Welche Allergien Gibt Es Jetzt?

Welche Allergien Gibt Es Jetzt
Komme deinem Allergieauslösern auf die Spur – Mit unserem Pollenflugkalender ermittelst du schnell, welche Pollen zu deinen hauptverdächtigen Allergieauslösern gehören : je nachdem, in welchen Wochen oder Monaten deine Beschwerden auftreten – und in welcher Intensität.

Was für Pollen sind jetzt aktiv?

Viele Gräser- und Kräuterpollen – Nach wie vor herrscht bei sonnigem Wetter ein mäßiger bis starker Gräserpollenflug. Im Westen und Südwesten ist sein Höhepunkt bereits überschritten. In den anderen Landesteilen erfolgt dies noch bis Mitte Juli. Außerdem fliegen viele Ampfer- und Wegerich- sowie erste Beifußpollen.

Was sind die 10 häufigsten Allergien?

Daten aus den Studien des Gesundheitsmonitorings – Das Robert Koch-Institut erhebt im Rahmen des Gesundheitsmonitorings regelmäßig Daten zu den häufigsten allergischen und atopischen Erkrankungen. Dazu gehören Asthma bronchiale, Heuschnupfen, Neurodermitis, Urtikaria, Kontaktekzeme sowie Nahrungsmittel- und Insektengiftallergien.

Welche Bäume blühen jetzt Allergie?

Erle und Hasel blühen schon: Alarmstufe Rot für Allergiker Läuft Ihre Nase? Jucken Ihre Augen? Hasel, Birke und Erle haben wegen des warmen Winters schon Blütenstände ausgebildet – und die Heuschnupfensaison in diesem Jahr wieder besonders früh eingeläutet.

  1. Heuschnupfen ist eine der häufigsten Allergien hierzulande.
  2. Millionen von Menschen reagieren empfindlich auf Pollenflug – also den Blütenstaub von Bäumen,, Gräsern und Co.
  3. In der Luft – mit allergischen Reaktionen.
  4. Juckende und tränende Augen, eine verstopfte Nase, Husten und Nies-Attacken sind dabei die häufigsten Symptome.

Durch milde Temperaturen und trockenes Wetter hat die diesjährige Heuschnupfensaison schon recht früh begonnen. Die meisten Betroffenen sind bereits vorgewarnt und rechnen im Februar und März mit den ersten Schüben an Frühblüherpollen. Und auch jetzt heißt es wieder: Alarmstufe Rot für Allergiker! Nicht nur in den wintermilden Regionen Deutschlands kann man vielerorts die pollenverbreitenden Blütenkätzchen schon an den Pflanzen hängen sehen.

  • Die Belastung der Atemluft mit Allergenen durch Pollenflug ist derzeit hoch.
  • Lassen Sie sich kompetent beraten und machen Sie mehr aus Ihrem Garten! Mit mehr Blüten, mehr Bienen und den heyOBI Vorteilen, mit denen Sie mehr sparen.
  • Frühblüher wie, und lösen schon jetzt, kaum dass man wieder freudig vor die Türe geht, Heuschnupfen aus.20 bis 30 Prozent aller Heuschnupfen-Patienten in Deutschland sind allergisch auf die Pollen von Frühblühern.

Die Blütenstände – genauer die männlichen Kätzchen – der Allergieauslöser wachsen bereits ab fünf Grad an den Sträuchern und verbreiten ihre Pollen in der Luft. Ganze Wolken der hellgelben Samen werden beim Pollenflug vom Wind durch die Gärten und Straßen getragen.

Haselsträucher sind vor allem deswegen so belastend, weil sie überall zu finden sind. Unter den Erlen wirkt besonders die Schwarz-Erle (Alnus glutinosa) stark allergen. Sie gehört wie die Hasel zur Familie der Birkengewächse (Betulaceae) und bildet ganz ähnliche Blütenstände in Form «gelber Würstchen» aus.

