Zu Welcher Uhrzeit GrBt Der Maulwurf?

Zu Welcher Uhrzeit GrBt Der Maulwurf
Maulwurf im Garten – So lässt er sich vertreiben Gepflegte Blumenbeete und ein saftig-grüner Rasen – so stellen sich die meisten Menschen ihren Garten vor. Eine Wiese voller kleiner Erdhügel passt nicht so recht zu diesem Ideal. Verantwortlich für die Verwüstung im Garten ist meist der Maulwurf.

Auch wenn er ein äußerst nützliches Tier ist, möchten ihn die meisten Gartenbesitzer einfach nur loshaben. Tipps, wie Gartenbesitzer den Maulwurf vertreiben. Ein Maulwurf guckt zu seinem Erdhügel heraus. Drunten, in den frisch gegrabenen Gängen jagt er Schädlinge. Foto: santia3/fotolia.com Maulwürfe sind nützliche Tiere, da sie Schädlinge wie Schnecken und Engerlinge fressen.

Allerdings werfen die Schädlingsvertilger Erdhügel auf und machen sich so bei vielen Hobbygärtnern unbeliebt. Wer den Maulwurf fangen oder gar töten möchte, verstößt gegen das Gesetz und muss mit einer hohen Geldstrafe rechnen. Nach § 44 des Bundesnaturschutzgesetzes ist es verboten, wild lebende Tiere zu jagen, fangen, verletzen oder zu töten.

  • Zudem stellt die Bundesartenschutzverordnung den Maulwurf in § 1, Satz 1 unter besonderen Schutz.
  • Stattdessen können Gartenbesitzer versuchen, das Tier zu vertreiben – oder warten.
  • Denn Maulwürde werden meist nur ungefähr drei Jahre alt.
  • Maulwurfshügel folgen relativ regelmäßig den unterirdischen Gängen des Tiers.

Sie sind deutlich größer als die Hügel der Wühlmaus. Foto: checker / fotolia.com Die Erdhügel der Wühlmaus sind kleiner als Maulwurfshügel. Sie sind flach und unregelmäßig im Garten verteilt. Foto: focus finder / fotolia.com Wer auf seinem Grundstück kleine aufgeworfene Erdhügel entdeckt, hat es entweder mit einer Wühlmaus oder mit einem Maulwurf im Garten zu tun.

  1. Da Maulwürfe im Gegensatz zu Wühlmäusen unter besonderem Artenschutz stehen, ist es wichtig zu wissen, um welchen Gartenbewohner es sich handelt.
  2. Form und Größe der Hügel geben einen Hinweis darauf: Die Erdhaufen der Wühlmäuse sind leicht zu übersehen.
  3. Sie sind flach, länglich und unregelmäßig verteilt.

Maulwürfe hingegen werfen bis zu 25 Zentimeter hohe, kuppelförmige Erdhügel auf, die einen Durchmesser von bis zu 30 Zentimetern erreichen können. Sie entstehen, weil die Tiere ihre unterirdischen Gänge belüften müssen und deshalb in regelmäßigeren Abständen als Wühlmäuse nach oben graben.

  1. Tasten Sie mit einem Stab den Boden neben dem Erdhügel in kreisförmigen Bahnen ab, bis Sie auf einen Gang treffen und mit dem Stab einsinken.
  2. Graben Sie den Gang auf, sodass ein etwa 30 Zentimeter großes Loch entsteht.
  3. Ist der Gang nach ein paar Stunden wieder verschlossen, war eine Wühlmaus am Werk. Ein Maulwurf würde unterhalb des geöffneten Gangs einen neuen Gang buddeln.

Anders als Wühlmäuse hinterlassen Maulwürfe im Garten übrigens kaum Schäden an den Pflanzenwurzeln. Da sie sich ausschließlich von Insekten und kleinen Wirbeltieren ernähren, bleiben Gewächse wie Salat, Beeren, Blumen und Sträucher verschont. Zugegeben, Maulwurfshügel im Garten sehen nicht sehr schön aus.

  • Doch der pelzige Erdwerfer hat auch seine guten Seiten.
  • Durch das viele Graben lockert er die Erde auf.
  • Auf diese Weise kann der Boden mehr aufnehmen, was den Gartenpflanzen zugutekommt.
  • Die Maulwurfshaufen, die ja eigentlich das Hauptärgernis sind, können auch nützlich sein.
  • Da die Hügel aus lockerer Erde bestehen, eignen sie sich perfekt als Substrat für Blumenkästen.

Idealerweise mischen Gartenbesitzer die Erde mit einem Drittel Sand und einem Drittel Kompost. So bleibt diese Mischung im Blumenkasten länger feucht. Außerdem sind Maulwürfe sehr gute Schädlingsvernichter. Die Insektenvertilger fressen unter anderem Schnecken, Stechmücken- und Drahtwurmlarven sowie Engerlinge.

Das sind Larven verschiedener Blatthornkäferarten. Einige dieser Larven richten Schäden an Pflanzwurzeln an, weil sie sich von ihnen ernähren. Tausendfüßler und junge Mäuse stehen ebenfalls auf dem Speiseplan des Maulwurfs. Die für die Bodenauflockerung sehr nützlichen Regenwürmer frisst er allerdings auch.

Da Regenwürmer sehr fruchtbar sind und sich schnell vermehren, hat ein Maulwurf im Garten keine negativen Auswirkungen auf die Wurmbestände. Viele Gartenliebhaber möchten ihren Maulwurf vertreiben. Foto: juefraphoto / fotolia.com Da Maulwürfe in der Regel nicht älter als drei Jahre werden, ist die Zeit, in der Hobbygärtner ihren Garten mit dem Tier teilen, überschaubar.

Wer es jedoch nicht mit einem Maulwurf im Garten aushält, sollte Folgendes beachten: Die Bundesartenschutzverordnung stellt Maulwürfe in § 1, Satz 1 unter besonderen Schutz. Die Tiere dürfen nicht gejagt, getötet oder massiv gestört werden. Dennoch können Hobbygärtner etwas gegen die pelzigen Gesellen unternehmen: „Mit sanften Mitteln dürfen Gartenbesitzer Maulwürfe vergrämen», erklärt Lea Schmitz, Sprecherin des Deutschen Tierschutzbund e.V.

Das klappt aber nur, wenn sie die Methoden regelmäßig anwenden. „Eine Genehmigung ist hierbei nicht erforderlich», so Schmitz. Am effektivsten lassen sich Maulwürfe mithilfe von Geräuschen, Vibrationen und unangenehmen Gerüchen vertreiben. „Grundsätzlich spüren Maulwürfe jede Erschütterung.

  • Zu viele regelmäßig auftretende Erdvibrationen schrecken die Tiere ab», erklärt Maulwurfexpertin Lea Schmitz.
  • Aus diesem Grund lassen sich Maulwürfe selten in Gärten nieder, in denen Kinder oder große Hunde toben.
  • Es ist erlaubt, solche Erschütterungen künstlich herbeizuführen, um den Maulwurf aus dem Garten zu vertreiben.

Beispielsweise mögen es Maulwürfe gar nicht, wenn Gartenbesitzer Holzpfähle oder besser Eisenstangen in ihre Gänge klopfen und immer wieder mit dem Hammer dagegen schlagen. Das erzeugt ein sehr unangenehmes Geräusch für die empfindlichen Ohren der Tunnelgräber und das Erdreich vibriert leicht.

