Durch Welche Städte Fließt Die Donau?

Durch Welche Städte Fließt Die Donau
Fragen und Antworten Fragen stellen F: (Übersetzt von Google) Wie tief ist dieser Fluss? (Original) Jaką głębokość ma ta rzeka? A: (Übersetzt von Google) aus dem Schwarzwald, der in Deutschland geboren wird, beträgt etwa 8 Meter (Original) z czarnego lasu, który rodzi się w Niemczech, wynosi około 8 metrów (17 weitere Antworten) Alle Fragen ansehen (352)

Wo läuft die Donau durch Deutschland?

Das deutsche Einzugsgebiet der Donau Durch Welche Städte Fließt Die Donau Das deutsche Donaueinzugsgebiet umfasst eine Fläche von 56 200 km²; sein Anteil am Gesamteinzugsgebiet der Donau beträgt ca.7%. Der baden-württembergische Flächenanteil hat eine Gesamtgröße von ca.8.050 km², der bayerische von ca.48.200 km², was rund 86% des deutschen Einzugsgebiets ausmacht. Durch Welche Städte Fließt Die Donau Ab der Einmündung der zum Main-Donau-Kanal ausgebauten Altmühl bei Kelheim ist die Donau Bundeswasserstraße und auf einer Länge von 213 km bis zur Staatsgrenze nach Österreich für große Binnenschiffe befahrbar. : Das deutsche Einzugsgebiet der Donau

Welche Länder und Hauptstädte durchfließt die Donau?

Das „Eiserne Tor» ist ein enges Gebirgstal zwischen Serbien und Rumänien, Durch dieses Tal fließt die Donau. Schon seit dem Mittelalter war hier eine Grenze, Die Donau ist der zweitlängste Fluss in Europa und fast 3000 Kilometer lang. Sie entspringt in Deutschland, genauer gesagt in Baden-Württemberg, und mündet ins Schwarze Meer,

Auf ihrem Weg durchfließt sie viele Länder Mittel- und Südosteuropas: Deutschland, Österreich, die Slowakei, Ungarn, Kroatien, Serbien, Bulgarien, Rumänien, die Republik Moldau und die Ukraine, Auch vier Hauptstädte liegen an der Donau: Wien, Bratislava, Budapest und Belgrad, Schon die alten Römer kannten die Donau und nannten sie Danubia.

Sie war damals lange Zeit die Nordgrenze des Römischen Reiches, Auch später waren Teile des Flusses eine Grenze, zum Beispiel zwischen Österreich-Ungarn und dem Osmanischen Reich, Doch die Donau trennte nicht nur Länder und Völker: Sie war schon immer eine der wichtigsten Wasserstraßen durch Europa.

Die Donau fließt überwiegend durch flache Landschaften, An einigen Stellen muss sie aber auch durch enge Gebirgstäler. Die bekannteste Engstelle ist das „Eiserne Tor» an der Grenze zwischen Serbien und Rumänien: Hier durchbricht der Fluss das Karpatengebirge, Vor ihrer Mündung ins Schwarze Meer teilt sich die Donau in ein weitverzweigtes Delta mit vielen Nebenflüssen.

Es ist eines der größten Naturschutzgebiete Europas, etwa doppelt so groß wie das Saarland, Die UNESCO hat es 1991 zum Weltnaturerbe erklärt, damit es besser geschützt wird. Entlang der Donau führt der Donauradweg. Er verläuft vom Ursprung der Donau bis zur Mündung ins Schwarze Meer und ist ein beliebter Radfernweg.

Bei Donaueschingen fließen zwei Flüsschen zur Donau zusammen. In Passau in Bayern treffen sich Inn, Donau und Ilz. Ein Fischer in der Nähe des Deltas Das Delta aus dem Weltraum gesehen

Wie viele Länder berührt die Donau?

Insgesamt vierzehn Länder beteiligen sich an der Donaustrategie. Sie umfasst das gesamte Einzugsgebiet der Donau mit den neun EU-Mitgliedstaaten Deutschland (Bayern und Baden-Württemberg), Österreich, Tschechien, Slowakei, Slowenien, Kroatien, Ungarn, Bulgarien und Rumänien.

Wo ist es am schönsten an der Donau?

Sigmaringen liegt im Naturpark Obere Donau, einer der schönsten Flusslandschaften Deutschlands. Das Wahrzeichen Sigmaringens ist das an der Donau gelegene Hohenzollernschloss. Nur wenige Schritte von der historischen Altstadt Sigmaringens entfernt thront es auf einem markanten Felsen und bietet

In welcher Stadt beginnt die Donau?

Ein Fluss ohne Quelle? – Im Gegensatz zu fast allen anderen Flüssen hat die Donau keine eindeutig definierte Quelle. Die Ursprünge des mächtigen Stroms liegen im Schwarzwald, Zwei kleine Flüsse namens Breg und Brigach vereinen sich bei Donaueschingen zur Donau.

  • Bevor diese beiden Flüsse zusammenlaufen, fließt aber noch ein weiterer kleiner Bach in die Brigach, der in einem Schlosspark beim Donaueschinger Kirchhügel entspringt.
  • Im Laufe der Geschichte haben sich die Anwohner immer wieder gestritten, welcher dieser drei Zuflüsse die wahre Donauquelle ist.
  • Um 1584 wurde der Beginn der Donau dort definiert, wo die Schlossquelle in die Brigach fließt.

Später gab es Bestrebungen, die Breg – mit 48 Kilometern der längste der drei Zuflüsse – zur Donauquelle zu ernennen. Dies findet man sogar noch in Schulbüchern der 1960er-Jahre. Inzwischen wird allgemein der Beginn der Donau am Zusammenfluss von Breg und Brigach akzeptiert – obwohl es noch immer Stimmen gibt, die jene Quelle im Donaueschinger Schlosspark als die «wahre» Donauquelle ansehen.

In welcher Stadt fängt die Donau an?

Durch welche Länder fließt die Donau? Und durch welche Hauptstädte? Die Donau zählt zu den beeindruckendsten Flüssen in Europa. Und auch zu den größten. Ihren Anfang nimmt sie im Süden Deutschlands und zieht dann ihre Bahn bis zum Schwarzen Meer. Was für ein Gewässer! Die Donau durchläuft Europa von West nach Ost.

  1. Auf ihrem Weg legt sie fast 3000 Kilometer zurück, dabei durchquert sie einige große Städte und fast ein Dutzend Länder.
  2. Ihren Anfang nimmt sie in Deutschland, ehe sie das Wasser ins Schwarze Meer trägt.
  3. Pro Jahr sollen 203 Milliarden Kubikmeter Wasser die Donau passieren, schreibt die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg.

Nach der Wolga ist die Donau der zweitlängste Fluss in Europa. Ihr Einzugsbereich wird mit 817.000 Quadratkilometern angegeben. Im Donauraum leben 80 Millionen Menschen, also fast so viele wie in der gesamten Bundesrepublik. Schauen wir uns den Fluss einmal genauer an.

  • Dies ist nicht eindeutig geklärt, berichtet planet-wissen,
  • Allerdings werde vermutet, dass der Name auf die Sprache der Kelten zurückzuführen ist, die sich einst im Quellgebiet angesiedelt hatten.
  • Demnach könnte «Donna-aw» für «tiefes Wasser» gestanden haben.
  • Oder aber «Do-avv» für «zwei Wasser» – was ein Hinweis auf die beiden Quellflüsse sein könnte.

Im englischsprachigen Raum heißt die Donau übrigens Danube. Dies ist demnach zurückzuführen auf das indogermanische Wort «danu», was etwa «Fluss» bedeutet. Zudem wird auf «Danubius» verwiesen, den römischen Gott des Wassers. Früher wurde der Fluss «Tonach» genannt, danach kam der Begriff «Donaw» auf, seit 1763 hat sich schließlich Donau eingebürgert.

Ihren Anfang nimmt die Donau bei Donaueschingen im Schwarzwald, dort entsteht sie durch den Zusammenfluss von Brigach und Breg. Ab gilt die Donau als schiffbar, ab Kelheim kurz vor Regensburg bietet sie auch genug Platz für große Schiffe. Ehe die Donau Deutschland am Jochenstein verlässt, legt sie 663 Kilometer auf Bundesgebiet zurück (das wird nur von Rhein, Weser und Elbe überboten).

Insgesamt durchfließt oder berührt die Donau zehn Länder: Lesen Sie dazu auch

Deutschland Österreich die Slowakei Ungarn Kroatien Serbien Bulgarien Rumänien die Republik Moldau die Ukraine

In Österreich wird die Donau zu einem der bedeutendsten Handelswege Europas, schreibt planet-wissen, Dort heißt es weiter: «Den weitaus längsten Teil ihres Weges legt die Donau in Rumänien zurück, meist als Grenzfluss zu Serbien und Bulgarien.» Kurz vor dem Schwarzen Meer entfaltet sich dann das «nach dem Wolgadelta zweitgrößte Flussdelta Europas».

Demnach beherberge das größte Flussgebiet des Kontinents «mehr als 5000 verschiedene Tier- und Pflanzenarten».1990 wurde das Gebiet von der UNESCO zum Biosphärenreservat ernannt, mehr als vier Fünftel liegen in Rumänien, der Rest ist Teil der Ukraine.2700 Kilometer will der Chemieprofessor Andreas Fath schwimmen – von Ulm bis ans Schwarze Meer.

Damit will er auf die Wasserverschmutzung der Donau aufmerksam machen. Video: Michael Kroha, Ida König

Bei welcher Stadt entspringt die Donau?

Die weltbekannte Donauquelle, das Herzstück der Stadt Donaueschingen am Ursprung der Donau, ist das Ausflugsziel für Besucher aus nah und fern und ein Muss für jeden Donauliebhaber. Die Quelle befindet sich in Donaueschingen im Schlosspark zwischen Stadtkirche Sankt Johann und dem Fürstlich Fürstenbergischen Schloss.

