Welche Schweizer Bank Ist Zu Empfehlen?

Welche Schweizer Bank Ist Zu Empfehlen
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Euromoney – Wikipedia

hat UBS zum achten Mal seit 2012 als «Beste Bank der Schweiz» ausgezeichnet.
Wie eröffnen Sie eine Konto in der Schweiz? – Welche Schweizer Bank Ist Zu Empfehlen © thinkstock by seb_ra Der Schweizer Postbank, die mittlerweile offiziell als PostFinance firmiert, kommt im Finanzdienstleistungssektor die Aufgabe der Grundversorgerin zu. Sie eröffnet deshalb für jedermann ein Konto, sofern dem keine aufsichtsrechtlichen Erwägungen entgegen stehen.

Zu den aufsichtsrechtlichen Vorbehalten zählt insbesondere die Geldwäscheprävention, die für deutsche Staatsbürger aber nur dann zum Problem werden kann, wenn sie in einem Hochrisikoland, wie beispielsweise der Türkei, geboren worden sind. Eine Bonitätsprüfung wird nicht durchgeführt. Es erfolgt auch keine Schufa-Meldung, da die Schweizer Banken der Schufa nicht angeschlossen sind.

Die Schweizer Postbank bietet ein Sparkonto für Ausländer an, welches mit 25 CHF pro Monat zu Buche schlägt. Das Sparkonto, verfügt über eine IBAN und kann wie ein Girokonto genutzt werden. Das Konto wird in Franken und in Euro angeboten. Sie sollten es in Franken eröffnen, damit ist im Rahmen der Geldwäscheprävention dann auch gleich der „Schweizbezug» hergestellt.

Was sind die sichersten Banken in der Schweiz?

Standard & Poor’s zeichnet seit 1994 die Zürcher Kantonalbank als einzige Bank der Schweiz und eine der wenigen Banken weltweit mit einem AAA-Rating aus. Die Bestnote attestiert der Zürcher Kantonalbank eine ausgezeichnete Bonität. Im November 2022 wurde das AAA-Rating für die Zürcher Kantonalbank erneut bestätigt.

Die starke Marktpräsenz im Wirtschaftsraum Zürich, kombiniert mit einer schweizweiten Präsenz in den Bereichen Firmenkreditgeschäft, Private Banking und Asset Management. Die sehr gute Kapitalisierung sowie eine stabile Ertragsbasis Die Staatsgarantie des Kantons Zürich, welcher ebenfalls mit einem AAA bewertet wird.

Bericht Standard & Poor’s (PDF, 1 MB) Im Herbst 2006 wurde erstmals ein Rating durch Moody’s durchgeführt, im Rahmen dessen die Zürcher Kantonalbank ein «deposit and issuer rating» mit der Höchstnote AAA erhielt. Am 4. April 2022 wurde die Tier 2 Anleihe in EUR mit einem Aa2-Rating von Moody’s eingestuft.

Am 29. Juli 2022 hat Moody’s die Ratings von zwei Additional-Tier-1-Instrumenten (AT1) von Baa1(hyb) auf A1(hyb) heraufgestuft. Am 16. Januar 2023 bestätigte Moody’s das Kreditrating von Aaa der Zürcher Kantonalbank. Die Bestätigung des langfristigen Emittentenratings von Aaa widerspiegelt das A1-BCA der Zürcher Kantonalbank, den Rating-Uplift von 3 Stufen aufgrund der Affiliate-Unterstützung, welche sich aus der vom Kanton Zürich bereitgestellten Instituts- respektive Bestandesgarantie ergibt.

Hinzu kommt die Anwendung der Advanced Loss Given Failure Analyse (LGF-Analyse), die auf ein sehr niedriges verlustrisiko im Falle eines Ausfalls hinweist und aufgrund der Aaa-Ratingobergrenze zu einer Rating-Anhebung um eine Stufe (statt drei Stufen) führt.

Das a1 BCA der Zürcher Kantonalbank basiert auf der komfortablen Liquiditätsposition der Bank, der starken Kapitalisierung und einem moderaten Anlagerisiko. Das BCA berücksichtigt ferner den hohen Anteil an Kapitalmarktrefinanzierung. Dieser relativiert sich aufgrund der Ausfallgarantie durch den Kanton, welche zu tiefen Finanzierungskosten und einen guten Marktzugang auch in einem angespannteren Umfeld führt.

Credit Opinion Moody’s (PDF, 1 MB) Issuer Profile Moody’s (PDF, 1 MB) Medienmitteilung Moody’s Upgrade AT1 Kapitalinstrumente (PDF, 117 KB) Medienmitteilung Moody’s Rating Tier-2-Anleihe (PDF, 116 KB) Im Januar 2009 publizierte Fitch erstmals das Rating für die Zürcher Kantonalbank.

Der letzte Ratingbericht von Fitch im April 2023 hat der Bank erneut die Bestnote (AAA) mit stabilem Ausblick eingeräumt. Das stabile und widerstandsfähige Businessmodell, die angemessene Profitabilität, die gute Qualität der Aktiva, der konservative Risikoappetit, die gute Refinanzierungsituation und die starke Kapitalisierung stellen hierbei wesentliche Einflussfaktoren dar.

Im Weiteren geht Fitch davon aus, dass falls notwendig, mit einer zeitnahen Unterstützung im Rahmen der Staatsgarantie des Kantons Zürich gerechnet werden könnte. Bericht Fitch (PDF, 297 KB) Das Rating gibt nur die Sicht der betreffenden Rating-Agentur zum Zeitpunkt der Bewertung wieder.

Welche Bank ist am günstigsten in der Schweiz?

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Kann man als Deutscher ein Schweizer Konto haben?

? Kann ich als Ausländer ein Konto in der Schweiz eröffnen ohne Wohnsitz? – Ja, Ausländer dürfen ein Bankkonto in der Schweiz eröffnen. Selbst dann, wenn sie keinen Wohnsitz in der Schweiz haben. Schweizer Banken bevorzugen Staatsbürger aus den Nachbarländern (Deutschland, Österreich, Italien und Frankreich), weil sie die Risiken dieser Kunden besser einschätzen können.

Was Melden Schweizer Banken an das deutsche Finanzamt?

Künftig die Angabe der Steuernummer bei Kontoeröffnung – Meldetag ist künftig immer einmal im Jahr am 30. September für Daten des Vorjahres. Gestern wurden also Kontoinformationen für das Jahr 2016 gemeldet. Übermittelt werden der Kontostand, Erträge wie Dividenden, Zinsen und Fondsausschüttungen und auch die Erlöse aus Wertpapierverkäufen – auch bei kleinen Summen.

  1. Erfasst sind alle Einlagen, Depots mit Aktien, Anleihen, Zertifikaten und Fonds, sowie Lebens- und Rentenversicherungen und Stiftungen, aber zunächst keine Termingeschäfte oder Immobilien.
  2. Die Daten werden von den ausländischen Banken mit Steuernummer und Kundenadresse an die jeweilige nationale Steuerbehörde weitergeleitet und von dort nach Deutschland.

Um die Bankkunden identifizieren zu können, müssen sie bei einer Kontoeröffnung im Ausland künftig die Steuernummer angeben und dabei auch mitteilen, wo sie steuerpflichtig sind. Bei bestehenden Konten muss die Bank das Heimatland anhand der Adresse, Telefonnummer oder anderer Indizien ermitteln.

Ist ein Konto in der Schweiz sinnvoll?

Wann ist ein Konto in der Schweiz wirklich sinnvoll? – Die Frage ist aus unserer Sicht einfach zu beantworten: Wer mindestens CHF 250.000 in der Schweiz, am besten bei einer Privatbank, deponiert und zudem plant, sein Vermögen in der Schweiz verwalten zu lassen, für den kann es sich durch aus lohnen.

  1. Allerdings sollte die Vermögensverwaltung dann nicht von der Bank gemacht werden, bei der man das Geld deponiert hat, sondern von einem unabhängigen Schweizer Vermögensverwalter.
  2. Hier stellen wir sehr gerne den Kontakt für Sie her,
  3. Die Bank stellt neben den Anlagekonten auch Girokonten, Kreditkarten, etc.

zur Verfügung und verdient folglich vor allem an den Gebühren. Sie erhält aber keine Prozente, was die Vermögensverwaltung betrifft. Welche Schweizer Bank Ist Zu Empfehlen

Wie viel Geld sollte man auf dem Konto haben Schweiz?

1. Ausgaben und Liquidität bestimmen – Als erstes musst du wissen, wie hoch denn eigentlich deine regelmässigen Ausgaben sind und wohin diese fliessen. Dieses Geld sollst du sicher nicht anlegen. Und weil im Leben nicht immer alles nach Plan läuft, macht es Sinn eine Reserve für Unvorhersehbares zu haben.

