Toco Ctg-Werte Tabelle?

Toco Ctg-Werte Tabelle
Der FIGO-Score – Die Kurven des CTG werden anhand des FIGO-Scores bewertet. Der deutsche FIGO-Score ist angelehnt an ein internationales System, welches die Herzfrequenz Ihres Babys prüft. Dabei werden die folgenden Kriterien untersucht:

Grundfrequenz: Herzschläge pro Minute Bandbreite: Fluktuationen der Herzfrequenz Dezeleration: verlangsamter Herzschlag Akzeleration: Beschleunigungen der Herzfrequenz

Grundfrequenz Bandbreite Dezelerationen Akzelerationen
normal 110–160 ≥ 5 Keine vorhanden, sporadisch (2 Akzelerationen in 20 min)
suspekt 100–109 oder 161–180 < 5 und ≥ 40 min oder > 25 früh/variabel oder einzeln/verlängert vorhanden (mit jeder Wehe)
pathologisch weniger als 100 oder mehr als 180 < 5 über ≥ 90 min auffällig fehlen oder über > 40 min

Um den gesundheitlichen Zustand Ihres Babys einschätzen zu können, werden all diese Kriterien herangezogen und in drei Kategorien unterteilt:

Alle Kriterien sind normal: Das CTG ist völlig unauffällig und Ihrem Baby geht es aller Wahrscheinlichkeit nach sehr gut. Eines der drei Kriterien weicht etwas von der Norm ab: Ihr/e Frauena(e)rzt/in wird etwas genauer hinsehen und eventuell eine halbe Stunde später erneut ein CTG aufzeichnen. Zwei Kriterien weichen ab oder ein pathologisches: In diesem Fall könnte eine umfassende Beobachtung angeordnet werden, damit man schnell handeln kann, falls sich die Werte nicht verbessern sollten.

Bei einem Untersuchungstermin schaut sich Ihr/e Gynäkologe/in die Aufzeichnungen des CTG genauer an und bespricht das Ergebnis mit Ihnen.

Welcher Toco Wert ist normal?

Wie hoch muss der Toco Wert bei Wehen sein? – Herzfrequenz – Der Sensor für die Herztätigkeit erfasst die Zeitdifferenz zwischen den Herzschlägen Ihres Kindes. Das CTG berechnet daraus die Herzfrequenz. Die normale Frequenz (Basalfrequenz) liegt bei 110 – 160 Schlägen pro Minute. Sinkt der Wert kurzzeitig unter 100 Schläge pro Minute ab, kann es sein, dass Sie in diesem Moment eine Wehe haben.

Was ist der Toco Wert beim CTG?

Was bedeuten die CTG-Werte/-Kurven? – Beim CTG werden auf einem langen Papierstreifen zwei oder vier Werte aufgezeichnet. Auf unserem Bild siehst Du die Variante mit zwei Werten. Die obere Kurve stellt die Herzfrequenz des Babys dar. Normal sind hier Werte zwischen 120 und 160 Herzschlägen pro Minute.

Dabei kann es allerdings auch völlig harmlose Abweichungen geben, zum Beispiel wenn Dein Baby sich gerade sehr viel bewegt oder schläft. Während der Geburt kann an dieser Kurve auch abgelesen werden, wie Dein Baby auf die Wehen reagiert. Zieht sich die Gebärmutter während der Wehe zusammen, gelangt nämlich weniger Blut zum Baby und sein Herzschlag verlangsamt sich für einen kurzen Moment.

Nach der Wehe normalisieren sich die Herztöne dann wieder. Die untere Kurve auf dem Beispielbild zeigt die Wehentätigkeit. Die starken Ausschläge der Linie stehen jeweils für eine Wehe, die Kurve bildet Länge und Häufigkeit der Wehen ab. Es kann sein, dass das CTG Wehen aufzeichnet, die Du selbst gar nicht spürst, denn der Fühler ist sehr empfindlich.

  1. Die Aufzeichung der Wehen nennt man auch Toco-Wert.
  2. Moderne CTG-Geräte können außerdem noch die Kindsbewegungen aufzeichnen, die man sonst nur im Ultraschall erkennen würde.
  3. Dieser dritte Wert erscheint dann als kleine, senkrechte Striche auf dem Papierstreifen.
  4. Vielleicht bittet Deine Ärztin/Dein Arzt Dich auch, einen Knopf zu drücken oder Bescheid zu sagen, wenn Du die Bewegungen Deines Babys selbst spürst.

Das ist dann der vierte Wert und wird ebenfalls mit kleinen, senkrechten Strichen vermerkt.

Was bedeutet Toko am CTG?

Was ist eigentlich ein CTG – Die Abkürzung bedeutet Cardio-Toko-Graphie, also das Aufschreiben der kindlichen Herztöne und der Wehentätigkeit (wenn vorhanden). Diese Messung überprüft, ob die Herztöne Deines Kindes „normal» sind, zu schnell oder langsam sind.

  1. Gleichzeitig prüft der Wehenschreiber, wie Dein kleiner Schatz auf Wehen reagiert.
  2. Diese Untersuchung ist wichtig, denn Dein Arzt möchte wissen, wie es Deinem kleinen Schatz geht und ob er ausreichend mit Sauerstoff versorgt ist.
  3. Ein CTG ist für Dich und Dein Baby völlig schmerzfrei.
  4. Dein Arzt legt Dir einen Gurt mit zwei Knöpfen um Deinen Bauch.

Dieser verbleibt dort etwa eine halbe Stunde. Während der dieser Zeit kann es vorkommen, dass eine Arzthelferin zu Dir kommt und vorsichtig an Deinem Bauch wackelt. Deinem Baby tut das aber keinesfalls weh. Ab und zu werden auch laute Geräusche erzeugt.

Wie machen sich Wehen auf dem CTG bemerkbar?

