Welche Sprossen Sind Am Gesündesten?

Welche Sprossen Sind Am Gesündesten
4. Kleine Sprossenkunde: 7 Infos rund um die Sprosse –

  1. Unter „Keimling» oder „Sprosse» versteht man die junge Pflanze, die sich aus dem Samen entwickelt. Sie besteht aus dem Spross und teilweise ersten Ansätzen von Wurzeln und Blättern.
  2. Der Spross ist der oberirdisch wachsende Teil der Pflanze. Mit dem Begriff „Sprossen» sind also meist Keimlinge gemeint, die in feuchtem Milieu ohne Erde gezogen wurden.
  3. Es eignen sich zahlreiche Pflanzensorten – von Gemüse und Hülsenfrüchten über Getreide bis hin zu Nüssen für Sprossen. Einen hohen Nährwert haben alle Sprossen.
  4. Besonders beliebte gesunde Sprossensorten sind Rettich, Radieschen, Rote Bete und Alfalfa, aber auch Kresse, Bockshornklee, Mungobohnen und Linsen.
  5. Sprossen und Keime sind reich an Vitaminen und Mineralstoffen wie beispielsweise Vitamin B1, B2, C, E, Magnesium, Eisen, Kalzium und Zink. Zudem enthalten sie Ballaststoffe und Proteine.
  6. Das Sprouting deaktiviert bestimmte ungewünschte Antinährstoffe, die Nährstoffe in der Nahrung schwerer verfügbar beziehungsweise unbrauchbar machen.
  7. Verschließt man Sprossen in einem luftdichten Behälter, können sie bis zu zwei Tagen im Kühlschrank gelagert werden. Zum Einfrieren sollte man sie vorab blanchieren.

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Welche Sprossen sind am besten?

Welche Sprossen-Sorten gibt es – die Qual der Wahl! Teil 1: Alfalfa, Bockshornklee und Brokkoli – Alfalfa Alfalfa-Sprossen sind wahrscheinlich die beliebtesten Sprossen, die man roh essen kann. Sie schmecken leicht, frisch und etwas nussig. Zudem sind sie sehr pflegeleicht.

  • Man sollte Alfalfa etwa 7 Tage lang keimen lassen.
  • Alfalfa oder Luzerne wird als Pflanze zum Futtermittelanbau oder als Gründüngung genutzt.
  • Sie stammen aus der Familie der Hülsenfrüchte und reichern den Boden mit Stickstoff an.
  • In den Samen ist viel Eiweiß enthalten sowie zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe.

Die pflanzlichen Hormone, die in Alfalfa-Samen enthalten sind, wirken gegen Beschwerden in den Wechseljahren. Alfalfa-Sprossen jetzt kaufen* Bockshornklee Der Bockshornklee kommt ursprünglich aus Indien. Dort wird die ausgewachsene Pflanze in der Küche als gedünstes Gemüse zubereitet. Zudem wird der Samen von Bockshornklee für Curry-Gewürz verwendet. Bevor man Bockshornklee in das Keimgerät gibt, muss er etwa 6-8 Stunden lang gewässert werden.

Dadurch wird sein Volumen stark vergrößert. Im Keimgerät benötigen die Sprossen etwa 2-4 Tage, bis sie fertig sind und geerntet werden können. Wenn Bockshornklee zu lange keimt, wird er bitter. Die Sprossen von Bockshornklee schmecken sowohl roh als auch gedünstet oder geröstet. Sie sind Verdauungsfördernd und wirken positiv auf die Leber.

Bockshornklee-Sprossen jetzt kaufen* Brokkoli Brokkoli-Sprossen gehören mit zu meinen Favoriten, da sie wirklich einen ganz feinen Geschmack wie Brokkoli haben! Die milde Frische schmeckt man sofort und im Salat oder auf dem Brot sind die zarten Sprossen ein echter Genuss. Sie sind milder als Kresse- oder Rettich-Sprossen.

Zudem enthalten sie Schwefelverbindungen, welche gegen Krebs vorbeugen sollen. Das gilt übrigens auch für andere Pflanzen aus der Familie der Kreuzblütler. Brokkoli-Sprossen kann man sowohl als Keimlinge essen oder man lässt sie einige Tage weiter wachsen und verzehrt das Grünkraut. Ihre Keimdauer liegt zwischen 3 und 8 Tagen – je nachdem ob man lieber die kleinen Keimlinge oder mehr Grünkraut verspeisen möchte.

Brokkoli-Sprossen jetzt kaufen* Auf dieser Webseite findet ihr eine Übersicht über die Keimzeiten der verschiedenen Sprossen.

Welche Sprossen haben die meisten Vitamine?

Keime und Sprossen – hochwertige Frischkost ( – nicht nur -) für den Winter Es geht eine gewisse Faszination von den Keimsprossen aus, denn sie sind eine hochwertige Kompaktausgabe von unterschiedlichen Getreide- oder Gemüsesorten, die binnen nur weniger Tage auf unserer Fensterbank heranwachsen.

  1. Mit ihrem intensiv aromatischen Geschmack bringen sie eine willkommene Abwechslung in die winterliche Küche.
  2. Sie sind eine vitaminreiche Ergänzung, wenn man neben tiefgefrorenem Gemüse überwiegend nur Ware aus dem Treibhaus oder von Übersee bekommt.
  3. Die gesundheitsfördernde Wirkung von Keimsprossen beruht in erster Linie auf dem Vitamingehalt, dem hohen Anteil an Ballaststoffen und auf den krankheitsvorbeugenden Eigenschaften der zahlreich enthaltenen sekundären Pflanzenstoffe.

So klein die Sprossen auch sind, sie haben´s wirklich in sich. Inhalt : Herkunft und Marktangebot Keimsprossen unter dem Ernährungsaspekt Die Verwendung von Keimsprossen in der Küche Die verschiedenen Keimmethoden Die Lagerung von Keimen und Sprossen Mögliche Probleme beim Keimen Das Saatgut Hygienehinweise Sprossenarten im Überblick Literatur und Kochbücher Rezepte Herkunft und Marktangebot Aus dem fernen Asien ist uns eine Legende von chinesischen Seefahrern überliefert, die in Seenot gerieten und deren Proviant knapp wurde.

Schließlich hatten sie nur noch getrocknete Sojabohnen, die allerdings aufgrund der Feuchtigkeit schon keimten. In ihrer Not aßen sie diese und hatten schließlich entdeckt, dass Keimlinge nicht nur schmackhaft sind, sondern, wie in ihrem Fall, auch zu neuen Kräften verhelfen können. Schon seit über 3000 Jahren züchten die Chinesen seither Keimlinge.

In Europa erfuhren frische Keimlinge erst in der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts mit dem Einzug der Vollwert-Ernährung steigende Beachtung. Bisher waren hauptsächlich Sprossen von der gelben Sojabohne (Sojasprossen) oder grünen Sojabohne (Mung- oder Mungobohnensprosse) sowie Bambussprossen als Konserve auf dem Markt erhältlich.

  • Diese werden traditionell überwiegend in der asiatischen Küche verwendet.
  • Mehr und mehr kommen Keimprossen als Frischware in die Kühltheken der Reformhäuser und Supermärkte.
  • Das Sortiment erweitert sich jährlich.
  • Mittlerweile erhält man auch andere Hülsenfrüchte (Adzukibohnen, Linsen, Erbsen und Kichererbsen), Getreidesorten (vorwiegend Weizenkeimlinge) und Sprossen aus anderen Pflanzenfamilien, wie beispielsweise Kleearten, Kohlarten, Rettich, Radies, Senf.

Oft sind mehrere verschiedene Sprossensorten zusammen als Mischung verpackt. Individuell kann man sich die verschiedenen Sprossen aber auch ganz einfach selbst auf der Fensterbank ziehen. Fast alle großen Saatgutanbieter haben verschiedene Keimsorten und Sortenmischungen speziell für die Sprossenanzucht im Programm.

  1. Überhaupt – die Mischung macht´s! Es gibt fertige Saatmischungen, die nach Geschmack und nach ihrer Keimdauer aufeinander abgestimmt sind.
  2. Rettich- oder Radiesbeimischungen wirken dabei keimtötend und verhindern Schimmelbildung.
  3. Die verschiedenen Keimsorten ergänzen sich auch in ihren unterschiedlichen Nährstoffgehalten.

Die essentiellen Nährstoffe lassen sich dabei nicht nur einfach aufaddieren, sie begünstigen sich teilweise auch gegenseitig in der Bioverfügbarkeit (Verwertbarkeit im menschlichen Körper). So wird z.B. die Aufnahme von pflanzlichem Eisen (in Getreidekeimlingen) gefördert durch gleichzeitige Einnahme von Vitamin C (in Keimlingen von Hülsenfrüchten oder Alfalfa).

