Welches Öl Ist Am Gesündesten Zum Braten?

Welches Öl Ist Am Gesündesten Zum Braten
Fette und Öle zum Braten: Dieses Öl ist am gesündesten – Am gesündesten ist natives oder kaltgepresstes Öl, da keine wichtigen Nährstoffe bei der Ölherstellung verloren gehen. Die gesunden Bestandteile im nativen Öl sind jedoch wenig hitzebeständig, daher eignen sich raffinierte Speiseöle besser zum Kochen.

Rapsöl ist laut der DGE „das Öl der Wahl». Im Vergleich zu anderen Ölen enthält es am wenigsten gesättigte Fettsäuren und ist reich an einfach ungesättigten Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren (Alpha-Linolensäure). Zudem enthält es viel Vitamin E. Empfohlen werden zwei bis drei Esslöffel am Tag, zum Braten kannst du raffiniertes Rapsöl verwenden. In Deutschland ist der Verbrauch von Rapsöl in den letzten Jahren auf 1,5 Liter pro Person und Jahr etwas angestiegen. Pluspunkt: Rapsöl wird häufig regional hergestellt und ist in seiner Umweltbilanz somit besser als Olivenöl. Leinöl ist reich an Omega-3-Fettsäuren und eignet sich besonders für Dressings. Empfohlen werden ein bis zwei Esslöffel Leinöl am Tag. Wallnussöl enthält viele einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren wie Omega-3. Es eignet sich eher nicht zum Kochen und zum Braten, weil es nicht hitzebeständig ist. Besonders gut schmeckt Walnussöl in Salatdressings oder auch auf Fisch und Gemüse geträufelt.

Auf diese Öle solltest du lieber verzichten:

Kokosöl wird oft eine heilende Wirkung zugesprochen und gilt als Superfood unter den Ölen – die Ernährungswissenschaft konnte dies jedoch nicht belegen. Das Gegenteil ist eher der Fall: Kokosöl ist reich an gesättigten Fettsäuren und sollte daher nur in Maßen verwendet werden. Hinzu kommt, dass die Umweltbilanz schlecht ist: Kokosöl wird aus Kokosnüssen gewonnen, die nicht nur einen langen Transportweg hinter sich haben, bevor sie nach Deutschland gelangen, sondern auch in ökologisch sensiblen Gebieten wachsen. Palmöl und Palmkernöl: Auch diese beiden Ölsorten weisen wenig gesundheitlichen Nutzen auf. Sie wirken sich aufgrund ihrer hohen Menge an gesättigten Fettsäuren negativ auf die Blutfette aus.

Was ist besser zum Braten Olivenöl oder Rapsöl?

Lieber schonend anbraten als zu stark erhitzen Denn Rapsöl enthält besonders hohe Mengen gesunder Omega-3-Fettsäuren. Und Olivenöl überzeugt durch einen hohen Anteil an einfach-ungesättigter Ölsäure. Beide lassen sich auch gut zum Braten verwenden, so lange man es mit der Hitze nicht übertreibt.

Welches Fett eignet sich am besten zum Braten?

Ratgeber | Diese Fette eignen sich ideal zum Braten Das von Lebensmitteln dient der Bräunung und Bildung von, Unter Zugabe von Fett werden vor allem zartfaseriges, Fisch und bei hohen Temperaturen gegart. Die Hitze führt zu einer schnellen Gerinnung der Proteine in der Außenschicht des Lebensmittels.

Dabei werden die Poren verschlossen und ein Austritt des Zellsaftes während des Garens verhindert. Das Lebensmittel bleibt saftig. Für das Gelingen ist entscheidend, welches Fett benutzt wird, denn nicht alle Fette sind für die hohen Temperaturen geschaffen. Geeignet sind Butterschmalz, spezielle pflanzliche Bratfette und bestimmte raffinierte Speiseöle.

