer gibt es? – Erkundung der Vielfalt – Ein Überblick über die Nachbarländer von Deutschland Deutschland hat als Land in Europa mit den meisten Nachbarländern eine besondere geografische Lage. Insgesamt hat Deutschland 9 Nachbarländer: Dänemark, Polen, Tschechien, Österreich, Schweiz, Frankreich, Luxemburg, Belgien und die Niederlande.

Sind Deutschland und Schweden Nachbarländer?

Schweden ist mit seinen Nachbarländern Dänemark, Norwegen und Finnland eng verbunden. Sie alle sind Teil von Europa – und im Herzen Skandinavier. Schweden ist nicht nur das größte der skandinavischen Länder, sondern auch das einzige, das mit allen Nachbarn verbunden ist.

Welche Bundesstaaten haben die meisten Nachbarstaaten?

Missouri – Der Staat Missouri liegt im Mittleren Westen zentral in den USA. Zusammen mit dem Staat Tennessee hat er die meisten Nachbarstaaten, nämlich 8. Seinen Namen hat Missouri vom gleichnamigen Fluss, dessen Bezeichnung auf eine Indianervolk zurückgeht.

  • Die Hauptstadt von Missouri ist Jefferson City, das rund 43.000 Einwohner hat.
  • Die größte Stadt in Missouri ist Kansas City, das 481.000 Einwohner hat.
  • Der höchste Berg im Staatsgebiet von Missouri ist der 540 Meter hohe Taum Sauk Mountain,
  • Auch in Missouri ist Rassismus ein schwerwiegendes Problem.
  • Das geht so weit, dass im Jahre 2017 eine Bürgerrechtsorganisation sogar eine Reisewarnung für diesen Bundesstaat der USA ausgesprochen hat.

Missouri war während der Erschließung des amerikanischen Westens ein wichtiger Ausgangspunkt. Zur Erinnerung daran steht in St. Louis, der zweitgrößten Stadt des Staats, der Gateway Arch, Er ist mit einer Höhe von 192 Metern der größte Bogen der Welt.

Was ist die längste Grenze der Welt?

Rekorde –

  • Die Grenze zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten bildet mit insgesamt 8.891 km die längste gemeinsame Staatsgrenze zwischen zwei Staaten.
  • Die Volksrepublik China hat mit 22.457 Kilometern Gesamtlänge die längste Landgrenze aller Staaten der Erde. Gleichzeitig ist China mit 16 Nachbarstaaten (einschließlich Hongkong und Macau ) der Staat mit den meisten direkt angrenzenden Nachbarländern.
  • Die kürzeste Landgrenze ist nur 85 m lang. Sie liegt zwischen Peñón de Vélez de la Gomera (Spanien) und Marokko.
  • Ein Sonderfall einer politischen Grenze ergibt sich durch den Eurotunnel zwischen Frankreich und dem Vereinigten Königreich, welcher formal eine „trockene», gerade einmal insgesamt 20 Meter breite Grenzlinie zwischen beiden Staaten bildet.

Welches Land hat nur eine Grenze?

Unter Staaten mit nur einer Landgrenze versteht man souveräne Staaten, die nur an genau einen anderen souveränen Staat grenzen. Hierzu zählen die eingeschlossenen Staaten San Marino, Vatikanstadt und Lesotho sowie 13 weitere Staaten.

Was ist das kleinste Nachbarland von Deutschland?

Das größte Nachbarland Deutschlands ist mit einer Fläche von 643.801 Quadratkilometern Frankreich, der kleinste Nachbar ist mit 2.586 Quadratkilometern Luxemburg.

Wer hat die längste Grenze zu Deutschland?

Die längste Grenze von Deutschland zu einem Nachbarland ist die zu Österreich, diese misst 818 Kilometer.

Wie viele Länder grenzen an Russland?

Lage und Grenzen – Russland hat neben der Volksrepublik China mit 14 die größte Anzahl Nachbarstaaten mit einer gemeinsamen Landgrenze, Die Gesamtlänge der Landesgrenzen beträgt 20.027 km. Russland grenzt des Weiteren an fünf Meere, wobei die Küstenlinie 37.653 km umfasst.

  • Das russische Kernland grenzt an die Staaten Norwegen (196 km) und Finnland (1340 km), gefolgt von einem kurzen Küstenstreifen zur Ostsee,
  • Zudem teilt sich Russland eine Grenze mit den baltischen Ländern Estland (334 km) und Lettland (217 km), weiter südlich gefolgt von Belarus (959 km) und der Ukraine (1586 km, mit Landgrenze der Krim ).

Das Schwarze Meer trennt die europäischen Grenzen Russlands von den asiatischen. Im Kaukasus grenzen Georgien (723 km) und Aserbaidschan (284 km) an. Es folgt ein Küstenstreifen am Kaspischen Meer und eine lange gemeinsame Grenze mit Kasachstan (6846 km).

In Ostasien grenzt Russland erstmals an die Volksrepublik China (etwa 40 km) und dann an die Mongolei (3485 km). Danach trifft das russische Hoheitsgebiet zum zweiten Mal mit chinesischem zusammen (3605 km). Mit Nordkorea (19 km) besteht die letzte Landverbindung zu einem anderen Staat. Danach folgen die Küstenlinien zum Japanischen Meer, dem Ochotskischen Meer, zum Pazifischen Ozean und schließlich zur Beringsee,

Über die nur etwa 85 km schmale und 30 bis 50 m tiefe Beringstraße ist Russland im äußersten Osten von Alaska getrennt. Die inmitten der Beringstraße befindliche russische Große Diomedes-Insel liegt nur 4 km von der US-amerikanischen Kleinen Diomedes-Insel entfernt.

Der gesamte nördliche Teil des Landes grenzt an den Arktischen Ozean, Dort liegen verschiedene zu Russland gehörende Inseln, als nördlichste Franz-Josef-Land, Russland betrachtet zudem noch weitere Gebiete des Arktischen Ozeans und der Eisfläche als Teil seines Hoheitsgebietes, Neben dem Kernland besitzt Russland noch eine Exklave, den nördlichen Teil des ehemaligen Ostpreußen, die heutige Oblast Kaliningrad,

Dieses Gebiet, über das 1945 die Sowjetunion die territoriale Souveränität beanspruchte, grenzt an Litauen (227 km) und den südlichen Teil des früheren Ostpreußen, der jetzt zu Polen gehört (206 km). Es ist somit vollständig von EU-Ländern umgeben. Russland ist in elf Zeitzonen eingeteilt (von UTC+2 bis UTC+12 ), wobei mit der Abschaffung der Zeitumstellung im Jahr 2011 bis 2014 überall ganzjährig die Sommerzeit galt.

Wie finden Schweden die Deutschen?

Wenn der Schwede an Deutschland und die Deutschen denkt – Auch in Schweden gibt’s sowohl Geschichtsunterricht als auch Dokumentarfilme auf Netflix. Auf das dort gelernte nehmen Schweden schon mal in Unterhaltungen Bezug, in Form von interessierten Fragen oder politisch-nicht-ganz-korrekten Scherzen.

Ist Schweden ein reiches oder armes Land?

Heute trifft die Schweiz an der WM mit Schweden auf einen Gegner, der uns in wirtschaftlicher Hinsicht ebenbürtig ist. – Publiziert: 02.07.2018, 23:19 Aktualisiert: 03.07.2018, 08:47 Welches Land Hat Die Meisten NachbarlNder Dass Schweden und die Schweiz unterschiedliche europäische Länder sind, ist auf anderen Kontinenten nicht allen bewusst. Diese Erfahrung macht man, wenn man ausserhalb von Europa herumreist. Schweden ist heute Gegner der Schweiz im Achtelfinalspiel an der Fussballweltmeisterschaft in Russland.