Das kann die Reparatur der Geschirrspülmaschine, das Begleichen einer hohen Arztrechnung oder der Kauf eines neuen Handys sein. Als Daumenregel empfiehlt sich eine Reserve an liquiden Mitteln von 3 bis 6 Monatslöhnen, Hast du eine Zeit lang mal kein Einkommen, bspw. wenn du deinen Job wechselst und arbeitslos wirst, könntest du diese so gut überbrücken.

Zu dieser Reserve auf dem Sparkonto solltest du auch grössere zukünftige Ausgaben, die bereits feststehen, dazurechnen, wie bspw. ein geplanter Autokauf, eine längere Reise oder eine Weiterbildung. Grundsätzlich empfehlen wir dir Folgendes: Lege das Geld für die definitiv geplanten Ausgaben der nächsten 3-5 Jahren nicht an.

  • So kannst du das Risiko, mit deinen Anlagen einen Verlust zu machen, deutlich verringern.
  • Aber was machst du mit Zukunftsplänen und Ausgaben, die noch nicht ganz klar sind? Hier ist es ratsam zu überlegen, wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass du grössere Geldbeträge ausgeben wirst.
  • Liegt ein Ziel wie ein Hauskauf eher noch in weiterer Ferne, macht es mehr Sinn das Ersparte dafür auch anzulegen.

Kann es dagegen gut sein, dass du dir bald ein neues Auto kaufen musst, solltest du zumindest einen Teil dafür schon auf dem Sparkonto haben. Nora hat CHF 50’000 an Ersparnissen sowie ein Einkommen von CHF 6’000 im Monat. Sie möchte nun Geld für ihre Zukunft anlegen.

  1. Nora rechnet aus, dass sich ihre monatlichen Ausgaben auf ungefähr CHF 5’000 belaufen.
  2. Somit kann sie aktuell im Schnitt CHF 1’000 pro Monat sparen.
  3. Sie weiss, dass sie von ihren Ersparnissen in nächster Zeit noch insgesamt rund CHF 5’000 für neue Möbelstücke ausgeben möchte.
  4. Weil dieser Wunsch allerdings gut mit rund drei Monatslöhnen zu bezahlen ist, bildet Nora dafür nicht extra eine Reserve.

Würde sie nun unerwartet arbeitslos werden, könnte sie vorerst gut auf die neuen Möbel verzichten. Ausserdem ist ein Hauskauf ein Traum von ihr, für den sie sparen möchte. Beim Nachdenken merkt Nora schnell, dass sie den wahrscheinlich frühstens in 7 Jahren erfüllen wird.

Was passiert wenn die Credit Suisse pleite geht?

Aktuell kursieren Gerüchte, dass die Credit Suisse Gefahr läuft, in Konkurs zu gehen. moneyland.ch verrät, was in diesem Extremfall passieren würde. Aktien im freien Fall, Spekulationen auf Insolvenz, interne Beschwichtigungen: Bei der Credit Suisse (CS) läuft aktuell vieles schief.

Manche Beobachter prophezeien den Untergang der Nummer zwei des Schweizer Finanzplatzes. Hier erfahren Sie, was das für Schweizerinnen und Schweizer bedeuten würde. Wie wahrscheinlich ist ein Konkurs der Credit Suisse? Wie schlimm es um die CS wirklich steht, ist schwierig einzuschätzen. Die Bank selbst will sich zu den Spekulationen nicht äussern und liess auch die Anfrage von moneyland.ch bis Redaktionsschluss unbeantwortet – Ende Oktober erscheint der nächste Quartalsbericht und die Bank wird dann voraussichtlich einen Plan zur Restrukturierung vorstellen.

Fest steht, dass viele Marktbeobachter einen Konkurs für merklich wahrscheinlicher halten als noch zu Beginn des Jahres. Investoren wetten mit sogenannten Credit Default Swaps (CDS) auf die künftige Zahlungsunfähigkeit der Grossbank – der Preis ist so hoch wie seit der Finanzkrise nicht mehr.

  • Allerdings weisen die CDS nicht darauf hin, dass die Bank kurz vor dem Kollaps steht.
  • Gemäss der aktuellen Preise rechnet der Markt aktuell mit einer circa 25-prozentigen Chance, dass die Credit Suisse innerhalb der nächsten fünf Jahre in Konkurs geht.
  • Ein Bankrott wird also insgesamt immer noch als unwahrscheinlich angesehen.

Marc Chesney, Finanzprofessor an der Universität Zürich und Autor des Buches «Die permanente Krise», sagt zu moneyland.ch: «Die Lage der Credit Suisse ist katastrophal – ohne Staatsgarantie wäre die Bank wahrscheinlich schon bankrott.» Aber ob es wirklich dazu kommt, dass die CS in Konkurs gehen würde, hänge letztlich von der Politik ab und lasse sich nicht voraussagen.

  • Was passiert mit meinem Geld, falls die Credit Suisse in Konkurs ginge? Die Credit Suisse Schweiz ist wie die UBS, Postfinance, Raiffeisen und Zürcher Kantonalbank eine systemrelevante Bank.
  • Gemäss der für die Einlagensicherung zuständigen Organisation Esisuisse haben all diese Banken Vorkehrungen getroffen und Notfallpläne vorbereitet, damit das inländische Einlagengeschäft nahtlos fortgeführt werden kann, auch wenn diese Banken in Schieflage geraten.

Ausserdem würde der Bund die Credit Suisse im Ernstfall wahrscheinlich mit Liquidität stützen. Sollte der unwahrscheinliche Fall eines Konkurses trotzdem eintreten, kämen Sie in den Genuss der Schweizer Einlagensicherung, wenn Sie Geld auf einem Konto der CS haben.

Solange Sie nicht mehr als 100’000 Franken bei der CS halten, ist dieses Vermögen zumindest theoretisch gesichert. Auf moneyland.ch können Sie nachlesen, wie ein Bankenkonkurs genau abläuft, Als Kundin oder Kunde müssen Sie auch nicht selbst aktiv werden: Sie würden vom Konkursliquidator kontaktiert und erhalten ein Formular, mit dem Sie die Auszahlung der gesicherten Guthaben beantragen können.

Bis Sie Ihr Geld erhalten, dürfte es jedoch gemäss Esisuisse mindestens mehrere Wochen dauern. Welche Guthaben sind bei einem Bankenkonkurs geschützt? Die Einlagensicherung betrifft Guthaben – sowohl in Schweizer Franken als auch in anderen staatlichen Währungen – auf Schweizer Konten sowie in hinterlegten Kassenobligationen,

Allerdings sind nur 100’000 Franken pro Kunde und Bank gesichert. Wenn Sie insgesamt mehr als 100’000 Franken auf Konten der CS haben, ist nicht der gesamte Betrag gesichert. Auf wie viele Konten und Kassenobligationen Ihr Guthaben verteilt ist, ist nicht relevant. Nicht gesichert sind Freizügigkeits- und Säule-3a-Konten,

Vorsorgeguthaben sind jedoch bis zu 100’000 Franken privilegiert: Sie werden so rasch wie möglich ausbezahlt, sofern die liquiden Mittel der Bank dafür ausreichen. Reicht die Einlagensicherung überhaupt, falls die Credit Suisse in Konkurs ginge? Die Schweizer Einlagensicherung ist auf einen Maximalbetrag von insgesamt 6 Milliarden Franken beschränkt.

Das heisst: Wenn eine Bank in Konkurs geht, die mehr als 6 Milliarden Franken an gesicherten Guthaben verwaltet, kann die Einlagensicherung sie nur anteilsmässig zurückzahlen. Die Einlagen der CS allein betragen ein Vielfaches des aktuellen Maximalbetrags von 6 Milliarden Franken. Die Einlagensicherung könnte im schlimmsten Fall nur einen Bruchteil der gesicherten Einlagen zurückzahlen.

See also:  Welche Jbl In Ear Kopfhörer Sind Die Besten?

Wie viele der Einlagen bei der Credit Suisse effektiv gesichert sind, ist allerdings nicht klar. Die CS hat auf die Anfrage von moneyland.ch nicht geantwortet. Pro Kunde sind nur maximal 100’000 Franken als privilegierte Einlagen gesichert. Es ist davon auszugehen, dass viele Kundinnen und Kunden mehr als 100’000 Franken bei der CS halten.

  • Zudem springt die Einlagensicherung erst ein, nachdem die liquiden Mittel der Bank zur Auszahlung von privilegierten Einlagen aufgebraucht sind.
  • Es dürfte also insgesamt mehr Geld zur Verfügung stehen als die maximal 6 Milliarden Franken der Einlagensicherung.
  • Immerhin: Ab 2023 soll der Maximalbetrag für die Einlagensicherung laut Esisuisse auf circa 8 Milliarden Franken erhöht werden.