Bei niedrigsten Temperaturen wird auch Butter eingesetzt. Auf keinen Fall sollten Diät-Streichfette, fettarme Butter sowie native (kaltgepreßte) Öle zum Braten verwendet werden. Welches Öl Ist Am Gesündesten Zum Braten

Welches Öl nehme ich zum scharf Anbraten?

Welches Öl am besten zum Braten verwenden – Raffinierte Bratöle sind geschmacksneutral und lassen sich hoch erhitzen. Im Supermarkt gibt es unzählige Speiseöl-Arten von Olivenöl über geröstetes Sesamöl bis hin zu kaltgepresstem Leinöl oder Walnussöl. Welches Öl ist das beste zum scharfen Anbraten? «Das ist abhängig von der Fettzusammensetzung.

Warum kein Olivenöl zum Braten nehmen?

Das passiert, wenn du Olivenöl zu stark erhitzt Artikel Kopfzeile: Welches Öl Ist Am Gesündesten Zum Braten

Mit dem Laden des Beitrags akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von Facebook. Facebook-Beiträge immer entsperren

Artikel Abschnitt: Olivenöl wird nicht umsonst kaltgepresst Ein Liter Olivenöl – so viel verbraucht jede/r Deutsche pro Jahr. In den Mittelmeerländern Griechenland, Spanien oder Italien sind es über zehn Liter pro Kopf. Dort gilt es fast schon als Grundnahrungsmittel und wird überall eingesetzt, auch zum Frittieren und Braten.

  • In Deutschland wird das eher selten gemacht.
  • Unter anderem, weil man oft hört, dass Öl aus Oliven nicht zum Anbraten benutzt werden darf.
  • Tatsächlich sollte man vor allem naturtrübes Olivenöl nicht zum Braten benutzten: Die Aromastoffe, also der typische Geschmack dieses Öls, verflüchtigen sich, wenn sie zu stark erhitzt werden.

Zudem enthält naturtrübes Olivenöl Fruchtwasser und kleine Olivenstückchen, die ihren Aggregatzustand schon bei etwa 100 Grad verändern. Dann beginnt es in der Pfanne zu rauchen. Nicht umsonst werden diese Öle kaltgepresst. Sie wurden also in der Ölmühle ohne Wärme gewonnen, rein mechanisch.

Fangen die Öle an zu rauchen, leidet nicht nur der Geschmack, es kann sogar richtig gefährlich werden. Fett und Essen sollten dann entsorgt werden. Wenn die Augen tränen und der Hals kratzt, hat sich nämlich Acrolein gebildet. Dieser Stoff steht im Verdacht, krebserregend zu sein. Meinung kann jeder. Am Ende entscheiden aber Fakten.

Wir liefern dir wissenschaftliche Einordnung, Erklärungen und Fakten zu aktuellen Debatten. Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von CleverPush zu laden. Artikel Abschnitt: Der Rauchpunkt ist entscheidend Deshalb gilt: Eine Überhitzung sollte man immer vermeiden.

Jedes Öl hat seinen Rauchpunkt. Das ist ein Parameter, den vor allem Expert:innen benutzen. Der Rauchpunkt beschreibt die Temperatur, bei der flüchtige Komponenten im Öl – zum Beispiel Wasser oder freie Fettsäuren – abdampfen. Diese werden dann als Rauch sichtbar. Als Faustformel gilt: Kaltgepresste Öle haben einen Rauchpunkt von 120 bis 190 Grad, während raffinierte, also stärker verarbeitete Öle, bei über 200 Grad liegen.

Klares Olivenöl kann man beispielsweise zum Braten nutzen, solange die Temperatur in der Pfanne unter 180 grad Celsius bleibt. Manche der Öle sind auch extra für hohe Temperaturen entwickelt worden, aber generell sind sie eher für niedrigere Temperaturen gedacht.

See also:  Welches Vpn Ist Das Beste?

Welches Öl zum heiß Braten?

Welches Öl zum Braten? – Die wichtigsten Fakten vorab –

Die besten Öle zum Braten sind natives Olivenöl extra und Rapsöl. Diese hitzebeständigen Öle haben einen Rauchpunkt von über 200 °C und ein vergleichsweise gesundes Fettsäureprofil.