Geburtswehen erkennen Sie sind hier: Alle NetDoktor.de-Inhalte werden von medizinischen Fachjournalisten überprüft. Wehen sind schmerzhafte Kontraktionen der Gebärmutter, die durch das Hormon Oxytocin ausgelöst werden. Im Verlauf der Geburt verändern sie sich, und die Schmerzen nehmen zu. Im Verlauf der Schwangerschaft treten unterschiedliche Arten von Wehen auf, die jeweils einem bestimmten Zweck dienen und sich dementsprechend anders äußern. Nicht immer ist eine Wehe mit Schmerzen verbunden. Manche sind die Kontraktionen so schwach, dass sie sich nur mit einem Wehenschreiber, dem sogenannten Kardiotokografen (CTG), feststellen lassen.

Ein leichtes Ziehen im Bauch,, menstruationsartige Krämpfe oder ein harter Bauch – all dies können Anzeichen für eine Wehe sein. Aber nicht immer beginnt dann auch die, Erst regelmäßige Kontraktionen sprechen dafür, dass es los geht. Die meisten Frauen bemerken die ersten Anzeichen für Wehen etwa ab der 20.

Schwangerschaftswoche. Dabei handelt es sich in der Regel um unregelmäßig auftretende Schwangerschaftswehen: Alvarez- oder Braxton-Hicks-Kontraktionen genannt. Gegen Ende der Schwangerschaft, etwa ab der 36. Schwangerschaftswoche, treten sogenannte Senk- oder Vorwehen auf.

Die Übergänge sind dabei in den meisten Fällen fließend. Diese frühen Kontraktionen haben normalerweise keinen Einfluss auf den Muttermund. Dieser öffnet sich erst, wenn echte Geburtswehen einsetzen. Spüren Sie jedoch vor dem errechneten Geburtstermin über längere Zeit und öfter als dreimal pro Stunde Kontraktionen, sollten Sie nicht zögern, einen Arzt aufzusuchen.

Möglicherweise haben Sie vorzeitige Wehen, die den verkürzen und den Muttermund öffnen. Die Geburt beginnt, sobald Sie regelmäßige Wehen verspüren – die Eröffnungswehen, Anfangs sind die Abstände zwischen den Kontraktionen noch größer – es kommt etwa alle 20 Minuten eine neue Wehe, die meist nur wenige Sekunden anhält.

  • Mit der Zeit folgen die Kontraktionen schneller aufeinander (etwa alle fünf Minuten) und dauern jeweils bis zu einer Minute an.
  • Auch die Schmerzintensität nimmt zu.
  • Zu Beginn spüren Sie die Schmerzen vor allem im Bereich des Steißbeins und im unteren Rücken.
  • Später strahlt der Schmerz in den Unterbauch und in die Oberschenkel aus.

Durch die Eröffnungswehen zieht sich der obere Teil Ihrer immer weiter zusammen. In den Pausen dehnen sich die Muskeln jedoch nicht wieder aus, so dass sich auch der untere Teil des Uterus weiter zurückzieht (Retraktion). Ihr Muttermund wird weich und öffnet sich, und der Kopf Ihres Babys rutscht tiefer.

Gebärmutterhals und Vagina bilden eine Art Trichter, der Gebärmutterhals weitet und die Fruchtblase wölbt sich. Am Ende der Eröffnungsphase ist der Muttermund zehn Zentimeter weit geöffnet. Bei zwei Drittel der Frauen platzt zu diesem Zeitpunkt die Fruchtblase (rechtzeitiger ). Dadurch kann das Kind weiter in den Geburtskanal beziehungsweise in das Becken rutschen.

Wenn es Ihre erste Geburt ist, kann die Eröffnungsperiode bis zu zwölf Stunden dauern. Bei einer Folgegeburt dagegen beginnt oft schon nach etwa zwei bis acht Stunden die zweite Phase – die Austreibungsperiode. Auf die Eröffnungswehen folgen die sogenannten Austreibungswehen,

  • Sie setzen ein, wenn der Muttermund vollständig geöffnet ist.
  • Das Hormon wird nun vermehrt ausgeschüttet.
  • Die Kontraktionen werden etwas stärker und häufiger – der Uterus zieht sich etwa alle vier Minuten zusammen.
  • Sie befinden sich jetzt im anstrengendsten Teil der Geburt, der mit den Presswehen endet.

Bis zur Geburt Ihres Babys dauert es, wenn es Ihre erste Geburt ist, noch ungefähr 50 Minuten. Haben Sie schon mindestens eine Geburt hinter sich, geht es schneller – es dauert dann noch bis zu 20 Minuten.