  1. Zusätzlich können Gartenbesitzer Löffel oder leere Dosen mit einem Faden am oberen Ende der Stangen befestigen.
  2. So trägt auch der Wind seinen Teil zum Vertreiben des Maulwurfs bei: Er weht die Löffel beziehungsweise die Blechdosen gegen die Stangen und erzeugt auf diese Weise unangenehme Geräusche und Erschütterungen.

„Eine weitere Vergrämungsmethode ist das Aufstellen von Windrädern im Garten», so Schmitz. Hierbei ist es wichtig, dass die Windräder einen quietschenden Ton von sich geben. Der Ton wird mithilfe eines Metallpfostens in den Boden geleitet. Zudem sollten Gartenbesitzer ihren Rasen ein- bis zweimal pro Woche mit einem motorisierten oder einem Benzinrasenmäher mähen.

  • Die unangenehmen Erschütterungen und Geräusche halten die Tunnelgräber zumindest während der Gartensaison fern.
  • Ein Maulwurfschreck vertreibt die Tiere mit unangenehmen Geräuschen und Vibrationen.
  • Foto: nemo1963/fotolia.com Auch mit Hilfe von solarbetriebenen Maulwurfschreck-Geräten lassen sich Maulwürfe vertreiben.

Ein Maulwurfschreck hat die Form eines Pfahls und wird in die Erde gebohrt. In ihm befindet sich ein Summer, der regelmäßig einen Ton von sich gibt. Der Ton und seine Schwingungen stören das Tier, sodass es sich eventuell ein anderes Revier sucht. In der Regel braucht man mehrere Maulwurfschrecke, um einen Maulwurf zu vertreiben.

  1. Zudem muss ihr Standort immer wieder verändert werden.
  2. Beispielsweise werden sie zuerst in der Nähe der Hauswand in einer Reihe in die Erde gesteckt und danach alle zwei bis drei Wochen ein Stück in Richtung Grundstücksgrenze versetzt.
  3. Der Maulwurf wird so nach und nach vom Grundstück getrieben.
  4. Neben unangenehmen Geräuschen lassen sich Maulwürfe auch mit Düften vertreiben.

„Die Tiere haben einen sehr feinen Geruchssinn. Aus diesem Grund legen sie auf eine geruchsneutrale Umgebung Wert», erläutert Lea Schmitz. Eines der bekanntesten Hausmittel gegen Maulwürfe im Garten ist ein Sud aus zerkleinerten Holunderblüten, gepressten Knoblauchzehen und zerstoßenen Lebensbaumzweigen.

  1. Schüttet man immer wieder kleine Mengen davon in die Gänge des Maulwurfbaus, wird sich das Tier eventuell ein anderes Revier suchen», sagt Schmitz.
  2. Es ist jedoch wichtig, diese Prozedur regelmäßig zu wiederholen», betont die Expertin.
  3. Dazu gilt es, ein bis zwei Mal pro Woche alle paar Meter Maulwurfsgänge zu öffnen und ein kleines Schälchen Flüssigkeit einzufüllen.

Auch andere geruchsintensive Flüssigkeiten sollen den Maulwurf nach einer gewissen Zeit und bei regelmäßiger Anwendung vertreiben. Dazu zählen Buttermilch, eine Brühe aus zermahlenen Knoblauchzehen, ein scharfes Meerrettich-Wasser-Gemisch, Mottenkugeln, Rasierwasser und eine Mischung aus Seifenlauge und gekochten Nüssen. Zu Welcher Uhrzeit GrBt Der Maulwurf Maulwürfe können in 20 Minuten bis zu sechs Kilogramm Erde schaufeln. Foto: Pixelmixel / fotolia.com Das Wort Maulwurf stammt vom altdeutschen „Moltewurf» ab. Das bedeutet „Erdwerfer». Kein Wunder: Maulwürfe können in 20 Minuten bis zu sechs Kilogramm Erde schaufeln. Ihre schaufelförmigen Pfoten sind nach außen gedreht und dienen ihnen als Werkzeuge. Zu Welcher Uhrzeit GrBt Der Maulwurf Maulwürfe können sich blitzschnell bewegen. Foto: juefraphoto / fotolia.com Das Fell der Tiere hat keinen Strich. Deshalb können sich Maulwürfe blitzschnell in ihren engen Gängen vor und zurück bewegen. So plötzlich, wie der Maulwurf im Garten auftaucht, ist er auch wieder in der Erde verschwunden! Zu Welcher Uhrzeit GrBt Der Maulwurf Insekten sind die Leibspeise des Maulwurfs. Foto: Klaus Eppele/fotolia.com Ein Maulwurf nimmt jeden Tag etwa die Hälfte seines Körpergewichts an Nahrung zu sich. Ein 100 Gramm schweres Tier frisst also circa 50 Gramm Insekten. Zu Welcher Uhrzeit GrBt Der Maulwurf Maulwürfe sind fast blind. Foto: francescodemarco / fotolia.com Maulwürfe nehmen mit ihren stecknadelkopfgroßen Augen lediglich hell und dunkel wahr. Doch das reicht den Tieren. Ihre Beute finden sie, indem sie Temperaturunterschiede sowie kleinste Erderschütterungen spüren.

  1. In Eurasien und Nordamerika gibt es rund 35 verschiedene Maulwurfsarten.
  2. In Europa taucht jedoch nur eine Art auf: der Europäische Maulwurf, auch Talpa europaea genannt.
  3. Der Körper des Europäischen Maulwurfs ist perfekt auf ein Leben unter der Erde angepasst.
  4. Er hat einen spitzen Kopf und einen walzenförmigen Rumpf, sodass er sich gut durch seine engen Gangsysteme unter der Erde bewegen kann.

Der pelzige Geselle wittert Beutetiere mithilfe seiner gut ausgeprägten Tast- und Geruchssinne. Maulwürfe spüren kleinste, von Insekten verursachte Erschütterungen. Ihre Schnauze ist mit vielen Tastsinneszellen ausgestattet. Damit nehmen sie nicht nur Tastreize, sondern vermutlich auch elektrische Reize wahr.

  1. Diese entstehen beispielsweise durch Muskelbewegungen der Beutetiere.
  2. Der Maulwurf legt sich unterirdische Jagdgänge an, die Erde schaufelt er an die Oberfläche.
  3. Foto: juefraphoto / fotolia.com Maulwürfe sind Einzelgänger.
  4. Sie bewohnen im Durchschnitt ein etwa 1.300 bis 3.400 Quadratmeter großes Revier.

In der Paarungszeit im Frühling vergrößern die männlichen Tiere ihr Revier sehr stark, sodass es sich mit dem der Weibchen überschneidet. Nach der Paarung gehen Männchen und Weibchen wieder getrennte Wege. Rund vier Wochen später – zwischen Ende April und Anfang Juni – schlüpfen die Jungen.

  • Pro Wurf kommen circa zwei bis sieben Maulwurfbabys zur Welt.
  • Diese sind anfangs nackt und blind.
  • Ihre Mutter säugt sie vier bis sechs Wochen lang.
  • Nach etwa zwei Monaten – spätestens jedoch bei Nahrungsmangel – vertreibt die Mutter ihre Jungen aus dem Revier und die Jungtiere gehen eigene Wege.
  • Im darauf folgenden Frühjahr beginnen die jungen Maulwürfe ebenfalls, sich um Nachwuchs zu kümmern.

In der Regel leben Maulwürfe kaum länger als drei Jahre. Da Maulwürfe unter der Erde leben, haben sie keinen ausgeprägten Tag-Nacht-Rhythmus. Stattdessen ist ihr Tagesablauf in drei Wach- und Schlafphasen eingeteilt. In der Regel sind Maulwürfe vormittags, nachmittags und gegen Mitternacht für vier bis fünf Stunden aktiv.

