Eisenwert Frauen Tabelle?

Eisenwert Frauen Tabelle
Eisen – Normalwerte

Alter weiblich männlich
6 bis 8 Jahre 30 – 104 µg/dl 27 – 96 µg/dl
9 bis 11 Jahre 32 – 104 µg/dl 28 – 112 µg/dl
12 bis 14 Jahre 30 – 109 µg/dl 26 – 110 µg/dl
15 bis 17 Jahre 33 – 102 µg/dl 27 – 138 µg/dl

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Wie hoch ist der normale Eisenwert bei einer Frau?

Referenzwert

Einheit Referenzbereich
Männer bis 18 Jahre Frauen bis 18 Jahre
µg/dL (Mikrogramm pro Deziliter) 60–160 µg/dL 40–150 µg/dL

Bei welchem Wert ist Eisenmangel gefährlich?

Vorsicht bei Einnahme von Eisentabletten – Präparate: Eisenpräparate sind in der Apotheke rezeptfrei zu erhalten (z.B. Ferro sanol duodenal oder Eisen-Verla). Dosierung: Meistens werden zwischen 50 und 200 mg Eisen täglich verordnet. Am besten nimmt man die Tabletten zusammen mit einem Glas Orangensaft ein.

  • Das darin enthaltene Vitamin C steigert die Eisenverwertung.
  • Wichtige Vorsichtsmaßnahme: Mehr als 5 mg Eisen täglich sollten man nicht ohne ärztliche Kontrolle einnehmen.
  • Denn etwa 5 von 1.000 Nordeuropäern haben eine Genvariante, mit der der Körper zu viel Eisen speichert (Eisenspeicherkrankheit).
  • In solchen Fällen drohen bei erhöhter Eisenzufuhr Schäden an der Leber, am Herz und an den Gelenken.

Wechselwirkungen: Eisentabletten können die Aufnahme von einigen Arzneimitteln behindern: Antibiotika, Parkinsonmedikamenten (Levodopa), Schilddrüsenhormonen (Thyroxin). Umgekehrt gibt es Medikamente, die die Eisenaufnahme im Darm behindern: Antacida (Magensäureblocker), Präparate mit Kalzium, Magnesium oder Zink.

  • Diese Medikamente sollten zwei bis drei Stunden vor oder nach den Eisentabletten eingenommen werden.
  • Nebenwirkungen: Etwa 10 von 100 Patienten vertragen Eisentabletten nur schlecht.
  • Es kann zu Magenschmerzen oder Verstopfungen kommen.
  • Dann sind Eiseninfusionen eine überlegenswerte Alternative.
  • Eine Dunkelfärbung des Stuhls ist dagegen normal und vollkommen harmlos.

Wer Symptome von Eisenmangel verspürt, sollte seinen Arzt darauf ansprechen. Falls sich der Verdacht bestätigt, reicht eine eisenhaltige Ernährung als alleinige Maßnahme oft nicht mehr aus. Um die Körperspeicher wieder aufzufüllen, sollten Sie dann drei bis sechs Monate lang ein Eisenpräparat einnehmen.

Welcher Eisenwert ist zu niedrig?

Untersuchungen & Diagnose – Eisenmangel wird aufgrund der Krankheitszeichen und anhand von Blutuntersuchungen diagnostiziert. Wichtig ist, dass der Arzt andere Erkrankungen ausschließt, die ähnliche Beschwerden verursachen können. Bei Verdacht auf Eisenmangel überprüft der Arzt die Eisenkonzentration im Blut.

  1. Niedrige Hämoglobin – und Hämatokrit -Werte, eine geringere Größe der roten Blutkörperchen, ein geringerer Hämoglobingehalt der einzelnen Blutkörperchen sowie eine verminderte Zahl roter Blutkörperchen deuten auf einen Eisenmangel hin.
  2. Normal sind 6,3-30,1 Mikromol pro Liter bei Männern und 4,1-29,5 Mikromol pro Liter bei Frauen.

Bestimmt wird dabei die Eisenmenge im Transferrin, dem Transporteiweiß des Eisens im Blut. Sinkt dieser Wert unter 10% und ist darüber hinaus der Ferritin -Spiegel niedrig, liegt ein Eisenmangel nahe. Manchmal kann auch eine Untersuchung des Knochenmarks nötig sein, um einen Eisenmangel sicher feststellen zu können.

Wie ist der ideale Eisenwert?