Schliesslich kann der Bundesrat den Maximalbetrag für die gesicherten Einlagen weiter erhöhen, wenn besondere Umstände das erfordern. Was passiert mit meinem Konto, falls die Credit Suisse in Konkurs ginge? Wenn eine Bank in Konkurs geht, können Sie über diese Bankverbindung keine Geschäfte mehr tätigen.

Das heisst: Sie können mit Ihrem bisherigen Bankkonto keine Überweisungen mehr ausführen oder entgegennehmen. Falls Sie beispielsweise Ihren Lohn bisher auf ein Konto dieser Bank erhielten, müssen Sie dem Arbeitgeber ein anderes Konto nennen. Auch Daueraufträge (zum Beispiel Mietzahlungen) werden nicht mehr ausgeführt.

E-Banking und Bankkarten einer konkursiten Bank funktionieren ebenfalls nicht mehr. Was passiert mit meinen Wertschriften, falls die Credit Suisse in Konkurs ginge? Wertschriften sind zwar nicht gesichert, aber sie gehören sowieso Ihnen, auch wenn Sie sie auf dem Depot einer Bank halten.

  • Sie verlieren Ihre Aktien also nicht, wenn Ihre Depotbank in Konkurs geht.
  • Stattdessen können Sie sie auf ein Depot bei einem anderen Anbieter verschieben.
  • Fonds und ETFs sind ebenfalls Eigentum der Anlegerinnen und Anleger – auch Anteile an Fonds, die von der CS selbst herausgegeben wurden, werden im Konkursfall den Anlegerinnen und Anlegern ausbezahlt.

Dasselbe gilt für Wertschriften, die Sie im Rahmen von 3a- oder Freizügigkeitsguthaben besitzen. Bei einem Konkurs werden sie an die Vorsorge-Stiftung herausgegeben. Bei CS-Aktien hingegen droht bei einem Konkurs der Totalverlust. Auch strukturierte Produkte, die von der Credit Suisse herausgegeben werden, könnten im Konkursfall wertlos werden.

  1. Was passiert mit meiner Hypothek, falls die Credit Suisse in Konkurs ginge? Hypotheken werden im Konkursfall in der Regel an andere Hypothekargeber weiterverkauft.
  2. Sie schulden die vereinbarten Beträge also weiterhin.
  3. Was passiert mit der Wirtschaft, falls die Credit Suisse in Konkurs ginge? Der Konkurs einer Grossbank wie der CS hätte nicht nur Auswirkungen für deren Kundinnen und Kunden.

Chesney von der Universität Zürich gibt zu bedenken, dass eine solche Pleite weitreichende Konsequenzen für andere Finanzdienstleister hätte. Der Bankrott würde also auch andere Firmen in die Krise stürzen. «Aber erst wenn es wirklich dazu kommen sollte, würden wir sehen, wie weit die Verknüpfungen der Credit Suisse reichen und wen es sonst noch trifft.» Er erinnert an den Fall der Investmentbank Lehman Brothers, deren Insolvenz 2008 eine weltweite Rezession verursachte und zahlreiche andere Unternehmen mit sich riss.

  • «Die Frage ist dann, inwiefern der Schweizer Steuerzahler die Kosten einer eventuellen CS-Insolvenz bezahlen wird.» Die CS ist zudem ein grosser Arbeitgeber in der Schweiz: Umgerechnet rund 16’000 Schweizer Vollzeitstellen würden verloren gehen, sollte die Bank den Betrieb einstellen.
  • Was sollten Credit-Suisse-Kundinnen und -Kunden nun tun? Ein Konkursfall der CS gilt weiterhin als unwahrscheinlich.

Unabhängig von der Situation und der Bank ist es aber immer sinnvoll, wenn Sie mehrere Bankbeziehungen haben und Ihr Sparvermögen bei mehr als einer Bank anlegen. Auch empfiehlt es sich, die eigenen Bankprodukte regelmässig mit denen der Konkurrenz zu vergleichen.

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Was kostet ein Euro Konto in der Schweiz?

Euro-Konten im Überblick

Institut Bezeichnung Gebühr/ Jahr
Migros Bank Privatkonto Euro 36 Fr.*
Zürcher Kantonalbank ZKB-Privatkonto Euro 36 Fr.
Raiffeisenbank Zürich Privatkonto Euro 60 Fr.
Postfinance Privatkonto in Euro (Bankpaket Smart) 60 Fr.**

Welche Bank zahlt am meisten Zinsen Schweiz?

Tabelle 1: Sparkonten bei den grössten Schweizer Banken

Bank Bester Zins
Credit Suisse 0.75%
Raiffeisen 0.85%
Zürcher Kantonalbank 0.5%
Postfinance 0.7%

Welche Bank hat das beste E-Banking Schweiz?

Welches ist die digitalste Schweizer Retailbank? – IFZ Retail Banking Blog Allgemein 8. Juni 2021 Anhand von 87 Faktoren hat das Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ in Zusammenarbeit mit e.foresight untersucht, wie hoch der Digitalisierungsgrad von 35 Retailbanken in der Schweiz ist.

Analysiert wurden digitale Funktionalitäten, Dienstleistungen und Produkte. Die Resultate wurden heute anlässlich der IFZ-Konferenz «Innovationen im Banking» vorgestellt. Im Blog fasse ich die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und zeige auf, welches in der Schweiz die digitalsten Retailbanken sind. In den Medien gibt es immer wieder – teilweise schwierig nachvollziehbare – Bewertungen zu digitalen oder eben nicht digitalen Schweizer Retailbanken.

Mithilfe der heute vorgestellten Untersuchung soll anhand von objektiv nachvollziehbaren Kriterien aufgezeigt werden, welche Banken tatsächlich einen höheren oder eben tieferen Digitalisierungsgrad aufweisen. Vorgehen Hierfür hat das IFZ gemeinsam mit dem Digital Banking Think Tank e.foresight der Swisscom im April und Mai 2021 bei 35 Banken eine Untersuchung durchgeführt.

Es wurde analysiert, welche (digitalen) Funktionalitäten, Produkte und Dienstleistungen für Privatkunden angeboten werden (digitale Angebote für Firmenkunden wurden explizit nicht berücksichtigt). Dadurch soll eine objektiv nachvollziehbare Grundlage für einen Vergleich zwischen den Banken geschaffen werden.

Die entsprechende systematische Erfassung von Funktionalitäten, Produkten und Dienstleistungen wurde in zwölf Themenblöcke «Funktionalitäten auf Website & generelle Serviceangebote», «E-Banking», «Mobile Banking», «Touchpoints und Kundeninteraktion», «Finanzieren», «Anlegen und Vorsorgen», «Zahlen», dem «Digitalisierungsgrad in der Filiale», «Bank-nahe Dienstleistungen», dem Einsatz von «Data Science/Analytics und Machine Learning», der «Automatisierung und Prozesseffizienz», und dem Einsatz von verschiedenen «Technologien» eingeteilt.

In Abbildung 1 sind die zwölf Themenblöcke ersichtlich. Die Anzahl der abgefragten Funktionalitäten pro Block ist jeweils in den Boxen unten rechts ersichtlich. Abbildung 1: Messkonzept und Anzahl Fragen pro Block Der Fokus der Analysen lag ausschliesslich auf den momentanen Verfügbarkeiten von Funktionalitäten.

Auf eine Bewertung der Qualität der entsprechenden Angebote wurde verzichtet. Auch eine Bewertung des Nutzererlebnisses («User Experience» UX) wurde in unseren Analysen nicht vorgenommen. Um den Digitalisierungsgrad im Privatkunden-Geschäft der einzelnen Banken miteinander zu vergleichen, wurden zwei Werte berechnet.

Bei Variante 1 wurden die Anzahl angebotener digitaler Funktionalitäten, Produkte und Dienstleistungen addiert. Bei Variante 2 wurden die einzelnen Themenblöcke basierend auf unserer Einschätzung unterschiedlich gewichtet. Die Gewichtung hat den Vorteil, dass gewisse Funktionalitäten eine höhere Bedeutung erlangen als andere an sich weniger wichtige Funktionalitäten (z.B.

die Möglichkeit der Verlängerung einer Online Hypothek hat dadurch mehr «Wert» als die Möglichkeit, Fremdwährungen online bestellen zu können). Auf der anderen Seite ist die «Wichtigkeit» natürlich immer mit unserer subjektiven Einschätzung verbunden.

Daher zeigen wir nachfolgend beide Ranglisten auf. Der Maximalwert beträgt 87 Punkte (ungewichtete Variante) respektive 9.37 Punkte (gewichtete Variante) und wäre erreicht, wenn alle in dieser Studie untersuchten Funktionalitäten, Produkte und Dienstleistungen von einer Bank angeboten würden. Wie weiter unten schnell ersichtlich wird, ist der überwiegende Teil der Schweizer Banken derzeit noch weit davon entfernt, den Maximalwert zu erreichen.

