Welches Gemüse Wächst Im Schatten?

Welches Gemüse Wächst Im Schatten
Haben Sie keinen Sonnengarten, sondern ein schattiges Plätzchen? Kein Problem – diese 10 Gemüsesorten wachsen auch im Schatten wunderbar. Welches Gemüse Wächst Im Schatten Manche Gemüsepflanzen wachsen auch im lichten Schatten noch gut Pflanzen brauchen vor allem eines: Licht! Tomate, Gurke oder Zucchini – diese beliebten Gartenpflanze können gar nicht genug Helligkeit bekommen. Doch was ist, wenn der eigene Garten nicht von der Sonne geküsst ist? Im tiefen Schatten haben die meisten Nutzpflanzen tatsächlich ein Problem und gedeihen kaum zufriedenstellend.

Kann Gemüse auch im Schatten wachsen?

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Informationen finden Sie in unserer Datenschutzerklärung, Über den Privacy Einstellungen im Footer können Sie die aktivierten Funktionen wieder deaktivieren. Gemüsearten, die im Schatten gedeihen, sind Kohlarten wie Brokkoli und Blumenkohl, aber auch Erbsen oder Bohnen, Sie alle lieben es zwar hell, wachsen aber auch im Halbschatten und lichten Schatten zufriedenstellend.

Ebenso verhält es sich mit Spinat, Schnitt- oder Feldsalaten. Weniger Licht als im lichten Halbschatten sollten Sie den Gemüsearten aber trotzdem nicht zumuten. Der Grund dafür ist schädliches Nitrat, das sich gerne in ihren Blättern anreichert – besonders bei Lichtmangel.

Was kann ich im Schatten anpflanzen?

Inhaltsverzeichnis Bäume und Sträucher werden größer – und damit auch ihr Schatten. Berücksichtigen Sie deshalb bereits bei der Gestaltung Ihres Gartens, an welchen Stellen im Lauf der Zeit Halbschatten oder schattige Ecken entstehen werden – und wählen Sie die Pflanzen dementsprechend aus.

  • Große Gehölze sind im Garten aber nicht die einzigen Schattenspender.
  • Reihenhausgärten sind oft von allen Seiten mit Mauern, Sichtschutzwänden oder Hecken umgeben und haben deshalb je nach Sonnenstand unterschiedlich helle Bereiche, die oft scharf von einander abgegrenzt sind.
  • Da der Schatten unterschiedlich stark ausgeprägt sein kann, unterscheidet man bei der Auswahl eines passenden Plätzchens für jede Gartenpflanze zwischen absonnigem Standort, Halbschatten, lichtem Schatten und Vollschatten.

Wir erklären Ihnen die Unterschiede. Lassen Sie sich kompetent beraten und machen Sie mehr aus Ihrem Garten! Mit mehr Blüten, mehr Bienen und den heyOBI Vorteilen, mit denen Sie mehr sparen. Für Standorte im Schatten eignen sich Rodgersien, Christ- und Lenzrosen, Funkien und Farne. Im tiefen Schatten gedeihen Lilientraube, Tränendes Herz, Schaumblüte, Immergrün und Prachtspiere.

Kann man Zucchini im Schatten Pflanzen?

Standort und Platzbedarf von Zucchini – Ein warmer und sonniger Standort ist ideal, die Pflanzen kommen aber auch im Halbschatten zurecht. Der sollte tiefgründig, durchlässig und nährstoffreich sein. Gut geeignet sind auch mit und Mist gefüllte Hochbeete.

  1. Man kann die Pflanzen auch direkt auf einen Komposthaufen pflanzen.
  2. Wichtig ist beim Einpflanzen darauf zu achten, den einzelnen Pflanzen viel Platz – jeweils etwa 1,5 bis zwei Meter – zu lassen, da Zucchini sehr groß werden.
  3. Außerdem mögen Zucchini es windgeschützt.
  4. Günstig sind daher Plätze neben Hecken oder im Windschutz von Zuckermais oder Sonnenblumen.

Da Zucchini zu den Starkzehrern zählen, sollte man sie regelmäßig düngen, etwa mit Hornspänen oder Kompost.

Können Karotten im Schatten wachsen?