Wo mündet die Donau in das Meer?

Allgemeines über die Donau – Danube Commission – Donaukommission – Commission du Danube –

Die Donau ist der größte Strom Mittel- und Südosteuropas und mündet in das Schwarze Meer. Ihrer Länge und der Größe ihres Einzugsgebiets nach ist sie nach der Wolga der zweitgrößte Strom Europas. Das Einzugsgebiet umfasst 817 000 km2. Im Norden wird es durch die Einzugsgebiete von Weser, Elbe, Oder und Weichsel, im Nordosten vom Einzugsgebiet des Dnjestr, im Süden vom Einzugsgebiet der Flüsse zum Ägäischen Meer und zur Adria, im Westen und Nordwesten durch das Einzugsgebiet des Rheins begrenzt.

  • Die Donau entsteht aus dem Zusammenfluss von Breg und Brigach, die im Schwarzwald entspringen und sich bei Donaueschingen (47°56′ nördlicher Breite und 8°30′ östlicher Länge) vereinen.
  • Die Gesamtlänge des Stroms ab dem Zusammenfluss beträgt 2783,4 km, von denen 2414 km schiffbar sind (von Kelheim bis Sulina).

Die Entfernungen auf der Donau werden von Sulina bis Galaţi in Seemeilen und von Galaţi bis Ulm in Kilometern gemessen. Die Messung in Seemeilen beginnt am Hafen Sulina und endet am Hafen Galaţi, wo der 80. und letzte Meilenstein steht. Bergwärts folgen dann der 150.

  1. Und die weiteren Kilometersteine.
  2. Die gerade Verbindung zwischen dem Zusammenfluss von Breg und Brigach und der Mündung des Stroms ist 1630 km lang, was einen Kurvigkeitsbeiwert von 1,7 ergibt.
  3. Das Gesamtgefälle ab dem Zusammenfluss beträgt 678 m, bei einer durchschnittlichen Neigung von 25 cm/km.
  4. Der mittlere Abfluss beträgt am Kap (Tschatal) Ismail 6500 m3/s (ca.205 km3 pro Jahr).

Ab dem Zusammenfluss verläuft die Donau bis Tuttlingen (km 2747) nach Südosten, dann bis Regensburg (km 2379) nach Nordosten, wo sie ihren nördlichsten Punkt (49°03′ nördlicher Breite) erreicht. In der Nähe von Regensburg biegt die Donau nach Südosten ab und behält diese Laufrichtung bis zur Ortschaft Gönyű (km 1791), ab wo sie nach Osten fließt, um im Raum Vác (km 1679) jäh ihre Richtung nach Süden zu ändern.

Diese Südrichtung wird bis Vukovar (km 1333) beibehalten. Ab da bis zur Ortschaft Bačka Palanka (km 1298) ist die Laufrichtung Südosten und dann Osten bis zur Einmündung der Theiß (km 1214,5). Von der Theißmündung bis zur Ortschaft Artchar (km 771) fließt die Donau in großen Mäandern nach Südosten und dann nach Osten bis Svistov (km 554).

In der Nähe dieser Stadt erreicht die Donau ihren südlichsten Punkt (43º38′ nördlicher Breite). Etwas weiter biegt sie nach Nordosten ab und behält diese Laufrichtung bis zur Stadt Cernavoda (km 300). Unterhalb dieser Stadt fließt die Donau nach Norden, um an der Einmündung des Siret (km 155) nach Osten abzubiegen.

  1. Diese Laufrichtung wird bis zur Mündung ins Schwarze Meer generell beibehalten.
  2. Auf ihrer letzten Strecke verzweigt sich die Donau und bildet ein großes sumpfiges Delta mit einer Gesamtfläche von ca.5640 km2.
  3. Die Länge des Deltas von West nach Ost beträgt 75 km, die Breite von Nord nach Süd 150 km.
  4. Das Donaudelta liegt im südlichen Teil einer großen Tiefebene, die sich bis ans Schwarze Meer zieht.

Westlich des Deltas erhebt sich die Nordflanke der Hochebene Dobrudscha, hinter der sich die Tiefebene des Donau-Unterlaufs erstreckt, die die östlichen Hänge der Karpaten und des Balkangebirges trennt. Der am weitesten vorgeschobene Punkt des Deltas liegt am Kap Ismail, wo sich das Hauptbett zunächst in zwei Arme teilt: Chilia und Tulcea.

  1. Beim Kap (Ceatalul) Sf.
  2. Gheorghe teilt sich der Arm Tulcea wiederum in zwei Unterarme: Sf.
  3. Gheorghe (rechts) und Sulina (links).
  4. Somit mündet die Donau mit drei Hauptarmen ins Schwarze Meer: Chilia (Nord), Sulina (Mitte) und Sf.
  5. Gheorghe (Süd).
  6. Die Arme Chilia und Sf.
  7. Gheorghe haben weitere Seitenarme.
  8. Ab Kap Ismail bis zur Ortschaft Pardina fließt der Arm Chilia in einem Bett zunächst nach Nordosten, dann unterhalb von Ismail nach Südosten, zwischen Pardina und der Stadt Vilkovo spaltet sich die Chilia zweimal in Unterarme auf, die sich weiter unterhalb wieder in einem Bett vereinigen.

Der Sulina-Arm ist wenig kurvig und verzweigt sich nicht; er fließt nach Osten und mündet am Hafen von Sulina ins Meer. Die wichtigsten an diesem Arm gelegenen Ortschaften sind Maliuc, Gorgova, Crisan und Sulina. Der Arm Sf. Gheorghe fließt in großen Krümmungen in einem unverzweigten Bett nach Südosten.5 km vor der Mündung teilt er sich in 5 Arme und bildet ein Nebendelta.

Die wichtigsten an diesem Arm gelegenen Ortschaften sind Mahmudia, Murighiol, Dunavat und Sfantu-Gheorghe. Physikalisch-geografische Beschreibung Das Einzugsgebiet der Donau wird von zwei Gebirgsketten durchzogen und dadurch in drei Teile unterteilt. Die erste Gebirgskette beginnt in den Hohen Tauern am Großglockner (3798 m hoch), umfasst die Niederen Tauern, Schneeberg, Rax, Semmering und Leithagebirge und schließt sich über die Kleinen Karpaten und die Weißen Karpaten an die Westbeskiden an.

Die Donau durchstößt diese Gebirgskette in der Nähe der Ortschaft Devin und bildet dort die sogenannte Ungarische Pforte. Die zweite Gebirgskette beginnt auf dem Balkan und verbindet sich mit den Südkarpaten. Sie wird von der Donau zwischen Moldau Veche und Turnu Severin auf dem linken Ufer und zwischen Vince und Kostol auf dem rechten Ufer in der „Eisernes Tor» genannten Passage durchbrochen.

  1. Somit durchfließt die Donau von den Gebirgsregionen des östlichen Schwarzwaldes bis zu den Küstenebenen des Schwarzen Meeres unterschiedliche Landschaftszonen mit sehr unterschiedlichen natürlichen Bedingungen.
  2. Aus physikalisch-geografischen und geologischen Gesichtspunkten wird die Donau in drei Strecken unterteilt: obere Donau (Quelle bis Gönyű), mittlere Donau (Gönyű bis Ende des Eisernen Tors) und untere Donau (Eisernes Tor bis Mündung).
  3. Die obere Donau (km 2783 -1791) durchfließt größtenteils eine bergige Region, auf der linken Seite gebildet aus dem Schwäbischen und dem Fränkischen Jura, dem Bayrischen und dem Böhmer Wald, auf der rechten Seite durch die Schwäbische und die Bayrische Alb sowie das Ostalpenvorland.

Ihrem Tal und ihrer Wasserführung nach ist die obere Donau ein typischer Gebirgsfluss. Das Stromtal ist zumeist eng und tief, eingezwängt zwischen schroffe und malerische Berghänge; unterhalb von Passau wechseln sich enge und breite Strecken ab. Die Ufer sind meistens steil; im Bereich der Voralpen durchschneidet das Strombett umfangreiche alluviale Ablagerungen seiner in den Alpen entspringenden wasserreichen Zuflüsse, deren wichtigsten Iller, Lech, Isar, Inn, Traun und Enns sind.

Der Lauf ist größtenteils krümmungsreich mit zum Teil scharfen Kurven; in breiteren Strombereichen verzweigt sich die Donau, wird instabil und bildet zahlreiche Sandbänke und Furten. Zur Verbesserung der Schifffahrtsbedingungen wurden Längsbauwerke und Nebenarmverschlüsse zur Konzentration des Abflusses im Hauptgerinne errichtet sowie Buhnen gebaut.

Außerdem wurden in einigen Stromabschnitten Wasserkraftwerke errichtet, um die Gefährdung der Schifffahrt durch Sandbänke und felsige Furten im Strombett zu beseitigen (Bad Abbach – km 2401,72, Regensburg – km 2381,32, Geisling – km 2354,30, Straubing – 2329,78, Kachlet – km 2230,7, Jochenstein – km 2203,33, Aschach – km 2162,67, Ottensheim-Vilhering – km 2146,91/2146,73, Abwinden-Asten – km 2119,63/2119,45, Wallsee-Mitterkirchen – km 2095,62/2094,50, Ybbs-Persenbeug – km 2060,42, Melk – km 2038,16/2037,96, Altenwörth – km 1980,40/1979,83, Greifenstein – km 1949,23/1949,18, Freudenau – km 1921,05).