Eimsprossen unter dem Ernährungsaspekt Die Kombination von Nährstoffen, Spurenelementen und sekundären Pflanzenstoffen macht die keimenden Sprossen zu kleinen, kompakten Kraftpaketen, von denen wir gesundheitlich profitieren. Eine vergleichbare Konzentration an Nährstoffen erreichen Pflanzen in ihrer Wachstumszeit nie wieder.

Frische Keimsprossen enthalten je 100 g :

Energie Energie Eiweiß Fett Kohlenhydrate, verwertbar Ballaststoffe
Getreidesprossen 68 286 3,2 0,4 13,0 2,5
Alfalfa-(Luzerne-)sprossen 31 128 4,0 0,7 2,1 1,6
Bohnensprossen 34 140 4,5 0,7 2,3 3,0
Kichererbsen 144 600 8,8 0,7 25,5 2,8

Anteile des menschlichen Tagesbedarfs an Vitaminen und Mineralstoffen können schon durch eine kleine Portion Keimsprossen abgedeckt werden, wie das Beispie l Vitamin B 1 (T hiamin) zeigt:

100 g enthalten: Eine Portion (15 g) enthält:
Weizenkeime, getrocknet 2 mg 150 – 200 % 0,3 mg 23 – 30 %
Eine Portion (50 g) enthält:
Kichererbsensprossen, frisch 0,23 mg 18 – 23 % 0,12 mg 9 – 12 %

Referenzwert für die Nährstoffzufuhr für Erwachsene pro Tag: 1,0 –1,3 mg Quellen: Die große GU-Nährwert-Kalorien-Tabelle 2002/2003, Gräfe und Unzer Verlag GmbH, München 2001 DGE u.a. (Hrsg.): Referenzwerte für die Nährstoffzufuhr, 1. Auflage, Umschau Braus GmbH Velagsgesellschaft, Frankfurt 2000 Keimlinge werden meist in geringen Mengen den Speisen beigefügt.

  • Anhaltswerte für Portionsgrößen sind z.B.15 g Alfalfasprossen, 25 g Getreidekeimlinge oder 50 g Hülsenfruchtkeimlinge.
  • Die Nährstoffgehalte von Keimlingen schlagen v.a.
  • Dann zu Buche, wenn über den Tag hinweg zwei bis drei Portionen Sprossen verzehrt werden.
  • Getreidekeimlinge enthalten reichlich weitere Vitamine der B-Gruppe (Vit.

B 2, B 6, Niacin, Pantothensäure, und im besonderen Folsäure) sowie Magnesium (Mg), Phosphor (P) und pflanzliches Eisen (Fe). Getreideeiweiß ist ein hochwertiges Pflanzeneiweiß. Speziell Weizenkeime – ebenso das daraus hergestellte Weizenkeimöl – sind gute Lieferanten von mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

  • Die nachgesagte gesundheitsfördernde Wirkung der Keimsprossen liegt vor allem in ihrem hohen Gehalt an und sekundären Pflanzenstoffen.
  • Sekundäre Pflanzenstoffen in Keimsprossen
  • Die vermuteten gesundheitsfördernden Wirkungen der verschiedenen sekundären Pflanzenstoffen in Keimlingen sind folgende:
Sekundäre Pflanzenstoffe enthalten in: vermutete Wirkungen:
Brokkoli Kicher-, Erbsen Kresse Alfalfa Sojabohnenkeimlinge
  • antioxidativ
  • das Immunsystem stärkend
  • antikanzerogen (krebsvorbeugend)
  • die Verdauung fördernd
Weizenkeime Radieschen Brokkoli
  • antioxidativ
  • antimikrobiell
  • antikanzerogen
Sojabohnenkeimlinge
  • antioxidativ
  • immunmodulierend
  • antikarzerogen
  • antimikrobiell
  • entzündungshemmend
  • Blutdruck u. Blutzuckerspiegel regulierend
gelbe Sojabohnen

regulierende Wirkung auf weibliche Hormone und Geschlechtsorgane

Rettich, Radieschen Kohlarten, Brokkoli Kresse, Senf Rucola
  • antikanzerogen
  • antimikrobiell (schützt vor
  • Viren, Bakterien, Pilzen)
  • den Cholesterinspiegel senkend
Hülsenfrüchte
  • antikanzerogen
  • antimikrobiell
  • immunmodulierend
  • cholesterinsenkend
fettreiche Samen, z.B Sonnenblumenkerne, Sesamsaat Hülsenfrüchten
  • antioxidativ
  • cholesterinsenkend
  • immunmodulierend
  • antikanzerogen
  • Blutzucker regulierend
Soja- u. Mungbohnen Weizen
  • antikanzerogen
  • antioxidativ
  • entzündungshemmend

Quellen: B. Watzl, C. Leitzmann: Bioaktive Substanzen in Lebensmitteln, 2. Aufl. Hippokrates Verlag GmbH, Stuttgart 1999 Deutsche Gesellschaft für Ernährung e.V.(DGE): Die Nährstoffe – Bausteine für Ihre Gesundheit, Bonn 2004 Internetseiten der BFEL (Bundesforschungsanstalt für Ernährung und Lebensmittel) Wie der Keimvorgang die Inhaltsstoffe verändert Man könnte meinen, dass die in Keimsprossen enthaltenen Inhaltsstoffe bereits im Saatkorn zu finden sein müssten.

Nährwertvergleiche von Korn und Keim belehren uns des besseren. Was passiert beim Keimvorgang? – Wie verwandeln sich die Inhaltsstoffe gegenüber dem Samenkorn? Veränderte Milieubedingungen lösen in den Samen den Keimprozess aus. Wichtige Voraussetzungen für den Keimvorgang sind Feuchtigkeit, Wärme, Sauerstoff und je nach Pflanzenart auch Licht.

Beim Keimen werden die Nährstoffreserven des Samenkorns in ihre Einzelbestandteile zerlegt:

  • Durch Ab-, Um- und Aufbauvorgänge der in den Samen eingelagerten Stärke, Eiweiße, pflanzlichen Öle und anderen Stoffe entstehen Einfachzucker, essentielle Aminosäuren, Vitamine und wichtige Enzyme.
  • Der Abbau von komplexen Kohlenhydraten zu Einfachzuckern mindert die blähende Wirkung und macht vor allem Hülsenfrüchte verdaulicher. Die Umwandlung von Stärke in Einfachzucker ist am zunehmend süßlichen Geschmack bei Getreidekeimlingen erkennbar.
  • Das Eiweiß verändert sich und wird leichter verdaulich.
  • Das Fett des Energiespeichers wird beim Keimprozess abgebaut, so dass sich der Kaloriengehalt verringert.
  • Der Vitamtingehalt steigt um ein Vielfaches an. Das gilt vor allem für die Vitamine C, B 1, B 2, Niacin, Biotin, Carotin und E. Lediglich der Gehalt an Folsäure sinkt.
  • Auch der Gehalt an Mineralstoffen nimmt, abhängig vom Gießwasser, zu. So kommt es z.B. zu einer Anreicherung des Pflanzenfarbstoffs Chlorophyll, der Magnesium enthält. Gleichfalls vermehrt sich der Gehalt an Kalzium, Kalium, Phosphor und Zink.
  • Die sekundären Pflanzenstoffe verändern sich. Beispiel: Aus den Senfölen im Brokkoli und in der Kresse entstehen Isothiocynate, deren Wirkung als Krebsvorbeuger und «Bakterienkiller» inzwischen wissenschaftlich belegt sind. Die Veränderungen sind vor allem auch geschmacklich feststellbar.
  • Unerwünschte Inhaltsstoffe werden abgebaut, z.B. Hämagglutinine in Linsen und Mungbohnen oder Canavanin in Alfalfa.

Die Verwendung von Keimsprossen in der Küche Üblicherweise verwendet man frische Sprossen roh beispielsweise auf Salaten, in Dips, im Müsli oder auf dem Quarkbrot. So schmecken sie am besten und auch nur roh bleiben Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe weitgehend erhalten.

Ausnahme: Sprossen von Hülsenfrüchten sollten in warmen Gerichten kurze Zeit mitgegart bzw. vorher mindestens 2 Minuten in heißem Wasser blanchiert werden. Hülsenfrüchte enthalten Trypsininhibitoren, die beim Menschen die Eiweißverdauung behindern sowie Hämagglutinine, Substanzen, die das Zusammenkleben der roten Blutkörperchen bewirken.

Beide Gifte werden durch längeres Kochen völlig, durch Keimen jedoch nur teilweise abgebaut. Herkömmliche Bohnensamen (alle außer: Adzuki-, Soja- und Mungbohne) enthalten Hämagglutinine in höherem Maße als alle anderen Hülsenfrüchte und sind zum Keimen nicht geeignet! Nur Mungbohnen und Linsen (sogenannte „weiche Hülsenfrüchte») gelten im rohen Zustand als unbedenklich.