Aus gesundheitlichen Gründen sollte kein Öl eine längere Zeit über 200 °C erhitzt werden (empfohlen wird die mittlere Pfannen-Stufe, höhere Stufen nur kurzzeitig).

Omega-3 reiche Öle, wie Walnussöl, Hanföl oder Leinöl sind zum Braten nicht geeignet. Sie sollten nur kalt verwendet werden oder bei heißen Mahlzeiten nach dem Kochvorgang hinzugegeben werden.

Was ist gesünder zum Braten Öl oder Butterschmalz?

Ist zum Braten Butterschmalz oder Olivenöl gesünder? Kommt das Butterschmalz aus dem Ausland? Tut`s zum Braten konventionelles Olivenöl? (Für Salate habe ich kaltgepresstes Olivenöl in Bioqualität). Off Olivenöl ist zum schonenden Braten und Frittieren durchaus geeignet.

  1. Aufgrund seiner Fettsäurezusammensetzung verträgt es Temperaturen bis 180 °C.
  2. Bis zu dieser Temperatur ist Olivenöl stabil und es entstehen keine gesundheitlich bedenklichen Stoffe.
  3. Allerdings leiden Vitamine und Aromen.
  4. Ein wirklich hochwertiges Öl wird daher am besten in der kalten Küche verwendet.
  5. Beim starken Anbraten von Steaks & Co.

können schnell Temperaturen über 180 °C entstehen. In diesen Fällen sollten Fette verwendet werden, die diese Temperaturen aushalten. Butterschmalz ist im Gegensatz zu Butter gut für die heiße Küche geeignet, da es zu 99,8 Prozent aus reinem Butterfett besteht.

Der Rauchpunkt liegt bei etwa 200 °C. Es gibt dem Bratgut einen butterigen Geschmack. Da Butterschmalz wie alle tierischen Fette einen hohen Anteil an ungünstigen gesättigten Fettsäuren enthält, ist Olivenöl die gesündere Variante. Die Herkunft vom Butterschmalz kann der Verbraucher nicht erkennen. Für verarbeitete Produkte sind bisher keine Angaben zum Ursprungsland oder zum Herstellungsort vorgeschrieben.

Häufig bleibt sogar der Hersteller unbekannt. Denn gemäß den Vorschriften muss der Name oder die Firma und die Anschrift des verantwortlichen Lebensmittelunternehmers angegeben werden. Dies kann beispielsweise der Produzent, Verarbeiter oder Verkäufer sein, wenn unter dessen Name das Lebensmittel vermarktet wird.

  1. Zum Braten eignen sich sogenannte High-oleic-Öle.
  2. Dabei handelt es sich um Öle von speziellen Sonnenblumen-, Raps- und Distelsorten, die durch Züchtung einen höheren Ölsäureanteil haben.
  3. Sie sind kalt gepresst, vertragen aber Temperaturen bis 210 °C.
  4. Auch Kokos- und Palmkernfett sind sehr gut zum Braten geeignet.

In der Regel sind sie jedoch recht stark verarbeitet. Wegen des Anbaus und der sehr langen Transportwege sind sie zudem aus ökologischen Gründen nicht besonders zu empfehlen.

Welches Öl kann man auf 200 Grad erhitzen?

Die Erhitzbarkeit raffinierter Speiseöle/Fette – Hier ist im Vergleich die Liste mit raffinierten, bzw. bearbeiteten Fetten und Ölen. Neben der klassischen Raffination, die eine Erhitzung und eine chemische Reinigung beinhaltet, wurden schonendere Prozesse wie das sogenannte Desoderieren entwickelt, bei dem das Öl mit Dampf bearbeitet und so von den Fettbegleitstoffen befreit wird.

Name max. Temperatur
Butterschmalz 200-210 Grad
Sonnenblumenöl 210 Grad
Rapsöl 220 Grad
Olivenöl 220 Grad
Kokosfett 220-230 Grad
Erdnussöl 230 Grad
Arganöl 250 Grad

Was ist besser Rapsöl oder Sonnenblumenöl?