Diese Gemüsepflanzen fühlen sich im Schatten wohl – Es sind vor allem die Blattgemüse, die im Sommer im Halbschatten besser gedeihen. Dazu gehören zum Beispiel Spinat und Mangold sowie, Rucola, Feldsalat und Asia-Salate. Auch fühlt sich wohler, wenn er im Sommer nicht allzu viel Sonne abbekommt.

Daher kannst du,, & Co auch im Halbschatten anbauen. Auch manchen Erbsen und Bohnen bekommt weniger Sonnenschein. Gleiches gilt auch für Rote Bete und Lauchgewächse wie Knoblauch, Zwiebeln und Lauch. Und auch unter den Wurzeln gibt es einige Vertreter, die im schattigeren Beet gut gedeihen – Radieschen und, beispielsweise.

Ganz ohne direktes Sonnenlicht kommen allerdings auch diese Gemüsepflanzen nicht aus. Pro Tag brauchen sie mindestens drei Stunden Sonne um zu wachsen. Im vollen Schatten gedeihen mit etwas Glück nur noch Feldsalat und Pilze.

Können Gurken im Schatten stehen?

Kübel und Standort für den Gurkenanbau auf dem Balkon – Ein großer Topf, Platz zum Ranken und sorgfältige Pflege: Viel mehr braucht es nicht, um Gurken auf dem Balkon anzubauen. Der Kübel sollte ein Volumen von 20 bis 40 Litern haben, damit das Naschgemüse darin gut gedeiht.

Löcher im Topfboden lassen das überschüssige Gießwasser abfließen. Humusreiche, lockere Pflanzerde mit organischem Langzeitdünger – Horngries oder reifem Kompost – sorgt für ein gesundes Wachstum. Gurken mögen es überdies warm und sonnig: Liegt der Balkon überwiegend im Schatten, bilden sich weniger Blüten und somit auch Früchte.

Ein windgeschützter Platz ist wichtig, damit die Pflanzen in Ruhe wachsen können. Im Topf benötigen Gurken eine Rankhilfe. Die langen Triebe können an Schnüren, Drähten, einem Spalier oder Gerüst aus Bambus oder Holz befestigt werden.

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Was wächst im schattigen Hochbeet?

AUF EINEN BLICK Welche Gemüsesorten eignen sich für ein schattiges Hochbeet? Für ein schattiges Hochbeet eignen sich Gemüsesorten wie Möhren, Radieschen, Pastinaken, Rote und Gelbe Rüben, Zwiebeln, Lauchgewächse, Kohlarten, Salate, Spinat, Mangold, Rhabarber, Bohnen, Erbsen, Brokkoli und Blumenkohl. Bei lichtem Schatten können auch Beerenobst und Walderdbeeren gut gedeihen.

Welcher Busch wächst im Schatten?

Pflanzung – Der beste Zeitpunkt, um bereits eingewurzelte Gehölze zu unterpflanzen, ist der frühe Herbst, da die Wurzeln in ihrer Aktivität nachlassen und die Unterpflanzung die Zeit bis zum nächsten Frühjahr zum Einwurzeln nutzen kann.Die Auswahl der passenden Schattenpflanzen fällt nicht leicht, denn es gibt unzählige, prachtvoll blühende Stauden wie auch Zwiebel- und Knollenpflanzen, die naturnahen Charme vermitteln und den schattigen Standort aufwerten.

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im Artikel Im Folgenden wird eine Auswahl von Pflanzen vorgestellt, welche mit den Standort- und Bodenbedingungen im Schatten von Bäumen gut zurechtkommen, wenn sie einmal gut eingewachsen sind.Geeignete Gehölze für den Schatten sind zum Beispiel der Spindelstrauch (Euonymus) der Efeu (Hedera), gewisse Schneebälle (Viburnum), die Heckenkirsche (Lonicera) oder die duftende und winterblühende Fleischbeere (Sarcococca).Schattenverträgliche Bambusse sind Zwergbambusarten (Pleioblastus) und der Palmenbambus (Sasa palmata).