Der Pollenflug-Spuk dauert in der Regel bis Mitte Mai. Dann lässt die Belastung mit Allergenen wieder deutlich nach. Erle, Birke und Hasel gehören zu den für Allergiker besonders kritischen Windbestäubern. Die Übertragung von Pollen mit dem Wind statt durch Insekten heißt im Fachjargon Anemogamie oder Anemophilie.

Die männlichen Pollen der Gehölze werden vom Wind kilometerweit davongetragen, um die weiblichen Blüten anderer Erlen und Haselsträucher zu befruchten. Da der Erfolg dieser Form der Fremdbestäubung aber sehr vom Zufall abhängt, produzieren die Gehölzarten besonders große Mengen an Pollen, um so die Chancen einer Befruchtung zu erhöhen.

Der Pollenflug von Bäumen ist wirklich nicht zu unterschätzen: Allein die Kätzchen eines ausgewachsenen Haselstrauchs bilden rund 200 Millionen Pollenkörner. Kreuzt eine empfindliche Nase den Weg der gelben Körnchen, ist Husten und Niesen vorprogrammiert.

  • Eine Allergie auf Haselpollen löst die klassischen Symptome des aus.
  • Dazu gehören geschwollene Schleimhäute, brennende, tränende und juckende Augen, die oftmals gerötet sind, Husten, Heiserkeit oder Atemwegsreizungen, Niesen und eine laufende Nase.
  • Auch Hautausschläge oder Rötungen können auftreten.
  • Die Symptome sind besonders schlimm, wenn die betroffene Person direkt dem Allergen ausgesetzt ist, also sich in der Nähe windbestäubender Bäume aufhält.

Auch nachts wirken die Birken- und Haselpollen, wenn mit offenen Fenster geschlafen oder am Abend lange gelüftet wird. Am höchsten ist die Pollenbelastung in der Luft am frühen Morgen. Achtung: Besonders Haselpollenallergien gehen häufig mit Kreuzallergien auf Nüsse, Steinobst und Äpfel einher.

So kann es beim Verzehr zu Brennen im Mund, dem Anschwellen von Zunge und Rachenschleimhaut und schlimmstenfalls Atemproblemen kommen. Heuschnupfengeplagte Menschen müssen vor allem das Allergen meiden. Das heißt, sich während des Pollenflugs der eher in Innenräumen aufhalten. Pollenschutzgitter an den wichtigsten Fenstern und der Terrassen-/Balkontür oder ein Luftreiniger verhindern eine hohe Pollenkonzentration im Haus.

Nach einem Aufenthalt im Garten oder Wald sollten empfindliche Menschen sich die Haare waschen und die Kleidung wechseln. Bei starker Allergie hilft das Tragen einer (Sonnen-)Brille und einer filternden Mund-Nasen-Maske. Nasensprays, lindernde Augentropfen und Notfallmedikamente verschreibt der Hausarzt.

  • Ab 18 Uhr abends sinkt die Pollenkonzentraton in der Luft wieder, weshalb Heuschnupfenpatienten am besten abends nach draußen gehen.
  • Hat man windbestäubende Gehölze im Garten, kann es helfen, die Pflanzen während der Blütezeit täglich mit Wasser zu besprühen.
  • Dadurch verkleben die Pollen und werden nicht so stark aufgewirbelt.

Beobachten Sie den Wetterbericht. Bei regnerischem Wetter ist die Pollenbelastung gering. Auch für den Pollenflug gibt es eine spezielle Vorhersage, die täglich aktuell die Belastung nach Regionen aufschlüsselt. Allergien können schnell den Spaß am Gärtnern verderben.

Was sind Allergien des Sofort Typs?

Je nachdem, auf welche Weise das Immunsystem auf einen Stoff reagiert, unterscheidet man vier verschiedene Allergietypen, von denen Typ I und Typ IV am häufigsten vorkommen.

