Auf Welcher Seite Ist Der Blinddarm?

Auf Welcher Seite Ist Der Blinddarm
Blinddarm und Wurmfortsatz befinden sich unterhalb des Bauchnabels im rechten Unterbauch.

Wo tut es weh wenn es der Blinddarm ist?

Symptome. Häufige Beschwerden bei einer Blinddarmentzündung sind: Bauchschmerzen – vor allem im rechten Unterbauch, zu Beginn aber auch häufig im Oberbauch oder um den Nabel herum.

Wie kann ich testen ob es der Blinddarm ist?

Gibt es für Blinddarmentzündungen einen bestimmten Test? – Bei Verdacht auf eine Blinddarmentzündung können Betroffene zum Selbsttest den rechten Unterbauch abtasten. Schmerzt das, sollte man zur weiteren Abklärung unbedingt einen Arzt aufsuchen. Dasselbe gilt auch für Schmerzen, die beim Anwinkeln des rechten Beines oder bei Bewegung entstehen.

Kann der Blinddarm auch auf der linken Seite sein?

Die Schmerzen erinnern an eine Blinddarmentzündung. Wenn sie aber im linken statt im rechten Unterbauch auftreten, könnte eine so genannte Divertikulitis dahinter stecken.

Wie schnell merkt man eine Blinddarmentzündung?

Die Blinddarmentzündung (Appendizitis) ist eine Entzündung des Wurmfortsatzes (Appendix) des Blinddarms. Eine Blinddarmentzündung entwickelt sich meist akut innerhalb von ein paar Stunden und muss in der Regel rasch operiert werden. Chronische oder subakute Blinddarmentzündungen können auch mit Antibiotika behandelt werden.

  • Der Blinddarm liegt im rechten Unterbauch.
  • Er bildet am Anfang des Dickdarms eine 6 bis 12 cm lange Darmschleife, die blind im sogenannten Wurmfortsatz (Appendix) endet.
  • In diesem Wurmfortsatz können sich Speisereste oder Kotreste und Bakterien ansammeln.
  • Dies begünstigt die Entstehung einer Entzündung.

Die Blinddarmentzündung gehört daher entsprechend zu den häufigsten Darmentzündungen. Sie kann im Prinzip in jedem Alter auftreten, wobei der Häufigkeitsgipfel in der Adoleszenz und im jungen Erwachsenenalter liegt. Meist findet sich keine konkrete Ursache, die als Auslöser der Blinddarmentzündung festgestellt werden kann.

Vermutet wird, dass irgendwelche Speisereste oder Stuhlpartikel den Wurmfortsatz verlegen. Gelegentlich werden Obstkerne wie Kirschkerne für die Verlegung des Wurmfortsatzes verantwortlich gemacht. Die akute Blinddarmentzündung beginnt in der Regel mit Unwohlsein und diffusen Bauchschmerzen. Die Schmerzen verlagern sich typischerweise rasch in den rechten Unterbauch und können sehr heftig werden.

Husten oder Anspannung der Bauchdecke verstärken die Schmerzen noch. Neben den Schmerzen können zudem Übelkeit, Verstopfung oder Fieber auftreten. Obwohl die Blinddarmentzündung meist akut auftritt, gibt es auch chronische Verläufe. Bei den chronischen Verläufen sind die Beschwerden weniger stark ausgeprägt und die Entzündung kann sich spontan wieder beruhigen.

  • Diagnostiziert wird die akute Blinddarmentzündung aufgrund der charakteristischen Beschwerden.
  • Eine Blutuntersuchung und eine Ultraschalluntersuchung können zusätzliche Hinweise für eine Blinddarmentzündung liefern.
  • Besteht eine genügend hohe Wahrscheinlichkeit für eine Blinddarmentzündung wird normalerweise rasch operiert.

Denn wird zu lange mit der Operation zugewartet, so besteht die Gefahr eines Durchbruchs der Entzündung mit Ausbildung einer lebensgefährlichen Bauchfellentzündung, Mehr zu der Operation bei Blinddarmentzündung erfahren Sie im Kapitel Blinddarmoperation,

Wie fühlt sich ein Blinddarm Schmerz an?

Stechende oder ziehende Schmerzen in der Nabelgegend und im rechten Unterbauch. verstärkte Schmerzen beim Husten, Laufen oder Hüpfen. Appetitverlust.

In welchem Alter bekommt man eine Blinddarmentzündung?

Quellen zum Thema Bei der „Blinddarmentzündung» (Appendizitis) ist nicht der Blinddarm entzündet, sondern der Wurmfortsatz, der an dem eigentlichen Blinddarm hängt.

Eine Appendizitis tritt auf, wenn der Wurmfortsatz entweder durch harte Verdauungsprodukte (als Fäkalsteine bezeichnet) oder durch geschwollene Lymphknoten im Darm, die durch verschiedene Infektionen auftreten können, blockiert wird. Die Schmerzen beginnen typischerweise um den Bauchnabel herum und strahlen dann auf den rechten unteren Bauchraum aus, aber sie können auch größere Bereiche betreffen und Kinder reizbar oder teilnahmslos machen. Die Diagnose ist nicht leicht und kann Bluttests, Ultraschall, Computertomografie, Magnetresonanztomografie oder Laparoskopie erfordern. Ein entzündeter Blinddarm wird operativ entfernt.

Der Wurmfortsatz ist ein Teil des Darms der Länge eines kleinen Fingers, dessen Funktion im Körper nicht eindeutig ist. Eine Appendizitis ist jedoch ein medizinischer Notfall, der eine Operation erfordert. Sie kommt bei Kindern unter 1 Jahr selten vor, ist häufiger, je älter die Kinder werden, und tritt am häufigsten bei Jugendlichen und Erwachsenen zwischen 20 und 30 Jahren auf.

  1. Bei Kindern über 2 bis 3 Jahren ist die Reihenfolge, in der Symptome auftreten, wichtiger als jedes einzelne Symptom für sich.
  2. Das erste Symptom sind Schmerzen.
  3. Eine Appendizitis verursacht fast immer Schmerzen.
  4. Sie können im mittleren Bauchbereich in der Nähe des Bauchnabels einsetzen und dann zum rechten Unterbauch wandern.

Besonders bei Säuglingen und Kindern beschränken sich die Schmerzen jedoch nicht auf den rechten Unterbauch. Für kleine Kinder kann es schwierig sein, die genaue Stelle des Schmerzes zu beschreiben und sie können sehr reizbar oder teilnahmslos sein. Nachdem der Schmerz eingesetzt hat, beginnen viele Kinder an Übelkeit oder Erbrechen zu leiden und weigern sich, zu essen.

  1. Dann ist der Bauch normalerweise empfindlich, wenn der Arzt darauf drückt, normalerweise im Bereich über dem Blinddarm.
  2. Als nächstes entwickeln sie niedriges Fieber (37,7 bis 38,3° C), was ebenfalls ein häufiges Symptom ist.
  3. Auf das Fieber folgen Labortestergebnisse, die eine Infektion zum Beispiel durch eine hohe Anzahl weißer Blutkörperchen anzeigen.

