Welche Flüsse Fließen Durch Passau?

Welche Flüsse Fließen Durch Passau
Drei Flüsse aus drei Himmelsrichtungen treffen sich am Dreiflüsseeck: Donau, Inn und Ilz Ilz Ilz. Reime: -ɪlt͡s. Bedeutungen: ein Fluss in Deutschland, Nebenfluss der Donau. https://de.wiktionary.org › wiki › Ilz

Ilz – Wiktionary

bieten hier ein faszinierendes Naturschauspiel. Zu Füßen der Burganlage Niederhaus fließt zunächst, flussabwärts betrachtet, die Ilz von links in die Donau und kurz danach von rechts der Inn der Donau zu.
Welche Flüsse Fließen Durch Passau Die Drei-Flüsse-Stadt Passau ist eine der faszinierendsten Städte an der Donau. Hier fließen am Dreiflüsse-Eck die drei Flüsse Donau, Inn und Ilz zusammen – besonders faszinierend ist das Farbenspiel des Wassers mit der schwarzen Ilz, der blauen Donau und dem grünen Inn, die sich erst einige hundert Meter weiter endgültig vermischen.

  1. In der Barockstadt paaren sich Charme und Schönheit, Geschichte und Kultur, Kunst und Erlebnis.
  2. Durch das Zusammenspiel der Sehenswürdigkeiten mit der gesamten Altstadt und ihren verwinkelten Gassen formt sich eine unverwechselbare Atmosphäre, die die außergewöhnliche Schönheit Passaus ausmacht.
  3. Container Passauer Dommusik Passau bietet z.B.

einige bezaubernde Aushängeschilder des Barock, allen voran den Dom St. Stephan mit der größten Domorgel der Welt, Die Mittagskonzerte auf der Orgel sind immer einen Besuch wert! Die Termine finden Sie hier, Nicht verpassen sollte man auch die Veste Oberhaus, von der man einen malerischen Panoramablick auf die Stadt genießen kann, und eine Dreiflüsse-Stadtrundfahrt.

Ulturelle Schmankerl wie etwa Veranstaltungen wie die Europäischen Wochen, Kabarett und zahlreiche Galerien und Museen machen die Stadt zum kulturellen Zentrum der Region. Die Geschichte der Stadt war und ist lebendig, Bereits in der Jungsteinzeit siedelten Menschen hier; später bauten die Römer mehrere Kastelle im Bereich von Donau und Inn.

Eines dieser Kastelle gab Passau auch seinen Namen: Batavis, Pazzawe, Passau. Vom Mittelalter bis Anfang des 19. Jh. lenkten Fürstbischöfe die Geschicke der Stadt. In dieser Zeit wuchs Passau zum flächengrößten Bistum des Heiligen Römischen Reiches, das sich bis ins heutige Ungarn erstreckte.

  1. Ähnlich mächtig wurde Passau als Handels-, Bildungs- und Kulturzentrum.
  2. So ist Passau seit jeher Dreh- und Angelpunkt wirtschaftlicher und touristischer Reisen.
  3. Jährlich kommen viele hunderttausend Gäste, um das Flair der Stadt zu erleben.
  4. Wo bereits Kaiser und Könige eindrucksvoll ihre Spuren hinterließen, waren auch die Herbergen voll von klingenden Namen wie Napoleon, Kaiserin „Sissi» und Mozart.

Und auch heute noch ist Passau berühmt für seine Gastlichkeit: In idyllischen Biergärten, urigen Gasthäusern und in den zahlreichen Straßencafes spüren Besucher, dass sie herzlich willkommen sind. Die traditionsreichen Hotels und Restaurants mit ihrem herrlichen Ambiente tun alles dafür, dass sich der Gast rundum wohlfühlen kann.

Wo treffen sich 3 Flüsse in Deutschland?

Hann. Münden – die Drei-Flüsse-Stadt Hann. Münden, mit seiner idyllischen Lage an den drei Flüssen Fulda, Werra und Weser und den über 700 Fachwerkhäusern aus sechs Jahrhunderten, lädt dazu ein, Geschichte live zu entdecken. Prächtige Fachwerkbauten, Wehrtürme, Welfenschloss und Weserrenaissance-Rathaus sind Spiegelbild der reichen Handelsstadt am Wasser.

  • Bummeln Sie durch stimmungsvolle Gassen, kehren Sie ein in urige Lokale oder folgen Sie einem der geführten Stadtrundgänge.
  • Der Weserstein, an dem sich Fulda und Werra zur Weser vereinigen, darf bei einem Besuch natürlich nicht fehlen.
  • Wer es beschaulich mag, startet von hier aus zu einer Schiffsrundfahrt.

Wassersportler erkunden die drei Flüsse mit Kanu, Kajak oder Ruderboot. Auch für Radler bietet Hann. Münden beste Bedingungen mit direkter Anbindung an mehrere Flussradwege. Charmante Hotels und gemütliche Ferienwohnungen in aufwendig sanierten Fachwerkhäusern lassen Sie Gastfreundschaft in individuellem Ambiente erleben. Welche Flüsse Fließen Durch Passau : Hann. Münden – die Drei-Flüsse-Stadt

Welcher Fluss fließt in die Donau bei Passau?

Donau, Inn, Ilz, Vils und Rott durchziehen Bayerns Passauer Land und prägen die Region. Erleben Sie die Kraft des Wassers! Container Welche Flüsse Fließen Durch Passau Donau Die schöne blaue Donau Wer kennt sie nicht, die vielbesungene, schöne blaue Donau? Majestätisch schlängelt sie sich rund 55 Kilometer durch das Passauer Land und verbindet es mit Oberösterreich. Auf ihrem Weg durch die Region zaubert sie eine unvergleichliche Flusslandschaft: in seiner Ausprägung ist das Donauengtal zwischen Hofkirchen und dem oberösterreichischem Aschach einzigartig und zählt zu den markantesten Flusslandschaften in ganz Europa! Donauradweg, Donausteig und viele andere Touren im Passauer Land verbinden Aktivurlaub und Naturerlebnis und ermöglichen Ihnen die schönsten und faszinierendsten Aussichten auf diesen mächtigen Fluss. Die letzten Kilometer seiner langen Reise aus der Schweiz und Österreich kommend fließt der Inn durch das Passauer Land, bevor er am Dreiflüsse-Eck in Passau in die Donau mündet. Als Grenzfluss zu Österreich trennt und verbindet er die Nachbarländer gleichermaßen.

Heutzutage ist es ein Leichtes, den Fluss zu überqueren und zwischen den Ländern zu wechseln. Bestes Beispiel ist der Innradweg, der den Fluss entlangführt und im Passauer Land flexibel auf beiden Seiten befahren werden kann. Kommen Sie und entdecken Sie die Natur- und Kulturschönheiten des bayerisch-österreichischen Innviertels! Aushängeschild ist das Europareservat Unterer Inn, faszinierender Lebensraum für viele Wasservögel.

Infos zum österreichischen Innviertel erhalten Sie hier, Europareservat Unterer Inn Wo treffen sich eigentlich die Zugvögel, bevor sie die Reise in den Süden antreten? Gibt es eine Art «Bahnhof», wo sie sich versammeln, bevor sie weiterziehen? Die Antwort ist: Ja, das gibt es, und einer davon ist im Passauer Land: das Europareservat Unterer Inn.

  • Zehntausende Vögel aus aller Herren Länder kommen hier zusammen, bevor sie sich im Herbst auf den Weg in den wärmeren Süden machen oder im Frühjahr von dort zurückkehren.
  • Damit ist das Europareservat einer der wichtigsten Knotenpunkte im Netzwerk der Lebensräume von Wasservögeln.
  • Es erstreckt sich von der Salzachmündung bei Haiming im Landkreis Altötting bis zur Mündung der Rott bei Neuhaus/Schärding und weist einen überwältigenden Artenreichtum an Flora und Fauna auf.

So wurden in diesem ausgedehnten Naturschutzgebiet 300 Vogel- und etwa 800 Schmetterlingsarten gezählt. Libellen, Amphibien, Fledermäuse und seltene Orchideen sind zu entdecken, sogar der Biber ist hier wieder sesshaft geworden. Besucher können sich die Artenvielfalt von Natur- und Landschaftsführern zeigen lassen. Eines der letzten großen Wildwasser Ostbayerns entspringt in den Kammlagen des Bayerischen Waldes und mündet am Dreiflüsse-Eck in Passau in die Donau – die Ilz. Den Beinamen «die schwarze Perle» verdankt die Ilz den Mooren in ihrem Einzugsgebiet, die ihr die schwarze Färbung verleihen.

Das Talsystem und die Leiten der Ilz sind Lebensraum seltener Pflanzen und Tiere. Fischotter, Biber und Luchs gehören neben Huchen und Schwarzstorch zu den bedrohten Arten, die hier noch ungestörte Rückzugsmöglichkeiten haben. Auch Perlen waren und sind in der Ilz zu finden, denn hier ist die vom Aussterben bedrohte Flussperlmuschel beheimatet.

Sie ist streng geschützt und darf nicht gestört werden. Außerdem leben mindestens 32 Fischarten dauernd in der Ilz. Für seine ungewöhnlich artenreiche Pflanzen- und Tierwelt wurde das Ilztal in den Jahren 2002 und 2003 zur «Flusslandschaft des Jahres» gekürt.

  • An der Ilz liegen die Naturschutzgebiete «Obere llz» und «Halser Ilzschleife».
  • Entlang der Ilz führen die letzten Etappen des Goldsteigs und des Pandurensteigs nach Passau.
  • Außerdem finden Sie ein umfangreiches Netz von regionalen Wanderwegen.
  • Schauen Sie einfach mal in unseren Tourenfinder und unsere Karte! Regelmäßig finden auch geführte Wanderungen an der Ilz statt.

Infos und Programm: Naturpark Ilz – Infostelle 94142 Fürsteneck Tel.0049/8555/4072986, www.naturpark-bayer-wald.de Vils Die Vils ist ein rechter Nebenfluss der Donau und entsteht aus dem Zusammenfluss von Großer und kleiner Vils. Die Vils mündet bei Vilshofen in die Donau. Das Vils-Engtal ist der letzte Flussabschnitt der Vils vor der Mündung in die Donau und beginnt ungefähr auf Höhe von Mattenham und erstreckt sich ca.

Wo treffen sich drei Flüsse zusammen?

Wo Kultur und Lebenslust zusammenfließen – Weltweit einzigartig ist Passaus Topografie. Hier treffen aus drei Himmelsrichtungen drei Flüsse zusammen – von Westen die Donau, von Süden der Inn und von Norden die Ilz. Am Dreiflüsse-Eck vereinen sie sich und strömen als Donau in die vierte Himmelsrichtung über weitere neun Länder nach Osten weiter.

Passau liegt inmitten des Dreiländer-Ecks Bayern, Böhmen, Österreich sowie im Dreieck der Städte München, Prag und Wien. Alljährlich besuchen, erleben und bestaunen über 1,5 Millionen Besucher das „Bühnenbild» Passau – ein Gesamtkunstwerk aus Natur, Kultur und Architektur. Aber Passau ist weit mehr als eine nur wunderschön gelegene Stadt an drei Flüssen im geographischen Herzen Europas.

Die über 2000-jährige Dreiflüssestadt Passau ist heute eine touristische Weltmarke. Der Handel mit Salz und anderen Waren auf den Flüssen Donau und Inn verband die Stadt über Jahrhunderte engstens mit Österreich und Böhmen.1803 kam Passau zu Bayern. Nach einem Stadtbrand im 17.

Jahrhundert erteilten die Fürstbischöfe italienischen Barockkünstlern den Auftrag für den Wiederaufbau Passaus. Diese schufen neben dem Dom St. Stephan das heutige barocke Stadtbild mit hohen Türmen, malerischen Plätzen, romantischen Promenaden und verwinkelten Gassen. Im Dom St. Stephan erklingt mit fast 18.000 Pfeifen die größte Domorgel der Welt.

Zu den Höhepunkten eines Passaubesuches zählen die Orgelkonzerte. Hoch über den Flüssen thronen die Burganlage Veste Oberhaus mit dem städtischen kulturhistorischen OberhausMuseum und die Wallfahrtskirche Maria Hilf, mit wunderbaren Ausblicken. Zu allen Jahrhunderten war Passau eine bedeutende Kunst- und Kulturstadt.

Davon zeugt auch das Nibelungenlied, das hier geschrieben wurde. Passau beweist sich in vielerlei Hinsicht als europäische Stadt, in der es sich exzellent leben, arbeiten, erleben, genießen und besichtigen lässt. Daneben ist sie ein barockes Juwel und Keimzelle des sogenannten Donaubarocks, der dieser Stadt sein unverwechselbares und einmaliges Erscheinungsbild gibt.

Eine Kulturstadt durch und durch, mit einem Angebot, das gewöhnlich nur in wesentlich größeren Städten vermutet wird. Eine Vielzahl von internationalen Musikfestivals mit den renommierten Festspielen Europäische Wochen Passau, eine deutschlandweit bekannte Kleinkunst- und Kabarettszene, wie im bekannten Scharfrichterhaus und Standort verschiedenster hochkarätiger Museen mit namhaften Kunstausstellungen machen diese Stadt einmalig und lebendig.

Seit jeher wird das Leben in Passau vom Wasser und von der Schifffahrt geprägt. Neben einer „Dreiflüsse»-Stadtrundfahrt werden auch mehrstündige Ausflugsfahrten ins bayerische und oberösterreichische Donautal sowie erlebnisreiche Abend- und Themenfahrten angeboten. Die Donau war bereits in der Vergangenheit wichtiger Transport- und Verbindungsweg nach Südosteuropa und hat ihre wirtschaftliche Bedeutung insbesondere in den letzten Jahren vervielfacht.