Typ I: Rund 90 Prozent aller Allergien zählen zum Typ I und werden auch als Soforttyp-Allergie bezeichnet, da die Reaktion nach dem Allergenkontakt sehr schnell einsetzt. Hierzu gehören zum Beispiel Allergien gegen Pollen, Hausstaubmilben, Nahrungsmittel, Insektengift sowie Tierhaare. Typ II: auch zytotoxischer Allergietyp genannt, tritt selten auf. Das Immunsystem bildet Antikörper gegen bestimmte Bestandteile von Körperzellen, hierbei startet die Abwehrreaktion, wenn die Antikörper diese Zellstrukturen erkennen. Eine solche Reaktion des Immunsystems startet beispielsweise wenn im Rahmen einer Bluttransfusion die falsche Blutgruppe genutzt wurde.Typ III: ebenfalls sehr seltene Reaktion, bei der sich im Rahmen einer Immunreaktion Komplexe aus Allergenen und Antikörpern bilden, die sich im Gewebe oder in Blutgefäßen ablagern können. Typ IV: Tritt häufig bei Kontaktallergien auf, wird auch als Spättypallergie bezeichnet, weil zwischen Kontakt und Beschwerdebeginn bis zu 48 Stunden vergehen können.

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Was ist der Unterschied zwischen Pollenallergie und Heuschnupfen?

Heuschnupfen ist das Symptom einer durch Pollen ausgelösten Allergie. Im medizinischen Sinne handelt es sich bei einer Pollenallergie um eine allergisch bedingte Entzündung der Nasenschleimhaut – ausgelöst durch Pflanzenpollen.

Welche Medikamente gegen Allergie?

Allergietabletten, Augentropfen, Nasensprays: Manche Wirkstoffe veraltet – Das Ergebnis: 15 Allergie-Medikamente können wir mit der Note «gut» oder sogar «sehr gut» empfehlen. Aber eben nicht alle. Zwei bekannte Apotheken-Bestseller im Test arbeiten mit veralteten Wirkstoffen, den Antihistaminika der ersten Generation.

  • Antihistaminika blockieren Andockstellen für den Botenstoff Histamin, der allergische Symptome erzeugt.
  • Die Antihistaminika Dimetinden und Ketotifen sehen wir kritisch.
  • Unter anderem machen sie müde und können zu trockenem Mund, Magen-Darm-Beschwerden und Nervosität führen.
  • Wir raten bei Allergie-Medikamenten zu den neueren Antihistaminika der zweiten Generation.

Sie machen weniger müde, und Patienten vertragen sie grundsätzlich besser, auch wenn sich Nebenwirkungen von Mensch zu Mensch unterscheiden können. In diese Gruppe gehören Cetirizin, Azelastin, Loratadin und Levocabastin. Weiter zu den getesteten Produkten Vor allem im Frühling leiden viele Menschen unter Allergien. Wir haben 22 Allergie-Medikamente begutachtet. (Foto: Pixabay )

Woher weiß ich dass ich eine Pollenallergie habe?

Pollenallergie: Die Symptome erkennen – Die typischen Symptome bei Pollenallergie sind:

juckende Nase mit Fließschnupfenstarke Niesattacken, teilweise mehrere Minuten langjuckende, gerötete und tränende Augen ähnlich einer Bindehautentzündunggeschwollene, trocken-gereizte Augenlidermanchmal tritt Juckreiz der Schleimhäute in Mund und Rachen aufeventuell Beeinträchtigung des Nachtschlafs, dadurch und durch die Allergie selbst starke Müdigkeit am TageKrankheitsgefühl mit Gliederschmerzen und Abgeschlagenheit – ähnlich einer Grippe

Solange Pollen fliegen treten die Symptome treten auf. Dafür ist der körpereigene Botenstoff Histamin verantwortlich. In milden Wintern, so wie diesem, kann die Pollensaison schon sehr früh beginnen. Dann können Erle oder Hasel schon im Januar anfangen zu blühen und ihre Pollen in die Luft zu entlassen.

Wann ist die schlimmste pollenzeit?

