Ab Wann Welcher Kindersitz?

Ab Wann Welcher Kindersitz
Die Kindersitz-Gruppen der Hersteller – Die Hersteller von Kindersitzen fassen die von der EU definierten Klassen häufig in Kindersitz-Gruppen zusammen. Grund: Die meisten Kindersitze werden von den Herstellern als sogenannte «mitwachsende» Kindersitze mit einem Gurtverlauf sowohl für den Beckengurt als auch für den Diagonalgurt konzipiert.

Kindersitz-Gruppe Gewicht des Kindes Alter
0/0+ (Babyschale) bis 13 kg bis 15 Monate
0/1 bis 18 kg bis 3 Jahre
1 9 – 18 kg 9 Monate – 3 Jahre
2/3 15 – 36 kg 3 – 12 Jahre
1/2/3 9 – 36 kg 9 Monate – 12 Jahre

Wann darf Kind auf Sitzerhöhung?

Ab wann darf ein Kind die Sitzerhöhung nutzen? – Ob ein Kind auf einer Sitzerhöhung Platz nehmen darf, hängt vom verwendeten Modell ab. Ist die Sitzerhöhung nach der Kindersitznorm UN ECE Reg.44 zertifiziert, gilt ein Mindestgewicht von 15 Kilogramm,

Wann Kindersitz Klasse 1?

Kindersitze Gruppe 1 (9-18 kg) im Test & Vergleich Ab Wann Welcher Kindersitz 17.03.2020 — Kindersitze werden der alten, aber immer noch gültigen Norm ECE R44 zufolge in Gewichtsgruppen eingeteilt. Sitze der Gruppe 1 sind geeignet für Kinder mit einem einem Gewicht von 9 bis 18 Kilo (entspricht etwa einem Alter von neun Monaten bis vier Jahren). Die wichtigsten Infos!

Ausgewählte Produkte in tabellarischer Übersicht

Maxi-Cosi PebblePlus (45-75 cm)
Britax Römer Baby-Safe i-Size (40-83 cm)
Recaro Privia Evo (-13 kg)
Britax Römer Kidfix III M (15-36 kg)
Maxi-Cosi Rodifix Air Protect (15-36 kg)
Cybex Solution Z-Fix (15-36 kg)
Recaro Monza Nova 2 Seatfix (15-36 kg)
Heyner Maxifix Aero (15-36 kg)
Hauck Bodyguard Pro (15-36 kg)

Der Folgesitz nach der ist in der Regel der Gruppe-1-Kindersitz. Er ist geeignet für Kinder mit einem Gewicht von neun bis 18 Kilo – das entspricht einem Alter von etwa neun Monaten bis vier Jahren. Eine Empfehlung nach Körpergröße gibt es bei den Kindersitz-Gruppen nicht.

  1. Deshalb: Um sicherzugehen, dass der Sitz auch wirklich passt, ist ein Probesitzen mit dem Kind vor dem Kauf unerlässlich.
  2. Beim Gruppe-1-Sitz können Eltern zwischen zwei Lösungen entscheiden: Dem «klassischen» Kindersitz, der vorwärtsgerichtet montiert wird oder einem sogenannten Reboarder, mit dem die Kleinen – wie bei der Babyschale – weiterhin rückwärtsgerichtet fahren.

Letzteres erfreut sich immer größerer Beliebtheit, denn bei Babys und Kleinkindern ist die Nackenmuskulatur noch nicht voll ausgebildet. Bei einem in einem vorwärtsgerichteten Sitz leidet so die Halswirbelsäule erheblich. Die neue Kindersitz-Norm R129 (i-Size) schreibt das rückwärtsgerichtete Fahren deswegen bis zu einem Alter von 15 Monaten sogar vor.

Allgemein gilt: Wenn möglich sollten die Kinder so lange wie möglich entgegen der Fahrtrichtung transportiert werden. Wer flexibel bleiben will, kann einen drehbaren Reboarder anschaffen, bei dem zwischen rückwärts- und vorwärtsgerichtetem Fahren gewechselt werden kann (z.B. Britax Römer Dualfix i-Size).

Gruppe-1-Sitze – egal ob rückwärts- oder vorwärtsgerichtet – verfügen in der Regel über ein eigenes Fünfpunkt-Gurtsystem, mit dem das Kind im Sitz gesichert wird. Der Sitz selbst kann über den Dreipunktgurt des Fahrzeugs oder Isofix und Toptether fixiert werden – wobei letzteres als sicherer gilt.

