Welches Salz Ist Am Gesündesten?

Welches Salz Ist Am Gesündesten
Meer heisst nicht automatisch gesund – Doch Meer heisst nicht automatisch gesund. Eine aktuelle Studie des Bundesamts für Lebensmittelsicherheit berichtet, dass Spezialitätensalze oftmals gar kein oder nur wenig Jod enthalten – und gerade das Jod ist wichtig für unsere Gesundheit, weshalb das Kochsalz damit angereichert wird.

In manchen Fleurs de Sel konnte das Bundesamt gar geringe Mengen an Arsen, Nickel oder Blei nachweisen. Die Lebensmittelspezialisten kommen zum Schluss, dass Kochsalz nur ausnahmsweise durch Spezialitätensalze ersetzt werden soll. «Am gesündesten ist eindeutig das jodierte und fluoridierte Speisesalz», sagt Ernährungsberaterin Stéphanie Hochstrasser von der Schweizerischen Gesellschaft für Ernährung SGE auf Anfrage.

Wer trotzdem nicht auf Fleur de Sel verzichten will, sollte auf dessen Herkunft achten. Und auf das Prädikat «Bio». Ein gutes, schmackhaftes Beispiel: Das Flor de Sal von der kanarischen Insel La Palma, weit draussen im Atlantik befindet sie sich, und die Saline ist umgeben von Naturschutzgebiet.

  • Aromatisiert wird es mit natürlichen Zutaten.
  • Beim Kauf von Spezialitätensalz sollten wir auch ökologische Fragen in Betracht ziehen.
  • Beispiel Himalajasalz: Hochstrasser sagt, dass es sich nicht lohne, dieses vergleichsweise sehr teure Steinsalz zu kaufen.
  • «Es besteht zu 97AABB22Prozent aus Natriumchlorid, also Kochsalz.

Nennenswert ist höchstens sein Gehalt an Eisen, das für die rötliche Färbung verantwortlich ist. Jod enthält es leider nicht.» Daraus schliesst eine Kollegin Hochstrassers, die Berner Ernährungsberaterin Anita Gröli: «Wenn Himalajasalz schon nicht gesünder ist als unser Salz und ein nennenswerter Nutzen fehlt, ist es ökologisch höchst fraglich, ein Salz von so weit her in die Schweiz zu importieren.» Grölis Tipp: «Lieber Schweizer Kochsalz mit Kräutern oder getrockneten Blüten aromatisieren, so erhält man auch eine feine Note.» Wer es exklusiver mag, nimmt anstatt des Kochsalzes Schweizer Bergsalz, das Sel des Alpes aus der Saline de Bex.

Wie das Himalajasalz ist es 250 Millionen Jahre alt; es wird von Hand gewonnen und über Lärchenholz getrocknet. Die Konsistenz erinnert an Fleur de Sel. Doch beim Sel des Alpes kann mit Sicherheit gesagt werden, dass es frei von Schadstoffen ist, entstammt es doch unserem Urmeer und war Millionen Jahre im Fels eingeschlossen.

Am Ende ist eben in jedem Salz Meer drin.

Welches Salz ist wirklich gesund?

Braucht der Körper Himalaya-Salz? – Eine Analyse von Stiftung Warentest ergab, dass der Natriumchlorid-Gehalt von Himalaya-Salz zwischen 97 und 99 Prozent schwankt. Es ist somit in seiner Zusammensetzung dem herkömmlichen Speisesalz, das einen Natriumchlorid-Gehalt von etwa 98 Prozent aufweist, sehr ähnlich.

Als einzigen Unterschied zu herkömmlichem Speisesalz hat das Bayrische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit ein etwas breiteres Mineralstoffspektrum ausgemacht. Allerdings fand das Amt statt der zugesagten 84 neben Natrium und Chlorid nur 8 weitere Mineralstoffe – und die meisten nur in minimalen Spuren.

Himalaya-Salz enthält im Vergleich zu «normalem» Salz geringfügig mehr Eisenverbindungen, welche die leicht rosafarbene Tönung verursachen. Möglicherweise tragen zur Färbung auch mikroskopisch kleine Algen bei. Mit Ausnahme von Natrium und Chlorid wird der tägliche Bedarf an Mineralstoffen durch dieses Salz keinesfalls gedeckt.

  • Im Gegensatz zu jodiertem Speisesalz trägt Himalaya-Salz auch nicht zur Jod-Versorgung bei.
  • In Ratgebern wird zum Teil empfohlen, Himalaya-Salz morgens als Sole (Salz in Wasser aufgelöst) zu trinken.
  • Das soll den Säure-Basen-Haushalt des Körpers ausgleichen.
  • Doch den reguliert der Organismus selbstständig.