Wie kann eine allergische Reaktion vermieden werden? –

Lüften: Auf dem Land herrscht die höchste Pollendichte morgens zwischen 4.00 und 6.00 Uhr. In dieser Zeit sollten Fenster geschlossen bleiben. Die beste Zeit zum Lüften ist abends zwischen 19.00 und 24.00 Uhr. In städtischen Gebieten herrscht die geringste Pollenkonzentration morgens zwischen 6.00 und 8.00 Uhr. Abends zwischen 18.00 und 24.00 Uhr ist die Konzentration der Pollen am höchsten. Durch das Lüften wird auch eine zu hohe Luftfeuchtigkeit vermieden. Die Zimmertemperatur sollte zwischen 18 °C und 20 °C liegen. Wetter: Wenn es regnet, steigt die Konzentration der Pollen in der Luft in der ersten halben Stunde deutlich an, da der Regen die in größeren Höhen schwebenden Pollen in tiefere Luftschichten drückt. Nach dem Regen bessern sich jedoch die Beschwerden wieder, weil sich die Pollen auf dem Boden angereichert haben. Geringe Temperaturen und tagelanger Regen verhindern sogar den Pollenflug. Bei Windstille fliegen keine Pollen, bei starkem Wind werden die Pollen in der Luft verteilt und die Pollenkonzentration sinkt. Schwacher Wind verstärkt die Heuschnupfensymptome, da er die Pollen aufwirbelt. Freizeit: An sonnigen, windigen Tagen sollten längere Aufenthalte im Freien auf Wiesen und Feldern vermieden werden. Allergiker sollten ihren Urlaub auf Inseln, am Meer oder in Hochgebirgslagen verbringen, weil dort die Luft pollenarm ist. Der Aufenthalt in verrauchten Räumen und in Hallenbädern mit chloriertem Wasser ist zu vermeiden, da die Atemwege hierdurch zusätzlich gereizt werden. Wohnung: Es ist wichtig, täglich Staub zu saugen, um Pollen auf Möbeln und Teppichen zu entfernen. Das Schließen der Fenster ist während den Zeiten, in denen die höchste Pollenkonzentration herrscht, besonders wichtig. Das Schlafzimmerfenster sollte grundsätzlich geschlossen sein. Des Weiteren sollten Möbel gekauft werden, die sich feucht reinigen lassen. Staubfänger, wie Wandteppiche, sollten entfernt werden. Körper: Allergiker sollten sich in der Pollensaison jeden Abend vor dem zu Bett gehen die Haare waschen. So kann die Ablagerung der Pollen auf dem Kopfkissen großteils vermieden werden. Die getragene Kleidung sollte immer fern vom Schlafzimmer abgelegt werden, um keine Pollen hineinzutragen. Das Tragen einer Sonnenbrille lindert die Augenbeschwerden. Essen: Pollenallergiker sollten beim Verzehr von Obst und Gemüse vorsichtig sein, denn 50 % neigen dazu, eine Kreuzallergie auf entsprechend botanisch verwandte Lebensmittel zu bekommen. Pflanzen: Ein Spaziergang im Laubwald ist besser als einer im Nadelwald, weil die Blätter einen Teil der Pollen aus der Luft filtern. Der Rasen sollte immer kurz geschnitten sein, so dass das Gras nicht blühen kann und eine Produktion der Pollen vermieden wird. Jedoch sollte der Pollenallergiker nicht selbst den Rasen mähen, da beim Schneiden des Grases ein Pflanzensaft austritt, der den Pollen verwandte Allergene enthält.

Dieser Artikel soll nur Ihrer allgemeinen Information dienen und darf keinesfalls Grundlage für eine Selbstdiagnose oder Selbstbehandlung sein. Er kann einen Arztbesuch selbstverständlich nicht ersetzen. Hier noch einige interessante Links zum Thema: : Pollen-Allergie – Wissenswertes zum Thema Heuschnupfen

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Wie lange dauert es bis Cetirizin wirkt?