Welches ist die digitalste Schweizer Retailbank? Die Ranglisten Gemäss unseren Analysen ergibt sich ein relativ klares Bild an der Spitze. Die UBS liegt unabhängig vom gewählten Ansatz ziemlich deutlich in Führung. Die Credit Suisse ist mit einem klaren Abstand auf UBS aber auch mit einem ziemlich deutlichen Vorsprung auf die drittklassierte PostFinance auf Rang 2.

  1. PostFinance, Raiffeisen und die Zürcher Kantonalbank liegen auf den Rängen 3 bis 5 ziemlich eng beieinander.
  2. Auf den Rängen 6 bis 13 liegen die Kantonalbanken aus Luzern, Waadt, Thurgau, St.
  3. Gallen, Baselland, Bern, Aargau und Zug.
  4. Mit der Valiant Bank und der Hypothekarbank Lenzburg haben es auch zwei Regionalbanken in die Top 15 geschafft.

Die einzelnen Ränge variieren leicht zwischen den beiden Messmethoden. Die grundsätzliche Aussagekraft wird durch die Gewichtung der einzelnen Themenblöcke aber nicht bedeutend verändert. Abbildung 2: Rangliste der digitalsten Retailbanken der Schweiz (linke Tabelle: Variante 1 – Ansatz mit Gewichtung, rechts: Variante 2 – ungewichtete Rangliste) Insgesamt kann man erkennen, dass grössere Banken (gemessen an der Bilanzsumme) auch ein grösseres digitales Angebot für ihre Privatkunden anbieten (vgl.

Sub-Rankings Wir haben auch verschiedene Sub-Rankings für die oben vorgestellten zwölf Teilbereiche erstellt. Das sind einige ausgewählte Erkenntnisse daraus:

In Bezug auf das E-Banking schneiden die UBS (Nummer 1) und Raiffeisen (Nummer 2) am besten ab. Die Kantonalbanken aus Luzern, Thurgau und Aargau sowie PostFinance teilen sich den dritten Rang. Im Mobile Banking teilen sich UBS und Raiffeisen den ersten Rang. Im Bereich Anlegen und Vorsorgen sind PostFinance und UBS an der Spitze, gefolgt von der Credit Suisse und der Zürcher Kantonalbank. Im Bereich Finanzieren ist die Credit Suisse mit deutlichem Abstand die Nummer 1 in der Schweiz. Kombiniert man in einem Sub-Ranking die Touchpoints mit dem Digitalisierungsgrad der Filiale steht die Zuger Kantonalbank an der Spitze, gefolgt von UBS und PostFinance.

Fazit Vor dem Hintergrund der aufgezeigten Resultate können folgende Konklusionen gezogen werden:

Grössere Banken haben einen im Durchschnitt höheren Digitalisierungsgrad als kleinere Banken. Dieser Zusammenhang ist auch statistisch klar signifikant. Ganz generell haben Schweizer Banken beträchtliche Luft nach oben. Im Durchschnitt bieten sie nur 31 von 87 untersuchten Funktionalitäten, Produkten oder Dienstleistungen an. Die digitalste Bank (UBS) erreicht aber immerhin 65 Punkte. Die Kundenzufriedenheit muss nicht zwangsläufig mit den angebotenen digitalen Funktionalitäten korrelieren. Ein Blick in die Bewertung einzelner Mobile Banking Apps zeigt beispielsweise, dass die (temporäre) Zufriedenheit nicht unbedingt mit dem Funktionsumfang des Mobile Bankings in Zusammenhang stehen muss.

Wir möchten diese Untersuchung auch in Zukunft regelmässig durchführen, damit wir die Entwicklungen der einzelnen Banken und des gesamten Finanzplatzes besser beurteilen können (an dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an alle Banken, die mitgemacht haben!).

Kann das Finanzamt auf ausländische Konto zugreifen?

Welche Länder bei der EU-Zinsrichtlinie mitmachen –

EU-Zinssteuer
EU-Mitgliedsstaaten:
Luxemburg, Österreich nein ja
Alle anderen EU-Staaten 1), auch Deutschland 2) ja nein
Teilnehmende Nicht-EU-Länder:
Schweiz, Liechtenstein, Monaco, San Marino, Andorra nein ja
Zum britischen Kronbesitz gehörende Gebiete:
Isle of Man, Kanalinsel Guernsey Kanalinsel Jersey ja nein nein ja
Mit der EU assoziierte Gebiete in der Karibik:
Anguilla (Großbritannien = GB) ja nein
British Virgin Islands (GB) ja nein
Cayman Islands (GB) ja nein
Montserrat (GB) ja nein
Bonaire, Sint Eustatius und Saba 3) ja nein
Curaçao und Sint Maarten 3) nein ja
Turks- und Caico Islands (GB) ja nein

Durch die EU-Zinsrichtlinie können keine Zinserträge aufgespürt werden, die Ihnen vor dem Inkrafttreten der Richtlinie am 1.7.2005 im Ausland zugeflossen sind. Auch vor diesem Starttermin aufgelöste Konten und Depots bleiben unentdeckt. Betroffen von der EU-weiten Zinsregelung sind unmittelbar natürliche Personen, die einen Wohnsitz in einem Mitgliedsstaat der EU haben und die Zinserträge auf einem Konto bei einer Zahlstelle (i.d.R.

eine Bank) in einem anderen Land erhalten, das bei der EU-Zinsrichtlinie mitmacht. Nicht erfasst werden derzeit noch Zinserträge von juristischen Personen, wie Kapitalgesellschaften (z.B. deutsche GmbH, englische Limited, spanische Sociedad Limitada), Familienstiftungen, Trusts, Offshore Companies und gewerblich tätige Personengesellschaften.

Hier sind aber mit Wirkung ab 1.1.2017 Verschärfungen vorgesehen. Die Kontrollmitteilungen haben nachfolgende Daten zum Inhalt (vgl. § 8 ZIV), wobei mit wirtschaftlicher Eigentümer derjenige gemeint ist, für den die Zinszahlung bestimmt ist, also in der Regel der Inhaber des ausländischen Kontos:

  • Name und bei deutschen Konten bzw. Depots die Steuer-Identifikationsnummer des wirtschaftlichen Eigentümers; ohne diese Nummer Geburtsdatum und Geburtsort;
  • die Wohnsitzadresse des wirtschaftlichen Eigentümers anhand der bei der Konto- oder Depoteröffnung festgestellten Adresse;
  • Name und Adresse der Zahlstelle (in der Regel die ausländische Bank, bei der Sie Ihr Konto oder Depot führen);
  • die Kontonummer (IBAN) bzw. Depotnummer oder – falls eine solche nicht existiert – die Bezeichnung der Forderung (mittels ISIN-Code), aus der die Zinsen stammen (z.B. die Tafelpapiere);
  • das Kalenderjahr der Zinszahlung oder Zinsgutschrift, bei Kontrollmeldungen Großbritanniens das Steuerjahr;
  • Art der Zinserträge, Höhe des gezahlten Betrages und die Währung. Zu melden sind die Brutto-Zinsbeträge, also vor Abzug der ausländischen Quellensteuer gemäß DBA und evtl. gezahlter Stückzinsen.
See also:  Welche Blumen Blühen Im Juni?

Die Banken bzw. sonstigen Zahlstellen haben bis zum 31. Mai des Kalenderjahres nach der Gutschrift oder Auszahlung der relevanten Kapitalerträge Meldung an die zuständige Behörde ihres Landes zu machen. Diese Behörde leitet dann einmal jährlich innerhalb von sechs Monaten nach dem Ende des Jahres des Zinszuflusses die Auskünfte auf elektronischem Weg an die zuständige Behörde des Mitgliedstaates weiter, in dem der Kontoinhaber ansässig ist.

In Deutschland ist das das Bundeszentralamt für Steuern. Von dort gelangen die Daten zum Wohnsitzfinanzamt des Anlegers, der davon nichts erfährt. Auch wenn auf Ihrem ausländischen Konto nur wenige Cent Zinsen landen, besteht die Meldepflicht! Ihr Wohnsitzfinanzamt erhält dann Kenntnis von Ihrem ausländischen Konto.

Die einzubehaltende EU-Zinssteuer beträgt

  • 15 % vom 1.7.2005 bis 30.6.2008,
  • 20 % vom 1.7.2008 bis 30.6.2011,
  • 35 % seit dem 1.7.2011.

Der Abzug der EU-Zinssteuer erfolgt zum Zeitpunkt der Auszahlung bzw. Gutschrift des Zinsbetrages, und zwar zeitanteilig. Zusätzlich zur EU-Zinssteuer wird die normale ausländische Quellensteuer gemäß Doppelbesteuerungsabkommen erhoben. Die EU-Zinssteuer wird in der Schweiz als sogenannter EU-Steuerrückbehalt nur von Zinsen aus ausländischen Quellen einbehalten, wenn also z.B.

der Emittent der Anleihe, die in Ihrem Schweizer Depot eingebucht ist, seinen Geschäftssitz in Frankreich hat. Dagegen wird auf Erträge aus Schweizer Finanzprodukten (z.B. schweizerische Festgeldguthaben, Wertpapiere schweizerischer Emittenten) die schweizerische Verrechnungssteuer von 35 % erhoben. Die EU-Zinssteuer ist keine Abgeltungsteuer.