Endlich ist das Baby da! Doch welche Blessuren eine Geburt an Körper und Seele hinterlassen kann, trifft viele Mütter unerwartet. Der Grund: Es spricht kaum jemand davon. Von Wochenfluss über Babyblues bis Blasenschwäche: Informieren Sie sich hier zu typischen Geburtsfolgen und was dann hilft. Vage haben die meisten Damen schon davon gehört: Nach der Geburt tritt der Wochenfluss ein. Dieses Wundsekret sondert die Gebärmutter ab, während sie heilt. Gerade am Anfang macht der Wochenfluss dicke Einlagen und Netzunterhosen nötig. Aber keine Sorge, man kann schnell von den dicken Binden auf diskretere Slipeinlagen wechseln. Bis zu sechs Wochen kann der Wochenfluss allerdings dauern. Eine Kaiserschnittnarbe schmerzt, vor allem am Anfang. Bewegen Sie sich vorsichtig und heben Sie nichts Schweres. Trotzdem ist Bewegung wichtig, damit sich keine Thrombosen bilden. Ein Taubheitsgefühl rund um die Narbe ist anfangs normal. Bei dem Eingriff durchtrennt der Chirurg auch Nerven. Eigentlich ist alles überstanden, der Nachwuchs schlummert selig. Trotzdem ist Ihnen nur zum Heulen zumute? Alles ist zu viel? Klarer Fall von „Baby Blues». Viele frischgebackene Mütter leiden kurz nach der Geburt darunter. Hintergrund ist die Hormonumstellung, die Ihr Körper jetzt durchmacht. Manchmal geht der Baby Blues in eine Wochenbettdepression über. Sie ist eine ernstzunehmende Erkrankung. Niedergeschlagenheit, Hoffnungslosigkeit und sozialer Rückzug sind typische Kennzeichen. Viele Mütter mit Wochenbettdepression versorgen ihr Kind zwar, aber wie eine Puppe und ohne persönlichen Bezug. Bei manchen Frauen wird ein Dammschnitt durchgeführt, bei anderen reißt das Gewebe. Die Narbe an sensibler Stelle kann schmerzhaft sein. Am Anfang ist es gut, wirklich viel zu liegen. Auch ein Hämorrhoiden-Kissen kann hilfreich sein. Kühlende Gel-Pads oder mit Olivenöl-beträufelte Binden, die im Kühlfach lagen, lindern die Schmerzen ebenfalls. Sitzbäder helfen auch bei vergrößerten Hämorrhoiden. Diese entstehen entweder schon in der Schwangerschaft, durch das Zusatzgewicht oder beim Pressen während des Geburtsvorgang. Salben können die Schmerzen lindern und vielleicht auch die gute Nachricht, dass sich die Hämorrhoiden meist nach wenigen Wochen wieder zurückbilden. Im Zweifel sollten Sie aber einen Proktologen um Rat fragen, der weiß, wie man hartnäckige Exemplare behandeln kann. Während der Schwangerschaft weichen die Bauchmuskeln zur Seite, die dabei entstehende Spalte schließt sich eigentlich wieder nach der Geburt. Wichtig ist: Beim Aufstehen über die Seite abrollen – nicht die Bauchmuskeln direkt beanspruchen. In der Rückbildung werden Übungen gezeigt, die helfen, die Rektusdiastase zu schließen. Dort wird auch verfolgt, wie weit der Spalt noch geöffnet ist und ob Sie Ihre Bauchmuskeln noch schonen müssen. Das seitliche Abrollen beim Aufstehen schont auch Ihren Beckenboden – denn der wird bei vaginalen Geburten strapaziert. Jede dritte Frau hat deswegen anfangs mit Inkontinenz zu kämpfen. Die gute Nachricht: Gezieltes Beckenbodentraining hilft meist dabei, die Kontrolle über die Blase wieder zu bekommen. Die schlechte: Um sie bis ins Alter zu behalten, sollten das Beckenbodentraining zum regelmäßigen Fitnessprogramm gehören – am besten täglich. Gerade der faltige Bauch macht viele Mütter unglücklich. Hier ist Geduld gefragt. Das Gewebe muss sich erst einmal wieder straffen, das geht beim einen schneller, bei der anderen langsamer. Faustregel: Neun Monate braucht der Körper, um seine alte Form zu bekommen. Hilfreich bei der Rückbildung kann Stillen sein, aber auch gezielte Rückbildungsübungen. Vielleicht tröstet auch die alte Hebammenweisheit: „Eine Mama muss weich sein!» Nach der Geburt das Kind gleich an die Brust legen und los geht‘s? Nein, erst einmal muss der weibliche Körper sich aufs Stillen einstellen. Drei bis vier Tage dauert es bis zum richtigen Milcheinschuss. Dann sind die Brüste auf einmal schmerzhaft prall. Keine Angst, das ist nicht immer so. Produziert wird im Anschluss „nach Bedarf». Das pendelt sich innerhalb weniger Tage ein. Gut gegen Schmerzen sind kühlende Kompressen. So schön und innig die meisten Frauen das Stillen finden. Die Brustwarzen sind oft erst einmal beleidigt über die ungewohnte Inanspruchnahme. Für viele ist das ein Grund zum Abstillen. Dabei kann man den wunden Brustwarzen vorbeugen: Zum einen durch die richtige Stillposition – das Baby muss genügend Brust im Mund haben. Zum anderen gibt es pflegende Salben, die die Haut der Warzen pflegen. Auch ein Stillhütchen kann helfen. Fazit: Eine Geburt ist wunderbar aber auch heftig. Manche Experten vergleichen die Auswirkungen sogar mit denen eines Autounfalls. Darum schonen Sie sich! Nicht umsonst heißt es „Wochenbett». Schmerzen, Blessuren, Stress und Hormonchaos gehen oft nicht spurlos an den Müttern vorbei. Machen Sie es sich im Bett oder auf dem Sofa bequem und lassen Sie sich umsorgen und unterstützen. Wer seinem Körper die nötige Erholung gönnt, beugt vielen typischen Geburtsfolgen vor.

Setzen die Presswehen ein, haben Sie und Ihr Kind es fast geschafft. Der Kopf des Babys drückt nun auf den Enddarm und löst bei Ihnen automatisch einen Drang zum Pressen aus. Dabei entleert sich meist auch Ihr, was völlig normal ist. Empfinden Sie diese Vorstellung als unangenehm, können Sie vor der Geburt um einen zur Darmentleerung bitten.

Im Vergleich zum Geburtsbeginn steigt bei den Presswehen der Druck im Uterus um etwa das Vierfache an. Ungefähr alle zwei bis drei Minuten kommen nun die oft sehr schmerzhaften Kontraktionen. Für das Kind ist dies der gefährlichste Teil der Geburt, da die Durchblutung der und die Sauerstoffversorgung während der Presswehen abnehmen.

