Welches Land Hat Die Meisten Steuern?

Welches Land Hat Die Meisten Steuern
Liste der Länder nach Steuerquote

Rang Land Steuern als Anteil des Bruttonationaleinkommens
1 Frankreich 46,2 %
2 Dänemark 46,0 %
3 Belgien 44,6 %
4 Schweden 44,0 %

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In welchem Land sind die höchsten Steuer?

In diesen Ländern sind Steuern und Abgaben am höchsten Die Spitzensätze der Einkommensteuer sowie die Höhe der Abgaben von Arbeitnehmenden variieren weltweit stark. Vor allem in den OECD-Staaten müssen Großverdiener einen erheblichen Teil ihrer Einnahmen an den Staat abgeben.

In welchem Land gibt es die wenigsten Steuern?

Gesamtwirtschaftliche Kennzahlen – Gesamtwirtschaftliche Steuerquoten weisen die in einer Volkswirtschaft gezahlten Steuern relativ zur Wirtschaftsleistung aus. Die Aussagekraft dieser Steuerquoten ist jedoch begrenzt, weil die in den Vergleich einbezogenen Staaten ihre staatlichen Sozialversicherungssysteme in unterschiedlichem Ausmaß über eigenständige Sozialbeiträge (die nicht in der Steuerquote enthalten sind) oder aus allgemeinen Haushaltsmitteln und damit über entsprechend höhere Steuern finanzieren. Erst die Abgabenquote, die sowohl Steuern als auch Beiträge zur Sozialversicherung ins Verhältnis zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) setzt, ermöglicht einen sinnvollen Ländervergleich. Abbildung 1 zeigt, dass nach den Abgrenzungsmerkmalen der OECD ( Revenue Statistics mit letztem Vergleichsjahr 2020) die Abgabenquote insbesondere in den meisten skandinavischen Staaten, aber auch in Frankreich, Belgien, Italien und Österreich, vergleichsweise hoch ist (> 40 Prozent). Dagegen weisen Irland, die USA und die Schweiz relativ niedrige Abgabenquoten auf (< 30 Prozent). Die deutsche Abgabenquote bewegt sich im oberen Mittelfeld der betrachteten Staaten (2020: 38,3 Prozent). Die niedrigste Abgabenquote weist im Jahr 2020 Irland mit 20,2 Prozent auf; die höchste Abgabenquote fand sich mit 46,5 Prozent in Dänemark. Im Jahr 2020 betrug die deutsche Steuerquote 23,1 Prozent. Hier rahmen ebenfalls Irland mit 16,8 Prozent am unteren und Dänemark mit 46,5 Prozent am oberen Rand das Feld der Vergleichsstaaten ein. Steuer- und Abgabenquoten 2020 Das Balkendiagramm zeigt die Steuer- und Abgabenquoten im Jahr 2020 von insgesamt 28 Ländern, jeweils in Prozent des Bruttoinlandsprodukts. Die Länder sind nach Höhe der Abgabenquoten sortiert, die Länder mit den niedrigsten Quoten stehen oben.Datenwerte (von oben nach unten; die erste Zahl pro Land ist im Folgenden die Steuerquote, die zweite Zahl die Abgabenquote):Irland: 16,8 und 20,2 USA : 19,2 und 25,5Schweiz: 20,7 und 27,6Litauen: 20,8 und 31,2Japan (hier für das Jahr 2019): 18,5 und 31,4Lettland: 21,8 und 31,9Vereinigtes Königreich: 25,9 und 32,8Kanada: 29,5 und 34,4Tschechien: 18,5 und 34,4Estland: 21,6 und 34,5Portugal: 24,5 und 34,8Slowakei: 19,2 und 34,8Ungarn: 24,6 und 35,7Polen: 22,2 und 36,0Spanien: 22,9 und 36,6Slowenien: 20,0 und 36,9Deutschland: 23,1 und 38,3Luxemburg: 27,1 und 38,3Norwegen: 27,4 und 38,6Griechenland: 25,9 und 38,8Niederlande: 26,1 und 39,7Finnland: 30,4 und 41,9Österreich: 26,5 und 42,1Schweden: 33,5 und 42,6Italien: 29,4 und 42,9Belgien: 29,4 und 43,1Frankreich: 30,6 und 45,4Dänemark: 46,5 und 46,5Quelle: OECD ( Hrsg.), Revenue Statistics 1965-2020, Paris 2021 1 Stand 2019. Quelle: OECD (Hrsg.), Revenue Statistics 1965-2020, Paris 2021