  1. Wo immer sonst der Grund für eine Verwechslung der beiden Länder herkommen mag: In Bezug auf die Wirtschaft kann man sie nachvollziehen.
  2. Das skandinavische Land mit seinen rund 10 Millionen Einwohnern ist zwar nicht ganz so reich wie die von 8,4 Millionen Menschen bevölkerte Schweiz.
  3. Das kaufkraftbereinigte Pro-Kopf-Einkommen der Schweizer beläuft sich auf 61 400 Dollar – jenes der Schweden auf 51 300 Dollar.

Dennoch trifft die Schweizer Mannschaft damit heute auf WM-Gegner, die aus einem sehr viel reicheren Land stammen als die bisherigen aus Brasilien, Serbien und Costa Rica. Bekannt ist Schweden für seinen ausgebauten Sozialstaat und in Verbindung damit auch für eine relativ hohe Steuerbelastung. Welches Land Hat Die Meisten NachbarlNder Tabelle vergrössern Doch der schwedischen Wirtschaft geht es blendend. Der Anteil der Staatsverschuldung am Bruttoinlandprodukt (BIP) ist mit 41 Prozent noch kleiner als jener der Schweiz mit 42,8 Prozent. Das durchschnittliche Wachstum im laufenden Jahrzehnt belief sich in Schweden auf 2,8 Prozent, in der Schweiz nur auf 1,7 Prozent.

Laut professionellen Prognostikern wird die schwedische Wirtschaft auch weiterhin stärker wachsen als jene der Schweiz – es besteht sogar die Gefahr einer Überhitzung mit einer weiter steigenden Inflation. Grund dafür ist hauptsächlich die gute Wirtschaftslage in den Absatzmärkten der übrigen Europäischen Union und andererseits die Schwäche der Landeswährung Krone.

Schweden gehört zwar der EU an, nicht aber der Währungsunion. Das Land hat daher eine eigene Währung und mit der Riksbank eine unabhängige Notenbank. Deren Leitzins liegt wie in der Schweiz im negativen Bereich.

War Schweden im 2 Weltkrieg?

Erst in den Achtzigerjahren wurde die Erfahrung des Holocaust als universelles Thema in die verschiedenen nationalen Projekte integriert, aus denen sich Europa zusammensetzt. Schweden und die Schweiz, die beide während des Krieges neutral waren, sind zwei hervorragende Beispiele dafür, wie lange Zeit Fragen der Mitschuld und Kollaboration vermieden wurden.

  1. Erst die Nazigold-Kontroverse in den späten Neunzigerjahren erschütterte die etablierten nationalen Perspektiven in beiden Ländern.
  2. Aber auch in einem größeren Zusammenhang war diese Kontroverse ausgesprochen aufschlussreich: Denn für die Integration echter Universalität in das europäische Projekt ist grenzüberschreitende Provokation ein zentrales Element.

Nach Kriegsende wurden Schweden und die Schweiz beschuldigt, ihre Neutralität zur Selbstbereicherung genutzt zu haben, und nicht, wie die beiden Länder es selbst darstellten, als Beitrag zum epochalen Kampf um die Zukunft der Menschheit. Die Schweiz sah sich insbesondere dem Vorwurf ausgesetzt, unbeschränkt deutsches Raubgold in ihren Banken gelagert zu haben.

  1. Beide Länder reagierten nach dem Krieg damit, ihre nationalen Projekte als einzigartiges Bemühen darzustellen, universelle Werte zu verwirklichen.
  2. Die weitgehende Isolation von Europa war aus ihrer Perspektive ein Mittel, um das nationale Gemeinwohl zu erhalten.
  3. Während sich beide im nationalen Kontext vordergründig zu liberaler Universalität bekannten, so gingen sie doch sehr unterschiedliche Wege.

Die Schweiz, nach wie vor das weltweite Finanztransaktionszentrum, präsentierte sich als Gralshüter des freien Weltmarkts – was sie aus ihrer Sicht allen Widrigkeiten zum Trotz auch während des Krieges gewesen war. Als einen weiteren universellen Wert beanspruchte sie ihre nationale Souveränität und weigerte sich, neu entstehenden transnationalen Strukturen wie den Vereinten Nationen beizutreten.

Ihre Isolation, so schien es, wies der Schweiz auch die besondere Rolle als zentrale Bühne internationaler Verhandlungen zu. Schweden wählte die umgekehrte Richtung zur Universalität und kanalisierte seine außenpolitischen Ziele symbolhaft durch die UN und andere neue internationale Organisationen. Die Nachkriegsverhandlungen zwischen den Alliierten und der Schweizer Regierung über den Umgang mit deutschem Besitz und Raubgold stellten Schweizer Politiker intern als einen Kampf von David gegen Goliath dar.

In der öffentlichen Meinung wurde dieser Kampf mehrheitlich als der aussichtslose Versuch betrachtet, die Unantastbarkeit des Privateigentums vor den Übergriffen der Großmächte zu schützen. Im November 1946 beschuldigte der Schweizer Chefverhandler Walter Stucki die Alliierten, ihre eigenen, in der Atlantik-Charta niedergelegten Prinzipien zu missachten.

Die Tatsache, dass die Schweiz sich im März 1945 dem amerikanischen Druck gebeugt und zugestimmt hatte, allen deutschen Besitz einzufrieren, Fremdwährungshandel zu verbieten und den Kauf von Gold aus Deutschland einzuschränken, war, wie er sagte, das Ergebnis von politischem Druck, der schlimmer war als alles, was Göring jemals versucht hatte – ein Bruch aller Prinzipien in einer Welt «bar aller materiellen und moralischen Grundlagen», in der sich die Schweiz in einer gefährlichen politischen Isolation wiederfand.

Die Ironie dieser einzigartig bornierten Definition von nationalem Schweizer Interesse wurde für die Welt erst fünf Jahrzehnte später offensichtlich, als der World Jewish Congress und der Eizenstat-Report die Schweizer Behörden mit der Frage jüdischen Eigentums während des Krieges konfrontierte.

In Schweden war es nach dem Krieg wesentlich einfacher, offizielle Repräsentaten dazu zu bewegen, eine Mitschuld durch Handel mit dem Dritten Reich einzugestehen. Dean Acheson reflektiert diese Frage in seinen Memoiren: «Wenn die Schweden starrköpfig waren, dann waren die Schweizer der Gipfel der Starrköpfigkeit.» Der Raubgold-Frage versuchten schwedische Vertreter in der unmittelbaren Nachkriegszeit jedoch auszuweichen.

Erst als auch Schweden in den Strudel des Eizenstat-Reports hineingezogen wurde, drang die Schuldfrage endlich in die schwedische Öffentlichkeit durch. Als Premier Göran Persson Ende der Neunzigerjahre ein umfangreiches, international angelegtes Holocaust-Bildungsprojekt zu Geschichte und Problemen der Gegenwart initiierte, wurde das von der Weltöffentlichkeit als offene und gewissenhafte Auseinandersetzung der Schweden mit diesen ethischen Fragen wahrgenommen.

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Um zu verstehen, dass diese Haltung einen radikalen Bruch mit der herrschenden Tradition des Verschweigens und Vernachlässigens bedeutete, muss man sich mit den Besonderheiten der schwedischen Nachkriegsgeschichte auseinandersetzen: Nach dem Krieg wählte Schweden das Mitgefühl als seine charakteristische nationale Qualität, aufbauend auf einer kurz zuvor erfolgten Neudefinition des nationalen Projekts.