Welche Eisenwerte sind normal? – Hauptaufgabe des Eisens ist es, Sauerstoff in Blut und Muskeln zu transportieren und zu speichern. Außerdem ist es Bestandteil einiger Enzyme. Ermittelt wird der Eisenstatus anhand der Blutkonzentration von Eisen sowie verschiedenen Eisenbindungsformen, wie Transferrin, Ferritin, Hämoglobin, und den roten Blutkörperchen.

Wo sollte der Ferritinwert bei Frauen sein?

Ferritin niedrig: Gründe, Symptome, Folgen, Behandlung Niedrige Ferritinwerte sind nicht gut, aber noch kein Weltuntergang. Am besten hilft es, sich zu informieren, was die Ursachen sein können, welche Symptome damit einhergehen und besonders, was man dagegen tun kann.

  • Denn je früher du weißt was dir fehlt, desto schneller bist du wieder fit ? Ferritin ist der wissenschaftliche Begriff für Eisenspeicher,
  • Da Eisenmoleküle an sich giftig für den menschlichen Körper sind, findet man das Spurenelement nur in gebundener Form im Organismus vor.
  • Ferritin ist somit ein Eiweiß-Molekül, das jeweils 4000 Eisenmoleküle aufnehmen und speichern kann.

Weitere Verbindungen sind z.B. Transferrin (Eisentransport), Myoglobin (Eisen in den Muskeln) oder Hämoglobin (Eisen in den roten Blutkörperchen). Der Ferritinwert gibt dir also Aufschluss darüber, wie gut deine Eisenspeicher gefüllt sind. Der größte Anteil an Speichereisen befindet sich in deinem Knochenmark, der Milz und der Leber.

  • Und wie kann es dann sein, dass mit einem Bluttest Ferritin gemessen werden kann? Die Menge an Ferritin, die sich im Blut befindet, steht immer in einem bestimmten Verhältnis zum gesamten Ferritin.
  • Das Serum-Ferritin steht somit stellvertretend für deinen gesamten Eisenspeicher,
  • Normwerte werden in der Labordiagnostik aus dem statistischen Durchschnitt errechnet.

Ein Normbereich wird also mit den Werten festgelegt, die 95% aller getesteten und gesunden Menschen aufweisen. So kann auch die Einschätzung ab wann ein Ferritinwert als niedrig angesehen wird variieren, Statistisch lauten die Normwerte wie folgt:

  • Männer: 15-300 µg/L
  • Frauen: 15-200 µg/L

, die auf einen Eisenmangel hindeuten, können aber bereits bei Werten unter 100 µg/L auftreten, weshalb dieser Wert oft als Optimalwert bezeichnet wird. Da ein niedriger Ferritinwert auf einen Eisenmangel hindeutet, sind auch die Symptome damit verbunden. Je nachdem, ob nur Ferritin niedrig ist oder auch weitere Marker wie die Transferrinsättigung oder der Hb-Wert, können die Symptome unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Diese Anzeichen können mit einem niedrigen Ferritinwert in Verbindung stehen:

  • anhaltende Müdigkeit, Antriebslosigkeit
  • schnelle Erschöpfung, reduzierte Leistungsfähigkeit
  • Schlafstörungen, innere Unruhe, depressive Stimmung
  • Kopfschmerzen, schlechte Konzentration, Gedächtnisstörungen
  • starke Infektanfälligkeit

Hat dein einen niedrigen Ferritinwert ergeben, kann das ein erster Hinweis für einen Eisenmangel sein. Der Eisenmangel kann ausgelöst werden durch:

Wie fühlt man sich wenn man Eisenmangel hat?

Symptome von Blutarmut – Bei Blutarmut werden die Organe unzureichend mit Sauerstoff versorgt. Typische Beschwerden sind:

  • Blässe
  • Müdigkeit
  • Schwindel
  • allgemeines Schwächegefühl verbunden mit Abgeschlagenheit und Leistungsabfall
  • Kurzatmigkeit, vor allem unter Belastung
  • Herzklopfen

Als seltenere Beschwerden treten auf:

  • rauhe, rissige Haut
  • rissige Mundwinkel
  • brüchige Nägel
  • nach innen gebogene Nägel (Hohlnägel)
  • glanzloses, sprödes Haar
  • Zungenbrennen mit Schmerzen beim Schlucken
  • ungewöhnliche Essgelüste, zum Beispiel auf Kalk, Erde oder Eiswürfel

Welche Schmerzen bei Eisenmangel?