Diese Bambusse sind sehr konkurrenzstark, aber auch ausläufertreibend. Daher ist das Anbringen einer Rhizomsperre (Bambussperre) zwingend.Zu den bodendeckenden und niedrigen Schattenstauden gehören unter anderem die Elfenblume (Epimedium), viele Storchschnabelarten (Geranium), die Bergenie (Bergenia) oder das Purpurglöckchen (Heuchera).Höher wachsende und schattenverträgliche Stauden sind zum Beispiel die Christrose (Helleborus), der Salomonssiegel (Polygonatum), die Funkie (Hosta), die Silberkerze (Cimicifuga) oder die japanische Wachsglocke (Kirengeshoma).Auch eine grosse Auswahl an Frühjahrsgeophyten gedeiht problemlos im Schatten des Baumes und lässt sich leicht zwischen Schattenstauden einstreuen.

Dazu gehören das Buschwindröschen (Anemone nemorosa), verschiedene Krokusarten (Crocus), die Traubenhyazinthe (Muscari), die Strahlenanemone (Anemone blanda) und der Blaustern (Scilla).Nicht zu vergessen sind die vielen, zartgrünen Farne wie der Wurmfarn (Dryopteris), der Schildfarn (Polystichum) oder der Rippenfarn (Blechnum).Den Schattengarten bereichern können auch Gräserarten wie die Segge (Carex), die Marbel (Luzula) oder das Perlgras (Melica).Die meisten der erwähnten Gehölze, Stauden und Geophyten tragen eine gewisse Zeit hübsche Blüten und bringen damit Farbe in den dunklen Gartenbereich.

Vor allem im Frühling, wenn das Laub der Gehölze noch nicht voll entfaltet ist, sind die blühenden Pflanzen eine wahre Freude. Aber auch in den anderen Jahreszeiten werten sie die Standorte unter grossen Gehölzen auf. Das Farbspiel in Grün bilden vor allem Gräser, Farne, immergrüne Gehölze sowie grossblättrige Stauden.

Welche Pflanzen vertragen Schatten im Garten?

Pflanzen für schattige Lagen unter Bäumen – Der Steinsame wächst gut unter Gehölzen wie Flieder, Felsenbirne und Kiefer und verdrängt Giersch. Seine blauen Blüten sind enzianförmig. Schwieriger wird es in Schattenlagen unter Bäumen. Dort ist nicht nur der Lichteinfall gering, sondern es gibt auch das Problem der Wurzelkonkurrenz.

Die größeren, oft schattenbringenden Gehölze nehmen einen großen Teil des Bodenvolumens ein und machen es der Unterpflanzung schwer, sich zu behaupten. Doch auch für diese Standorte kommen einige eindrucksvolle Stauden infrage. Neben (besonders geeignet sind Filigran- und Glanzschildfarn) und zählen dazu, Elfenblumen, Maiglöckchen, Mandelwolfsmilch, Steinsame und Rauling.

Ideal ist auch Balkan-Storchschnabel. Die Sorten «Czakor», «Spessart» und «Ingwersen» sind echte «Hungerkünstler», sie benötigen weder viel Wasser noch viele Nährstoffe und sind außerdem wintergrün. Auch in kalten Monaten tragen sie oft noch Laub. Im zeitigen Frühjahr, wenn noch Licht unter die laubwerfenden Gehölze fällt, können dort Frühblüher wie, Krokusse, Winterlinge und Scilla in Szene gesetzt werden.

Kann man Gurken im Halbschatten Pflanzen?

Folgende Standortfaktoren schwächen ebenfalls die Pflanzen: –

Zugluft Zu kalter Boden Zu dunkel Zu wenig Sonnenschutz

Welches Gemüse Wächst Im Schatten Pflanze deine Salatgurken an einem hellen und windgeschützten Ort, da sie viel Wärme und Licht benötigen. Ein Platz im Halbschatten eignet sich dafür optimal. Für die meisten Salatgurken-Sorten ist das Gewächshaus optimal geeignet. Es gibt aber auch robustere Sorten, die problemlos im Freiland wachsen.

Erkundige dich darum vorher nach der besten Sorte für dich. Wie fast alle Starkzehrer brauchen auch Gurken sehr gute Bodenverhältnisse. Bei schlammiger Bodenstruktur oder Nährstoffmangel entwickeln sich die Wurzeln der Pflanze schlecht und das Wachstum wird gehemmt. Schwache Wurzelbildung erschwert wiederum die Wasserversorgung der Früchte.