Diese Reihenfolge der Symptome ist anders als bei Kindern mit viraler Gastroenteritis Gastroenteritis bei Kindern Eine Gastroenteritis ist eine Entzündung des Verdauungstrakts, die Erbrechen, Durchfall oder beides zur Folge hat und mitunter in Verbindung mit Fieber und Bauchkrämpfen auftritt.

Ultraschall Manchmal weitere bildgebende Diagnostikverfahren Manchmal Laparoskopie

Eine Appendizitis lässt sich bei Kindern nur schwer diagnostizieren. Das liegt u.a. daran, dass viele Erkrankungen ähnliche Symptome hervorrufen, darunter virale Gastroenteritis Gastroenteritis bei Kindern Eine Gastroenteritis ist eine Entzündung des Verdauungstrakts, die Erbrechen, Durchfall oder beides zur Folge hat und mitunter in Verbindung mit Fieber und Bauchkrämpfen auftritt.

Gastroenteritis. Erfahren Sie mehr, Meckel-Divertikel Meckel-Divertikel Ein Meckel-Divertikel ist eine sackförmige Ausstülpung der Wand des Dünndarms, die bei einigen Kindern bereits bei der Geburt vorhanden ist. Die meisten Kinder haben keine Symptome, in einigen. Erfahren Sie mehr, Invagination Darminvagination Die Darminvagination ist eine Störung, bei der ähnlich wie bei einem Teleskop ein Darmabschnitt in einen anderen rutscht.

Die betroffenen Abschnitte blockieren die Darmtätigkeit und den Blutfluss. Erfahren Sie mehr und Morbus Crohn Morbus Crohn Morbus Crohn ist eine chronisch-entzündliche Darmerkrankung, die typischerweise den unteren Abschnitt des Dünndarms, den Dickdarm oder beides betrifft. Kinder, vor allem kleine Kinder, weisen häufig nicht die typischen Symptome auf und körperliche Untersuchungen liefern keine Ergebnisse, insbesondere, wenn der Wurmfortsatz sich nicht in seiner normalen Lage rechts unten am Bauch befindet. Dieser Mangel an typischen Symptomen kann trügerisch sein.

  • Mit einer frühzeitigen Behandlung ist die allgemeine Prognose für Kinder mit Appendizitis sehr gut.
  • Weniger als 0,1 Prozent (eines von tausend) der Kinder sterben.
  • Etwa 3 Prozent der Kinder entwickeln Komplikationen, auch wenn ihr Blinddarm nicht platzt.
  • Wenn Kinder mit einem Riss im Blinddarm nicht behandelt werden, was am häufigsten bei Kindern unter 2 Jahren geschieht, ist die Prognose schlechter.

Bei ungefähr 10 bis 15 Prozent der Kinder, die wegen eines Risses im Blinddarm operiert werden, treten Komplikationen auf. Wenn die Kinder nicht behandelt werden, heilt die Appendizitis selten von selbst ab. Normalerweise verschlechtert sich die unbehandelte Appendizitis und verursacht Peritonitis, einen Abdominalabszess und führt manchmal zum Tod.

Appendektomie Intravenöse Antibiotika

Üblicherweise wird der entzündete Wurmfortsatz operativ entfernt (Appendektomie). Vor der Operation geben Ärzte über die Vene Antibiotika, die das Risiko für Komplikationen senken. Ärzte haben kürzlich festgestellt, dass eine Blinddarmentzündung manchmal erfolgreich mit Antibiotika behandelt werden kann.

  • Wenn die Antibiotikabehandlung nicht erfolgreich ist, wird eine Operation durchgeführt.
  • Selbst wenn die Antibiotikabehandlung erfolgreich ist, entwickeln Kinder manchmal erneut eine Blinddarmentzündung (Appendizitis).
  • Die operative Entfernung des Blinddarms ist im Allgemeinen die empfohlene Behandlung für eine Blinddarmentzündung (Appendizitis).

Eine Appendektomie ist recht einfach und sicher und wenn es zu keinen Komplikationen, wie einem Riss im Wurmfortsatz kommt, kann das Kind 2 bis 3 Tage nach der Operation wieder nach Hause entlassen werden. Wenn der Wurmfortsatz gerissen ist, entfernt der Arzt diesen und wäscht den Bauch möglicherweise mit einer Flüssigkeit aus.

Während der nächsten Tage werden Antibiotika gegeben, und das Kind wird auf Komplikationen, wie eine Infektion oder einen Darmverschluss, hin beobachtet. Kinder mit einem Riss im Blinddarm müssen in der Regel länger im Krankenhaus bleiben. Bei 10 Prozent der Kinder, bei denen der Wurmfortsatz wegen Verdachts auf eine Entzündung entfernt wurde, war dieser gesund.

Dennoch gilt die unnötigerweise durchgeführte Operation nicht als Arztfehler, da es für den Patienten schwerwiegende Folgen haben kann, wenn eine Operation bei Verdacht auf eine Appendizitis hinausgeschoben wird. Wenn sich der Wurmfortsatz bei der Operation als gesund herausstellt, untersucht der Chirurg den Bauchraum auf den wirklichen Grund für die Schmerzen. Copyright © 2023 Merck & Co., Inc., Rahway, NJ, USA und seine verbundenen Unternehmen. Alle Rechte vorbehalten.

Können Blinddarm Schmerzen wieder weg gehen?

Wie lange dauert eine Blinddarmreizung? – Eine akute Blinddarmreizung dauert oft nur wenige Tage – die zweifellos unangenehm werden, da sich die Beschwerden in den ersten Tagen oft verschlimmern. Manchmal steigert sich eine Reizung zu einer Entzündung, die dann behandelt werden muss.

Was beruhigt den Blinddarm?

Ohne Behandlung wird es lebensgefährlich – Thomas Wilhelm, Chefarzt der Allgemein-, Gefäß- und Visceralchirurgie am St. Vinzenz-Hospital in Köln warnt: „Unbehandelt können lebensbedrohliche Folgen auftreten.» Darum sollten Sie auf diese Symptome achten: 1.

2. Übelkeit3. Fieber4. Erbrechen5. Appetitlosigkeit

Der Darm – Ratgeber (Anzeige) Wer einen Verdacht auf Appendizitis hat, sollte direkt zum Arzt gehen. Handelt es sich lediglich um eine leichte Entzündung, genügen unter Umständen leichte Kost, viel Tee trinken und sich ausruhen. Bei einer akuten Entzündung muss der Wurmfortsatz möglichst schnell entfernt werden, sagt der Experte.

Wie lange kann man überleben wenn der Blinddarm geplatzt ist?

Aufenthaltsdauer – Bei unkomplizierter Blinddarmoperation ist mit einem Spitalaufenthalt von ca. zwei Tagen und einer Arbeitsunfähigkeit von ca. einer Woche zu rechnen. Dies hängt stark vom Entzündungsgrad des Blinddarmes ab. Ist dieser schon geplatzt, kann sich der Spitalaufenthalt um einige Tage verlängern und eine Antibiotikatherapie über mehrere Tage notwendig sein, sowie mögliche weitere Interventionen.