Häufige Fragen zu Eisenmangel – Wie äußert sich Eisenmangel im Körper? Spezifische Symptome eines Eisenmangels sind: Einrisse der Haut an den Mundwinkeln, Abbau der Mundschleimhaut mit brennender Zunge und Schluckproblemen (Plummer-Vinson-Syndrom), Rillenbildung und Brüchigkeit der Nägel, Hohlnägel, Haarausfall, trockene Haut, Juckreiz, Kopfschmerzen, Konzentrationsschwäche sowie ungewöhnliche Essgelüste, z.B.

  1. Auf Eiswürfel oder Erde.
  2. Was passiert, wenn man Eisenmangel hat? Bei einem Eisenmangel kann es zu einer Blutarmut kommen.
  3. Das passiert, weil Eisen fehlt, um den roten Blutfarbstoff Hämoglobin zu bilden.
  4. Dieser befindet sich in den roten Blutkörperchen und ist für den Transport von Sauerstoff zuständig.
See also:  BüRgergeld 2023 Tabelle?

Welche Schmerzen entstehen durch Eisenmangel? Bei Eisenmangel können Kopfschmerzen sowie Schmerzen beim Schlucken und eine brennende Zunge auftreten. Letzteres wird auch als Plummer-Vinson-Syndrom bezeichnet. Was hilft am besten gegen Eisenmangel? Neben der Behandlung der zugrunde liegenden Ursache kann Eisen in Form von Tabletten, Kapseln oder Tropfen substituiert (ersetzt) werden.

Ansonsten kann auch eine Ernährungsberatung helfen, um eine eisenhaltigere Ernährung anzustreben. Können bei Eisenmangel auch die Gelenke schmerzen? Eisenmangel selbst verursacht in der Regel keine Gelenkschmerzen. Er kann aber bei chronischen Erkrankungen auftreten, z.B. bei der rheumatoiden Arthritis, die mit Schmerzen an den Gelenken einhergehen.

Wie kann ich testen, ob ich Eisenmangel habe? Ein Eisenmangel wird durch eine Blutuntersuchung festgestellt. Dies kann bei einem Arzt oder einer Ärztin durchgeführt werden. Alternativ gibt es auch Kits zur Selbsttestung. Dabei kann der Selbsttest entweder vollständig zu Hause durchgeführt werden oder eine Blutprobe ins Labor eingesendet werden.

Welche Erkrankungen führen zu Eisenmangel? Die häufigste Ursache für einen Eisenmangel ist die verstärkte Regelblutung bei Frauen. Zu wenig Eisen in der Nahrung, Erkrankungen des Magendarmtraktes, z.B. eine (Teil-)Entfernung des Magens oder Dünndarms, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, Zöliakie, Blutungen aus dem Verdauungstrakt sowie andere Blutverluste, z.B.

bei wiederholten Blutspenden oder Operationen, können auch einen Eisenmangel verursachen. Es gibt noch viele weitere Ursachen. Die Ursache eines Eisenmangels sollte ärztlich abgeklärt werden. Was passiert, wenn man nichts gegen Eisenmangel tut? Sollte ein Eisenmangel nicht behandelt werden, kann er sich zu einer Eisenmangelanämie entwickeln.

Habe ich zu wenig Eisen?

Was ist eine Eisenmangelanämie und wie kommt sie zustande? | Die Techniker Bei einer Eisenmangelanämie ist der Eisengehalt im Körper vermindert. Eisen ist wichtig, damit Hämoglobin gebildet werden kann. Hämoglobin ist ein eisenhaltiger Proteinkomplex in den roten Blutkörperchen, der Sauerstoff über die Blutbahn zu den Zellen und Organen transportiert.

  1. Ist zu wenig Eisen vorhanden, kann die Hämoglobinkonzentration im Blut sinken.
  2. Dadurch ist der Sauerstofftransport zu den Körperzellen beeinträchtigt und es kann zu einer Unterversorgung kommen.
  3. Die Eisenmangelanämie ist mit achtzig Prozent die häufigste Form der,
  4. In Europa sind zwischen fünf und zehn Prozent aller Menschen betroffen.