In dieser Zeit bewegen sie sich durch ihre Gänge, um Nahrung zu finden. Die restliche Zeit schlafen sie. Auch im Winter haben die Tiere den gleichen Tagesablauf. Sie halten sich wegen der Kälte lediglich etwas tiefer im Boden auf. Die meisten Maulwurfgänge sind kreisförmig angelegt und miteinander verzweigt.

Foto: Morphart / fotolia.com Europäische Maulwürfe verbringen die meiste Zeit ihres Lebens in einem selbstgebuddelten Tunnelsystem. Wenn sich die Tiere eingraben, entstehen die von Gartenbesitzern so gefürchteten Maulwurfshügel. Laut Lea Schmitz, der Sprecherin des Deutschen Tierschutzbunds e.V., befinden sich die Eingänge zum Maulwurfsrevier meist in der Mitte des Maulwurfshügels.

  • Das liegt daran, dass Maulwürfe nicht parallel zu ihrem Körper graben, sondern die Erde mit einer seitlichen Bewegung, die einem Schwimmzug gleicht, fortschaufelt.
  • So kann er Belüftungsgänge anlegen, die senkrecht zur Erdoberfläche verlaufen.
  • Der Maulwurf gräbt sich ein weit verzweigtes Tunnelsystem, das nicht nur sein Zuhause, sondern auch sein Jagdrevier ist.
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Die meisten Gänge liegen etwa 10 bis 20 Zentimeter tief, verlaufen kreisförmig und sind untereinander verbunden. Zentrum des Baus ist die Nestkammer. Sie liegt tiefer als die Jagdgänge. Maulwürfe polstern die Nestkammer mit Gras und Laub aus, um sie als Ruheplatz oder für die Aufzucht der Jungen nutzen zu können.

Zudem halten sich die Tiere dort oft auf, wenn sie auf Nahrung lauern. Sobald sie hören, dass sich Insekten, Regenwürmer, Larven oder andere Tiere im Gangsystem bewegen, rennen Maulwürfe blitzschnell dort hin und schnappen sich die Beute. Zusätzlich patrouillieren sie alle drei bis vier Stunden durch die Gänge auf der Suche nach Essbarem.

Bei Frost im Winter oder bei extremer Trockenheit im Sommer werden Maulwürfe in tieferen Erdschichten aktiv. Dann graben sie von ihrer Nestkammer aus Nahrungsgänge, die bis zu 60 Zentimeter unter der Erdoberfläche liegen. Alexandra Potthof 18.05.2016 Ihre Meinung zählt ( 39 )

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: Maulwurf im Garten – So lässt er sich vertreiben

Wann sind Maulwürfe besonders aktiv?

Warum sieht man jetzt besonders viele Maulwurfshügel? – Foto: picture alliance / OKAPIA KG, Ge / Picture Alliance Maulwürfe sind rund ums Jahr aktiv – sie halten keinen Winterschlaf. Da die Rasenflächen jetzt weniger gepflegt werden, fallen die Hügel besonders auf. Dr. Carsten Schirarend, Wiss. Leiter des Botanischen Gartens der Uni Hamburg: Maulwürfe halten keinen Winterschlaf, sie sind auch jetzt aktiv.

  • Da Rasenflächen und Wiesen in dieser Jahreszeit kaum gepflegt werden, häufen sich die Hügel im wahrsten Wortsinn an.
  • Dabei spielt die Witterung eine große Rolle: Durch den Regen sind die oberen Bodenschichten feucht und weich.
  • Das zieht Würmer und andere Insekten an, die Hauptnahrung der Maulwürfe.
  • Deshalb gehen die Tiere jetzt oberflächennah auf Futtersuche.

Dadurch produzieren sie mehr Auswurf als in Zeiten mit trockenem, harten Boden oder Dauerfrost, in denen sie ihrer Beute in tiefere Erdschichten folgen. Oder vom Notvorrat leben, den sie sich im verzweigten Gangsystem angelegt haben. ( (hi) ) Di., 27.12.2011, 06.48 Uhr Mehr Artikel aus dieser Rubrik gibt’s hier: Wissen

Wann hört der Maulwurf auf zu graben?

Häufige Fragen zu Maulwürfen –

⁉️ Ist ein Maulwurf im Garten gut oder schlecht? Eigentlich ist ein Maulwurf im Garten ein gutes Zeichen: Die Tiere wühlen nur in gesunder Erde. Außerdem lockern sie die Erde auf und fressen Insekten und potentielle Schädlinge. ⁉️ Wie wird man Maulwürfe los? Maulwürfe stehen unter Naturschutz, du darfst sie nicht töten, fangen, jagen oder massiv stören. Erlaubt ist nur, sie zu vertreiben, aber ohne ihnen zu schaden. Du kannst es mit Lärm wie einem Rasenmäher oder mit Gerüchen wie Knoblauch versuchen. ⁉️ Wie tief geht ein Maulwurf in die Erde? Im Sommer graben Maulwürfe meist nur 20 bis 40 Zentimeter tief. Im Winter buddeln sie bis tz einem Meter tief, um der Kälte zu entgehen. ⁉️ Warum habe ich einen Maulwurf im Garten? Maulwürfe siedeln sich dort an, wo sie gesunde Erde finden und Platz haben. Sie bauen sich ihre Labyrinthe aus Gängen und Kammern, um dort zu jagen, zu schlafen, Vorräte anzulegen und Babys aufzuziehen. ⁉️ Wann hört ein Maulwurf auf zu buddeln? Wenn Maulwürfe ihre Gänge graben, schaffen sie die Erde alle 50 bis 100 Zentimeter an die Oberfläche. Entsprechend können viele Haufen entstehen. Mit der Arbeit hört das Tier erst auf, wenn es stirbt, also nach drei bis sechs Jahren.

Veröffentlicht: 26.03.2023 / Autor: Claudia Frickel

Wann kommen Maulwurfshügel?

Wann gräbt der Maulwurf? – Uhrzeit Maulwürfe haben sich der Dunkelheit unter der Erde angepasst und deshalb keinen geregelten Tag-Nacht-Rhythmus. Stattdessen haben sie 3 aktive Wachphasen am Tag, die etwa 4 bis 5 Stunden dauern. In dieser Zeit gehen die kleinen Säugetiere auf Nahrungssuche und erweitern bei Bedarf ihr Tunnelsystem. Die charakteristischen Hügel wirft der Maulwurf über den Tag verteilt auf. Hinweis : Maulwürfe haben einen sehr hohe Nahrungsbedarf. Deshalb müssen sie spätestens alle 12 Stunden fressen und damit auch graben. Länger als 24 Stunden ohne Nahrung überleben sie nicht.

  • Jahreszeit Maulwürfe halten keinen Winterschlaf und sind das ganze Jahr aktiv.
  • Die Kleinstlebewesen, von denen der Säuger sich ernährt, bewegen sich im Winter allerdings weniger.
  • Um auch weiterhin ausreichend Nahrung zu finden muss sich der Maulwurf daher aktiv auf die Suche machen.
  • Zu diesem Zweck gräbt der Maulwurf mehr.

Daher gibt es im Winter mehr Maulwurfshügel als im Sommer. Besonders aktiv sind die Säugetiere auch während der Paarungszeit zwischen Januar und März. Auf der Suche nach Weibchen graben Maulwurf-Männchen dabei viele neue Gänge.

Wie viel Meter gräbt ein Maulwurf in einer Nacht?