Was ist wenn die linke Bauchseite weh tut?

– Ballaststoffreiche Ernährung und viel trinken helfen bei einer,, die denen einer Blinddarmentzündung ähneln, jedoch auf der linken Seite des Unterbauches auftreten, können auf eine so genannte Divertikulose hindeuten. Bei dieser Krankheit kommt es zu Ausstülpungen des Dünndarms und des Dickdarms.

  • Besonders ab dem 40.
  • Lebensjahr ist eine Divertikulose eine häufige Erkrankung.
  • Weitere Anzeichen einer Divertikulose sind Verstopfungen mit kleinen, festen Kotklumpen sowie Durchfälle.
  • Eine ballaststoffreiche Ernährung und ausreichend trinken ist wichtig, um diesen Beschwerden entgegenzuwirken», rät Prof.

Richard Raedsch vom Berufsverband Deutscher Internisten (BDI). Die Entstehung von Divertikeln ist die Folge einer ballaststoffarmen Ernährung. „Durch die faserarme Kost wird der hart und fest, was den Druck im Inneren des Darms erhöht. Zusammen mit einer Bindegewebsschwäche, die mit zunehmendem Alter häufiger auftritt, bewirkt dieser erhöhte Druck, dass sich die Darmschleimhaut durch Schwachstellen in der Muskelschicht des Darms nach außen wölbt», erklärt Prof.

Raedsch. „Oftmals werden die zufällig, zum Beispiel im Rahmen einer Darmspiegelung zur Krebsfrüherkennung, festgestellt.» Oftmals verursachen Divertikel keine Beschwerden und müssen daher nicht behandelt werden. „Bleiben jedoch Stuhlreste in den Divertikeln zurück, können sich diese entzünden und es kommt zu einer,

Die entzündeten Divertikel können platzen und zu einer Entzündung des Bauchfells führen», warnt Prof. Raesch. „Auch Blutungen aus den Divertikeln können Folge einer Divertikulose sein. Ob und wann aus einer Divertikulose eine Divertikulitis entsteht, lässt sich jedoch weder aus der Anzahl der Divertikel, noch aus ihrer Größe vorhersagen.» Menschen mit einer Divertikulose sollten sich ballaststoffreich ernähren, damit der Stuhl weich wird und der Druck im Inneren des Darms sinkt.

  • So lässt sich verhindern, dass sich weitere Ausstülpungen bilden und dass sich Kot in den Divertikeln festsetzt.
  • Bei einer ballaststoffreichen Ernährung ist es wichtig, viel zu trinken, am besten 1,5 bis 2 Liter pro Tag», empfiehlt der Gastroenterologe.
  • Eine Entzündung der Divertikel muss allerdings mit einem Antibiotikum behandelt werden.
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Wiederholen sich solche Entzündungen kann es notwendig sein, die betroffenen Darmabschnitte operativ zu entfernen.» Die Divertikulose ist eine der häufigsten Erkrankungen älterer Menschen in den Industrieländern. Die Gefahr zu erkranken steigt mit dem Alter: Menschen unter 40 Jahren bekommen selten Divertikel.

Was ist auf der linken Seite im Bauch?

Innere Medizin Sie ist wichtig zur Verwertung von Nahrungsbestandteilen, die aus dem Darm aufgenommen werden, zur Produktion von Eiweissen und Abbau bzw. Ausscheidung von Stoffwechselprodukten in der Galle. Auf der linken Seite im Oberbauch befindet sich die Milz, ein Organ das ua.

  1. Zur Infektabwehr und Aussonderung von alten Blutkörperchen wichtig ist.
  2. Der Magen liegt in der Mitte des Oberbauchs.
  3. Etwas weiter unten oberhalb des Nabels liegt die Bauchspeicheldrüse, ein Organ, das einerseits zur Produktion von Verdauungssäften und andererseits zur Insulinproduktion und damit Kontrolle des Blutzuckers beiträgt.

Vor der Wirbelsäule verlaufen die grossen Gefässe wie Aorta und untere Hohlvene, in der Nähe befinden sich auch Lymphknoten. Bds im Lendenbereich befinden sich die Nieren, die den Urin über die Harnleiter in die Blase ableiten. Am Nierenoberpol liegen bds.

  1. Die Nebennieren, hormonaktive Organe.
  2. Am Blasenausgang liegt beim Mann die Prostata und bei den Frauen hinter der Blase der Uterus, die Ovarien und die Vagina.
  3. Im Mittel- und Unterbauch ist schliesslich der Darm (Dünndarm und rahmenartig um den Bauch der Dickdarm), auf der rechten Seite im Unterbauch der sog.

Blinddarm oder Appendix, der bei Entzündung zur akuten Appendicitis führen kann. Alle diese Organe können erkranken, sei es entzündlich, durch schädigende Noxen oder tumorös. Eine Aufreihung von Erkankungen würde hier zu weit führen. Nebst der genauen Anamnese und Untersuchung von aussen führt oftmals der Ultraschall des Abdomens zur Diagnose bzw.

Was ist wenn man auf der linken Seite Bauchschmerzen hat?

Organische Ursachen für Bauchschmerzen – Organische Bauchschmerzen sind Schmerzen, für die eine körperliche Ursache in Form einer Erkrankung oder Funktionsstörung vorliegt. Bauchschmerzen im Oberbauch Der Oberbauch befindet sich oberhalb des Nabels und unter den Rippen.

Dort liegen Magen, Teile des Dünndarms, Bauchspeicheldrüse, im rechten Oberbauch die Leber mit Gallenblase und im linken Oberbauch die Milz. Außerdem verläuft hier die Bauchschlagader. Von ihr gehen alle Gefäße ab, die die Bauchorgane mit Blut versorgen. Die zu starke Dehnung des Magens kann Magenschmerzen verursachen.

Das geschieht bei Nahrungsaufnahme über das Sättigungsgefühl hinaus. Magen- und Dünndarmgeschwüre Sogenannte Ulzera im Magen-Darm-Trakt sind Defekte der Schleimhaut. Sie verursachen Oberbauchschmerzen im Zusammenhang mit der Nahrungsaufnahme. Jede Art der Leberentzündung (Hepatitis) kann zur Schwellung der Leber führen.

  • Dies führt zum sogenannten Leberkapselschmerz im rechten Oberbauch.
  • Die Leber selbst hat keine Schmerzsensoren, dafür aber die feine Hülle (Leberkapsel), die die Leber umgibt.
  • Bei Dehnung dieser Hülle kann es zu starken Schmerzen kommen.
  • Hepatitis kann durch Infektionen, chronische Erkrankungen und Autoimmunprozesse ausgelöst werden.

Erkrankungen der Gallenwege Erkrankungen der Gallenwege können Gallengänge und/oder Gallenblase betreffen. Diese können entzündet oder von Steinen verlegt sein. Steine im Gallengang können zum Rückstau der Gallenflüssigkeit führen und dadurch eine Entzündung der Gallenblase und Gallenwege innerhalb der Leber verursachen.