Eine bereits in den Dreißigerjahren eingeführte spezifische Form des sozialen Wandels konnte jetzt zur Verkörperung von Modernität ausgerufen werden. Die moralische Grundlage dafür war durch den Sieg der Alliierten über den Faschismus noch unterstrichen worden.

  1. Als Sozialdemokraten wie Bruno Kreisky und Willy Brandt nach dem Krieg aus dem schwedischen Exil zurückkehrten, brachten sie das Modell für die europäische Gesellschaft der Zukunft in ihre Heimatländer mit: den Wohlfahrtsstaat, die all-inclusive-Definition von Staatsbürgerschaft.
  2. Das Prinzip der partizipatorischen Demokratie als der wahren Legitimation des modernen Nationalstaats wurde in der Folge in den meisten westeuropäischen Staaten nachhaltig verankert.

Schweden sollte den Weg aus einer bedrückenden historischen Tradition weisen. Gegenüber den Plänen einer europäischen Integration, die nach dem Krieg auftauchten, verhielten sich die schwedischen Eliten aber reserviert. Dieses Desinteresse basierte auf scheinbar ethischen Überlegungen: Das schwedische Mitgefühl war vor allem auf Dritte-Welt-Staaten gerichtet.

In den frühen 60er Jahren wurde die Anteilnahme am antikolonialen Kampf von einem jungen Intellektuellen und Schriftsteller, Lars Gustafsson, vor allem als die Überwindung des Nationalismus definiert: «Dieses Erwachen eines internationalen Bewusstseins ist ein Weg aus dem, und ein immerwährender Trost für das, was wir so lange als Isolation erlebt haben.

Wenn es heute einen schwedischen Patriotismus gibt, dann beruht er auf unserer Sehnsucht, uns im Zusammenhang mit dieser neuen Solidarität Gehör zu verschaffen.» Die Vorstellung, das emanzipierteste Land der Welt zu sein, war konstitutiv für das «schwedische Modell».

Tatsächlich handelte es sich um traditionellen Nationalismus mit umgekehrten Vorzeichen. Die psychologische Wirkung war derjenigen der herkömmlichen Form allerdings sehr ähnlich: Die schwedischen Eliten konnten ausgesprochen stolz auf ihre Vorrangstellung als Anti-Nationalisten sein. Sie gewöhnten sich an ihre moralische Überlegenheit, die sie daraus bezogen nicht mehr an Traditionen gefesselt zu sein.

Ihr größtes Verdienst war es, den Nationalismus überwunden zu haben. Politiker und Diplomaten waren davon überzeugt, privilegierten Einblick in die Zukunft der Menschheit zu haben. Auf die Weltbühne übertrugen sie die schwedische Haltung als eine spezielle Form des Idealismus.

In manchen Fällen, etwa durch die Unterstützung des Anti-Apartheid-Kampfes in Südafrika (inklusive materieller Unterstützung des ANC, als er zur kommunistischen Speerspitze stigmatisiert wurde) oder durch die entschiedene moralische Haltung gegenüber dem Vietnamkrieg, brachte dieses Selbstbewusstsein lohnenswerte Ergebnisse.

In anderen Bereichen wiederum kippte das schwedische Modell in Arroganz und Nachlässigkeit. Ein typisches Beispiel dafür ist die offizielle Haltung gegenüber den baltischen Staaten, die als nicht existent eingestuft wurden (Schweden anerkannte als erstes westliches Land die sowjetische Annexion des Baltikums 1940); ein anderes die mangelnde Bereitschaft, die Sowjetunion dazu zu zwingen, die Verhaftung Raoul Wallenbergs zuzugeben.

Im Großen und Ganzen tendierte der schwedische Idealismus dazu, sich in Realpolitik zu verwandeln, je näher Probleme an Schweden herankamen. Der Historiker Friedrich Meinecke interpretierte die deutsche Geschichte als den Sieg des Nationalstaats über das Weltbürgertum. Der Anspruch Schwedens und der Schweiz nach dem Krieg, die Ideale des Universalismus zu verkörpern, könnte als das genaue Gegenteil der deutschen Tradition des Historismus gesehen werden.

Dennoch basierte die national definierte Ideologie des Progressivismus auf der Annahme von Einzigartigkeit. Historiker in beiden Ländern, die vorgaben, Vorgänge zu entmystifizieren, konnten auf ein bewährtes Konzept nationaler Identität als Folie für die Auswahl und Interpretation von Tatsachen zurückgreifen; sie konnten offensichtlich progressive Elemente betonen, und alles andere ausklammern.

Allerdings gibt es einige interessante Unterschiede in der Art und Weise, wie diese verdeckten Elemente in den beiden Ländern öffentlich verhandelt wurden. Die beiden bekanntesten Schweizer Nachkriegsdramatiker, Friedrich Dürrenmatt und Max Frisch, nutzten ihre Werke beständig dazu, eine Gegenwelt zu beschreiben, eine Alternative zur herrschenden Heuchelei, die sich als Objektivität ausgab.

Frischs Komödie Biografie (1967) ist eine Satire auf das Konzept von Geschichte als Projekt: Einem Mann wird die Möglichkeit gegeben, an entscheidende Momente seines Lebens zurückzukehren und die Entscheidungen, die er getroffen hatte, zu verändern. Die ständigen Korrekturen, die oberflächlich wie Resultate offensichtlich rationaler Entscheidungen aussehen, stellen sich als Absurditäten heraus, bis er schließlich begreift, dass, welchen vorausgeplanten Weg auch immer er wählt, es immer der falsche sein wird.

Frischs Stück Biedermann und die Brandstifter (1958) ist die Tragikomödie eines Pakts mit dem Teufel. Ein Mann lässt drei Brandstifter in sein Haus; er nimmt sie als Mitbewohner auf, inklusive Benzinkanistern, Zündschnur usw. Als sie ihn um Streichhölzer fragen, erfüllt er ihre Bitte pflichtschuldigst.

Frischs berühmtestes Stück, Andorra (1961), basiert auf einer Idee, die bereits in seinem Werk Tagebuch mit Marion (1947) aufgetaucht war, das ihm zum Durchbruch verholfen hatte. Es ist die erschreckende und tragische Darstellung der Mechanismen sozialer Inklusion und Exklusion, wobei das Ritual des Ausschlusses einer Person eine Intensivierung der Verbindung der Zurückgebliebenen bedingt: Ein Mann gibt seinen Stiefsohn als Juden aus; der Junge akzeptiert angesichts der ihm entgegengebrachten Vorurteile die ihm zugeschriebene Identität als unveränderliche Tatsache.

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Wendete sich auf satirische Weise gegen die Bigotterie der Schweizer Nachkriegsgesellschaft: Max Frisch. Foto: AP (© AP )

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Einen Sturm der Entrüstung verursachte Frisch mit einem «Unbewältigte schweizerische Vergangenheit» betitelten Artikel, der im März 1966 in der Wochenzeitung Weltwoche veröffentlicht wurde. Frisch beschuldigte darin die jüngere Autorengeneration, sich nicht angemessen mit den zwölf Jahren der Hitler-Herrschaft auseinanderzusetzen, und machte den aktuellen Umgang mit Flüchtlingen zum Thema.

Damit traf er einen nationalen Nerv. Wenig später erschien mit Alice Meyers Anpassung oder Widerstand. Die Schweiz zur Zeit des deutschen Nationalsozialismus eine gründliche Analyse dieses moralischen Dilemmas. Ein Jahr später wurde ein gut dokumentiertes Pamphlet veröffentlicht, das rasch den Status eines Klassikers erlangte: Alfred A.