Die Gurkenpflanzen sind dann anfälliger für Krankheiten und Schädlinge. © Roman Synkevych – unsplash.com

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Locker und luftdurchlässig Gute Wärme- und Wasserspeicherfähigkeit Hoher Humusanteil für viele Nährstoffe

Der Humusanteil im Boden kann vor dem Einpflanzen der Salatgurken mit angereichert werden. Der Bereich um die Gurkenpflanzen kann mit Stroh oder Rasenschnitt abgedeckt werden, sodass der Boden besser Feuchtigkeit speichern kann. Achtung: Setze deine Gurken jedes Jahr an einen neuen Platz.

  • Sie sind Starkzehrer und sorgen sonst für Bodenmüdigkeit.
  • Erst nach mindestens 4 Jahren könnten sie wieder an derselben Stelle angepflanzt werden.
  • Gurken mögen es schön warm und sind sehr kälteempfindlich,
  • Ist der Boden beim Einpflanzen noch zu kalt, werden die vorgezogenen Jungpflanzen stark geschwächt, wovon sie sich nicht mehr erholen können.

© Kelly Neil – unsplash.com

Die Bodentemperatur muss mindestens 13°C betragen. Im Freien können vorgezogene Gurkenpflanzen ca. Mitte Mai nach den Eisheiligen eingepflanzt werden. Bei frühzeitigem Einpflanzen eine schwarze Mulchfolie verwenden (erhöht die Bodentemperatur) und Gurkenpflanzen in der Nacht mit Vlies abdecken, Im Gewächshaus können die Jungpflanzen schon Ende April eingesetzt werden.

Wenn du vorhast, deine Gurkenpflanzen selbst vorzuziehen, schau am besten in unserem Gartenratgeber vorbei. Gurken lieben Wärme, da sie ursprünglich aus tropischen Gebieten kommen. Salatgurken sind Kletterpflanzen und wollen deshalb in die Höhe wachsen, um der Sonne und der Wärme näher zu sein.

Welches Gemüse braucht am meisten Sonne?

Obst und Gemüse aus dem eigenen Garten ist für viele ein Traum. Damit dieser nicht wie eine Seifenblase zerplatz, ist der richtige Standort wichtig. Wir sagen Ihnen, wie ihr Traum in Erfüllung geht! – Welches Gemüse Wächst Im Schatten Das Kleinklima in Ihrem Garten behagt manchen Kulturen besser als anderen. Brechen Sie daher nichts übers Knie, sondern nehmen Sie sich Zeit, um die unterschiedlichen Bereiche kennenzulernen und die richtigen Kulturen dafür zu finden. Fertigen Sie einen Plan an, zeichnen Sie darin ein, wo die Sonne einfällt und wo sie nicht hinkommt, denn davon hängt ab, was Sie anbauen können.

Am geeigneten Standort gedeihen Obst, Gemüse und Kräuter besser, die Erträge fallen höher aus. Auch die Anfälligkeit für Krankheiten und Schädlinge sinkt am richtigen Wuchsort. Nach Süden oder Westen ausgerichtete Flächen erhalten am meisten Sonne. Seien Sie glücklich, wenn Sie einen derart orientierten Zaun oder eine Wand haben.

Obst und Fruchtgemüse bauen mithilfe von viel Sonnenlicht hohe Zuckermengen auf. Doch zuckerreiche Früchte brauchen oft eine lange Wachstumszeit. Ihnen kommt zusätzlicher Schutz zugute. Tipp Ein offener, sonniger Platz behagt vielen Kulturen, etwa Möhren, Rettich und Radieschen, Lauch, Kopfsalat sowie Kartoffeln.

  1. Sie alle brauchen aber genug Raum für ihr Wachstum und man muss sie gründlich und regelmäßig wässern.
  2. An sonnigen Plätzen trocknet Erde in Beeten und Töpfen schnell aus.
  3. Das wirkt sich auf die einzelnen Kulturen unterschiedlich aus.
  4. Obstgehölze zum Beispiel bilden in Pflanzgefäßen größere, süßere Früchte, wenn sie viel Sonne erhalten.