Sie müssen Ihre ausländischen Zinserträge also trotz Abzugs der EU-Zinssteuer voll in Deutschland versteuern. Allerdings dürfen Sie die EU-Zinssteuer in Ihrer Einkommensteuererklärung angeben, damit sie auf die im Steuerbescheid festgesetzte 25 %ige Abgeltungsteuer angerechnet oder Ihnen erstattet wird.

Dazu ist eine entsprechende Original-Bescheinigung der ausländischen Zahlstelle über den Steuerabzug vorzulegen. Zur Anrechnung tragen Sie die EU-Zinssteuer in die Anlage KAP auf der Rückseite in die Zeile 56 anzurechnende ausländische Quellensteuer nach der ZIV ein. Die EU-Zinssteuer wird Ihnen in voller Höhe erstattet, auch wenn Sie mit Ihren gesamten Einkünften aus Kapitalvermögen unter dem Sparer-Pauschbetrag liegen ( § 14 ZIV ).

Der Anrechnungshöchstbetrag nach § 34c EStG kommt nicht zur Anwendung ( FG Hamburg vom 30.12.2011, 3 K 160/11, EFG 2012 S.1162 ). Die Anrechnung der Zinssteuer hat aber keine Auswirkung auf die Berechnung der Kirchensteuer, die auf die Abgeltungsteuer fällig wird ( BMF-Schreiben vom 9.10.2012, BStBl.2012 I S.953Rz.148 ).

Alle Staaten, die die EU-Zinssteuer einbehalten, müssen den Kontoinhabern die Möglichkeit geben, diesen Abzug zu vermeiden. Sie können daher Ihre ausländische Bank bzw. Zahlstelle ausdrücklich zu Kontrollmitteilungen ermächtigen. Alternativ können Sie Ihrem deutschen Wohnsitzfinanzamt Ihre ausländische Bankverbindung mitteilen und dafür eine Bescheinigung zur Freistellung vom Zinssteuerabzug zur Vorlage bei der ausländischen Bank erhalten, die drei Jahre gültig ist.

Die Zinsinformationsverordnung (ZIV) gilt zwar nur für deutsche Kreditinstitute, die Kunden mit Wohnsitz im an der EU-Zinsrichtlinie teilnehmenden Ausland Zinsen gutschreiben oder auszahlen. In den anderen teilnehmenden Staaten gelten aber vergleichbare Regeln wie nachfolgend aufgeführt.

  • laufende Zinsen aus Kontoguthaben, Anleihen und Tafelpapieren inkl. damit verbundener Prämien und Gewinne;
  • aufgelaufene Zinsen aus Finanzinnovationen;
  • ausgeschüttete Zinsen aus Investmentanteilen, thesaurierte Zinsen aber erst bei Anteilsrückgabe bzw. Veräußerung;
  • Zinsen aus Wandelanleihen, Gewinnobligationen und Genussrechten;
  • Einnahmen aus stillen Beteiligungen und partiarischen Darlehen.

Derzeit noch nicht erfasst werden insbesondere Dividenden aus Aktien, Gewinne aus Zertifikaten, Wertpapierveräußerungen und Termingeschäften, Erträge aus offenen und geschlossenen Immobilienfonds sowie Zinsen aus Kapitallebens- und Rentenversicherungen. Ab 1.1.2017 werden aber einige dieser Ausnahmefälle gestrichen, um Steuerschlupflöcher zu schließen.

Wie kann ich mein Geld in der Schweiz anlegen?

Wie und wo lege ich am besten Geld an? – Am besten legst du dein Geld breit abgestützt in Unternehmen und Immobilien weltweit an. Dazu eignen sich Anlagen in Aktien, Anleihen und Immobilien, um von regelmässigen Erträgen zu profitieren. Damit du dich nicht ständig mit den Finanzmärkten beschäftigen musst, haben wir bei findependent 4 fixfertige Anlagelösungen erstellt.

Was brauche ich um in der Schweiz ein Konto zu eröffnen?

Welche Unterlagen brauche ich, um ein Bankkonto in der Schweiz zu eröffnen? – Die Unterlagen, die du für die Eröffnung eines Bankkontos brauchst, können je nach Bank und Kontotyp unterschiedlich sein. Nach den folgenden Unterlagen wirst du sehr wahrscheinlich gefragt werden:

  1. Identitätsnachweis – Ein offizielles Ausweisdokument deines Heimatlandes (z.B. Personalausweis oder Reisepass)
  2. Adressnachweis – Hierfür kannst du zum Beispiel Rechnungen von deinem Gas-, Strom-, oder Telefonanbieter vorlegen. Auch Kontoauszüge oder andere offizielle Schreiben, aus denen deine aktuelle Adresse hervorgeht, gelten als Adressnachweis. Diese Belege dürfen höchstens 3 Monate alt sein.
  3. Beschäftigungsnachweis oder Nachweis zur Herkunft des Geldes – Es ist vollkommen normal, dass Schweizer Banken Belege für die Herkunft des Geldes verlangen, das du auf dein neues Konto einzahlen willst. Oft wird auch nach einem Schreiben des Arbeitgebers als Bonitätsnachweis gefragt.

Kann das Finanzamt Mein Konto sehen?

Hat das Finanzamt Einsicht in meine Bankkonten? – Rudolph Rechtsanwälte Das Märchen vom Bankgeheimnis weicht immer mehr der Befürchtung des gläsernen Bankkunden. Fakt ist, dass Kreditinstitute in Deutschland sich zivilrechtlich verpflichten, kundenbezogene Daten nicht an Dritte herauszugeben.

Dessen ungeachtet müssen Banken in manchen Fällen den Ermittlungsbehörden jedoch Kontodaten ihrer Kunden mitteilen. Ist ein Bankkunde in einem, so darf die Ermittlungsbehörde Auskünfte über kundenbezogene Kontoinformationen von dem Kreditinstitut verlangen. Die Herausgabe der Kundendaten kann durch die Bank nicht verweigert werden.

Sie ist verpflichtet, Auskünfte zu geben. Stirbt ein Bankkunde, so hat das Kreditinstitut Konto- oder Depotbestände im Gesamtwert von über 5.000,00 Euro dem Finanzamt anzuzeigen. Gleiches gilt für ein bei der Bank unterhaltenes Schließfach. Die Anzeige ist binnen eines Monats nach Kenntnisnahme des Todesfalls zu erstatten.

Selbst wenn kein Verdacht einer vorliegt, sind Finanzbehörden berechtigt einen automatisierten Abruf von Kontoinformationen vorzunehmen, beispielsweise zur Feststellung von Einkünften aus Kapitalvermögen sowie privaten Veräußerungsgeschäften.Offenbart werden Namen des Kontoinhabers, die Kontonummer und auch die Daten der Kontoeröffnung und -schließung, nicht jedoch Kontostände oder –bewegungen.Auskunftsberechtigt sind nicht nur die Finanzbehörden, sondern unter bestimmten Voraussetzungen auch die Arbeitsagentur, Sozialämter oder Stadtverwaltungen.

Der automatisierte Abruf erfolgt nicht beim Kreditinstitut selbst, sondern beim Bundeszentralamt für Steuern, wo die Kontodaten gespeichert werden. Die Bank erfährt nichts von dem automatisierten Abruf, der Betroffene wird jedoch mit dem nächsten Steuerbescheid darüber informiert.

Besonders aufmerksam werden in den letzten Jahren die Möglichkeiten diskutiert, inwieweit deutsche Steuerfahnder auf ausländische Bankkonten Zugriff haben. Insbesondere bei Schweizer Banken besteht die Befürchtung, dass es zu sogenannten Gruppenanfragen kommen könnte. In welcher Form in Zukunft ein Datenaustausch mit der Schweiz stattfinden wird, ist im Detail noch umstritten.

Sicher ist, dass es zu einer erweiterten Kommunikation und einer Öffnung des Informations-Flusses kommen wird. Dasselbe gilt innerhalb der EU, also insbesondere für Luxemburg und Österreich. Ab 2015 ist in diesen Ländern mit einem automatischen Informationsaustausch über Zinseinkünfte mit deutschen Behörden zu rechnen.

Viele ausländische – vor allem Schweizer – Banken drängen ihre Kunden dazu, Nachweise über die Versteuerung der bei ihnen erwirtschafteten Kapitaleinkünfte und Depot-Gewinne zu bringen. Mit anderen Worten: Die deutschen Kunden werden faktisch zu der Abgabe strafbefreiender Selbstanzeigen gezwungen. Andernfalls drohen Kündigungen der Kundenbeziehungen.

