Welche Kräuter Passen Zusammen Tabelle?

Welche Kräuter Passen Zusammen Tabelle
Welche Kräuter zusammen pflanzen? (Tabelle) –

Kraut Gute Nachbarn Schlechte Nachbarn
Basilikum Ringelblume, Fenchel, Oregano, Petersilie, Rosmarin, Koriander Bohnenkraut, Majoran, Melisse, Minze, Salbei, Thymian
Bohnenkraut Ringelblume, Oregano, Petersilie, Salbei, Thymian, Currykraut Basilikum, Minze
Borretsch Bohnenkraut, Ringelblume, Dill, Estragon, Koriander, Majoran Petersilie
Currykraut Bohnenkraut, Lavendel, Salbei, Thymian, Estragon keine schlechten Nachbarn vorhanden
Dill Ringelblume, Kerbel, Majoran, Petersilie, Schnittlauch Estragon, Fenchel, Salbei, Thymian
Koriander Ringelblume, Rosmarin, Thymian, Basilikum, Estragon, Kamille, Majoran, Minze, Salbei, Melisse, Anis, Zitronenverbene Fenchel, Schnittlauch, Knoblauch, Kerbel
Kerbel Ringelblume, Dill, Majoran Koriander, Petersilie
Kamille Ringelblume, Schnittlauch, Koriander, Beifuß, Petersilie Minze
Lavendel Melisse, Oregano, Rosmarin, Salbei, Thymian, Currykraut Petersilie
Majoran Ringelblume, Dill, Kerbel, Koriander, Petersilie Basilikum, Fenchel, Oregano, Thymian
Minze Ringelblume, Koriander, Melisse Basilikum, Bohnenkraut, Kamille, Petersilie, Thymian
Oregano Basilikum, Bohnenkraut, Ringelblume, Rosmarin, Salbei, Schnittlauch, Lavendel, Beifuß Majoran
Petersilie Basilikum, Bohnenkraut, Ringelblume, Kamille, Majoran, Thymian Fenchel, Kerbel, Minze, Lavendel, Dill, Borretsch
Rosmarin Basilikum, Ringelblume, Koriander, Oregano, Salbei, Thymian, Lavendel Schnittlauch
Salbei Bohnenkraut, Ringelblume, Fenchel, Koriander, Melisse, Oregano, Rosmarin, Thymian, Lavendel, Currykraut Basilikum, Dill
Schnittlauch Ringelblume, Dill, Kamille, Melisse, Oregano, Thymian Koriander, Rosmarin
Thymian Bohnenkraut, Ringelblume, Estragon, Melisse, Rosmarin, Salbei, Schnittlauch, Lavendel Majoran, Basilikum, Dill, Minze
Ysop Lavendel, Thymian Minze, Anis

Tipp: In einer lassen sich prima Kräutermischkulturen ausprobieren und anwenden.

Was verträgt sich mit Schnittlauch?

Tabelle für Kräuter-Gemüse-Mischkultur mit guten Nachbarn im Gemüsebeet –

Kräuter Gute Nachbarn
Basilikum Zucchini, Tomate, Gurke, Fenchel, Paprika, Chilli
Rosmarin Möhren
Thymian Möhren, Kohlrabi, Blumenkohl, Brokkoli, Weißkohl, Wirsing, Rosenkohl, Pak Choi, Chinakohl, Palmkohl, Merrettich, Paprika, Chilli
Borretsch Gartensalat, Kartoffel, Kohlrabi, Blumenkohl, Zucchini, Erbse, Buschbohne, Stangenbohne, Weißkohl, Grünkohl, Wirsing, Rosenkohl, Pak Choi, Chinakohl, Radicchio, Palmkohl, Ackerbohne, Paprika, Chilli
Schnittlauch Spinat, Möhren, Pastinake, Sellerie, Kohlrabi, Tomate, Weißkohl, Knollenfenchel, Radicchio
Pefferminze Gartensalat, Kartoffel, Kohlrabi, Blumenkohl, Brokkoli, Tomate, Weiß-, Grün-, Rosen-, Palm- und Chinakohl, Wirsing, Pak Choi
Dill Gartensalat, Möhren, Rote Beete, Zwiebeln, Kohlrabi, Blumenkohl, Brokkoli, Erbse, Bohne, Burke, Weißkohl, Frühlingszwiebel, Grünkohl, Wirsing, Rosenkohl, Mairübe, Pak Choi, Chinakohl, Radicchio, Palmkohl, Steckrübe, Spargel, Paprika, Chilli
Petersilie Zwiebel, Tomate, Gurke, Frühlungszwiebel, Grünkohl, Palmkohl, Spargel, Paprika, Chilli
Lavendel Paprika, Chilli

Wenn du dich dafür interessierst, lies dir doch gerne unseren Artikel dazu durch. Dort findest du auch eine Tabelle mit guten und schlechten Nachbarn für Kräuter. Titelbild: Photo by on Du willst das ganze Jahr über hilfreiche Gartentipps bekommen und deine eigenen Beete optimal planen? Dann oder lade dir die Fryd-App für oder herunter.