Diese Tatsache beschert Passau den Aufstieg zum größten Personenbinnenschifffahrtshafen in Europa und zu einem wichtigen Ausgangspunkt für die Frachtschifffahrt nach Bulgarien und Rumänien und die dortigen Hochseehäfen. Passau hat die sich bietenden Chancen aus der EU-Strategie für den Donauraum mit als erste für die hier lebenden Menschen und Wirtschaftsbetriebe genutzt und mit unterschiedlichen örtlichen und überörtlichen Partnern Projekte erarbeitet, um den Wirtschafts- und Wissensstandort zukunftsträchtig im europäischen Gefüge zu positionieren.

  1. Hohe Lebensqualität, attraktive Kostenstruktur und die zentrale Lage in einer der dynamischsten Wirtschaftsregionen Mitteleuropas – mit diesen Vorteilen stellen sich Stadt und Landkreis Passau dem mittlerweile globalen Standortwettbewerb um Wirtschaft und Wissenschaft.
  2. Seit dem Jahr 2000 existiert unter der Dachmarke „GOPassau – eine Wirtschaftsregion auf Erfolgskurs» ein gemeinsames Standortmarketing für die Region Passau.

Heute kann sich dieses engagierte Investoren-Betreuungsteam auf zahlreiche Erfolge stützen und wurde von der Bayerischen Staatsregierung mit dem Innovationspreis „Verwaltung als Partner der Wirtschaft» ausgezeichnet. Idyllisch am Inn, auf einem grünen Campus am Rande der Passauer Altstadt liegt eine der jüngsten Universität Bayerns, die Universität Passau.

Seit ihrer Eröffnung im Jahr 1978 hat sie sich zu einer der besten akademischen Adressen Deutschlands entwickelt, wie Rankings regelmäßig bestätigen: In den Wirtschaftswissenschaften, in Jura und den Kulturwissenschaften zählt Passau zu den Top-Universitäten. Die Informatik gilt als Geheimtipp. Exzellente Wissenschaftler bieten hier eine intensive Betreuung auf höchstem wissenschaftlichen Niveau.

Alle fünf Fakultäten sind hervorragend ausgestattet, interkulturell ausgerichtet, leistungs- und praxisorientiert. Die Fakultät für Informatik und Mathematik hat wesentlich dazu beigetragen, dass die Wirtschaftsregion Passau zu einem bedeutenden IT-Standort geworden ist.

  1. Mit dem Konzept „Technik plus – Kompetenz in Technik und Innovation» will die Universität Passau künftig auch technische Fachbereiche anbieten.
  2. Die Dreiflüssestadt zählt zu den schönsten und eindruckvollsten deutschen Städten an der Donau, die stolz ist auf ihr kulturelles und historisches Erbe.
  3. In diesem Jahr feiert Passau wieder ein Jubiläum: „350 Jahre Barockstadt Passau» lädt ein zu einer Vielzahl von beeindruckenden Veranstaltungen und Festen das ganze Jahr über.

www.passau.de

Warum heißt Passau Passau?

Die Ursprünge – Eine erste Siedlung lag in der auf dem Altstadthügel mit einem Donauhafen in Höhe des heutigen alten Rathauses. Kastelle, 1. bis 5. Jahrhundert n. Chr. An der Stelle des heutigen Domes entstand das ( Castra Batava ) als Teil der Limesbefestigung.

  1. Der Name „Batavis» leitet sich vermutlich von den zunächst dort stationierten germanischen vom Stamm der ab.
  2. Aus Batavis entwickelte sich wahrscheinlich der heutige Name „Passau».
  3. Im ersten nachchristlichen Jahrhundert entstand als Teil der am rechtsseitigen Innufer das, das bis nach einem Germaneneinfall in der zweiten Hälfte des 3.

Jahrhunderts Bestand hatte. Seine Aufgaben wurden durch das in der innaufwärts in der römischen Provinz errichteten übernommen, das bis zum Abzug der Bestand hatte. In der Vita Severini wird beschrieben, dass die dortige Garnison zunächst länger als andernorts ausharrte, als in der zweiten Hälfte des immer öfter der Sold ausblieb.

Wohl zwischen 476 und 490 verließen die römischen Truppen dann die Region. Passau um 1600 Die, die das Gebiet im in Besitz nahmen, errichteten auf der Halbinsel eine Herzogsburg. Bereits im Jahr 739 war Passau ; zu dieser Zeit wurde auch das gegründet, das über große Ländereien im Einzugsbereich der Ilz verfügte.

Im 11. Jahrhundert war dort Gisela, Schwester des und Witwe des,, Äbtissin. Als 999 vom Kaiser die weltliche Herrschaft über die Stadt dem Passauer Bischof übertragen wurde, endete die Vorherrschaft des Klosters. Der Handel auf der Donau zwischen Passau und im heutigen wurde im 10.

Jahrhundert durch die reguliert. Zwischen 1078 und 1099 verloren die Passauer Bischöfe vorübergehend die Herrschaftsrechte über die Stadt an die neu geschaffene und den von König eingesetzten Grafen, Nach dessen Tod fielen die Rechte zurück an die Bischöfe. war nachweislich auch am Hof des Passauer Bischofs und Mäzens, der ihm am 12.

November 1203 einen Pelzmantel für eine eigentlich viel zu hohe Summe abkaufte. Der Eintrag in die Reiserechnungen des Bischofs ist das einzige urkundliche Zeugnis über den Dichter außerhalb der Nennungen bei zeitgenössischen Dichterkollegen. In der ersten Hälfte des 12.

  1. Jahrhunderts war das Passauer Schmiedehandwerk bedeutsam.1217 wurde Passau zu einem,
  2. Das Kloster Niedernburg, das dem Bischof 1161 von geschenkt wurde, wurde zum Sitz des Hochstifts.
  3. Passau erhielt 1225 Stadtrechte verliehen.
  4. Es gab mehrere Aufstände der Bürger gegen die Herrschaft der Fürstbischöfe, zuletzt 1367/1368, die aber allesamt scheiterten.

Andererseits entwickelte das Bistum einen beträchtlichen Wohlstand und weckte immer wieder Begehrlichkeiten bei den Nachbarn und, Die, die älteste heute noch bestehende deutsche Bürgervereinigung, wurde 1306 erstmals urkundlich erwähnt.

Warum heißt die Donau ab Passau Donau und Nicht Inn?

Darum «Donau» und nicht «Inn» – Die Donau führt die meiste Zeit des Jahres (sieben Monate, Oktober bis April) mehr Wasser mit sich als der Inn − ein Grund, warum der Fluss in seinem weiteren Verlauf den Namen Donau trägt. Ein weiterer Grund: Der Name richtet sich auch nach der bis Passau zurückgelegten Wegstrecke der Flüsse.

Wo fließen 2 Flüsse zusammen?

Mündung nennt man die Stelle, an der ein fließendes Gewässer in ein anderes Gewässer fließt. Dort treffen also beispielsweise zwei Flüsse oder Bäche aufeinander und fließen fortan als ein einziger Fluss weiter. Ein Fluss oder Bach kann aber auch in ein stehendes Gewässer münden, also in einen See oder ein Meer,

Meist sind die beiden Flüsse, die zusammenfließen nicht gleich groß. Sie führen also nicht gleich viel Wasser, Daher sagt man, dass der kleinere Fluss in den größeren mündet. So mündet die Mosel beispielsweise in den Rhein, Nach der Mündung behält der Fluss auch den Namen des größeren Flusses. Im Beispiel von Mosel und Rhein heißt der Fluss folglich nach der Mündung Rhein.

Wenn ein Fluss ins Meer mündet, bildet sich oft eine Art Trichter: der Fluss wird an seinem Ende breiter. Einige Flüsse teilen sich auch schon etliche Kilometer vor dem Meer in mehrere Flüsse auf, die auseinanderfließen. Aus der Luft sieht das dann aus wie ein riesiges Dreieck,

Der Fluss Nil bildet an seinem Ende ein riesiges grünes Delta. Es erschafft eine riesige grüne Oase inmitten der Wüste Ägyptens, Das Delta der Donau, die hier in das Mittelmeer fließt

Zu „Mündung» findet ihr mehr Inhalte auf Blinde Kuh und Frag Finn, Das Klexikon ist die Wikipedia für Kinder und Schüler. Das Wichtigste einfach erklärt, mit Definition und Bildern in über 3000 Artikeln, Grundwissen kindgerecht und leicht verständlich. Alles, was man für den Unterricht in Schulen, Hausaufgaben und Referate wissen muss.

Für was ist Passau bekannt?

Ausflugsziele in Passau – Direkt an der Grenze zu Österreich, wo Donau, Inn und Ilz sich treffen, erwartet euch die malerische Stadt Passau. Passau ist vor allem für ihre barocken Gebäude bekannt, die den ganz besonderen Charme dieser Stadt ausmachen.

Welche 4 Flüsse fließen in die Donau?

Gedanken zum Fluss,: von Wolfgang Binder Artikel bewerten: Durchschnittliche Bewertung: 4.57143 von 5 bei 7 abgegebenen Stimmen. „Iller, Lech, Isar, Inn fließen rechts zur Donau hin.Altmühl, Naab und Regen kommen links entgegen.» Das war ein beliebter und im Erdkundeunterricht auch sehr wertvoller Merksatz, um sich die wichtigsten Donaunebenflüsse auf bayerischem Gebiet einzuprägen.

Wenn man die wusste, dann konnte eine Probe schon nicht mehr ganz schiefgehen und auch bei „Stadt, Land, Fluss» war man für bestimmte Buchstaben bestens gerüstet. Wie die einzelnen Flüsse heißen, ist die eine Sache. Wo ihr Ursprung liegt, die andere. Und wenn auch bei Robert Redford „aus der Mitte ein Fluss entspringt», kommen unsere Flüsse hier in Bayern aus weit entfernten Quellen in Österreich, der Schweiz und Tschechien.

Und aus dem Südschwarzwald. Auf einer Höhe von 1078 Metern über dem Meeresspiegel entspringt die Donau, mit 2857 Kilometern Länge nach der Wolga der zweitgrößte und der zweitlängste Fluss Europas. Sie fließt auf knapp 400 Kilometern durch Bayern und damit ist der „bayerische Amazonas» eine ganz wichtige Lebensader und Wasserstraße.

Ursprünglich waren Flüsse und gebaute Kanäle wichtige Transportwege für die Güterschifffahrt – und sind es ja heute noch. Neu dagegen sind die vielen Personenschiffsreisen, die in den letzten Jahren dazugekommen sind und immer beliebter werden. Ganz gemütlich vom Deck eines Flusskreuzfahrtschiffes aus die Landschaft genießen.

Großartig. „Landschaft mit Fluss» heißt eine der ersten bedeutenden Darstellungen des Themas Fluss in der europäischen Kultur. Das eine ist der Fluss, das andere die Landschaft drum herum mit all ihren Schönheiten. Schon Leonardo da Vinci hat diese „Landschaft mit Fluss» auf einer kleinen, aber sehr feinen Federzeichnung aus dem Jahre 1473 verewigt und damit den Blick geweitet auf eine ganz besondere Kombination: Fluss und Landschaft, versehen mit Burgen und Schlössern in Mitten von Wiesen und Feldern.

  • Flusslandschaft» – ein schöner Begriff.
  • Ein Wunder also, dass der Literaturnobelpreisträger Heinrich Böll seinen letzten Roman aus dem Jahre 1985 „Frauen vor Flusslandschaft» nannte, auch wenn damit eher die Villengegend am Rhein zwischen Bonn und Bad Godesberg gemeint ist.
  • Und auch kein Wunder, dass seit dem Jahre 2000 die Auszeichnung „Flusslandschaft des Jahres» ausgerufen wird.

Alle zwei Jahre wird dieser Preis seitdem verliehen und 2002/2003 gewann die Ilz. Kommt jetzt nicht in unserem Merkspruch vor, gehört aber zu den linken Nebenflüssen der Donau und mündet – neben dem Inn – in Passau in die Donau. Damit wird die Bischofsstadt mit ihrem barock–italienisch geprägtem Stadtbild zur „Drei-Flüsse-Stadt» und damit auch zu einer Touristenattraktion.

Das ist die eine Seite. Die andere ist brutal, grausam und immer wiederkehrend: das Hochwasser. So schön Flüsse sind, manchmal sind sie auch eine Bedrohung, für die Stadt Passau leider regelmäßig. Denn trotz moderner Technik und verschiedenster Vorkehrungen kann die Hochwassergefahr bis heute nicht vollständig eingedämmt werden.

Die Jahrtausendflut im Jahre 2013 ist uns allen noch in Erinnerung. Und nicht nur Passau kann davon ein Lied singen. In Regensburg beispielsweise sind bei der historischen Wurstkuchl Pegelstände angezeichnet, die auf vergangene Hochwasser hinweisen und einen ungläubig zurücklassen.

  • Besonders angenehm dagegen sind die Radwege entlang verschiedener Flüsse, die gerade in den letzten Jahren von Menschen jeglichen Alters vielfach genutzt werden.
  • Denn Fahrradfahren an sich bringt den Körper richtig auf Trapp.
  • Wer regelmäßig radelt, heißt es, stärkt die Pumpfunktion des Herzens, baut überschüssige Fettpolster ab, kräftigt Muskeln und Lunge und hellt meist seine Stimmung auf.

Bei Flussradwegen kommt dann auch noch dazu, dass man sich kaum mit Steigungen rumquälen muss und damit ein ganz entspanntes Radln möglich ist. Lebensgenuss pur. Der Klassiker dabei: mit dem Fahrrad entlang der Donau nach Wien. Bestens ausgebaute Fahrradwege, landschaftlich ein Traum, kulinarisch nicht zu überbieten und mit Wien als Endziel eine unglaublich attraktive Stadt.

  1. Immer also an der Donau, an der schönen blauen Donau entlang.
  2. Das wird sich Johann Strauss im Winter 1866/67 auch gedacht haben, als er den berühmten Walzer komponiert hat, der zur heimliche Hymne Österreichs geworden ist.
  3. Überhaupt haben Flüsse mehrere Komponisten animiert, klangmalerisch ihren Verlauf auszudrücken.