  1. Typischerweise kommt es zu gürtelförmigen, krampfartigen Schmerzen im Oberbauch.
  2. Zusätzlich treten eventuell Fieber und Verdauungsbeschwerden auf.
  3. Entzündung der Bauchspreicheldrüse (Pankreatitis) Eine Pankreatitis kann akut oder chronisch verlaufen.
  4. Sie verursacht ebenfalls gürtelförmige, krampfartige Oberbauchschmerzen,

Da Bauchspeicheldrüse und Gallengang einen gemeinsamen Weg in den Dünndarm teilen, kann eine Pankreatitis auch zum Gallenstau führen. Milzinfarkt und Milzruptur Zum Einriss der Milz (Milzruptur) kommt es typischerweise bei Unfällen mit stumpfer Gewalteinwirkung auf den Bauch.

  1. Da die Milz eines der am meisten durchbluteten Organe ist, ist eine Milzruptur lebensgefährlich.
  2. Ähnlich wie bei der Leber ist es bei der Milz auch die gut mit Nerven durchzogene Kapsel, die Schmerzen verursacht.
  3. Ein Milzinfarkt beschreibt den Verschluss eines oder mehrerer Gefäße in der Milz, sodass das Organ nicht ausreichend durchblutet werden kann.

Milzinfarkte treten im Rahmen chronischer Erkrankungen wie hämolytischer Anämie oder Hämoglobinopathien auf. Lungenentzündung (Pneumonie) Die Lunge grenzt mit ihren Unterfeldern direkt an den Oberbauch, nur getrennt durch das Zwerchfell. Lungenentzündungen im unteren Bereich der Lunge oder Lungenfellentzündungen (Pleuritis) können auch in den Oberbauch ausstrahlen.

Bauchschmerzen im Unterbauch Im Unterbauch befinden sich Enddarm, Blase, bei Männern die Prostata und bei Frauen Gebärmutter mit Eierstöcken und Eileitern. Schmerzen im Unterbauch können also je nach Geschlecht verschiedene Ursachen haben. Blasenentzündung sind bei Frauen aufgrund der kürzeren Harnröhre häufiger als Blasenentzündungen beim Mann,

Es kommt zu brennenden Schmerzen beim Wasserlassen, häufigem Harndrang und kleinen Urinmengen. Unterbauchschmerzen können auftreten. Blasenentzündungen können ohne Behandlung durch die Harnleiter aufsteigen und eine Nierenbeckenentzündung hervorrufen. Nierensteine (Nephrolithiasis) Als Nephrolithiasis werden Steine im Nierenbecken oder in den Harnleitern bezeichnet.

  • Diese verursachen krampfartige Schmerzen in den Flanken, im Bauch und strahlen in der Regel in den Unterbauch aus.
  • Ann der Urin nicht über die Harnröhre abfließen, staut er sich in der Blase.
  • Dies verursacht enorme Schmerzen.
  • In schweren Fällen kann der Rückstau bis zur Niere reichen (Harnstau) und dort eine Entzündung verursachen.

Ein häufiger Grund für Harnverhalt bei Männern ist eine vergrößerte Prostata, die die Harnröhre einengt. Andere Gründe für Harnverhalt sind Tumore im Becken oder neurologische Erkrankungen, die die Blasenentleerung behindern. Als Leistenbruch oder Leistenhernie beschreibt man eine Schwachstelle in der Bauchwand im Bereich der Leiste.

  1. Die Bauchwand ist eine Schicht aus Muskeln und Bändern, die mit Aussparungen für Gefäße und andere Strukturen versehen ist.
  2. Wird der Druck im Bauch zu hoch, erweitern sich diese Aussparungen und es kommt zur Aussackung.
  3. In dieser Aussackung können im schlimmsten Fall Teile des Darms eingeklemmt werden, dies verursacht starke Schmerzen.

Erkrankungen der inneren Geschlechtsorgane Bei Frauen muss bei Unterbauchbeschwerden immer an Gebärmutter, Eileiter und Eierstöcke gedacht werden. Starke Schmerzen verursachen geplatzte Eierstockzysten, Verdrehung des Eileiters, Entzündung von Gebärmutter, Eileiter oder Eierstock.

Ähnliche Schmerzen verursacht bei Männern eine Hodentorsion, also eine Verdrehung des Hodens im Hodensack. Da die Samenleiter durch den Bauchraum führen, strahlen die Schmerzen in den Unterbauch. Sowohl regelrechte Schwangerschaften als auch extrauterine (nicht in der Gebärmutter stattfindende) Schwangerschaften verursachen Bauchschmerzen.

Schwangerschaft geht mit dem Einnisten der befruchteten Eizelle einher, normalerweise in die Gebärmutterschleimhaut. Dies kann zu Einnistungsschmerz führen, vergleichbar mit Periodenschmerz. Extrauterine Schwangerschaften finden sich oft im Eileiter. Dort ist ab einem gewissen Punkt nicht genug Platz für die Schwangerschaft, es kann zur Ruptur des Eileiters kommen.

  1. Bauchschmerzen rechts Bauchschmerzen auf der rechten Seite sind typisch für Erkrankungen der Leber und Gallenwege (siehe Oberbauch), der Niere und ableitenden Harnwege auf dieser Seite (siehe Schmerzen im Unterbauch) sowie für eine Blinddarmentzündung.
  2. Der Blinddarm befindet sich im rechten Unterbauch und ist Teil des Dickdarms.

Dem Blinddarm angehängt ist ein kleiner Fortsatz (Appendix), dessen Funktion nicht eindeutig geklärt ist. Es wird vermutet, dass dort ein Teil des Immunsystems des Darms beherbergt wird. Eine Blinddarmentzündung (Appendizitis) verursacht rechtsseitige Bauchschmerzen und Durchfall, Übelkeit, Erbrechen sowie Fieber und Abgeschlagenheit.

  1. Bauchschmerzen links Linksseitige Bauchschmerzen können von der Milz (siehe Bauchschmerzen im Oberbauch), von der Niere bzw.
  2. Den ableitenden Harnwegen (siehe Bauchschmerzen im Unterbauch) oder vom Darm verursacht werden.
  3. Häufigste Ursache für linksseitige Bauchschmerzen im Erwachsenenalter ist die Sigmadivertikulitis,

Sigmadivertikulitis ist eine Darmentzündung, hervorgerufen durch die Entzündung kleiner Aussackungen der Darmwand (Divertikel). Die Aussackungen treten bevorzugt im Sigma auf. Dieser Teil des Dickdarms dient als Reservoir für Stuhlgang, bis dieser abgesetzt wird.

  1. Durch Stuhlansammlung in den Divertikeln kommt es zur Entzündung dieser, begleitet von Bauchschmerzen im linken Unterbauch.
  2. Im schlimmsten Fall kann es durch die Entzündung zum Durchbruch der Darmwand mit Ausbreitung der Darmbakterien in den Bauchraum und Entzündung des Bauchfells (Peritonitis) kommen.