Häslers Das Boot is voll. Die Schweiz und die Flüchtlinge 1933-45. In Walter Wolfs Faschismus in der Schweiz (1969) wurde die Schweizer Kollaboration sorgfältig untersucht. Und zwischen 1965 und 1970 erschien die groß angelegte, vierbändige Geschichte der schweizerischen Neutralität von Edgar Bonjour.

  1. Die Einführung des «J» in die Pässe deutscher Juden wurde in der Schweiz unmittelbar nach Kriegsende zum Thema und tauchte Mitte der 1950er Jahre als Zeitungspolemik wieder auf, die den Schweizer Bundesrat zu einer offiziellen Untersuchung zwang, deren Ergebnisse 1957 veröffentlicht wurden.
  2. Der Bericht lässt keine Zweifel daran, dass Schweizer Politiker und Beamte mitverantwortlich dafür waren, dass die Deutschen das «J» einführten.

Sieben Jahrzehnte später ist die Rolle der schwedischen Regierung in diesem Prozess nach wie vor ungeklärt. Das Thema tauchte in den 1990er Jahren kurz in der schwedischen Diskussion auf und verschwand wieder. Obwohl unklar ist, wieweit Schweden in die Angelegenheit involviert war, gibt es deutliche Hinweise darauf, dass die Einführung des «J» in Stockholm aktiv unterstützt wurde.

In den letzten Jahrzehnten wurde ein halbes Dutzend Bücher veröffentlicht, die sich mit dem jüdischen Anteil der Schweizer Geschichte beschäftigen und Antisemitismus und Flüchtlingspolitik sehr direkt ansprechen. In Schweden wurde bis in die späten 1980er Jahre nichts Vergleichbares veröffentlicht. Die kritischen Positionen von Autoren und Journalisten in der Schweiz haben das politische Klima des Landes wesentlich beeinflusst.

Die Rehabilitation von Paul Grüninger ist ein Beispiel dafür: Der Polizeichef der Grenzgebiete mit Österreich und Deutschland war 1940 aus dem Dienst entlassen worden, weil er gefälschte Angaben dazu genutzt hatte, jüdische Flüchtlinge ins Land zu lassen.

Gerüchteweise hatte er sich an diesen Handlungen bereichert; er starb weitgehend verarmt Ende der 1960er Jahre. Ein Schweizer Journalist, Stefan Keller, zwang mit einer akribischen Studie des Geschehens die Behörden dazu, die Prozessprotokolle und Geheimdienstberichte zu veröffentlichen: Nach vorsichtigen Schätzungen rettete Grüninger 3000 Juden vor dem Holocaust.

Es gibt keine Beweise für persönliche Bereicherung. Die Verletzung der Dienstvorschriften bestand vor allem darin, ein Datum in die Pässe der Flüchtlinge zu stempeln, das vor dem Datum lag, an dem die Schweiz ihre Grenzen vollständig geschlossen hatte.

Die öffentliche Meinung zwang eine widerwillige Schweizer Regierung dazu, den Fall wieder aufzurollen; und das Gericht verwies in seinem Urteilsspruch auf eine alte Schweizer Praxis: das Recht auf Selbstverteidigung. Grüninger wurde posthum vollständig rehabilitiert. Jahre nach seinem Tod wurde er zu einem Schweizer Helden.

Gleichzeitig brachte die Dokumentation von Grüningers Schicksal den Mief der Realpolitik dieser Zeit an die Oberfläche: Machtspiele, garniert mit Anpassung und dezentem Antisemitismus. Es scheint, als habe gerade die arrogante Haltung, die das Schweizer politische und Finanz-Establishment einnahm, polarisiert und eine kontinuierliche Auseinandersetzung initiiert.

In den späten 1960er Jahren setzte ein Strom unabhängiger Untersuchungen ein, der sich in den späten 1980er und frühen 1990er Jahren zu einer Flut auswuchs. Diese spätere Welle brachte bedeutende historische Untersuchungen hervor, wie etwa Pierre Th. Braunschweigs Geheimer Draht nach Berlin (1989). So gut wie alles, was den Rausch um die Goldtransaktionen anfachte, beschrieb der Journalist Werner Rings in seinem Buch Raubgold aus Deutschland (1985).

Rings veröffentlichte außerdem eine populäre Geschichte der Kriegszeit, die sich explizit mit den kontroversen Fragen um Flüchtlingspolitik, Antisemitismus und Kollaboration befasste. Sowohl Rings als auch der Journalist Guido Trepp in seinem Buch Bankgeschäfte mit dem Feind beschäftigen sich mit der Rolle Schwedens; beide stimmen im Wesentlichen überein, worum es im Grund ging: um unsichtbare, multinationale Netzwerke einflussreicher Personen, für die das Geschäftemachen mit dem Dritten Reich, zumindest eine Zeit lang, Business as usual war.

  • In Schweden herrschte von ein, zwei Jahre nach Kriegsende bis in die späten 1980er Jahre ein stillschweigender Konsens, der die Auseinandersetzung über Kriegsfragen nachhaltig hemmte.
  • Anders als in der Schweiz gibt es nur wenige wichtige literarische Werke, die sich mit ethischen Fragen im Schweden der Kriegszeit auseinander setzen.

Fiktionale Literatur, die sich mit der Holocaust-Erfahrung beschäftigt, wurde fast ausschließlich von Schweden mit jüdischem Hintergrund geschrieben – Peter Weiss ist das herausragendste Beispiel dafür. Dasselbe allgemeine Schweigen gilt für historische Untersuchungen.

Das erste Buch, das sich mit Schweden in Zusammenhang mit dem Holocaust befasst, stammt von einem amerikanischen Historiker, Steven Koblik, und erschien 1987. Erst eine Streitschrift der Journalistin Maria-Pia Boëthius, Heder och samvete (Ehre und Gewissen), die kürzlich wiederveröffentlicht wurde, löste 1991 einen Prozess der Überprüfung etablierter Positionen aus.

Boëthius griff die vorherrschende Darstellung schwedischer Historiker scharf an und wurde postwendend als übereifrig diffamiert. Allmählich begann sich aber in den 1990ern unter Historikern eine Interpretation der schwedischen Neutralität durchzusetzen, die sich Boëthius’ Position annäherte.

Ein wesentliches Symbol für diesen Wandel ist, dass der emiritierte Professor Stig Ekman, der in den 1970er Jahren ein umfassendes Forschungsprojekt zur schwedischen Kriegsgeschichte leitete, in den 1990er Jahren das Fehlen einer ethischen Perspektive in der Definition des Gegenstands öffentlich bedauerte.

Die aktuelle Entrüstung über Schwedens Anbiederung an Deutschland müsse seiner Meinung nach vor dem Hintergrund der Tatsache gesehen werden, dass Schweden mit dem Regime kollaborierte, das für den Holocaust verantwortlich war. Es sei jetzt an der Zeit, diese Beziehung genau zu untersuchen.1996 stellte Paul Levine, ein Student des amerikanischen Pioniers Steven Koblik, seine Dissertation in Schweden fertig.

Mit der Darstellung der ethischen Haltung einiger Außenamtsbeamter gegenüber Juden ergänzte er die Bewertung der schwedischen Flüchtlingspolitik um wichtige Erkenntnisse, und rückte mit dem Hinweis auf eine «Mentalität der Neutralität» die Eigentümlichkeiten schwedischer historischer Forschung ins rechte Licht.