  1. Das Wasserkraftwerk von Gabčikovo wurde am km 8,15 des Umleitungskanals gebaut, der sich bei km 1853 vom Hauptbett der Donau trennt und sich bei km 1811 wieder mit diesem vereinigt.
  2. Die Achse des Wasserkraftwerks liegt bei Donaukilometer 1819,15).
  3. Die Strombreite schwankt zwischen 40 – 100 m auf dem Abschnitt Kelheim-Jochenstein und zwischen 130 – 420 m auf dem Abschnitt Jochenstein-Gönyű.
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Die Tiefe schwankt unregelmäßig. Auf den Abschnitten, in denen sich auf Grund der Tal- und Bettverbreiterung Furten bilden, unterliegt sie ständigen Veränderungen. Die Fahrrinnentiefe auf der frei fließenden Strecke beträgt bei RNW 2,00 m, auf den staugeregelten Abschnitten 2,7 bzw.2,8 m.

  • Die Strömungsgeschwindigkeit ist sehr unregelmäßig; bei mittleren Wasserständen schwankt sie zwischen 3,0 und 10,0 km/h.
  • In Kelheim beginnt flussabwärts der reguläre Binnenschiffsverkehr, hier ist gegenwärtig der bergseitige Anfangspunkt der Schifffahrt auf der Donau.
  • Die mittlere Donau (km 1791 – 931) fließt im wesentlichen durch die Große Pannonische Tiefebene und ist, mit Ausnahme der Abschnitte bei Visegrád und dem Eisernen Tor, charakterisiert durch die Beckenlandschaft.

Im Flachland ist das Donautal 5 bis 20 km breit und besteht aus breiten, ebenen Terrassen, die von Nebenarmen durchzogen werden. Die Ufer sind flach mit geringen Neigungen, die Sohle meist sandig. In den Durchbruchstrecken ist das Strombett eng (0,6 – 2,5 km), die Ufer und Taleinschnitte sind hoch und stellenweise felsig.

  • Die Sohle ist dort steinig und durchsetzt mit felsigen Furten.
  • Die mittlere Donau verläuft größtenteils in Mäandern, weist jedoch längere geradlinige Strecken und größere Krümmungsradien auf als die obere Donau.
  • Das Strombett ist sehr instabil, verzweigt sich in viele Nebenarme und weist zahlreiche Sandbänke und Furten auf.

Zur Verbesserung der Schifffahrtsbedingungen wurden Längsdeiche sowie Bauwerke und Buhnen zur Lenkung und Konzentrierung der Strömung im Strombett gebaut. Diese Maßnahmen wurden insbesondere bis zur Ortschaft Rogatin ergriffen. Die unterhalb von Rogatin durchgeführten Baumaßnahmen hatten wegen der zunehmenden Gewässerbreite nur das Ziel, einige Nebenarme durch Querdeiche zu verschließen, Böschungen zu verstärken und scharfe Kurven mit Hilfe von Durchstichen zu begradigen.

  • Die Breite des Strombetts in den staugeregelten Abschnitten schwankt innerhalb eines begrenzten Bereichs von 300 bis 420 m, während sie sich in den frei fließenden Abschnitten zwischen 400 und 2200 m bewegt.
  • Die engste Stelle (210 m) liegt in den Cazane-Schluchten (Eisernes Tor).
  • Auf Grund der Instabilität des Strombettes schwanken die Tiefen im Mittellauf der Donau sehr stark und sind an den Furten dauernden Änderungen unterworfen.

Hier liegen die bei Niedrigwasser ermittelten geringsten Tiefen im Schnitt zwischen 1,9 und 2,1 m. In den staugeregelten Abschnitten beträgt die Mindesttiefe 35 dm. Als Folge abrupter Wechsel des Stromgefälles ist die Strömungsgeschwindigkeit der mittleren Donau ebenfalls starken Änderungen unterworfen.

  1. So beträgt sie bei mittleren Wasserständen auf dem Abschnitt Gönyű – Belgrad 3,6 – 4,8 km/h, auf dem Abschnitt Belgrad – Schleuse Eisernes Tor 0,4 – 3,0 km/h und auf dem Abschnitt Schleuse Eisernes Tor – Turnu Severin 6,5 – 9,0 km/h.
  2. Die untere Donau (km 931 – 0) fließt fast auf der gesamten Strecke am Südrand des unteren Donaubeckens entlang, das in den Randbereichen sacht ansteigt und sich in den Karpatenausläufern verliert.

Im Osten steigt das Donaubecken zur Hochebene Dobrudscha an. Im Süden der Donau liegt das durch geographische Geschlossenheit geprägte bulgarische Plateau, das zur Donau leicht abfällt und ein steiles Ufer bildet. Im unteren Bereich des Stromes wird das Donaubecken im Norden durch die Hänge des Moldauplateaus und im Süden durch die Dobrudscha verengt.

  • Im weiteren Verlauf öffnet sich das Becken zu einem sumpfigen Delta, das von einem dichten Netz von Nebenarmen und Seen durchsetzt ist.
  • Hier erstrecken sich große Dünen, die sich zum Meer hin zurückziehen und Sandbänke bilden.
  • Auf Grund seines Tals, seines Strombettes und seiner Wasserführung ist die untere Donau ein typischer Flachlandfluss.

Das Stromtal ist breit: bis zur Stadt Turnu Măgurele (km 597) 7 – 10 km, stromab bis zum Delta 8 – 20 km. Die größte Breite beträgt 28 km (unterhalb der Stadt Hîrşova) (km 253), die geringste Breite 3 – 4 km (in der Nähe der Städte Svistov (km 555) und Giurgiu (km 493) sowie der Ortschaft Orlovka (km 105,3)).

  1. Das rechte Donauufer ist hoch, das linke flach.
  2. Das Strombett ist zumeist wenig gewunden, die Krümmungen sind sanft, und die geradlinigen Strecken haben eine beachtliche Länge.
  3. In seinem gesamten Verlauf verzweigt sich das Strombett in zahlreiche Nebenarme, die eine Vielzahl von Inseln bilden.
  4. Diese Nebenarme sind nicht durch Wasserbauwerke verschlossen und sind somit größtenteils als Fließgewässer zu bezeichnen.

Die Seitenarmbildung ist zwischen den Städten Silistra (km 376) und Bräila (km 179) sowie im Bereich des Zusammenflusses der Arme Chilia und Sf. Gheorghe am stärksten ausgeprägt. Am Kap Ismail (km 79,63) beginnt das Delta; das Hauptstrombett der Donau verzweigt sich in zwei Arme, Chilia und Tulcea.

  1. Von der Verzweigung bis km 76 (die Kilometer werden ab der Einmündung des Arms in Richtung Kap Ismail gezählt) fließt die Chilia größtenteils zwischen flachen Ufern in großen Bögen zunächst nach Nordosten, dann Südosten und schließlich in der Nähe von Vilkovo nach Osten.
  2. Bis Pardina fließt der Arm in einem Bett, aber weiter bis Kilia teilt er sich in drei Unterarme auf – Chilia, Srednij und Tataru (Ivaneşti) – und bildet ein verschlungenes Netz, das sich letztendlich wieder in einem Bett zusammenfindet.

Zwischen dem km 38 und der Ortschaft Pereprava teilt sich der Chilia-Arm erneut in die Nebenarme Babina, Tschernovka, Prjamoj und Solomonov. Unterhalb von Vilkovo mündet der Chilia-Arm in mehreren Nebenarmen ins Schwarze Meer, die wichtigsten darunter sind die Arme Otschakovskij und Staro-Stambulskij.

  • Der Seitenarm Tulcea ist zwischen 200 m (sm 42,5) und 550 m (sm 41) breit.
  • Er ist sehr gewunden mit zum Teil, insbesondere im Raum Tulcea, scharfen Kurven; er erstreckt sich bis zum Kap Sf.
  • Gheorghe (km 62,97) und durchfließt ein zumeist ebenes Gelände, ausgenommen im Bereich der Seemeilen 39 – 38, wo sich von rechts die Ausläufer der Dobrudscha nähern, auf denen die Stadt Tulcea (km 71,3) gelegen ist.

Am Kap Sf. Gheorghe (sm 34) teilt sich der Arm Tulcea in die Nebenarme Sulina (links) und Sf. Gheorghe (rechts).Der Arm Sulina ist 34 Seemeilen (63 km) lang und hat flache, größtenteils steinige Ufer. Die Breite von durchschnittlich 120 m ist nahezu gleichbleibend, da die meisten Nebenarme abgetrennt und scharfe Kurven mit Durchstichen begradigt wurden.

An der Mündung dieses Armes liegt der Hafen von Sulina (km 0). Der Zugang zum Meer erfolgt durch einen von einer Süd- und einer Nordmole eingefassten Kanal, der von der Mündung des Arms von Sulina bis zum Meer reicht. Der Kanal verläuft zunächst nach Osten und biegt dann langsam nach Südosten ab. Das Hauptfahrwasser der Donau verläuft über den Arm von Sulina, der durch wasserbautechnische Maßnahmen zu einem fast geradlinigen und für Seeschiffe befahrbaren Kanal wurde.

Auf Grund der Kurvigkeit des Bettes schwankt die Breite sehr stark, so dass sich die charakteristische mittlere Breite auf den einzelnen Abschnitten wie folgt darstellt:

Drobeta Turnu-Severin – Calafat (km 931 – 795) 800 m
Calafat – Svistov (km 795 – 555) 800 m
Svistov – Silistra (km 555 – 376 800 m
Silistra – Hîrşova (km 376 – 253) 560 m
Hîrşova – Brăila (km 253 – 170 400 m
Brăila – Kap Ismail (km 170 – 79,63 900 m
Tulcea-Arm (km 79,63 – 62,97) 350 m
Sulina-Arm (km 62,97 – 0) 120 m

Auch die Tiefe ist unterschiedlich und sinkt bei Niedrigwasser auf 15 dm über den Furten. Durch Einstauung der untern Donau zwischen Prahovo-Turnu-Severin wurde ein gestauter Abschnitt mit einer Mindesttiefe von 35 dm erreicht. Vor der Durchführung von Wasserbaumaßnahmen verteilte sich das Wasseraufkommen der Donau auf die Arme Chilia, Sulina und Sf.