Wie lebt ein Maulwurf? – Den größten Teil seines Lebens verbringt der Maulwurf unter der Erde. Dort gräbt er sich ein verzweigtes System aus Gängen. Die Erde, die das Tier dabei herausschaufelt, türmt sich zu Erdhaufen auf, die auch gern Maulwurfshügel genannt werden.

  1. In einer Nacht kann ein Maulwurf bis zu 75 Meter lange Tunnel buddeln! Einen Tag- und Nachtrhythmus haben die Insektenfresser nicht.
  2. Maulwürfe sind Einzelgänger.
  3. Doch einmal im Jahr bringt ein weiblicher Maulwurf bis zu neun Junge auf die Welt.
  4. Die Kleinen sind nackt und hilflos.
  5. Sie werden drei bis acht Wochen lang von der Mutter gesäugt.

Der Lebensraum dieser Tiere erstreckt sich über Nordamerika, Europa und Teile Asiens. Maulwürfe werden drei bis allerhöchstens sechs Jahre alt. Typisches Zeichen im Garten: Die vielen Hügel verraten, dass ein Maulwurf unter der Erde lebt © Petr Jilek / shutterstock

Sollte man Maulwurfshügel platt machen?

So kannst du die Maulwürfe zum Umzug überreden – Es ist also ratsam, will man die Maulwürfe vertreiben, sie lediglich zum Umzug zu bewegen. Idealerweise verrichten sie ihr Werk dann dort, wo es weniger störend ist. Den Maulwurfshügel einfach einzuebnen, bringt allerdings nichts.

  • Denn die Hügel dienen dem grabfreudigen Gesellen als Belüftungslöcher für seine Gänge, in denen sich viel Kohlenstoffdioxid ansammelt.
  • Werden die Haufen beseitigt, gräbt er sich schnell neue, um die Belüftung seiner Wohnung zu gewährleisten.
  • Nützlich ist sein Tun aber auch für uns, denn durch nichts Anderes wird das Erdreich so gut durchmischt und durchlüftet.

Zudem stehen auf seinem Speiseplan verschiedene Schädlinge, die wir ebenfalls nicht im Garten haben wollen. Beispiele dafür sind Engerlinge und Schnecken, aber auch junge Mäuse die Larven von Stechmücken und ähnlichen Insekten. Im Gegensatz zur Wühlmaus richtet der Maulwurf an sich auch keinen Schaden an, denn er frisst keine Wurzeln oder schädigt Pflanzen auf andere Art.

Wie bekommt man Maulwürfe aus dem Garten?

Maulwurf mit Hausmitteln und Gerüchen vertreiben – Zu Welcher Uhrzeit GrBt Der Maulwurf Um einen Maulwurf zu vertreiben, musst du ihn nicht verletzen. Versuche es stattdessen mit Hausmitteln und Gerüchen, auf die das Tier empfindlich reagiert. Der Maulwurf hat teils sehr gut ausgeprägte Sinnesorgane. Er besitzt einen feinen Sinn für Erschütterung und einen guten Geruchs- und Hörsinn.

Wie tief unter der Erde sind Maulwürfe?

Beim Maulwurf zu Besuch – Mit dem Kopf beziehungsweise dem Rüssel schiebt der Maulwurf überschüssiges Erdmaterial nach oben, wirft den „Bauschutt» schließlich vor seine eigene Haustür und wird so seinem Namen gerecht, der „Erdwerfer» bedeutet. Maulwurf – Foto: Manfred Delpho Wenn sich im Frühjahr kleine Erdhügel auf Rasen oder Wiese türmen, ist ein unter Gärtnern und Landwirten nicht sehr beliebte Buddler am Werk. Doch wie bereits Gärtner Knoll in Wilhelm Busch erkennen musste, ist es gar nicht so einfach, dem kleinen, durchaus hübschen und zudem recht cleveren, nützlichen Erdbewohner zu Leibe zu rücken.

  1. Und das ist auch gut so.
  2. Obwohl der Maulwurf ausdrücklich per Gesetz geschützt ist, es also verboten ist, ihn auch nur zu stören, geschweige denn zu töten, wird ihm häufig übel nachgestellt.
  3. Unbeliebt macht sich der Maulwurf einzig und allein durch seine auffällige Bautätigkeit.
  4. Die kleinen Hügel entstehen aus dem Aushubmaterial der Gänge, Schlaf-, Nest- und Vorratskammern, die der Maulwurf im Untergrund gräbt.

Mit dem Kopf beziehungsweise dem Rüssel schiebt er überschüssiges Erdmaterial nach oben, wirft den «Bauschutt» schließlich vor seine eigene Haustür und wird so seinem Namen gerecht. Dieser stammt nämlich von dem alten Begriff «Molte», was mit der Schnauze nichts zu tun hat, sondern einfach «Erde» bedeutet.

  1. Der Maulwurf könnte also auch «Erdwerfer» heißen.
  2. Nützlicher Schädlingsvertilger Die Maulwurfshügel dienen dem Maulwurf zur lebensnotwendigen Belüftung der unterirdischen Gänge, denn wegen seines hohen Stoffwechsels und seiner intensiven Verdauung gibt der Maulwurf große Mengen Kohlendioxid ab.
  3. Es ist deshalb unsinnig, die Erdhügel flach und fest zu klopfen – innerhalb kürzester Zeit wirft der Maulwurf an anderer Stelle neue auf, um nicht an seinem eigenen Mief zu ersticken.

Als unverbesserlicher Fleischfresser meidet er jedwede vegetarische Kost. Den Maulwurf für Schäden an Salatwurzeln, Möhren, Kartoffeln oder den mit Liebe gesäten Kräutern verantwortlich zu machen, hieße wahre Übeltäter wie Wühlmäuse oder Schnecken ungescholten davon kommen zu lassen.

Regenwürmer, Raupen, Schnecken, Engerlinge und andere Insektenlarven stehen ebenso auf seinem Speiseplan wie Spinnen und Mäuse. Und weil der Einzelgänger außerhalb der Paarungszeit niemanden, nicht einmal seinesgleichen, neben sich duldet, vertreibt er Wühlmäuse, die sein Tunnelsystem nutzen, aus seinem Revier und damit aus dem Gemüsegarten.

Neben seiner Tätigkeit als Schädlingsvertilger trägt der Tunnelbauer zur optimalen Durchlüftung und Auflockerung des Bodens bei. Darüber hinaus wirken die unterirdischen Röhren wie ein Drainagesystem. Fast blind, aber empfindliche Nase Um sein weit verzweigtes unterirdisches Jagdrevier von bis zu 3.000 Quadratmetern zu graben, nutzt der Maulwurf seine schaufelartigen Vorderbeine.

Mit ihnen kann er Erdmassen vom 20-fachen seines eigenen Körpergewichts bewegen. Sein seidiges Fell hat keinen Strich und so ist es ein Leichtes für ihn, in seinem Tunnelnetz vor- und rückwärts zu laufen. Die Augen sind winzig und liegen geschützt unter dem Fell. Seine Gehörgänge sind durch Hautlappen verdeckt, Ohrmuscheln besitzt er nicht.

Beim Graben werden Mund und Nase zudem mit Hautfalten verschlossen, damit Sand und Erde nicht eindringen können. Maulwurf mit Regenwurm – Foto: Sonja Hahn/www.naturgucker.de Bei der Nahrungssuche verlässt sich der fast blinde Maulwurf vor allem auf seinen hervorragenden Tast- und Geruchssinn und nicht zuletzt auf sein ausgezeichnetes Gehör. Seine ausgeklügelte Jagdtechnik entspricht im Grunde der einer Spinne, die in ihrem Netz auf Beute wartet.