Land Steuerquote Abgabenquote
Irland 16,8 20,2
USA 19,2 25,5
Schweiz 20,7 27,6
Litauen 20,8 31,2
Japan¹ 18,5 31,4
Lettland 21,8 31,9
Vereinigtes Königreich 25,9 32,8
Kanada 29,5 34,4
Tschechien 18,5 34,4
Estland 21,6 34,5
Portugal 24,5 34,8
Slowakei 19,2 34,8
Ungarn 24,6 35,7
Polen 22,2 36,0
Spanien 22,9 36,6
Slowenien 20,0 36,9
Deutschland 23,1 38,3
Luxemburg 27,1 38,3
Norwegen 27,4 38,6
Griechenland 25,9 38,8
Niederlande 26,1 39,7
Finnland 30,4 41,9
Österreich 26,5 42,1
Schweden 33,5 42,6
Italien 29,4 42,9
Belgien 29,4 43,1
Frankreich 30,6 45,4
Dänemark 46,5 46,5

Abbildung 1

Wer zahlt am meisten Steuern in Deutschland?

Die Einkommensteuer ist das zentrale Instrument der Umverteilung, viel wirksamer als zum Beispiel die Mehrwertsteuer. Eine Vermögenssteuer würde hingegen wenig Einnahmen bringen, aber vielen Unternehmen die Luft zum Atmen nehmen. Während die Einkommen in Deutschland recht gleichmäßig verteilt sind, ist Vermögen eher ungleich verteilt.

Der Aldi-Erbe Karl Albrecht Junior besitzt mehr als 30 Milliarden US-Dollar, so mancher Hartz-IV-Empfänger aus Duisburg-Marxloh keinen einzigen Cent. Doch diese beiden Pole haben wenig mit der Lebenswirklichkeit der überwiegenden Mehrheit in Deutschland zu tun, denn den allermeisten Bürgern geht es in materieller Hinsicht recht gut.

Je besser jemand finanziell dasteht, desto mehr Steuern und Abgaben verlangt der Staat. Sozialbeiträge, direkte und indirekte Steuern tragen in etwa zu gleichen Teilen zur Finanzierung der öffentlichen Haushalte bei. Einige Einnahmequellen berücksichtigen die Höhe der Einkommen mehr, andere weniger. Im Vergleich zu dieser direkten Steuer sind die Steuersätze der indirekten Steuern unabhängig von der tatsächlichen Einkommenshöhe. Die Mehrwertsteuer zum Beispiel belastet den Konsum aller in gleichem Maße. Obwohl die Wohlhabenden einen kleineren Teil ihres Einkommens für Konsum ausgeben, konsumieren sie natürlich immer noch mehr als Geringverdiener und tragen deshalb einen größeren Teil der Last: Die oberen zehn Prozent der Einkommensbezieher zahlen rund ein Fünftel der indirekten Steuern.

Zum Vergleich: Ihr Anteil an der Einkommensteuer beträgt knapp die Hälfte. Die Beteiligung der Wohlhabenden an der Staatsfinanzierung wäre sogar noch größer, wenn nicht einige ihr Geld widerrechtlich auf Schwarzgeldkonten im Ausland parken würden. Ein Mittel gegen Steuerhinterzieher ist sicherlich eine effektivere Fahndung.

Steuererhöhungen sind in diesem Fall allerdings wirkungslos und träfen vor allem die ehrlichen Bürger.

Wie hoch sind die Steuern in Deutschland?

Bei einem Jahreseinkommen von 11.000 Euro liegt der Durchschnittssteuersatz bei 0,1 %, bei 40.000 Euro bei 19,6 %, bei 60.000 Euro bei 25,4 % und bei 100.000 Euro bei 32,0 % (einschließlich Soli-zuschlag). Das deutsche Einkommensteuerrecht sieht vor, dass Ehepaare gemeinsam veranlagt werden.

Wer zahlt weniger Steuern?

Entlastungspaket: Grundfreibetrag steigt, es bleibt mehr Netto vom Brutto – Der Grundfreibetrag steigt von aktuell 9.984 Euro auf 10.347 Euro an. Das bedeutet, wer im Jahr weniger als 10.347 Euro verdient, der muss darauf keine Steuern zahlen. Für alle anderen gilt, dass ihr Einkommen bis zu dieser Grenze steuerfrei bleibt.

Ist die Niederlande ein Steuerparadies?