Gheorghe wie folgt: 62%, 8% und 30%. Durch wasserbauliche Maßnahmen sollten Seeschiffe über die Arme von Sulina und Tulcea die Donau befahren können. Am bergseitigen Beginn des Armes von Tulcea, am Kap Ismail, wurde ein 430 m langer Steindamm errichtet. Der Arm von Sulina wurde durch 10 Durchstiche begradigt und von 84,87 auf 62,97 km (21,9 km) verkürzt; es wurden Buhnen gebaut und Böschungen mit Steinmauern befestigt.

Außerdem wurden an der Mündung des Armes von Sulina die Nord- und die Südmole gebaut, die sich auf Grund der ständigen Anlandungen zum Meer hin verlängern. Die Molen sind je 7932 m lang (Stand 1983). Wasserbauliche Maßnahmen und Baggerungen werden jedes Jahr durchgeführt, um in den kritischen Bereichen, insbesondere im direkten Mündungsbereich eine Tiefe von 24 Fuß beizubehalten.

  1. Dadurch können normale Schifffahrtsbedingungen gewährleistet werden, bei denen Schiffe mit einem Tiefgang von 24 Fuß die Donau vom Meer bis zur Stadt Brăila hinauffahren können.
  2. Die Strömungsgeschwindigkeit schwankt zwischen 6,3 km/h bei HSW und 2 km/h (Brăila – Sulina) bei RNW.
  3. Hydrometeorologische Betrachtung Das Klima – Das Donaubecken liegt in der gemäßigten Zone.

Auf Grund der Besonderheiten des Reliefs des Donaubeckens finden sich im gesamten Stromverlauf sehr unterschiedliche Klimazonen. In den Gebirgsregionen ist zum Beispiel der Sommer wesentlich kürzer und weniger heiß als im Flachland, wo hingegen 4-5 mal weniger Niederschläge als in den höheren Lagen festzustellen sind.

In den Flusstälern ist durch die hohe Lufttemperatur und die geringen Niederschlagsmengen Trockenheit bedingt. Hinsichtlich des Klimas kann das Donaubecken in drei Bereiche unterteilt werden: Das Becken der oberen Donau ist durch ein relativ rauhes Klima gekennzeichnet. Die Winter dauern in der Regel drei Monate (Dezember – Februar).

Die Durchschnittstemperatur im Januar beträgt in der Ebene -0,8º bis -3º C, in Höhenlagen -6º bis -13° C. Bisweilen sinken die Temperaturen bis auf -20° C, in engen Tälern sinkt die Nachttemperatur in einigen Jahren bis auf -30° C. Die Sommer sind heiß.

  • Im Juli liegt die Durchschnittstemperatur zwischen 17° und 20° C; die Höchsttemperatur bei 36° bis 38° C.
  • In den Gebirgsregionen sinkt die Temperatur um 0,5° bis 0,6° C je 100 Höhenmeter.
  • Das Becken der mittleren Donau ist durch trockenes kontinentales Klima gekennzeichnet.
  • Die Sommer dauern 4 1/2 – 5 Monate.

Die Durchschnittstemperatur im Juli beträgt 20° – 23° C, die Höchsttemperatur erreicht 39° C, was in Verbindung mit geringer Luftfeuchtigkeit und geringen Niederschlagen Bedingungen schafft, die zu Trockenheiten führen. Die Winter dauern 1 1/2 – 2 Monate.

  • Im Januar liegt die Durchschnittstemperatur im Flachland bei -0,3° bis -2° C, die Tiefsttemperatur bei -30° C: im Bergland liegt die Durchschnittstemperatur bei -5° bis -9° C, die Tiefsttemperatur bei -34° C.
  • Das Becken der unteren Donau ist durch ein noch trockeneres Kontinentalklima mit sehr heißen Sommern und kalten Wintern gekennzeichnet.

Die Durchschnittstemperatur im Januar liegt bei -2° bis -6° C, die Tiefsttemperatur erreicht -30° bis -35° C. Im Sommer unterliegt die Lufttemperatur täglichen Schwankungen von bis zu 15° – 20° C. Im Juli beträgt die Durchschnittstemperatur 20° – 30° C, die Höchsttemperatur liegt bei 40° – 42° C.

  • Windverhältnisse – Im Donaubecken hat die Ausrichtung der Täler und der Gebirgskuppen großen Einfluss auf die Windverhältnisse.
  • Am Oberlauf der Donau kommen die Winde während der kalten Jahreszeit vorherrschend aus West und Nordwest, am Mittellauf hingegen aus Ost und Südost, während am Unterlauf Winde aus Nord und Ost überwiegen.

In der warmen Jahreszeit ist die vorherrschende Windrichtung konstanter; die Winde kommen in der Regel aus West. Im Donaubecken sind zudem lokale Winde im 24-Stunden-Rhythmus zu beobachten, z.B. Berg-/Talwinde, See-/Landwinde, die Föhnwinde, „nemere» und „kosava», die örtlich eine große Stärke erreichen können.

  • Im allgemeinen überwiegen im Donaubecken schwache Winde (1 – 4 m/s) und ruhiges Wetter.
  • Nur 1 – 5 % der Winde erreichen eine Geschwindigkeit von über 10-15 m/s.
  • Die stärksten Winde treten im Winter auf.
  • Nebelvorkommen und Sichtverhältnisse – Nebel tritt im Donaubecken sehr unregelmäßig auf.
  • Die größte Anzahl nebliger Tage ist in den Gebirgsregionen festzustellen.

Nebel bildet sich meistens in den Tälern und Sumpfgebieten. An der unteren Donau tritt Nebel am häufigsten in der kalten Jahreszeit auf. Dort liegt das Jahresmittel an Nebeltagen bei 50 – 60, an der mittleren Donau ist es halb so groß. Die am häufigsten im Frühjahr und Herbst in den Morgenstunden auftretenden Nebel lösen sich in der ersten Tageshälfte auf.

  1. Im Donaubecken können die Sichtverhältnisse vor allem durch Nebel, starken Regen, Staub- und Schneestürme beeinträchtigt werden.
  2. Im Flachland beträgt die Sichtweite durchschnittlich 10 km, während der kalten Jahreszeit etwas weniger.
  3. Niederschläge – Die Niederschläge sind regional unterschiedlich.
  4. Die Niederschlagsmenge steigt mit zunehmender Höhenlage.

Die Jahresdurchschnittsmenge liegt bei 500 – 600 mm im Flachland, bei 1000 – 2000 mm in den Karpaten und bei 1800 – 2500 mm und mehr in den Alpen. Die Anzahl der Tage mit Niederschlägen bewegt sich zwischen 70 im Flachland und 220 im Bergland. Die geringsten Niederschlagsmengen fallen in der Region vor der Donaumündung, wo es Jahre mit absolut niederschlagsfreien Sommern gab.

  • In der warmen Jahreszeit treten im Donaubecken zum Teil sehr starke Niederschläge auf.
  • Die geringsten Niederschläge sind im Herbst und Winter zu verzeichnen, mit Ausnahme der Dinarischen Alpen, wo die geringsten Mengen im Sommer fallen.
  • Die meisten Niederschläge fallen im Sommer (in den Dinarischen Alpen im Winter).

Einzugsgebiet und hydrographisches Netz – Das Donaubecken hat eine asymmetrische Form.56% des Einzugsgebiets umfasst linksseitige und 44% rechtsseitige Zuflüsse. Am Oberlauf der Donau vergrößern kleine Flüsse und Bäche das Einzugsgebiet. Unmittelbar oberhalb der Iller-Mündung (km 2588) beträgt die Fläche 5384 km2, unmittelbar unterhalb der Einmündung 7530 km2; unmittelbar oberhalb der Mündung des Inn (km 2225) umfasst das Einzugsgebiet 50.570 km2 und unmittelbar unterhalb 76.605 km2.

Nr. Fluss mündet in die Donau durchquerte Länder (ab der Quelle) Länge, km Fläche des Beckens, Tsd. km2 Mittlerer Abfluss, m3/s Jahresabfluss, km3
am linken (l) / rechten (r) Ufer Strom-kilometer Gesamt-länge, km davon schiffbar
1 Lech r Österreich Deutschland 265 unterhalb von Füssen 4,1 120 3,78
2 Isar r 2281,7 Deutschland 283 zum großen Teil 9,0 185 5,83
3 Inn r 2225,2 Schweiz Österreich Deutschland 525 unterhalb der Mündung d. Salzach 26,1 800 25,23
4 Enns r 2111,8 Österreich 349 am unteren Lauf 6,1 210 6,62
5 Morava l 1880,3 Tschechien Slowakei Österreich 329 unterhalb von Godonin 38,9 120 3,78
6 Raab r 1794,0 Österreich Ungarn 398 unterhalb von Körmend 14,7 70 2,21
7 Váh l 1765,8 Slowakei 402 unterhalb von Sered 19,7 152 4,79
8 Hron l 1716,0 Slowakei 289 5,5 56 1,77
9 Eipel l 1708,2 Slowakei Ungarn 233 5,2 25 0,79
10 Drau r 1382,5 Italien

  1. Österreich
  2. Slowenien
  3. Ungarn
  4. Kroatien
720 610 km unterhalb von Villach 40,4 610 19,24
11 Theiß l 1214,5 Rumänien

  • Ukraine
  • Slowakei
  • Ungarn
  • Serbien
966 unterhalb von Tisza-karád 157,0 810 25,54
12 Save r 1170,0 Slowenien

  1. Kroatien
  2. Bosnien-Herzegowina
  3. Serbien
940 583 km unterhalb von Sisak 95,7 1670 52,67
13 V. Morava r 1104,5 Serbien 563 38,0 260 8,20
14 Timok r 845,7 Serbien Bulgarien 189 4,7 40 1,26
15 Jiu l 691,6 Rumänien 339 10,6 88 2,78
16 Iskăr r 637,0 Bulgarien 360 8,5 54 1,70
17 Olt l 600,6 Rumänien 615 unterhalb von Slatina 24,05 175 5,52
18 Jantra r 536,7 Bulgarien 585 7,9 40 1,26
19 Argeş l 432,0 Rumänien 350 12,55 63 2,18
20 Ialomiţa l 231,1 Rumänien 417 10,35 45,5 1,43
21 Siret l 155,1 Ukraine Rumänien 726 unterhalb der Mündung d. Bărlad 45,0 230 7,26
22 Pruth l 134,1 Ukraine Moldau Rumänien 967 85 27,5 105 3,31
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Speisung des Stroms und Wasserführung – Die Donau wird durch die Schneeschmelze der Hochgebirge, durch atmosphärische Niederschläge und durch Grundwasser gespeist. Über den gesamten Donauverlauf kommt Wasser aus den Zuflüssen hinzu, die ihrerseits wieder unterschiedlich gespeist werden.