Seiner Ansicht nach liegt dem lange Zeit fehlenden Interesse schwedischer Historiker am Holocaust die Dominanz dieser Haltung zugrunde: Nach gängiger Einschätzung war jedes Zugeständnis, das Schweden während des Krieges machte, moralisch vertretbar, weil es dem Land den Frieden sicherte.

Dagegen weist Levine auf eine Tatsache hin, die erst durch die Raubgold-Kontroverse offensichtlich wurde: dass der schwedische Handel mit Deutschland, zumindest ab 1943, zur Verlängerung des Krieges beitrug. Aus dieser Perspektive kann der schwedischen Koalitionsregierung während des Krieges vorgeworfen werden, die Auswirkungen des Holocaust indirekt verschärft zu haben.

Mehr als 50 Jahre nach dem Ende des Weltkrieges fingen schwedische Historiker endlich damit an, sich mit diesem Teil der schwedischen Geschichte zu beschäftigen. Ein Sonderforschungsprojekt zum schwedischen Verhältnis zu Nationalsozialismus, Drittem Reich und Holocaust wurde vom schwedischen Wissenschaftsrat aufwendig finanziert und im Jahre 2006 abgeschlossen.

  1. Schon 2003 war die Holocaustforschung in Schweden so reichhaltig, dass Stig Ekman in Zusammenarbeit mit einem Kollegen, Klas Åmark, eine Übersicht über die Forschungslage veröffentlichte.
  2. Heute ist die Tatsache, dass schwedische Historiker es jahrzehntelang vollständig unterlassen haben, den Holocaust zu erforschen, selbst Forschungsgegenstand: als ein außergewöhnlicher Fall von Borniertheit zu einer Zeit, in der der Holocaust international für zumindest drei Jahrzehnte das zentrale Feld zeitgenössischer Geschichtswissenschaft war.
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Dieses hartnäckige Vermeiden ethischer Fragestellungen im Zusammenhang mit dem Krieg veranschaulicht einen spezifischen Aspekt schwedischer politischer Kultur während der Wohlfahrtsperiode: Konsens als wichtigste Zielsetzung der politischen Klasse, unabhängig von Parteizugehörigkeit.

Dieses Konsensprinzip war unmittelbar an die Ideologie von Schwedens einzigartigem Universalismus gebunden. Die Psychologie der Distanz ist auch ein bedeutendes Element der schwedischen Haltung gegenüber der Europäischen Union. Formal ist Schweden Mitgliedsstaat; aber die Tatsache, dass die Union als Friedensprojekt initiiert wurde, und ihre außergewöhnlichen Erfolge bei der Verhinderung militärischer Konflikte zwischen großen europäischen Staaten, wird in Schweden kaum wahrgenommen.

Das Fehlen einer tiefgreifenden Diskussion der Kriegserfahrung als eines grundlegenden Elements des europäischen Projekts – einschließlich der Tatsache, dass seine rassistische Dimension den zweiten Weltkrieg deutlich von früheren Konflikten in Europa unterscheidet – zeigt auch, wie die Besonderheiten nationaler Geschichtsschreibungen, solange sie nicht mit alternativen Interpretationen konfrontiert werden, politische Haltungen noch lange nach den historischen Ereignissen prägen.

  • Grundhaltungen, die sich aufgrund der schwedischen und Schweizer Neutralität während des Krieges herausbildeten, sind nach wie vor Teil des kollektiven Unterbewusstseins.
  • Die Raubgold-Frage wirbelte in beiden Ländern Staub auf und entwickelte sich zu einer weltweiten Medienkontroverse.
  • Wirkungsvoll war sie, weil die Konfrontation von außen kam: Politiker in Schweden und der Schweiz waren dazu gezwungen, sich ihr zu stellen.

Es gibt in Skandinavien zwei weitere Beispiele, bei denen grenzüberschreitende Wechselwirkungen um ethische Fragestellungen im Zusammenhang mit universellen Bürgerrechten eine Rolle spielten. Beiden Fällen liegt ein strukturell begründetes, kollektives Schweigen zugrunde.1997 recherchierte die Zeitung Dagens Nyheter, deren Chefredakteur ich damals war, eine Angelegenheit, die bis dahin sehr wenig öffentliche Aufmerksamkeit erregt hatte: die Zwangssterilisation von mehr als 60 000 Schweden – meist von Armut betroffene Frauen – von den 1930er bis in die 1970er Jahre.

  1. Eine zu dem Thema existierende Dissertation war bequemerweise unbeachtet geblieben.
  2. Nachdem wir die Geschichte – recherchiert und geschrieben von dem in Polen geborenen Journalisten Maciej Zaremba – erstmals gedruckt hatten, dauerte es eine Woche, bis sie in Schweden wahrgenommen wurde; alle anderen nationalen Medien verhielten sich während der ersten Tage still.

In der Zwischenzeit wurde Schweden von Journalisten aus der ganzen Welt heimgesucht, einschließlich einiger prominenter amerikanischer Fernsehmoderatoren. Ein späterer Bericht des schwedischen Außenministeriums stellte fest, dass die internationale Berichterstattung über diese Geschichte zwei Drittel der Berichte über Schweden in diesem Jahr ausmachte.

  1. Die massive Wucht dieser grenzüberschreitenden Berichterstattung brach schließlich auch das kollektive Schweigen im Land.
  2. In einer CNN-Nachrichtensendung wurde der verantwortliche schwedische Minister mit der Frage nach Kompensationen für die Opfer konfrontiert.
  3. Die schwedischen Medien, einschließlich meiner Zeitung, hatten bis dahin diese Frage nicht gestellt; nun musste sich der Minister angesichts eines internationalen Publikums offiziell entschuldigen.

Ein weiterer aufschlussreicher Fall nationaler medialer Blindheit im Zusammenhang mit zeitgenössischer Geschichte ereignete sich in Norwegen Mitte der 1990er Jahre. Neben all ihren anderen Dimensionen bestand die Vernichtung der Juden auch aus Raub in einem bis dahin nie dagewesenen Ausmaß, mit einem Netzwerk von Hehlern und Profiteuren, das sich über den gesamten Kontinent erstreckte.

  1. Die moralischen Dilemmata, die sich durch das Vernichtungsprojekt ergaben, betrafen auch die besetzten Länder.
  2. Immobilien, Geschäfte und Wertgegenstände aus jüdischem Besitz wechselten während des Kriegs die Besitzer.
  3. Eine Reihe von Regierungen versuchte nach dem Krieg, Überlebende daran zu hindern, die neuen Besitzer damit zu konfrontieren.

In Osteuropa gab der Kommunismus den staatlichen Behörden die Möglichkeit, die Nazi-Enteignung von jüdischem Besitz als integralen Bestandteil der Abschaffung des Privatbesitzes zu behandeln. Der norwegische Fall zeigt, dass Schuld nicht einfach in Kategorien wie Gehorsam, Neutralität und Widerstand eingepasst werden kann.

Etwas über ein Drittel der 2100 norwegischen Juden wurde 1942 innerhalb von drei Monaten nach der Beschlagnahme ihres Besitzes getötet. Dank der sehr langen, durch weitgehend unbewohntes Gebiet führenden Grenze mit Schweden, konnte der Großteil der übrigen Juden fliehen. Diejenigen, die den Holocaust überlebten, fanden bei ihrer Rückkehr Fremde vor, die in ihren Wohnungen und Häusern lebten.

Ihre Bankkonten waren leergeräumt, ihre Lebensversicherungen gekündigt und ihre persönliche Habe in alle Winde zerstreut. Die Behörde, die von den Norwegern 1942 eingerichtet worden war, um den Besitz der norwegischen Juden zu bearbeiten, die «Liquidationsbehörde für beschlagnahmtes jüdisches Eigentum», hörte nach der Befreiung nicht auf zu existieren.