So macht eine Insektenlarve, die in einen Maulwurfsgang fällt, für seine empfindlichen Ohren ein lautes Geräusch, woraufhin er blitzschnell sein bis zu 200 Meter langes Tunnelsystem durcheilt, um die Beute zu verspeisen. Auch melden ihm seine Nasentasthaare bereits die leichteste Erschütterung. Um es mit Wilhelm Buschs Worten zu sagen: «Ein Nervensitz voll Zartgefühl führt sicher zum gewünschten Ziel».

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Auch physiologisch ist der Tunnelexperte perfekt angepasst: Um trotz des geringen Sauerstoffgehalts in den unterirdischen Gängen nicht stets nach Luft ringen zu müssen, hat sein Blut einen sehr hohen Hämoglobingehalt, der die ausreichende Sauerstoffversorgung sichert.

  1. Vielfraß auf Patrouille Je nach Beutevorkommen gräbt der emsige Geselle von seinem Hauptnest aus ständig neue Röhren.
  2. Während die Nester meist zwischen 50 und 80 Zentimeter tief unter der Erdoberfläche liegen, befinden sich Nahrungsgänge und Vorratskammern knapp unter der Oberfläche.
  3. Im Sommer sind die Gangsysteme bis zu 40 Zentimeter tief, im Winter hingegen muss der eifrige Buddler bis zu einen Meter ins Erdinnere vorstoßen, um genügend Nahrung zu erbeuten.

Ein besonders großer Maulwurfshaufen gibt einen Hinweis auf das darunter liegende Winternest, die «Burg», die ein ringförmiges Belüftungssystem umgibt. Da der Maulwurf weder Winterschlaf noch -ruhe hält, legt er sich einen Vorrat aus Regenwürmern an, denen er die Vorderenden abbeißt, damit sie überleben, ihm aber nicht mehr entwischen können. Kommt leider häufig vor: Maulwurf als Verkehrsopfer – Foto: Helge May Alle drei bis vier Stunden geht der Jäger in seinem unterirdischen Revier auf Patrouille, um «überhörte» Beutetiere, die sein Gangsystem ebenfalls nutzen, aufzuspüren. Sein enorm schneller Stoffwechsel bedingt, dass er ständig Kohldampf hat.

  1. Nur zehn Stunden ohne Nahrungsnachschub wären sein Tod.
  2. Die Tagesration an Insekten, Regenwürmern und anderen Kleintieren entspricht in etwa seinem eigenen Körpergewicht, also bis zu 100 Gramm.
  3. Pro Jahr vertilgt ein einziger Maulwurf locker bis zu 37 Kilogramm Futtertiere.
  4. Wer es nun aber – trotz guten Willens und wider besseren Wissens – absolut nicht mehr mit seinem Maulwurf aushält, kann ihn ganz ohne Chemie vertreiben.

Schlägt man beispielsweise Holzpfähle in die Erdhaufen und klopft oft und regelmäßig dagegen, so dass dem kleinen Kerl die empfindlichen Ohren dröhnen, sucht er alsbald das Weite. Auch ein Sud aus Lebensbaumnadeln, Holunder oder Knoblauch, in kleineren Mengen in die Gänge geträufelt, soll helfen.

Wie viele Hügel macht ein Maulwurf am Tag?

Maulwurfshügel mit Maulwurf Unter einem Maulwurfshügel (auch Scherhaufen ) oder einem Maulwurfshaufen versteht man den aufgeworfenen Erdaushub des Maulwurfs, Die beim Graben anfallende Erde schiebt der Maulwurf mit dem Kopf beziehungsweise dem Rüssel je nach Bodenbeschaffenheit alle 50–100 cm an die Erdoberfläche, wodurch die typischen, circa 25 cm hohen Erdhaufen entstehen.

Die Maulwurfshaufen befinden sich im Allgemeinen nicht über den Gängen, sondern seitlich darüber, weil die Erde schräg nach oben gedrückt wird. Damit wird der Maulwurf seinem Namen gerecht, der sich vom ( althochdeutschen ) „molte» für „Erde» ableitet. Der Maulwurf könnte also auch „Erdwerfer» heißen.

Die Hügel mit ihrer lockeren Struktur dienen außerdem der lebenswichtigen Belüftung der unterirdischen Gänge. Da der Maulwurf als kleines Säugetier eine hohe Metabolismusrate aufrechterhalten muss, dessen Energie er nur aus tierischer Kost bezieht, produziert er viel Kohlenstoffdioxid durch seine Atmung,

  • Über die angelegten Maulwurfshügel lässt er das CO 2 abdiffundieren, um nicht innerhalb kurzer Zeit zu ersticken,
  • Typischerweise schafft es der Maulwurf mit seiner Technik Konzentrationsbereiche von 0,3–2,2 % CO 2 und 16,8–20,4 % O 2 einzustellen.
  • Die CO 2 -Konzentration in den Gängen kann dennoch lokal bis auf 5,5 % ansteigen während die O 2 -Konzentration auf 14,3 % sinkt.

Die CO 2 -Konzentration in den Gängen korreliert außerdem mit der Bodenfeuchte, Der Anteil der Bodenluft wird mit steigender Bodenfeuchte reduziert, sodass der Erdporendiffusionsprozess in den Maulwurfshügeln durch die wässrige Phase verlangsamt. Daher ist das Platt-Treten der Haufen durch den Menschen für den Maulwurf nur ein Signal, schnell neue Haufen aufzuwerfen. Im Winter kann es vorkommen, dass der Maulwurf eine „Maulwurfsburg» anlegt – einen riesigen Maulwurfshügel – umgeben von einem ringförmigen Belüftungssystem, unter dem er sein Nest gräbt. Nur bei besonders nassem Wetter und ohne Ausweichmöglichkeit wird ein Maulwurf sein Nest oberirdisch in einer sogenannten „Sumpfburg» unterbringen.

  1. Maulwürfe dürfen nicht erlegt, sondern nur vertrieben werden.
  2. Die empfindliche Nase des Maulwurfs kann mit Holunder oder Knoblauchbrühe, die auf die Hügel geträufelt wird, gestört werden.
  3. Alternativ ist eine Störung der empfindlichen Ohren mit Klopfen an Holzpfähle, die in die Erdhaufen gesteckt werden, möglich.

Es gibt einige Bauernregeln, die die Maulwurfshügel mit dem Winter in Zusammenhang bringen:

  • Wirft der Maulwurf im Januar, dauert der Winter bis Mai sogar.
  • Wirft der Maulwurf seine Hügel neu, währt der Winter bis zum Mai.
  • Scharren die Maulwürfe tief sich ein, wird es ein harter Winter sein.
  • Sind die Maulwurfhügel hoch im Garten, ist ein strenger Winter zu erwarten.
  • „Maulswurfsburg», fast 40 cm hoch, dahinter ‚normale‘ Hügel
  • ‚Normale‘ Hügel, im Hintergrund die „Maulswurfsburg»

Was sind die Feinde von Maulwürfen?

Der Maulwurf hat eine Reihe von Feinden, die ihm auflauern, wenn er die Erde auswirft. Das Wiesel stellt ihm sogar in den Gängen nach. Bussard, Storch, Krähe, Graureiher und Fuchs gehören zu den natürlichen Feinden. Der Mensch jagte den Maulwurf früher systematisch wegen seines Samtpelzes.

Wie beseitigt man am besten Maulwurfshügel?