Diffuse Bauchschmerzen Als diffuse Bauchschmerzen werden Schmerzen beschrieben, denen nicht genau ein Schmerzort zugewiesen werden kann. Sie breiten sich über den gesamten Bauch bzw. große Teile des Bauches aus. Ursache ist meist die Reizung des Bauchfells (Peritoneum), welches den Bauch von innen auskleidet und sehr gut mit Nerven versorgt ist.

  1. Eine andere Ursache für diffuse Schmerzen ist die Beteiligung größerer Darmabschnitte, die sich über den Bauchraum verteilen.
  2. Lebensmittelvergiftungen mit Infektion des Magen-Darm-Traktes verursachen diffuse Bauchschmerzen und Durchfall, Erbrechen sowie Übelkeit,
  3. Die Infektion betrifft meist den gesamten Darm, sodass die Schmerzen nicht auf einen Punkt zu lokalisieren sind.

Auch über Bauchschmerzen bei Corona wurde berichtet, vor allem in Zusammenhang mit Übelkeit und Erbrechen. Lebensmittelunverträglichkeit Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (CED) Zu diesen Erkrankungen gehören Morbus Crohn und Colitis ulzerosa. Typisch sind in Schüben auftretende, diffuse Bauchschmerzen mit Verdauungsbeschwerden durch schwere Entzündungen des Darms.

  • Als Koprostase werden Kotsteine bezeichnet.
  • Betroffen sind vor allem alte Menschen, die zu wenig Flüssigkeit zu sich nehmen.
  • Es kommt zu extrem hartem Stuhlgang, der nur schwer durch den Darm transportiert werden kann.
  • Das verursacht starke Schmerzen und kann im schlimmsten Fall zum Darmverschluss führen.

Der Darmverschluss (Ileus) kann in zwei Formen eingeteilt werden. Die mechanische Form tritt bei Einengung des Darms durch Tumor, Narbengewebe oder ähnliches auf. Die paralytische Form wird durch eine Lähmung der natürlichen Darmbewegung ausgelöst, meist im Rahmen einer anderen Erkrankung.

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Es kommt zu starken Bauchschmerzen mit Übelkeit und Erbrechen, da der Darminhalt nicht mehr nach unten abtransportiert werden kann. Als Aortenaneurysma bezeichnet man die Aussackung der Hauptschlagader. Diese Erweiterung kann sich im Bauchbereich befinden und birgt die Gefahr, dem hohen Druck der Schlagader nachzugeben und zu reißen.

Besonders Männer und RaucherInnen gehören zur Risikogruppe für Bauchaortenaneurysmen, ihnen steht ab dem 65. Lebensjahr eine Vorsorgeuntersuchung mittels Ultraschall zu. Eine Ruptur des Aneurysmas verursacht typischerweise plötzliche, starke Bauchschmerzen mittig bis diffus im Bauch, die in die Flanken ausstrahlen können.

Auch Rückenschmerzen werden häufig beschrieben. Der Blutdruck fällt schnell ab und im Bauch ist eine pulsierende Raumforderung tastbar. Ein rupturiertes Aortenaneurysma ist ein absoluter Notfall. Die Mesenterialarterien sind die Gefäße, die den Darm mit sauerstoffreichem Blut versorgen. Sie gehen direkt von der Bauchschlagader ab.

Als Mesenterialischämie bezeichnet man einen akuten Verschluss dieser Gefäße, eine Art Schlaganfall des Darms. Dieser ist nun nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt. Es kommt zu Beginn zu diffusen, krampfartigen Bauchschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.

Wie lange darf man bei einer Blinddarmentzündung warten?

Blinddarmentzündung – Ab wann muss ich zum Arzt? Auf Welcher Seite Ist Der Blinddarm

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Die Blinddarmentzündung ist keine Krankheit, die man unterschätzen sollte. Sobald man verdächtige Symptome hat, sollte man unverzüglich zum Arzt oder ins Krankenhaus, Wird die Blinddarmentzündung nicht so schnell wie möglich behandelt, können die Auswirkungen im schlimmsten Fall zum Tod führen. Deshalb möchte ich aufzeigen, was eine Blinddarmentzündung ist und wie man damit umzugehen hat.

Was verschlimmert eine Blinddarmentzündung?

Eine Blinddarmentzündung kann man nicht selbst behandeln. Haben Sie den Verdacht, dass Sie oder Ihr Kind einen entzündeten Wurmfortsatz haben, sollten Sie nicht zu lange warten. Lassen Sie es abklären. Bei Schmerzen im Unterbauch – häufig auf der rechten Seite, aber nicht immer – liegt der Verdacht auf Blinddarmentzündung nahe, besonders, wenn eins oder mehrere der folgenden Symptome hinzukommen: • Verstärkung der Schmerzen durch Anheben des rechten Beins • Fieber • Durchfall oder Verstopfung • Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen Übrigens können auch Schmerzen im Oberbauch durch eine Blinddarmentzündung ausgelöst werden.

  • Bis zur Untersuchung ist es wichtig, keine Wärme anzuwenden, da dies die Entzündung nur verschlimmert.
  • Wenn es geht, sollten Sie auf Schmerzmittel verzichten, da sonst unter Umständen die typischen Schmerzzeichen bei der Untersuchung fehlen und die Diagnose und die zügige Therapie verschleppt werden.

Durch eine körperliche Untersuchung – typisch ist der Druckschmerz im rechten Unterbauch – und allenfalls durch ein Blutbild kann die Diagnose in den meisten Fällen gesichert werden. Ist es eine Bilddarmentzündung, wird der Blinddarm meistens operativ entfernt – nur in leichten Fällen kann eine Therapie mit Antibiotika versucht werden.

Wann zum Arzt bei Schmerzen im rechten Unterbauch?

Wann sind Unterleibsschmerzen gefährlich? – Dauern die Schmerzen im Unterleib längere Zeit an oder sind sie sehr stark, sollte der Arzt aufgesucht werden. Dies gilt insbesondere dann, wenn zusätzliche Symptome wie Fieber, Erbrechen, Übelkeit, eine harte und angespannte Bauchdecke oder Blut im Stuhl oder Urin auftreten.

Wie lange muss man bei einer Blinddarmentzündung im Krankenhaus bleiben?

Nach der Operation – Nach der Operation ist meist ein Krankenhausaufenthalt von zwei Tagen notwendig. Vor der Entlassung werden nochmals eine Blutentnahme und meist eine Ultraschalluntersuchung durchgeführt. Wenn diese Untersuchungen keine Auffälligkeiten ergeben, steht der Entlassung aus dem Krankenhaus nichts mehr im Wege.War der Wurmfortsatz sehr stark entzündet, verlängert sich der Aufenthalt eventuell um wenige Tage, da ggf.

Ein Fortführen der Antibiotikatherapie notwendig ist. Der Hautfaden ist in den meisten Fällen resorbierbar und muss nicht gezogen werden. Arbeitsunfähigkeit besteht für etwa sieben bis zehn Tage. Alle relevanten Ansprechpartner und Kontaktdaten für Rückfragen auf einen Blick. Mitarbeiter ansehen Informationen für Angehörige und Patienten rund um Ihren Aufenthalt sowie die Vor- und Nachbereitung auf eine Operation.

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Kann man durch Stress eine Blinddarmentzündung bekommen?