I, Einmachglas-Methode Man benötigt dafür Gläser von ein bis 1 ½ l Fassungsvermögen, Gummiringe und einen feinmaschigen Stoff, z.B. restliche Gardinenstoffe, Verbandsmull, Fliegengittergaze o.ä. Das Prinzip der nun beschriebene Vorgehensweise ist bei allen Keimmethoden mehr oder weniger gleich:

  1. Die Samen werden (mit wenigen Ausnahmen) einige Stunden in Wasser eingeweicht, damit sie Feuchtigkeit aufnehmen.
  2. Dann wird das Wasser wieder abgegossen, damit die Keime atmen können. Dazu befestigt man den Stoff mit dem Gummiring auf dem Glas und lässt das Wasser ablaufen. Danach bringt man das Glas in Schräglage, damit das restliche Wasser gut ablaufen kann.
  3. Die Sprossen müssen nun i.d.R. zweimal täglich gespült bzw. gleichmäßig feucht gehalten werden. Sie dürfen nicht austrocknen, aber auch nicht in Wasser liegen, damit sie nicht schimmeln. Durch die Spülvorgänge entweicht entstandenes Kohlendioxid und frischer Sauerstoff wird zugeführt. Die Anzahl der Spülvorgänge ist abhängig von: – der Keimsorte: Alfalfasprossen werden z.B. ein- bis zweimal täglich gespült, Kicherbsen, Leinsamen und Sojabohnen vier- bis fünfmal täglich. – der Temperatur: im Sommer brauchen Keime mehr Wasser als im Winter; die optimale Raumtemperatur beträgt 18-22 °C.
  4. Die Samen keimen am besten im Dunkeln. Sobald die Keimlinge zu sehen sind, sollten sie an einen hellen Ort gestellt werden, jedoch ohne direkte Sonneneinstrahlung. Das erhöht den Gehalt an wertvollen Inhaltsstoffen und senkt den Nitratgehalt.
  5. Die meisten Sprossen sind nach ca. drei Tagen erntereif. Unmittelbar vor dem Verzehr sollten sie noch einmal gründlich unter fließendem Wasser gewaschen bzw. kurz in kochendes Wasser getaucht werden, um den Bakterienbesatz zu verringern.
© DLR
See also:  Welche Kaffeemaschine Ist Die Beste?

Eine differenzierte Auflistung der Keimansprüche der verschiedenen Sprossenarten ist unten in der Tabelle „Sprossenarten im Überblick» zu finden. Bei der Keimfrischbox, bestehend aus einem durchsichtigen Plastikrohr, das an beiden Enden mit einem Siebverschluss zugeschraubt wird, haben wir das Prinzip der Einmachglas-Methode.

II. Keimen im Keimgerät Keimgeräte bestehen aus drei gerillten Keimschalen mit Syphonhütchen, einer Auffangschale und einem Deckel. Sie gibt es aus glasklarem oder getöntem Plexiglas sowie als Tonschalen.

  • Vor dem Keimen werden sie kalt abgespült und mit dem vorher eingeweichten Samen beliebig gefüllt. Verschiedene Sämereien wie Alfalfa oder Brokkoli brauchen nicht eingeweicht zu werden.
  • Die Keimschalen müssen so übereinander gesetzt werden, dass die Syphonhütchen versetzt und nicht direkt über einander stehen.
  • Zum Bewässern der Keimsaat gießt man so viel Wasser in die oberste Schale, bis das Syphonhütchen ganz bedeckt ist (ca. ½ l). Das Wasser durchläuft nun automatisch alle Keimschalen und sammelt sich unten in der Auffangschale. (Das aufgefangene Wasser ist mit Nährstoffen angereichert und kann sehr gut zum Beispiel zum Blumengießen verwendet werden.)

Vorteil:

Ein mehrstöckiges gleichzeitiges Keimen unterschiedlicher Sorten bzw. von Keimsaat in unterschiedlicher Keimstadien ist auf engstem Raum möglich.

Nachteil:

Kleine Saatkörnchen (z.B. Alfalfa) verstopfen die Syphonhütchen und sind bei der Reinigung schwer aus den Rillen der Keimschalen zu entfernen.

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III. Keimen auf Küchenpapier oder Watte Man weicht die Samen, je nach Sorte in lauw armem Wasser ein, lässt sie über einem Sieb abtropfen und gibt sie dann auf eine dicke Lage feuchtes Küchenpapier oder feuchte Watte. Die Samen werden permanent feucht gehalten, indem man sie von oben beträufelt (z.B.

  • Die Methode empfiehlt sich bei besonders schleimbildender Saat wie z.B. Leinsamen, Kresse oder Senf. Die Keimlinge würden bei normalen Spülvorgängen von den Schleimstoffen umschlossen werden und ersticken.
  • Die Methode ist auch bei feinen, leichten Sämereien den Spülvorgängen vorzuziehen.

Nachteile:

  • Das Blattgrün wird in der Regel mit Messer oder Schere geerntet, d.h. nicht der volle Keimling wird verwertet.
  • In flachen offenen Schalen trocknet das Keimgut leichter aus und muss deshalb öfter befeuchtet werden.

IV. Keimen auf Keimschale oder Keimigel Hier handelt es sich um eine flache Auffangschale aus Kunststoff bzw. Ton mit einem feingelochten Gitteraufsatz. Durch das Gitter wachsen die schleimstoffbildenden feinen Wurzeln der Keimsaat nach unten. Die Stängel und Keimblättchen liegen über dem Gitter frei. Vorteil:

Das Blattgrün kann sauber abgeerntet werden.

Nachteil:

Das Gitter ist nach der Ernte mühselig zu reinigen.

Die Lagerung von Keimen und Sprossen Keimsprossen lassen sich in luftdicht verschlossenen Behältern zwei bis drei Tage im Kühlschrank aufbewahren. Aufgrund der intensiven Atmung der Keimlinge entsteht in den Behältern Luftfeuchtigkeit, die einen Bakterien- oder Schimmelpilzbefall begünstigen.

  • Zum Keimen geeignet sind alle Getreidearten außer Reis, Hülsenfrüchte außer der Gartenbohne, zahlreiche Kreuzblütler wie Kohlarten, Rettiche oder Senf, Ölsaaten z.B. Sonnenblume, Leinsamen und Kürbiskerne, Kleearten wie Bockshornklee und Luzerne (=Alfalfa) und sonstige.
  • Normales Saatgut für den Ackerbau oder Gartensämereien sind ungeeignet, weil sie oftmals chemisch vorbehandelt sind. Dies kann die Keimung hemmen. Zwar werden die chemischen Schutzstoffe des Saatgutes während des Pflanzenwachstums abgebaut, doch ist die Keimdauer der Sprossen für einen vollständigen Abbau zu gering.
  • In gut sortierten Gartenfachgeschäften gibt es spezielle als „Keimsprossen» deklarierte Samen. Dieses Keimgut ist gut gereinigt und verlesen. Für eine gute Keimfähigkeit lohnt es sich auf Qualität zu achten. Alternativ kann auch herkömmlicher Samen aus kontrolliertem biologischem Anbau verwendet werden. Auch hier ist das Risiko von chemischer Vorbehandlung und Bestrahlung von Saatgut gering. Allerdings sollten die Saatkörner gut verlesen sein.
  • Ungeeignet sind Gemüsepflanzen, deren Blätter oder sonstige Pflanzenbestandteile giftig sind, z.B. Nachtschattengwächse (Tomaten, Kartoffeln usw.)
  • Saatgut ist aufgrund seiner Trockenheit in der Regel gut lagerfähig. Die Keimfähigkeit und Samenqualität nimmt jedoch bei direktem Sonnenlicht, bei luftdichter Verpackung oder bei Feuchtigkeit ab. Es empfiehlt sich nicht zu große Mengen auf Vorrat einzukaufen und das Saatgut dunkel, trocken, luftig und kühl aufzubewahren.
  • Das Saatgut sollte nicht zu alt, nicht gebrochen oder verfärbt sein.

Mögliche Probleme beim Keimen Die Samen keimen nicht:

  • Der Samen ist zu alt.
  • Der Samen hat zu wenig Feuchtigkeit und trocknet aus (z.B. in der Nähe eines Heizkörpers).
  • Der Samen steht zu hell bzw. ist direkten Sonnenstrahlen ausgesetzt.
  • Die Raumtemperatur ist zu kühl.
  • Der Samen ist nicht aus kontrolliert biologischem Anbau bzw. ist chemisch behandelt, was den Keimprozess verhindert.
  • Es sind zu viele Samen im Keimbehälter. Die Samen haben zu wenig Platz, um sich auszudehnen und zu wenig Sauerstoff.
  • Reste von Sp ülmitteln im K eimbehälter verhindern den Keimprozess.
Die Samen schimmeln:

  • Die Samen liegen zu feucht bzw. das Wasser konnte nicht restlos abtropfen.
  • Es wurde nicht häufig genug gespült und belüftet
  • Die Samen liegen zu dicht im Keimgefäß und werden nicht genügend durchspült oder durchlüftet.
  • Das Keimgefäß ist nicht gründlich gereinigt. Es haben sich Bakterien und Schimmelpilze angesammelt.
  • Bei hohen Außentemperaturen vermehren sich Mikroorganismen rasant schnell. Das Keimgerät sollte an einen kühleren Platz gestellt werden.