Fazit: Rapsöl oder Sonnenblumenöl, welches ist gesünder? – Zwar stellen beide Öle eine gesunde Alternative zu tierischen Fetten wie beispielsweise Butter dar. Dennoch sollte Rapsöl bevorzugt werden. Warum? Sonnenblumenöl hat einen höheren Anteil an Omega-6-Fettsäuren, während Rapsöl reich an Omega-3-Fettsäuren ist.

Eine zu hohe Aufnahme von Omega-6-Fettsäuren im Verhältnis zu Omega-3-Fettsäuren kann entzündungsfördernd wirken und wird mit einigen gesundheitlichen Problemen in Verbindung gebracht. Daher wird empfohlen, auf das Verhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren zu achten. Zusätzlich ist die Qualität des Öls von Bedeutung.

Es ist wichtig, kaltgepresste und hochwertige Öle zu wählen, um sicherzustellen, dass sie nicht durch chemische Extraktion oder raffinierende Prozesse beschädigt werden, die ihre gesundheitlichen Vorteile verringern könnten.

Kann man Rapsöl auch zum Braten nehmen?

Häufig gestellte Fragen zum Thema Öl zum Braten – Welches Öl zum Braten ist das gesündeste? High-Oleic-Bratöle sind am gesündesten. Warum? Sie haben einen hohen Anteil (70%+) an einfach ungesättigten Fettsäuren und einen hohen Rauchpunkt (200 °C+). Rapsöl zum Braten: gesund oder schädlich? Raffiniertes Rapsöl ist gesund und gut zum Braten geeignet.

Es hat einen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren und einen hohen Rauchpunkt, Leinöl zum Braten: ist das gesund? Nein, Leinöl ist nicht zum Braten geeignet. Es hat nur einen Rauchpunkt von 107 °C und einen zu hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Deshalb eignet sich nur für den Kaltverzehr, z.B.

See also:  Welches Parfum Riecht Nach Frischer Wäsche?

als Salatdressing. Mit Sonnenblumenöl braten: wie gesund ist das wirklich? Raffiniertes High-Oleic-Sonnenblumenöl ist das beste Öl zum Braten. Kaltgepresstes Sonnenblumenöl sollte aber nur zum Kaltverzehr verwendet werden, da es einen niedrigen Rauchpunkt hat.

Welchen Rauchpunkt hat Olivenöl? Kaltgepresstes Olivenöl („nativ») hat einen Rauchpunkt zwischen 130 – 175 °C und ist damit für moderate Temperaturen gesund und gut zum Braten geeignet. Raffiniertes Olivenöl hat einen Rauchpunkt von 220 °C. Hinweis: Wir haben für diesen Artikel umfangreiche Recherchen angestellt, ihn nach bestem Wissen und Gewissen verfasst und die Informationen mit Quellen belegt.

Im Zweifelsfall sollten Sie jedoch Ihren Arzt konsultieren, wenn es um konkrete Fragen zu Ihrer Gesundheit und Ihrer persönlichen Fettaufnahme geht. Update: Ursprünglich wurde im Artikel Avocadoöl mit einem Rauchpunkt von 260 °C angegeben und für hohe Temperaturen empfohlen.

  1. Dabei handelte es sich um einen Fehler, den wir korrigiert haben.
  2. Der korrekte Rauchpunkt von Avocadoöl liegt bei 158 °C und wurde im Labor vom Hersteller Bio Planète* ermittelt.
  3. Damit ist es ähnlich gut zum Braten wie Olivenöl geeignet: perfekt für moderate Temperaturen, jedoch nicht für hohe Temperaturen.

Danke an Tina für den Hinweis! *kaufen Sie etwas über diesen Link zu unserem Partnershop, erhalten wir möglicherweise eine Provision. Der Preis für Sie ändert sich dadurch natürlich nicht und Sie unterstützen damit, dass wir uns finanzieren können. Eine genaue Erklärung dazu finden Sie hier: wie wir arbeiten,

Welches Rapsöl kann man zum Braten nehmen?