Schnell und besonders wirkstark bei allergischen Hautreaktionen: – Der Wirkstoff Cetirizindihydrochlorid in Cetirizin HEXAL® bei Allergien lindert bereits 30 – 60 Minuten nach Einnahme der ersten Tablette die allergischen Symptome. Hervorzuheben ist die besondere Wirkstärke des enthaltenen Wirkstoffs bei allergischen Hautreaktionen.

Warum habe ich plötzlich Allergie?

Gut zu wissen – Ein wichtiges Kennzeichen vieler allergischer Reaktionen ist, dass schon kleinste Mengen ausreichen, um eine Reaktion auszulösen. Voraussetzung für das Entstehen einer Allergie ist ein wiederholter Kontakt mit dem Allergen. Der erstmalige Kontakt verläuft in der Regel unbemerkt, weil noch keine Symptome auftreten.

Dabei kommt es dann zu einer so genannten Sensibilisierung : der Körper wird sensibel, also empfindlich für ein bestimmtes Allergen. Diese Phase zwischen dem Erstkontakt und dem Auftreten von Symptomen nach erneutem Kontakt kann wenige Tage bis zu mehreren Jahren dauern. Bei erneutem Kontakt mit dem Allergen „erinnert» sich das Immunsystem an das Allergen und kann innerhalb kürzester Zeit alle verfügbaren Abwehrmechanismen aktivieren.

Infolgedessen kommt es zu einer allergischen Reaktion, die je nach betroffenem Organ sehr unterschiedlich ausfallen kann. Bei „echten» Allergien unterscheidet man verschiedene Reaktionstypen, die zu unterschiedlichen Erscheinungsformen einer Allergie führen.

Bezeichnung (Typ) Art bzw. Ablauf der Reaktion Dauer vom Kontakt zum Auftreten Erscheinungsform (Beispiele)
Typ I, Soforttyp, Frühtyp Vermittlung durch IgE-Antikörper; Freisetzung von Botenstoffen (v.a. Histamin) wenige Sekunden bis Minuten (evtl.2. Reaktion nach 4 – 6 Stunden) allergische Rhinitis / Konjunktivitis allergisches Asthma Nesselsucht (Urtikaria) Insektengiftallergie anaphylaktischer Schock
Typ II, zytotoxischer Typ Bildung von Komplexen aus Antigenen und Antikörpern; Zerstörung körpereigener Zellen 6 – 12 Stunden Transfusionsreaktionen manche Arzneimittel-Reaktionen u. Autoimmunerkrankungen
Typ III, Immunkomplextyp Bildung von Antigen-Antikörper-Komplexen; Freisetzung Gewebe schädigender Substanzen 6 – 12 Stunden allergische Gefäßentzündung (Vaskulitis), Serumkrankheit, exogen-allergische Alveolitis (z.B. Farmerlunge)
Typ IV, Spättyp, verzögerter Typ Vermittlung durch Zellen (T-Lymphozyten) 12 – 72 Stunden allergisches Kontaktekzem, Arzneimittel-Reaktionen, Abstoßungsreaktionen von Transplantaten

Quelle: modifiziert nach Coombs RRA, Gell PGH: T he Classification of allergic reactions underlying disease. In: Clinical aspects of immunology. Gell PGH, Coombs RRA (Hrsg.). Davis, Philadelphia 1963 Mittlerweile sind neben diesen vier Typen von Allergien noch zwei weitere beschrieben worden; sie umfassen seltenere Reaktionen.

  1. Die beiden wichtigsten sind die Reaktion vom Soforttyp und vom Spättyp.
  2. Die übrigen allergischen Reaktionen treten im Vergleich zu diesen beiden Typen eher selten auf.
  3. Die allergische Reaktion vom Soforttyp (auch bezeichnet als Typ I, Frühtyp oder anaphylaktischer Typ) tritt innerhalb von wenigen Sekunden bis Minuten ein.

Nach vier bis sechs Stunden kann es auch noch eine zweite Reaktion geben. Da bei der Entstehung IgE-Antikörper eine bedeutende Rolle spielen, spricht man auch von Antikörper-vermittelter Sofortreaktion. Darüber hinaus sind verschiedene Botenstoffe, vor allem Histamin beteiligt.