Kann man durch Stress eine Blinddarmentzündung bekommen? – Weitere Untersuchungen – Bei Kindern, schwangeren Frauen und älteren Menschen ist die Diagnose Blinddarmentzündung oft schwieriger, da die Symptome nicht immer eindeutig sind. Dann ist eine Urinuntersuchung sinnvoll, um Erkrankungen von Nieren und Harnwegen als Ursache der Beschwerden auszuschließen.

  • Auch bildgebende Verfahren helfen bei unklarer Diagnose weiter, um eine Blinddarmentzündung zu erkennen: Im (Sonografie) zeigt sich eine Blinddarmentzündung als Schatten im Bild.
  • Die Sonografie alleine reicht aber nicht, um eine Appendizitis sicher auszuschließen.
  • In komplizierten Fällen, in denen die Symptome nicht eindeutig zuzuordnen sind und zudem mit Komplikationen zu rechnen ist, ist manchmal eine ratsam.

Gynäkologische Erkrankungen wie Eierstock- oder Eileiterentzündung rufen zum Teil ähnliche Symptome wie eine Blinddarmentzündung hervor. Deshalb ist bei Frauen mit Verdacht auf eine Appendizitis eine gynäkologische Untersuchung ratsam. Letzte Gewissheit bei unsicherer Appendizitis-Diagnose bringt aber nur eine Bauchspiegelung (Laparoskopie): Der Blick ins Innere des Bauchraums lässt den Arzt eindeutig erkennen, ob eine Blinddarmentzündung vorliegt oder nicht.

  • Wenn ja, lässt sich das entzündete Gewebe im Rahmen der Bauchspiegelung auch gleich entfernen (laparoskopische ).
  • Eine Entzündung des Wurmfortsatzes (Blinddarmentzündung) entsteht meist dadurch, dass die Verbindung zwischen Blinddarm und Wurmfortsatz verstopft.
  • Dieser Verschluss entsteht zum Beispiel durch Kotsteine (verhärteter Kot), seltener durch Fremdkörper wie Kirsch- oder Melonenkerne.

Dann stauen sich Sekrete im Appendix, wodurch sich Dickdarm-Bakterien dort gut vermehren und die Entzündung auslösen. Auch wenn der Wurmfortsatz ungünstig liegt und beispielsweise abknickt, stauen sich Sekrete darin unter Umständen an und rufen eine Entzündung hervor.

Nur sehr selten sind Tumoren oder Darmwürmer für eine Blinddarmentzündung verantwortlich. Faktoren wie Stress spielen bei einer Blinddarmentzündung normalerweise keine Rolle. Manchmal begleitet die Appendizitis chronisch-entzündliche-Darmerkrankungen (Morbus Crohn, Colitis ulcerosa). Die Entzündung breitet sich in diesen Fällen vom Ursprungsort (primären Entzündungsherd) auf den Wurmfortsatz aus.

Auch bakterielle Infektionen kommen als Ursache einer Appendizitis infrage. Sie betreffen verschiedene Darmabschnitte, darunter auch den Appendix. Zur Behandlung einer Blinddarmentzündung ist in der Regel eine Operation erforderlich: Dabei entfernt der Chirurg den entzündeten Wurmfortsatz ( Appendektomie ).

  1. Mediziner behandeln eine Blinddarmentzündung heute nur noch selten ohne Operation, also alleine durch Verzicht auf Nahrung, Bettruhe und Antibiotika.
  2. Neuere Studien zeigen aber, dass bei einer leichten, unkomplizierten Appendizitis unter Umständen zunächst eine Antibiotikatherapie unter stationärer Überwachung möglich ist.

Allerdings kommt es danach häufiger zu Rückfällen und die Operation gilt deshalb weiterhin als wirksamere Therapie. Für die Blinddarm-Operation stehen zwei Methoden zur Verfügung: die klassische Appendektomie mit einem großen Bauchschnitt () und die minimalinvasive (laparoskopische) Methode.

  • Beide finden unter Vollnarkose statt und dauern etwa 20 Minuten.
  • Meist erfolgt die Operation schon frühzeitig im akuten Stadium, in der Regel innerhalb von zwölf bis 24 Stunden nach Diagnosestellung.
  • Hingegen ist bei einem komplizierten Verlauf mit Perforation eine sofortige Operation erforderlich.
  • In der Regel erhalten Betroffene ab dem Zeitpunkt der Diagnose und während der Operation vorbeugend Antibiotika.

Bei einer unkomplizierten Appendizitis ist es nicht erforderlich, diese nach der Operation fortzusetzen. Unbedingt erforderlich ist eine fortgesetzte Antibiotika-Behandlung hingegen, wenn der Blinddarm bereits perforiert ist.

Kann eine Blinddarmentzündung schleichend kommen?

Kann eine Blinddarmentzündung von alleine weggehen? – Das Tückische an einer Blinddarmentzündung ist: Nur selten treten die Symptome gemeinsam auf, häufig verspürt der Patient einfach nur diffuse Beschwerden, die sich auch über Tage hinweg entwickeln können.

Wie schnell verschlimmert sich eine Blinddarmentzündung?

Bauchschmerzen und Übelkeit können Erstsymptome einer Blinddarmentzündung sein. Eine Blinddarmentzündung betrifft den sogenannten Wurmfortsatz (Appendix), ein zirka 8-10 cm langes und 1 bis 1,5 cm im Durchmesser messendes Darmstück, das dem Blinddarm entspringt, einem Darmabschnitt im rechten Unterbauch am Übergang vom Dünndarm zum Dickdarm.

  • Eine Blinddarmentzündung kann sich innerhalb kürzester Zeit verschlimmern: starke Schmerzen im rechten Unterbauch, Übelkeit und Fieber treten dann auf.
  • Eine chirurgische Entfernung des entzündeten Darmgewebes ist unumgänglich, andernfalls würde der Wurmfortsatz anschwellen und platzen – eine bakterielle Blutvergiftung ( Sepsis ) kann die Folge sein.

Rund 8% der Bevölkerung erkranken im Laufe ihres Lebens an einer Blinddarmentzündung. Grundsätzlich kann die Entzündung des Wurmfortsatzes in jedem Lebensabschnitt auftreten, gehäuft geschieht dies aber im Alter zwischen 10 und 30 Jahren. Die Entfernung des Wurmfortsatzes gehört zu den am häufigsten praktizierten Bauchoperationen und ist daher als Routineeingriff anzusehen.

Während des menschlichen Verdauungsprozesses werden die zerkleinerten und durch die Magensäure vorverdauten Speisen in verschiedenen Darmabschnitten verarbeitet. Erst werden den Lebensmitteln die Nährstoffe entzogen, die unser Körper braucht, später werden die übriggebliebenen Speisereste eingedickt und als Kot schließlich ausgeschieden.

Innerhalb dieses Prozesses ist es vollkommen normal, dass Teile des Stuhls immer wieder in den Wurmfortsatz dringen, für gewöhnlich werden sie aber nach kurzer Zeit zurück in den Blinddarm geführt. Der Grund einer Infektion des Wurmfortsatzes liegt meist in der Fehlfunktion dieser Rückführung aus dem Wurmfortsatz in den Rest des Darms.