Der Rat, mittels Sole erhöhten Blutdruck zu senken, ist gesundheitlich höchst bedenklich, denn es kann nicht nur den Stoffwechsel und Wasserhaushalt stören, sondern auch die Nieren belasten. Im Gegenteil kann das zusätzliche Salz den Blutdruck bei empfindlichen Personen noch weiter erhöhen.

  • Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, aus Lebensmitteln und Speisesalz zum Würzen täglich maximal sechs Gramm Salz aufzunehmen.
  • Da diese Menge ohnehin oft überschritten wird, ist der zusätzliche Konsum von Himalaya-Salz nicht ratsam.
  • Quellen: Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.: Ausgewählte Fragen und Antworten zu Speisesalz Stand: März 2020 (abgerufen am 22.08.2022) Kühn A; Franz W: Das Geschäft mit dem Himalaja-Salz (abgerufen am 22.08.2022) Frühschütz L (2003): Nix Himalaya! „Wundersalz» stammt aus industriell ausgebeuteten Minen.

BioHandel Juni 2003, S.11 ff Tüting L (2003): Neues von der Esoterik-Abzocke «Himalaya Salz», (abgerufen am 22.08.2022) Stiftung Warentest: Tao Asia Himalaya-Salz von Norma: Mit Kräutergeruch und täuschendem Namen, Stand: 11.10.2013 (abgerufen am 22.08.2022)

Ist Meersalz wirklich gesünder als normales Salz?

Aber in einer sehr wichtigen Hinsicht gibt es normalerweise kaum einen Unterschied zwischen den beiden: dem Natriumgehalt. – Was ist der Unterschied zwischen Meersalz und Kochsalz? Meersalz hat in Restaurants und Supermärkten an Popularität gewonnen. Einige Köche bevorzugen es wegen seiner groben, knackigen Textur und seines stärkeren Geschmacks gegenüber Tafelsalz.

  1. Die Hersteller verwenden es in Kartoffelchips und anderen Snacks, weil es „ganz natürlich» ist, und einige gesundheitsbewusste Verbraucher wählen es, weil es Mineralien wie Magnesium enthält.
  2. Aber in einer sehr wichtigen Hinsicht gibt es normalerweise kaum einen Unterschied zwischen den beiden: dem Natriumgehalt.
See also:  Welches Sternzeichen Hat Die Schönsten Augen?

Wie verhält sich der Natriumgehalt von Meersalz im Vergleich zu Kochsalz? In einer Umfrage stimmten 61 Prozent der Befragten fälschlicherweise zu, dass Meersalz eine natriumärmere Alternative zu Tafelsalz sei. Tafelsalz und die meisten Meersalze enthalten alle etwa 40 Gewichtsprozent Natrium.

  1. Oscheres Salz und einige Meersalze können größere Kristallgrößen als Tafelsalz haben, so dass sie weniger Natrium nach Volumen (z.B.
  2. Nach Teelöffel oder Esslöffel) enthalten können.
  3. Ein Teelöffel Kochsalz enthält etwa 2.300 mg Natrium, aber ein Teelöffel Meersalz oder koscheres Salz kann weniger Natrium enthalten, einfach weil weniger Kristalle auf den Löffel passen.

Einige Meersalzsorten behaupten, weniger Natrium als Tafelsalz zu enthalten. Auf dem Nährwertangaben-Etikett können Sie vergleichen, wie ein bestimmtes Meersalz im Vergleich zu Tafelsalz aussieht, das etwa 575 mg Natrium pro ¼ Teelöffel enthält. Welches Salz Ist Am Gesündesten Was ist der Unterschied zwischen der Art und Weise, wie Meersalz und Tafelsalz hergestellt wird? Meersalz wird direkt durch die Verdunstung von Meerwasser gewonnen. Es wird normalerweise nicht oder nur minimal verarbeitet und behält daher Spuren von Mineralien wie Magnesium, Kalium, Kalzium und anderen Nährstoffen.

  • Tafelsalz hingegen wird aus Salzablagerungen gewonnen und dann verarbeitet, um ihm eine feine Textur zu verleihen, damit es sich leichter mischen und in Rezepten verwenden lässt.
  • Bei dieser Verarbeitung wird Kochsalz von allen Mineralien befreit, und es können Zusätze verwendet werden, um ein Verklumpen zu verhindern.