Von der Quelle bis hin zur Mündung verfolgt beispielsweise Friedrich Smetana die Moldau, den längsten Fluss seiner Heimat Tschechien. Und auch Ludwig van Beethoven beobachtet musikalisch das Treiben an einem Fluss im 3. Satz seiner 6. Sinfonie, der „Pastoralen.» Der Komponist Bedrich Smetana hat mit „Die Moldau» das kulturhistorisch wohl bedeutendste Denkmal für einen Fluss gesetzt. Und wenn ein bestimmter Fluss nicht musikalisch beschrieben wird, dann wird der Fluss an sich ganz oft zur musikalischen Bühne. Ob wild-romantisch mit Lagefeuerliedern am Flussufer, oder wild-ausgelassen mit Partygesängen auf einem Isarfloß.

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Was sind die 3 größten Flüsse der Welt?

Der Nil ist mit einer Gesamtlänge von 6.650 Kilometern der Längste Fluss der Welt. Er entspringt in den Bergen von Ruanda und bahnt sich seinen Weg über Tansania, Uganda, den Sudan und Ägypten bis ins Mittelmeer. Auf Rang zwei befindet der Amazonas mit nahezu 6.400 Kilometern Länge, dicht gefolgt vom Jangtsekiang.

Warum wird Passau die drei Flüsse Stadt genannt?

Passau liegt im östlichen Bayern direkt an der österreichischen Grenze und ist mit knapp 50.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Regierungsbezirks Niederbayern, Bis zur Wiedervereinigung Deutschlands war Passau die östlichste Mittelstadt des Bundesgebiets. In Passau fließen die Flüsse Donau, Inn und Ilz zusammen, weshalb die Stadt auch „Dreiflüssestadt» genannt wird.

Was für ein Fluss fließt durch München?

Die Isar fließt zwar durch München hindurch, aber sie fließt zum Teil auch unter der Stadt durch. Denn in München gibt es auch kleine Stadtbäche.

Kann man das Wasser in Passau trinken?

28.04.2023 – Information der Stadtwerke Passau GmbH Abwasser 174px Die Stadtwerke Passau GmbH informiert, dass in Passau die Trinkwasser-Chlorierungsanlagen getestet werden. Mit dem Zusetzen wird in der KW 18 (Montag, 01.05.2023 bis Sonntag, 07.05.2023) begonnen und dauert etwa 2 – 3 Wochen. Grund dafür ist der regelmäßig durchzuführende Testlauf – in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt – der automatisierten Chlorierungsanlagen, um sicher zu stellen, dass deren Funktionstüchtigkeit auch im Katastrophenfall gewährleistet sein wird.

Das Trinkwasser darf ohne Einschränkungen wie gewohnt in bester Qualität verwendet werden. Es kann zu leichten Geruchs- und Geschmacksveränderungen kommen, gesundheitliche Bedenken bestehen nicht. Die Chlorung ist mit dem Gesundheitsamt Passau abgestimmt, die Vorgaben der Trinkwasserverordnung werden eingehalten.

Eventuelle Rückfragen, richten Sie bitte während der üblichen Geschäftszeiten an das Versorgungsbüro der Stadtwerke Passau GmbH, dieses ist unter der Nummer 0851/560-495 zu erreichen.

Wie redet man in Passau?

Bairisch – In den drei „altbayerischen» Bezirken Oberbayern, Niederbayern und der Oberpfalz sowie in einem Teil des heute zu Oberfranken gehörenden Fichtelgebirges (Kreis Wunsiedel) und im östlichen Landkreis Bayreuth werden bairische Mundarten gesprochen.

  • Wegen der territorialen Kompaktheit Altbaierns entstanden keine sehr großen Unterschiede in Wortschatz und Aussprache.
  • Quer durch den bairisch-österreichischen Sprachraum, der sich vom sächsischen oberen Vogtland (Raum Adorf – Bad Brambach) bis zur Salurner Klause in Südtirol und vom Arlbergpass bis zum Neusiedler See erstreckt, verlaufen drei Hauptabgrenzungen: Nordbairisch nördlich der Linie Bayerisch Eisenstein – Regensburg – Ingolstadt – Neuburg an der Donau bis zur Mündung des Lech in die Donau hat sich am meisten Eigenheiten aus dem Mittelhochdeutschen bewahrt.

Mittelbairisch, das als Mehrheitsdialekt gerade über die meist in München ansässigen Medien weite Verbreitung findet, erstreckt sich in einem breiten Gürtel von Friedberg bei Augsburg über München und Passau sowie in Österreich über Salzburg, Linz und Wien bis zum Neusiedler See an der Grenze zu Ungarn,

Wann gehörte Passau zu Österreich?

Geschichte – Seit 739 ist Passau Bischofssitz, Gemeinsam mit den Diözesen Freising, Regensburg und Säben-Brixen (sowie zeitweise Neuburg ) unterstand es dem Erzbischof von Salzburg, der die alt bayerische Kirchenprovinz bis 1816 leitete. Bis 1722 gehörte Passau mit zu dieser Kirchenprovinz, die dem Erzbischof von Salzburg unterstand.

  1. Der Passauer Dom ist, wie auch jene der weiter donauabwärts liegenden Städte Wien und Budapest, dem heiligen Stephan geweiht.
  2. Zwischen den Kirchenfürsten von Passau und von Salzburg gab es im Mittelalter zeitweise politische Unstimmigkeiten über die Grenzen der Diözesan- und Missionsgebiete, die sich bis nach Ungarn zogen.1217 wurde das Herrschaftsgebiet des Bischofs von Passau ein vom Herzogtum Bayern unabhängiges geistliches Fürstbistum.

Dieses Gebiet nahm hauptsächlich den Winkel zwischen dem heutigen Oberösterreich und Böhmen ein, erstreckte sich aber auch einerseits ein Stückweit donauaufwärts, andererseits ein Stückweit über die Donau in das heutige Innviertel, Der historische Handelsweg zwischen Passau und Süd böhmen, auf dem jahrhundertelang als wichtigste Fracht Halleiner Salz transportiert wurde, wird als Goldener Steig bezeichnet.

Zwischen dem Fürsterzbistum oder Erzstift und dem diesem kirchenrechtlich unterstellten Fürstbistum (oder Hochstift) Passau gab es in den annähernd sechshundert Jahren ihres jeweiligen Bestandes daher viele Gemeinsamkeiten und Beziehungen. So ergab es sich etwa, dass Domherren beiden Domkapiteln angehörten und dass Salzburger Domherren in Passau zu höheren Würden aufstiegen, z.B.

auch zum Fürstbischof von Passau : Beispiele sind

Wolfgang Graf Salm (* um 1514; † 1555), 1540/1541 bis 1555 Bischof von Passau; Johann Philipp Graf von Lamberg (* 1651; † 1712), 1689 bis 1712 Bischof von Passau; Joseph Dominik Graf von Lamberg (* 1680; † 1761), 1723 bis 1761 Bischof von Passau; Joseph Maria Graf von Thun (* 1713; † 1763) 1761 bis 1763 Bischof von Passau; Leopold Ernst Graf von Firmian (* 1708; † 1783), 1763 bis 1783 Bischof von Passau; Joseph Franz Anton Graf Auersperg (* 1734; † 1795), 1783 bis 1795 Bischof von Passau.

Der Gleichklang der Entwicklungen zwischen den geistlichen Reichsfürstentümern von Salzburg und von Passau gipfelte im Jahr 1803, indem beide Territorien säkularisiert wurden, wobei das Fürstentum Passau geteilt und der bedeutendere Teil mit der Stadt Passau selbst Bayern zugeschlagen wurde, der zwischen Donau und böhmischer Grenze gelegene größere Teil jedoch zusammen mit Salzburg unter die Herrschaft des neuen Kurfürsten von Salzburg, Erzherzog Ferdinand, kam.

Diese Gemeinsamkeit endete aber bereits im Jahr 1806, als Passau für immer mit Bayern, Salzburg erstmals (und nach der Bayernzeit von 1810 bis 1816 endgültig) mit Österreich vereinigt wurde. Passau war die Talstation der Salzachschifffahrt (vgl. den Artikel Erbausfergenamt ) und somit Umsteigeplatz für Schiffsreisen zwischen Salzburg und Wien.

Die Schleedorfer waren ein im Gebiet der Herrschaft Mattsee begütertes passauisches Ministerialengeschlecht,

Wo ist die engste Stelle der Donau?

Allgemeines über die Donau – Danube Commission – Donaukommission – Commission du Danube –

Die Donau ist der größte Strom Mittel- und Südosteuropas und mündet in das Schwarze Meer. Ihrer Länge und der Größe ihres Einzugsgebiets nach ist sie nach der Wolga der zweitgrößte Strom Europas. Das Einzugsgebiet umfasst 817 000 km2. Im Norden wird es durch die Einzugsgebiete von Weser, Elbe, Oder und Weichsel, im Nordosten vom Einzugsgebiet des Dnjestr, im Süden vom Einzugsgebiet der Flüsse zum Ägäischen Meer und zur Adria, im Westen und Nordwesten durch das Einzugsgebiet des Rheins begrenzt.

Die Donau entsteht aus dem Zusammenfluss von Breg und Brigach, die im Schwarzwald entspringen und sich bei Donaueschingen (47°56′ nördlicher Breite und 8°30′ östlicher Länge) vereinen. Die Gesamtlänge des Stroms ab dem Zusammenfluss beträgt 2783,4 km, von denen 2414 km schiffbar sind (von Kelheim bis Sulina).

Die Entfernungen auf der Donau werden von Sulina bis Galaţi in Seemeilen und von Galaţi bis Ulm in Kilometern gemessen. Die Messung in Seemeilen beginnt am Hafen Sulina und endet am Hafen Galaţi, wo der 80. und letzte Meilenstein steht. Bergwärts folgen dann der 150.

Und die weiteren Kilometersteine. Die gerade Verbindung zwischen dem Zusammenfluss von Breg und Brigach und der Mündung des Stroms ist 1630 km lang, was einen Kurvigkeitsbeiwert von 1,7 ergibt. Das Gesamtgefälle ab dem Zusammenfluss beträgt 678 m, bei einer durchschnittlichen Neigung von 25 cm/km. Der mittlere Abfluss beträgt am Kap (Tschatal) Ismail 6500 m3/s (ca.205 km3 pro Jahr).

Ab dem Zusammenfluss verläuft die Donau bis Tuttlingen (km 2747) nach Südosten, dann bis Regensburg (km 2379) nach Nordosten, wo sie ihren nördlichsten Punkt (49°03′ nördlicher Breite) erreicht. In der Nähe von Regensburg biegt die Donau nach Südosten ab und behält diese Laufrichtung bis zur Ortschaft Gönyű (km 1791), ab wo sie nach Osten fließt, um im Raum Vác (km 1679) jäh ihre Richtung nach Süden zu ändern.

  • Diese Südrichtung wird bis Vukovar (km 1333) beibehalten.
  • Ab da bis zur Ortschaft Bačka Palanka (km 1298) ist die Laufrichtung Südosten und dann Osten bis zur Einmündung der Theiß (km 1214,5).
  • Von der Theißmündung bis zur Ortschaft Artchar (km 771) fließt die Donau in großen Mäandern nach Südosten und dann nach Osten bis Svistov (km 554).

In der Nähe dieser Stadt erreicht die Donau ihren südlichsten Punkt (43º38′ nördlicher Breite). Etwas weiter biegt sie nach Nordosten ab und behält diese Laufrichtung bis zur Stadt Cernavoda (km 300). Unterhalb dieser Stadt fließt die Donau nach Norden, um an der Einmündung des Siret (km 155) nach Osten abzubiegen.

Diese Laufrichtung wird bis zur Mündung ins Schwarze Meer generell beibehalten. Auf ihrer letzten Strecke verzweigt sich die Donau und bildet ein großes sumpfiges Delta mit einer Gesamtfläche von ca.5640 km2. Die Länge des Deltas von West nach Ost beträgt 75 km, die Breite von Nord nach Süd 150 km. Das Donaudelta liegt im südlichen Teil einer großen Tiefebene, die sich bis ans Schwarze Meer zieht.

Westlich des Deltas erhebt sich die Nordflanke der Hochebene Dobrudscha, hinter der sich die Tiefebene des Donau-Unterlaufs erstreckt, die die östlichen Hänge der Karpaten und des Balkangebirges trennt. Der am weitesten vorgeschobene Punkt des Deltas liegt am Kap Ismail, wo sich das Hauptbett zunächst in zwei Arme teilt: Chilia und Tulcea.

  1. Beim Kap (Ceatalul) Sf.
  2. Gheorghe teilt sich der Arm Tulcea wiederum in zwei Unterarme: Sf.
  3. Gheorghe (rechts) und Sulina (links).
  4. Somit mündet die Donau mit drei Hauptarmen ins Schwarze Meer: Chilia (Nord), Sulina (Mitte) und Sf.
  5. Gheorghe (Süd).
  6. Die Arme Chilia und Sf.
  7. Gheorghe haben weitere Seitenarme.
  8. Ab Kap Ismail bis zur Ortschaft Pardina fließt der Arm Chilia in einem Bett zunächst nach Nordosten, dann unterhalb von Ismail nach Südosten, zwischen Pardina und der Stadt Vilkovo spaltet sich die Chilia zweimal in Unterarme auf, die sich weiter unterhalb wieder in einem Bett vereinigen.

Der Sulina-Arm ist wenig kurvig und verzweigt sich nicht; er fließt nach Osten und mündet am Hafen von Sulina ins Meer. Die wichtigsten an diesem Arm gelegenen Ortschaften sind Maliuc, Gorgova, Crisan und Sulina. Der Arm Sf. Gheorghe fließt in großen Krümmungen in einem unverzweigten Bett nach Südosten.5 km vor der Mündung teilt er sich in 5 Arme und bildet ein Nebendelta.