Teilweise werden Schecks angeboten oder die Möglichkeit eingeräumt, das Geld vorläufig auf ein Girokonto zu „parken», das keine Erträge abwirft – und damit auch keine Steuerpflicht verursacht. Wenn ein Berater oder eine Bank behauptet, sie können die Zukunft voraussehen, so ist das meist ungefähr so seriös wie Wahrsager, die in Kristallkugeln lesen.

Meldungen über zukünftige Entwicklungen sind daher meist mit Vorsicht zu genießen. So wurde beispielsweise im Jahr 2013 noch heiß über das diskutiert, welches letztlich nicht zustande kam. Inwieweit die Befürchtungen vieler Kunden, ihre Konten im Ausland könnten entdeckt werden, berechtigt sind, lässt sich meist nur im Einzelfall sagen.

Dabei ist neben dem Entdeckungsrisiko vor allem die persönliche Lebenssituation des Einzelnen im Auge zu behalten. Eine steuerliche Selbstanzeige ist in sehr vielen Fällen der richtige Weg. Sie stellt jedoch schon wegen der vielen formalen Hürden, die sich dabei stellen, nicht immer das alleinige Mittel zur Beseitigung steuerlicher Sünden aus der Vergangenheit dar.

Welcher Überweisungsbetrag ist meldepflichtig Schweiz?

Meldepflicht bei Auslandsüberweisungen – Meldepflicht bei Überweisungen ab 12.500€ Bei Überweisungen in die Schweiz gilt eine Meldepflicht ab einer Höhe von 12.500€ oder dem Gegenwert in Schweizer Franken. Dies gilt sowohl bei Auslandsüberweisungen in die Schweiz als auch in die entgegengesetzte Richtung.

Sollte man sein Geld in Schweizer Franken anlegen?

Kapital-SCHUTZ CHF ist sinnvoll, wenn: Ihnen ein hoher Betrag ab 20’000 CHF zur Verfügung steht, Sie innerhalb der Versicherungsdauer in die Schweiz oder Liechtenstein auswandern möchten (sicherheitsorientierte Anlage)

Welche Bank hat das beste E Banking Schweiz?

Welches ist die digitalste Schweizer Retailbank? – IFZ Retail Banking Blog Allgemein 8. Juni 2021 Anhand von 87 Faktoren hat das Institut für Finanzdienstleistungen Zug IFZ in Zusammenarbeit mit e.foresight untersucht, wie hoch der Digitalisierungsgrad von 35 Retailbanken in der Schweiz ist.

Analysiert wurden digitale Funktionalitäten, Dienstleistungen und Produkte. Die Resultate wurden heute anlässlich der IFZ-Konferenz «Innovationen im Banking» vorgestellt. Im Blog fasse ich die wichtigsten Erkenntnisse zusammen und zeige auf, welches in der Schweiz die digitalsten Retailbanken sind. In den Medien gibt es immer wieder – teilweise schwierig nachvollziehbare – Bewertungen zu digitalen oder eben nicht digitalen Schweizer Retailbanken.

Mithilfe der heute vorgestellten Untersuchung soll anhand von objektiv nachvollziehbaren Kriterien aufgezeigt werden, welche Banken tatsächlich einen höheren oder eben tieferen Digitalisierungsgrad aufweisen. Vorgehen Hierfür hat das IFZ gemeinsam mit dem Digital Banking Think Tank e.foresight der Swisscom im April und Mai 2021 bei 35 Banken eine Untersuchung durchgeführt.

  • Es wurde analysiert, welche (digitalen) Funktionalitäten, Produkte und Dienstleistungen für Privatkunden angeboten werden (digitale Angebote für Firmenkunden wurden explizit nicht berücksichtigt).
  • Dadurch soll eine objektiv nachvollziehbare Grundlage für einen Vergleich zwischen den Banken geschaffen werden.

Die entsprechende systematische Erfassung von Funktionalitäten, Produkten und Dienstleistungen wurde in zwölf Themenblöcke «Funktionalitäten auf Website & generelle Serviceangebote», «E-Banking», «Mobile Banking», «Touchpoints und Kundeninteraktion», «Finanzieren», «Anlegen und Vorsorgen», «Zahlen», dem «Digitalisierungsgrad in der Filiale», «Bank-nahe Dienstleistungen», dem Einsatz von «Data Science/Analytics und Machine Learning», der «Automatisierung und Prozesseffizienz», und dem Einsatz von verschiedenen «Technologien» eingeteilt.

In Abbildung 1 sind die zwölf Themenblöcke ersichtlich. Die Anzahl der abgefragten Funktionalitäten pro Block ist jeweils in den Boxen unten rechts ersichtlich. Abbildung 1: Messkonzept und Anzahl Fragen pro Block Der Fokus der Analysen lag ausschliesslich auf den momentanen Verfügbarkeiten von Funktionalitäten.

Auf eine Bewertung der Qualität der entsprechenden Angebote wurde verzichtet. Auch eine Bewertung des Nutzererlebnisses («User Experience» UX) wurde in unseren Analysen nicht vorgenommen. Um den Digitalisierungsgrad im Privatkunden-Geschäft der einzelnen Banken miteinander zu vergleichen, wurden zwei Werte berechnet.

Bei Variante 1 wurden die Anzahl angebotener digitaler Funktionalitäten, Produkte und Dienstleistungen addiert. Bei Variante 2 wurden die einzelnen Themenblöcke basierend auf unserer Einschätzung unterschiedlich gewichtet. Die Gewichtung hat den Vorteil, dass gewisse Funktionalitäten eine höhere Bedeutung erlangen als andere an sich weniger wichtige Funktionalitäten (z.B.

die Möglichkeit der Verlängerung einer Online Hypothek hat dadurch mehr «Wert» als die Möglichkeit, Fremdwährungen online bestellen zu können). Auf der anderen Seite ist die «Wichtigkeit» natürlich immer mit unserer subjektiven Einschätzung verbunden.

Daher zeigen wir nachfolgend beide Ranglisten auf. Der Maximalwert beträgt 87 Punkte (ungewichtete Variante) respektive 9.37 Punkte (gewichtete Variante) und wäre erreicht, wenn alle in dieser Studie untersuchten Funktionalitäten, Produkte und Dienstleistungen von einer Bank angeboten würden. Wie weiter unten schnell ersichtlich wird, ist der überwiegende Teil der Schweizer Banken derzeit noch weit davon entfernt, den Maximalwert zu erreichen.

Welches ist die digitalste Schweizer Retailbank? Die Ranglisten Gemäss unseren Analysen ergibt sich ein relativ klares Bild an der Spitze. Die UBS liegt unabhängig vom gewählten Ansatz ziemlich deutlich in Führung. Die Credit Suisse ist mit einem klaren Abstand auf UBS aber auch mit einem ziemlich deutlichen Vorsprung auf die drittklassierte PostFinance auf Rang 2.

PostFinance, Raiffeisen und die Zürcher Kantonalbank liegen auf den Rängen 3 bis 5 ziemlich eng beieinander. Auf den Rängen 6 bis 13 liegen die Kantonalbanken aus Luzern, Waadt, Thurgau, St. Gallen, Baselland, Bern, Aargau und Zug. Mit der Valiant Bank und der Hypothekarbank Lenzburg haben es auch zwei Regionalbanken in die Top 15 geschafft.

Die einzelnen Ränge variieren leicht zwischen den beiden Messmethoden. Die grundsätzliche Aussagekraft wird durch die Gewichtung der einzelnen Themenblöcke aber nicht bedeutend verändert. Abbildung 2: Rangliste der digitalsten Retailbanken der Schweiz (linke Tabelle: Variante 1 – Ansatz mit Gewichtung, rechts: Variante 2 – ungewichtete Rangliste) Insgesamt kann man erkennen, dass grössere Banken (gemessen an der Bilanzsumme) auch ein grösseres digitales Angebot für ihre Privatkunden anbieten (vgl.

See also:  Welche Pflanzen Sind Giftig Für Hunde?

Sub-Rankings Wir haben auch verschiedene Sub-Rankings für die oben vorgestellten zwölf Teilbereiche erstellt. Das sind einige ausgewählte Erkenntnisse daraus:

In Bezug auf das E-Banking schneiden die UBS (Nummer 1) und Raiffeisen (Nummer 2) am besten ab. Die Kantonalbanken aus Luzern, Thurgau und Aargau sowie PostFinance teilen sich den dritten Rang. Im Mobile Banking teilen sich UBS und Raiffeisen den ersten Rang. Im Bereich Anlegen und Vorsorgen sind PostFinance und UBS an der Spitze, gefolgt von der Credit Suisse und der Zürcher Kantonalbank. Im Bereich Finanzieren ist die Credit Suisse mit deutlichem Abstand die Nummer 1 in der Schweiz. Kombiniert man in einem Sub-Ranking die Touchpoints mit dem Digitalisierungsgrad der Filiale steht die Zuger Kantonalbank an der Spitze, gefolgt von UBS und PostFinance.