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Wo steht Rosmarin am besten?

Der richtige Standort – Rosmarin ist nur bedingt winterhart, kann aber an einem geschützten Platz auch in unseren Breitengraden überwintern. Der Standort sollte sonnig und warm und der eher trocken und durchlässig sein. Schwere, eher lehmige Böden am besten mit Kies oder Sand vermischen, sodass weniger Wasser gespeichert werden kann.

Wie viele Kräuter pro Balkonkasten?

Welche Gefäße eignen sich für Balkonkräuter? – Damit Deine Kräuter ihre Wurzeln optimal ausbilden können, sollten ihre Gefäße ausreichend Platz bieten. Nutzt Du Töpfe, wähle eine Größe mit einem Durchmesser zwischen 15 und 20 Zentimeter! Pro Topf kannst Du dann eine Pflanze einsetzen.

  • Welche Kräuter im Topf pflanzen? Solange sie ausreichend Platz haben, kannst nahezu jedes Kraut in einen Topf pflanzen.
  • Ann man Kräuter in Balkonkästen pflanzen? Balkonkästen sind besonders gut geeignet, um Kräuter anzupflanzen.
  • Leine Pflanzen benötigen drei bis 5 Liter Erde in einem Balkonkasten.
  • Pflanzt Du mehrere Sorten in ein Gefäß, verwende zehn bis 15 Liter Erde! Aus welchem Material Deine Gefäße bestehen sollen, kannst Du selbst entscheiden.
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Jedes Material bietet Vor- und Nachteile beim Kräuteranbau. Plastik ist besonders leicht, jedoch undurchlässig. Terrakotta bietet eine gute Zirkulation und bleibt frostfrei. Auch Holzkisten sind gut geeignet für den Kräutergarten. Achte darauf, dass Gießwasser immer gut abfließen kann! Kräuter vertragen keine Staunässe,

Auch das Substrat sollte zur jeweiligen Art der Pflanze passen. Spezielle Kräutererden sind nicht für mediterrane Sorten wie Oregano oder Rosmarin geeignet. Diese bevorzugen sandigen, durchlässigen Boden. Grundsätzlich gilt: Wähle immer ein torffreies Substrat. Je nach Bedürfnissen der Kräuterart kannst Du dann Sand, Urgesteinsmehl oder Zeolith beigeben.

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Was pflanze ich im Hochbeet nebeneinander?

Damit in der Küche Vielfalt herrscht, sollten Sie im Hochbeet öfter mal die Arten und Sorten wechseln. Eine bunt gemischte Gemüsevielfalt ist nicht nur ein attraktiver Hingucker, die Pflanzen sind auch weniger anfällig für Krankheiten und Schädlinge. – Welche Kräuter Passen Zusammen Tabelle Normale Gemüsegärtner kennen das: Man hat auf dem Markt oder im Gartencenter eine Schale mit 9 bis 12 zarten Setzlingen erstanden und pflanzt sie gleich ins Beet. Ein paar Wochen später kommt dann die große »Ernteschwemme«, wenn auf einmal innerhalb weniger Tage alle Pflanzen gleichzeitig erntereif werden.

  1. Brokkoli, Kohlrabi oder Möhren halten sich durchaus im Kühlschrank ein paar Tage oder lassen sich – nachdem sie geputzt und blanchiert wurden – gut einfrieren.
  2. Salat hingegen wird nach kurzer Zeit welk und ist dann nicht mehr besonders appetitlich.
  3. Mengenplanung Bei der Anbauplanung ist es deshalb hilfreich, wenn Sie Ihre normalen Gemüseeinkäufe auf dem Markt oder im Supermarkt über einen gewissen Zeitraum protokollieren.

Wer weiß schon, wie
viele Zwiebeln pro Woche in der eigenen Küche verbraucht werden, wie viele Tomaten und wie viele Salatköpfe? Aus den Aufzeichnungen können Sie nun die benötigten Mengen berechnen. Ein Beispiel: Sie verbrauchen im Monat zwei Knoblauchknollen, das sind pro Jahr ca.24 Knollen.