  • Bei Isofix handelt es sich um Rastarme am Kindersitz, die an den entsprechenden Punkten im Fahrzeug eingerastet werden.
  • Der Toptether ist ein zusätzlicher Sicherungsgurt an der Rückseite des, der am vorgesehenen Befestigungspunkt im Fahrzeug eingehakt wird.
  • Moderne Autos verfügen serienmäßig sowohl über Isofix- als auch über Toptether-Punkte – im Zweifelsfall hilft die Bedienungsanleitung des Fahrzeugs weiter.

Handelt es sich beim Gruppe-1-Sitz um einen Reboarder, befindet er sich meist auf einer breiten Basis, die wiederum mit Isofix und einem zusätzlichen Standfuß gesichert wird (z.B. Recaro Zero.1 Elite). Das alles klingt am Anfang etwas verwirrend, aber am Kindersitz befinden sich in der Regel Aufkleber und Hinweise, die anzeigen wie der jeweilige Sitz im Auto installiert wird.

  • Ob er für das Fahrzeug geeignet ist, lässt sich der beiliegenden Typenliste entnehmen.
  • Am besten probt man vor der Kaufentscheidung einmal das Einsetzen des Sitzes in das eigene Auto.
  • Gruppe-1-Sitze verfügen über verschiedene Funktionen, um die Sitzposition des Kindes anzupassen.
  • So sollte zum Beispiel unbedingt zu einem Sitz mit Neigungsverstellung gegriffen werden.

Dieser ermöglicht dem Kind eine leicht liegende Position, das ist wichtig auf längeren Autofahrten. Sollte das Kind einschlafen, bleibt es dadurch im geschützten Bereich des Kindersitzes. In einer aufrechten Position würde das Kind beim Einschlafen mit dem Oberkörper nach vorne kippen und aus dem Kindersitz herausragen.

  1. Bei einem Seitenaufprall wäre der Kopf dann ungeschützt.
  2. Für die optimale Passform sind Sitze der Gruppe 1 an der Rückseite in der Größe verstellbar.
  3. Mit der Verstellung verschiebt sich auch das Gurtsystem im Sitz.
  4. Hier ist es wichtig, darauf zu achten, dass der Ansatz des Gurtes direkt über der Schulter des Kindes liegt – dann ist der Sitz richtig eingestellt.

Da besonders Kleinkinder schnell wachsen, sollte die Einstellung regelmäßig kontrolliert und nachjustiert werden. Beim Kauf sollten Eltern aber auch immer berücksichtigen, dass der Sitz zum Kind passen muss. Idealerweise wird seine Sicht durch die Seitenwangen nicht zu sehr eingeschränkt – auch hier ist ein vorheriges Probesitzen wieder unerlässlich.

  1. Wer auf Nummer sichergehen will, nimmt auch die Polsterung einmal unter die Lupe und löst die Bezüge: Einige Sitze bieten ein Belüftungssystem, dass Schwitzen vorbeugen soll.
  2. Erweiterte Sicherheitsfunktionen bieten Gruppe-1-Sitze zum Beispiel über besondere Polsterungen oder zusätzlichen Seitenaufprallschutz.

Die Alternative zum Gruppe-1-Sitz ist der Gruppe-1-2-3-Sitz. Er kann nach der Babyschale bis zum Ende der Kindersitzpflicht (12 Jahre oder 150 Zentimeter) genutzt werden. Dabei ist der Sitz im übertragenden Sinne ein Gruppe-1- und Gruppe-2/3-Sitz in einem: Sobald das Kind 18 Kilo wiegt, kann das Fünfpunktgurt-System ausgebaut und die Kopfstütze weiter verstellt werden, sodass er wie ein Gruppe-2/3-Sitz genutzt werden kann.

  1. Einige Sitze verfügen anstelle des Gurtsystems über einen Fangkörper.
  2. Der Vorteil des «reinen» Gruppe-1-Sitzes ist, dass er genauer auf Kleinkinder zugeschnitten ist und damit eine bessere Passform bietet, die letztendlich mehr Sicherheit bedeutet.
  3. Sobald das Kind das Maximalgewicht von 18 Kilo erreicht hat, kann auf einen Gruppe-2/3-Sitz umgestiegen werden.

: Kindersitze Gruppe 1 (9-18 kg) im Test & Vergleich

Wie lange benutzt man den Maxi Cosi?