Entweder ist der Teil des Darms abgeknickt oder stark eingedickter Kot oder andere Fremdkörper wie zum Beispiel Kerne versperren den Durchgang. Durch diese Blockade bleiben die Verdauungsprodukte im Wurmfortsatz stecken, enthaltene Bakterien können sich ungehindert vermehren und somit eine Entzündung auslösen.

In seltenen Fällen löst sich das Problem von selbst, indem sich der Wurmfortsatz doch noch entleert und die Entzündung wieder abheilt. In den allermeisten Fällen äußert sich die Infektion aber in Form folgender Symptome:

Bauchschmerzen, die erst diffus sind, sich dann aber innerhalb weniger Stunden oft in den rechten Unterbauch verlagern Appetitlosigkeit Übelkeit bis hin zum Erbrechen Die Körpertemperatur gemessen unter der Achsel und rektal unterscheidet sich um etwa 1 °C

Da die Verdauungsprodukte viele Bakterien enthalten, schreitet die Entzündung in der Regel zügig voran (24-48 Stunden), die Darmwand wird dabei zunehmend geschädigt, der Wurmfortsatz schwillt an. Die Schmerzen, die anfangs noch diffus waren, treten in dieser Zeit vermehrt, teilweise auch krampfartig im rechten Unterbauch unterhalb des Nabels auf.

  1. Häufig verschlimmern sie sich noch beim Husten, Gehen und wenn äußerlicher Druck auf die entsprechende Bauchregion ausgeübt wird.
  2. Schreitet die Infektion ungehindert voran, platzt der entzündete Darmabschnitt im schlimmsten Fall und der infektiöse Inhalt verteilt sich im gesamten Bauchraum.
  3. In diesem Fall spricht man von einem Blinddarmbruch bzw.

einer Perforation. Sollten die Bakterien nach einer solchen Perforation nicht schnellstmöglich in einer Notfallbehandlung eingedämmt werden, kommt es zu einer Bauchfellentzündung, einer für den Patienten lebensgefährlichen Infektion. Um diese Entwicklung bis hin zum Blinddarmbruch zu vermeiden, sollten Patienten zunehmende Schmerzen im rechten Unterbauch niemals auf die leichte Schulter nehmen und im Zweifelsfall beim Arzt oder Chirurgen vorstellig werden.

  1. Der Arzt kann mithilfe verschiedener Druck- und Klopftechniken den Bauch äußerlich abtasten, um Hinweise auf eine Entzündung des Wurmfortsatzes zu erhalten.
  2. Die Entzündungswerte im Blutbild sind meistens deutlich erhöht.
  3. Häufig nutzt er außerdem ein Ultraschall-Gerät, um seine Diagnose abzusichern.
  4. Besteht eine Entzündung, erscheint der betroffene Darmabschnitt auf dem Monitor durch eine angeschwollene Wand dicker als gewöhnlich.
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Seltener nutzt der Arzt auch eine Computertomographie (CT), um eine eindeutige Diagnose zu erstellen. Frauen sollten darüber hinaus auch gynäkologisch untersucht werden, da eine Zyste oder eine Eileiterschwangerschaft ähnliche Symptome auslösen können.

  • Eine eindeutige Diagnose ist bei Schwangeren und Senioren häufig schwieriger zu erstellen.
  • Durch die Schwangerschaft sind die inneren Organe sowie auch der Wurmfortsatz in ihrer Lage leicht verschoben und daher schwieriger zu lokalisieren.
  • Ältere Menschen reagieren auf die Symptome hingegen oft weniger, sodass die Entzündung bei diesen Personengruppen mitunter erst in einem späten Stadium erkannt wird, wodurch Perforationen mit der Gefahr einer Bauchfellentzündung wahrscheinlicher werden.

Der entzündete Darmabschnitt muss chirurgisch entfernt werden. Dies geschieht während einer rund 20-40- minütigen Operation unter Vollnarkose, Der Arzt kann bei der Behandlung zwischen 2 Operationsverfahren wählen.

Entweder entscheidet er sich für einen minimal-invasiven Eingriff. Das heißt, dass der Operateur 3 kleine Schnitte (1-2 cm) unterhalb des Bauchnabels im Unterbauch und auf Höhe der Schamhaare setzt, durch die er mithilfe feinster medizinischer Geräte operiert und den Eingriff mittels Kamera an einem Monitor durchführt. Oder er öffnet die Bauchdecke durch einen 2 bis 5 cm langen Schnitt und hat dann direkte Sicht auf den entzündeten Bereich. In allen Fällen können bei schwer fortgeschrittenen Entzündungen oder beim Blinddarmdurchbruch auch größere Schnitte notwendig werden. In vielen Fällen wird kurzfristig vor der Operation einmalig auch ein Antibiotikum verabreicht (Perioperative Antibiotikaprophylaxe). In schweren Fällen, insbesondere bei einer Bauchfellentzündung, wird die Antibiotikatherapie auch nach der Operation über mehrere Tage verabreicht.

Welches Verfahren (ob offen / konventionell oder laparoskopisch / Kameramethode) angewendet wird, wird der/die behandelnde Chirurg/in nach Analyse der Situation in Absprache mit dem Patienten entscheiden.

Ärztliche Abklärung : Treten mehrere Symptome auf, sollte der Betroffene schnell reagieren und einen Arzt aufsuchen, um ein Fortschreiten der Entzündung zu verhindern. Schonkost : Am Tag der Operation muss der frisch versorgte Darm geschont werden. Daher gibt es nur Tee zu trinken, auch am 2. und 3. Tag steht leichte Kost, häufig Zwieback und Suppe, auf dem Speiseplan. Körperliche Schonung : Nach 2 bis 5 Tagen kann der Patient das Krankenhaus in der Regel wieder verlassen, zirka 2 Wochen lang sollte er aber zu Hause bleiben und anstrengende körperliche Aktivitäten meiden. Bis zur vollständigen Heilung der Bauchwand können 3 Monate vergehen, in denen der Patient vor allem nach der offenen (konventionellen) Operationstechnik keine schweren Gegenstände heben sollte.

Ist eine Blinddarmentzündung ein Notfall?

Wir schnell muss man reagieren? – Allgemein entwickelt sich eine Blinddarmentzündung meist akut innerhalb weniger Stunden und muss in der Regel rasch operiert werden. Denn wird zu lange zugewartet, so besteht die Gefahr eines Darmdurchbruchs (Perforation) der Entzündung mit Bildung einer lebensgefährlichen Bauchfellentzündung,

Kann eine Blinddarmentzündung von selbst heilen?

Wie lange dauert eine Blinddarmreizung? – Eine akute Blinddarmreizung dauert oft nur wenige Tage – die zweifellos unangenehm werden, da sich die Beschwerden in den ersten Tagen oft verschlimmern. Manchmal steigert sich eine Reizung zu einer Entzündung, die dann behandelt werden muss.

Wie lange dauert es bis zu einem Blinddarmdurchbruch?