  • Die obere Donau wird in erster Linie, insbesondere im Sommer, durch die Schneeschmelze der Alpen sowie durch atmosphärische Niederschläge gespeist.
  • Die Zuflüsse der mittleren Donau bringen Wasser aus der Frühjahrsschneeschmelze der Karpaten (Theiß) und aus den Niederschlägen im Sommer.
  • In der trockenen Zeit im Herbst sowie im Winter wird die mittlere Donau durch das Grundwasser gespeist.

Die untere Donau ist im Prinzip ein Durchgangsbereich für die Wassermassen aus dem oberen Bereich, die teils durch die Schneeschmelze in den Karpaten, teils durch die atmosphärischen Niederschläge verstärkt werden. Wie an der mittleren Donau trägt auch hier das Grundwasser im Herbst und Winter zur Speisung des Stromes bei.

  • Diese Besonderheiten der Wasserversorgung der Donau bedingen auch die Wasserführung.
  • Der Oberlauf der Donau ist gekennzeichnet durch abrupte Änderungen des Wasserstands mit Höchstständen im Sommer und Tiefstständen im Winter.
  • An der mittleren Donau verteilen sich die von Berg kommenden Hochwasser und sind ausgeglichener.

Theiß und Save ändern in gewissem Maße die Wasserführung der Donau. Sie bringen weitere starke Hochwasser, insbesondere auf Grund der Regenfälle in den Dinarischen Alpen und des anhaltenden Zuflusses von Frühjahrsschmelzwasser aus den Karpaten.

  • Die untere Donau ist durch mäßige Wasserstandschwankungen gekennzeichnet, die durch die Entwicklung der Hochwasserwellen aus Ober- und Mittellauf bestimmt werden.
  • Auch wenn das Jahreshochwasser jederzeit auftreten kann, wird es an der oberen und mittleren Donau am häufigsten im Sommer und an der unteren Donau im Frühjahr verzeichnet.
  • Die niedrigsten Wasserstände des Jahres sind in dem Zeitraum festzustellen, in dem die Donau hauptsächlich vom Grundwasser gespeist wird, im allgemeinen im Herbst oder Winter.

Die Pegelstände bewegen sich im Gesamtverlauf des Stromes innerhalb einer großen Bandbreite. In den engen Gebirgsregionen erreichen sie 10 m. Ähnliche Werte sind auch an den Stellen zu beobachten, wo sich Eisbarren bilden. In Flachlandbereichen mit breitem Hauptbett beträgt die Pegelamplitude 3 – 5 m; zur Donaumündung hin nimmt sie bis auf 1 – 1,5 m ab.

Lufttemperatur – Die Temperaturentwicklung im Donaubecken hängt insbesondere von der Art der atmosphärischen Zirkulation und den Besonderheiten des Reliefs ab. Die geografische Breite hat somit nur einen zweitrangigen Einfluss. Wassertemperatur – Die Wassertemperatur der Donau ist von der Quelle bis zur Mündung jahreszeit- und ortsbedingt und ist an keiner Stelle konstant.

Dies ist in erster Linie auf die umgebende Lufttemperatur, die Sonneneinstrahlung und die Wassertemperatur der Zuflüsse zurückzuführen. Die Wassertemperatur ändert sich infolge der Änderung der Lufttemperatur, aber aufgrund des großen thermischen Speichervermögens des Wassers ist die Lufttemperatur in der ersten Hälfte der eisfreien Zeit im allgemeinen höher, in der zweiten Hälfte dagegen niedriger als die Wassertemperatur.

  • Die Jahresdurchschnittstemperaturen des Donauwassers sind immer höher als die mittleren jährlichen Lufttemperaturen im Donaubecken, da die Wassertemperatur im Winter nicht unter Null sinkt, während die Lufttemperatur im gleichen Zeitraum Werte unter Null erreicht.
  • Die höchste Wassertemperatur in der Donau wird im Juli und August gemessen, im Durchschnitt 18 bis 19º C an der oberen und 24 bis 26° C an der unteren Donau.

Sowohl Luft- als auch Wassertemperatur nehmen mit dem Verlauf des Stromes zu, wenngleich die Temperatur des Wassers sich weniger stark verändert als die der Luft. Eisverhältnisse – Ein besonderes Merkmal der Eisverhältnisse auf der Donau ist die extreme Unbeständigkeit der Eisperioden und deren unregelmäßiges Auftreten.

  1. In manchen Jahren war an keiner Stelle oder nur an bestimmten Stellen Eisgang zu beobachten.
  2. Die Vereisungswahrscheinlichkeit schwankt zwischen 70 und 90 %.
  3. Eisbildung kann an der oberen und mittleren Donau zwischen Anfang Dezember und Ende Februar beobachtet werden.
  4. Die Eisschmelze kann am Oberlauf von Ende Dezember bis Mitte März, am Mittel- und Unterlauf von Anfang Januar bis Ende März auftreten.

Ein Eisstand wird nicht jedes Jahr beobachtet. Mit geringster Wahrscheinlichkeit (5 – 30 %) friert der Strom am Oberlauf zu. In dieser Region kommt es häufig zu mehrmaligem Zufrieren und Eisbruch während eines Winters. An der mittleren Donau erhöht sich die Wahrscheinlichkeit des Zufrierens auf 25 – 50 %, an der unteren Donau auf 40 – 75 %.

  1. In diesen Regionen sind mehrmaliges Zufrieren und mehrmaliger Eisbruch innerhalb eines Winters selten.
  2. Das Eistreiben im Frühjahr und Herbst geht mit einer Anhäufung von Eisschollen am Ufer sowie der Bildung von Treibeis und Eispfropfen einher, die oftmals ein abruptes Ansteigen des Wasserstands auslösen und zur Überschwemmung der Uferregionen und der Zerstörung von Deichen und Hafenanlagen führen.

Die eisfreie Zeit beträgt an der oberen und mittleren Donau im Durchschnitt 345 Tage, an der unteren Donau 330 Tage. Die kürzeste eisfreie Zeit wurde 1947 auf dem größten Teil der mittleren Donau festgestellt; sie betrug 275 Tage. : Allgemeines über die Donau – Danube Commission – Donaukommission – Commission du Danube –

In welchem Land ist die Donau am längsten?

Liste der Donau-Anrainer und ihrer Uferabschnitte –

Ufer-Anteile der Anrainerstaaten

Staat nach Strom- kilometern rechtes Ufer beidseitig linkes Ufer
km % Donaukilometer km % km % Donaukilometer
Ukraine 53,94 53,9 2 79,63–133,57
Republik Moldau 0,57 0,6 133,57–134,14
Bulgarien 471,55 471,6 16 374,10–845,65
Rumänien 1075,00 374,1 13 0,00–374,10 319,6 18 1020,5 36 0,00–79,63 134,14–1075,00
Serbien 587,35 449,9 16 845,65–1295,50 220,5 13 358,0 12 1075,00–1433,00
Kroatien 137,50 137,5 5 1295,50–1433,00
Ungarn 417,20 417,2 15 1433,00–1850,20 275,2 15 275,2 10 1433,00–1708,20
Slowakei 172,06 22,5 1 1850,20–1872,70 22,5 1 172,1 6 1708,20–1880,26
Österreich 350,50 350,5 12 1872,70–2223,21 321,5 18 321,5 11 1880,26–2201,75
Deutschland 655,3 633,8 22 2223,21–2857 633,8 35 655,3 23 2201,75–2857

Die Streckenangaben für Deutschland sind inklusive Breg (45,9 km) Quellen: Donaukommission, Budapest, Januar 2000 bis März 2004, Werte Deutschland nach LUBW und Flusskilometrierung

In welchen Bundesländer fließt die Donau?

Auf 350 Flusskilometern hat die Donau in Österreich eine der schönsten Kulturlandschaften Europas geschaffen. Zwischen Passau und Bratislava fließt sie durch Oberösterreich, Niederösterreich und Wien. Auf ihrem Weg verbindet sie dabei nicht nur Bundesländer und Regionen, sondern auch Epochen miteinander.

  1. Und alle scheinbaren Gegensätze.
  2. So, ein paar Schritte noch: Dann kann man sie sehen.
  3. An den Bäumen dort vorne vorbei, bis zur Aussichtsplattform, und dann: Luftholen.
  4. Durchatmen.
  5. Amera aus dem Rucksack holen.
  6. Ist das ein Ausblick! Als ob ein Maler die ganze Schönheit der Welt auf einer Leinwand verewigt habe – so liegt die Donau dort unten.