Durch Ihre aktive Mitarbeit können Sie diese anstrengende Pressphase verkürzen. Sie sollten deshalb die Anweisungen Ihrer Hebamme genau befolgen. Anfangs wird der Kopf des Babys während einer Presswehe sichtbar und verschwindet in der Wehenpause wieder («Einschneiden»).

Tritt der Kopf bei einer erneuten Presswehe durch den Damm, sprechen Ärzte vom «Durchschneiden». Manchmal reißt in dieser Phase die am Damm ( Dammriss ) oder an etwas ein. Es kann auch sein, dass der Arzt schon vorher einen Dammschnitt setzt, um ein unkontrolliertes Reißen den Gewebes zu verhindern. Sobald der Kopf des Kindes herausschaut, ist meist nur noch eine Wehe nötig und der restliche Körper erscheint: Ihr Kind ist auf der Welt! Doch auch wenn das Baby da ist, ist es noch nicht ganz vorbei.

Die sogenannten Nachgeburtswehen fehlen noch. Sie sind deutlich schwächer als die zuvor durchlebten Presswehen und sorgen dafür, dass sich der Mutterkuchen löst und ausgetrieben wird. Dies geschieht, indem die Plazenta eine große Menge des Hormons Prostaglandin freisetzt.

  1. Das Hormon bewirkt, dass sich der Uterus kräftig zusammenzieht, sodass sich die Plazenta ablöst.
  2. Darüber hinaus sind die Nachgeburtswehen und damit die Kontraktionen der Gebärmutter nach der Geburt des Kindes auch wichtig, um den Blutverlust zu minimieren.
  3. Läuft alles ohne Komplikationen, verliert eine Frau in der Nachgeburtsperiode nur etwa 300 Milliliter,

Nach etwa zehn bis 20 Minuten ist auch dieser Teil der Geburt überstanden. Etwa ein bis drei Tage nach der Geburt (auch nach einem ) wird es insbesondere nach dem zweiten oder dritten Kind nochmal schmerzhaft: die sogenannten Nach- oder Stillwehen setzen ein.

Das Saugen des Babys an den Brustwarzen regt erneut die Bildung von Oxytocin an. Das Hormon fördert nicht nur die Milchbildung, sondern auch die Kontraktionen beziehungsweise Rückbildung der Gebärmutter. Eine während der Schwangerschaft auf ungefähr 1.000 Gramm angewachsene Gebärmutter schrumpft nun wieder auf ihre Ausgangsgröße (etwa 50 bis 70 Gramm).

Zudem unterstützen die Nachwehen die Blutstillung und regen den Wochenfluss an. Doch wie fühlen sich Nachwehen an? Haben Sie Ihr erstes Kind auf die Welt gebracht, nehmen Sie vielleicht ein Ziehen oder leichte menstruationsähnliche Unterbauchschmerzen wahr.

Bei nachfolgenden Geburten hat sich die Gebärmutter weiter gedehnt und muss sich nun mehr zurückbilden als beim ersten Mal. Die Muskeln kontrahieren stärker, was die Nachwehen deutlich schmerzhafter und unangenehmer macht. Unerfreulich ist vor allem, dass diese Schmerzen beim auftreten. Spätestens nach drei Tagen sind aber auch diese Wehen vorüber.

Geburtswehen sind besonders schmerzhaft. Folgendes verspricht Linderung:

Atemtechnik («wegatmen») Entspannungsübung (autogenes Training) Massage: Igelball oder sanfter Druck am Wärme: Wärmflasche im Rücken Lageänderung: Folgen Sie Ihrem Instinkt und wechseln Sie bei Bedarf Ihre Position: Rücken-, Seitlage, Vierfüßlerstand, Hockstellung (Geburtshocker). Medikamente: Schmerzmittel (Zäpfchen, Tablette), (PDA)

Bei Überschreiten des errechneten Geburtstermins müssen Sie regelmäßig zur Kontrolle. Der Arzt prüft in kurzen Abständen, ob es dem Kind gut geht. Ist Ihr Körper bereit für die Geburt – und nur dann –, können einige Dinge helfen, Wehen auszulösen. Hierzu zählen:

Stimulation der Brustwarzen Geschlechtsverkehr ( enthält Prostaglandin) Bewegung heißes Bad

Setzen zehn bis 14 Tage nach dem errechneten Geburtstermin immer noch keine oder zu schwache Wehen ein, muss der Arzt künstlich nachhelfen:

instrumentelle Fruchtblasensprengung (Amniotomie) Prostaglandin als Gel, Tablette oder Zäpfchen Oxytocin-Infusion Rizinus-Cocktail

Wenn dies nicht innerhalb von 48 Stunden Wehen auslöst, hilft mitunter nur noch ein Kaiserschnitt. Wissenschaftliche Standards: Dieser Text entspricht den Vorgaben der ärztlichen Fachliteratur, medizinischen Leitlinien sowie aktuellen Studien und wurde von Medizinern geprüft.

Breckwoldt, M. et al.: Gynäkologie und Geburtshilfe, Georg Thieme Verlag, 5. Auflage, 2008Bundesverband der Frauenärzte e.V.: «Geburtsphasen», unter: www.frauenaerzte-im-netz.de (Abruf: 19.11.2019)Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung: «Geburt», unter: www.familienplanung.de (Abruf: 19.11.2019)Rath, W. et al.: Geburtshilfe und Perinatalmedizin, Georg Thieme Verlag, 2. Auflage, 2010Weyerstahl, T. & Stauber, M.: Duale Reihe – Gynäkologie und Geburtshilfe, Georg Thieme Verlag, 4. Auflage, 2013

Teilen Sie Ihre Meinung mit uns Wie wahrscheinlich ist es, dass Sie NetDoktor einem Freund oder Kollegen empfehlen? Mit einem Klick beantworten 0 – sehr unwahrscheinlich : Geburtswehen erkennen

Welcher Toco Wert bei Wehen?