Stattdessen wurde sie in «Entschädigungsbehörde» umbenannt, und einige ihrer vormaligen Mitarbeiter wurden als Experten für die Ausarbeitung der Entschädigungsbedingungen eingesetzt. Die einzigen Beamten, die wegen Hochverrats verurteilt wurden, waren diejenigen, die Mitglieder der Quisling Partei gewesen waren.

So begegneten Juden, die versuchten ihren Besitz zurückzufordern, mitunter denselben Beamten, die drei Jahre zuvor den autorisierten Diebstahl ihres Eigentums überwacht hatten. Mitte der 1990er Jahre stellten der junge Historiker Bjarte Bruland und der Journalist Björn Westlie die seit Kriegsende verdrängte Frage: Wer war in die Abwicklung des Eigentums involviert, das das Quisling Regime von norwegischen Juden konfisziert hatte? Wie sich herausstellte waren diese Besitztümer sehr begehrt und wurden auf Auktionen und speziellen Märkten verkauft; die Kunden waren ganz normale Norweger, die in vollem Wissen über die Herkunft der Gegenstände handelten.

  • Wer gute Kontakte zu der Behörde hatte, die das Gut verwaltete, konnte spezielle Deals herausschlagen.
  • Die penibel geführten Listen des gestohlenen jüdischen Eigentums, gewissenhaft registriert und eingeordnet, waren im Nationalarchiv in Oslo leicht zugänglich.
  • Aber niemand hatte sich die Mühe gemacht, sich mit ihnen auseinander zu setzen, bis Westlie sie fand.

Als Westlies Enthüllungen zum 50. Jubiläum der Befreiung veröffentlicht wurden, war die nationale Reaktion praktisch Null. Allerdings weckten sie das Interesse des World Jewish Congress in New York, der um einen englischsprachigen Bericht bat. Internationale Nachrichtenagenturen nahmen die Geschichte auf, sobald Westlies Bericht in New York erschien.

Und plötzlich wurde die Affaire auch in Norwegen zur Schlagzeile. Es brauchte acht Monate und grenzüberschreitende Aufmerksamkeit, bis die Sache ein nationaler Skandal wurde; dann blieb sie für mehrere Monate das dominierende politische Thema. Die Regierung sah sich gezwungen, eine Untersuchungskommission einzusetzen, die in eine Allparteienvereinbarung mündete, die norwegische jüdische Gemeinde ökonomisch zu entschädigen.

Die norwegische Kontroverse veranschaulicht ein umfassenderes Problem: In der Nachkriegszeit basierte die nationale Identität in den meisten besetzten Ländern auf dem Mythos eines allgemeinen Widerstands. Mehr als ein halbes Jahrhundert später wurde Norwegen dazu gezwungen, sich mit der Tatsache auseinander zu setzen, dass seine Definition von Widerstand während des Krieges die Juden weitgehend ausschloss, und dass dieser Ausschluss auf subtile Weise auch nach dem Krieg fortwirkte.

In Frankreich, wo die Komplizität der Vichy-Regierung wesentlich weitgehendere Konsequenzen hatte, ist die Diskrepanz zwischen heroischer Mythologie und den realen Fakten noch deutlicher. Dort brauchte es den Einsatz eines Amerikaners, Robert Paxton, um die französischen Historiker dazu zu zwingen, sich mit diesen Fragen auseinander zu setzen.

Ich denke, dass eine europäische Bürgerschaft, die tatsächlich bedeutungsvoll sein soll, das Recht und die Pflicht jedes einzelnen einschließen muss – unabhängig von Nationalität und Herkunft – Menschenrechtsfragen auf transnationaler Ebene zu verhandeln.

Grenzüberschreitende Provokationen sind notwendig, um ein Moment wahrhafter Universalität in das europäische Projekt zu integrieren. Lord Acton versuchte einst, in diesem Zusammenhang eine spezifische Geisteshaltung zu definieren: «Unser Waterloo muss so beschaffen sein, dass es Franzosen und Engländer, Deutsche und Niederländer gleichermaßen zufrieden stellt.» Ein Kommentar des Schweizer Schriftstellers Adolf Muschg zur Raubgold-Kontroverse trifft das Zentrum der Auseinandersetzung: «Das ist lange her: Heute zahlen wir für die schlaflosen Nächte, die wir wegen Auschwitz nie hatten, jetzt holen uns alle Sorgen ein, die wir uns um den Aufbau Europas nicht gemacht haben, im Schlaf der Selbstgerechten, in dem uns auch die Tränen ausgingen.» Original in Englisch.

Übersetzung von Veronika Leiner. Zuerst veröffentlicht auf Externer Link: Eurozine © Arne Ruth © Eurozine

Welcher Staat in den USA ist so groß wie Deutschland?

Mit 695.621 Quadratkilometer ist Texas nach Alaska der zweitgrößte Bundesstaat der Verei- nigten Staaten. Texas ist somit doppelt so groß wie Deutschland. Von Norden nach Süden er- streckt sich Texas auf insgesamt 1.289 Kilometern und von Osten nach Westen dehnt sich der Bundesstaat auf 1.244 Kilometern aus.

Wie viele Nachbarländer hat die Türkei?

Fakten Die Türkei befindet sich sowohl auf dem asiatischen als auch auf dem europäischen Kontinent. Die Kontinente sind nur durch den Bosporus und die Dardanellen voneinander getrennt. Das Schwarze Meer im Norden, das Mittelmeer im Süden und die Ägäis stellen den größten Teil der Landesgrenzen der Türkei dar.

Die Landesfläche der Türkei umfasst über 783.562 km², Damit ist die Türkei mehr als doppelt so groß wie die Bundesrepublik Deutschland. Ihre Nachbarländer sind Bulgarien, Griechenland, Syrien, Irak, Iran, Aserbaidschan, Armenien und Georgien. Das Land bildet einen Brückenkopf zwischen der Region um das Kaspische Meer, dem Nahen und Mittleren Osten und Europa.

Die Hauptstadt der Türkei ist Ankara und das Land ist in 81 Provinzen unterteilt. Im Südosten werden seit Mitte der 1980er Jahre erhebliche Entwicklungsanstrengungen unternommen, z.B. das GAP (=Südostanatolien)-Projekt mit Staudämmen, Kraftwerken, Elektrifizierung, Bewässerungsanlagen, Straßen, Telekommunikation.

  1. Die Türkei gilt als das europäische Tor zum arabischen und kaukasischen Raum.
  2. Aufgrund der geographischen Lage kommt der Türkei eine Schlüsselrolle in der Flüchtlingspolitik Europas zu.
  3. Politische Stabilität der Türkei und die Aufrechterhaltung demokratischer Strukturen ist von großer Bedeutung für die Türkei und für die türkisch-europäischen Beziehungen.

Das Weiteren gehört die Türkei mit ihren rund 83 Millionen Einwohnern (2019) und einem Bruttoinlands­produkt von etwa 760,9 Milliarden USD (2019) zu den wohlhabendsten Ländern in der Region und ist dort auch einer der wichtigsten Handelspartner für die westlichen Länder.

Die Verstädterung ist weit vorangeschritten: rund 92 Prozent der Bevölkerung leben heute in Städten. Insbesondere die Metropolen im Westen des Landes sind dicht bevölkert, während der Osten und Südosten nur dünn besiedelt sind. Obwohl Ankara die Hauptstadt ist, zählt Istanbul als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Türkei.