Oft werden feine, flaumartige Wurzelfasern von Keimlingen (z.B. bei Gerste, Alfalfa) mit Schimmelrasen verwechselt (siehe Foto). Schimmelbildung lässt sich eindeutig am moderigen Geruch erkennen.

© DLR

Hygienehinweise Die Keimgeräte müssen nach dem Keimen mit der Bürste gründlich gereinigt werden. Dies betrifft besonders Rillen, Syphons und Gitter in den Keimgefäßen. Verstopfte Ablauflöcher mit dem Zahnstocher frei kratzen. Anschließend:

  • Kunststoffe und Glas am besten in der Geschirrspülmaschine reinigen, da hier höhere Reinigungstemperaturen erreicht werden als beim Handspülen.
  • Keimgeräte aus Ton mit Essigwasser reinigen.
  • Verwendete Stoffe oder Gaze auskochen.

Sprossenarten im Überblick GETREIDE

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Keimmethode:
  • 6 – 12 Stunden in lauwarmem Wasser einweichen
  • im Einmachglas oder Keimgerät
  • 10 g Saat ergeben 25 g Sprossen
Keimdauer: 2 – 5 Tage
Inhaltsstoffe:
  • Eiweiss, Stärke,
  • Mineralstoffe: Ca, K, Fe, P
  • B-Vitamine, Niacin
Besonderheiten: leicht süßlicher Geschmack

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HÜLSENFRÜCHTE

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(Rote Bohnen)

Keimmethode:
  • 12 Stunden einweichen
  • im Einmachglas oder Keimgerät
  • 10 g Saat ergeben 30 g Sprossen
Keimdauer: 4 -5 Tage
Inhaltsstoffe:
  • Eiweiss (Lysin),
  • B-Vitamine, Vit. C
  • Mineralstoffe: Fe, Ca, K, P, Mg
Besonderheiten: sehr unregelmäßige Keimung, daher ist ein Blanchieren vor dem Verzehr (mind.3 Min.) ratsam wegen evtl. nicht ganz abgebautem Phasin

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VERSCHIEDENE

Keimmethode:
  • nicht einweichen
  • im Einmachglas oder auf Papier / Watte
  • 10 g Saat ergeben 50 g Sprossen
Keimdauer: ca.6 – 7 Tage (8 Tage bei Blattgrünverwendung)
Inhaltsstoffe:
  • Vitamine A, C, E, D
  • Mineralstoffe: P, Fe Ca, Mg, K
Besonderheiten: Geschmack: leicht würzig

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© DLR

Literatur und Kochbücher

  • Bustorf-Hirsch, Maren: Gesund kochen mit Keimen und Sprossen, Falken-Verlag GmbH, Niederhausen/Ts.1996
  • Nöcker, Rose-Marie: Das große Buch der Sprossen und Keime, Wilhelm Heyne Verlag GmbH & Co.KG, München 1987
  • Nöcker, Rose-Marie: Sprossen und Keime – Der Garten im Zimmer, Wilhelm Heyne Verlag GmbH & Co.KG, München 1981
  • Rabe, Ute: Man nehme: Keime, – Rezepte aus der Vollwertküche, pala-Verlag Darmstadt 2003
  • Schinharl, Cornelia: Köstliche Keime und feine Sprossen, Gräfe und Unzer Verlag GmbH München 1987

Rezepte : Keime und Sprossen – hochwertige Frischkost ( – nicht nur -) für den Winter

Welche Sprossen darf man nicht roh essen?

Jedoch einige Sorten, wie Erbsen, Kichererbsen und Adzukibohnen besitzen Phasin. Während der Keimung wird zwar ein großer Teil von Phasin abgebaut, allerdings sollte man keine großen Mengen roh verzehren. Es wird daher angeraten, Bohnensprossen vor dem Essen zu blanchieren oder zu kochen.

Wie oft sollte man Sprossen essen?

Wie man bequem viele gesunde Sprossen essen kann – mit ungewöhnlichem Rezept und Anleitung zum Sprossenziehen Ein dekoratives Topping aus Sprossen rei Wer das Beste für sich will, rückt Sprossen mehr in den Mittelpunkt seiner Ernährung. Gesundheitlich profitieren wir enorm von dem gekeimten und gesprossten Kleingemüse.

Erstens machen die langen, knackigen Sprossen-Schwänzchen das Essen etwas mühselig.Zweitens sind Sprossen nicht überall erhältlich. Wer nicht gerade einen guten Bio- oder Lebensmittelladen in der Nähe hat, kann sie schlichtweg nicht regelmäßig kaufen.

Im Beitrag erfährst Du die Lösungen für die beiden Probleme. Die meisten Menschen geben etwa ein Esslöffel Sprossen auf ihren Salat und das wars. Wieviel Sprossen sollte man essen, um seine Gesundheit optimal zu unterstützen? Die kompetenteste Antwort bekommen wir vom Hippocrates Health Institutes in Florida.

  1. In diesem berühmten Institut stellen sich Menschen sehr erfolgreich ihren gesundheitlichen Herausforderungen auf natürliche Weise.
  2. Sprossen sind im Hippocrates Health Institute ein,
  3. Für eine durchschnittliche Person werden etwa 4 große Tassen (insgesamt 200 g) mit Sprossen am Tag empfohlen, zwei zum Mittagessen und zwei zum Abendessen.

Um ein breites und ausbalanciertes Nährstoffprofil durch Sprossen zu erreichen, kommen jeden Tag bis zu fünfzehn (!!!) verschieden Sprossen aufs Büffet, beispielsweise Mungbohnen, Linsen, Rettich, Alfalfa, Radieschen und Brokkoli. Wenn man sich von 8 bis 10 Sprossensorten mit etwa einem Esslöffel bedient, kommt man auf die zwei große Tassen.

  • Wieviel Sprossen isst Du täglich? Da ist höchstwahrscheinlich noch ganz schön Luft nach oben.
  • Nimm es einfach als Anregung.
  • Aum einer weiß, dass es eine Zubereitungsart gibt, mit der man eine ordentliche Menge an Sprossen viel bequemer aufnehmen kann, als im Salat – und zwar in pürierter Form!! Deshalb habe ich hier ein Rezept für Dich, mit dem Du locker 50 g pro Portion schaffst, ohne Du es als Herausforderung empfindest.

Der Geschmack wird Dich beeindrucken. Es schmeckt nicht nur lecker, sondern auch ungewöhnlich frisch. Für das Rezept verarbeiten wir die Sprossen mit Wurzelgemüse und Avocado zu einer cremigen Mixtur. Du bekommst die Sprossen im Bioladen und auch in gut bestückten konventionellen Lebensmittelläden in der Kühltheke.

  • Meist sind es Packungen mit einer Auswahl von mehreren Sprossen wie Mungbohnen, Linsen, Rettich, Alfalfa, Radieschen oder Brokkoli.
  • Jetzt zum Rezept, ich nenne es Sprossenbrei.
  • Lingt wie Kartoffelbrei! Tatsächlich liegt man damit gar nicht so falsch, zumindest was die Konsistenz und die Verwendungsmöglichkeit anbelangt.

Zutaten für 2 Portio nen

100 g Sprossen (eine Sorte oder Kombination aus mehreren Sorten: Mungbohnen, Linsen, Rettich, Alfalfa, Ruccola, Radieschen, Brokkoli 1 Petersilienwurzel (etwa 150 g)1 große Avocado oder 2 Esslöffel Mandelmus3 EL Olivenöl1/2 – 1 Zitrone (der Saft davon)1/2 Frühlingszwiebel1 cm von PeperoniSalz2 EL Wasser

Keimlinge vor der Verarbeitung gut abspülen. Alle Zutaten bis auf das Wasser in einem Zerkleinerer (Food Processor, Schüsselgröße mindesten 1 l) geben oder mit dem Stabmixer bis zur gewünschten Konsistenz verarbeiten. Falls der Zerkleinerer nicht greift, 1 EL Wasser zu geben, gegebenenfalls auch mehr.

  1. Statt Petersilienwurzel kann man alternativ auch viele andere Würzelgemüse nehmen, wie Schwarzwurzel, Tobinambur, Navett-Rübchen oder Rote Beete.
  2. Es gibt Regionen, in denen man Endiviensalat unter den Kartoffelbrei hebt.
  3. Wenn ich mit dem Sprossenbrei genauso verfahre, schmeckt das köstlich und ist sehr sättigend.