NiederlandeNet – Nachrichten März 2019 – STEUERN: EU-Parlament nennt Niederland Steueroase Den Haag/Brüssel, /NOS/NRC, 28. März 2019 Die Jungferninseln, Panama oder die Bahamas – wer den Begriff Steueroase hört, dem fallen zunächst weitentfernte, sonnige Länder ein, die Unternehmen mit teils zwielichtigen Steuermodellen für sich gewinnen wollen.

  1. In Europa gelten die Schweiz und Liechtenstein als attraktive Standorte für Unternehmen und Konzerne, die der Steuer entweichen wollen – an EU-Länder denkt man jedoch nicht im ersten Moment, wenn es um Steuerflucht geht.
  2. Dies wird sich jetzt aber offensichtlich ändern, denn das EU-Parlament hat erstmals Mitgliedsstaaten, die Konzerne mit fragwürdigen Konstruktionen bei der Steuervermeidung helfen, auf die Schwarze Liste der Steuerparadiese gesetzt.

Zuvor galt es als Tabu, EU-Mitglieder als Steueroasen zu bezeichnen. Unter den EU-internen Steueroasen finden sich neben Luxemburg, Malta, Zypern und Irland auch die Niederlande. Die Schwarze Liste, auf der Steuerschlupflöcher in der EU rangieren, wurde am Dienstag mit großer Mehrheit vom EU-Parlament angenommen.

Die Initiative geht zurück auf dem Abgeordneten Paul Tang, selbst Niederländer und Parteimitglied der sozialdemokratischen PvdA. Tang engagiert sich in seiner politischen Arbeit hauptsächlich mit dem Kampf gegen Steuersümpfe. Ende 2017 verfehlte ein vergleichbarer Antrag aus Tangs Feder nur knapp die Mehrheit im EU-Parlament – und zwar mit nur einer einzigen Stimme.

Jetzt aber ist es ihm gelungen, den Antrag durchs Parlament zu bekommen. Offiziell ist nun: Die Niederlande, Gründungsmitglied der EU, sind ein Steuerparadies. Auf seiner Website schreibt Tang, dass es beschämend sei, dass die Niederlande Großkonzerne wie Nike, Google oder Starbucks dabei helfen, Steuerbeiträge im großen Stil zu umgehen.

Fragwürdige Steuervermeidungskonstruktionen am Rande der Legalität wie das sogenannte standen wiederholt im Mittelpunkt der Kritik. Großkonzerne können durch die niederländische Steuerpolitik ihre Unternehmensgewinne durch das Königreich schleusen und andernorts zum Minimumtarif versteuern. Immer wieder gerieten die Niederlande aus diesem Grund in den Verdacht, Steueroase zu sein, doch von staatlicher Seite her wurden diese Vorwürfe stets als haltlos abgetan.

Jedoch: Ein Platz auf der Schwarzen Liste der EU bleibt bislang folgenlos. Mehr als einen Reputationsschaden tragen die Niederlande momentan nicht davon. Bei der Steuervermeidung mit Unterstützung der Niederlande geht es nicht um Kleinstbeträge, sondern um Milliarden, die in den Haushalten fehlen.

  • Im Schnitt zahlen Unternehmen nur 3,1 Prozent Steuern, wenn sie ihren Firmensitz in einen der EU-internen Steueroasen haben.
  • Im Rest der EU liegt die durchschnittliche Unternehmensbesteuerung mit 26,3 Prozent deutlich höher.2018 beliefen die Steuerverluste durch die Politik der Niederlande auf 13,8 Milliarden Euro.

Verwunderlich ist dabei, dass die Niederlande selbst kaum an der Steuervermeidung verdienen: Nur etwa 1,4 Milliarden Euro spülten die Steuervorteile in die Staatskasse, die restlichen 12,4 Milliarden Euro heimsten sich dagegen die Aktionäre der Großkonzerne ein.

Auch Arbeitsplätze werden durch die Steuervermeidung nicht geschaffen. Kaum Jobs, kaum Gewinne – warum leisten sich die Niederlande diese Steuerpolitik? Ursprünglich seien die Steuermodelle entwickelt worden, damit Unternehmensgewinne nicht doppelt besteuert würden, sagt EU-Parlamentarier Tang. Diese Politik habe sich jedoch ins Gegenteil verkehrt: Die Niederlande schleusten die Gewinne der Konzerne an Steueroasen wie Panama oder die Bahamas durch, sodass die Unternehmen gleich zweimal dem Fiskus entweichen, kritisiert der Sozialdemokrat.