Mit mehr als 15,46 Millionen Einwohnern ist sie die größte und bevölkerungsreichste Stadt des Landes (Stand: 2020). Die Türkei hat 20 Metropolen mit jeweils mehr als einer Millionen Einwohnern. Darunter haben die folgenden Städte wirtschaftlich eine besondere Bedeutung: Konya, Aydın und Şanlıurfa in der Landwirtschaft.

Antalya, Istanbul und Muğla sind die führenden Städte im Tourismus. Im Außenhandel sind neben Istanbul auch İzmir und Bursa von großer Bedeutung. Innovationen werden insbesondere in Istanbul, Ankara und Bursa vorangetrieben. In den letzten dreißig Jahren hat die Türkei in diesem Gesichtspunkt große Fortschritte erzielt.

Die demographische Ausgangslage der Türkei ist ausgesprochen günstig. Über die Hälfte der türkischen Bevölkerung ist jünger als 30 Jahre. Dies führt wiederum zu einem stabilen und hohen Binnenkonsum. Laut Angaben der Weltbank arbeiten noch über ein Drittel der Erwerbsbeschäftigten in der Land­wirtschaft und leisten einen Beitrag von knapp zehn Prozent zur gesamtwirtschaftlichen Produktion.

  1. Die Beschäftigung im Landwirtschaftssektor der Türkei hat in den letzten Jahren jedoch kontinuierlich abgenommen.
  2. Im infrastrukturell vergleichsweise geringer entwickelten Osten und Südosten wird überwiegend Semi-Subsistenz-Landwirtschaft betrieben.
  3. Im Jahr 2020 sind die türkischen Exporte nach Deutschland zurückgegangen, doch wiederrum die deutschen Exporte in dir Türkei um 13% gestiegen.

Deutschland bleibt der wichtigste Handelspartner der Türkei mit einem Gesamtvolumen von 37,7 Milliarden USD in 2020.Das Bruttoinlandsprodukt der Türkei stieg in 2020 um knapp 2 %. Als nur eines von weltweit zwei Ländern, konnte die Türkei somit ein positives Wirtschaftswachstum verzeichnen.

  • Hart von den Pandemiebeschränkungen betroffen war insbesondere der Dienstleistungssektor, der ein bedeutender Devisenbringer für das Land ist.
  • Das krisenerprobte Unternehmertum Durch die Auswirkungen der Pandemie auf Gesellschaft und Wirtschaft sowie dem starken Abwärtstrend der türkischen Lira, der nun aber gestoppt zu sein scheint, steht die Türkei vor neuen Herausforderungen.
See also:  Telefonica Welches Netz?

Experten rechnen jedoch damit, dass sich das Land schon Ende diesen Jahres spürbar von der Krise erholen wird. Für deutsche Unternehmen gibt es spätestens dann weitreichende Geschäftsmöglichkeiten – angefangen vom Aufbau neuer Beschaffungsmärkte bis zur Bedienung der steigenden Nachfrage vor allem jüngerer Konsumenten.

Welches Land hat die kürzeste Grenze zu Deutschland?

Die längste Grenze hat Deutschland gleich mit zwei Nachbarländern: 817 Kilometer lang ist die Grenze sowohl zu Österreich als auch zu Tschechien. Die kleinste Grenze ist die im Norden zu Dänemark mit einer Länge von 68 Kilometern.

Was ist die älteste Grenze der Welt?

Atemberaubende Karte, die das Alter der Grenzen der Welt zeigt Die obige Karte ist ein beeindruckendes Werk, das zeigt, wann die internationalen Grenzen der Welt erstmals festgelegt wurden. Die älteste Grenze der Welt ist die 120 km lange Grenze zwischen Andorra und und die in einer am 8.

September 1278 unterzeichneten Lehnsurkunde festgelegt wurde. Der jüngste Grenzabschnitt der Welt verläuft zwischen dem Südsudan und dem Sudan und wurde erst 2009 beschlossen, ist aber weiterhin umstritten. Deshalb, 52.2% der Grenzen der Welt wurden im 20. Jahrhundert festgelegt, und eine weitere 37.1% sind im 19.

Jahrhundert angesiedelt. Natürlich wird eine Karte wie diese umstritten sein, aber PisseGuri82 hat sich große Mühe gegeben, um : Die Recherche war mühsam, denn viele Quellen sind unscharf. Selbst die Fakten sind unscharf, denn verschiedene Kulturen hatten unterschiedliche Systeme, um den Einflussbereich eines Herrschers zu definieren und zu bestimmen, welche Herrscher zusammen eine größere Einheit bilden.

Nationale Grenzen, wie wir sie heute kennen, sind eng mit dem Zeitalter des modernen Nationalstaates verbunden. Um einen Anhaltspunkt zu haben, beschloss ich, den ersten Fall zu finden, in dem eine derzeit existierende Grenze in einem offiziellen Dokument definiert wurde. Natürlich gibt es eine Menge Probleme mit dieser Definition, so dass ich im Folgenden für und gegen sie argumentieren werde.

Ein Problem besteht darin, festzustellen, wann eine Grenze in ihrer jetzigen Form festgelegt wurde. Erstens wurde so ziemlich jede Grenze seit ihren Anfängen mehrmals minutiös angepasst. Eine Karte, die zeigt, welche Grenze am häufigsten angepasst wurde, wäre an sich schon interessant, aber darum geht es mir dieses Mal nicht.

  • Zweitens habe ich leider nicht Zugang zum vollständigen Text jedes Grenzvertrags, so dass ich mich hier einfach auf meine Quellen verlassen habe.
  • Das wird einige Daten näher an die Gegenwart rücken lassen.
  • Einige Grenzen, z.B.
  • In Mittelamerika, bestehen schon seit der Kolonialzeit, waren aber nur vage definiert und wurden erst sehr spät richtig kartiert.

Das kann einen falschen Eindruck vermitteln von z.B. – eine fast 200 Jahre alte Nation – aber es ist auch interessant, dass sie so lange mit ungefähren Grenzen operierte. Im Gegensatz dazu gibt es andere Grenzen seit der Antike (wie die Donau oder das skandinavische Gebirge), die aber, wenn überhaupt, nur sehr vage definiert und datiert sind.

Ich finde, dass Daten wie «Römerzeit» oder «Wikingerzeit» zu vage sind. Außerdem wird damit ein Präzedenzfall geschaffen, der schwer nachzuvollziehen ist, wenn es um alte Grenzen außerhalb Europas geht, wo die diplomatische Geschichte noch weniger dokumentiert ist (wie am Mekong oder in den Anden). Die von mir gewählte Definition wird dazu beitragen, dass die Karte bis zu einem gewissen Grad konsistent ist.

Ein weiteres Problem ist die Tatsache, dass viele Grenzen nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt festgelegt wurden, selbst wenn man die Papierspuren verfolgt. Viele wurden in einem Jahr beschlossen, später von beiden Parteien ratifiziert, dann machten sich Vermesser auf den Weg und arbeiteten so lange, bis die Grenze vielleicht ein oder zwei Jahrzehnte später endgültig festgelegt wurde.

  1. In den Quellen kann jedes dieser Daten genannt werden, und es gibt viel Spielraum für Interpretationen.
  2. Ich habe versucht, mich an dem Datum zu orientieren, an dem die Linie zum ersten Mal definiert, nicht umgesetzt oder auf dem Boden markiert wurde.
  3. Wo dies möglich ist.
  4. Das bringt mich zum nächsten Punkt: Nicht viele Quellen konzentrieren sich auf das «Gründungsjahr» einer Grenze.