Wann ist ein CTG auffällig? – Grundfrequenz – Die Grundfrequenz gibt an, wie oft das Herz des Kindes durchschnittlich schlägt. Sie ist vergleichbar mit dem Ruhepuls eines Erwachsenen. Die Grundfrequenz liegt bei einem unauffälligen CTG zwischen 120 und 160 Schlägen pro Minute.

Wie wird Toco gemessen?

Geschichte – Ein Kardiotokograf beim Aufzeichnen der Wehen und der Herzfrequenz. Auf dem Gerät steht das Ladegerät mit Schalen für 3 kabellose Sensoren Bereits bald nach der Erfindung des Stethoskops durch René Laennec (1781–1863) versuchte man, sich diese Erfindung auch in der Geburtshilfe nutzbar zu machen.

  1. Dabei stand zunächst der Nachweis im Vordergrund, dass ein ungeborenes Kind (noch) lebte.
  2. Ein weiterer französischer Mediziner, Adolphe Pinard (1844–1934), entwarf gegen Ende des 19.
  3. Jahrhunderts ein speziell für die Geburtshilfe gedachtes hölzernes Stethoskop („Pinard-Rohr»), das bis heute bei der geburtshilflichen Überwachung in Gebrauch ist.

Ein entscheidender Nachteil ist jedoch, dass es für eine dauerhafte Überwachung der kindlichen Herztätigkeit nicht praktikabel ist. Im Jahre 1964 entwickelte der deutsche Frauenarzt Konrad Hammacher (1928–2001) den ersten Kardiotokografen, ein Aufnahmegerät für die kindliche Herztätigkeit, womit nunmehr eine ständige Überwachung des fetalen Befindens möglich wurde.

  • Zunächst wurde die Herzfrequenz fonokardiografisch, also über die Ableitung des Herzschalls mit einem Mikrofon, ermittelt.
  • Andere Ansätze bestanden darin, auf unterschiedlichen Wegen das kindliche Elektrokardiogramm abzuleiten und daraus die Herzfrequenz zu bestimmen.
  • Seit Ende der 1960er Jahre wird das Ultraschalldopplerverfahren angewendet.

Dabei wird Ultraschall von einer am Bauch der Mutter platzierten Sonde gesendet, vom fetalen Herzen reflektiert und wieder empfangen. Anhand des Dopplereffektes (Frequenzabweichung des empfangenen Signales aufgrund der Bewegung des reflektierenden Herzens) wird die kindliche Herzfrequenz ermittelt.

In Verbindung mit der gleichzeitigen Registrierung der Wehentätigkeit sind heute die Phonokardiotokographie, die Ultrasonokardiotokographie und die fetale Elektrokardiotokographie möglich. Die Wehentätigkeitsmessung geht auf die Beschreibung eines Tocodynamometers im Jahre 1957 zurück, welches einen festen äußeren Ring besitzt und eine dazwischenliegende bewegliche Detektor-Platte, deren „Eindrückkraft» mittels Dehnmesstreifen bestimmt wird.

Das Prinzip wurde vielfach modifiziert, um Störeinflüsse zu kompensieren. Für die Ermittlung eines optimalen Entbindungszeitpunktes bei Schwangeren mit zu kleinen oder kranken Kindern entwickelten der Physiologe Geoffrey Sharman Dawes (1918–1996) und der Geburtshelfer Chris Redman (geb.1941) in jahrzehntelanger Arbeit das sogenannte Oxford-CTG (auch: Computer-CTG, cCTG).

Es zeichnet sich durch eine ins Aufnahmegerät integrierte Software aus, die eine deutlich feinere Analyse der kindlichen Herztätigkeit ermöglicht. Auf diese Weise kann man in der vorgeburtlichen Phase sehr subtile Änderungen erkennen, die auf eine Gefährdung des Feten im Mutterleib hinweisen, etwa aufgrund einer Präeklampsie oder einer fetalen Wachstumsverzögerung (wie sie unter anderem bei Alkohol- oder Drogenkonsum der Mutter, aber auch aufgrund genetischer Faktoren zustande kommen kann).

Unter anderem stellte sich die sogenannte Kurzzeitvariation (KZV) als wertvoller neuer Parameter heraus (dies ist die Variation der durchschnittlichen absoluten zeitlichen Differenz zwischen aufeinanderfolgenden Herzschlägen). Für die Geburtshilfe im engeren Sinne spielt das cCTG allerdings nur eine untergeordnete Rolle und wird auch nicht in der aktuellen S3-Leitlinie empfohlen.

Heute (2023) im Kreißsaal übliche CTG-Geräte (Kineto-CTG) zeichnen neben fetaler Herzfrequenz und mütterlicher Wehentätigkeit zusätzlich Kindsbewegungen (Bewegung = griechisch kinesis ) auf. Diese geben zusätzlich Aufschluss über den Zustand des Kindes. Die Kindsbewegungen können über den gleichen Ultraschallsensor detektiert werden, der auch die Herztätigkeit misst.

Die Übertragung der Daten erfolgt bei diesen Geräten meist kabellos von akkubetriebenen Wandlern an der Bauchwand der Mutter per Funk an die Aufzeichnungseinheit. Dadurch kann sich die Gebärende bei gleichzeitiger Überwachung des kindlichen Zustands frei bewegen.

Was bedeuten die Zahlen auf dem Wehenschreiber?

Wehen – Die Werte Ihrer Wehentätigkeit werden nach der Frequenz, der Dauer und der Form im Zusammenhang mit der Herzfrequenz Ihres Babys beurteilt. Die Wehen machen im Verlauf Ihrer Schwangerschaft eine Entwicklung durch und nicht jede Kontraktion ist eine Geburtswehe.