Zu den typischen Symptomen einer Blutarmut zählen:

BlässeMüdigkeitSchwindelallgemeines Schwächegefühl Abgeschlagenheit und LeistungsrückgangHerzklopfenKurzatmigkeit, besonders unter Belastung

Weitere Folgebeschwerden können sein:

rissige Mundwinkelrissige, raue Hautbrüchige Nägel oder Nägel, die sich nach innen biegenHaarausfallungewöhnliche Essgelüste, zum Beispiel Appetit auf Kalk oder Erde

Diese Symptome können auf unterschiedlichste Erkrankungen zurückzuführen sein. Ein Besuch bei Ihrem Hausarzt verschafft Ihnen daher mehr Klarheit. Die typischen Symptome einer Blutarmut sind Müdigkeit, Blässe, Schwindelgefühl, Erschöpfung, Herzklopfen und Kurzatmigkeit.

Blutung im Mage-Darm-TraktBlutung aus Harnwegen oder Geschlechtsorganen Blutverlust nach Operationen oder Blutspenden chronisches Zahnfleisch- oder Nasenbluten

Häufig kann Eisenmangel auch dann entstehen, wenn Sie zu wenig Eisen aufnehmen. Besonders betroffen sind Kinder, Vegetarier, Menschen mit Essstörungen oder Alkoholiker. In der Schwangerschaft, in der Wachstumsphase oder bei schweren Erkrankungen benötigt der Körper mehr Eisen.

eine chronisch-entzündliche Erkrankung, zum Beispiel oder verminderte Aufnahmefähigkeit des Darms, etwa bei eine teilweise Entfernung des Magens (Magenteilresektion) lange Einnahme von Medikamenten gegen übermäßige Magensäureproduktionstarker Konsum von Schwarztee oder Kaffee

Bei Verdacht auf eine Eisenmangelanämie befragt Ihr Arzt Sie zu Ihren Lebens- und Ernährungsgewohnheiten. Zur sicheren Diagnosestellung nimmt er Ihnen Blut ab, um Ihr zu analysieren. Er überprüft zum einen, ob ein Eisenmangel besteht, und zum anderen, wie hoch die Hämoglobinkonzentration im Blut ist.

  • Ihr Arzt wird zunächst die Ursache der Eisenmangelanämie therapieren.
  • Basiert Ihre Anämie auf einer Fehlernährung, kann Ihnen eine Ernährungsberatung weiterhelfen.
  • Reicht eine alleinige Ernährungsumstellung nicht aus, kann er Ihnen eisenhaltige Präparate in Form von Eisendragees oder -tabletten verordnen.

Bei chronisch-entzündlichen Magen-Darm-Erkrankungen oder einer schlechten Aufnahmefähigkeit von Eisen können Präparate auch über die Venen verabreicht werden. Nehmen Sie regelmäßige Blutbildkontrollen bei Ihrem Arzt wahr, damit er den Erfolg der Therapie überprüfen kann.

Besprechen Sie mit Ihrem Arzt auch, ob Sie unterstützend Nahrungsergänzungsmittel einnehmen können. Experten raten davon ab, rezeptfreie Eisenpräparate ohne ärztliche Absprache zu verwenden. Damit der Nährstoffbedarf Ihres Körpers gedeckt ist, hilft Ihnen eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung.

Mit diesen Tipps können Sie einem Eisenmangel und damit einer Anämie vorbeugen:

Fleisch und Vitamin-C-haltige Nahrungsmittel wie Tomaten oder Petersilie fördern die Aufnahme des mit der Nahrung zugeführten Eisens. Fisch, Nüsse und grüne Gemüsesorten enthalten viel Eisen. Ernähren Sie sich ausschließlich auf pflanzlicher Basis, sind eisenhaltige Lebensmittel wie beispielsweise Sojabohnen, Rote Bete und Hülsenfrüchte wichtig. Fügen Sie Ihrem Essen beispielsweise etwas Zitronensaft hinzu, damit pflanzliches Eisen besser aufgenommen werden kann. Milchprodukte, schwarzer Tee und Kaffee, Cola und auch Kalzium- und Magnesiumpräparate behindern die Eisenaufnahme. Konsumieren Sie diese mit zeitlichem Abstand, also nicht direkt zu eisenhaltigen Mahlzeiten.

Das unterstützt Sie dabei, sich vollwertig und gesund zu ernähren. Falls Sie unter starken Regelblutungen leiden, empfehlen Experten regelmäßige Kontrollen bei Ihrem Arzt, um einer Eisenmangelanämie vorzubeugen.

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Das Bild ist noch nicht vollständig geladen. Falls Sie dieses Bild drucken möchten, brechen Sie den Prozess ab und warten Sie, bis das Bild komplett geladen ist. Starten Sie dann den Druckprozess erneut. Bundesverband der Frauenärzte e.V.: Frauenärzte im Netz: Eisenmangelanämie, 24.05.2018.