Der Sprossenbrei gleicht den leicht bitteren Geschmack von Endivie aus. Endivie gibt es aus heimischen Anbau von August bis November. Probiere es doch mal aus! Sprossenbrei passt auch prima als Dipp zu Gemüsesticks. Sprossen selbst zu ziehen macht schon deshalb Sinn, weil man sie nicht so einfach an jeder Ecke bekommt.

Das ist im Grunde sehr einfach. Man braucht nur eine kleine Menge an Saaten, ein Einmachglas ohne Deckel und ein Sieb. Das Prinzip ist immer das gleiche: Man weicht die Saaten über Nacht ein. Danach spült man die Keimlinge ein paar Tage immer morgens und abends mit Wasser durch und schüttet dann das Wasser vorsichtig ab.

Damit nichts rausfällt, hält man zur Sicherheit ein Sieb davor. Das Glas tagsüber nicht dicht verschließen. Stattdessen einfach das Sieb über das offene Glas stülpen, damit sich keine Fliege drin verirrt. Professionelle Keimgläser haben einen Deckel mit Löchern, um das Wasser durch den Deckel abfließen zu lassen.

  1. Meiner Erfahrung nach scheitern die Aufzucht-Vorhaben vielfach deshalb, weil man sich für den Anfang zu viel auf einmal vornimmt.
  2. Man beginnt gleich mit mehreren Gläsern für verschiedene Sprossen, die auf der Spüle viel Platz wegnehmen und dann doch einen gewissen Zeitaufwand darstellen.
  3. Oder man nimmt Sprossensorten, die eine lange Wachstumszeit haben (bis zu 7 Tage), bis sie verzehrfertig sind.

Zwischendurch vergisst man sie zu spülen und sie beginnen womöglich zu schimmeln. Man wirft sie weg und streicht das Projekt für immer. Hier ist die Lösung: Starte mit nur einer Sorte an, nämlich mit Linsen! Hierfür kann man auch handelsübliche Linsen aus dem Supermarkt verwenden, zum Beispiel rote, braune Linsen oder Beluga-Linsen.

  1. Sie sind meist gut keimfähig.
  2. So geht’s: eine kleine Tasse Linsen in das Schraubglas geben, kurz durchspülen und dann mit frischem Wasser übernacht einweichen lassen.
  3. Drei bis vier Tage lang jeweils morgens und abends spülen schon sind sie fertig.
  4. Sie gelingen immer und die Durchspülaktionen sind überschaubar.

Noch ein Vorteil: Linsensprossen lassen sich drei Tage im Kühlschrank aufbewahren, sodass sie immer schnell verfügbar sind. Von den Linsen ausgehend, kannst Du Dich zu anderen Sprossen und zu Sprossenmixturen vorarbeiten, die länger dauern. Wie es uns im Hippocrates Health Institute vorgelebt wird, ist Abwechslung aufgrund der Nährstoffvielfalt ein wichtiger Punkt.

Sind Sprossen wirklich so gesund?

Sprossen und Keimlinge – knackig, frisch und unbedenklich? | Nds. Landesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit Bildrechte : © hjschneider – Alfalfa-Sprossen Frische Sprossen und Keimlinge gelten als gesund, bergen aber auch mikrobiologische Risiken. Ein Grund dafür liegt bereits im Ausgangsmaterial, den Samen, das natürlicherweise mit Mikroorganismen belastet ist.

  • In den Jahren 2016 bis 2022 wurden im Lebensmittel- und Veterinärinstitut Braunschweig/Hannover des LAVES insgesamt,
  • Die Ergebnisse zeigen, dass mikrobiologische Gefahren beim Verzehr von frischen Sprossen und Keimlingen vorhanden sind.
  • Insbesondere Verbraucherinnen und Verbraucher mit geschwächter Immunabwehr (zum Beispiel Kinder, Senioren, Schwangere) sollten deshalb grundsätzlich auf den Verzehr von frischen Sprossen und Keimlingen verzichten.

Sprossen und Keimlinge – gesund & lecker Sprossen und Keimlinge stehen in der ernährungsbewussten Küche hoch im Kurs. Sie enthalten viele Vitamine, Mineral- und Ballaststoffe. Außerdem sind sie kalorienarm und enthalten mehrfach ungesättigte Fettsäuren.

Während der Keimung kommt es im Keimling zu einer Vielzahl von Stoffwechselaktivitäten. Nährstoffe werden neu gebildet, andere um- oder abgebaut. Der Gehalt verschiedener Vitamine steigt während des Keimvorgangs. Darüber hinaus verändert sich durch Ab- und Umbauprozesse die Fett- und Proteinzusammensetzung der Keimlinge.

In fettreichen Samen (zum Beispiel Kürbiskerne) steigen dabei die Gehalte an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und Aminosäuren an. Komplexe pflanzliche Kohlenhydrate wie Stärke werden zu einfachen Zuckern umgebaut – dadurch entsteht bei einigen Keimlingen ein süßlicher Geschmack.

Der Gehalt an Mineralien und Spurenelementen ist in Sprossen und Keimlingen relativ hoch, so sind sie reich an Calcium, Phosphor, Magnesium und Eisen. In Abhängigkeit von dem Produktionsverfahren kann der Mineralstoffgehalt stark variieren. In der Schale von Hülsenfrüchten und manchen Getreidekörnern befinden sich zum Teil gesundheitsschädliche Substanzen, die durch die Keimung abgebaut oder inaktiviert werden.

Eine Ausnahme stellen Kichererbsen dar, hier steigt während der Keimung der Gehalt an Proteaseinhibitoren. Daher sollten Kichererbsenkeimlinge nicht roh verzehrt werden. Ein unbedenklicher Genuss? Bildrechte : © Erich Muecke – Frische Sprossen und Keimlinge gelten als gesund, bergen aber auch mikrobiologische Risiken. Eine Keimbelastung liegt schon bei den Samen vor, die als landwirtschaftliches Produkt über eine natürliche Keimflora verfügen und daher nicht steril sind.

Um die mikrobielle Belastung des Ausgangsmaterials zu reduzieren, werden die Samen nach der Ernte gewaschen; oftmals kombiniert mit einem Verfahren zur Keimreduktion. Durch die für die Produktion von Sprossen notwendigen Bedingungen wie hohe Luftfeuchte und Temperatur wird ein ideales Milieu für das Wachstum von Mikroorganismen geschaffen.

Umso wichtiger ist es, dass die Samen als Ausgangsmaterial der Sprossen keine pathogenen Mikroorganismen enthalten. Immer wieder standen Sprossen im Mittelpunkt lebensmittelbedingter Krankheitsausbrüche. Im Frühjahr 2011 kam es vor allem im norddeutschen Raum zu teilweise tödlich verlaufenen Infektionen mit (VTEC).

Als wahrscheinlichster Auslöser des Krankheitsausbruches wurde der Verzehr von Sprossen ermittelt. Als Reaktion auf diesen Ausbruch wurde im Juli 2013 in der über mikrobiologische Kriterien für Lebensmittel ein Lebensmittelsicherheitskriterium für Sprossen neu aufgenommen. Demnach dürfen Sprossen, die in Verkehr gebracht wurden, während der Haltbarkeitsdauer keine Verotoxin bildenden E.

coli in 25 g enthalten. Untersuchungsergebnisse des LAVES Im Jahr 2022 wurden im des LAVES bisher neun Proben Sprossen mikrobiologisch und molekularbiologisch untersucht. Die Proben stammten aus dem Einzelhandel und aus Gastronomiebetrieben. Grundlage der Beurteilung waren die Anforderungen der Verordnung (EG) Nr.2073/2005 über mikrobiologische Kriterien für Lebensmittel sowie die Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Hygiene und Mikrobiologie (DGHM) für „Keimlinge und Sprossen zur Abgabe an den Verbraucher».

In einer Sprossenmischung wurde ein erhöhter Gehalt an präsumtiven nachgewiesen. Bei Bacillus cereus handelt es sich um einen potentiellen Krankheitserreger, der Durchfall und Erbrechen auslösen kann. Zu Erkrankungen kommt es in der Regel erst ab relativ hohen Keimzahlen von über 10 5 KbE/g, sofern es sich um einen Toxin bildenden Stamm handelt.

Der nachgewiesene Keimgehalt lag unter diesem Bereich. In den Jahren 2016 bis 2020 wurden insgesamt 80 Proben Sprossen mikrobiologisch und molekularbiologisch untersucht. Davon stammten 57 Proben aus dem Einzel- und Großhandel sowie aus Gastronomiebetrieben.