4. Tipp: Sicherer Einsatz von Babyschalen – Um sicherzustellen, dass dein Kind in der Babyschale optimal geschützt ist, solltest du die folgenden Tipps bei der Verwendung beachten: Ab Wann Welcher Kindersitz Quelle: iStock.com/RichLegg Der Kleinkindersitz sollte immer rückwärtsgerichtet in das Fahrzeug gesetzt werden.

Setze den Kleinkindsitz immer rückwärtsgerichtet in das Fahrzeug. Schalte einen eventuell vorhandenen Airbag auf dem Platz mit dem Maxi-Cosi ab. Für zusätzlichen Komfort und Schutz vor anderen Einflüssen sorgst du mit Zubehör wie einem Sonnenschutz, Insektenschutz, einer Winterdecke sowie einem Regenschutz für den Transport zwischen Haustür und Auto.

Wie lange darf man in einer Babyschale sitzen? Die Nutzungsdauer einer Babyschale ist von verschiedenen Faktoren wie der Größe beziehungsweise dem Gewicht deines Kindes abhängig. Grundsätzlich kannst du Babyschalen wie einen Maxi-Cosi bis zu einem Körpergewicht von etwa 13 Kilogramm oder einem Alter von rund 15 Monaten nutzen. Genaue Informationen erhältst du in unserer Kindersitz-Beratung, Wann ist eine Babyschale zu klein? Dies ist vom jeweiligen Modell und der zugrundeliegenden Zulassungsnorm abhängig. Generell gilt jedoch: Sollten zwischen der Kopfoberseite und dem oberen Ende des Maxi-Cosis nur noch rund 2 Zentimeter Puffer vorhanden sein, musst du auf eine größere Variante umsteigen. Wir haben alle Informationen zur richtigen Wahl von Kinder-Autositzen für dich zusammengefasst. Haben Kindersitze ein Verfallsdatum? Kindersitze können nicht unbegrenzt lange verwendet werden: Im Laufe der Zeit kommt es aufgrund von Alterungsprozessen und Witterungseinflüssen zur Materialermüdung. Deswegen kann – abhängig von Modell und Hersteller – nach einigen Jahren kein optimaler Schutz mehr gewährleistet werden. Die entsprechenden Zeiten kannst du der Bedienungsanleitung entnehmen oder beim Hersteller erfragen. Weitere nützliche Informationen bietet dir zudem unser Ratgeber, Muss man einen Kindersitz nach einem Unfall austauschen? Nach einem Unfall solltest du sowohl Babyschalen als auch Kindersitze auf jeden Fall ersetzen: Durch die einwirkenden Kräfte kann es zu unsichtbaren Haarrissen im Material kommen. Diese führen dazu, dass der Sitz bei einem erneuten Unfall keinen ausreichenden Schutz mehr bietet. Wann du Babyschalen und Co. außerdem wechseln solltest, erfährst du in unserer Kindersitz-Beratung,

Bei der Wahl einer Babyschale bzw. eines Kindersitzes kannst du dich an verschiedenen Normen und Vorgaben orientieren. Die EU-Sicherheitsverordnung ECE R44/04 teilt die Modelle anhand von Gewichtsklassen ein:

Klasse 0: bis 10 kg (ca.1 Jahr) Klasse 0+: bis 13 kg (ca.1,5 Jahre) Klasse I: 9–18 kg (ca.1,5–4 Jahre) Klasse II: 15–25 kg (bis ca.7 Jahre) Klasse III: 22–36 kg (ca.7-12 Jahre)

Die ECE R129 bzw. i-Size-Norm teilt Kindersitze anhand der Körpergröße ein. Allerdings gibt es dabei keine einheitlichen Vorgaben, weshalb du auf die jeweiligen Herstellerangaben achten musst. Allgemein gilt es zudem – unabhängig von sonstigen Normen – diese Punkte zu beachten :

Der Kopf von Kleinkindern darf nicht über die Babyschale hinausragen, Von der Oberkante des Kopfes bis zum Rand der Babyschale müssen 2 cm Platz als Puffer vorhanden sein. Der Gurt muss auf Schulterhöhe sitzen, nicht am Hals! Zudem muss die Gurtlänge für einen guten Halt sorgen, ohne einzuschneiden.