Mit einem Sicherheitspuffer – nicht immer wachsen alle Pflanzen gleich gut, reicht es also, ca.30 Knoblauchzehen zu stecken, um den Eigenbedarf an Knoblauch zu decken. Bei dieser Berechnung wird auch schnell klar, dass sich der Anbau von manchen Gemüsen im Hochbeet mit dem Hintergrund der Selbstversorgung nicht wirklich lohnt.

Wer pro Person ein halbes bis ein Kilogramm Kartoffeln pro Woche verbraucht, bräuchte zwei bis drei Kartoffelpyramiden um genug zu ernten. Pflanzen Sie lieber »besondere« Kartoffeln im Hochbeet, ungewöhnliche Sorten oder solche, die es auf dem Markt nicht gibt – als Delikatesse und nicht zur Deckung des Grundbedarfs.

  • Wie viel ist genug, wie viel zu viel? Zur Berechnung des eigenen Bedarfs gibt es leider keine Faustregel, zu unterschiedlich sind die Geschmäcker, die Anzahl der Personen in einem Haushalt oder die Möglichkeit der Lagerung, sei es im Keller oder in einer Tiefkühltruhe.
  • Bei der Berechnung der benötigten Pflanzen zur Ernte der notwendigen Mengen helfen jedoch einige Durchschnittserträge als Anhaltspunkte: * Tomate: 5–10 kg Früchte/Pflanze, je nach Sorte und Düngung auch mehr.4 Pflanzen/m2.

* Pflücksalat: Pflanzen Sie jeweils 3–4 Pflanzen im Abstand von 2–3 Wochen, um kontinuierlich ernten zu können.16 Stück/m2. * Sprossenbrokkoli und Zucchini: 1 Pflanze für 1–2 Personen, 2 Pflanzen/m2. * Bohnen: satzweiser Anbau. Ca.2 kg Hülsen/m2. * Erbsen: satzweiser Anbau.

  • Ca.0,5–1 kg/m2.
  • Anbau in Sätzen 
 Um zu vermeiden, dass alle Gemüse einer Sorte auf einmal reif werden, und um kontinuierlich ernten zu können, ist es besser, kleine Mengen in zeitversetzten Sätzen anzubauen.
  • Wenn Sie alle 14 Tage eine 1 m lange Reihe Möhren säen, können Sie über Monate immer frisch ernten.

Auch bei Bohnen, Erbsen, Küchenkräutern und Salaten, also allen Gemüsen mit einer relativ kurzen Kulturdauer, lohnt sich der Satzanbau. Am einfachsten funktioniert das mit gekauften Jungpflanzen: immer wenn etwa ein Pflücksalat zur Hälfte abgeerntet ist, wird nachgepflanzt.

  • Bei Schnittsalat und Kräutern wie Kerbel oder Rucola ist es ohnehin einfacher, alle 10–14 Tage neu zu säen und die Pflanzen komplett abzuernten, als mühsam harte Stiele und Blüten- triebe aus dem Erntegut zu klauben.
  • Fruchtfolge Als Fruchtfolge wird der jährliche Wechsel von verschiedenen Gemüsen auf einem Beet bezeichnet.
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Diese Methode wird angewendet, um zu verhindern, dass sich Krankheiten festsetzen und um die unterschiedlichen Nährstoffansprüche 
der Gemüsearten zu berücksichtigen. Im 1. Jahr pflanzt man Starkzehrer wie Tomaten, Knollensellerie, Kohl und Zucchini, darauf folgen im 2.

Jahr Mittelzehrer wie Mangold, Möhre und Salate und im 3. Jahr Schwachzehrer wie Bohnen und Erbsen, aber auch Kräuter, Zwiebeln und Porree. Sie können im Hochbeet natürlich auch schon im 1. Jahr Schwachzehrer anbauen – sie wachsen dann eben etwas üppiger. Vor- und Nachkultur Ganz raffinierte Gärtner berücksichtigen die positiven Einflüsse unterschiedlicher Gemüse aufeinander.

So sind Erbsen eine gute Vorkultur für Starkzehrer wie Kohlgewächse und Zucchini, die von dem in den Wurzeln der Hülsenfrüchte fixierten Stickstoff profitieren. Rote Bete wächst besonders gut, wenn auf dem Beet vorher Kohlrabi oder Salat angebaut wurde und vor dem Pflanzen von Paprika sollten Sie Radieschen und/oder Salat säen.