Die Soforttypallergien stehen als die klassischen allergischen Erkrankungen heute im Mittelpunkt der Allergieforschung. Typische Beispiele für eine Sofortreaktion sind der saisonale oder ganzjährige allergische Schnupfen oder allergisches Asthma. Sie werden in der Regel durch Inhalationsallergene, also Stoffe aus der Luft ausgelöst.

Am häufigsten handelt es sich um Pollen, Schimmelpilzsporen oder Staubbestandteile, die von Hausstaubmilben oder Haustieren stammen, also meist natürliche Stoffe in unserer Umwelt. Aber auch Allergien gegen Nahrungs- und Arzneimittel können auf einer Soforttyp-Reaktion beruhen.

Was hilft schnell gegen allergische Reaktion?

Die/der Betroffene ist bei Bewusstsein –

Wenn Sie den Auslöser der allergischen Reaktion kennen und sehen, entfernen Sie diesen! ( z.B. Entfernen eines Bienenstachels) Achten Sie besonders auf Symptome im Bereich der Atemwege: Bekommt die/der Betroffene ausreichend Luft? Beruhigen Sie die Person und versuchen Sie selbst, ruhig zu bleiben. Fordern Sie die Betroffene/den Betroffenen auf, langsam und tief zu atmen. Setzen Sie die Betroffene/den Betroffenen mit erhöhtem Oberkörper hin, sodass sie/er sich mit den Armen abstützen kann. Bei Schwellungen wickeln Sie Eis in ein Tuch und legen es auf die betroffene Körperstelle. Sollte die Schwellung im Mund bzw. Rachen sein, hilft das Lutschen von Eiswürfeln oder Speiseeis. Fragen Sie die Person, ob Allergien bekannt sind und ob sie/er eine Notfallmedikation ( z.B. Epipen®) bei sich führt. Falls ja, helfen Sie bei deren Verabreichung.

Wie werde ich eine Allergie wieder los?

Symptomatische Behandlung: Allergiesymptome mit Medikamenten lindern – Akute allergische Beschwerden können mit Medikamenten behandelt werden. Je nach Art des Wirkstoffs werden dabei allergische Reaktionen entweder unterbunden oder abgeschwächt.Es wird zwischen systemischen und topischen Medikamenten unterschieden.

Systemische Medikamente: Systemische Medikamente wirken auf den gesamten Organismus und werden meist in Form von Tabletten oder Spritzen verabreicht. Topische Medikamente:

Topische Medikamente beschränken ihre Wirkung auf den Bereich des Körpers, an dem sie angewendet werden. Typische Beispiele sind Salben, Nasentropfen, Augentropfen und Asthma-Sprays. : Allergien effektiv behandeln | allergiecheck.de

Warum wird Allergie Abends schlimmer?

Sind Allergiesymptome nachts schlimmer? – Tabletten gegen Heuschnupfen, Nasensprays, Immuntherapien — es gibt viele Möglichkeiten seine Allergiesymptome tagsüber unter Kontrolle zu halten. Doch abends, wenn wir ins Bett gehen, können sie den Schlaf fast unmöglich machen.

Wenn es dir schwerfällt, nachts ein- und durchzuschlafen und du morgens mit Kopfschmerzen, verstopfter Nase und tränenden Augen aufwachst, dann bist du damit nicht alleine. In einer Studie bewerteten nur 17 % der Patienten mit Allergien ihren Schlaf als erholsam. Etwa die Hälfte aller Studienteilnehmer gab darüber hinaus an, dass ihre Allergien sie nachts aufwecken und das Einschlafen erschweren.

Infolgedessen leiden Allergiker*innen häufig unter Schlaflosigkeit, nächtlichem Erwachen und Tagesmüdigkeit, Aber warum ist das so? Allergien können sich nachts oftmals schlimmer anfühlen, da der Körper im Schlafzimmer möglicherweise mehr Allergenen ausgesetzt ist.