Die wichtigsten an diesem Arm gelegenen Ortschaften sind Mahmudia, Murighiol, Dunavat und Sfantu-Gheorghe. Physikalisch-geografische Beschreibung Das Einzugsgebiet der Donau wird von zwei Gebirgsketten durchzogen und dadurch in drei Teile unterteilt. Die erste Gebirgskette beginnt in den Hohen Tauern am Großglockner (3798 m hoch), umfasst die Niederen Tauern, Schneeberg, Rax, Semmering und Leithagebirge und schließt sich über die Kleinen Karpaten und die Weißen Karpaten an die Westbeskiden an.

Die Donau durchstößt diese Gebirgskette in der Nähe der Ortschaft Devin und bildet dort die sogenannte Ungarische Pforte. Die zweite Gebirgskette beginnt auf dem Balkan und verbindet sich mit den Südkarpaten. Sie wird von der Donau zwischen Moldau Veche und Turnu Severin auf dem linken Ufer und zwischen Vince und Kostol auf dem rechten Ufer in der „Eisernes Tor» genannten Passage durchbrochen.

  1. Somit durchfließt die Donau von den Gebirgsregionen des östlichen Schwarzwaldes bis zu den Küstenebenen des Schwarzen Meeres unterschiedliche Landschaftszonen mit sehr unterschiedlichen natürlichen Bedingungen.
  2. Aus physikalisch-geografischen und geologischen Gesichtspunkten wird die Donau in drei Strecken unterteilt: obere Donau (Quelle bis Gönyű), mittlere Donau (Gönyű bis Ende des Eisernen Tors) und untere Donau (Eisernes Tor bis Mündung).
  3. Die obere Donau (km 2783 -1791) durchfließt größtenteils eine bergige Region, auf der linken Seite gebildet aus dem Schwäbischen und dem Fränkischen Jura, dem Bayrischen und dem Böhmer Wald, auf der rechten Seite durch die Schwäbische und die Bayrische Alb sowie das Ostalpenvorland.

Ihrem Tal und ihrer Wasserführung nach ist die obere Donau ein typischer Gebirgsfluss. Das Stromtal ist zumeist eng und tief, eingezwängt zwischen schroffe und malerische Berghänge; unterhalb von Passau wechseln sich enge und breite Strecken ab. Die Ufer sind meistens steil; im Bereich der Voralpen durchschneidet das Strombett umfangreiche alluviale Ablagerungen seiner in den Alpen entspringenden wasserreichen Zuflüsse, deren wichtigsten Iller, Lech, Isar, Inn, Traun und Enns sind.

Der Lauf ist größtenteils krümmungsreich mit zum Teil scharfen Kurven; in breiteren Strombereichen verzweigt sich die Donau, wird instabil und bildet zahlreiche Sandbänke und Furten. Zur Verbesserung der Schifffahrtsbedingungen wurden Längsbauwerke und Nebenarmverschlüsse zur Konzentration des Abflusses im Hauptgerinne errichtet sowie Buhnen gebaut.

Außerdem wurden in einigen Stromabschnitten Wasserkraftwerke errichtet, um die Gefährdung der Schifffahrt durch Sandbänke und felsige Furten im Strombett zu beseitigen (Bad Abbach – km 2401,72, Regensburg – km 2381,32, Geisling – km 2354,30, Straubing – 2329,78, Kachlet – km 2230,7, Jochenstein – km 2203,33, Aschach – km 2162,67, Ottensheim-Vilhering – km 2146,91/2146,73, Abwinden-Asten – km 2119,63/2119,45, Wallsee-Mitterkirchen – km 2095,62/2094,50, Ybbs-Persenbeug – km 2060,42, Melk – km 2038,16/2037,96, Altenwörth – km 1980,40/1979,83, Greifenstein – km 1949,23/1949,18, Freudenau – km 1921,05).

Das Wasserkraftwerk von Gabčikovo wurde am km 8,15 des Umleitungskanals gebaut, der sich bei km 1853 vom Hauptbett der Donau trennt und sich bei km 1811 wieder mit diesem vereinigt. (Die Achse des Wasserkraftwerks liegt bei Donaukilometer 1819,15). Die Strombreite schwankt zwischen 40 – 100 m auf dem Abschnitt Kelheim-Jochenstein und zwischen 130 – 420 m auf dem Abschnitt Jochenstein-Gönyű.

Die Tiefe schwankt unregelmäßig. Auf den Abschnitten, in denen sich auf Grund der Tal- und Bettverbreiterung Furten bilden, unterliegt sie ständigen Veränderungen. Die Fahrrinnentiefe auf der frei fließenden Strecke beträgt bei RNW 2,00 m, auf den staugeregelten Abschnitten 2,7 bzw.2,8 m.

  • Die Strömungsgeschwindigkeit ist sehr unregelmäßig; bei mittleren Wasserständen schwankt sie zwischen 3,0 und 10,0 km/h.
  • In Kelheim beginnt flussabwärts der reguläre Binnenschiffsverkehr, hier ist gegenwärtig der bergseitige Anfangspunkt der Schifffahrt auf der Donau.
  • Die mittlere Donau (km 1791 – 931) fließt im wesentlichen durch die Große Pannonische Tiefebene und ist, mit Ausnahme der Abschnitte bei Visegrád und dem Eisernen Tor, charakterisiert durch die Beckenlandschaft.

Im Flachland ist das Donautal 5 bis 20 km breit und besteht aus breiten, ebenen Terrassen, die von Nebenarmen durchzogen werden. Die Ufer sind flach mit geringen Neigungen, die Sohle meist sandig. In den Durchbruchstrecken ist das Strombett eng (0,6 – 2,5 km), die Ufer und Taleinschnitte sind hoch und stellenweise felsig.

Die Sohle ist dort steinig und durchsetzt mit felsigen Furten. Die mittlere Donau verläuft größtenteils in Mäandern, weist jedoch längere geradlinige Strecken und größere Krümmungsradien auf als die obere Donau. Das Strombett ist sehr instabil, verzweigt sich in viele Nebenarme und weist zahlreiche Sandbänke und Furten auf.

Zur Verbesserung der Schifffahrtsbedingungen wurden Längsdeiche sowie Bauwerke und Buhnen zur Lenkung und Konzentrierung der Strömung im Strombett gebaut. Diese Maßnahmen wurden insbesondere bis zur Ortschaft Rogatin ergriffen. Die unterhalb von Rogatin durchgeführten Baumaßnahmen hatten wegen der zunehmenden Gewässerbreite nur das Ziel, einige Nebenarme durch Querdeiche zu verschließen, Böschungen zu verstärken und scharfe Kurven mit Hilfe von Durchstichen zu begradigen.

  1. Die Breite des Strombetts in den staugeregelten Abschnitten schwankt innerhalb eines begrenzten Bereichs von 300 bis 420 m, während sie sich in den frei fließenden Abschnitten zwischen 400 und 2200 m bewegt.
  2. Die engste Stelle (210 m) liegt in den Cazane-Schluchten (Eisernes Tor).
  3. Auf Grund der Instabilität des Strombettes schwanken die Tiefen im Mittellauf der Donau sehr stark und sind an den Furten dauernden Änderungen unterworfen.

Hier liegen die bei Niedrigwasser ermittelten geringsten Tiefen im Schnitt zwischen 1,9 und 2,1 m. In den staugeregelten Abschnitten beträgt die Mindesttiefe 35 dm. Als Folge abrupter Wechsel des Stromgefälles ist die Strömungsgeschwindigkeit der mittleren Donau ebenfalls starken Änderungen unterworfen.

So beträgt sie bei mittleren Wasserständen auf dem Abschnitt Gönyű – Belgrad 3,6 – 4,8 km/h, auf dem Abschnitt Belgrad – Schleuse Eisernes Tor 0,4 – 3,0 km/h und auf dem Abschnitt Schleuse Eisernes Tor – Turnu Severin 6,5 – 9,0 km/h. Die untere Donau (km 931 – 0) fließt fast auf der gesamten Strecke am Südrand des unteren Donaubeckens entlang, das in den Randbereichen sacht ansteigt und sich in den Karpatenausläufern verliert.

Im Osten steigt das Donaubecken zur Hochebene Dobrudscha an. Im Süden der Donau liegt das durch geographische Geschlossenheit geprägte bulgarische Plateau, das zur Donau leicht abfällt und ein steiles Ufer bildet. Im unteren Bereich des Stromes wird das Donaubecken im Norden durch die Hänge des Moldauplateaus und im Süden durch die Dobrudscha verengt.

Im weiteren Verlauf öffnet sich das Becken zu einem sumpfigen Delta, das von einem dichten Netz von Nebenarmen und Seen durchsetzt ist. Hier erstrecken sich große Dünen, die sich zum Meer hin zurückziehen und Sandbänke bilden. Auf Grund seines Tals, seines Strombettes und seiner Wasserführung ist die untere Donau ein typischer Flachlandfluss.

Das Stromtal ist breit: bis zur Stadt Turnu Măgurele (km 597) 7 – 10 km, stromab bis zum Delta 8 – 20 km. Die größte Breite beträgt 28 km (unterhalb der Stadt Hîrşova) (km 253), die geringste Breite 3 – 4 km (in der Nähe der Städte Svistov (km 555) und Giurgiu (km 493) sowie der Ortschaft Orlovka (km 105,3)).

Das rechte Donauufer ist hoch, das linke flach. Das Strombett ist zumeist wenig gewunden, die Krümmungen sind sanft, und die geradlinigen Strecken haben eine beachtliche Länge. In seinem gesamten Verlauf verzweigt sich das Strombett in zahlreiche Nebenarme, die eine Vielzahl von Inseln bilden. Diese Nebenarme sind nicht durch Wasserbauwerke verschlossen und sind somit größtenteils als Fließgewässer zu bezeichnen.

Die Seitenarmbildung ist zwischen den Städten Silistra (km 376) und Bräila (km 179) sowie im Bereich des Zusammenflusses der Arme Chilia und Sf. Gheorghe am stärksten ausgeprägt. Am Kap Ismail (km 79,63) beginnt das Delta; das Hauptstrombett der Donau verzweigt sich in zwei Arme, Chilia und Tulcea.

Von der Verzweigung bis km 76 (die Kilometer werden ab der Einmündung des Arms in Richtung Kap Ismail gezählt) fließt die Chilia größtenteils zwischen flachen Ufern in großen Bögen zunächst nach Nordosten, dann Südosten und schließlich in der Nähe von Vilkovo nach Osten. Bis Pardina fließt der Arm in einem Bett, aber weiter bis Kilia teilt er sich in drei Unterarme auf – Chilia, Srednij und Tataru (Ivaneşti) – und bildet ein verschlungenes Netz, das sich letztendlich wieder in einem Bett zusammenfindet.

Zwischen dem km 38 und der Ortschaft Pereprava teilt sich der Chilia-Arm erneut in die Nebenarme Babina, Tschernovka, Prjamoj und Solomonov. Unterhalb von Vilkovo mündet der Chilia-Arm in mehreren Nebenarmen ins Schwarze Meer, die wichtigsten darunter sind die Arme Otschakovskij und Staro-Stambulskij.

Der Seitenarm Tulcea ist zwischen 200 m (sm 42,5) und 550 m (sm 41) breit. Er ist sehr gewunden mit zum Teil, insbesondere im Raum Tulcea, scharfen Kurven; er erstreckt sich bis zum Kap Sf. Gheorghe (km 62,97) und durchfließt ein zumeist ebenes Gelände, ausgenommen im Bereich der Seemeilen 39 – 38, wo sich von rechts die Ausläufer der Dobrudscha nähern, auf denen die Stadt Tulcea (km 71,3) gelegen ist.

Am Kap Sf. Gheorghe (sm 34) teilt sich der Arm Tulcea in die Nebenarme Sulina (links) und Sf. Gheorghe (rechts).Der Arm Sulina ist 34 Seemeilen (63 km) lang und hat flache, größtenteils steinige Ufer. Die Breite von durchschnittlich 120 m ist nahezu gleichbleibend, da die meisten Nebenarme abgetrennt und scharfe Kurven mit Durchstichen begradigt wurden.

An der Mündung dieses Armes liegt der Hafen von Sulina (km 0). Der Zugang zum Meer erfolgt durch einen von einer Süd- und einer Nordmole eingefassten Kanal, der von der Mündung des Arms von Sulina bis zum Meer reicht. Der Kanal verläuft zunächst nach Osten und biegt dann langsam nach Südosten ab. Das Hauptfahrwasser der Donau verläuft über den Arm von Sulina, der durch wasserbautechnische Maßnahmen zu einem fast geradlinigen und für Seeschiffe befahrbaren Kanal wurde.

Auf Grund der Kurvigkeit des Bettes schwankt die Breite sehr stark, so dass sich die charakteristische mittlere Breite auf den einzelnen Abschnitten wie folgt darstellt:

Drobeta Turnu-Severin – Calafat (km 931 – 795) 800 m
Calafat – Svistov (km 795 – 555) 800 m
Svistov – Silistra (km 555 – 376 800 m
Silistra – Hîrşova (km 376 – 253) 560 m
Hîrşova – Brăila (km 253 – 170 400 m
Brăila – Kap Ismail (km 170 – 79,63 900 m
Tulcea-Arm (km 79,63 – 62,97) 350 m
Sulina-Arm (km 62,97 – 0) 120 m

Auch die Tiefe ist unterschiedlich und sinkt bei Niedrigwasser auf 15 dm über den Furten. Durch Einstauung der untern Donau zwischen Prahovo-Turnu-Severin wurde ein gestauter Abschnitt mit einer Mindesttiefe von 35 dm erreicht. Vor der Durchführung von Wasserbaumaßnahmen verteilte sich das Wasseraufkommen der Donau auf die Arme Chilia, Sulina und Sf.