Hat der Verzehr von Meersalz einen gesundheitlichen Vorteil? Die meisten Meersalze bieten keine wirklichen gesundheitlichen Vorteile. Die winzigen Mengen an Spurenelementen, die im Meersalz enthalten sind, lassen sich leicht aus anderen gesunden Lebensmitteln gewinnen.

  1. Meersalz enthält im Allgemeinen auch weniger Jod (zugesetzt, um Kropfbildung zu verhindern) als Kochsalz.
  2. Also, welches sollte ich wählen? Normalerweise können Sie Ihren Geschmackssinn zwischen koscherem Salz, Meersalz und Tafelsalz wählen lassen.
  3. Sie enthalten alle etwa die gleiche Menge an Natrium.
  4. Meersalz vs.

Kochsalz

Was ist das Besondere an Himalaya Salz?

Was ist Himalayasalz und woraus besteht es? – Ob man es Himalayasalz, Kristallsalz oder einfach nur «rosa Salz» nennt, spielt keine Rolle – hinter dem «reinen Salz aus dem Himalayagebirge» steckt ein gewöhnliches Steinsalz, das vor allem durch seine typische rosa-rote Färbung auffällt.

  1. In Europa wird es häufig gemahlen, als Granulat oder in Form größerer Brocken («Kristalle») verkauft.
  2. Die besondere, rötliche Farbgebung verdankt das Salz Rückständen von Algen und einem kleinen Anteil an rotem Eisenoxid – einem von 10 verschiedenen Spurenelementen, die in diesem «pinken Salz» nachgewiesen wurden.

Genau wie andere Steinsalze besteht es zu etwa 98 % aus Natriumchlorid. Die übrigen 2 % setzen sich aus verschiedenen Mineralien wie Kalium, Magnesium, Zink und Eisen zusammen. Dieser Punkt ist entscheidend: Die Zusammensetzung von Himalaya- oder «Kristallsalz» ist kaum anders als die anderer Steinsalze. Welches Salz Ist Am Gesündesten

Wie gut ist Himalaya Salz?

Himalaya-Salz ist ein Steinsalz, das ursprünglich aus der Himalaya-Region stammt. Es ist vor vielen Jahrtausenden nach der Verdunstung eines Urmeeres zurückgeblieben und hat sich im Boden abgelagert. Auch das Salz, das in Europa abgebaut wird, ist so entstanden.

Trotzdem unterscheidet sich das Salz von herkömmlichem Speisesalz, das im Supermarkt zu kaufen ist. Die Salzkristalle sind nicht weiß, sondern ansprechend rosa oder schwarz gefärbt. Die Farben entstehen durch Mineralstoffe und Rückstände von Algen, die normalerweise aus Speisesalz entfernt werden. Durch die Mineralstoffe soll Himalaya-Salz besonders gesund sein.

Daneben soll es den Körper entschlacken und bei vielen Krankheiten helfen. Bisher fehlen jedoch wissenschaftliche Nachweise für die versprochenen Effekte. Inhaltsstoffe von Himalaya-Salz Das Himalaya-Salz besteht, wie herkömmliches Speisesalz auch, zu 98% aus Natrium und Chlorid. Experte*innen empfehlen Jodsalz gegenüber Himalaya-Salz vorzuziehen. www.shutterstock.com, Shutterstock Inc., New York, USA Himalaya-Salz als Nahrungsergänzungsmittel Unseriöse Quellen preisen Himalaya-Salz als Allheilmittel an, etwa gegen Krankheiten wie Gicht oder Bluthochdruck,

Darüber hinaus soll das Salz entschlackend wirken und den Säure-Basen-Haushalt im Körper regulieren. Keine dieser Werbeaussagen ist wissenschaftlich belegt. Deshalb dürfen Hersteller mit diesen Wirkungen auch nicht werben. Nachteile des Himalaya-Salzes sind sein Preis und seine langen Transportwege. Mit 4 bis 5 Euro je Kilogramm kostet das rosa Salz das 5- bis 10-fache im Vergleich zu herkömmlichem Speisesalz.

Ein regionales Salz ist oft nicht nur günstiger, sondern schont gleichzeitig noch die Umwelt. Für wen eignet sich Himalaya-Salz? Als Speisesalzersatz eignet sich Himalaya-Salz eher nicht. Denn in dem Salz sind, im Gegensatz zu fluoridiertem und jodiertem Speisesalz, keine Mineralstoffe zugesetzt.