Schritt 1: Maulwurfshügel entfernen – Sobald die Maulwürfe aus Ihrem Garten vertrieben wurden, ist es an der Zeit, die Maulwurfshügel zu entfernen. Sie tun dies am besten, indem Sie die Maulwurfshügel und Korridore mit Erde füllen. Anschließend sollten Sie die Erde etwa mit dem Rücken einer Schaufel gut feststampfen.

Was bedeutet ein Maulwurf im Garten?

Wo ein Maulwurf ist, gibt es gute Erde – Maulwürfe buddeln nur in guter und gesunder Erde. Maulwurfshügel im Rasen zeugen also von gutem Boden. Durch das Graben ihrer Gänge lockern die Tiere den Boden auf und bringen die gute Erde ans Tageslicht. Diese frische, krümelige, unkrautfreie Erde der Maulwurfshügel ist bei Gärtnern sehr beliebt, als Aussaat- und Pflanzerde.

Was bedeuten Maulwurfshügel im Garten?

Zu Welcher Uhrzeit GrBt Der Maulwurf Der Maulwurf ist aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim sehr aktiv. Viele Wiesen sind übersät mit Maulwurfhügeln. Glaubt man den Bauernregeln, bedeutet das: der Winter wird hart und lang. Es gibt so einige Bauernregeln, die die Maulwurfshügel mit dem Winter in Zusammenhang bringen: „Wirft der Maulwurf im Januar, dauert der Winter bis Mai sogar» „Scharren die Maulwürfe tief sich ein, wird es ein harter Winter sein.» „Sind die Maulwurfhügel hoch im Garten», ist ein strenger Winter zu erwarten.» (Quelle: wikipedia ) Warum ist das so? Dazu muss man wissen, die niedlichen kleinen Gesellen halten keinen Winterschlaf.

  1. Sie sind also das ganze Jahr eifrig am buddeln.
  2. Da im Winter viele Wiesen und Rasen nicht gepflegt werden und auch das Gras nicht hoch ist, fallen die Hügel im Winter natürlich besonders gut auf.
  3. Es gibt aber noch einen weiteren Grund: im Winter legen die Maulwürfe ihre Gänge wegen dem Frost tiefer an.

Bis zu einem Meter unter der Erde graben sie dann. Je tiefer sie buddeln, umso mehr Erde muss natürlich an die Oberfläche geschaufelt werden. So gesehen treffen die Bauernregeln zu. Mehr Wissenswertes zum Thema Maulwurf und ein Video für die kleinen Leser gibt es auf www.innpuls.me Bericht: Karin Wunsam Foto: Hötzelsperger Zu Welcher Uhrzeit GrBt Der Maulwurf

Sind Maulwürfe lärmempfindlich?

Geruch und Lärm sind nichts für Maulwürfe –

Bio-Zellstoffkugeln: Maulwürfe sind sehr geruchs- und lärmempfindlich. Immergrün Bio-Zellstoffkugeln verbreiten beispielsweise einen extra starken natürlichen Geruchsstoff, bei dem die lichtscheuen Tiere bald das Weite suchen. Anwendung: Heben Sie mit einem Spaten den Hügel zur Seite, geben Sie die Kugeln in das Loch und schütten Sie es mit Erde zu. Das sollten Sie systematisch bei mehreren Erdhaufen machen. Dem Maulwurf kann man damit die Fluchtrichtung vorgeben. Für ein gutes Gelingen sollte der Boden trocken sein, da die Duftstoffe sich besser entfalten können. Maulwurfgitter: Dauerhaft den Garten maulwurffrei genießen kann man mit einem Maulwurfgitter. Anwendung: Bei Rasenneuanlage das Gitter ausbreiten, 5 – 10 cm Erde aufschütten und planieren. Anschließend Rasensamen aussäen oder einen Rollrasen direkt auf das Gitter legen. Bei bestehendem Rasen rund um die Rasenfläche eine «Künette» graben und das Gitter senkrecht in den Graben stellen. Anschließend den Graben zuschütten. Das Gitter (50 x 2 m) ist nur auf Bestellung in Ihrem Lagerhaus erhältlich. Ultraschallgeräte (z.B. von Windhager) sind ein weiterer Versuch die Tiere loszuwerden. Manche Geräte werden mit Solarenergie betrieben. Anwendung: Graben Sie den Stab in die Erde ein und treten Sie die Erde rund um den Stab gut fest. Anschließend wässern. Durch das Einschlemmen der Erde rund um den Stab wirken die Ultraschallwellen unter- und nicht oberhalb der Erdoberfläche. Die Geräte sind für Menschen und Tiere unbedenklich. Rasenmäher: Für die empfindlichen Maulwurfohren ist der Lärm des Rasenmähers eine Qual. Anwendung: Je öfter Sie mähen, desto früher nimmt der Maulwurf reißaus. Besonders unbeliebt sind bei Maulwürfen Rasenroboter, da sie stundenlang mähen. Befinden sich bereits Maulwurfhügel auf Ihrer Rasenfläche, dann entfernen Sie die Hügel vor dem Mähen!

Wie lockt man am schnellsten ein Maulwurf an?

Köder für Maulwürfe – Zu Welcher Uhrzeit GrBt Der Maulwurf Maulwürfe sind im Gegensatz zu Wühlmäusen Fleischfresser und stehen unter Naturschutz, Sie dürfen nicht getötet werden, daher dürft ihr nur Lebendfallen mit ungiftigen Ködern verwenden. Den größten Erfolg beim Fangen eines Maulwurfs habt ihr mit Regenwürmern, Mehlwürmern oder Engerlingen. Zu Welcher Uhrzeit GrBt Der Maulwurf Regenwürmer sind der einfachste Köder, weil ihr sie einfach selber in eurem Garten ausbuddeln könnt. Ihr solltet eine große Handvoll allerdings zusammenbekommen, damit es für den Maulwurf ein besonderes Festmahl wird, für das er sich nicht abrackern muss.

Am einfachsten lassen sich die Regenwürmer ausbuddeln, wenn es regnet, oder ihr vorher mit der Gießkanne ein wenig „Regen» simuliert habt. Die Regenwürmer haben Angst vorm Ertrinken und kommen dann in der Erde nach oben. So müsst ihr nicht besonders tief graben und findet meistens auch schneller und mehr Würmer.

Wem das Ausbuddeln von Regenwürmern zu aufwendig ist, der kann im Zoofachhandel auch lebende Mehlwürmer kaufen. Unter Umständen habt ihr damit sogar mehr Erfolg, da die Mehlwürmer für den Maulwurf interessanter sein könnten, als die Regenwürmer, die täglich auf seiner Speisekarte stehen. Zu Welcher Uhrzeit GrBt Der Maulwurf Als Geheimtipp unter den Maulwurfködern gilt übrigens Schokolade, Ein Klacks Schokoladencreme oder ein Stückchen Schokolade in der Lebendfalle soll schon zu manchem besonderem Fangerfolg geführt haben.

Wie viele Maulwürfe leben in einem Bau?

Die Lebensweise der Maulwürfe – Während die Lebensweise der Eigentlichen Maulwürfe zur Genüge erforscht ist, ist über die Desmane ziemlich wenig bekannt. Sie sind überwiegend nachtaktiv und halten sich am Tag in geschützten Stellen, wie Höhlen oder Felsspalten, in der Nähe des Wassers auf.

  • Manchmal übernehmen sie auch die verlassenen Baue von anderen aquatischen Säugetieren.
  • Anders als ihre unterirdisch lebenden Verwandten, legen sie keine eigenen Baue an.
  • Ihre, mit Schwimmhäuten besetzten, Vorderpfoten eignen sich auch nur bedingt zum Graben.
  • Desmane fristen ihr Dasein entweder als Einzelgänger oder in kleinen Familiengruppen, bestehend aus dem Pärchen und ihrem Nachwuchs.