  • Gheorghe wie folgt: 62%, 8% und 30%.
  • Durch wasserbauliche Maßnahmen sollten Seeschiffe über die Arme von Sulina und Tulcea die Donau befahren können.
  • Am bergseitigen Beginn des Armes von Tulcea, am Kap Ismail, wurde ein 430 m langer Steindamm errichtet.
  • Der Arm von Sulina wurde durch 10 Durchstiche begradigt und von 84,87 auf 62,97 km (21,9 km) verkürzt; es wurden Buhnen gebaut und Böschungen mit Steinmauern befestigt.
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Außerdem wurden an der Mündung des Armes von Sulina die Nord- und die Südmole gebaut, die sich auf Grund der ständigen Anlandungen zum Meer hin verlängern. Die Molen sind je 7932 m lang (Stand 1983). Wasserbauliche Maßnahmen und Baggerungen werden jedes Jahr durchgeführt, um in den kritischen Bereichen, insbesondere im direkten Mündungsbereich eine Tiefe von 24 Fuß beizubehalten.

  • Dadurch können normale Schifffahrtsbedingungen gewährleistet werden, bei denen Schiffe mit einem Tiefgang von 24 Fuß die Donau vom Meer bis zur Stadt Brăila hinauffahren können.
  • Die Strömungsgeschwindigkeit schwankt zwischen 6,3 km/h bei HSW und 2 km/h (Brăila – Sulina) bei RNW.
  • Hydrometeorologische Betrachtung Das Klima – Das Donaubecken liegt in der gemäßigten Zone.

Auf Grund der Besonderheiten des Reliefs des Donaubeckens finden sich im gesamten Stromverlauf sehr unterschiedliche Klimazonen. In den Gebirgsregionen ist zum Beispiel der Sommer wesentlich kürzer und weniger heiß als im Flachland, wo hingegen 4-5 mal weniger Niederschläge als in den höheren Lagen festzustellen sind.

  1. In den Flusstälern ist durch die hohe Lufttemperatur und die geringen Niederschlagsmengen Trockenheit bedingt.
  2. Hinsichtlich des Klimas kann das Donaubecken in drei Bereiche unterteilt werden: Das Becken der oberen Donau ist durch ein relativ rauhes Klima gekennzeichnet.
  3. Die Winter dauern in der Regel drei Monate (Dezember – Februar).

Die Durchschnittstemperatur im Januar beträgt in der Ebene -0,8º bis -3º C, in Höhenlagen -6º bis -13° C. Bisweilen sinken die Temperaturen bis auf -20° C, in engen Tälern sinkt die Nachttemperatur in einigen Jahren bis auf -30° C. Die Sommer sind heiß.

  • Im Juli liegt die Durchschnittstemperatur zwischen 17° und 20° C; die Höchsttemperatur bei 36° bis 38° C.
  • In den Gebirgsregionen sinkt die Temperatur um 0,5° bis 0,6° C je 100 Höhenmeter.
  • Das Becken der mittleren Donau ist durch trockenes kontinentales Klima gekennzeichnet.
  • Die Sommer dauern 4 1/2 – 5 Monate.

Die Durchschnittstemperatur im Juli beträgt 20° – 23° C, die Höchsttemperatur erreicht 39° C, was in Verbindung mit geringer Luftfeuchtigkeit und geringen Niederschlagen Bedingungen schafft, die zu Trockenheiten führen. Die Winter dauern 1 1/2 – 2 Monate.

Im Januar liegt die Durchschnittstemperatur im Flachland bei -0,3° bis -2° C, die Tiefsttemperatur bei -30° C: im Bergland liegt die Durchschnittstemperatur bei -5° bis -9° C, die Tiefsttemperatur bei -34° C. Das Becken der unteren Donau ist durch ein noch trockeneres Kontinentalklima mit sehr heißen Sommern und kalten Wintern gekennzeichnet.

Die Durchschnittstemperatur im Januar liegt bei -2° bis -6° C, die Tiefsttemperatur erreicht -30° bis -35° C. Im Sommer unterliegt die Lufttemperatur täglichen Schwankungen von bis zu 15° – 20° C. Im Juli beträgt die Durchschnittstemperatur 20° – 30° C, die Höchsttemperatur liegt bei 40° – 42° C.

Windverhältnisse – Im Donaubecken hat die Ausrichtung der Täler und der Gebirgskuppen großen Einfluss auf die Windverhältnisse. Am Oberlauf der Donau kommen die Winde während der kalten Jahreszeit vorherrschend aus West und Nordwest, am Mittellauf hingegen aus Ost und Südost, während am Unterlauf Winde aus Nord und Ost überwiegen.

In der warmen Jahreszeit ist die vorherrschende Windrichtung konstanter; die Winde kommen in der Regel aus West. Im Donaubecken sind zudem lokale Winde im 24-Stunden-Rhythmus zu beobachten, z.B. Berg-/Talwinde, See-/Landwinde, die Föhnwinde, „nemere» und „kosava», die örtlich eine große Stärke erreichen können.

  • Im allgemeinen überwiegen im Donaubecken schwache Winde (1 – 4 m/s) und ruhiges Wetter.
  • Nur 1 – 5 % der Winde erreichen eine Geschwindigkeit von über 10-15 m/s.
  • Die stärksten Winde treten im Winter auf.
  • Nebelvorkommen und Sichtverhältnisse – Nebel tritt im Donaubecken sehr unregelmäßig auf.
  • Die größte Anzahl nebliger Tage ist in den Gebirgsregionen festzustellen.

Nebel bildet sich meistens in den Tälern und Sumpfgebieten. An der unteren Donau tritt Nebel am häufigsten in der kalten Jahreszeit auf. Dort liegt das Jahresmittel an Nebeltagen bei 50 – 60, an der mittleren Donau ist es halb so groß. Die am häufigsten im Frühjahr und Herbst in den Morgenstunden auftretenden Nebel lösen sich in der ersten Tageshälfte auf.

  • Im Donaubecken können die Sichtverhältnisse vor allem durch Nebel, starken Regen, Staub- und Schneestürme beeinträchtigt werden.
  • Im Flachland beträgt die Sichtweite durchschnittlich 10 km, während der kalten Jahreszeit etwas weniger.
  • Niederschläge – Die Niederschläge sind regional unterschiedlich.
  • Die Niederschlagsmenge steigt mit zunehmender Höhenlage.

Die Jahresdurchschnittsmenge liegt bei 500 – 600 mm im Flachland, bei 1000 – 2000 mm in den Karpaten und bei 1800 – 2500 mm und mehr in den Alpen. Die Anzahl der Tage mit Niederschlägen bewegt sich zwischen 70 im Flachland und 220 im Bergland. Die geringsten Niederschlagsmengen fallen in der Region vor der Donaumündung, wo es Jahre mit absolut niederschlagsfreien Sommern gab.

In der warmen Jahreszeit treten im Donaubecken zum Teil sehr starke Niederschläge auf. Die geringsten Niederschläge sind im Herbst und Winter zu verzeichnen, mit Ausnahme der Dinarischen Alpen, wo die geringsten Mengen im Sommer fallen. Die meisten Niederschläge fallen im Sommer (in den Dinarischen Alpen im Winter).

Einzugsgebiet und hydrographisches Netz – Das Donaubecken hat eine asymmetrische Form.56% des Einzugsgebiets umfasst linksseitige und 44% rechtsseitige Zuflüsse. Am Oberlauf der Donau vergrößern kleine Flüsse und Bäche das Einzugsgebiet. Unmittelbar oberhalb der Iller-Mündung (km 2588) beträgt die Fläche 5384 km2, unmittelbar unterhalb der Einmündung 7530 km2; unmittelbar oberhalb der Mündung des Inn (km 2225) umfasst das Einzugsgebiet 50.570 km2 und unmittelbar unterhalb 76.605 km2.

Nr. Fluss mündet in die Donau durchquerte Länder (ab der Quelle) Länge, km Fläche des Beckens, Tsd. km2 Mittlerer Abfluss, m3/s Jahresabfluss, km3
am linken (l) / rechten (r) Ufer Strom-kilometer Gesamt-länge, km davon schiffbar
1 Lech r Österreich Deutschland 265 unterhalb von Füssen 4,1 120 3,78
2 Isar r 2281,7 Deutschland 283 zum großen Teil 9,0 185 5,83
3 Inn r 2225,2 Schweiz Österreich Deutschland 525 unterhalb der Mündung d. Salzach 26,1 800 25,23
4 Enns r 2111,8 Österreich 349 am unteren Lauf 6,1 210 6,62
5 Morava l 1880,3 Tschechien Slowakei Österreich 329 unterhalb von Godonin 38,9 120 3,78
6 Raab r 1794,0 Österreich Ungarn 398 unterhalb von Körmend 14,7 70 2,21
7 Váh l 1765,8 Slowakei 402 unterhalb von Sered 19,7 152 4,79
8 Hron l 1716,0 Slowakei 289 5,5 56 1,77
9 Eipel l 1708,2 Slowakei Ungarn 233 5,2 25 0,79
10 Drau r 1382,5 Italien

  1. Österreich
  2. Slowenien
  3. Ungarn
  4. Kroatien
720 610 km unterhalb von Villach 40,4 610 19,24
11 Theiß l 1214,5 Rumänien

  • Ukraine
  • Slowakei
  • Ungarn
  • Serbien
966 unterhalb von Tisza-karád 157,0 810 25,54
12 Save r 1170,0 Slowenien

  1. Kroatien
  2. Bosnien-Herzegowina
  3. Serbien
940 583 km unterhalb von Sisak 95,7 1670 52,67
13 V. Morava r 1104,5 Serbien 563 38,0 260 8,20
14 Timok r 845,7 Serbien Bulgarien 189 4,7 40 1,26
15 Jiu l 691,6 Rumänien 339 10,6 88 2,78
16 Iskăr r 637,0 Bulgarien 360 8,5 54 1,70
17 Olt l 600,6 Rumänien 615 unterhalb von Slatina 24,05 175 5,52
18 Jantra r 536,7 Bulgarien 585 7,9 40 1,26
19 Argeş l 432,0 Rumänien 350 12,55 63 2,18
20 Ialomiţa l 231,1 Rumänien 417 10,35 45,5 1,43
21 Siret l 155,1 Ukraine Rumänien 726 unterhalb der Mündung d. Bărlad 45,0 230 7,26
22 Pruth l 134,1 Ukraine Moldau Rumänien 967 85 27,5 105 3,31

Speisung des Stroms und Wasserführung – Die Donau wird durch die Schneeschmelze der Hochgebirge, durch atmosphärische Niederschläge und durch Grundwasser gespeist. Über den gesamten Donauverlauf kommt Wasser aus den Zuflüssen hinzu, die ihrerseits wieder unterschiedlich gespeist werden.

  1. Die obere Donau wird in erster Linie, insbesondere im Sommer, durch die Schneeschmelze der Alpen sowie durch atmosphärische Niederschläge gespeist.
  2. Die Zuflüsse der mittleren Donau bringen Wasser aus der Frühjahrsschneeschmelze der Karpaten (Theiß) und aus den Niederschlägen im Sommer.
  3. In der trockenen Zeit im Herbst sowie im Winter wird die mittlere Donau durch das Grundwasser gespeist.

Die untere Donau ist im Prinzip ein Durchgangsbereich für die Wassermassen aus dem oberen Bereich, die teils durch die Schneeschmelze in den Karpaten, teils durch die atmosphärischen Niederschläge verstärkt werden. Wie an der mittleren Donau trägt auch hier das Grundwasser im Herbst und Winter zur Speisung des Stromes bei.

  1. Diese Besonderheiten der Wasserversorgung der Donau bedingen auch die Wasserführung.
  2. Der Oberlauf der Donau ist gekennzeichnet durch abrupte Änderungen des Wasserstands mit Höchstständen im Sommer und Tiefstständen im Winter.
  3. An der mittleren Donau verteilen sich die von Berg kommenden Hochwasser und sind ausgeglichener.

Theiß und Save ändern in gewissem Maße die Wasserführung der Donau. Sie bringen weitere starke Hochwasser, insbesondere auf Grund der Regenfälle in den Dinarischen Alpen und des anhaltenden Zuflusses von Frühjahrsschmelzwasser aus den Karpaten.

  • Die untere Donau ist durch mäßige Wasserstandschwankungen gekennzeichnet, die durch die Entwicklung der Hochwasserwellen aus Ober- und Mittellauf bestimmt werden.
  • Auch wenn das Jahreshochwasser jederzeit auftreten kann, wird es an der oberen und mittleren Donau am häufigsten im Sommer und an der unteren Donau im Frühjahr verzeichnet.
  • Die niedrigsten Wasserstände des Jahres sind in dem Zeitraum festzustellen, in dem die Donau hauptsächlich vom Grundwasser gespeist wird, im allgemeinen im Herbst oder Winter.

Die Pegelstände bewegen sich im Gesamtverlauf des Stromes innerhalb einer großen Bandbreite. In den engen Gebirgsregionen erreichen sie 10 m. Ähnliche Werte sind auch an den Stellen zu beobachten, wo sich Eisbarren bilden. In Flachlandbereichen mit breitem Hauptbett beträgt die Pegelamplitude 3 – 5 m; zur Donaumündung hin nimmt sie bis auf 1 – 1,5 m ab.

  • Lufttemperatur – Die Temperaturentwicklung im Donaubecken hängt insbesondere von der Art der atmosphärischen Zirkulation und den Besonderheiten des Reliefs ab.
  • Die geografische Breite hat somit nur einen zweitrangigen Einfluss.
  • Wassertemperatur – Die Wassertemperatur der Donau ist von der Quelle bis zur Mündung jahreszeit- und ortsbedingt und ist an keiner Stelle konstant.

Dies ist in erster Linie auf die umgebende Lufttemperatur, die Sonneneinstrahlung und die Wassertemperatur der Zuflüsse zurückzuführen. Die Wassertemperatur ändert sich infolge der Änderung der Lufttemperatur, aber aufgrund des großen thermischen Speichervermögens des Wassers ist die Lufttemperatur in der ersten Hälfte der eisfreien Zeit im allgemeinen höher, in der zweiten Hälfte dagegen niedriger als die Wassertemperatur.