Die deutsche Gesellschaft empfiehlt der deutschen Bevölkerung allerdings, angereichertes Speisesalz zu verwenden. Der Grund: Viele Menschen nehmen über die Nahrung zu wenig Jod auf. Bei einem Jodmangel droht eine Schilddrüsenunterfunktion mit Haarausfall, rauer Haut und Verstopfung, Fluorid ist besonders wichtig für den Schutz der Zähne vor Karies,

See also:  Welches Obst Und Gemüse Ist Gut Zum Abnehmen?

Wie auch herkömmliches Speisesalz liefert Himalaya-Salz neben Natrium und Chlorid nur wenige Mineralstoffe. Ein Beispiel: 2 Teelöffel des Salzes enthalten 0,7 Milligramm Eisen. Je nach Alter und Geschlecht benötigt ein Mensch jedoch 10-15 Milligramm Eisen pro Tag.

Nebenwirkungen von Himalaya-Salz Natrium und Chlorid sind lebenswichtige Mineralstoffe für den Körper. Allerdings ist die Mehrheit der Menschen gut mit den Nährstoffen versorgt. Eine zusätzliche Aufnahme durch das Himalaya-Salz ist also nicht notwendig. Im Gegenteil: Laut der deutschen Gesellschaft für Ernährung essen viele Menschen zu viel Salz und nehmen zu viel Natriumchlorid auf.

Zu viel Salz erhöht aber das Risiko für Bluthochdruck und andere Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Deswegen empfehlen Ernährungswissenschaftler*innen, nicht mehr als 6 Gramm Salz pro Tag aufzunehmen. Das entspricht etwa einem Teelöffel.

Hat Kaffee Einfluss auf den Blutdruck?

Kaffee: Blutdruck steigt kurz nach dem Genuss – Koffein ist eines der ältesten Aufputschmittel. Der Pflanzenstoff regt das Herz und den Stoffwechsel an. Kaffee kann bei einzelnen Personen, genau wie Schwarztee und grüner Tee nach dem Trinken zu einer kurzfristigen Blutdruckerhöhung um etwa 10 bis 20 mmHg führen (Millimeter Quecksilbersäule).

  • Doch Kaffee wirkt auf den Körper nicht immer gleich.
  • Das aufgenommene Koffein kann seine Wirkung im Körper ganz unterschiedlich zeigen.
  • Wer nur gelegentlich Kaffee trinkt, muss mit einem höheren Blutdruckanstieg rechnen als Menschen, die regelmäßig Kaffee trinken.
  • Der Grund: Bei häufigerem Kaffee- oder Teekonsum gewöhnt sich der Körper an die Koffeinzufuhr.

Infolge des Gewöhnungseffektes treten die Blutdruckanstiege nach ein bis zwei Wochen nicht mehr auf – oder fallen zumindest geringer aus. Die weitverbreitete Annahme, dass Kaffee generell für Menschen mit Bluthochdruck schlecht ist und ihren Blutdruck weiter in die Höhe treibt, hat sich in Untersuchungen nicht bestätigt.

Kann viel Trinken den Blutdruck senken?

Wassermangel sorgt für Bluthochdruck – Wer seinem Körper dauerhaft zu wenig Wasser zuführt, erhöht das Risiko unter Bluthochdruck zu leiden. Die Blutkörperchen und Zellen des menschlichen Körpers benötigen Wasser, um ordnungsgemäß zu funktionieren. Kommt davon in den Blutzellen nicht genug an, verkleinern sie sich, um dennoch gefüllt zu sein.

  1. Im Umkehrschluss steigt die Spannung in den Arterien.
  2. Dieser Spannungsanstieg sorgt letztendlich für Bluthochdruck.
  3. Der Körper versucht zwar, sich an den Wassermangel anzupassen, der Bluthochdruck kann diesen aber natürlich nicht beheben.
  4. Wird die Diagnose Bluthochdruck gestellt, behandelt man Patienten häufig mit sogenannten Diuretika.

Diese entwässern den Körper, wirken harntreibend und bewirken so, dass aufgrund des Flüssigkeitsverlustes sich der Druck in den Gefäßen verringert. Oft vermuten Bluthochdruckpatienten daher im Umkehrschluss, dass sie weniger trinken sollten, um einen ähnlichen Effekt zu erreichen. Leitungswasser gilt in Deutschland als besonders sauber. Das stimmt jedoch nur mit Einschränkungen. Tatsächlich können verschiedene Ursachen Leitungswasser zu einer echten Gefahrenquelle für die Gesundheit machen. Wir zeigen die 7 häufigsten Gefahrenquellen in Ihrem Haushalt und wie sie sich ermitteln lassen. Artikel lesen »

Ist Salz gut für das Herz?