Blinddarmentzündung (Appendizitis) – DEXIMED – Deutsche Experteninformation Medizin Den ersten Abschnitt des Dickdarms bezeichnet man als Blinddarm. Hier befindet sich eine kleine, blind endende Ausstülpung, der Wurmfortsatz (die Appendix) des Blinddarms. Entzündung des Wurmfortsatzes des Blinddarms Bei der akuten Appendizitis handelt es sich um eine plötzlich auftretende Entzündung des Wurmfortsatzes (Appendix) des Blinddarms. Früh im Verlauf zeigen sich meist Schmerzen im Bereich des Bauchnabels. Typischerweise verlagern sich die Schmerzen innerhalb von 12 Stunden in den rechten Unterbauch.

Übliche Symptome sind Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen. Häufig tritt leichtes Fieber in Höhe von etwa 38 ºC auf. Je nach Patientenalter und genauer Lage der Appendix in der Bauchhöhle können die Symptome einer akuten Blinddarmentzündung jedoch stark variieren. Bei älteren Patient*innen oder auch sehr kleinen Kindern sind die Beschwerden häufig weniger ausgeprägt und eher diffus, bei einer Schwangerschaft können die Schmerzen aufgrund einer Verschiebung des Blinddarms an anderer Stelle auftreten.

Die Blinddarmentzündung ist in Deutschland eine der häufigsten Ursachen für einen Krankenhausaufenthalt. Ein Drittel aller Blinddarmoperationen wird bei Kindern und Jugendlichen (5–19 Jahre) vorgenommen. Bezieht man auch die jungen Erwachsenen (bis 29 Jahre) ein, so entfallen auf diese Bevölkerungsgruppe 56 % aller Blinddarmentfernungen. Dickdarm mit Blinddarm Der Blinddarm ist eine blind endende Ausstülpung am Anfang des Dickdarms und liegt in der Regel in der rechten unteren Bauchregion. Die Appendix gilt als Reservoir für Darmbakterien, z.B. zur Wiederbesiedelung nach einer Antibiotikaeinnahme oder Darminfektion, sowie als Ursprung von Stammzellen im Dickdarm.

Man geht davon aus, dass eine Blinddarmentzündung entsteht, wenn der enge Eingang zum Wurmfortsatz verstopft ist. Häufig geschieht dies durch Kotreste oder Fremdkörper. Im Wurmfortsatz befindlicher Schleim wird nicht abgeführt, was einen Druckanstieg bewirkt. Dies kann die Blutzufuhr zum Wurmfortsatz herabsetzen, sodass Bakterien ideale Bedingungen für eine Infektion vorfinden.

Möglicherweise haben Personen, die ballaststoffarme Nahrung zu sich nehmen, ein erhöhtes Risiko. Häufig weisen Patient*innen eine typische Krankengeschichte (Anamnese) auf. Durch die ärztliche Untersuchung von Bauch und Enddarm kann häufig bereits entschieden werden, ob eine stationäre Aufnahme erforderlich ist.

  1. Es gibt verschiedene spezielle Methoden, mit denen Ärzt*innen die oft typischen Schmerzpunkte eingrenzen können.
  2. Sind die Symptome klar, lässt sich die Diagnose nach der körperlichen Untersuchung mit hoher Wahrscheinlichkeit stellen.
  3. Ist dies aber nicht der Fall, können zur Diagnosesicherung Blut- und Urinuntersuchungen durchgeführt werden sowie bei Bedarf auch eine, MRT- oder CT-Untersuchung.

Ist nach der Untersuchung nicht sicher, ob eine Appendizitis vorliegt, werden die Patient*innen meist vorübergehend im Krankenhaus beobachtet. In anderen Fällen wird je nach Schwere der Symptome möglicherweise entschieden, eine Operation durchzuführen, um beurteilen zu können, ob der Wurmfortsatz entfernt werden muss.

  1. Unbehandelt kommt es nach 1–2 Tagen zu einem Blinddarmdurchbruch, d.h., der Wurmfortsatz platzt.
  2. Dabei kann der Inhalt des Darms samt Bakterien in die Bauchhöhle gelangen.
  3. Dies ist ein Notfall, der umgehend behandelt werden muss! Die starken Bauchschmerzen können zunächst schlagartig nachlassen.
  4. Nach einigen Minuten bis Stunden verschlechtert sich der Zustand der Patient*innen jedoch zusehends.

Typische Symptome sind steigendes Fieber und massive, anhaltende Schmerzen. Außerdem kann es in der Nähe des Blinddarms zur Bildung von Eiter (Abszess) kommen. Ohne Therapie kann es innerhalb von 48 Stunden zum Absterben und/oder zum Durchbruch der Appendix kommen.

  • Daher wird der Wurmfortsatz möglichst innerhalb von 24 Stunden chirurgisch entfernt, entweder durch eine herkömmliche Operation oder durch eine operative Bauchspiegelung,
  • Der laparoskopische Eingriff ist heutzutage die bevorzugte Methode.
  • Eine Therapie mit kann in verschiedenen Situationen zum Einsatz kommen: Liegt eine eitrige Entzündung oder ein Durchbruch der Appendix vor, werden Antibiotika eingesetzt.

Antibiotika vor einer Operation reduzieren die Häufigkeit späterer Wundinfektionen. Unkomplizierte Fälle können zunächst auch nur mit Antibiotika behandelt werden. Eine Operation kommt dann erst bei erfolgloser Therapie zum Einsatz. Eine unkomplizierte Blinddarmentzündung verläuft in der Regel ohne größere Probleme.

Markus Plank, MSc BSc, Medizin- und Wissenschaftsjournalist, Wien

Dieser Artikel basiert auf dem Fachartikel, Nachfolgend finden Sie die Literaturliste aus diesem Dokument.

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: Blinddarmentzündung (Appendizitis) – DEXIMED – Deutsche Experteninformation Medizin

Kann eine Blinddarmentzündung schleichend kommen?

Kann eine Blinddarmentzündung von alleine weggehen? – Das Tückische an einer Blinddarmentzündung ist: Nur selten treten die Symptome gemeinsam auf, häufig verspürt der Patient einfach nur diffuse Beschwerden, die sich auch über Tage hinweg entwickeln können.

Was kann man gegen Blinddarm Schmerzen machen?

Ohne Behandlung wird es lebensgefährlich – Thomas Wilhelm, Chefarzt der Allgemein-, Gefäß- und Visceralchirurgie am St. Vinzenz-Hospital in Köln warnt: „Unbehandelt können lebensbedrohliche Folgen auftreten.» Darum sollten Sie auf diese Symptome achten: 1.

2. Übelkeit3. Fieber4. Erbrechen5. Appetitlosigkeit

Der Darm – Ratgeber (Anzeige) Wer einen Verdacht auf Appendizitis hat, sollte direkt zum Arzt gehen. Handelt es sich lediglich um eine leichte Entzündung, genügen unter Umständen leichte Kost, viel Tee trinken und sich ausruhen. Bei einer akuten Entzündung muss der Wurmfortsatz möglichst schnell entfernt werden, sagt der Experte.