Zum Kochen, Backen und Dünsten ist kalt gepresstes Rapsöl geeignet. Fürs Braten und Frittieren empfehlen Experten aber „raffiniertes» Öl. Sa., 25. Dezember 2021, 06:00 Uhr Lesezeit: 2 Minuten Beim Braten erreicht eine Pfanne schnell Temperaturen über 200 °C.

Nicht viele Öle halten so hohen Temperaturen stand. Die meisten kaltgepressten Öle beginnen vorher, sich zu zersetzen. Sie erkennen diesen Zersetzungsvorgang am Rauchen in der Pfanne. Fett, das einmal geraucht hat, sollte aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr verzehrt werden. Ausschlaggebend für den „Rauchpunkt» eines Fettes ist die Zusammensetzung der Fettsäuren im Öl.

Ein hoher Anteil Ölsäure erhöht den Rauchpunkt beispielsweise. Rapsöl enthält relativ viel Ölsäure. Es kann daher zum Kochen, Backen und Dünsten eingesetzt werden. Den Temperaturen beim Braten und Frittieren hält es aber nicht stand. Tipp: Wer zum Braten nicht auf raffinierte Öle umsteigen möchte, kann sogenanntes high-oleic-Öl (HO-Öl) kaufen.

Das ist ein kaltgepresstes Öl, das noch alle Inhaltsstoffe, z.B. Vitamine und Geschmacksstoffe, enthält. Der Unterschied liegt in der Pflanze. Sie wurde so gezüchtet, dass der Ölsäureanteil höher liegt, das Fett also auch ohne Raffination höher erhitzbar ist. Den besonders hohen Temperaturen beim scharfen Anbraten hält es aber meist auch nicht stand.

Im Handel ist momentan größtenteils HO-Sonnenblumenöl erhältlich. Der große Vorteil: Ein hoher Anteil an Ölsäure soll sich auch positiv auf den Cholesterinspiegel auswirken.

Was ist das Kalorienärmste Öl?

Pflanzenöle Kalorientabelle

Lebensmittel Menge Kalorien
Sesamöl 100 ml 884 kcal
Sheaöl 100 ml 884 kcal
Sojaöl 100 ml 884 kcal
Sonnenblumenöl 100 ml 884 kcal

Welches Öl zum Braten Ernährungsdocs?

ALA findet man insbesondere in Leinöl (wichtig: schonende Verarbeitung: omega-safe oder Oxyguard), die beiden anderen in fettem Seefisch wie Lachs, Hering und Makrele sowie in Algenöl und Krillöl.

Kann man Olivenöl extra vergine erhitzen?

Kann man Olivenöl erhitzen? – Egal ob kaltgepressen, nativ oder nativ extra: Ja, man kann jedes Olivenöl erhitzen, aber nicht zu heiß. Man sollte man darauf achten, dass es nicht anfängt zu rauchen. Ab dem Rauchpunkt (175°C) verdampfen flüchtige Bestandteile wie Wasser oder freie Fettsäuren. Welches Öl Ist Am Gesündesten Zum Braten Wer sich Gedanken über das Erhitzen von nativem Olivenöl macht, sollte neben der Gesundheit zwei Dinge beachten: Aroma und Geld.

Aroma: Während des Erhitzens von Ölen und Fetten werden vor allem Fettsäuren mit mehreren Doppelbindungen zu kürzerkettigen Verbindungen oxidativ gespalten, die zum Teil ein starkes Aroma aufweisen. Dieser Prozess findet auch während der Lagerung von Ölen und Fetten statt, jedoch wesentlich langsamer. Viele der beim Erhitzen von Fetten und Ölen während der Lebensmittelzubereitung entstehenden Verbindungen sind erwünscht und tragen maßgeblich zum charakteristischen und angenehmen Geschmack der zubereiteten Lebensmittel bei.