  1. Die Jahresdurchschnittstemperaturen des Donauwassers sind immer höher als die mittleren jährlichen Lufttemperaturen im Donaubecken, da die Wassertemperatur im Winter nicht unter Null sinkt, während die Lufttemperatur im gleichen Zeitraum Werte unter Null erreicht.
  2. Die höchste Wassertemperatur in der Donau wird im Juli und August gemessen, im Durchschnitt 18 bis 19º C an der oberen und 24 bis 26° C an der unteren Donau.

Sowohl Luft- als auch Wassertemperatur nehmen mit dem Verlauf des Stromes zu, wenngleich die Temperatur des Wassers sich weniger stark verändert als die der Luft. Eisverhältnisse – Ein besonderes Merkmal der Eisverhältnisse auf der Donau ist die extreme Unbeständigkeit der Eisperioden und deren unregelmäßiges Auftreten.

  • In manchen Jahren war an keiner Stelle oder nur an bestimmten Stellen Eisgang zu beobachten.
  • Die Vereisungswahrscheinlichkeit schwankt zwischen 70 und 90 %.
  • Eisbildung kann an der oberen und mittleren Donau zwischen Anfang Dezember und Ende Februar beobachtet werden.
  • Die Eisschmelze kann am Oberlauf von Ende Dezember bis Mitte März, am Mittel- und Unterlauf von Anfang Januar bis Ende März auftreten.

Ein Eisstand wird nicht jedes Jahr beobachtet. Mit geringster Wahrscheinlichkeit (5 – 30 %) friert der Strom am Oberlauf zu. In dieser Region kommt es häufig zu mehrmaligem Zufrieren und Eisbruch während eines Winters. An der mittleren Donau erhöht sich die Wahrscheinlichkeit des Zufrierens auf 25 – 50 %, an der unteren Donau auf 40 – 75 %.

In diesen Regionen sind mehrmaliges Zufrieren und mehrmaliger Eisbruch innerhalb eines Winters selten. Das Eistreiben im Frühjahr und Herbst geht mit einer Anhäufung von Eisschollen am Ufer sowie der Bildung von Treibeis und Eispfropfen einher, die oftmals ein abruptes Ansteigen des Wasserstands auslösen und zur Überschwemmung der Uferregionen und der Zerstörung von Deichen und Hafenanlagen führen.

Die eisfreie Zeit beträgt an der oberen und mittleren Donau im Durchschnitt 345 Tage, an der unteren Donau 330 Tage. Die kürzeste eisfreie Zeit wurde 1947 auf dem größten Teil der mittleren Donau festgestellt; sie betrug 275 Tage. : Allgemeines über die Donau – Danube Commission – Donaukommission – Commission du Danube –

Warum ist der Inn grün und die Donau blau?

Das Wasser des Inns, das aus den Alpen kommt, ist grün, das der Donau blau und das der aus einem Moorgebiet kommenden Ilz schwarz, so dass die Donau ein längeres Stück nach dem Zusammenfluss drei Wasserfarben ( grün / blau /schwarz) aufweist.

Ist der Inn größer als die Donau?

Naturium am Inn 7% größer als der der Donau. ➡️ Aber: Über sieben Monate – vom Herbst bis zum Frühjahr – führt die Donau mehr Wasser als der Inn. Der Inn bringt dafür im Sommerhalbjahr durch die Schneeschmelze in den Bergen mehr Wasser mit sich. ➡️ Die Donau ist von ihrem Ursprung bis zum Zusammenfluss in Passau ca.

Wie viele Flüsse fließen in die Donau?

Allgemeines über die Donau – Danube Commission – Donaukommission – Commission du Danube –

Die Donau ist der größte Strom Mittel- und Südosteuropas und mündet in das Schwarze Meer. Ihrer Länge und der Größe ihres Einzugsgebiets nach ist sie nach der Wolga der zweitgrößte Strom Europas. Das Einzugsgebiet umfasst 817 000 km2. Im Norden wird es durch die Einzugsgebiete von Weser, Elbe, Oder und Weichsel, im Nordosten vom Einzugsgebiet des Dnjestr, im Süden vom Einzugsgebiet der Flüsse zum Ägäischen Meer und zur Adria, im Westen und Nordwesten durch das Einzugsgebiet des Rheins begrenzt.

Die Donau entsteht aus dem Zusammenfluss von Breg und Brigach, die im Schwarzwald entspringen und sich bei Donaueschingen (47°56′ nördlicher Breite und 8°30′ östlicher Länge) vereinen. Die Gesamtlänge des Stroms ab dem Zusammenfluss beträgt 2783,4 km, von denen 2414 km schiffbar sind (von Kelheim bis Sulina).

Die Entfernungen auf der Donau werden von Sulina bis Galaţi in Seemeilen und von Galaţi bis Ulm in Kilometern gemessen. Die Messung in Seemeilen beginnt am Hafen Sulina und endet am Hafen Galaţi, wo der 80. und letzte Meilenstein steht. Bergwärts folgen dann der 150.

Und die weiteren Kilometersteine. Die gerade Verbindung zwischen dem Zusammenfluss von Breg und Brigach und der Mündung des Stroms ist 1630 km lang, was einen Kurvigkeitsbeiwert von 1,7 ergibt. Das Gesamtgefälle ab dem Zusammenfluss beträgt 678 m, bei einer durchschnittlichen Neigung von 25 cm/km. Der mittlere Abfluss beträgt am Kap (Tschatal) Ismail 6500 m3/s (ca.205 km3 pro Jahr).

Ab dem Zusammenfluss verläuft die Donau bis Tuttlingen (km 2747) nach Südosten, dann bis Regensburg (km 2379) nach Nordosten, wo sie ihren nördlichsten Punkt (49°03′ nördlicher Breite) erreicht. In der Nähe von Regensburg biegt die Donau nach Südosten ab und behält diese Laufrichtung bis zur Ortschaft Gönyű (km 1791), ab wo sie nach Osten fließt, um im Raum Vác (km 1679) jäh ihre Richtung nach Süden zu ändern.

Diese Südrichtung wird bis Vukovar (km 1333) beibehalten. Ab da bis zur Ortschaft Bačka Palanka (km 1298) ist die Laufrichtung Südosten und dann Osten bis zur Einmündung der Theiß (km 1214,5). Von der Theißmündung bis zur Ortschaft Artchar (km 771) fließt die Donau in großen Mäandern nach Südosten und dann nach Osten bis Svistov (km 554).

In der Nähe dieser Stadt erreicht die Donau ihren südlichsten Punkt (43º38′ nördlicher Breite). Etwas weiter biegt sie nach Nordosten ab und behält diese Laufrichtung bis zur Stadt Cernavoda (km 300). Unterhalb dieser Stadt fließt die Donau nach Norden, um an der Einmündung des Siret (km 155) nach Osten abzubiegen.

  • Diese Laufrichtung wird bis zur Mündung ins Schwarze Meer generell beibehalten.
  • Auf ihrer letzten Strecke verzweigt sich die Donau und bildet ein großes sumpfiges Delta mit einer Gesamtfläche von ca.5640 km2.
  • Die Länge des Deltas von West nach Ost beträgt 75 km, die Breite von Nord nach Süd 150 km.
  • Das Donaudelta liegt im südlichen Teil einer großen Tiefebene, die sich bis ans Schwarze Meer zieht.

Westlich des Deltas erhebt sich die Nordflanke der Hochebene Dobrudscha, hinter der sich die Tiefebene des Donau-Unterlaufs erstreckt, die die östlichen Hänge der Karpaten und des Balkangebirges trennt. Der am weitesten vorgeschobene Punkt des Deltas liegt am Kap Ismail, wo sich das Hauptbett zunächst in zwei Arme teilt: Chilia und Tulcea.

Beim Kap (Ceatalul) Sf. Gheorghe teilt sich der Arm Tulcea wiederum in zwei Unterarme: Sf. Gheorghe (rechts) und Sulina (links). Somit mündet die Donau mit drei Hauptarmen ins Schwarze Meer: Chilia (Nord), Sulina (Mitte) und Sf. Gheorghe (Süd). Die Arme Chilia und Sf. Gheorghe haben weitere Seitenarme. Ab Kap Ismail bis zur Ortschaft Pardina fließt der Arm Chilia in einem Bett zunächst nach Nordosten, dann unterhalb von Ismail nach Südosten, zwischen Pardina und der Stadt Vilkovo spaltet sich die Chilia zweimal in Unterarme auf, die sich weiter unterhalb wieder in einem Bett vereinigen.

Der Sulina-Arm ist wenig kurvig und verzweigt sich nicht; er fließt nach Osten und mündet am Hafen von Sulina ins Meer. Die wichtigsten an diesem Arm gelegenen Ortschaften sind Maliuc, Gorgova, Crisan und Sulina. Der Arm Sf. Gheorghe fließt in großen Krümmungen in einem unverzweigten Bett nach Südosten.5 km vor der Mündung teilt er sich in 5 Arme und bildet ein Nebendelta.

Die wichtigsten an diesem Arm gelegenen Ortschaften sind Mahmudia, Murighiol, Dunavat und Sfantu-Gheorghe. Physikalisch-geografische Beschreibung Das Einzugsgebiet der Donau wird von zwei Gebirgsketten durchzogen und dadurch in drei Teile unterteilt. Die erste Gebirgskette beginnt in den Hohen Tauern am Großglockner (3798 m hoch), umfasst die Niederen Tauern, Schneeberg, Rax, Semmering und Leithagebirge und schließt sich über die Kleinen Karpaten und die Weißen Karpaten an die Westbeskiden an.

Die Donau durchstößt diese Gebirgskette in der Nähe der Ortschaft Devin und bildet dort die sogenannte Ungarische Pforte. Die zweite Gebirgskette beginnt auf dem Balkan und verbindet sich mit den Südkarpaten. Sie wird von der Donau zwischen Moldau Veche und Turnu Severin auf dem linken Ufer und zwischen Vince und Kostol auf dem rechten Ufer in der „Eisernes Tor» genannten Passage durchbrochen.

  1. Somit durchfließt die Donau von den Gebirgsregionen des östlichen Schwarzwaldes bis zu den Küstenebenen des Schwarzen Meeres unterschiedliche Landschaftszonen mit sehr unterschiedlichen natürlichen Bedingungen.
  2. Aus physikalisch-geografischen und geologischen Gesichtspunkten wird die Donau in drei Strecken unterteilt: obere Donau (Quelle bis Gönyű), mittlere Donau (Gönyű bis Ende des Eisernen Tors) und untere Donau (Eisernes Tor bis Mündung).
  3. Die obere Donau (km 2783 -1791) durchfließt größtenteils eine bergige Region, auf der linken Seite gebildet aus dem Schwäbischen und dem Fränkischen Jura, dem Bayrischen und dem Böhmer Wald, auf der rechten Seite durch die Schwäbische und die Bayrische Alb sowie das Ostalpenvorland.

Ihrem Tal und ihrer Wasserführung nach ist die obere Donau ein typischer Gebirgsfluss. Das Stromtal ist zumeist eng und tief, eingezwängt zwischen schroffe und malerische Berghänge; unterhalb von Passau wechseln sich enge und breite Strecken ab. Die Ufer sind meistens steil; im Bereich der Voralpen durchschneidet das Strombett umfangreiche alluviale Ablagerungen seiner in den Alpen entspringenden wasserreichen Zuflüsse, deren wichtigsten Iller, Lech, Isar, Inn, Traun und Enns sind.

Der Lauf ist größtenteils krümmungsreich mit zum Teil scharfen Kurven; in breiteren Strombereichen verzweigt sich die Donau, wird instabil und bildet zahlreiche Sandbänke und Furten. Zur Verbesserung der Schifffahrtsbedingungen wurden Längsbauwerke und Nebenarmverschlüsse zur Konzentration des Abflusses im Hauptgerinne errichtet sowie Buhnen gebaut.

Außerdem wurden in einigen Stromabschnitten Wasserkraftwerke errichtet, um die Gefährdung der Schifffahrt durch Sandbänke und felsige Furten im Strombett zu beseitigen (Bad Abbach – km 2401,72, Regensburg – km 2381,32, Geisling – km 2354,30, Straubing – 2329,78, Kachlet – km 2230,7, Jochenstein – km 2203,33, Aschach – km 2162,67, Ottensheim-Vilhering – km 2146,91/2146,73, Abwinden-Asten – km 2119,63/2119,45, Wallsee-Mitterkirchen – km 2095,62/2094,50, Ybbs-Persenbeug – km 2060,42, Melk – km 2038,16/2037,96, Altenwörth – km 1980,40/1979,83, Greifenstein – km 1949,23/1949,18, Freudenau – km 1921,05).

  • Das Wasserkraftwerk von Gabčikovo wurde am km 8,15 des Umleitungskanals gebaut, der sich bei km 1853 vom Hauptbett der Donau trennt und sich bei km 1811 wieder mit diesem vereinigt.
  • Die Achse des Wasserkraftwerks liegt bei Donaukilometer 1819,15).
  • Die Strombreite schwankt zwischen 40 – 100 m auf dem Abschnitt Kelheim-Jochenstein und zwischen 130 – 420 m auf dem Abschnitt Jochenstein-Gönyű.

Die Tiefe schwankt unregelmäßig. Auf den Abschnitten, in denen sich auf Grund der Tal- und Bettverbreiterung Furten bilden, unterliegt sie ständigen Veränderungen. Die Fahrrinnentiefe auf der frei fließenden Strecke beträgt bei RNW 2,00 m, auf den staugeregelten Abschnitten 2,7 bzw.2,8 m.