Ein hoher Salzkonsum, häufig durch den Verzehr von viel Wurstwaren und Fertigprodukten, erhöht das Risiko für einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall. – Der Konsum von reichlich Salz ist mit einem deutlich höheren Risiko eines Schlaganfalls oder einer Herz-Kreislauferkrankung verbunden.

Die WHO empfiehlt daher eine tägliche Salzaufnahme von 5 g, der Salzkonsum in westlichen Ländern liegt jedoch bei 10 g am Tag. Eine aktuelle Studie belegt, dass durch eine Verringerung der Salzaufnahme um 5 g am Tag jedes Jahr weltweit 1,25 Millionen tödliche Schlaganfälle und beinahe 3 Millionen tödliche Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermieden werden könnten.

Ein großer Anteil des täglich konsumierten Salzes stammt aus industriell verarbeiteten Nahrungsmitteln wie Wurstwaren, Fertigsalaten, Fertigsuppen, anderen Fertiggerichten und Fast Food», berichtet Dr. Norbert Smetak, Vorsitzender des Bundesverbandes Niedergelassener Kardiologen (BNK).

Er bezieht sich dabei auf eine Studie von Forschern um Pasquale Strazzulo von der Universität Neapel. Die Untersuchung wurde im Fachmagazin British Medical Journal veröffentlicht. Die italienischen Wissenschaftler haben 13 Studien mit insgesamt über 170 000 Teilnehmern ausgewertet, um den Zusammenhang zwischen der täglichen Salzaufnahme und dem Risiko eines Schlaganfalls oder einer Erkrankung des Herzkreislaufsystems zu ermitteln.

„Dabei zeigte sich, dass eine Steigerung der täglichen Salzzufuhr um 5 g mit einer Veränderung des Schlaganfallrisikos um 23% einhergeht. Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöhen zusätzliche 5 g Salz das Risiko um 17%», erklärt Dr. Smetak. „Angesichts der Häufigkeit von Herz-Kreislauf-Erkrankungen deuten die Daten darauf hin, dass ein bewussterer Salzkonsum einen großen Beitrag zur Prävention dieser Krankheiten leisten kann.» Die schädlichste Folge eines zu hohen Salzkonsums ist das Ansteigen des Blutdrucks.

Die WHO geht davon aus, dass 62% aller Schlaganfälle und 49% aller Erkrankungen der, wie zum Beispiel ein, durch zu hohen verursacht werden. „Die Reduzierung des Salzkonsums ist daher eine relativ einfache Methode, etwas für seine Gesundheit zu tun. Bei Fertigprodukten sollte man auf die Angabe des Salzgehalts achten und salzige Produkte nur in geringeren Mengen verzehren», rät der niedergelassene Kardiologe.

See also:  Welches Ist Die Beste Heißluftfritteuse?

„Manche Fertiggerichte enthalten bereits mehr als die empfohlene maximale Tagesdosis. Aber auch manche Käsesorten und Brote können größere Mengen an Salz enthalten. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man viel frisches Obst und Gemüse statt Fertigprodukten verwendet und bei der Essenszubereitung verstärkt auf Gewürze statt Salz zurückgreift.» : Zu viel Salz schadet dem Herz und den Blutgefäßen

Kann man mit Himalaya-Salz baden?

Himalaya-Salz – Als Himalaya-Salz wird Kristallsalz aus dem Himalaya-Gebirge bezeichnet. Bereits vor über 250 Millionen Jahren soll es existiert haben. Die Entdeckung wird im Mittelalter vermutet. Der Legende nach sollen Heere unter Alexander des Großen auf das Naturprodukt aufmerksam geworden sein.

  • Hin und wieder liest man im Zusammenhang mit Himalaya-Salz deshalb auch von dem Begriff „Alexandersalz».
  • Das auch als Steinsalz bekannte Salz ist das Ergebnis des Austrocknens vom Meer durch geologische Veränderungen.
  • Sobald sich das Wasser verabschiedet hat, bleibt die Salzschicht zurück.
  • Diese wird nun von den umliegenden Gesteinsmassen gepresst, sodass sie extrem hart wird.

Da die Gebirgsgegend fernab von Schadstoffen liegt, bleibt das Salz jederzeit frei von Schadstoffen. Was es jedoch durchaus enthält sind jede Menge Mineralien und Spurenelemente. Forscher führen diesen Reichtum auf die Entstehung im Gestein unter hohen Druck im Himalaya-Gebirge zurück.