  • Neun Proben wurden in einem niedersächsischen Herstellerbetrieb entnommen.
  • Die Proben aus dem niedersächsischen Herstellerbetrieb wurden nach den Kriterien der VO (EG) Nr.2073/2005 untersucht.
  • Alle neun Proben erfüllten die mikrobiologischen Kriterien, die für die Produktgruppe „Keimlinge/Sprossen» in dieser Verordnung angegeben sind.

In einer Probe aus dem Einzelhandel wurden nachgewiesen. Diese Sprossenprobe wurde daher als für den Verzehr durch den Menschen ungeeignet und damit nicht sicher und nicht verkehrsfähig beurteilt. wurde in einer Probe qualitativ nachgewiesen. Die quantitative mikrobiologische Untersuchung ergab einen Gehalt unter 10 KbE/g.

Der Grenzwert von 100 KbE/g wurde in der Probe nicht erreicht. In zwei Proben aus einem Gastronomiebetrieb wurden erhöhte Gehalte an (E. coli) festgestellt. Die molekularbiologische Untersuchung dieser Probe ergab keinen Hinweis auf für VTEC-Erreger charakteristische Gensequenzen. Auch in allen anderen Proben wurden keine Verotoxin bildenden E.

coli (VTEC) nachgewiesen. Bei fünf Proben wurden erhöhte Gehalte an präsumtiven ermittelt. Die nachgewiesenen Keimgehalte lagen in den genannten Proben unter dem Grenzwert. Aufgrund der immer wieder auffälligen mikrobiologischen Befunde wurde im Jahr 2020 im Rahmen des ein gesondertes Programm zur Überprüfung der mikrobiologischen Qualität von frischen Sprossen und Keimlingen im Einzelhandel durchgeführt.

  • Im Rahmen dieses Programms wurden im des LAVES 14 Proben zusätzlich zu den oben genannten Proben untersucht.
  • Überwiegend handelte es sich dabei um Mungobohnenkeimlinge (elf Proben).
  • In zwei Proben wurden deutlich erhöhte Gehalte an präsumtiven Bacillus cereus nachgewiesen.
  • Die Ergebnisse wurden nach Erfassung aller Daten im Bericht zur Lebensmittelsicherheit veröffentlicht und dienen als Grundlage für Beratungen über risikominimierende Maßnahmen in den verschiedenen Untersuchungs- und Zuständigkeitsbereichen.

Der einzusehen.» Neben den oben genannten mikrobiologischen Kriterien wurden in den Jahren 2017 und 2019 insgesamt 21 Proben Sojasprossen auf das Vorhandensein von gentechnisch veränderten Sojalinien (GV) untersucht. Im Rahmen der durchgeführten Untersuchungen wurden keine GV-Sojalinien nachgewiesen.

  1. Empfehlungen für die Verwendung von rohen Sprossen/Keimlingen Die Ergebnisse zeigen, dass ein Risiko beim Verzehr von rohen Sprossen beziehungsweise Keimlingen grundsätzlich besteht.
  2. Insbesondere Risikogruppen wie Kinder, Senioren, Schwangere und Personen mit geschwächter Immunabwehr sollten grundsätzlich auf den Verzehr von frischen Sprossen verzichten oder diese nur nach ausreichendem Erhitzen verzehren.

Zur Verringerung der Keimbelastung müssen rohe Sprossen grundsätzlich gründlich gewaschen und möglichst schnell verbraucht werden! Literatur 1 Müller, Holzapfel und Weber (Hrsg., 2007): „Mikrobiologie der Lebensmittel, Lebensmittel Pflanzlicher Herkunft», Behr’s Verlag, S.92 ff 2 3 Andrews et al.

  • 1982): „Microbial hazards associated with bean sprouting», J.
  • AOAC.65:241-248.4 Prokopowich und Blank (1991): „Microbiological evaluation of vegetable sprouts and seeds», L.
  • Food Prot.54:560-562 Weitere interessante Artikel des LAVES: Bacillus (B.) cereus ist ein sporenbildendes Bakterium, das weltweit verbreitet ist.

Insbesondere im Erdboden oder Staub ist es zu finden. Bei den Sporen handelt es sich um Dauerformen des Keimes, die sich bei ungünstigen Umweltbedingungen bilden und jahrelang überleben können. Waren es 2007 noch 55.400 Fälle, erkrankten 2020 rund 10.000 Menschen in Deutschland an Salmonellose.

Trotz des positiven Trends sind Salmonellen noch immer oft der Grund für lebensmittelbedingte Magen-Darm-Erkrankungen in Deutschland. Wie werden sie übertragen und wer ist besonders gefährdet? Listerien sind stäbchenförmige Bakterien, die weit verbreitet sind. Derzeit gilt nur Listeria monocytogenes als Krankheitserreger und Auslöser der Listeriose bei Mensch und Tier.

EHEC steht für enterohämorrhagische Escherichia coli. Unter EHEC versteht man Escherichia coli-Keime, die die Eigenschaft haben, Shiga- und Verotoxine zu bilden. Diese Toxine sind starke Zellgifte, die beim Menschen schwere Erkrankungen hervorrufen können.

Welche Sprossen enthalten Vitamin D?

Vitamin D Vitamin D ist nicht nur wichtig für unsere gesunde Psyche, sondern ebenfalls für den Calciumstoffwechsel und somit für starke Knochen. Außerdem stärkt Vitamin D das Immunsystem, den Darm, das Nerven-und Muskelgewebe. In recht hohen Mengen findet sich Vitamin D in Sprossen von Kresse und Bockshornklee.

  1. Eine Basisversorgung an Vitamin D lässt sich über die Sprossen gut decken, trotzdem sollte der Vitamin D Spiegel im Blut regelmäßig kontrolliert werden.
  2. Flexbox unten: Vitamin D wird zwar „Vitamin» genannt, zählt aber viel mehr zu den Hormonen.
  3. Es stellt eine Vorstufe für viele weitere Hormone dar, welche aus dem Vitamin D synthetisiert werden.

Der Körper kann Vitamin D, bei Sonneneinstrahlung mit einem Winkel von über 45° selbst herstellen. Im deutschsprachigen Raum ist das nur in den Sommermonaten des Fall, weshalb Experten schätzen, dass ca.50% der Menschen in Deutschland an einem Vitamin D Mangel leiden.

  1. Die sogenannte „Winterdepression» wird ebenfalls in vielen Fällen mit einem Vitamin-D-Mangel in Verbindung gebracht.
  2. Wie Sie sehen, ist Vitamin D ein unglaubliches „Vitamin» bzw.
  3. Hormon und an vielerlei Abläufen im Körper beteiligt.
  4. Schauen Sie auf eine ausreichende Versorgung und greifen Sie evtl.
  5. Auch auf Nahrungsergänzungsmittel (am Besten in Kombination mit Vitamin K2) zurück.

Wir empfehlen Ihnen, Ihren Vitamin D Spiegel, vor allem in den Wintermonaten bis zum Frühling, beim Arzt kotrollieren zu lassen. Von Theresa Berles Heilpraktikerin (Psychotherapie), ausgebildet in Naturheilkunde Team naturwerker Quelle: https://www.hormonzentrum-an-der-oper.de/de/service/sonderthemen/vitamin-d.html, abgerufen am 07.10.2020, 12:45 Uhr : Vitamin D

Sind Sprossen gut für den Darm?

Sprossen leben sogar nach der Ernte noch – Die enthaltenen Enzyme werden erst durch das Wasser aktiviert und bringen so den Stoffwechsel und das Wachstum der ruhenden Samen in Schwung. Zudem wird die Produktion von sekundären Pflanzenstoffen und Vitalstoffen beim Keimen angekurbelt – das Samenkorn beginnt zu wachsen und zu leben.

Da Sprossen selbst nach der Ernte noch lebendig sind, liefern sie dem Körper nur frische Vitalstoffe. So enthalten Sprossen eine enorm hohe Konzentration an Nährstoffen pro Kalorie. Der Nährwert von Sprossen ist um ein Vielfaches höher als der des ursprünglichen, nicht gekeimten Korns – seien es Samen, Bohnen, Nüsse, Getreide oder Gemüsesamen.

Neben Vitaminen, Mineralstoffen, Eiweißen und Stärke enthalten Sprossen gesunde Kohlenhydrate und Proteine, welche wiederum so umgewandelt werden, dass sie leichter verdaulich sind und im Darm besser aufgenommen werden können. Die Art der Herstellung unterstützt die gesundheitliche Wirkung ebenfalls.

Wie gesund sind Alfalfa Sprossen?

Das steckt in Alfalfasprossen – Alfalfasprossen sind reich an pflanzlichen Proteinen, Vitamin A, Vitamin B1, B6, Vitamin C, Vitamin E. Sie sind reich an essentiellen Aminosäuren (Tryptopham, Tyrosin) und enthalten einen hohen Anteil an Mineralstoffen wie Magnesium, Eisen, Phosphat, Kalium und Zink.