  • Die Strömungsgeschwindigkeit ist sehr unregelmäßig; bei mittleren Wasserständen schwankt sie zwischen 3,0 und 10,0 km/h.
  • In Kelheim beginnt flussabwärts der reguläre Binnenschiffsverkehr, hier ist gegenwärtig der bergseitige Anfangspunkt der Schifffahrt auf der Donau.
  • Die mittlere Donau (km 1791 – 931) fließt im wesentlichen durch die Große Pannonische Tiefebene und ist, mit Ausnahme der Abschnitte bei Visegrád und dem Eisernen Tor, charakterisiert durch die Beckenlandschaft.
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Im Flachland ist das Donautal 5 bis 20 km breit und besteht aus breiten, ebenen Terrassen, die von Nebenarmen durchzogen werden. Die Ufer sind flach mit geringen Neigungen, die Sohle meist sandig. In den Durchbruchstrecken ist das Strombett eng (0,6 – 2,5 km), die Ufer und Taleinschnitte sind hoch und stellenweise felsig.

Die Sohle ist dort steinig und durchsetzt mit felsigen Furten. Die mittlere Donau verläuft größtenteils in Mäandern, weist jedoch längere geradlinige Strecken und größere Krümmungsradien auf als die obere Donau. Das Strombett ist sehr instabil, verzweigt sich in viele Nebenarme und weist zahlreiche Sandbänke und Furten auf.

Zur Verbesserung der Schifffahrtsbedingungen wurden Längsdeiche sowie Bauwerke und Buhnen zur Lenkung und Konzentrierung der Strömung im Strombett gebaut. Diese Maßnahmen wurden insbesondere bis zur Ortschaft Rogatin ergriffen. Die unterhalb von Rogatin durchgeführten Baumaßnahmen hatten wegen der zunehmenden Gewässerbreite nur das Ziel, einige Nebenarme durch Querdeiche zu verschließen, Böschungen zu verstärken und scharfe Kurven mit Hilfe von Durchstichen zu begradigen.

Die Breite des Strombetts in den staugeregelten Abschnitten schwankt innerhalb eines begrenzten Bereichs von 300 bis 420 m, während sie sich in den frei fließenden Abschnitten zwischen 400 und 2200 m bewegt. Die engste Stelle (210 m) liegt in den Cazane-Schluchten (Eisernes Tor). Auf Grund der Instabilität des Strombettes schwanken die Tiefen im Mittellauf der Donau sehr stark und sind an den Furten dauernden Änderungen unterworfen.

Hier liegen die bei Niedrigwasser ermittelten geringsten Tiefen im Schnitt zwischen 1,9 und 2,1 m. In den staugeregelten Abschnitten beträgt die Mindesttiefe 35 dm. Als Folge abrupter Wechsel des Stromgefälles ist die Strömungsgeschwindigkeit der mittleren Donau ebenfalls starken Änderungen unterworfen.

  • So beträgt sie bei mittleren Wasserständen auf dem Abschnitt Gönyű – Belgrad 3,6 – 4,8 km/h, auf dem Abschnitt Belgrad – Schleuse Eisernes Tor 0,4 – 3,0 km/h und auf dem Abschnitt Schleuse Eisernes Tor – Turnu Severin 6,5 – 9,0 km/h.
  • Die untere Donau (km 931 – 0) fließt fast auf der gesamten Strecke am Südrand des unteren Donaubeckens entlang, das in den Randbereichen sacht ansteigt und sich in den Karpatenausläufern verliert.

Im Osten steigt das Donaubecken zur Hochebene Dobrudscha an. Im Süden der Donau liegt das durch geographische Geschlossenheit geprägte bulgarische Plateau, das zur Donau leicht abfällt und ein steiles Ufer bildet. Im unteren Bereich des Stromes wird das Donaubecken im Norden durch die Hänge des Moldauplateaus und im Süden durch die Dobrudscha verengt.

  • Im weiteren Verlauf öffnet sich das Becken zu einem sumpfigen Delta, das von einem dichten Netz von Nebenarmen und Seen durchsetzt ist.
  • Hier erstrecken sich große Dünen, die sich zum Meer hin zurückziehen und Sandbänke bilden.
  • Auf Grund seines Tals, seines Strombettes und seiner Wasserführung ist die untere Donau ein typischer Flachlandfluss.

Das Stromtal ist breit: bis zur Stadt Turnu Măgurele (km 597) 7 – 10 km, stromab bis zum Delta 8 – 20 km. Die größte Breite beträgt 28 km (unterhalb der Stadt Hîrşova) (km 253), die geringste Breite 3 – 4 km (in der Nähe der Städte Svistov (km 555) und Giurgiu (km 493) sowie der Ortschaft Orlovka (km 105,3)).

  1. Das rechte Donauufer ist hoch, das linke flach.
  2. Das Strombett ist zumeist wenig gewunden, die Krümmungen sind sanft, und die geradlinigen Strecken haben eine beachtliche Länge.
  3. In seinem gesamten Verlauf verzweigt sich das Strombett in zahlreiche Nebenarme, die eine Vielzahl von Inseln bilden.
  4. Diese Nebenarme sind nicht durch Wasserbauwerke verschlossen und sind somit größtenteils als Fließgewässer zu bezeichnen.

Die Seitenarmbildung ist zwischen den Städten Silistra (km 376) und Bräila (km 179) sowie im Bereich des Zusammenflusses der Arme Chilia und Sf. Gheorghe am stärksten ausgeprägt. Am Kap Ismail (km 79,63) beginnt das Delta; das Hauptstrombett der Donau verzweigt sich in zwei Arme, Chilia und Tulcea.

Von der Verzweigung bis km 76 (die Kilometer werden ab der Einmündung des Arms in Richtung Kap Ismail gezählt) fließt die Chilia größtenteils zwischen flachen Ufern in großen Bögen zunächst nach Nordosten, dann Südosten und schließlich in der Nähe von Vilkovo nach Osten. Bis Pardina fließt der Arm in einem Bett, aber weiter bis Kilia teilt er sich in drei Unterarme auf – Chilia, Srednij und Tataru (Ivaneşti) – und bildet ein verschlungenes Netz, das sich letztendlich wieder in einem Bett zusammenfindet.

Zwischen dem km 38 und der Ortschaft Pereprava teilt sich der Chilia-Arm erneut in die Nebenarme Babina, Tschernovka, Prjamoj und Solomonov. Unterhalb von Vilkovo mündet der Chilia-Arm in mehreren Nebenarmen ins Schwarze Meer, die wichtigsten darunter sind die Arme Otschakovskij und Staro-Stambulskij.

Der Seitenarm Tulcea ist zwischen 200 m (sm 42,5) und 550 m (sm 41) breit. Er ist sehr gewunden mit zum Teil, insbesondere im Raum Tulcea, scharfen Kurven; er erstreckt sich bis zum Kap Sf. Gheorghe (km 62,97) und durchfließt ein zumeist ebenes Gelände, ausgenommen im Bereich der Seemeilen 39 – 38, wo sich von rechts die Ausläufer der Dobrudscha nähern, auf denen die Stadt Tulcea (km 71,3) gelegen ist.

Am Kap Sf. Gheorghe (sm 34) teilt sich der Arm Tulcea in die Nebenarme Sulina (links) und Sf. Gheorghe (rechts).Der Arm Sulina ist 34 Seemeilen (63 km) lang und hat flache, größtenteils steinige Ufer. Die Breite von durchschnittlich 120 m ist nahezu gleichbleibend, da die meisten Nebenarme abgetrennt und scharfe Kurven mit Durchstichen begradigt wurden.

  1. An der Mündung dieses Armes liegt der Hafen von Sulina (km 0).
  2. Der Zugang zum Meer erfolgt durch einen von einer Süd- und einer Nordmole eingefassten Kanal, der von der Mündung des Arms von Sulina bis zum Meer reicht.
  3. Der Kanal verläuft zunächst nach Osten und biegt dann langsam nach Südosten ab.
  4. Das Hauptfahrwasser der Donau verläuft über den Arm von Sulina, der durch wasserbautechnische Maßnahmen zu einem fast geradlinigen und für Seeschiffe befahrbaren Kanal wurde.

Auf Grund der Kurvigkeit des Bettes schwankt die Breite sehr stark, so dass sich die charakteristische mittlere Breite auf den einzelnen Abschnitten wie folgt darstellt:

Drobeta Turnu-Severin – Calafat (km 931 – 795) 800 m
Calafat – Svistov (km 795 – 555) 800 m
Svistov – Silistra (km 555 – 376 800 m
Silistra – Hîrşova (km 376 – 253) 560 m
Hîrşova – Brăila (km 253 – 170 400 m
Brăila – Kap Ismail (km 170 – 79,63 900 m
Tulcea-Arm (km 79,63 – 62,97) 350 m
Sulina-Arm (km 62,97 – 0) 120 m

Auch die Tiefe ist unterschiedlich und sinkt bei Niedrigwasser auf 15 dm über den Furten. Durch Einstauung der untern Donau zwischen Prahovo-Turnu-Severin wurde ein gestauter Abschnitt mit einer Mindesttiefe von 35 dm erreicht. Vor der Durchführung von Wasserbaumaßnahmen verteilte sich das Wasseraufkommen der Donau auf die Arme Chilia, Sulina und Sf.

  • Gheorghe wie folgt: 62%, 8% und 30%.
  • Durch wasserbauliche Maßnahmen sollten Seeschiffe über die Arme von Sulina und Tulcea die Donau befahren können.
  • Am bergseitigen Beginn des Armes von Tulcea, am Kap Ismail, wurde ein 430 m langer Steindamm errichtet.
  • Der Arm von Sulina wurde durch 10 Durchstiche begradigt und von 84,87 auf 62,97 km (21,9 km) verkürzt; es wurden Buhnen gebaut und Böschungen mit Steinmauern befestigt.

Außerdem wurden an der Mündung des Armes von Sulina die Nord- und die Südmole gebaut, die sich auf Grund der ständigen Anlandungen zum Meer hin verlängern. Die Molen sind je 7932 m lang (Stand 1983). Wasserbauliche Maßnahmen und Baggerungen werden jedes Jahr durchgeführt, um in den kritischen Bereichen, insbesondere im direkten Mündungsbereich eine Tiefe von 24 Fuß beizubehalten.

  1. Dadurch können normale Schifffahrtsbedingungen gewährleistet werden, bei denen Schiffe mit einem Tiefgang von 24 Fuß die Donau vom Meer bis zur Stadt Brăila hinauffahren können.
  2. Die Strömungsgeschwindigkeit schwankt zwischen 6,3 km/h bei HSW und 2 km/h (Brăila – Sulina) bei RNW.
  3. Hydrometeorologische Betrachtung Das Klima – Das Donaubecken liegt in der gemäßigten Zone.

Auf Grund der Besonderheiten des Reliefs des Donaubeckens finden sich im gesamten Stromverlauf sehr unterschiedliche Klimazonen. In den Gebirgsregionen ist zum Beispiel der Sommer wesentlich kürzer und weniger heiß als im Flachland, wo hingegen 4-5 mal weniger Niederschläge als in den höheren Lagen festzustellen sind.

In den Flusstälern ist durch die hohe Lufttemperatur und die geringen Niederschlagsmengen Trockenheit bedingt. Hinsichtlich des Klimas kann das Donaubecken in drei Bereiche unterteilt werden: Das Becken der oberen Donau ist durch ein relativ rauhes Klima gekennzeichnet. Die Winter dauern in der Regel drei Monate (Dezember – Februar).

Die Durchschnittstemperatur im Januar beträgt in der Ebene -0,8º bis -3º C, in Höhenlagen -6º bis -13° C. Bisweilen sinken die Temperaturen bis auf -20° C, in engen Tälern sinkt die Nachttemperatur in einigen Jahren bis auf -30° C. Die Sommer sind heiß.

  • Im Juli liegt die Durchschnittstemperatur zwischen 17° und 20° C; die Höchsttemperatur bei 36° bis 38° C.
  • In den Gebirgsregionen sinkt die Temperatur um 0,5° bis 0,6° C je 100 Höhenmeter.
  • Das Becken der mittleren Donau ist durch trockenes kontinentales Klima gekennzeichnet.
  • Die Sommer dauern 4 1/2 – 5 Monate.

Die Durchschnittstemperatur im Juli beträgt 20° – 23° C, die Höchsttemperatur erreicht 39° C, was in Verbindung mit geringer Luftfeuchtigkeit und geringen Niederschlagen Bedingungen schafft, die zu Trockenheiten führen. Die Winter dauern 1 1/2 – 2 Monate.

  1. Im Januar liegt die Durchschnittstemperatur im Flachland bei -0,3° bis -2° C, die Tiefsttemperatur bei -30° C: im Bergland liegt die Durchschnittstemperatur bei -5° bis -9° C, die Tiefsttemperatur bei -34° C.
  2. Das Becken der unteren Donau ist durch ein noch trockeneres Kontinentalklima mit sehr heißen Sommern und kalten Wintern gekennzeichnet.

Die Durchschnittstemperatur im Januar liegt bei -2° bis -6° C, die Tiefsttemperatur erreicht -30° bis -35° C. Im Sommer unterliegt die Lufttemperatur täglichen Schwankungen von bis zu 15° – 20° C. Im Juli beträgt die Durchschnittstemperatur 20° – 30° C, die Höchsttemperatur liegt bei 40° – 42° C.

  1. Windverhältnisse – Im Donaubecken hat die Ausrichtung der Täler und der Gebirgskuppen großen Einfluss auf die Windverhältnisse.
  2. Am Oberlauf der Donau kommen die Winde während der kalten Jahreszeit vorherrschend aus West und Nordwest, am Mittellauf hingegen aus Ost und Südost, während am Unterlauf Winde aus Nord und Ost überwiegen.

In der warmen Jahreszeit ist die vorherrschende Windrichtung konstanter; die Winde kommen in der Regel aus West. Im Donaubecken sind zudem lokale Winde im 24-Stunden-Rhythmus zu beobachten, z.B. Berg-/Talwinde, See-/Landwinde, die Föhnwinde, „nemere» und „kosava», die örtlich eine große Stärke erreichen können.