UN ECE Reg.44/04: auch ECE R44/04; Norm bzw. EU-Sicherheitsverordnung, die Kindersitze anhand von Körpergewichtsklassen einteilt UN ECE Reg.129: auch ECE R129 oder als i-Size-Norm bezeichnet; Norm bzw. EU-Sicherheitsverordnung, die Kindersitze anhand der Körpergröße von Kindern einteilt i-Size-Norm: anderer Begriff für ECE R129; Norm bzw. EU-Sicherheitsverordnung, die Kindersitze anhand der Körpergröße von Kindern einteilt

Vertrauen ist gut, Recherche ist besser! Lars ist seit über 10 Jahren im E-Commerce als Redakteur unterwegs. Familie, Freunde und Kollegen schätzen ihn für sein handwerkliches Know-how und sein Wissen rund um Elektronik-Themen.

Welcher Sitz für 2 jährige?

Kindersitze zur Gurtmontage – Gurtmontierter Kindersitz mit Fangkörper © ÖAMTC/Stephan Huger Die meisten Sitze zur Gurtbefestigung haben eine Zulassung nach UN Reg.44 für Kinder ab 9 Kilo Körpergewicht und werden in Fahrtrichtung eingebaut (für einen optimalen Schutz beim Unfall ist eine Sicherung in Fahrtrichtung jedoch erst ab etwa 2 Jahren zu empfehlen).

Sie können in allen Fahrzeugen, die mit Dreipunktgurten ausgestattet sind, genutzt werden. Neben Modellen, in denen das Kind mit integrierten Hosenträgergurten angeschnallt wird, werden auch Produkte mit Fangkörpern angeboten. Wichtig zu wissen: Jeder Gurt hat eine Lose –, und deshalb dauert es nach dem Aufprall einen Moment, bis der Gurt straff gespannt ist und den Mitfahrer zurückhält.

Durch den dabei entstehenden Ruck erhöhen sich die Insassenbelastungen beim Unfall. Deshalb ist es wichtig, Gurte immer straff anzuziehen und im Auto keine dicken Jacken zu tragen.

Wie lange kann man Reboarder nutzen?

Wie lange sollte das Kind rückwärtsfahren? – Ab Wann Welcher Kindersitz Bis zum Alter von vier Jahren ist der rückwärtsgerichtete Sitz sicherer. Bild: Britax Römer Das Verhältnis von Kopf und Körper hat sich erst in einem Alter von vier Jahren vollständig ausgeglichen, Theoretisch sollten Kinder also auch bis zu einem Alter von vier Jahren rückwärts mitfahren.

Die Reboarder sind dementsprechend auf eine Nutzungsdauer bis zu einem Alter von vier Jahren ausgelegt. In der Praxis ist es aber häufig nicht umsetzbar, da viele Kinder irgendwann schlicht keine Lust mehr haben auf die Sitzposition entgegen der Fahrtrichtung. Hier gilt: Auch ein quengelndes Kind ist ein Sicherheitsrisiko (abgelenkter Fahrer), deswegen sollten Eltern darauf achten, dass sich das Kind im Sitz wohlfühlt.

Die AUTO BILD-Empfehlung lautet daher das Kind so lange es geht rückwärtsgerichtet zu transportieren, mindestens jedoch bis zu einem Alter von zwei Jahren,

Welcher Sitz ab 3 Jahren?

Die Kindersitz-Gruppen der Hersteller – Die Hersteller von Kindersitzen fassen die von der EU definierten Klassen häufig in Kindersitz-Gruppen zusammen. Grund: Die meisten Kindersitze werden von den Herstellern als sogenannte «mitwachsende» Kindersitze mit einem Gurtverlauf sowohl für den Beckengurt als auch für den Diagonalgurt konzipiert.

Kindersitz-Gruppe Gewicht des Kindes Alter
0/0+ (Babyschale) bis 13 kg bis 15 Monate
0/1 bis 18 kg bis 3 Jahre
1 9 – 18 kg 9 Monate – 3 Jahre
2/3 15 – 36 kg 3 – 12 Jahre
1/2/3 9 – 36 kg 9 Monate – 12 Jahre

Wann Kind 125 cm?

Kindergrößen-Tabelle für Kleidung

Alter des Kindes DE-Größen ø Mögliche Körpergröße
5 Jahre 122 113,8 – 121,8 cm
6 Jahre 128 120,1 – 128,4 cm
7 Jahre 134 125,9 – 134,4 cm
8 Jahre 140 132,4 – 139,3 cm