Seine Alternative: Steuern sollten dort gezahlt werden, wo die Gewinne erwirtschaftet werden. Nur so könne man die Steuervermeidung bekämpfen, so Tang: „Zurzeit benehmen sich die Niederlande wie ein Pirat: Sie entern ein Land und bedienen sich an der Schatzkiste.» Nachdem Tang durchgesetzt hat, dass die EU ihre Mitgliedsstaaten als Steuerparadiese bezeichnet, hofft er, dass sich auch in Den Haag etwas bewegt.

Doch die harte Kritik der EU, die Niederlande würden mit aggressiver Steuerpolitik den Binnenmarkt gefährden, stößt im niederländischen Finanzministerium nicht auf Gegenliebe: Menno Snel (D66), Staatsminister für Finanzpolitik, teilt die Auffassung der EU nicht. „Wir setzen uns federführend gegen Steuervermeidung ein», so Snel im NRC Handelsblad,

„Wir führen eine eigene Schwarze Liste mit Steueroasen, die sogar länger ist als die der EU.» Tang überzeugt diese Argumentation jedoch nicht: „Es gibt wissenschaftliche und statistische Studien, die beweisen, dass Staaten wie die Niederlande andere EU-Mitglieder schwer benachteiligen.» Tabus würden deshalb keine Probleme lösen.

  1. EU-Abgeordnete wie Paul Tang fordern eine gerechtere und effektive Besteuerung und strengere Gesetze für Steuerflucht.
  2. Onkret wünschen sich seine europäische Finanzpolizei und Marktwächter für Geldwäsche.
  3. Auch sollen die Vereinten Nationen ein weltweites Steuerorgan ins Leben rufen, um das Problem der Steuervermeidung ein Ende zu setzen.

Einen ersten Schritt gegen Steuervermeidung möchten die Niederlande nun selbst ergreifen – zusammen mit der deutschen Bundesregierung. Staatsminister Snel beschloss mit Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) nach einem Gespräch in Berlin, dass sich die Regierungen Deutschlands und der Niederlande gemeinsam für Mindeststeuersätze für Unternehmen einsetzen wollen.

In welches Land auswandern um Steuern zu sparen?

2.1. Panama – Als die wohl bekannteste – will sagen berüchtigtste – Steueroase der Welt gilt Panama. Hier geht es insbesondere um die Möglichkeit der Besteuerung nach dem Territorialitätsprinzip, Dabei ist Einkommen in Panama nur dann steuerpflichtig, wenn die Einkünfte aus inländischen Quellen zufließen.

  • Dagegen haben Einkünfte aus dem Ausland keine steuerliche Relevanz in Panama.
  • Wenn man also ein Unternehmen in einem anderen Land gründet, das nur eine geringe Besteuerung des Unternehmens vorsieht, dann ist eine Verbindung zu einem Wohnsitz in Panama ideal, um als Unternehmer Steuern zu sparen.
  • Allerdings liegt für viele Auswanderer einer der wesentlichen Vorteile in einem Steuerparadies darin, dass es ihre persönliche Identität gegenüber anderen Ländern vertraulich behandelt.

Konkret bedeutet das, dass kein Informationsaustausch und auch keine Kooperation bei der Strafverfolgung in steuerlichen Angelegenheiten mit anderen Staaten erfolgt. Für viele, die sich in der Vergangenheit für Panama als Steueroase entschieden hatten, stand genau dieses im Vordergrund.

  • Denn Panama ebnete den Weg, um als Standort für Vermögen verfügbar zu sein, dessen Herkunft unerkannt und somit unversteuert bleiben sollte.
  • Doch genau dies war letztendlich die indirekte Folge der Veröffentlichung der Panama-Papers.
  • Der internationale Druck hat nämlich mittlerweile dazu geführt, dass auch Panama viele Kriterien der von der OECD befürworteten Maßnahmen übernommen hat.

Deshalb mag Panama zwar nach wie vor das Image einer Steueroase aufrecht erhalten – in immer noch vielen Aspekten zurecht – doch die Realität bietet nun ein anderes Bild, als zuvor.

In welchem Land zahlt man keine Vermögenssteuer?

Weitere Staaten – In Norwegen, in Indien und in Liechtenstein bestehen Vermögensteuern in unterschiedlichem Umfang. In Japan werden auf der Basis eines Gesetzes aus dem Jahr 1950 Vermögensteuern auf Gemeindeebene erhoben, die sich allerdings nur auf Immobilien und abnutzbares Betriebsvermögen beziehen.