  1. Im allgemeinen überwiegen im Donaubecken schwache Winde (1 – 4 m/s) und ruhiges Wetter.
  2. Nur 1 – 5 % der Winde erreichen eine Geschwindigkeit von über 10-15 m/s.
  3. Die stärksten Winde treten im Winter auf.
  4. Nebelvorkommen und Sichtverhältnisse – Nebel tritt im Donaubecken sehr unregelmäßig auf.
  5. Die größte Anzahl nebliger Tage ist in den Gebirgsregionen festzustellen.

Nebel bildet sich meistens in den Tälern und Sumpfgebieten. An der unteren Donau tritt Nebel am häufigsten in der kalten Jahreszeit auf. Dort liegt das Jahresmittel an Nebeltagen bei 50 – 60, an der mittleren Donau ist es halb so groß. Die am häufigsten im Frühjahr und Herbst in den Morgenstunden auftretenden Nebel lösen sich in der ersten Tageshälfte auf.

Im Donaubecken können die Sichtverhältnisse vor allem durch Nebel, starken Regen, Staub- und Schneestürme beeinträchtigt werden. Im Flachland beträgt die Sichtweite durchschnittlich 10 km, während der kalten Jahreszeit etwas weniger. Niederschläge – Die Niederschläge sind regional unterschiedlich. Die Niederschlagsmenge steigt mit zunehmender Höhenlage.

Die Jahresdurchschnittsmenge liegt bei 500 – 600 mm im Flachland, bei 1000 – 2000 mm in den Karpaten und bei 1800 – 2500 mm und mehr in den Alpen. Die Anzahl der Tage mit Niederschlägen bewegt sich zwischen 70 im Flachland und 220 im Bergland. Die geringsten Niederschlagsmengen fallen in der Region vor der Donaumündung, wo es Jahre mit absolut niederschlagsfreien Sommern gab.

In der warmen Jahreszeit treten im Donaubecken zum Teil sehr starke Niederschläge auf. Die geringsten Niederschläge sind im Herbst und Winter zu verzeichnen, mit Ausnahme der Dinarischen Alpen, wo die geringsten Mengen im Sommer fallen. Die meisten Niederschläge fallen im Sommer (in den Dinarischen Alpen im Winter).

Einzugsgebiet und hydrographisches Netz – Das Donaubecken hat eine asymmetrische Form.56% des Einzugsgebiets umfasst linksseitige und 44% rechtsseitige Zuflüsse. Am Oberlauf der Donau vergrößern kleine Flüsse und Bäche das Einzugsgebiet. Unmittelbar oberhalb der Iller-Mündung (km 2588) beträgt die Fläche 5384 km2, unmittelbar unterhalb der Einmündung 7530 km2; unmittelbar oberhalb der Mündung des Inn (km 2225) umfasst das Einzugsgebiet 50.570 km2 und unmittelbar unterhalb 76.605 km2.

Nr. Fluss mündet in die Donau durchquerte Länder (ab der Quelle) Länge, km Fläche des Beckens, Tsd. km2 Mittlerer Abfluss, m3/s Jahresabfluss, km3
am linken (l) / rechten (r) Ufer Strom-kilometer Gesamt-länge, km davon schiffbar
1 Lech r Österreich Deutschland 265 unterhalb von Füssen 4,1 120 3,78
2 Isar r 2281,7 Deutschland 283 zum großen Teil 9,0 185 5,83
3 Inn r 2225,2 Schweiz Österreich Deutschland 525 unterhalb der Mündung d. Salzach 26,1 800 25,23
4 Enns r 2111,8 Österreich 349 am unteren Lauf 6,1 210 6,62
5 Morava l 1880,3 Tschechien Slowakei Österreich 329 unterhalb von Godonin 38,9 120 3,78
6 Raab r 1794,0 Österreich Ungarn 398 unterhalb von Körmend 14,7 70 2,21
7 Váh l 1765,8 Slowakei 402 unterhalb von Sered 19,7 152 4,79
8 Hron l 1716,0 Slowakei 289 5,5 56 1,77
9 Eipel l 1708,2 Slowakei Ungarn 233 5,2 25 0,79
10 Drau r 1382,5 Italien

  1. Österreich
  2. Slowenien
  3. Ungarn
  4. Kroatien
720 610 km unterhalb von Villach 40,4 610 19,24
11 Theiß l 1214,5 Rumänien

  • Ukraine
  • Slowakei
  • Ungarn
  • Serbien
966 unterhalb von Tisza-karád 157,0 810 25,54
12 Save r 1170,0 Slowenien

  1. Kroatien
  2. Bosnien-Herzegowina
  3. Serbien
940 583 km unterhalb von Sisak 95,7 1670 52,67
13 V. Morava r 1104,5 Serbien 563 38,0 260 8,20
14 Timok r 845,7 Serbien Bulgarien 189 4,7 40 1,26
15 Jiu l 691,6 Rumänien 339 10,6 88 2,78
16 Iskăr r 637,0 Bulgarien 360 8,5 54 1,70
17 Olt l 600,6 Rumänien 615 unterhalb von Slatina 24,05 175 5,52
18 Jantra r 536,7 Bulgarien 585 7,9 40 1,26
19 Argeş l 432,0 Rumänien 350 12,55 63 2,18
20 Ialomiţa l 231,1 Rumänien 417 10,35 45,5 1,43
21 Siret l 155,1 Ukraine Rumänien 726 unterhalb der Mündung d. Bărlad 45,0 230 7,26
22 Pruth l 134,1 Ukraine Moldau Rumänien 967 85 27,5 105 3,31

Speisung des Stroms und Wasserführung – Die Donau wird durch die Schneeschmelze der Hochgebirge, durch atmosphärische Niederschläge und durch Grundwasser gespeist. Über den gesamten Donauverlauf kommt Wasser aus den Zuflüssen hinzu, die ihrerseits wieder unterschiedlich gespeist werden.

Die obere Donau wird in erster Linie, insbesondere im Sommer, durch die Schneeschmelze der Alpen sowie durch atmosphärische Niederschläge gespeist. Die Zuflüsse der mittleren Donau bringen Wasser aus der Frühjahrsschneeschmelze der Karpaten (Theiß) und aus den Niederschlägen im Sommer. In der trockenen Zeit im Herbst sowie im Winter wird die mittlere Donau durch das Grundwasser gespeist.

Die untere Donau ist im Prinzip ein Durchgangsbereich für die Wassermassen aus dem oberen Bereich, die teils durch die Schneeschmelze in den Karpaten, teils durch die atmosphärischen Niederschläge verstärkt werden. Wie an der mittleren Donau trägt auch hier das Grundwasser im Herbst und Winter zur Speisung des Stromes bei.

  1. Diese Besonderheiten der Wasserversorgung der Donau bedingen auch die Wasserführung.
  2. Der Oberlauf der Donau ist gekennzeichnet durch abrupte Änderungen des Wasserstands mit Höchstständen im Sommer und Tiefstständen im Winter.
  3. An der mittleren Donau verteilen sich die von Berg kommenden Hochwasser und sind ausgeglichener.

Theiß und Save ändern in gewissem Maße die Wasserführung der Donau. Sie bringen weitere starke Hochwasser, insbesondere auf Grund der Regenfälle in den Dinarischen Alpen und des anhaltenden Zuflusses von Frühjahrsschmelzwasser aus den Karpaten.

  • Die untere Donau ist durch mäßige Wasserstandschwankungen gekennzeichnet, die durch die Entwicklung der Hochwasserwellen aus Ober- und Mittellauf bestimmt werden.
  • Auch wenn das Jahreshochwasser jederzeit auftreten kann, wird es an der oberen und mittleren Donau am häufigsten im Sommer und an der unteren Donau im Frühjahr verzeichnet.
  • Die niedrigsten Wasserstände des Jahres sind in dem Zeitraum festzustellen, in dem die Donau hauptsächlich vom Grundwasser gespeist wird, im allgemeinen im Herbst oder Winter.

Die Pegelstände bewegen sich im Gesamtverlauf des Stromes innerhalb einer großen Bandbreite. In den engen Gebirgsregionen erreichen sie 10 m. Ähnliche Werte sind auch an den Stellen zu beobachten, wo sich Eisbarren bilden. In Flachlandbereichen mit breitem Hauptbett beträgt die Pegelamplitude 3 – 5 m; zur Donaumündung hin nimmt sie bis auf 1 – 1,5 m ab.

Lufttemperatur – Die Temperaturentwicklung im Donaubecken hängt insbesondere von der Art der atmosphärischen Zirkulation und den Besonderheiten des Reliefs ab. Die geografische Breite hat somit nur einen zweitrangigen Einfluss. Wassertemperatur – Die Wassertemperatur der Donau ist von der Quelle bis zur Mündung jahreszeit- und ortsbedingt und ist an keiner Stelle konstant.

Dies ist in erster Linie auf die umgebende Lufttemperatur, die Sonneneinstrahlung und die Wassertemperatur der Zuflüsse zurückzuführen. Die Wassertemperatur ändert sich infolge der Änderung der Lufttemperatur, aber aufgrund des großen thermischen Speichervermögens des Wassers ist die Lufttemperatur in der ersten Hälfte der eisfreien Zeit im allgemeinen höher, in der zweiten Hälfte dagegen niedriger als die Wassertemperatur.

  1. Die Jahresdurchschnittstemperaturen des Donauwassers sind immer höher als die mittleren jährlichen Lufttemperaturen im Donaubecken, da die Wassertemperatur im Winter nicht unter Null sinkt, während die Lufttemperatur im gleichen Zeitraum Werte unter Null erreicht.
  2. Die höchste Wassertemperatur in der Donau wird im Juli und August gemessen, im Durchschnitt 18 bis 19º C an der oberen und 24 bis 26° C an der unteren Donau.

Sowohl Luft- als auch Wassertemperatur nehmen mit dem Verlauf des Stromes zu, wenngleich die Temperatur des Wassers sich weniger stark verändert als die der Luft. Eisverhältnisse – Ein besonderes Merkmal der Eisverhältnisse auf der Donau ist die extreme Unbeständigkeit der Eisperioden und deren unregelmäßiges Auftreten.

  • In manchen Jahren war an keiner Stelle oder nur an bestimmten Stellen Eisgang zu beobachten.
  • Die Vereisungswahrscheinlichkeit schwankt zwischen 70 und 90 %.
  • Eisbildung kann an der oberen und mittleren Donau zwischen Anfang Dezember und Ende Februar beobachtet werden.
  • Die Eisschmelze kann am Oberlauf von Ende Dezember bis Mitte März, am Mittel- und Unterlauf von Anfang Januar bis Ende März auftreten.

Ein Eisstand wird nicht jedes Jahr beobachtet. Mit geringster Wahrscheinlichkeit (5 – 30 %) friert der Strom am Oberlauf zu. In dieser Region kommt es häufig zu mehrmaligem Zufrieren und Eisbruch während eines Winters. An der mittleren Donau erhöht sich die Wahrscheinlichkeit des Zufrierens auf 25 – 50 %, an der unteren Donau auf 40 – 75 %.

  1. In diesen Regionen sind mehrmaliges Zufrieren und mehrmaliger Eisbruch innerhalb eines Winters selten.
  2. Das Eistreiben im Frühjahr und Herbst geht mit einer Anhäufung von Eisschollen am Ufer sowie der Bildung von Treibeis und Eispfropfen einher, die oftmals ein abruptes Ansteigen des Wasserstands auslösen und zur Überschwemmung der Uferregionen und der Zerstörung von Deichen und Hafenanlagen führen.

Die eisfreie Zeit beträgt an der oberen und mittleren Donau im Durchschnitt 345 Tage, an der unteren Donau 330 Tage. Die kürzeste eisfreie Zeit wurde 1947 auf dem größten Teil der mittleren Donau festgestellt; sie betrug 275 Tage. : Allgemeines über die Donau – Danube Commission – Donaukommission – Commission du Danube –

Welche Flüsse fließen durch Donau?

Donau
Danubisches orographisches System
Abfluss MQ 6855 m³/s
Linke Nebenflüsse (Auswahl) Altmühl, Naab, Regen, Ilz, Waag, Theiß, Sereth, Pruth; komplett siehe #Nebenflüsse
Rechte Nebenflüsse (Auswahl) Iller, Lech, Isar, Inn, Enns, Traun, Raab, Drau, Save, Morava, Iskar; komplett siehe #Nebenflüsse

Welche zwei Flüsse fließen in die Donau?

Ein Fluss ohne Quelle? – Im Gegensatz zu fast allen anderen Flüssen hat die Donau keine eindeutig definierte Quelle. Die Ursprünge des mächtigen Stroms liegen im Schwarzwald, Zwei kleine Flüsse namens Breg und Brigach vereinen sich bei Donaueschingen zur Donau.

  • Bevor diese beiden Flüsse zusammenlaufen, fließt aber noch ein weiterer kleiner Bach in die Brigach, der in einem Schlosspark beim Donaueschinger Kirchhügel entspringt.
  • Im Laufe der Geschichte haben sich die Anwohner immer wieder gestritten, welcher dieser drei Zuflüsse die wahre Donauquelle ist.
  • Um 1584 wurde der Beginn der Donau dort definiert, wo die Schlossquelle in die Brigach fließt.

Später gab es Bestrebungen, die Breg – mit 48 Kilometern der längste der drei Zuflüsse – zur Donauquelle zu ernennen. Dies findet man sogar noch in Schulbüchern der 1960er-Jahre. Inzwischen wird allgemein der Beginn der Donau am Zusammenfluss von Breg und Brigach akzeptiert – obwohl es noch immer Stimmen gibt, die jene Quelle im Donaueschinger Schlosspark als die «wahre» Donauquelle ansehen.

Warum wird Passau die drei Flüsse Stadt genannt?

Passau liegt im östlichen Bayern direkt an der österreichischen Grenze und ist mit knapp 50.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt des Regierungsbezirks Niederbayern, Bis zur Wiedervereinigung Deutschlands war Passau die östlichste Mittelstadt des Bundesgebiets. In Passau fließen die Flüsse Donau, Inn und Ilz zusammen, weshalb die Stadt auch „Dreiflüssestadt» genannt wird.