Geld: Zwar ist Olivenöl geeignet zum Erhitzen – wie übrigens alle Öle und Fette. Olivenöl der höchsten Güteklasse wurde kalt gepresst, sodass die Temperatur immer unter 27 Grad liegt. Das hat seinen Preis. Wer also das typische frische Aroma eines sehr guten Olivenöls erhalten möchte, kann mit einem preiswerten, raffinierten Öl braten und dann vor dem Servieren mit dem kaltgepressten Öl das Lebensmittel abschmecken.

Das Wichtigste auf einen Blick:

Olivenöl ist hitzebeständig: Olivenöle sind ideal zum Erhitzen geeignet, denn sie enthalten etwa 76% einfach ungesättigte Fettsäuren, 14% gesättigte Fettsäuren und nur 10% mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Einfach ungesättigte Fettsäuren und gesättigte Fettsäuren sind viel oxidationsbeständiger als mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Es ist ein Mythos, dass erhitztes Olivenöl giftig sei. Wichtig: Kein Fett oder Öl sollte über die Temperatur erhitzt werden, an der es zu rauchen beginnt. Olivenöl kann man auch mehrfach erhitzen. Olivenöl wie generell alle Öle sollte man nicht allzu oft erhitzen und abkühlen, weil es immer schneller ranzig wird. Je höher der Polyphenolgehalt der Olivensorte ist, desto länger bleibt das Olivenöl stabil.

See also:  Welches Land Trinkt Am Meisten Bier?

Kann man mit Rapsöl auch Braten?

Öl erhitzen: Nicht alle Speiseöle mögen Hitze – Nur wenige Fette überstehen unbeschadet die Temperaturen, die während des Bratens und Frittierens entstehen. Beim Frittieren werden immerhin etwa 180 °C, beim Braten in der Pfanne rund 200 °C erreicht. Scharfes Anbraten von Steaks oder Zubereitungen im Wok können die Temperatur sogar noch höher steigen lassen.

Deshalb sind hier Fette gefragt, die auch mit Hitze kein Problem haben. Das sind Fette mit hohem Rauchpunkt. Dieser bezeichnet die Temperatur, bei der ein Fett anfängt brenzlig zu riechen und sich zu zersetzen. Je mehr gesättigte Fettsäuren oder einfach ungesättigte Ölsäure ein Fett enthält, desto höher liegt der Rauchpunkt.

Natives Olivenöl ist bis zu 180 °C hitzestabil. Denn es besteht zu etwa 15-20 Prozent aus gesättigten Fettsäuren und zu etwa 75 Prozent aus der einfach ungesättigten Ölsäure. So eignet es sich zum schonenden Braten und Frittieren. Rapsöl hat mit 60 Prozent ebenfalls einen relativ hohen Gehalt an Ölsäure und ist daher in nativer Form hitzebeständiger als andere native Öle.

Kann man statt Rapsöl Olivenöl verwenden?

Sonnenblumenöl durch Raps- und Olivenöl ersetzen – Zum schonenden Braten, etwa von Gemüse, kann man problemlos Olivenöl verwenden. Wer kein raffiniertes Sonnenblumenöl mehr bekommt, kann es durch andere Ölsorten ersetzen, etwa durch raffiniertes Rapsöl.

Dieses hat beim Braten und Backen sehr ähnliche Eigenschaften, ist weitgehend geschmacksneutral und lässt sich wie Sonnenblumenöl gut erhitzen. Sollte auch das Rapsöl bereits vergriffen sein, kann man auf verschiedene andere Pflanzenöle zurückgreifen. Grundsätzlich eignen sich zum Braten alle raffinierten Pflanzenöle.

Zum schonenden Anbraten, etwa von Gemüse, kann man zudem verwenden – auch nicht raffiniertes, natives Olivenöl. Hierbei darauf achten, es nicht zu stark zu erhitzen, es sollte sich auf keinen Fall Rauch entwickeln. Alternativ ein spezielles Brat-Olivenöl verwenden, das besonders hitzestabil ist.