  • Gerade, wenn Sie ein CTG vor der eigentlichen Entbindung machen, werden Sie vielleicht überrascht sein, dass Wehen aufgezeichnet werden, obwohl Sie selbst noch nichts spüren.
  • Der Wehenschreiber registriert schon sehr leichte Kontraktionen.
  • Übungswehen ( Braxton-Hicks-Kontraktionen ) und Senkwehen heben sich allerdings im CTG deutlich ab.

Die Wehen der Eröffnungsphase der Geburt lassen sich als eindeutige und regelmäßige Kurve erkennen. Die Höhe der Zahlen, die Sie auf dem Gerät erkennen, haben übrigens nichts mit der Stärke oder der Schmerzhaftigkeit der Wehen zu tun. Sie geben lediglich die Druckverhältnisse in der Gebärmutter an.

Was ist ein Toko?

Typisch Toko – Wer in Holland indonesisch essen will, der hat die Auswahl zwischen einem Toko und einem Restaurant. Tokos sind kleine Imbisse, in denen die schon fertig gekochten Gerichte in langen Kühltheken lagern. In größeren Städten hat jedes Viertel so ein Toko.

  1. Hier trifft sich ein buntes Klientel vom Künstler bis zum Geschäftsmann, um ein Nasi Goreng oder ein Saté fürs Abendessen zu holen.
  2. Oft gibt es Standard-Größen, bei denen man zwischen einer Basis aus Reis oder Nudeln auswählen kann sowie aus mehreren Gemüse- und Fleischgerichten.
  3. Das Ganze wird verpackt, in der Mikrowelle erwärmt und kann verzehrfertig nach Hause getragen werden.

Auch Street Food wie Pastei (gefüllte Teigtaschen) oder Lemper (gefüllte Reisrollen) wird hier angeboten. Wer sich durch die ganze reiche Palette essen möchte, der kann die Gerichte auch einzeln aussuchen und abwiegen lassen. In manchen Tokos gibts noch ein paar Tische vor Ort und ein kleines Regal mit Standardzutaten wie Sambal (scharfe Soße), Krupug (Krabbenbrot) und Reis.

Wann ist ein CTG auffällig?

Grundfrequenz – Die Grundfrequenz gibt an, wie oft das Herz des Kindes durchschnittlich schlägt. Sie ist vergleichbar mit dem Ruhepuls eines Erwachsenen. Die Grundfrequenz liegt bei einem unauffälligen CTG zwischen 120 und 160 Schlägen pro Minute. Übersteigt die Grundfrequenz für länger als zehn Minuten Werte von 160 Schlägen pro Minute, sprechen Ärzte von einer Tachykardie.

Wie stark müssen die Wehen sein?

Hilfestellung, wann man ins Krankenhaus / Geburtshaus losfahren soll –

Die Wehen kommen alle fünf bis sieben Minuten, Jede Wehe dauert mindestens 30 – 60 Sekunden und die Wehen werden zunehmend stärker, Bei einem Blasensprung – ganz unabhängig davon, ob schon Wehen eingesetzt haben oder nicht. Ob man bei Blasensprung liegend ins Krankenhaus fahren sollte oder nicht, wird kontroversiell diskutiert. Am besten fragen Sie Ihre Hebamme, die Ihre persönliche Situation kennt. Das Bauchgefühl oder körperliche Signale zeigen, dass eine Kontrolle wichtig wäre.

Was ist ein Tokogramm?

Tokogramm und CTG Frauenärztin München Neben der Ultraschalluntersuchung ist die Cardiotokographie (auch CTG genannt) eine gesetzliche Standarduntersuchung zur Überwachung während der Schwangerschaft, die wir in unserer Frauenarztpraxis in München zusammen mit unseren Hebammen anbieten.

  • Das CTG überprüft die kindliche Herzfrequenz in Abhängigkeit zu Aktiv- und Ruheperioden des Fötus sowie die Aktivität der Gebärmutter zum Ausschluss einer vorzeitigen Wehentätigkeit.
  • Das CTG wird routinemäßig ab der 28.
  • Schwangerschaftswoche durchgeführt.
  • Die Untersuchung wird aber vor allem in den letzten Schwangerschaftswochen und während der Geburt eingesetzt.

Fällt der Herzton des Babys nach einer Wehe ab (auch Dezeleration genannt), so weist das auf einen Sauerstoffmangel des Ungeborenen hin, was einen Kaiserschnitt notwendig machen würde. Die Darstellung des CTGs erfolgt über das grafische Tokogramm, was ähnlich zu einem Elektrodiagramm die Dauer, Häufigkeit und Stärke der einsetzenden Wehen zur Überwachung des Geburtsverlaufs aufgezeichnet.

Ist CTG stressig für Babys?

Ist das CTG schädlich fürs Kind? – Der Wehen- und Herztonschreiber ist für die Schwangere und das Baby völlig schmerzfrei. Ob das Ungeborene das CTG im Bauch bemerkt ist allerdings umstritten. Nach bisherigen wissenschaftlichen Erkenntnissen, hat es keine negativen Auswirkungen auf das Baby.

Wann sind Wehen Muttermundwirksam?

Echte Geburtswehen – Als relativ sicheres Geburtsanzeichen gelten echte Geburtswehen, Es handelt sich dabei um starke Kontraktionen der Gebärmutter, die zuerst in regelmäßigen und anschließend in immer kürzeren Abständen auftreten. Sie werden als schmerzhaft empfunden und halten zwischen 30 und 60 Sekunden an.

Je weiter die Eröffnungsphase voranschreitet, desto länger dauert die Wehe (bis zu 90 Sekunden) und desto kürzer wird der Abstand zwischen den Kontraktionen. Das Schmerzempfinden ist dabei von Frau zu Frau unterschiedlich. Während die einen lediglich einen harten Bauch und ein leichtes Ziehen verspüren, berichten andere über starke Schmerzen im Rückenbereich oder am Schambein.