  • kcal: 35 kcal
  • Kohlenhydrate: 2.16 g
  • Eiweiß: 4 g
  • Fett: 0.7 g
  1. Vitamin A: 0 µg
  2. Vitamin B1: 0.08 mg
  3. Vitamin B2: 0.13 mg
  4. Vitamin B6: 0.03 mg
  5. Vitamin C: 8.2 mg
  6. Vitamin E: 0.09 mg
  • Calcium: 32 mg
  • Eisen: 1 mg
  • Kalium: 79 mg
  • Magnesium: 27 mg
  • Natrium: 6 mg

Welche Sprossen haben am meisten Eisen?

Alfalfasprossen haben den höchsten Mineralstoffgehalt von allen essbaren Keimlingen. Besonders hoch ist ihr Gehalt an Eisen, Kalzium, Magnesium sowie Kalium.

Wann sollte man Sprossen nicht mehr essen?

Noch gut? Was man nach dem Ablaufdatum nicht mehr essen sollte Lebensmittel werden immer teurer und trotzdem landet noch immer viel Genießbares im Müll, nur weil die Mindeshaltbarkeit um einen Tag überschritten wurde. Deshalb sollte man den Inhalt seines Kühlschranks überprüfen, bevor man etwas unbedacht wegschmeißt.

Einiges ist jedoch besonders anfällig für Keime und könnte im Extremfall kurze Zeit nach dem Ablaufdatum zu Unwohlsein oder sogar einer Lebensmittelvergiftung führen. Das sind die risikoreichsten Lebensmittel: Bevor Sie ein abgelaufenes Ei als Frühstück zubereiten, sollten Sie es sich nochmals überlegen.

Denn im abgelaufenen Zustand sind diese Eiweiß-Lieferanten eine der häufigsten Ursachen für Lebensmittelvergiftungen. Von Bauchkrämpfen bis zu oder sogar Erbrechen sind möglich. In der Regel sind Eier noch einige Tage nach dem Ablauf der Mindesthaltbarkeit essbar.

Jedoch sollten sie dann eher zum Backen oder Kochen verwendet werden. Bei seltsamen Geruch sollten sie sofort entsorgt werden. Ebenfalls ein heikles Thema ist Fisch und Fleisch, da sich hier besonders schnell risikoreiche Bakterien bilden. Deshalb sollte bei Schwein, Rind und Kalb das Datum unbedingt eingehalten werden.

Wie auch bei anderen Lebensmitteln kann man hier im Zweifelsfall den Geruchstest machen. Geflügel, Faschiertes, Fisch und Meeresfrüchte sollte man sofort aufbrauchen. In asiatischen Gerichten sind sie eine beliebte Zutat, jedoch sollte man sie nicht zu lange aufbewahren.

Wie gesund sind selbstgezogene Sprossen?

Wer bei Google das Suchwort „Sprossen» eingibt, findet derzeit zwar an oberster Stelle Meldungen zur aktuellen Lage in Sachen EHEC. Derzeit rät das Bundesamt für Risikobewertung (BfR) von dem Verzehr von rohen Sprossen ab. Da derzeit vermutet wird, dass der Erreger möglicherweise schon im Saatgut steckt, gilt diese Warnung auch für selbstgezogene Sprossen.

Sind Sojasprossen aus dem Glas gesund?

Wie gesund sind eigentlich Sojasprossen? – Sojasprossen eignen sich gut für Figurbewusste, denn sie enthalten kaum Fett und wenige Kalorien. In 100 Gramm stecken relativ hohe Mengen an Vitamin C, mehrere B-Vitaminen, Folsäure, Eisen, Calcium, Kalium, Magnesium, Zink, Phosphor und Spurenelemente.

  1. Allerdings wiegt eine durchschnittliche Portion nur etwa 20 Gramm und bringt darum keine wirklich nennenswerten Vorteile.
  2. Wie für Sprossen allgemein gilt auch für Sojasprossen: Absolute Frische und penible Hygiene sind wichtig, denn Sprossen verderben extrem leicht und können zur Brutstätte für krankmachende Keime werden.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) rät darum Menschen mit einem geschwächten Immunsystem, Sprossen nicht roh zu essen, sondern sie immer einige Sekunden in kochendes Wasser zu tauchen und dann abtropfen zu lassen. Bei Sojasprossen aus dem Glas oder der Dose gibt es keine Einschränkungen, denn sie sind grundsätzlich gegart und darum garantiert keimfrei.

Nährwerte von Sojasprossen pro 100 Gramm
Kalorien 52
Eiweiß 5,3 g
Fett 1,2 g
Kohlenhydrate 4,7 g
Ballaststoffe 2,3 g

Kann man Radieschen Sprossen roh essen?

Wie isst man Radieschensprossen? – Radieschensprossen kann man vielseitig einsetzen. So können Sie warme Gerichte wie z.B. Suppen und Soßen mit dem Kraut verfeinern oder es auch in kalten Gerichten wie z.B. einem Salat hinzugeben. Kann man Radieschensprossen roh essen? Ja, genau wie die ausgewachsenen Radieschen können Sie auch Radieschensprossen roh essen.

  • » Brokkolisprossen anbauen
  • » Alfalfasprossen selber ziehen
  • » Tipps fürs Sojasprossen pflanzen
  • » Mungbohnensprossen ziehen

Wie oft muss man Sprossen spülen?

Sprossen selber ziehen – Dein Vitaminkick im Winter Mit Anleitung zum selber ziehen Warum sind Sprossen und Keimlinge so gesund? Nie mehr im Verlauf eines Pflanzenlebens ist die Konzentration an Mineralien, Vitaminen oder Ballaststoffen höher als im Keimling – durch Umsetzungsprozesse sogar höher als im Samen! Dabei ist es richtig einfach, Sprossen zu Hause selbst zu ziehen.

Gerade in der kalten Jahreszeit sichern die kleinen Kraftwerke die tägliche Vitaminzufuhr und sorgen auf Stulle und Salat für den Frischekick. Sprossen zu Hause ziehen ist kinderleicht Sprossen sind Kraftpakete Wenn ein Samenkorn keimt, startet im Korninneren der Wachstumsprozess. Der Nährstoffgehalt ist jetzt so hoch wie nie, damit die Pflanze kräftig wachsen kann.

Die Energie entsteht durch diverse Stoffwechselvorgänge und der Gehalt an essentiellen, also lebenswichtigen Aminosäuren in den Keimsprossen steigt. Damit sind Sprossen und Keimlinge in Kombination z.B. mit Hülsenfrüchten ideal für eine vegane und vegetarische Kost, die sich leicht in die Ernährung einbauen lässt: als Topping auf Salaten, Suppen und Bowls oder auf Broten. Linsen und Bohnen keimen im Sprossenglas Sprossen keimen zu lassen ist nicht nur leicht, die passenden Hilfsmittel finden sich in jedem Haushalt.Du brauchst ein Glas oder Teller, ein Sieb, etwas Küchenrolle oder ein sauberes Küchentuch und frisches Wasser. 2. Fülle Wasser ins Glas und spüle die Samen einmal gut durch 3. Weiche die Samen mehrere Stunden ein (Hinweis auf der Verpackung beachten) 4. Lasse die Samen nach nochmaligem Durchspülen gut abtropfen 5. Platziere das Glas hell, aber nicht direkt in die Sonne, bei etwa 20°C 6. Spüle deine Sprossen täglich mit frischem Wasser und lasse sie anschließend gut abtropfen 7. Je nach Sorte sind deine Sprossen nach etwa 4-6 Tagen fertig Knackige Vielfalt von mild bis würzig Keime und Sprossen lassen sich aus vielen Samen (z.B.

  • Resse, Alfalfa, Brokkoli, Rettich), Getreide- und Pseudogetreidesorten (z.B.
  • Weizen, Dinkel, Quinoa, Buchweizen) sowie aus Hülsenfrüchten (z.B.
  • Linsen) ziehen.
  • Du willst mehr probieren? Wir haben dir gut aufeinander abgestimmte zusammengestellt.
  • Dabei gilt: Je kleiner das Sprossgut, desto schneller bilden sich die Keime.