Kann man alles mit Olivenöl Braten?

Erst probieren, dann bestellen! – Sie würden sich vorher gerne von unserer Qualität überzeugen? Kein Problem! Fordern Sie jetzt eine kostenlose* 50 ml Probierflasche an. Jetzt probieren *eine Flasche pro Haushalt, nur solange der Vorrat reicht.

Über Olivenöl Olivenöl zum Braten bestens geeignet

Der Irrtum, Olivenöl wäre nicht zum Braten geeignet, ist weit verbreitet. Dabei ist Olivenöl zum Braten nicht nur aus gesundheitlicher Sicht sehr gut geeignet. Die fruchtigen, herben und leicht bitteren Noten von Olivenöl verfeinern zusätzlich den Geschmack von nahezu allen Speisen, ob Fisch, Fleisch oder Gemüse.

  1. Achten Sie aber beim kauf auf die Olivensorte.
  2. Je nach Sorte dürfen Sie Olivenöl beim Braten oder Frittieren bis zu Temperaturen von 180 °C bis 230 °C erhitzen,
  3. Generell kann man aber sagen, dass sich jedes Öl zum Braten in der Pfanne eignet, welches einen hohen Anteil an einfach ungesättigten Fettsäuren hat, was bei Olivenöl der Fall ist.

Praxis-Tipp : Temperaturen von über 180 °C werden selbst in einem auf 250 °C vorgeheizten Ofen praktisch nicht erreicht. Grund: Die Temperatur wird durch den Wasseranteil des Bratguts (Gemüse, Fleisch, Fisch) meist deutlich unter 150 °C reguliert. Achtung : Erst wenn das Wasser verdunstet ist und das Essen beginnt schwarz zu werden bzw.

Zu verbrennen wird es gesundheitsschädlich. Denn bei diesen Temperaturen verändern sich die Stoffe chemisch. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) empfiehlt Olivenöl ausdrücklich zum Braten und Frittieren: Zum Frittieren eignen sich alle Öle und Fette die einen hohen Gehalt an einfach ungesättigten Fettsäuren haben, wie Olivenöl oder ölsäurereiches Sonnenblumenöl.

Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) Olivenöl wird rund um das Mittelmeer seit Jahrtausenden fast ausschließlich zum Kochen und Braten verwendet. Der Grund dafür ist neben den physikalischen Eigenschaften natürlich auch der Geschmack. Die fruchtigen, herben und leicht bitteren Noten von Olivenöl verfeinern den Geschmack von nahezu allen Speisen, ob Gemüse, Fisch, oder Fleisch. Ob sich Olivenöl zum Braten eignet entscheidet der so genannte Rauchpunkt, Dies ist die Temperatur, ab der über dem Öl eine deutliche Rauchentwicklung sichtbar ist. Mit einem vergleichsweise hohen Rauchpunkt von ca.180°C ist natives Olivenöl zum Braten bestens geeignet.

Rauchpunkte verschiedener Fettarten (Quelle: )

Fettart Rauchpunkt
Butter ca.175 °C
Butterschmalz ca.200 °C
Erdnussöl 200–235 °C
Kokosfett 185–205 °C
Maiskeimöl ca.200 °C
Margarine ca.175 °C
Olivenöl 230 °C
130–180 °C
Palmöl ca.220 °C
Sojaöl 234 °C
Sonnenblumenöl 210–225 °C
Weizenkeimöl ca.135 °C

Ernährungswissenschaftler empfehlen zum Braten ein Öl, das folgende Eigenschaften erfüllt:

viele einfach ungesättigte Fettsäuren wenig gesättigte Fettsäuren wenig mehrfach ungesättigte Fettsäuren

Allgemein sollten die Fette und Öle einen geringen Anteil an gesättigten und hoch ungesättigten Fettsäuren wie z.B. Linolensäure haben, weil deren Oxidationsanfälligkeit sehr groß ist. DGE : Olivenöl zum Braten bestens geeignet