Fazit Vor dem Hintergrund der aufgezeigten Resultate können folgende Konklusionen gezogen werden:

Grössere Banken haben einen im Durchschnitt höheren Digitalisierungsgrad als kleinere Banken. Dieser Zusammenhang ist auch statistisch klar signifikant. Ganz generell haben Schweizer Banken beträchtliche Luft nach oben. Im Durchschnitt bieten sie nur 31 von 87 untersuchten Funktionalitäten, Produkten oder Dienstleistungen an. Die digitalste Bank (UBS) erreicht aber immerhin 65 Punkte. Die Kundenzufriedenheit muss nicht zwangsläufig mit den angebotenen digitalen Funktionalitäten korrelieren. Ein Blick in die Bewertung einzelner Mobile Banking Apps zeigt beispielsweise, dass die (temporäre) Zufriedenheit nicht unbedingt mit dem Funktionsumfang des Mobile Bankings in Zusammenhang stehen muss.

Wir möchten diese Untersuchung auch in Zukunft regelmässig durchführen, damit wir die Entwicklungen der einzelnen Banken und des gesamten Finanzplatzes besser beurteilen können (an dieser Stelle auch ein herzliches Dankeschön an alle Banken, die mitgemacht haben!).

Kann das Finanzamt ein Konto in der Schweiz pfänden?

Vollstreckung deutscher Gerichtsurteile in der Schweiz Vollstreckung deutscher Gerichtsurteile in der Schweiz 1. Vollstreckbarkeit Obwohl die Schweiz nicht in der EU ist, können deutsche rechtskräftige Urteile in der Schweiz vollstreckt werden, wenn die Schuldner ihren Wohnsitz in der Schweiz haben.

  1. Die Vollstreckung – „Betreibung» im Schweizer Recht – ist aufgrund des (rev.) Lugano-Abkommens, revLugÜ (mit Wirkung für die Schweiz ab 1.
  2. Januar 2011) möglich und richtet sich nach dem Schweizerischen Schuldbeitreibungs- und Konkursgesetz, SchKG.
  3. Für Urteile vor dem Januar 2011 kommt das alte Lugano-Übereinkommen zur Anwendung, das für die Schweiz ab 1.

Januar 1992 in Kraft ist. Die Besonderheit der Betreibung in der Schweiz besteht darin, dass in der Regel in einem gerichtlichen summarischen Verfahren (also verkürzt) von dem zuständigen Schweizer Zivilgericht die Vollstreckbarkeit des Urteils rechtskräftig festgestellt werden muss.

Diesem Verfahren geht der Antrag auf einen Zahlungsbefehl (ähnlich wie ein deutscher Mahnbescheid) voraus, gegen den der Schuldner ohne Begründung Rechtsmittel einlegen kann.2. Voraussetzungen Für dieses summarische Verfahren auf Rechtsöffnung (Vollstreckbarkeit des Zahlungsbefehls) ist es notwendig, dass der ausländische Antragsteller einen Zustellungsbevollmächtigten in der Schweiz benennen muss, in der Regel einen Rechtsanwalt.

Dem Antrag auf Rechtsöffnung muss das deutsche Urteil im Original oder in einer beglaubigten Ausfertigung beigelegt werden, sowie eine Erklärung gemäß Anhang V des Lugano-Abkommens, Artikel 54 rev LugÜ. Diese Erklärung Anhang V muss von der zuständigen Geschäftsstelle der Kammer des Gerichtes ausgefertigt werden, die das Urteil erlassen hat.

  1. Häufig ist den Geschäftsstellen diese Bescheinigung unbekannt, sodass der Kontakt zu dem jeweiligen Rechtspfleger des Landgerichtes gesucht werden sollte, der für die Auslandsangelegenheiten zuständig ist.
  2. Da es in der Schweiz kein Rechtsberatungsmonopol für die Anwälte gibt, kann jede natürliche Person oder Organisation Rechtsberatung anbieten, sodass es als Zustellungsbevollmächtigter ausreicht, einen Treuhänder (Jurist) oder andere Organisationen/natürliche Person anzugeben.

Hat der Schuldner seinen Wohnsitz in einem der ländlichen Kantone, ist es auf jeden Fall zu empfehlen, sich einen Anwalt zu nehmen. Vielfach sind diesen Gerichten ausländische Urteile und Urkunden wenig vertraut, sodass eine anwaltliche Betreuung sinnvoll ist.3.

Kosten Grundsätzlich fallen sowohl die Gerichtsgebühren als auch die Anwaltsgebühren in der Schweiz höher aus als in Deutschland und anderen EU-Staaten, sodass die Betreibung nur Sinn macht, wenn der Schuldner noch zahlungsfähig ist und die Forderung einen erheblichen Umfang hat. Die Zahlungsfähigkeit des Schuldners kann relativ einfach geprüft werden.

Bei dem jeweilig zuständigen kantonalen Betreibungsamt wird ein Betreibungsregister geführt. Darin sind sämtliche Vorgänge der Betreibung, beginnend mit einem Zahlungsbefehl, aufgezeichnet, auch wenn es zu keiner Vollstreckung gekommen ist. Voraussetzung für die Beantragung eines Betreibungsregisterauszugs ist lediglich die Glaubhaftmachung eines rechtlichen Interesses, zum Beispiel die Vorlage des Urteils in Kopie.

  1. Eine weitere Möglichkeit, die Betreibungskosten niedrig zu halten, ist es, einen Teilbetrag der Gläubigerforderung aus dem Gerichtsurteil als Zahlungsbefehl zu beantragen.
  2. Dies ist problemlos möglich und kann auch bei der Leistungsfähigkeit des Schuldners mit weiteren Zahlungsbefehlen auf die Restsummen erweitert werden.

Bei den Schweizer Gerichtskosten ist zu beachten, dass für jegliche gerichtliche Handlung Gebührenrechnungen ausgestellt werden, die mit relativer kurzer Frist an die jeweilige Gerichtskasse zu zahlen sind. Häufig wird auch nur auf Vorkasse die Tätigkeit aufgenommen.4.

Vollstreckung/Betreibung Liegt das Rechtsöffnungsurteil des Kantonsgerichtes vor, muss mit diesem Urteil beim zuständigen Betreibungsamt das sogenannte „Fortsetzungsbegehren» beantragt werden, also die Vollstreckung des Zahlungsbefehls über das gerichtlich als vollstreckbar erklärte deutsche Urteil.

Die Betreibungshandlungen werden durch Betreibungsamt durchgeführt und entsprechen in den wesentlichen Grundzügen der deutschen Zwangsvollstreckung. Eine Besonderheit gilt für Schuldner im Wirtschaftsrecht, also juristische Personen, gegen die die Betreibung dadurch eingeleitet wird, dass sie innerhalb einer Frist zur Zahlung der gesamten Forderung nebst Kosten aufgefordert werden.

  • Bei Nichteinhaltung der Frist kann vom Gläubiger Konkurs beantragt werden.
  • Im Gegensatz zur deutschen Konkursordnung hat der Gläubiger aber sämtliche Verfahrenskosten des Konkurses vorzuschießen, bei Unklarheit über die Konkursmasse ein wirtschaftliches Risiko.5.
  • Besondere Verfahren Entsprechend der deutschen Zwangsvollstreckung gibt es auch nach dem Schweizerischen SchuKG die Möglichkeit, schon vor dem Zahlungsbefehl einen vorläufigen Arrest der Vermögenswerte zu erreichen, Art 271 ff SchuKG.

Dies setzt aber die genauen Kenntnisse der Vermögenswerte voraus. Handelt es sich bei dem Schuldner um eine Bank oder Finanzintermediäre nach der eidgenössischen Geldwäscheverordnung, kann wegen der eidgenössischen Finanzmarktaufsicht oder entsprechender Aufsichtsbehörden Zahlungsdruck erzeugt werden.

Äquivalent zur deutschen Zwangsvollstreckung kann der Schuldner Klage vor dem zuständigen Schweizer Zivilgericht gegen die Betreibung erheben, wenn er Einwendungen gegen die Vollstreckung geltend machen will. Wobei hier grundsätzlich bei den schweizerischen Zivilgerichten gilt, dass dem Schuldner nur Zahlungsaufschub gewährt wird, wenn durch die Zahlung der betriebenen Schuld seine wirtschaftliche Existenz gefährdet ist.

: Vollstreckung deutscher Gerichtsurteile in der Schweiz

Kann das Finanzamt auf ausländische Konto zugreifen?