  • Denn zusätzlich zu den Reizstoffen, mit denen wir draußen konfrontiert werden, können die Allergene im Schlafzimmer die typischen Reaktionen noch verschlimmern.
  • Neben Hausstaubmilben in Kissen, Bettdecken oder Matratzen, spielt jedoch mangelnde Hygiene im Schlafzimmer und schmutzige Bettwäsche ebenso eine wichtige Rolle.

Darauf deutet nun auch eine britische Untersuchung hin.

Wie lange dauert die pollenzeit?

Pollenflugkalender für Allergiker | Gräser- und Baumpollen Wissen, was wann fliegt. Die Nase läuft, die Augen jucken, der Hals kratzt – Allergiker kennen diese Symptome zur Zeit des Pollenflugs nur allzu gut. Die umgangssprachlich auch als „Heuschnupfen» bekannte Pollenallergie ist für die Betroffenen jedes Jahr aufs Neue eine Herausforderung.

  • Mit dem Pollenflugkalender haben Sie alle wichtigen Daten des Jahres stets im Blick.
  • Im Folgenden erhalten Sie Antworten auf einige Fragen den Pollenflug betreffend.
  • Bei weiteren Unklarheiten dürfen Sie sich jederzeit an uns wenden.
  • Wann ist der Pollenflug am stärksten? Die Intensität des Pollenflugs hängt unter anderem von der jeweiligen Region ab.

So ist er in der Stadt abends am stärksten, während er auf dem Land morgens zwischen fünf und acht Uhr am intensivsten ist. Ein weiterer Faktor, der den Pollenflug beeinflusst, ist die Witterung, Regnet es, ist die Pollenbelastung geringer als bei trockenem Wetter, da die Pollen durch das Wasser nach unten gedrückt werden.

  • Wann ist der Pollenflug vorbei? Im Zeitraum von April bis August ist die Belastung durch Gräserpollen und Baumpollen in der Luft am stärksten.
  • Die ersten Pollen können aber bereits im Februar und März fliegen.
  • Im Oktober sind alle Pflanzen verblüht und die Pollenzeit ist vorüber,
  • Dann können nur noch vereinzelt wenige Pollen auftreten.

Was ist ein Pollenflugkalender? Im Folgenden finden Sie einen ausführlichen Pollenflugkalender, mit dem Sie jederzeit umfassend informiert sind. Ein Pollenflugkalender gibt in tabellarischer Form Auskunft darüber, wann die verschiedenen Pollenarten in welcher Region fliegen,

  1. So können Allergiker sich frühzeitig vorbereiten und sich zum Beispiel mit entsprechenden Arzneimitteln zur Linderung der allergiebedingten Beschwerden eindecken.
  2. Welche Symptome treten bei einer Pollenallergie auf? Hinweise auf eine Pollenallergie sind Niesreiz, gerötete, juckende und tränende Augen, Kratzen im Hals und im Mund beziehungsweise am Gaumen, geschwollene Schleimhäute, verstopfte oder laufende Nase, Hautausschläge sowie Husten, der sich mit der Zeit zu einem Asthma entwickeln kann.

Bei Fragen berät Sie unser ausführlich und findet mit Ihnen die für Sie passende Lösung. Die Apotheke Drogerie Reformhaus Kuhn ist für Sie da! : Pollenflugkalender für Allergiker | Gräser- und Baumpollen

Wie äußert sich eine birkenpollenallergie?

In einer Pilotstudie wird derzeit an der Innsbrucker Universitätsklinik für Dermatologie, Venerologie und Allergologie (Direktor: Matthias Schmuth) in Zusammenarbeit mit dem Institut für Organische Chemie (M. Tollinger) und Studienzentren in Südtirol ein alternativer Therapieansatz zur Behandlung der Birkenpollenallergie getestet.