  • Belgien, Litauen und das Vereinigte Königreich kennen in ihrer Geschichte keine Vermögensteuer.
  • Auch in Bulgarien, Estland, Lettland, Malta, Polen, Portugal, Rumänien, der Slowakei, Slowenien, Tschechien, Zypern und Australien existiert keine allgemeine Vermögensteuer.
  • Dies gilt auch für Kanada und die USA, auch wenn dort einzelne Vermögensgegenstände wie Grundstücke in einer der deutschen Grundsteuer ähnelnden Weise besteuert werden.

Vermögensteuern abgeschafft haben Irland (Erhebung bis 1977), Österreich (Erhebung bis 1993), Italien (Erhebung auf das Reinvermögen von Unternehmen bis 1995), Dänemark (Erhebung bis 1995), Finnland (Erhebung bis 2005), Island (Erhebung bis 2005) und Schweden (Erhebung bis 2006).

In Luxemburg existierte nur bis 2005 eine Vermögensteuer für natürliche Personen, eine Steuer auf das Reinvermögen juristischer Personen wird jedoch weiterhin erhoben. In den Niederlanden wurde von 1964 bis einschließlich 2000 eine Vermögensteuer aufgrund des Wet op de vermogensbelasting ( deutsch Gesetz über die Vermögensteuer ) erhoben.

Seit 2001 wurde an deren Stelle im Zuge einer Reformierung der niederländischen Einkommensteuer eine Steuer auf Erträge aus Vermögen erhoben, wobei die Erträge in fiktiver Höhe von 4 % des zu besteuernden Vermögens festgelegt wurden. Diese Steuer wird im Volksmund teilweise weiterhin als Vermögensteuer bezeichnet, stellt jedoch tatsächlich eine Kapitalertragsteuer ( niederländisch Vermogensrendementsheffing ) dar.

  1. Im Jahre 2021 stellte das höchste Gericht der Niederlande fest, dass solch eine pauschale Vermögensbesteuerung mit der Europäischen Menschenrechtskonvention unvereinbar ist, und forderte eine Neuregelung unter Berücksichtigung der tatsächlich erzielten Kapitalerträge.
  2. In den USA ist die Vermögensteuer fast überall abgeschafft worden.

Lediglich in einigen Bundesstaaten und Countys (Bezirken) besteht sie noch formal. Das gesamte vermögensbezogene Steueraufkommen der USA speiste sich fast ausschließlich aus der US-amerikanischen Grundsteuer, die dort im Übrigen die zweitwichtigste Einzelsteuer ist.

Welche Steuern sind die höchsten?

Steuer­einnahmen 2022 summieren sich auf rund 896 Milliarden Euro Im Jahr 2022 wurden in Deutschland insgesamt 895,7 Milliarden Euro Steuern vor der Steuer­verteilung von Bund, Ländern und Gemeinden (Gebietskörper­schaften) einge­nommen. Gegenüber dem Vorjahr war dies ein Anstieg um 62,5 Milliarden Euro (+7,5 %).

Den größten Teil der Steuern machten die aus (675,0 Milliarden Euro, +8,7 %). Dieses Steuer­aufkommen steht mehreren Gebietskörper­schaften zu. Innerhalb der Gemeinschaft­steuern waren die Umsatz­steuer (einschließlich Einfuhrumsatz­steuer) mit 284,9 Milliarden Euro (+13,6 %) und die Lohnsteuer mit 227,2 Milliarden Euro (+4,0 %) am ertrag­reichsten.

Bei den reinen erbrachte die Energie­steuer mit 33,7 Milliarden Euro die höchsten Einnahmen (–9,3 %). Von den hatte die Gewerbe­steuer mit 70,2 Milliarden Euro (+15,0 %) und von den die Grunderwerb­steuer mit 17,1 Milliarden Euro (–6,6 %) den höchsten Ertrag.

Wie hoch ist der höchste Steuersatz in Deutschland?

Das Wichtigste in Kürze

Der Spitzensteuersatz in Deutschland beträgt 42 % und gilt 2023 ab einem Einkommen von 62.810 € bis 277.826 €. Wer mehr als 277.826 € verdient, wird in Deutschland mit dem Höchststeuersatz von 45 % besteuert (auch Reichensteuer genannt). In etwa 4 Millionen Deutsche zahlen derzeit den Spitzensteuersatz. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland mit seinem Spitzensteuersatz von 42 % im unteren Mittelfeld.

Das Einkommensteuerrecht in Deutschland ist so angelegt, dass wer mehr verdient, auch einen höheren Anteil des Einkommens versteuern muss. Wie hoch die Steuer genau ist, hängt vom persönlichen Steuersatz ab. In diesem Artikel betrachten wir, wie hoch der Spitzensteuersatz ist – und wer ihn zahlen muss.