Und bevor die Tomatensetzlinge ausgepflanzt werden, ist noch Platz für einen Satz Spinat. Praxistipp Teilen Sie Ihr Hochbeet mit Schnüren oder schmalen Latten in ein Raster ein – z.B.30 × 30 cm oder 40 × 40 cm. In jedes dieser Quadrate werden unterschiedliche Gemüse gepflanzt. Der Vorteil: Sie erhalten von ganz allein eine schöne Mischkultur und die kleinen Rasterquadrate verhindern, dass man zu viele Setzlinge einer Art pflanzt.

In ein kleines Quadrat kommen beispielsweise 1–2 Salatsetzlinge, 1 Tomate oder 1 Mangold. Mischkultur Vielfalt ist Trumpf, das gilt auch im Hochbeet.
Die Mischkultur, also der Anbau verschiedener Gemüse und Kräuter aus unterschiedlichen Arten zusammen in einem oder in benachbarten Beeten, hat mehrere Vorteile.

  • Dabei wird der Nährstoffebedarf unterschiedlicher Gemüse berücksichtigt, man pflanzt also Starkzehrer neben Schwachzehrer oder Flachwurzler wie Zwiebeln neben Tiefwurzler wie Mangold.
  • Die relativ dichte Bepflanzung verhindert, dass sich Unkräuter ausbreiten, und auch Schädlinge haben es nicht so leicht, sich massenhaft zu vermehren wie in einer Monokultur.

Generell gilt bei der Kombination unterschiedlicher Gemüse, dass sich Vertreter derselben Pflanzenfamilie nicht so gut eignen, um vor-, nach- oder nebeneinander zu wachsen. Sie haben meist ähnliche Ansprüche und werden von denselben Krankheiten und Schädlingen befallen.

  • Gute Nachbarn sind z.B.
  • Petersilie und Tagetes, Möhren und Zwiebeln, Kohl und Sellerie.
  • Weniger gut passen zusammen: Bohnen und Erbsen, Kohl und Zwiebeln, Salat und Sellerie.
  • Pflanzenfamilien Während im hinteren Hochbeet die Paprika kurz vor der Ernte stehen, wächst im vorderen Beet eine neue Generation Herbstsalate, Radieschen und Pak-Choi heran.

Gemüse und Kräuter werden wie alle Pflanzen botanisch unterschiedlichen Familien zugeordnet. * Doldenblütler sind Möhren, Pastinaken, Wurzelpetersilie, Fenchel, Sellerie, Liebstöckel, Petersilie und Dill. * Spinat und Rote Bete sind Fuchsschwanzgewächse.

  • Gänsefußgewächse sind Mangold und Guter Heinrich.
  • Ohlgewächse sind Brokkoli, Radieschen, Rettich, Rüben, Blumenkohl und Asia-Salate.
  • Orbblütler umfassen die Salate.
  • Zu den Kürbisgewächsen gehören Gurken, Zucchini und Kürbisse.
  • Nachtschattengewächse sind Tomaten, Paprika und Chili, Auberginen und Kartoffeln.

* Schmetterlingsblütler (Hülsenfrüchte) sind Bohnen und Erbsen. * Zu den Zwiebelgewächsen zählen Knoblauch, Porree (Lauch), Zwiebeln, Schnittlauch und Schalotten. * Erdbeeren gehören zu den Rosengewächsen. F olko Kullmann Hoch das Beet! – Gewusst wann! Gärtnern nach dem phänologischen Kalender Preis: 14,99 € (D) / 15,50 € (A) / 19,90 sFr ISBN: 978-3-8338-5579-5 Hoch das Beet! heißt der neue GU-Ratgeber von Folko Kullmann. Ganz nach der Devise „Gewusst wann!» erklärt der Autor, wie man erfolgreich nach dem phänologischen Kalender gärtnert.

Welche Nachbarn mag Basilikum?

Kräuterbeet – Basilikum (Ocimum basilicum) stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und mag es daher vor allem sonnig und warm. So sind alle Kräuter, die einen ähnlichen Standort wie Basilikum bevorzugen, als Nachbar gut geeignet. Hierzu gehören:

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Bohnenkraut (Satureja spec.) Oregano (Origanum vulgare) Petersilie (Petroselinum crispum) Rosmarin (Rosmarinus officinalis) Salbei (Salvia)

Welche Kräuter Passen Zusammen Tabelle Alle diese Kräuter benötigen viel Sonne und wenig Schatten und kommen auch mit ein, zwei Tagen Trockenheit gut zurecht. Zudem sind Oregano und Basilikum einer Gattung zuzuordnen. Oregano ist hierbei das wilde Kraut, Ocimum basilicum das kultivierte. Hinweis: Gerade in einem Kräuterbeet sollten Sie eine Mischkultur anlegen.