Echte Wehen sind muttermundwirksam, das heißt sie sorgen dafür, dass sich der Muttermund auf 10cm öffnet. Wenn die Wehen länger als 60 Sekunden dauern und in einem Abstand von 5 Minuten wiederkehren, ist es Zeit, die betreuende Hebamme zu kontaktieren oder direkt die Entbindungsklinik aufzusuchen.

Wie stark müssen Wehen sein um ins Krankenhaus zu fahren?

Abstand der Wehen: Wann ins Krankenhaus? – In vielen Büchern, Foren und Ratgebern findest Du ganz konkrete Zeitangaben, wann eine Erst- bzw. eine Mehrgebärende ins Krankenhaus fahren soll:

Beim 1. Kind, wenn die Wehen regelmäßig alle 5-8 Minuten kommen. Ab dem 2. Kind geht es schon ab in die Klinik, wenn Du alle 10 Minuten Wehen hast.

Ich persönlich finde solche Hinweise etwas unglücklich, denn die Wehenabstände sind nur ein sehr unsicherer Faktor in der Beurteilung, wie weit die Geburt bereits fortgeschritten ist. Die Wehenintensität ist für mich persönlich ein weitaus deutlicheres Indiz,

Ist das Baby zwischen den Wehen aktiv?

Dein Baby wird ruhiger – Ganz im Gegenteil zu Deiner eigenen Unruhe merkst Du nun, dass Dein Baby allmählich ruhiger wird. Der Grund hierfür ist recht simpel. Es wird eng in Babys Behausung. Gerade in den letzten Tagen vor der Geburt legt Dein Baby nochmal ordentlich an Gewicht zu und es wird einfach zu eng im Bauch, um sich viel zu bewegen.

Wie weit muss der Muttermund offen sein?

Austreibungsperiode – Ist der Muttermund vollständig geöffnet, schließt sich die Austreibungsperiode an. In dieser Phase springt die Fruchtblase, d.h. sie platzt, der so genannte Blasensprung, und das Kind rutscht in den Geburtskanal. Jetzt wird vermehrt das Hormon Oxytocin ausgeschüttet, was wiederum zu verstärkten Kontraktionen führt.

  • Dieses Übergangsstadium wird meist als der anstrengendste Geburtsabschnitt erlebt.
  • Die Austreibungsperiode wird in eine frühe Austreibungsphase und eine Pressphase unterteilt.
  • Die frühe Phase dauert bei Erstgebärenden bis zu maximal 2 Stunden, bei Zweitgebärenden bis zu einer Stunde, kann aber auch deutlich kürzer sein.

Die Austreibungsphase beginnt mit dem Eintreten des Kindes in den Beckeneingang. Das Kind vollzieht dann eine Drehung des Kopfes, um – auf dem Weg des geringsten Widerstandes – tiefer in den Geburtskanal zu gelangen. Die letzten Wehen werden als Presswehen bezeichnet.

Wie lange ist man am CTG?

Mit einem CTG können sowohl kindliche Herztöne, als auch die Wehentätigkeit gemessen werden. Das Verfahren wird mit einem Kardiotokographen (Wehenschreiber) durchgeführt. Die Untersuchungsmethode kommt bereits während der Schwangerschaft zum Einsatz, bei der Geburt ist die Gebärende zur Überwachung der Wehen dauerhaft an das Gerät angeschlossen.

CTG (Kardiotokografie) ist ein Verfahren, um die Herzfrequenz des Babys im Bauch sowie die Wehentätigkeit aufzuzeichnen. Bei der Untersuchung werden mithilfe von Ultraschall die Herztöne des Kindes gemessen. Empfohlen wird, ab der 25. Schwangerschaftswoche bei jeder Vorsorgeuntersuchung ein CTG durchzuführen. Ein CTG birgt keine Risiken und wird in der Regel von einem Gynäkologen gemacht.

CTG in der Schwangerschaft : Die Durchführung der Kardiotokographie wird bei Risikoschwangerschaften ab der 25. und bei Schwangerschaften mit normalem Verlauf ab der 37. Schwangerschaftswoche empfohlen. Ein Verdacht auf eine Plazentainsuffizienz, eine Verzögerung des Wachstums des Babys, vorzeitige Wehentätigkeit, eine drohende Frühgeburt oder Mehrlingsschwangerschaften können dadurch abgeklärt werden. Bei einer vaginalen Blutung während der Schwangerschaft wird die Untersuchung zur Ursachenfindung durchgeführt. CTG bei der Geburt : Während der Geburt werden die Herztöne des Babys und die Wehen mit einem CTG überprüft.

Über die Bauchdecke der Mutter werden die Herztöne des Kindes aufgezeichnet. Moderne Geräte können sogar die Bewegungen des Kindes registrieren (Kineto-CTG). Die Mutter liegt während der Untersuchung seitlich, ein CTG dauert mindestens 30 Minuten.

Was kann ich tun um Wehen zu fördern?

Ausgedehnte Spaziergänge oder leichte Beckenübungen auf einem Sitzball sorgen dafür, dass das Köpfchen des Kindes tiefer ins Becken rutscht. Dadurch wird der Gebärmutterhals stimuliert und der Körper setzt das Wehenhormon Oxytocin frei. Beliebt sind ebenfalls Bauchtanzkurse, Yoga, Treppensteigen und – Wohnungsputz.

Was ist ein pathologisches CTG?

Ein pathologisches CTG soll bei folgenden Fällen vorliegen: a) andauernder Langsamherzigkeit des Kindes (Brachykardie) oder später Abnahme der Herzfrequenz des Kindes, b) Kombination von Herzrasen (Tachykardie) von mehr als 40 Minuten oder Brachykardie mit fehlender Oszilation und.

Wie oft CTG ab 30 SSW?