Doch sie werfen ihre Fruchtansätze ab, wenn zur kritischen Zeit im Frühjahr das Substrat austrocknet. Für eine gute Ernte braucht der Baum Sonne, die Wurzeln aber sollten Schatten und viel Wasser erhalten. Im Gegensatz dazu gedeihen Feigen und Mittelmeerkräuter besser mit warmer Sonne über den Wurzeln.

Nach Norden oder Osten ausgerichtete Flächen erhalten weniger Sonne, doch bieten sie eine gemäßigte Umgebung für Blattgemüse wie Kopf- und Grünkohl, Spinat sowie Sommersalate. Ein wesentlicher Vorteil von schattigen Lagen besteht darin, dass man den Wurzelbereich kühl halten kann. Das gewährleistet ein kontinuierliches Wachstum mit einem geringeren Risiko, dass Gemüse frühzeitig schießt.

Wasser verdunstet langsamer aus dem Boden, daher muss man weniger oft gießen. Erscheinen Ihnen die kühleren Flecken als zu feucht, können Sie viel organisches Material untermischen, um die Wasserführung zu verbessern. Eine Alternative stellt dann der Anbau auf einem wasserdurchlässigen Hochbeet dar.

Tipp Blattreiches Gemüse wie Mangold eignet sich gut für halbschattige, nord- oder ostwärts ausgerichtete Flächen. Die Pflanzen entwickeln sich hier gut, während zu viel Sonne das große, üppige Blattwerk verbrennen kann. Am Fuße von Wänden und Zäunen muss man besonders auf die Wasserversorgung achten, vor allem wenn sie abgewandt von der Hauptwindrichtung liegen.

Oft befinden sich solche Flächen im Regenschatten, es fallen keine Niederschläge auf den Boden. Gießen Sie an solchen Stellen sorgfältig. Das gilt besonders für Obst, das sogar schon empfindlich auf eine ganz kurze Trockenheit reagiert. Tipp Obstspaliere entlang von Mauern beanspruchen wenig Anbaufläche und sehen mitunter blendend aus.

Blühende oder fruchtende Gehölze dürfen nicht austrocknen. Viele größere, exponierte Gärten haben mit anhaltenden Kälteperioden und Spätfrösten zu kämpfen. An Abhängen und in Tallagen besteht die Gefahr, dass Kaltluft entlangströmt oder sich in den Senken staut. Auch vor einer Wand, einem Zaun oder einer dichten immergrünen Hecke kann sich in welligem Gelände Kaltluft aufstauen.

In solchen Fällen muss man auf robuste Gemüse-Arten ausweichen und beim Obst wählt man spätblühende Sorten, um Frostschäden zu vermeiden. Notfalls hüllt man Pflanzen in Vlies ein. Kalter Boden wirkt sich weniger gravierend aus, wenn er trocken ist. Die Zufuhr von reichlich organischem Material unterstützt die Pflanzen dabei, über den Winter zu kommen.

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Manche Gärten sind starkem Wind ausgesetzt. Er schädigt das Blattwerk und trocknet den Boden aus. Kräuter aus dem Mittelmeerraum kommen hier gut zurecht, doch Spinat und Mangold zerfleddern. Wandschirme oder Schutzpflanzungen mildern den Effekt ab, außerdem schützen dickwandige Gefäße. Tipp Sind Spätfröste angekündigt, bedeckt man empfindliche Pflanzen mit Vlies, damit keine Frostschäden auftreten.

Decken Sie auch blühende Obstgehölze ab, doch entfernen Sie das Vlies untertags für bestäubende Insekten. Foto: © freepik Lucy Chamberlain Kleiner Garten – große Ernte Selbstversorgung Schritt für Schritt ISBN 978-3-8310-4156-5 Preis 19,95 € DK Verlag Von der Gartenplanung über die Gartenarbeit bis zur Ernte – mit praxiserprobten Tipps, Schritt-für-Schritt-Anleitungen und über 1.000 farbigen Fotos zeigt Ihnen dieser Gartenratgeber, wie Sie auch auf kleinem Raumerfolgreich Obst und Gemüse anbauen.

Wie viel Sonne braucht ein Gemüsebeet?

Was gibt es beim Pflanzen von Gemüse zu beachten? – Egal ob im Garten, auf dem Land oder auf der städtischen Dachterrasse – Gemüse braucht einen vollsonnigen Platz zum Wachsen. Ein Standort im Halbschatten geht, solange die Fläche mindestens vier bis fünf Stunden volle Sonne abbekommt.