Sie kommt aus dem Hintergrund, fließt auf einen zu, legt sich dann in eine perfekt geschwungene Kurve und beschließt anschließend, nach hinten aus dem Panorama herauszufließen. Würde ein Filmregisseur eine solche Kulisse präsentieren, hieße es: Das ist doch bestimmt am Computer entstanden, so absolut perfekt kann eine echte Landschaft doch nie und nimmer aussehen. Blick auf die Schlögener Schlinge in Oberösterreich media_content.tooltip.skipped

Wie viele Hauptstädte liegen an der Donau?

Heute fließt die Donau durch vier Hauptstädte und ist damit der einzige Fluss der Welt, der dies von sich behaupten kann. Entdecken Sie Wien, Bratislava, Budapest und Belgrad vom Fluss aus.

Wem gehört die Donau?

Eigentümerinnen der Alten Donau – Eigentümerin der Alten Donau ist die Donauhochwasserschutz-Konkurrenz (DHK). Ausnahmen bilden kleine Bereiche um das Gänsehäufel sowie um den Dampfschiffhaufen, deren Alleineigentümerin die Stadt Wien ist. An der DHK sind die Länder Wien und Niederösterreich sowie die Republik Österreich beteiligt.

Wo fängt Donau an und wo endet sie?

DIE REISE-INFOS – PLANEN/LESEN: Vom Verlag Elsterbauer gibt es gutes Kartenmaterial, so hält sich der Aufwand zur Vorbereitung der Tour in Grenzen. Die Radtourenkarten bikeline bieten präzise Karten und Streckenbeschreibungen bis ans Schwarze Meer. Nach Budapest stimmen aber immer wieder die Angaben für Übernachtung, Zeltplätze, u.a.

  • Nicht mehr – das Abenteuer beginnt.
  • AUSRÜSTUNG: Unbedingt beachten: gute Bereifung, Empfehlung: unplattbare Reifen – z.B.
  • Schwalbe Marathon Plus.
  • Wir hatten nicht eine Panne! DER FLUSS: Die Donau ist nach der Wolga mit 2857 Kilometern der zweitlängste Fluss in Europa.
  • Ihre Quellflüsse sind Brigach und Breg, die in Donaueschingen zusammenfließen.

Bei Sulina mündet sie in einem weiten Flussdelta ins Schwarze Meer. DER RADWEG: Länge des Donauradweges: 2700 Kilometer bis 2900 je nach Streckenplanung. Bis Wien ist die Strecke sehr gut ausgebaut, es gibt Radwege oder verkehrsarme Straßen. Bis Budapest ist er als einer der schönsten Radwege bekannt, man trifft viele Radfahrer, Übernachtung kein Problem, auch mit Kindern gut machbar.

  • In Ungarn und der Slowakei kann man teilweise auch Dammwege fahren.
  • In Serbien, Bulgarien und Rumänien fährt man auf gut asphaltierten Bundes- oder Landstraßen.
  • ÜBERNACHTEN: Zelt ist angebracht, weil man dann nicht nervenaufreibend Übernachtungsmöglichkeiten suchen muss, das ist besonders in Rumänien schwierig.

Man kann natürlich auch vorreservieren, ist dann aber an eine Zeitschiene gebunden, die durch Unvorhersehbarkeiten vielleicht nicht eingehalten werden kann. VERPFLEGUNG: Wichtig ist, immer an genügend Wasservorrat zu denken! Verpflegung ist kein Problem, jeder kleine Ort hat einen Laden.

Der Benzinkocher hat gute Dienste geleistet. REISEZEIT: Juli und August sind wegen der großen Hitze in den südlichen Ländern nicht zu empfehlen. SICHERHEIT: Ein subjektives Thema. Ich hatte erst Angst, durch Rumänien zu fahren, aber viele freundliche Begegnungen revidierten meine Bedenken. Zum Übernachten haben wir uns trotzdem immer einen nicht einsehbaren Platz gesucht.

REISETYP: Wer sich traut und als Radfahrer eine besondere Herausforderung sucht, findet beeindruckende Naturschönheiten, bewegte Geschichte und Abenteuer. KONDITION: Richtig anstrengend ist die Strecke am Eisernen Tor – der Donaudurchbruch, aber die grandiose Aussicht entschädigt.

Welcher Fluss fließt durch die meisten Länder der Welt?

Wasser und Entwicklung an grenzüberschreitenden Flüssen: Nachhaltige Entwicklung für alle Länder Tawfik, Rawia Die aktuelle Kolumne (2015) German Development Institute / Deutsches Institut für Entwicklungspolitik (DIE) (Die aktuelle Kolumne, 19.03.2015) Bonn, 19.03.2015.

Den diesjährigen am 22. März haben die Vereinten Nationen unter das Motto „Water and Sustainable Development – Wasser und nachhaltige Entwicklung» gestellt. Der Weltwassertag soll daran erinnern, dass eine menschliche, soziale und wirtschaftliche Entwicklung ohne Wasser nicht möglich ist – sei es für die Gesundheits- und Sanitärversorgung, die Nahrungsmittel- und Energieerzeugung oder die Industrialisierung.

Grenzüberschreitende Flüsse und Entwicklung: Chancen nutzen Liegen mehrere Länder an einem Fluss, dürfen die Entwicklung und vor allem die Armutsbekämpfung eines Landes nicht auf Kosten der Nachbarländer gehen, die dieselbe Ressource nutzen. Anrainerstaaten müssen kooperieren und die Vorteile aus der Wassernutzung aufteilen.

  1. Nicht allen Anrainerstaaten gelingt es in gleicher Weise, die Ressource so zu nutzen, dass sie den Wohlstand ihrer Bevölkerung steigert.
  2. Ein Paradebeispiel ist der Nil, der längste Fluss der Welt.
  3. Er fließt durch elf Länder: Tansania, Ruanda, Burundi, die Demokratische Republik Kongo, Uganda, Kenia, Äthiopien, Eritrea, Südsudan, Sudan und Ägypten.

Die meisten stromaufwärts gelegenen Nil-Anrainerstaaten sind Länder mit einem niedrigen Entwicklungsgrad. So reicht der Bevölkerungsanteil ohne Zugang zu Elektrizität von 77% in Äthiopien bis 92% in Uganda. Nahezu 72% der äthiopischen Bevölkerung leben auf degradiertem Land, in Kenia sind es 31%, in Uganda 23%.

Um die Lebensbedingungen der Menschen zu verbessern und die Nahrungsmittel- und Energieerzeugung zu steigern, haben vor allem Äthiopien, Sudan und Uganda in jüngster Vergangenheit Wasserkraft- und Bewässerungsprojekte im Nilbecken angeschoben. Derzeit sind in Äthiopien, aus dem 86% des Nilwassers stammen, 17 Staudämme in Planung oder im Bau, in der Mehrzahl an grenzüberschreitenden Flüssen.

Der größte dieser Dämme ist der Grand Ethiopian Renaissance Dam am Blauen Nil. Bei seiner Fertigstellung 2017 wird er eine Kapazität von 6.000 Megawatt und eine Speicherkapazität von 74 Mrd. Kubikmetern haben. Äthiopien will mit diesen Projekten eine Vision verwirklichen: 2020-2023 will es zu den Ländern mit mittlerem Einkommen gehören.

  • Doch die unilaterale Planung und Umsetzung von Projekten an grenzüberschreitenden Flüssen kann unerwünschte Folgen für die Unterlieger-Staaten haben.
  • So kam ein internationales Expertengremium nach Prüfung des äthiopischen Vorhabens zu dem Schluss, dass der Damm, wenn der Stausee in der Trockenzeit gefüllt ist, die Wasserversorgung Ägyptens und die Stromerzeugung am Assuan-Staudamm beeinträchtigt.

Das alarmierte die ägyptischen Behörden: Ägypten ist abhängig vom Nil, der mehr als 90% des Wasserbedarfs des Landes deckt. Hinzu kommen geplante städtische Umsiedlungsprojekte und die Erschließung neuer Ländereien, mit denen das Land seiner Wirtschaft nach vier Jahren der Instabilität wieder auf die Beine helfen will.

  1. Es bleibt abzuwarten, ob das Abkommen, das am kommenden Montag zwischen Ägypten, Sudan und Äthiopien zu GERD unterzeichnet wird – Einzelheiten wurden noch nicht veröffentlicht -, die negativen Auswirkungen des Projekts reduziert.
  2. Aber auch Ägypten, das jetzt Äthiopien wegen der einseitigen Planung von Staudämmen kritisiert, hat in der Vergangenheit Projekte und Bewässerungssysteme durchgeführt, ohne sich mit den anderen Anrainerstaaten abzustimmen.

Wenn man daraus ein Fazit ziehen will, dann dieses: Die Staaten müssen kooperieren und das Potenzial gemeinsam ausschöpfen, wenn man die Entwicklung aller Beteiligten sicherstellen will. Nachhaltige Entwicklung für alle Eine Kooperation von Anrainerstaaten ist nicht nur wichtig, damit alle Länder in einem Einzugsgebiet ihre Entwicklungsziele erreichen können.

  1. Sie können so auch gemeinsamen Herausforderungen begegnen.
  2. Hochrechnungen des Umweltprogramms der Vereinten Nationen (UNEP) zufolge wird das Nilbecken bis 2025 immer mehr unter Trockenzeiten leiden, wobei die pro Person und Jahr zur Verfügung stehende Wassermenge unter 1.700 Kubikmeter fallen dürfte.
See also:  Welche Beschneidung Ist Die Beste?

Außerdem wird der Klimawandel den jährlichen Wasserdurchfluss des Nils zunehmend unkalkulierbar machen, was alle Sektoren betrifft, die auf sein Wasser angewiesen sind. Angesichts dieser Perspektiven empfiehlt es sich, gemeinsam geeignete Anpassungsmaßnahmen zu diskutieren und verstärkt umzusetzen.