Welche Länder bei der EU-Zinsrichtlinie mitmachen –

EU-Zinssteuer
EU-Mitgliedsstaaten:
Luxemburg, Österreich nein ja
Alle anderen EU-Staaten 1), auch Deutschland 2) ja nein
Teilnehmende Nicht-EU-Länder:
Schweiz, Liechtenstein, Monaco, San Marino, Andorra nein ja
Zum britischen Kronbesitz gehörende Gebiete:
Isle of Man, Kanalinsel Guernsey Kanalinsel Jersey ja nein nein ja
Mit der EU assoziierte Gebiete in der Karibik:
Anguilla (Großbritannien = GB) ja nein
British Virgin Islands (GB) ja nein
Cayman Islands (GB) ja nein
Montserrat (GB) ja nein
Bonaire, Sint Eustatius und Saba 3) ja nein
Curaçao und Sint Maarten 3) nein ja
Turks- und Caico Islands (GB) ja nein

Durch die EU-Zinsrichtlinie können keine Zinserträge aufgespürt werden, die Ihnen vor dem Inkrafttreten der Richtlinie am 1.7.2005 im Ausland zugeflossen sind. Auch vor diesem Starttermin aufgelöste Konten und Depots bleiben unentdeckt. Betroffen von der EU-weiten Zinsregelung sind unmittelbar natürliche Personen, die einen Wohnsitz in einem Mitgliedsstaat der EU haben und die Zinserträge auf einem Konto bei einer Zahlstelle (i.d.R.

  • Eine Bank) in einem anderen Land erhalten, das bei der EU-Zinsrichtlinie mitmacht.
  • Nicht erfasst werden derzeit noch Zinserträge von juristischen Personen, wie Kapitalgesellschaften (z.B.
  • Deutsche GmbH, englische Limited, spanische Sociedad Limitada), Familienstiftungen, Trusts, Offshore Companies und gewerblich tätige Personengesellschaften.

Hier sind aber mit Wirkung ab 1.1.2017 Verschärfungen vorgesehen. Die Kontrollmitteilungen haben nachfolgende Daten zum Inhalt (vgl. § 8 ZIV), wobei mit wirtschaftlicher Eigentümer derjenige gemeint ist, für den die Zinszahlung bestimmt ist, also in der Regel der Inhaber des ausländischen Kontos:

  • Name und bei deutschen Konten bzw. Depots die Steuer-Identifikationsnummer des wirtschaftlichen Eigentümers; ohne diese Nummer Geburtsdatum und Geburtsort;
  • die Wohnsitzadresse des wirtschaftlichen Eigentümers anhand der bei der Konto- oder Depoteröffnung festgestellten Adresse;
  • Name und Adresse der Zahlstelle (in der Regel die ausländische Bank, bei der Sie Ihr Konto oder Depot führen);
  • die Kontonummer (IBAN) bzw. Depotnummer oder – falls eine solche nicht existiert – die Bezeichnung der Forderung (mittels ISIN-Code), aus der die Zinsen stammen (z.B. die Tafelpapiere);
  • das Kalenderjahr der Zinszahlung oder Zinsgutschrift, bei Kontrollmeldungen Großbritanniens das Steuerjahr;
  • Art der Zinserträge, Höhe des gezahlten Betrages und die Währung. Zu melden sind die Brutto-Zinsbeträge, also vor Abzug der ausländischen Quellensteuer gemäß DBA und evtl. gezahlter Stückzinsen.

Die Banken bzw. sonstigen Zahlstellen haben bis zum 31. Mai des Kalenderjahres nach der Gutschrift oder Auszahlung der relevanten Kapitalerträge Meldung an die zuständige Behörde ihres Landes zu machen. Diese Behörde leitet dann einmal jährlich innerhalb von sechs Monaten nach dem Ende des Jahres des Zinszuflusses die Auskünfte auf elektronischem Weg an die zuständige Behörde des Mitgliedstaates weiter, in dem der Kontoinhaber ansässig ist.

In Deutschland ist das das Bundeszentralamt für Steuern. Von dort gelangen die Daten zum Wohnsitzfinanzamt des Anlegers, der davon nichts erfährt. Auch wenn auf Ihrem ausländischen Konto nur wenige Cent Zinsen landen, besteht die Meldepflicht! Ihr Wohnsitzfinanzamt erhält dann Kenntnis von Ihrem ausländischen Konto.

Die einzubehaltende EU-Zinssteuer beträgt

  • 15 % vom 1.7.2005 bis 30.6.2008,
  • 20 % vom 1.7.2008 bis 30.6.2011,
  • 35 % seit dem 1.7.2011.

Der Abzug der EU-Zinssteuer erfolgt zum Zeitpunkt der Auszahlung bzw. Gutschrift des Zinsbetrages, und zwar zeitanteilig. Zusätzlich zur EU-Zinssteuer wird die normale ausländische Quellensteuer gemäß Doppelbesteuerungsabkommen erhoben. Die EU-Zinssteuer wird in der Schweiz als sogenannter EU-Steuerrückbehalt nur von Zinsen aus ausländischen Quellen einbehalten, wenn also z.B.

  • Der Emittent der Anleihe, die in Ihrem Schweizer Depot eingebucht ist, seinen Geschäftssitz in Frankreich hat.
  • Dagegen wird auf Erträge aus Schweizer Finanzprodukten (z.B.
  • Schweizerische Festgeldguthaben, Wertpapiere schweizerischer Emittenten) die schweizerische Verrechnungssteuer von 35 % erhoben.
  • Die EU-Zinssteuer ist keine Abgeltungsteuer.

Sie müssen Ihre ausländischen Zinserträge also trotz Abzugs der EU-Zinssteuer voll in Deutschland versteuern. Allerdings dürfen Sie die EU-Zinssteuer in Ihrer Einkommensteuererklärung angeben, damit sie auf die im Steuerbescheid festgesetzte 25 %ige Abgeltungsteuer angerechnet oder Ihnen erstattet wird.

  1. Dazu ist eine entsprechende Original-Bescheinigung der ausländischen Zahlstelle über den Steuerabzug vorzulegen.
  2. Zur Anrechnung tragen Sie die EU-Zinssteuer in die Anlage KAP auf der Rückseite in die Zeile 56 anzurechnende ausländische Quellensteuer nach der ZIV ein.
  3. Die EU-Zinssteuer wird Ihnen in voller Höhe erstattet, auch wenn Sie mit Ihren gesamten Einkünften aus Kapitalvermögen unter dem Sparer-Pauschbetrag liegen ( § 14 ZIV ).

Der Anrechnungshöchstbetrag nach § 34c EStG kommt nicht zur Anwendung ( FG Hamburg vom 30.12.2011, 3 K 160/11, EFG 2012 S.1162 ). Die Anrechnung der Zinssteuer hat aber keine Auswirkung auf die Berechnung der Kirchensteuer, die auf die Abgeltungsteuer fällig wird ( BMF-Schreiben vom 9.10.2012, BStBl.2012 I S.953Rz.148 ).

Alle Staaten, die die EU-Zinssteuer einbehalten, müssen den Kontoinhabern die Möglichkeit geben, diesen Abzug zu vermeiden. Sie können daher Ihre ausländische Bank bzw. Zahlstelle ausdrücklich zu Kontrollmitteilungen ermächtigen. Alternativ können Sie Ihrem deutschen Wohnsitzfinanzamt Ihre ausländische Bankverbindung mitteilen und dafür eine Bescheinigung zur Freistellung vom Zinssteuerabzug zur Vorlage bei der ausländischen Bank erhalten, die drei Jahre gültig ist.

Die Zinsinformationsverordnung (ZIV) gilt zwar nur für deutsche Kreditinstitute, die Kunden mit Wohnsitz im an der EU-Zinsrichtlinie teilnehmenden Ausland Zinsen gutschreiben oder auszahlen. In den anderen teilnehmenden Staaten gelten aber vergleichbare Regeln wie nachfolgend aufgeführt.

  • laufende Zinsen aus Kontoguthaben, Anleihen und Tafelpapieren inkl. damit verbundener Prämien und Gewinne;
  • aufgelaufene Zinsen aus Finanzinnovationen;
  • ausgeschüttete Zinsen aus Investmentanteilen, thesaurierte Zinsen aber erst bei Anteilsrückgabe bzw. Veräußerung;
  • Zinsen aus Wandelanleihen, Gewinnobligationen und Genussrechten;
  • Einnahmen aus stillen Beteiligungen und partiarischen Darlehen.

Derzeit noch nicht erfasst werden insbesondere Dividenden aus Aktien, Gewinne aus Zertifikaten, Wertpapierveräußerungen und Termingeschäften, Erträge aus offenen und geschlossenen Immobilienfonds sowie Zinsen aus Kapitallebens- und Rentenversicherungen. Ab 1.1.2017 werden aber einige dieser Ausnahmefälle gestrichen, um Steuerschlupflöcher zu schließen.