  1. Achten Sie beim Anlegen eines Gemüsebeets darauf, dass die Mitte von beiden Seiten aus leicht erreichbar ist – es sollte also nicht breiter sein als 120 bis 130 Zentimeter.
  2. Damit das Gemüse gut wächst, ist die Beschaffenheit des Bodens ein wichtiger Aspekt: Ist er eher sandig oder lehmig? Steiniger Boden eignet sich eher nicht für den Gemüseanbau.

Ein lehmiger Boden dafür umso mehr, da er Feuchtigkeit und Nähstoffe besonders gut speichert – allerdings muss er locker und gut durchwurzelbar sein. Ist der Boden insgesamt zu trocken, können schwache Sämlinge ebenfalls nicht richtig wachsen. Wenn Sie jedes Frühjahr gut abgelagerten Kompost einarbeiten, werden auch sandige Böden zu guten Gemüseböden und schwere, lehmige Böden werden mit der Zeit lockerer.

Bei unbrauchbarem Boden und auch für rückenschonendes Gärtnern ist ein Hochbeet eine gute Alternative. Viele Gemüsepflanzen wachsen auch auf einem sonnigen Balkon. Allerdings ist der Wasserbedarf von Balkongemüse oft höher, weil das geringe Erdvolumen an sonnigen Tagen schnell austrocknet. Das Substrat sollte daher Feuchtigkeit gut speichern können und die Pflanzgefäße nicht zu klein sein.

Optimal sind Pflanztöpfe mit Loch am Boden, um Staunässe zu vermeiden. Nutzen Sie für Wurzelgemüse wie Rote Bete tiefe Pflanzbehälter, damit die Pfahlwurzeln ausreichend Platz haben. Sie möchten gleich mit einem Gemüsegarten starten und verschiedene Arten pflanzen? Beachten Sie dabei auch die Fruchtfolge und den Fruchtwechsel im Gemüsegarten,

Können Gurken im Schatten stehen?

Kübel und Standort für den Gurkenanbau auf dem Balkon – Ein großer Topf, Platz zum Ranken und sorgfältige Pflege: Viel mehr braucht es nicht, um Gurken auf dem Balkon anzubauen. Der Kübel sollte ein Volumen von 20 bis 40 Litern haben, damit das Naschgemüse darin gut gedeiht.

  1. Löcher im Topfboden lassen das überschüssige Gießwasser abfließen.
  2. Humusreiche, lockere Pflanzerde mit organischem Langzeitdünger – Horngries oder reifem Kompost – sorgt für ein gesundes Wachstum.
  3. Gurken mögen es überdies warm und sonnig: Liegt der Balkon überwiegend im Schatten, bilden sich weniger Blüten und somit auch Früchte.

Ein windgeschützter Platz ist wichtig, damit die Pflanzen in Ruhe wachsen können. Im Topf benötigen Gurken eine Rankhilfe. Die langen Triebe können an Schnüren, Drähten, einem Spalier oder Gerüst aus Bambus oder Holz befestigt werden.

Kann man Kartoffeln auch im Schatten Pflanzen?

Beete beschatten – Mittelfrühe und mittelspäte ­Kartoffelsorten geraten unweigerlich in die Sommerhitze. Bisher hieß es, Gemüsebeete gehören in die volle Sonne. Dem zum Trotz ist es sinnvoll, die Kartoffelbeete in den Halbschatten zu verlegen, um der Sonne auszuweichen. Ein Tipp: Eine Mischkultur von Zuckermais oder hohen Sonnenblumen und Kartoffelreihen sorgt für den nötigen Schatten.

Was wächst im schattigen Hochbeet?

AUF EINEN BLICK Welche Gemüsesorten eignen sich für ein schattiges Hochbeet? Für ein schattiges Hochbeet eignen sich Gemüsesorten wie Möhren, Radieschen, Pastinaken, Rote und Gelbe Rüben, Zwiebeln, Lauchgewächse, Kohlarten, Salate, Spinat, Mangold, Rhabarber, Bohnen, Erbsen, Brokkoli und Blumenkohl. Bei lichtem Schatten können auch Beerenobst und Walderdbeeren gut gedeihen.