Ihr Territorium markieren die Desmane mit einem Drüsensekret, das von anderen Maulwürfen schon über große Entfernungen wahrgenommen werden kann. Eine Ausnahme bildet der Bisamrüssler, der aufgrund wechselnder Wasserstände in seinem Verbreitungsgebiet ein nomadisches Leben führt und sogar eigenen Baue anlegt.

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In der Regel dürften auch die nicht-aquatischen Maulwurfsarten schwimmen können. Die Eigentlichen Maulwürfe leben in der Regel als Einzelgänger, die auf andere Artgenossen eher aggressiv reagieren und lediglich in der Paarungszeit auf das jeweils andere Geschlecht treffen. Der nordamerikanische Sternmull allerdings verbringt den Winter mit seinem Partner in seinem Bau.

Der Grund dafür ist jedoch nicht bekannt. Auch durch seine Angewohnheit teilweise in Gewässern nach Nahrung zu suchen unterscheidet er sich von anderen grabenden Arten. Die Größe der Maulwurfs-Reviere variieren, abhängig von Art, Geschlecht, Jahreszeit und Lebensraum.

  1. Man geht durchschnittlich aber von 20 bis 30 Exemplaren pro Hektar aus.
  2. Die Reviere von Männchen und Weibchen können sich auch überschneiden und im Frühling weiten die männlichen Tiere ihr Revier, auf der Suche nach Weibchen, aus.
  3. Da die Maulwürfe nahezu ihr gesamtes Leben unter der Erde verbringen, sind sie bestens dafür gerüstet.

Mit seinen Grabschaufeln gräbt er sich zunächst vorwärts in die Erde hinein, wobei er die Erde auf die Seite schaufelt, dreht sich dann um und schiebt die überschüssige Erde mit dem Kopf an die Oberfläche. Dabei bringt er es fertig das Zwanzigfache seines eigenen Gewichts zu transportieren.

  1. Pro Tag kann der Maulwurf bis zu 20 m lange Tunnel anlegen.
  2. Aufgrund der ständigen Ausweitung des Gangsystems, während der Futtersuche, ist das Gangsystem eines einzigen Maulwurfs zumeist mehrere hundert Meter lang.
  3. Der Wohnbereich des Systems zeichnet sich durch einen oder mehrere runde Räume aus, die mit weichem Pflanzenmaterial ausgelegt sind und meist tiefer als die Gänge liegen.

Auch für das Koten und Urinieren legen sie eigene Stellen an. Maulwürfe halten keinen Winterschlaf. Die verschiedenen Räume sind unterschiedlich tief angelegt und reichen bis zu einem Meter in die Tiefe. Bei großer Kälte oder Trockenheit, zieht sich der Maulwurf tiefer in die Erde zurück, wo er auch einen Nahrungsvorrat anlegt.

Im Sommer jedoch hält er sich meist in den oberen Gängen und Kammern auf. In dieser warmen Jahreszeit entstehen auch die Maulwurfshügel und der Maulwurf verlässt für die Nahrungssuche auch manchmal sein unterirdisches Gangsystem. Auch die grabenden Maulwurfsarten markieren ihr Revier mit einem Duftstoff aus ihren Geruchsdrüsen, welcher aufgrund seiner Flüchtigkeit oft erneuert werden muss und sowohl ein effektives Mittel zum Fernhalten von anderen Maulwürfen, als auch zum Finden von Weibchen ist.

Maulwürfe haben aufgrund ihres unterirdischen Lebens keinen Tag-Nacht-Rhythmus, sondern teilen ihre Aktivitätszeiten in Wach- und Schlafphasen ein. Sie werden höchstens drei bis sechs Jahre alt.

Kann man einen Maulwurf mit Wasser vertreiben?

Die Theorie: Was ist erlaubt? – Auch Tiere, die unter der Erde leben, mögen es trocken. Insbesondere zum Schlafen und zur Aufzucht ihrer Jungen sind Maulwürfe und Wühlmäuse auf ein trockenes Nest angewiesen. Daher erscheint es sinnvoll, ihren Bau mit Wasser zu fluten, um die Tiere zu vertreiben und zu vergrämen. Zu Welcher Uhrzeit GrBt Der Maulwurf Auch Maulwurf- und Wühlmaushügel lassen sich mit Wasser einschlämmen. Allerdings ist dies bei Maulwürfen gesetzlich verboten. Denn Maulwürfe sind Nützlinge und stehen daher unter strengem Artenschutz. Sie dürfen weder bejagt, gefangen oder getötet noch dürfen ihre „Lebensstätten» beeinträchtigt oder zerstört werden.

Kann man einen Maulwurf ausgraben?

Was ist erlaubt? – Zu Welcher Uhrzeit GrBt Der Maulwurf Da der Maulwurf in Deutschland unter Naturschutz steht, darf er weder getötet noch gefangen werden. Auch Lebendfallen sind verboten, Es ist lediglich erlaubt ihn mit natürlichen Methoden wie z.B. Lärm zu vertreiben. Die Landesbehörde für Natur- und Umweltschutz kann allerdings Sondergenehmigungen zum Fangen eines Maulwurfs erteilen.

  • Allerdings ist es nicht ganz leicht, den Nachweis zu erbringen, warum ihr den Maulwurf unbedingt fangen müsst.
  • Ein triftiger Grund ist beispielsweise das Wohlergehen des Maulwurfs und das dessen Leben in Gefahr wäre, wenn ihr ihn nicht fangen würdet.
  • Übrigens braucht ihr für jede einzelne Falle, die ihr aufstellen wollt, eine Genehmigung.

Falls ihr eine solche Genehmigung bekommt, ist es nur erlaubt, den Maulwurf lebend zu fangen und ihn schnellstens wieder an einer geeigneten Stelle auszusetzen.

Wie erkenne ich ob Maulwurf oder Wühlmaus?

Maulwurf und Wühlmaus im Garten Für den Maulwurf typisch sind quer-ovale Gänge, die erst mehrere Tage nach dem Öffnen wieder verschlossen werden. Das geschieht durch ein Unterwühlen und Umgehen der Öffnung. Der Maulwurf wirft in regelmäßigen Abständen das ganze Jahr über hohe kuppelförmige Erdhaufen auf.

  1. Wühlmäuse haben dagegen hoch-ovale bis rundliche Gänge, die sofort, spätestens aber 6 Stunden nach dem Öffnen durch Verstopfen wieder verschlossen werden.
  2. Die kleineren Wühlmaushaufen sind in unregelmäßigen Abständen zu finden.
  3. Nur zum Herbst hin werden auch größere Haufen aufgeworfen.
  4. Maulwurf und Wühlmaus haben auch einen unterschiedlichen Speisezettel.

Während der Maulwurf ein Fleischfresser ist und sich u.a. von Regenwürmern, Insekten und Schnecken ernährt, ist die Wühlmaus ein Pflanzenfresser, vor dem keine Wurzeln, Knollen, Rhizome, Rüben oder Blumenzwiebeln verschont bleiben. Da der Maulwurf nach der Bundesartenschutzverordnung ein in Deutschland geschütztes Tier ist, darf er nicht bekämpft werden.

  1. Auf Flächen, auf denen das Aufwerfen der Maulwurfshügel die Verkehrssicherheit beeinträchtigen kann, wie Wege, Rasenflächen oder Sportplätze ist nur eine Vergrämung möglich, die die Tiere vertreibt.
  2. Hierzu eignen sich handelsübliche Präparate, die natürliche oder naturidentische Duftstoffe enthalten.