  1. Apropos Himalaya-Gebirge: Auch wenn der Name es durchaus vermuten ließe, stammt das Salz nicht direkt aus dem Himalaya.
  2. Es wird einer circa 300 km entfernten Gebirgskette entnommen.
  3. Das sogenannte „weiße Gold» aus dem Himalaya-Gebirge erfährt bis heute sowohl in der Naturkunde als auch in der Küche große Wertschätzung.

Sowohl Genießer als auch Natur-Experten schätzen das Salz aufgrund seiner hochwertigen Inhaltsstoffe und nicht zuletzt seiner Reinheit. Bis heute trocknen die Salzkristalle unter der Sonne und werden anschließend per Hand gesammelt. So wird sichergestellt, dass das wertvolle Himalaya-Salz zu jeder Zeit frei von Zusätzen ist und seine Nährstoffe erhalten bleiben.

  • Auf den Gehalt eines Inhaltsstoffes lässt uns die Farbe des Salzes schließen: Je stärker die Rosa Färbung ausgeprägt ist, desto mehr Eisen ist in den Kristallen enthalten.
  • Wie wir von Himalaya-Salz profitieren? Am besten in Form eines Vollbads.
  • So kann das Salz von unserem größten Organ aufgenommen werden.

Und praktischerweise hat Himalaya-Salz zu unserer Haut einen besonders guten Draht. Es soll den natürlichen pH-Wert senken, Irritationen ausgleichen und die Zellen zur Reinigung anregen. Dank der Ablagerung in den oberen Hautschichten, soll das Salz außerdem die natürliche Schutzhülle der Haut unterstützen und ihr helfen, Feuchtigkeit zu speichern.

Ist in Meersalz Mikroplastik?

Ursachen der Kontaminationen – Mikroplastik kann sowohl durch eine Verunreinigung der Salzquellen und während der Verarbeitung ins Salz gelangen. Das Salz kann beim Abbau, bei der Verarbeitung sowie bei der Abfüllung und Verpackung mit Kunststoffen in Kontakt kommen.

Daher ist es möglich, dass kleine Partikel durch Abrieb in Silos, Rohrleitungen, Filtern, Pumpen gelangen. Auch die Freisetzung von synthetischen Textilfasern kann zu Verunreinigungen führen. Die Untersuchungsergebnisse deuten vorrangig auf Quellen hin, die nicht in direktem Zusammenhang mit dem Verpackungsmaterial stehen, da auch in Salz aus Kartonverpackungen Mikroplastik gefunden wurde.

Aufgrund der gefundenen Polymerarten kann vermutet werden, dass der Eintrag von Kunststoffabrieb vor allem im Laufe der Gewinnung und Verarbeitung passiert bzw. die Kontaminationen auf die Salzquelle zurückzuführen sind. Die Häufigkeit von Mikroplastik in den untersuchten Salzproben deutet darauf hin, dass Mikroplastik in Speisesalz weitverbreitet ist.

  • Dies wird auch durch Daten aus anderen Untersuchungen bestätigt.
  • In fast jeder untersuchten Probe, unabhängig davon ob Meersalz, Salz aus Binnengewässern oder Steinsalz, wird Mikroplastik nachgewiesen, wobei die Werte teilweise stark schwanken.
  • Verfügbare Literaturdaten sowie die vorliegende Untersuchung zeigen dabei, dass Meersalz meist stärker mit Mikroplastik belastet ist als Stein-/Siedesalz oder Salz aus Binnengewässern.

Dies ist wahrscheinlich auf die hohe Mikroplastikbelastung von Meerwasser zurückzuführen. Bei Steinsalz kommt es am ehesten während des Gewinnungs- und Verpackungsprozesses zu Mikroplastikkontaminationen.

Was ist natürliches Salz?

Was bedeutet Natursalz? – Bei Natursalzen wird möglichst versucht, den natürlichen Zustand des Salzes nicht zu verändern. Neben ca.95-99% Natriumchlorid besitzen Natursalze eine individuelle Zusammensetzung verschiedener Mineralien (z.B. Magnesium, Calcium, Eisen, etc.)Nachdem über viele Jahre die Maxime war, möglichst reines, glänzend weißes Salz (= 100% Natriumchlorid) zu erhalten, da dieses als rein und somit hochwertig galt, gibt es seit einiger Zeit eine Gegenbewegung hin zu den unveränderten Natursalzen.