Sprossen ziehen ist generell sehr einfach, was trotzdem ab und an passiert, ist, dass die Sprossen entweder austrocknen, weil sie vergessen wurden zu wässern oder dass sie anfangen zu schimmeln, weil sie zu viel Wasser bekommen haben. Daher unsere Sprossen Tipps:

Wenn du das erste Mal Sprossen selber ziehen willst, wähle eine entspannte Woche, wo weder viele Überstunden noch ein dreitägiger Party-Marathon auf dem Plan stehen und plane morgens und abends deine fünf Minuten Sprossenzeit einWähle ein Sprossenglas mit den passenden Öffnungen. Je kleiner deine Sprossensaat, desto kleiner sollten auch die Abgießlöcher deines Sprossenglases sein. Am besten einmal im trockenen Zustand austesten, ob die Samen durchrutschen. Oder du nutzt ein Tuch als Abdeckung.Gib nicht zu viele Sprossensamen ins Glas – man unterschätzt schnell das Volumen, das wachsende Sprossen einnehmen und ausreichend Luft beugt Schimmelbildung vor. Sollten es zwischendurch dennoch etwas eng werden im Glas, teile deine Sprossenmenge einfach auf zwei Gläser auf oder nasche schon mal einen TeilSpüle deine Sprossen täglich mind. einmal am besten 2-3 Mal durch und lasse sie danach sehr gut abtropfen. Sprossengläser aus dem Handel sind häufig so gebaut, dass sie über Kopf stehen und deine Sprossen so nie im Wasser stehen.

Welche Sprossen im Glas ziehen?

Welche Keimsaaten kann man im Sprossenglas ziehen? – Keimsprossen sind nichts anderes als frisch gekeimte Jungaustriebe von Gemüse- oder Getreidepflanzen. Für den Anbau im Sprossenglas kommen in erster Linie schnell keimende Arten und Sorten infrage. Die Auswahl ist dabei sehr groß und reicht von Kresse, Senf, Bockshornklee, Mungo- oder Sojabohnen über Gerste, Hafer und Roggen bis hin zu Brokkoli, Rauke, Radieschen, Linsen oder Kichererbsen,

Welche Krankheit wurde durch Sprossen übertragen?

Sprossen als Ursache – aber woher kommt der Erreger? – Auf einem Biohof in Bienenbüttel untersuchen die EHEC-Ermittler 2011 Sprossen auf den Erreger. Akribisch sammeln EHEC-Ermittler in den Bundesländern und beim Bundesinstitut für Risikobewertung Lieferdaten von mehr als 90 Lebensmitteln, vom Lollo-Rosso-Salat über Rosmarin bis hin zu Sprossen.

  • Am 5. Juni folgt der nächste Paukenschlag: Das niedersächsische Gesundheitsministerium warnt vor dem Verzehr von Sprossen und verweist auf die Auswertung von Warenströmen: Es führe eine Spur von den Erkrankten zu einem Betrieb im Kreis Uelzen. Am 10.
  • Juni wird ein Nachweis für die Vermutung erbracht: Erstmals werden an nach Nordrhein-Westfalen gelieferten Sprossen, die von einem Biohof in Bienenbüttel stammen, die aggressiven Bakterien vom Typ O104:H4 entdeckt.

Eine Familie hatte die Packung aus dem Müll gerettet, nachdem zwei Familienmitglieder an EHEC erkrankt waren. Die Behörden raten daraufhin vom Verzehr roher Sprossen ab, frühere Verzehrsempfehlungen für Gurken, Tomaten und Salat werden aufgehoben. Doch viele Fragen bleiben offen – vor allem, wie der Erreger an beziehungsweise in die Sprossen kam.

Warum Sprossen spülen?

Sprossengläser: Auf Hygiene achten – Eine andere Möglichkeit ist es, Sprossengläser zu verwenden, das sind spezielle Gläser mit einem Sieb als Deckel. Wer mag, kann sich so ein Sprossenglas auch selbst basteln: Dafür einfach in den Plastik-Schraubdeckel eines Gefäßes Löcher bohren. Sprossengläser sind spezielle Gefäße mit einem Siebdeckel. Die Gläser samt Sprossen zwei Mal am Tag ordentlich mit frischem Wasser durchspülen, am besten morgens und abends. Nach dem Spülen das Glas so stellen, dass das restliche Wasser abtropfen kann.

Welche Sprossen haben viel Magnesium?

Sprossen aus Luzerne (Alfalfa) und anderen Kleesorten sowie Kresse und Brokkoli sind Lieferanten für Vitamin C, Magnesium und Eisen. Hülsenfruchtkeimlinge sind gute Quellen für hochwertiges Eiweiß, Vitamin C, und Biotin sowie Phosphor (P), Kalium (K), Magnesium (Mg) und Kalzium.

Warum soll man Alfalfa erst nach 7 Tagen?

– Alfalfa werden als Sprossen konsumiert. Die Samen werden daher in der Küche ohne Erde in einer Schale oder einem Glas an einen hellen, aber kühlen Ort gestellt. Es gibt spezielle Anzuchtgefässe dafür, aber du kannst auch ein grosses Glas oder eine Schale verwenden.

Zu Beginn werden die Samen 4–6 Stunden in Wasser eingeweicht und anschliessend abgespült. Wenn du zum ersten Mal Sprossen ziehst, empfehlen wir dir, mit einem EL Saatgut anzufangen. Schon nach dem ersten Tag wirst du kleine Spitzchen erkennen, welche aus den Samen keimen. Nun ist es wichtig, dass die Sprossen am besten 2–3 Mal täglich bewässert werden. Dies geht am einfachsten, indem du dein Glas mit Wasser füllst und nach einigen Minuten durch das Tuch wieder vollständig ausleerst. Die Sprossen sollten zwar regelmässig bewässert werden, dürfen aber nicht im Wasser stehen, sonst modern sie schnell vor sich hin. Lege dein Sprossenglas daher am besten waagrecht hin, damit das Wasser auslaufen und die Luft besser zirkulieren kann. Bei einer Temperatur von 18–22°C können die Sprossen nach 7–8 Tagen geerntet werden. Warte den siebten Tag unbedingt ab! Der Samen der Alfalfa besitzt einen natürlichen Frassschutz, der bis zum Keimling anhält: den Giftstoff Canavanin. Mit dem Wachstum des Keimlings baut sich das Canavanin ab. Dieser Vorgang benötigt 7 Tage, danach ist das Canavanin nahezu abgebaut und die Sprossen umso verdaulicher.

5. Wasche die Sprossen noch ein letztes Mal, bevor du sie konsumierst. Die abgefallenen Samenhülsen kannst du ebenfalls essen. Alfalfa-Sprossen können in der Küche vielfältig eingesetzt werden. Ihr mild-herber und nussiger Geschmack passt besonders gut zu Käse.

Wie gesund sind Rote Beete Sprossen?

WAS SIE WISSEN SOLLTEN ÜBER DIE Rüben-Sprossen Die Eigenschaften der rote Beete Sprossen, insgesamt,Wir helfen, den Körper zu entgiften, um das Altern zu verhindern, Senkung von Blutdruck und Cholesterin, und zum Schutz der Herz-Kreislauf-Gesundheit. Rübensprossen enthalten Betaninas.

Welche Sprossen am besten keimen lassen?

Unbehandeltes Saatgut kaufen – Sprossen stecken voller gesunder Inhaltsstoffe. Statt Sprossen zu kaufen, kann man sie recht einfach und vor allem günstig selbst ziehen. Zur Anzucht eignet sich beispielsweise die Saat von Radieschen, Brokkoli, Linsen, Zwiebeln und Alfalfa. Auch die Sprossen von Hülsenfrüchten wie Mungobohnen, Kichererbsen oder Linsen können verzehrt werden.

Welche Sprossen haben am meisten Protein?

Sie besitzen u.a. alle Vitamine, die der Mensch benötigt. Mit knapp 35 % Eiweiß sind die Sprossen der Luzerne im Vergleich mit anderen Keimlingen oder pflanzlichen Nahrungsmitteln außerordentliche Proteinquellen. Alfalfasprossen sollen auch alle essenziellen Aminosäuren in optimaler Zusammenstellung aufweisen.

Sind Sprossen gut für den Darm?

Sprossen leben sogar nach der Ernte noch – Die enthaltenen Enzyme werden erst durch das Wasser aktiviert und bringen so den Stoffwechsel und das Wachstum der ruhenden Samen in Schwung. Zudem wird die Produktion von sekundären Pflanzenstoffen und Vitalstoffen beim Keimen angekurbelt – das Samenkorn beginnt zu wachsen und zu leben.

  • Da Sprossen selbst nach der Ernte noch lebendig sind, liefern sie dem Körper nur frische Vitalstoffe.
  • So enthalten Sprossen eine enorm hohe Konzentration an Nährstoffen pro Kalorie.
  • Der Nährwert von Sprossen ist um ein Vielfaches höher als der des ursprünglichen, nicht gekeimten Korns – seien es Samen, Bohnen, Nüsse, Getreide oder Gemüsesamen.

Neben Vitaminen, Mineralstoffen, Eiweißen und Stärke enthalten Sprossen gesunde Kohlenhydrate und Proteine, welche wiederum so umgewandelt werden, dass sie leichter verdaulich sind und im Darm besser aufgenommen werden können. Die Art der Herstellung unterstützt die gesundheitliche Wirkung ebenfalls.