Was darf man nicht neben Petersilie Pflanzen?

Petersilie – unverzichtbares Gewürzkraut! Petersilie ( Petroselinum crispum ) ist aus der Küche nicht wegzudenken. Es gibt die Wurzel- und die Blattpetersilie. Dieser Artikel dreht sich allerdings ausschließlich um die Blattpetersilie. Sie gibt es mit krausen oder glatten Blättern.

  • Dass es eine krause Zuchtform gibt, verdanken wir findigen Mönchen, denn die züchteten die Krauspetersilie damit sie nicht länger mit der sehr giftigen Hundspetersilie zu verwechseln war.
  • Wer selbst aussät, ist durch die richtige Auswahl seines Saatguts sowieso auf der richtigen Seite.
  • Petersilie gehört zu den Doldenblütlern und ist eine zweijährige Pflanze.

Geerntet wird laufend bis die Petersilie blüht – dann nicht mehr! Aussaat – Wann geht’s los? Ab einer Bodentemperatur von 7 °C kann Petersilie ausgesät werden, das heißt in vielen Regionen ab März. Es ist auch möglich Petersilie auf der Fensterbank vorzuziehen, das macht man ab Februar.

  1. Petersilie wächst sehr langsam, Geduld ist gefragt.
  2. Petersilie – manchmal zickig! Viel Licht, aber nicht sonnig, so mag es die Petersilie.
  3. Ein halbschattiger Platz ist ideal.
  4. Staunässe mag sie gar nicht, aber es darf auch nicht zu trocken sein – hier ist Fingerspitzengefühl angesagt.
  5. Der Boden sollte nährstoffreich sein, eine ordentliche Portion Kompost erfreut die Petersilie.

Im Topf wächst sie auch, allerdings auch hier – nicht zu nass, nicht zu trocken. Mischkultur

Geliebte Nachbarn: Radieschen, Schnittlauch, Tomaten, Gurken, Zucchini und Zwiebeln. Ungeliebte Nachbarn: Da gibt es viele, Petersilie ist kein einfacher Kandidat in der Mischkultur. Sie mag Ihresgleichen nicht und möchte auch sonst nicht neben anderen Doldenblütlern stehen, also z.B. Möhren, Dill, Sellerie, Fenchel oder Kerbel. Man sollte auch nie Salat und Petersilie zusammenpflanzen.

Ernte & Überwintern Bei der Petersilie können laufend die Blätter geerntet und verarbeitet werden. Das Herz sollte man dabei nie abschneiden, denn von dort treibt die Pflanze aus. Im ersten Jahr sollte die Petersilie nicht blühen. Wenn die Petersilie im Winter nicht erfriert, blüht sie im nächsten Jahr etwa im Juni/Juli.

Dann sollte man die Blätter nicht mehr essen, denn sie enthalten höhere Anteile der giftigen Substanz Apiol. Man kann allerdings die Samen der Pflanze ernten und im Herbst oder im Frühjahr wieder aussäen. In milden Wintern braucht die Petersilie keine Unterstützung. Wird es jedoch knackig kalt, sollte man sie mit Reisig oder einem Fleece abdecken.

Rezepttipp: Eigentlich kann man Petersilie ja überall beigeben, aber wer den puren Geschmack hervorheben möchte kann diese Rezepte ausprobieren. Petersilienpesto: 1 Bund glatte Petersilie (der Geschmack von glatter Petersilie ist intensiver als der der krausen Petersilie) waschen und die Blätter abzupfen.

  1. Salz, 100 g Pinienkerne (geröstet) und 1/2 Knoblauchzehe im Mörser bearbeiten.
  2. Nach und nach Petersilie, 100 g Parmesan und 40 g Butter einarbeiten.
  3. Schließlich etwa 60 ml Olivenöl einrühren und Pesto mit frischem Peffer abschmecken.
  4. Petersilienmousse: 300 g glatte Petersilie waschen, zupfen und anschließend 5 Minuten im kochenden Salzwasser garen.

Rausholen, ausdrücken und mit einem Mixer pürieren. Salz, Peffer und einen EL Essig (am besten etwas fruchtiges, z.B. Apfel- oder Himbeeressig) beigeben. Petersilie abkühlen lassen und dann 120 g Mascarpone unterziehen. Zum Schluss die abgeriebene Schale einer halben Bio-Zitrone einrühren.