  1. Internationale Geber und Organisationen wiederum sollten durch technische und finanzielle Unterstützung Anreize für Gemeinschaftsprojekte schaffen, die zur langfristigen Entwicklung beitragen – von Flüssen und Anrainerstaaten.
  2. Rawia Tawfik ist derzeit Gastwissenschaftlerin am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik (DIE).

: Wasser und Entwicklung an grenzüberschreitenden Flüssen: Nachhaltige Entwicklung für alle Länder

Welche europäischen Hauptstädte liegen an der Donau?

EU-Strategie für den Donauraum Durch Welche Städte Fließt Die Donau © Marcela Alzin Die Donau fließt als Europas zweitlängster Fluss (2.857 km) vom Schwarzwald ins Schwarze Meer. Drei Hauptstädte – Wien, Bratislava, Budapest und Bukarest – und viele andere wichtige Handels- und Kulturzentren liegen an der Donau, die heute wieder ein Symbol für das geeinte Europa ist.

Die EU-Donauraumstrategie (EUSDR) wurde im Juli 2011 initiiert und fokussiert auf 115 Mio. Menschen in 14 Staaten: Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Kroatien, die Republik Moldau, Montenegro, Österreich, Rumänien, Serbien, die Slowakei, Slowenien, Tschechien, die Ukraine und Ungarn. Das Ziel dieser Initiative ist es, die wirtschaftliche, kulturelle und bildungspolitische Entwicklung des Donauraums zu fördern.

Die Donauraumstrategie fußt auf vier Säulen, nämlich der Anbindung des Donauraums, dem Umweltschutz im Donauraum, dem Aufbau von Wohlstand im Donauraum und der Stärkung des Donauraums.

Österreich spielt in der Umsetzung der Strategie aufgrund seiner geografischen Lage eine zentrale Rolle und hat von insgesamt elf zu koordinierenden Prioritätsbereichen innerhalb der Donauraumstrategie für drei Prioritätsbereiche den Zuschlag seitens der Europäischen Kommission erhalten: Prioritätsbereich 1a: Verbesserung der Mobilität und Multimodalität – Binnenwasserstraßen (Österreich und Rumänien) Prioritätsbereich 9: Investitionen in Menschen und Qualifikationen

Das ist der für den Bereich Schulbildung und eTwinning relevanteste Prioritätsbereich. Die Koordination erfolgt demnach durch das BMAW und das BMBWF sowie durch die Donauraumländer Republik Moldau und Ukraine. Prioritätsbereich 10: Verbesserung der institutionellen Kapazität und Zusammenarbeit (Österreich und Slowenien) Der Bereich Schulbildung/eTwinning innerhalb der nationalen Agentur für Erasmus+ im OeAD stellt seit 2012 jährlich eine seiner Hauptveranstaltungen in enger Zusammenarbeit mit dem BMBWF unter diesen Schwerpunkt und fördert dadurch die Donauraumstrategie.

Die Teilnahme und Unterstützung durch eTwinning kommt daher, dass auch Schulen und Kindergärten aus der Republik Moldau und der Ukraine am Programm teilnehmen können. Im Zuge der Veranstaltungen seit 2012 sind im Schulbildungsbereich schon zahlreiche grenzüberschreitende Projekte rund um das Thema Donauraum entstanden.

: EU-Strategie für den Donauraum

Bei welcher Stadt verlässt die Donau Österreich?

Donau, mit 2850 km Gesamtlänge nach der Wolga der zweitlängste Fluss Europas. Die Donau entspringt mit den Quellbächen Brigach und Breg im Schwarzwald und mündet mit einem fünfarmigen Delta ins Schwarze Meer (im Unterschied zu allen anderen Flüssen der Welt werden bei der Donau die Stromkilometer von der Mündung zur Quelle gezählt).

  1. Der Name Donau ist keltischen Ursprungs (indoeuropäisch: danu = Fluss).
  2. Als einzige europäische Wasserstraße nimmt die Donau ihren Weg von Westen nach Osten; die obere Donau geht auf die so genannte Urdonau zurück, die im Miozän (Tertiär) entstanden sein dürfte.
  3. Gemeinsam mit den Ostalpen ( Alpen ) stellt die Donau das prägende naturräumliche Element Österreichs dar.

Das Charakteristische der Donaulandschaften ist der häufige Wechsel zwischen engen und weiten Tallandschaften, wobei sich von Westen nach Osten folgender Ablauf ergibt: Passauer Tal, Eferdinger Becken, Linzer Pforte, Linz-Ardagger-Becken, Machland, Strudengau, Nibelungengau, Wachau, Tullner Becken ( Tullnerfeld ), Wiener Pforte, Wiener Becken, Marchfeld und Ungarische Pforte.

  • Zwischen den Hundsheimer Bergen und den Kleinen Karpaten (Thebner Kogel) verlässt die Donau das österreichische Staatsgebiet.
  • Die mittlere Durchflussmenge beträgt bei der Wiener Reichsbrücke 1922 m 3 /Sek., das Gefälle der Donau auf österreichischem Territorium 156 m.
  • Die Gewässergüte des Stroms entspricht bis vor Wien der Güteklasse II, unterhalb Wiens der Güteklasse II-III von 4 Stufen( Stand 2003).

Der Hauptstrom Österreichs hat im Hochsommer den höchsten, im Jänner den niedrigsten Wasserstand. Hydrographisch gehören 96 % des österreichischen Staatsgebiets zum Einzugsgebiet der Donau (auch die Drau fließt in die Donau). Die wichtigsten Nebenflüsse ( Flüsse ) der Donau in Österreich sind südlich: Traun, Enns, Ybbs, Erlauf, Pielach, Traisen, Schwechat, Fischa und Leitha (mündet in Ungarn); nördlich: Große Mühl, Aist, Krems und Kamp,

  1. Die Donau nimmt bezüglich ihrer Fauna (zirka 70 Arten) eine Sonderstellung unter den mitteleuropäischen Flüssen ein, da einige Arten nur in ihrem Flusssystem vorkommen.
  2. Bedrohte Fischarten sind unter anderem Zingel, Steingreßling und Huchen; es überwiegen Aale, Weißfische, Karpfen, Schleien, Barben, Brachsen, Hundsfische, Hechte und Welse.

Die Donau ist für Österreich ein wirtschaftlich äußerst bedeutender Handelsweg. Schon im 13. Jahrhundert zählte der obere Flusslauf etwa 80 Zoll- und Mautstellen. Pferdegespanne mit bis zu 40 Zugtieren zogen die Schiffe auf dem «Treppelweg» («Treidelweg» oder «Hufschlag») flussaufwärts, wobei täglich bis zu 20 km zurückgelegt werden konnten.

Zusätzlich verkehrten Zillen und Plätten, so die «Trauner» aus der Traun, die Haller und Tiroler Plätten sowie die «Inngamsen» vom Inn her. Die Nutzungsrechte für die Donau wurden von den Anrainern bereits seit 1616 durch Abkommen festgelegt ( Donaukommission ).1948 beschloss die Belgrader Konferenz, allen donaufremden Staaten das Mitspracherecht zu entziehen.

Österreich trat der Konvention 1960 bei.1696 wurden bereits Personen und Waren regelmäßig von Regensburg nach Wien befördert, unter anderem durch die so genannte «Ordinarischiffe» (von Ulm). Aufgrund der zunehmenden Bedeutung als Wasserstraße ( Donauschifffahrt ) wurden zahlreiche Flussregulierungen vorgenommen.

  1. So begann man bereits um 1770/80 die gefährlichen Felsen an der «Bösen Beuge» (Persenbeug), die Greiner Strudel und die Wirbel im Strudengau zu beseitigen; Mitte des 19.
  2. Jahrhunderts folgten weitere Sprengungen; dabei wurde auch noch das gefürchtete «Schwalleck» des Greiner «Struden» gesprengt.
  3. In Oberösterreich erfolgte die Regulierung 1830-70 (Eferdinger Becken), in Niederösterreich ab 1870 von der Ysper bis Wien; in Wien 1870-75 und 1882-1905.1829 wurde die Erste Donau-Dampfschifffahrts-Gesellschaft (DDSG) gegründet, bereits 1830 fuhr das erste Dampfschiff die Strecke Wien- Pest, 1837 bis Linz, 1838 bis Passau.

Für Wien stellte die Donau stets eine Fernverkehrsverbindung und einen Zubringer dar. Nach der Enge zwischen Wienerwald und Bisamberg (Wiener Pforte) bildete sie in der anschließenden Ebene mehrere Seitenarme, durch die es zu häufigen Überschwemmungen kam.1439 wurde die Donau hier erstmals überbrückt (weitere Brücken entstanden in Krems 1463 und in Linz 1497); die Regulierung vom Kahlenberg bis Fischamend erfolgte 1869-75.

Die Donauarme wurden zur geradlinigen «Großen Donau» zusammengefasst und 7 Brücken errichtet, am linken Ufer wurde ein breites Überschwemmungsgebiet (Inundationsgebiet) geschaffen. Der heute Donaukanal genannte südliche Donauarm wurde ausgebaut, die Reste eines Seitenarms blieben als Alte Donau auf der Nordseite des Stroms erhalten.

In den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde in Wien mit der nördlich des Hauptstroms (teilweise anstelle des Inundationsgebiets) angelegten Neuen Donau ein Wassersport-, Radsport- und Freizeitareal geschaffen, das vor allem der Naherholung der Wiener dient ( Donauinsel ).

  • Bezüglich des Hochwasserschutzes erfüllt die Neue Donau nun die Funktion des früheren Überschwemmungsgebiets.1992-98 wurde im südlichen Wiener Donauabschnitt, in der Freudenau, die Staustufe Wien als letztes österreichisches Großkraftwerk an der Donau errichtet.
  • Umstritten war lange Zeit der Bau einer Staustufe zwischen Wien und der Staatsgrenze ( Hainburger-Au-Besetzung ).