Ab wann wird ein CTG gemacht? – Ab der 30. Woche wird im 2-Wochen-Rhythmus untersucht. Dann gehört zur Vorsorgeroutine in der Regel auch die Kardiotokographie (CTG). Mit dem Herzton-Wehenschreiber werden die Herzfrequenz deines Ungeborenen und deine Wehentätigkeit aufgezeichnet.

  1. Das ist ein besonderer Moment, den Herzschlag deines Babys mitverfolgen zu können! Die CTG wird regelmäßig gemacht, um bei Verdacht auf vorzeitige Wehen oder auf schlechte Versorgung deines Kindes rechtzeitig Maßnahmen ergreifen zu können.
  2. Individuelle Gesundheitsleistungen: „IGeln» – ja oder nein? Windpocken, Down-Syndrom, Toxoplasmose – gerade in der Schwangerschaft sind Mütter leicht zu verunsichern.

Du willst natürlich die größtmögliche Sicherheit für dein Kind. Bleibe entspannt, nicht jede IGel-Untersuchung auf Selbstzahlbasis ist notwendig. Das ist das Ergebnis des „IGel-Monitors», in dem der Medizinische Dienst des Spitzenverbands Bund der Krankenkassen (MDS) diese Zusatzleistungen beurteilt.

  • Wenn du dir unsicher sind, höre auf dein Bauchgefühl – im allerwörtlichsten Sinne.
  • Du kannst dich auch von einem zweiten Arzt oder deiner Hebamme beraten lassen.
  • Die Inhalte der ärztlichen Betreuung während der Schwangerschaft und nach der Entbindung werden vom Gemeinsamen Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen in den Mutterschafts-Richtlinien festgelegt.

Du kannst sie hier nachlesen: www.g-ba.de/informationen/richtlinien/19/,

Was bedeutet kineto beim CTG?

Das Kardiotokogramm (CTG) dient der simultanen Aufzeichnung der kindlichen Herzfrequenz und der uterinen Kontraktion. Wird zusätzlich noch die kindliche Bewegung aufgezeichnet, handelt es sich um ein sog. Kineto-CTG.

Wie stark müssen die Wehen sein?

Hilfestellung, wann man ins Krankenhaus / Geburtshaus losfahren soll –

Die Wehen kommen alle fünf bis sieben Minuten, Jede Wehe dauert mindestens 30 – 60 Sekunden und die Wehen werden zunehmend stärker, Bei einem Blasensprung – ganz unabhängig davon, ob schon Wehen eingesetzt haben oder nicht. Ob man bei Blasensprung liegend ins Krankenhaus fahren sollte oder nicht, wird kontroversiell diskutiert. Am besten fragen Sie Ihre Hebamme, die Ihre persönliche Situation kennt. Das Bauchgefühl oder körperliche Signale zeigen, dass eine Kontrolle wichtig wäre.

Wann ist ein CTG auffällig?

Grundfrequenz – Die Grundfrequenz gibt an, wie oft das Herz des Kindes durchschnittlich schlägt. Sie ist vergleichbar mit dem Ruhepuls eines Erwachsenen. Die Grundfrequenz liegt bei einem unauffälligen CTG zwischen 120 und 160 Schlägen pro Minute. Übersteigt die Grundfrequenz für länger als zehn Minuten Werte von 160 Schlägen pro Minute, sprechen Ärzte von einer Tachykardie.

Wie weit muss der Muttermund offen sein?

Austreibungsperiode – Ist der Muttermund vollständig geöffnet, schließt sich die Austreibungsperiode an. In dieser Phase springt die Fruchtblase, d.h. sie platzt, der so genannte Blasensprung, und das Kind rutscht in den Geburtskanal. Jetzt wird vermehrt das Hormon Oxytocin ausgeschüttet, was wiederum zu verstärkten Kontraktionen führt.

  • Dieses Übergangsstadium wird meist als der anstrengendste Geburtsabschnitt erlebt.
  • Die Austreibungsperiode wird in eine frühe Austreibungsphase und eine Pressphase unterteilt.
  • Die frühe Phase dauert bei Erstgebärenden bis zu maximal 2 Stunden, bei Zweitgebärenden bis zu einer Stunde, kann aber auch deutlich kürzer sein.

Die Austreibungsphase beginnt mit dem Eintreten des Kindes in den Beckeneingang. Das Kind vollzieht dann eine Drehung des Kopfes, um – auf dem Weg des geringsten Widerstandes – tiefer in den Geburtskanal zu gelangen. Die letzten Wehen werden als Presswehen bezeichnet.

Was ist ein Tokogramm?

Tokogramm und CTG Frauenärztin München Neben der Ultraschalluntersuchung ist die Cardiotokographie (auch CTG genannt) eine gesetzliche Standarduntersuchung zur Überwachung während der Schwangerschaft, die wir in unserer Frauenarztpraxis in München zusammen mit unseren Hebammen anbieten.

Das CTG überprüft die kindliche Herzfrequenz in Abhängigkeit zu Aktiv- und Ruheperioden des Fötus sowie die Aktivität der Gebärmutter zum Ausschluss einer vorzeitigen Wehentätigkeit. Das CTG wird routinemäßig ab der 28. Schwangerschaftswoche durchgeführt. Die Untersuchung wird aber vor allem in den letzten Schwangerschaftswochen und während der Geburt eingesetzt.

Fällt der Herzton des Babys nach einer Wehe ab (auch Dezeleration genannt), so weist das auf einen Sauerstoffmangel des Ungeborenen hin, was einen Kaiserschnitt notwendig machen würde. Die Darstellung des CTGs erfolgt über das grafische Tokogramm, was ähnlich zu einem Elektrodiagramm die Dauer, Häufigkeit und Stärke der einsetzenden Wehen zur Überwachung des Geburtsverlaufs aufgezeichnet.