Die Präparate sind für Maulwürfe so unangenehm, dass sie die behandelten Areale verlassen, ohne einen Schaden zu nehmen.

Welche Töne mögen Maulwürfe nicht?

Lärm vertreibt Maulwürfe aus dem Garten – Genauso wenig wie bestimmte Gerüche mögen Maulwürfe laute Geräusche. Hier reichen schon schräg in den Boden gegrabene Flaschen, die bei Wind einen Ton erzeugen oder quietschende Windspiele, die die Geräusche an den Boden weitertragen.

Welches ist der beste Maulwurfschreck?

Platz 1 – sehr gut (Vergleichssieger): ISOTRONIC Wühlmausvertreiber – ab 49,95 Euro. Platz 2 – sehr gut: Gardigo Solar Maulwurffrei Diamant – ab 34,99 Euro. Platz 3 – sehr gut: Queath Solar Maulwurfschreck – ab 29,90 Euro. Platz 4 – sehr gut: Careland AR32 – ab 88,80 Euro.

Was bedeuten Maulwurfshügel im Garten?

Zu Welcher Uhrzeit GrBt Der Maulwurf Der Maulwurf ist aktuell in Stadt und Landkreis Rosenheim sehr aktiv. Viele Wiesen sind übersät mit Maulwurfhügeln. Glaubt man den Bauernregeln, bedeutet das: der Winter wird hart und lang. Es gibt so einige Bauernregeln, die die Maulwurfshügel mit dem Winter in Zusammenhang bringen: „Wirft der Maulwurf im Januar, dauert der Winter bis Mai sogar» „Scharren die Maulwürfe tief sich ein, wird es ein harter Winter sein.» „Sind die Maulwurfhügel hoch im Garten», ist ein strenger Winter zu erwarten.» (Quelle: wikipedia ) Warum ist das so? Dazu muss man wissen, die niedlichen kleinen Gesellen halten keinen Winterschlaf.

Sie sind also das ganze Jahr eifrig am buddeln. Da im Winter viele Wiesen und Rasen nicht gepflegt werden und auch das Gras nicht hoch ist, fallen die Hügel im Winter natürlich besonders gut auf. Es gibt aber noch einen weiteren Grund: im Winter legen die Maulwürfe ihre Gänge wegen dem Frost tiefer an.

Bis zu einem Meter unter der Erde graben sie dann. Je tiefer sie buddeln, umso mehr Erde muss natürlich an die Oberfläche geschaufelt werden. So gesehen treffen die Bauernregeln zu. Mehr Wissenswertes zum Thema Maulwurf und ein Video für die kleinen Leser gibt es auf www.innpuls.me Bericht: Karin Wunsam Foto: Hötzelsperger Zu Welcher Uhrzeit GrBt Der Maulwurf

Was macht ein Maulwürfe wenn es regnet?

Gut zu wissen: Ertrinken Maulwürfe bei Regen? Carolin Sadrozinski 17.08.2014 – 10:00 Uhr An die Erdoberfläche kommt der Maulwurf nur, wenn er muss Foto: Fotolia Dieser Sommer ist nass! Sehr nass! Und das Wasser kommt wie aus Kübeln. Die meisten Säugetieren ziehen sich bei starkem Regen in ihre Behausung zurück.

  • Für den Maulwurf kann das zur Todesfalle werden.
  • Stuttgart – Wenn es wie aus Kübeln gießt – was in diesem Sommer besonders häufig der Fall ist –, ziehen sich die meisten Säugetiere in ihren Bau oder ihre Höhle zurück.
  • Was aber, wenn der Unterschlupf genau da liegt, wo auch der Regen endet – in der Erde? Ertrinken Maulwürfe dann in ihren Gängen? Der Insektenfresser lebt in einem ausgeklügelten Tunnelsystem.

In dem bis zu 200 Meter langen und knapp einen Meter in die Erde hineinragenden Komplex schläft, nistet und jagt er. Die meisten Gänge dienen als eine Art Wurmfalle: Plumpst etwa ein Regenwurm auf seinem Weg durch die Erde hinein, ist er dem Hausherrn hilflos ausgeliefert.

  1. Passiert das mehr Würmern als der Maulwurf fressen kann, bringt er sie in eigens angelegte Vorratskammern.
  2. Bei einem normalen Regenguss zieht sich der Maulwurf einfach in einen trockenen Bereich seiner Behausung zurück.
  3. Starke Niederschläge können dem Tier aber gefährlich werden.
  4. Wird der Maulwurf von Wassermassen überrascht, droht er zu ertrinken.

Manchmal kann er sich aber noch retten, indem er sich einen Gang nach oben gräbt. Denn bei Lebensgefahr wächst er über sich hinaus: Tierforscher wollen einen vor Hochwasser flüchtenden Maulwurf beobachtet haben, der buddelnd zehn Meter innerhalb einer Minute zurückgelegt hat.

Wo leben Maulwürfe am liebsten?

Lebensweise – Der Maulwurf lebt in Graslandschaften, wo er im lockeren Erdreich mühelos graben und reichlich Nahrung finden kann. Er verbringt sein Leben größtenteils in Gängen unter der Erde, nur selten kommt er an die Oberfläche. Da, wo sich überirdisch Erde ansammelt und sich die sogenannten Maulwurfshügel zeigen, ist sein Lebensort leicht zu bestimmen.

Im Winter graben die Maulwürfe ihre Gänge tiefer als im Sommer. Sie legen ein bis zwei Nestkammern an, die mit Pflanzenmaterial gepolstert sind und tiefer als die Gänge liegen. Maulwürfe haben durch ihre Grabtätigkeit einen gewissen Anteil an der Bodenentwicklung. Sie tragen zur Durchmischung der Böden bei (humose Ah-Horizonte und Unterböden).

Sie verfrachten Unterbodenmaterial nach oben und begünstigen so die Durchlüftung des Bodens. Hier zeigt der Maulwurf seine Anwesenheit. ©Alexander Stahr Die meisten Maulwürfe sind Einzelgänger. Sie reagieren aggressiv auf Artgenossen. Als unterirdisch lebendes Tier hat der Maulwurf keinen ausgeprägten Nacht- und Tagrhythmus, sondern eher Schlaf und Wachphasen.

Wie finde ich den Maulwurfgang?

So erkennen Sie einen Maulwurfsbau – Der Maulwurf baut je nach Bodenbeschaffenheit sehr tiefe Tunnelsysteme. Die überschüssige Erde drückt er dabei durch einen nahezu senkrecht in die Tiefe führenden Gang an die Oberfläche. Maufwurfshügel sind daher von oben betrachtet fast kreisrund und können eine beachtliche Höhe erreichen.

  • Der Gang befindet sich in der Regel genau in der Mitte unter dem Haufen.
  • Der Maulwurf gräbt die meisten Tunnel nur zu dem Zweck, um im Boden Regenwürmer und andere tierische Nahrung aufzuspüren.
  • Dabei folgt er vor allem seinem feinen Geruchssinn und die Gänge zeigen einen entsprechend ungeordneten, eher chaotischen Verlauf mit vielen plötzlichen Richtungswechseln.

Sie verlaufen jedoch stets in größerer Tiefe und nicht über längere Strecken direkt unter der Grasnarbe. Deshalb ist die Erde der Maulwurfshügel auch nicht mit Pflanzenresten durchsetzt. Wenn der Maulwurf beim Graben auf eine kleinere Baumwurzel stößt, beißt er sie nicht durch, sondern untergräbt sie.