Weitere Kraftwerke an der Donau: Donaukraft, Im Personenverkehr wurden 2001 auf der Donau von österreichischen Schiffen 523.826 Reisende befördert. Der Handelsverkehr auf der Donau befördert heute hauptsächlich Massengüter (siehe Tabelle). Durch den Rhein-Main-Donau-Kanal kommt es zu einem längerfristigen Ansteigen des Frachtverkehrs.

Die größten Donauhäfen befinden sich in Linz und Wien, ein Schutzhafen besteht bei Krems. An der Einmündung des Wiener Donaukanals entstand der Winterhafen, dem am rechten Ufer weitere Hafenanlagen folgten ( Kuchelau, Stromhafen, Freudenau, Albern). An der bereits errichteten Einmündung des Donau-Oder-Kanals in die Donau wurde der Ölhafen Lobau angelegt.

Rohrleitungen befördern Erdgas von den nördliche Erdgasfeldern in Hängebrücken («Barbara-Brücken») über den Strom zur Raffinerie Schwechat. Die Schiffswerften in Linz und Korneuburg erzeugten neben Donauschiffen und Schleppern auch kleinere Hochseeschiffe.

Seit 1994 ist, nach der Schließung der Korneuburger Anlagen, nur noch die Linzer Werft im Schiffbau tätig. Die 9 Donaukraftwerke lieferten 2003 rund 12,4 Milliarden kWh in das österreichische Stromnetz. Donaubrücken: Niederranna- Wesenufer (Straßenbrücke, 1980), Aschach- Oberlandshaag (Straßenbrücke, 1964), Linz (2 Straßenbrücken, 1941, 1972, 1 Bahnbrücke, 1900), Steyregg (1 Straßenbrücke, 1979, 1 Bahnbrücke, 1873), Mauthausen (1 Straßenbrücke, 1962, 1 Bahnbrücke, 1872), Wallsee (Staudamm, 1968), Grein- Tiefenbach (Straßenbrücke, 1968), Ybbs-Persenbeug (Staudamm, 1959), Pöchlarn (Straßenbrücke, 2002), Melk (Straßenbrücke, 1972), Mautern (Straßenbrücke, 1950), Krems (1 Straßenbrücke, 1969, 1 Bahnbrücke, 1889), Tulln (2 Straßenbrücken, 1950, 1995, 1 Bahnbrücke, 1875), Wien (6 Straßenbrücken, 1872/1964, 1970, 1979, 1980, 1982, 1997, 2 Bahnbrücken, 1838/74, 1870, 1 U-Bahn-Brücke, 1995, 1 Fußgänger- und Radfahrerbrücke, 1996) und Bad Deutsch-Altenburg (Straßenbrücke, 1972).

Mehrere Fähren.

Wo verläuft die Donau in Bayern?

Auf bayerischem Gebiet – Die Donau fließt von Ulm bis Passau durch bayerisches Gebiet und entwässert den weitaus größten Teil Bayerns. Den nördlichsten Punkt erreicht die Donau in Regensburg, dort münden auch die Nebenflüsse Naab und Regen. Obwohl die Donau ein mächtiger Strom ist, ist sie wegen ihrer vielen Sandbänke, für die Schifffahrt weniger geeignet.

Was gehört alles zur Wachau?

Weingut Schmidl – 2009 hat Theresa Harm in Dürnstein das Weingut ihres Vaters Franz Schmidl auf „Bio-Weinbau» umgestellt. Mehr lesen

Donauliebe. Rund 33 Kilometer entlang der Donau gehören zur Wachau – von Melk bis Krems, vorbei an Spitz, Weißenkirchen und Dürnstein. Der Fluss sorgt für ein angenehmes Klima und bietet die Möglichkeit, die Region auch zu Wasser zu erleben: Von dort aus hat man die besten Aussichten auf die einzigartige Landschaft mit ihren steilen und stufenartigen Weinbergen, ihren Wäldern, Obstgärten und historischen Bauwerken.

In welcher Stadt beginnt die Donau?

Ein Fluss ohne Quelle? – Im Gegensatz zu fast allen anderen Flüssen hat die Donau keine eindeutig definierte Quelle. Die Ursprünge des mächtigen Stroms liegen im Schwarzwald, Zwei kleine Flüsse namens Breg und Brigach vereinen sich bei Donaueschingen zur Donau.

Bevor diese beiden Flüsse zusammenlaufen, fließt aber noch ein weiterer kleiner Bach in die Brigach, der in einem Schlosspark beim Donaueschinger Kirchhügel entspringt. Im Laufe der Geschichte haben sich die Anwohner immer wieder gestritten, welcher dieser drei Zuflüsse die wahre Donauquelle ist. Um 1584 wurde der Beginn der Donau dort definiert, wo die Schlossquelle in die Brigach fließt.

Später gab es Bestrebungen, die Breg – mit 48 Kilometern der längste der drei Zuflüsse – zur Donauquelle zu ernennen. Dies findet man sogar noch in Schulbüchern der 1960er-Jahre. Inzwischen wird allgemein der Beginn der Donau am Zusammenfluss von Breg und Brigach akzeptiert – obwohl es noch immer Stimmen gibt, die jene Quelle im Donaueschinger Schlosspark als die «wahre» Donauquelle ansehen.

In welchen Bundesländer fließt die Donau?

Auf 350 Flusskilometern hat die Donau in Österreich eine der schönsten Kulturlandschaften Europas geschaffen. Zwischen Passau und Bratislava fließt sie durch Oberösterreich, Niederösterreich und Wien. Auf ihrem Weg verbindet sie dabei nicht nur Bundesländer und Regionen, sondern auch Epochen miteinander.

Und alle scheinbaren Gegensätze. So, ein paar Schritte noch: Dann kann man sie sehen. An den Bäumen dort vorne vorbei, bis zur Aussichtsplattform, und dann: Luftholen. Durchatmen. Kamera aus dem Rucksack holen. Ist das ein Ausblick! Als ob ein Maler die ganze Schönheit der Welt auf einer Leinwand verewigt habe – so liegt die Donau dort unten.

Sie kommt aus dem Hintergrund, fließt auf einen zu, legt sich dann in eine perfekt geschwungene Kurve und beschließt anschließend, nach hinten aus dem Panorama herauszufließen. Würde ein Filmregisseur eine solche Kulisse präsentieren, hieße es: Das ist doch bestimmt am Computer entstanden, so absolut perfekt kann eine echte Landschaft doch nie und nimmer aussehen. Blick auf die Schlögener Schlinge in Oberösterreich media_content.tooltip.skipped

Bei welcher Stadt entspringt die Donau?

Die weltbekannte Donauquelle, das Herzstück der Stadt Donaueschingen am Ursprung der Donau, ist das Ausflugsziel für Besucher aus nah und fern und ein Muss für jeden Donauliebhaber. Die Quelle befindet sich in Donaueschingen im Schlosspark zwischen Stadtkirche Sankt Johann und dem Fürstlich Fürstenbergischen Schloss.

Wie viele Hauptstädte liegen an der Donau?

EU-Strategie für den Donauraum Durch Welche Städte Fließt Die Donau © Marcela Alzin Die Donau fließt als Europas zweitlängster Fluss (2.857 km) vom Schwarzwald ins Schwarze Meer. Drei Hauptstädte – Wien, Bratislava, Budapest und Bukarest – und viele andere wichtige Handels- und Kulturzentren liegen an der Donau, die heute wieder ein Symbol für das geeinte Europa ist.

  1. Die EU-Donauraumstrategie (EUSDR) wurde im Juli 2011 initiiert und fokussiert auf 115 Mio.
  2. Menschen in 14 Staaten: Bosnien und Herzegowina, Bulgarien, Deutschland, Kroatien, die Republik Moldau, Montenegro, Österreich, Rumänien, Serbien, die Slowakei, Slowenien, Tschechien, die Ukraine und Ungarn.
  3. Das Ziel dieser Initiative ist es, die wirtschaftliche, kulturelle und bildungspolitische Entwicklung des Donauraums zu fördern.

Die Donauraumstrategie fußt auf vier Säulen, nämlich der Anbindung des Donauraums, dem Umweltschutz im Donauraum, dem Aufbau von Wohlstand im Donauraum und der Stärkung des Donauraums.

Österreich spielt in der Umsetzung der Strategie aufgrund seiner geografischen Lage eine zentrale Rolle und hat von insgesamt elf zu koordinierenden Prioritätsbereichen innerhalb der Donauraumstrategie für drei Prioritätsbereiche den Zuschlag seitens der Europäischen Kommission erhalten: Prioritätsbereich 1a: Verbesserung der Mobilität und Multimodalität – Binnenwasserstraßen (Österreich und Rumänien) Prioritätsbereich 9: Investitionen in Menschen und Qualifikationen

Das ist der für den Bereich Schulbildung und eTwinning relevanteste Prioritätsbereich. Die Koordination erfolgt demnach durch das BMAW und das BMBWF sowie durch die Donauraumländer Republik Moldau und Ukraine. Prioritätsbereich 10: Verbesserung der institutionellen Kapazität und Zusammenarbeit (Österreich und Slowenien) Der Bereich Schulbildung/eTwinning innerhalb der nationalen Agentur für Erasmus+ im OeAD stellt seit 2012 jährlich eine seiner Hauptveranstaltungen in enger Zusammenarbeit mit dem BMBWF unter diesen Schwerpunkt und fördert dadurch die Donauraumstrategie.

  1. Die Teilnahme und Unterstützung durch eTwinning kommt daher, dass auch Schulen und Kindergärten aus der Republik Moldau und der Ukraine am Programm teilnehmen können.
  2. Im Zuge der Veranstaltungen seit 2012 sind im Schulbildungsbereich schon zahlreiche grenzüberschreitende Projekte rund um das Thema Donauraum entstanden.

: EU-Strategie für den Donauraum