Viele Quellen über Grenzen sind juristisch und konzentrieren sich natürlich auf die letzte Grenzrevision, nicht auf die erste. Historische Quellen hingegen konzentrieren sich in der Regel auf die Grenze, wie sie zur fraglichen Zeit war, und erwähnen nur, wo es relevant ist, ob dies derselbe Ort war wie heute.

In Europa besteht die Tendenz, mehr über die Annexion bestimmter Gebiete als über den eigentlichen Grenzvertrag zu berichten. In einigen Fällen können diese Daten miteinander vermischt sein. Ich sollte auch eine Ungereimtheit in der Karte erwähnen, über die ich lange nachgedacht und beschlossen habe, damit zu leben.

Ich habe einige Grenzen als «ursprünglich interne Grenzen» markiert, um die Natur der verschiedenen kolonialen Grenzen und ehemaligen Sowjetrepubliken hervorzuheben. Das Problem ist, dass viele Grenzen, wenn nicht sogar die meisten, ursprünglich auf diese Weise entstanden sind.

Ein Beispiel ist Acre State in, Ich vermute, dass die Grenze festgelegt wurde, als das Land in den 1830er Jahren zum bolivianischen Staat wurde, aber ich weiß nicht genau, wann oder wie detailliert sie festgelegt wurde. Um das herauszufinden, müsste ich Zugang zu Forschern, Historikern und Übersetzern haben, die die lokalen Archive kennen.

Ich weiß jedoch, dass es eine Grenzziehung gab, als sie 1903 nach dem Akkon-Krieg zu einer internationalen Grenze wurde. Ich werde mich also für die früheste Abgrenzung entscheiden, die ich finden kann. Solange es sich um ein Projekt zum Spaß handelt und nicht um eine Diplomarbeit oder so etwas, werde ich mich mit diesem Umfang zufrieden geben und sagen, dass dies eine nützliche, aber nicht erschöpfende Kategorie ist.

Aber wenn mir jemand Quellen mit Daten für die irischen Grafschaftsgrenzen oder den ersten Grenzvertrag zwischen den Habsburgern und Mähren oder Böhmen und Bayern oder überhaupt viele der winzigen Lehen in Europa nennen kann, die irgendwie eine aktuelle Grenze bildeten, würde ich mich sehr freuen, das zu hören.

Alles in allem wird es hier Fehler geben. Es wird auch Daten geben, bei denen man sich nicht einig ist. Ich hoffe jedoch, dass dieser Überblick einen interessanten Blick darauf gibt, wie sich das Konzept der modernen Grenzen in der Welt verbreitet hat, in welche Regionen sie sich verlaufen haben, wo sie sich festgesetzt haben und wo sie einfach ein für alle Mal eingeführt wurden.

Welches Land ist das fortschrittlichste Land?

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Welche 2 Staaten grenzen nicht aneinander?

Unnützes Wissen 20. März 2023 Viele Staaten teilen sich eine Grenze, doch welche dieser beiden Pärchen grenzen NICHT aneinander? Haben Uruguay und Paraguay eine gemeinsame Grenze? Wie sieht es mit Niger und Nigeria, Iran und Irak, oder Afghanistan und Pakistan aus? Wir klären auf! Welches Land Hat Die Meisten NachbarlNder Ein Blick auf die Karte von Süd-Amerika: Uruguay. Foto: Shutterstock.com / Zarko Prusac Tonight News berichtet über das Beste aus NRW, Deutschland und der Welt! Ein Blick auf die Karte von Süd-Amerika: Uruguay. Foto: Shutterstock.com / Zarko Prusac Welche beiden Staaten grenzen nicht aneinander? Die Antwort auf diese Frage ist Uruguay und Paraguay. Selbst für Süd-Amerika-Profis nicht einfach zu beantworten: Nein, Uruguay und Paraguay haben trotz des ähnlichen Namens und der lokalen Nähe keine gemeinsame Grenze.

Wie viele Länder Grenzen an Russland?

Lage und Grenzen – Russland hat neben der Volksrepublik China mit 14 die größte Anzahl Nachbarstaaten mit einer gemeinsamen Landgrenze, Die Gesamtlänge der Landesgrenzen beträgt 20.027 km. Russland grenzt des Weiteren an fünf Meere, wobei die Küstenlinie 37.653 km umfasst.

Das russische Kernland grenzt an die Staaten Norwegen (196 km) und Finnland (1340 km), gefolgt von einem kurzen Küstenstreifen zur Ostsee, Zudem teilt sich Russland eine Grenze mit den baltischen Ländern Estland (334 km) und Lettland (217 km), weiter südlich gefolgt von Belarus (959 km) und der Ukraine (1586 km, mit Landgrenze der Krim ).

Das Schwarze Meer trennt die europäischen Grenzen Russlands von den asiatischen. Im Kaukasus grenzen Georgien (723 km) und Aserbaidschan (284 km) an. Es folgt ein Küstenstreifen am Kaspischen Meer und eine lange gemeinsame Grenze mit Kasachstan (6846 km).

  • In Ostasien grenzt Russland erstmals an die Volksrepublik China (etwa 40 km) und dann an die Mongolei (3485 km).
  • Danach trifft das russische Hoheitsgebiet zum zweiten Mal mit chinesischem zusammen (3605 km).
  • Mit Nordkorea (19 km) besteht die letzte Landverbindung zu einem anderen Staat.
  • Danach folgen die Küstenlinien zum Japanischen Meer, dem Ochotskischen Meer, zum Pazifischen Ozean und schließlich zur Beringsee,

Über die nur etwa 85 km schmale und 30 bis 50 m tiefe Beringstraße ist Russland im äußersten Osten von Alaska getrennt. Die inmitten der Beringstraße befindliche russische Große Diomedes-Insel liegt nur 4 km von der US-amerikanischen Kleinen Diomedes-Insel entfernt.

Der gesamte nördliche Teil des Landes grenzt an den Arktischen Ozean, Dort liegen verschiedene zu Russland gehörende Inseln, als nördlichste Franz-Josef-Land, Russland betrachtet zudem noch weitere Gebiete des Arktischen Ozeans und der Eisfläche als Teil seines Hoheitsgebietes, Neben dem Kernland besitzt Russland noch eine Exklave, den nördlichen Teil des ehemaligen Ostpreußen, die heutige Oblast Kaliningrad,

Dieses Gebiet, über das 1945 die Sowjetunion die territoriale Souveränität beanspruchte, grenzt an Litauen (227 km) und den südlichen Teil des früheren Ostpreußen, der jetzt zu Polen gehört (206 km). Es ist somit vollständig von EU-Ländern umgeben. Russland ist in elf Zeitzonen eingeteilt (von UTC+2 bis UTC+12 ), wobei mit der Abschaffung der Zeitumstellung im Jahr 2011 bis 2014 überall ganzjährig die Sommerzeit galt.

Welches Land grenzt an 9 Länder?

Niederlande – Ein Blick auf die Europakarte verrät, dass wir am nördlichsten Punkt der Westgrenze angekommen sind. Das letzte Nachbarland auf unserer Reise einmal um Deutschland herum sind die Niederlande. Mit knapp 576 Grenzkilometern finden wir hier die drittlängste Grenze vor. Welches Land Hat Die Meisten NachbarlNder

Wer hat die längste Grenze zu Deutschland?

Die längste Grenze von Deutschland zu einem Nachbarland ist die zu Österreich, diese misst 818 Kilometer.

Welches europäische Land hat die längste Grenze?

Mit 3.714 Kilometern ist Deutschland das EU-Land mit der längsten Landgrenze (Stand: 2021). Polen folgte mit 3.071 Kilometern. Deutschlandgrenzt insgesamt an neun Nachbarländer. Weltweit ist China das Land mit der längsten Landgrenze.