Erstmals wird im Rahmen einer klinischen Studie überprüft, ob die Betroffenen mit frischen Äpfeln behandelt werden können. Etwa 15 Prozent der Bevölkerung leiden an einer Allergie gegen Birkenpollen. Die Betroffenen haben belastende Symptome wie Augenrötung und Augenrinnen, Niesreiz, laufende Nase und eventuell Asthma.

Zusätzlich vertragen etwa Dreiviertel auch kein rohes Stein- und Kernobst sowie keine rohen Nüsse. Zurückzuführen ist dies auf eine Kreuzallergie auf Basis einer hohen Ähnlichkeit der auslösenden Bestandteile in Birkenpollen einerseits und in Obst bzw.

  1. Nüssen andererseits.
  2. Die Beschwerden äußern sich in einem unangenehmen Juckenden und Stechen im Gaumen und in den Ohren, manchmal auch in einer Schwellung des Kehlkopfes.
  3. Zur Therapie der Birkenpollenallergie wird seit mehr als 100 Jahren die spezifische Immuntherapie („Hyposensibilisierung») eingesetzt.

Dabei wird durch langjährige regelmäßige Zufuhr von Allergenextrakten eine Toleranz des Immunsystems erreicht. So gut der Erfolg dieser Therapie beim Heuschnupfen ist, so wenig bringt er leider für die assoziierte Nahrungsmittelallergie. Genau hier setzen Norbert Reider, Leiter der Allergieambulanz der Hautklinik und seine Forschungsassistentin Bettina Nothegger an.

Sie sind Partner im EU-Interreg-Project AppleCare, das sich gemeinsam mit dem „Landwirtschaftlichen Versuchszentrum Laimburg», der „Leopold Franzens Universität Innsbruck» und dem „Südtiroler Sanitätsbetrieb Bozen» der Frage widmet, ob es möglich ist, auch eine Immuntherapie mit Äpfeln durchzuführen und dadurch sowohl die Apfelallergie als auch die Pollenallergie positiv zu beeinflussen.

Äpfel sind nicht alle gleich allergen Im „Landwirtschaftlichen Versuchszentrum Laimburg» wurden über 150 verschiedene Apfelsorten auf ihren Allergengehalt untersucht.23 davon gehen nun in die klinische Prüfphase, bei der im Rahmen des Interreg-Projektes AppleCare vorläufig 20 PatientInnen an der Hautklinik Innsbruck und der Dermatologie Bozen getestet werden.

  • In einer ersten Phase wurde die Übertragbarkeit der Labordaten von 23 Apfelsorten mittels Hauttestungen an birkenpollenallergischen PatientInnen mit oralem Allergiesyndrom auf Äpfel getestet.
  • Nach einer Beobachtungszeit während der heurigen Birkenpollensaison sollen die PatientInnen dann ab Sommer einen zunächst wenig reaktiven Apfel zum täglichen Genuss in steigenden Mengen erhalten.

Wenn das Konzept aufgeht und diese Sorte toleriert wird, soll später auf größere Mengen bzw. höher allergene Apfelsorten umgestiegen werden. In der Birkenpollensaison 2019 wird dann der Erfolg auf die Inhalationsallergie evaluiert. TeilnehmerInnen mit einer Apfelallergie werden noch gesucht! Die PatientenInnen für die Therapiephase sind bereits ausgewählt.

  1. Allerdings können sich BirkenpollenallergikerInnen mit einer Kreuzallergie auf Äpfel noch für eine Austestung melden.
  2. Wir wollen herausfinden, welche Sorten besonders gut verträglich sind und welche Äpfel in der Regel eine stärkere allergische Reaktion auslösen», sagt Nothegger.
  3. Deshalb suchen wir noch Probanden und Probandinnen, die sich die Zeit nehmen wollen, sich austesten zu lassen.» Das Projekt wird durch den europäischen Fonds für regionale Entwicklung und Interreg V-A Italien-Österreich 2014 bis 2020 gefördert.

(N. Reider, B. Hoffmann-Ammann) Weitere Informationen: Apple Care Studie