  1. URL: https://www.frauenaerzte-im-netz.de/erkrankungen/eisenmangelanaemie/ (abgerufen am: 09.10.2020).Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (GPOH): S1-Leitlinie.
  2. Eisenmangelanämie.
  3. AWMF-Register.
  4. Stand: 13.02.2016.
  5. URL: https://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/025-021l_S1Eisenmangelanaemie_2016-01.pdf (abgerufen am: 09.10.2020).
See also:  Ige-Wert Tabelle?

Schöller, D.: Eisenmangelanämie, Pschyrembel Klinisches Wörterbuch online, 06.2020. URL: https://www.pschyrembel.de/Eisenmangelan%C3%A4mie/K06L7/doc/ (abgerufen am: 09.10.2020). : Was ist eine Eisenmangelanämie und wie kommt sie zustande? | Die Techniker

Wann ist Eisenspeicher leer?

Ferritin als Messgrösse für Eisenmangel – Eisenmangel ist aber nicht gleichzusetzen mit Blutarmut. Ein Mangel an den roten Blutkörperchen kann auch bei gefülltem Eisenspeicher auftreten. Katharina Gut Fischer, stellvertretende Leitende Ärztin Innere Medizin, erklärt: «Ferritin ist ein Bluteiweiss, das Eisen speichert.

  • Deshalb spricht man auch von Depot-Eisen.
  • Bei Verdacht auf Eisenmangel messen wir diesen Wert mit einer Blutprobe.» Bei einem Ferritinwert von 15 ng/ml ist der Eisenspeicher im Körper leer, bei einem Wert zwischen 30 und 50 sind eventuell weitere Abklärungen nötig.
  • Ab 50 ng/ml ist der Körper ausreichend mit Eisen versorgt.

Allerdings ist das Ferritin auch ein Entzündungseiweiss. Katharina Gut Fischer: «Das heisst, es kann bei verschiedenen entzündlichen Prozessen im Körper fälschlicherweise erhöht sein. Dann müssen wir andere Werte bestimmen, die eine differenziertere Aussage zum Eisenhaushalt ermöglichen.» Der Ferritinwert sei in der Regel aber gerade bei jungen Menschen ein gut und ausreichend verwendbarer Wert.

Welcher Wert ist wichtiger Eisen oder Ferritin?

Ferritin – wichtig für die Eisenmangel-Diagnostik – Der Ferritinwert ist die wichtigste Messgröße für die Eisen-Diagnostik. Aus der Bestimmung des Serum-Eisen-Wertes allein lassen sich keine zuverlässigen Rückschlüsse auf die Eisenversorgung des Körpers ziehen.

Wie niedrig darf Ferritin sein?

Der Ferritin -Wert misst den Füllzustand der Eisenspeicher im Körper. Ein Serum- Ferritin von

Ist Eisen und Ferritin dasselbe?

Warum wird Ferritin im Blut bestimmt? – Bei der diagnostischen Abklärung einer Blutarmut (Anämie) ist die Untersuchung des Eisenstoffwechsels einer der ersten Schritte. Dabei sollten zumindest immer die folgenden Laborwerte im Blut gemessen werden:

Eisen – u.a. ein wichtiger Bestandteil des roten Blutfarbstoffes, Transferrin – Eiweißstoff zum Transport von Eisen im Blut, Ferritin – Eiweißstoff für die Speicherung von Eisen im Körper.

Diese Laborwerte sollten immer gemeinsam gemessen und beurteilt werden. Darüber hinaus sind auch die Messwerte des roten Blutbildes zu berücksichtigen ( Erythrozyten, Hämoglobin, Hämatokrit, Erythrozyten-Indices, Retikulozyten etc.). Erst die Zusammenschau all dieser Laborwerte gewährleistet eine schlüssige und plausible Diagnostik.

Eisen ist das im Körper am meisten vorkommende Spurenelement. Es ist ein wesentlicher Bestandteil des roten Blutfarbstoffs (Hämoglobin) und für den Sauerstofftransport wichtig. Weitere Aufgaben erfüllt Eisen in der Muskulatur, wo es in Form des Eiweißstoffes Myoglobin der Sauerstoffspeicherung dient. Darüber hinaus ist Eisen generell für alle rasch wachsenden Gewebe des Körpers erforderlich.

Transferrin ist ein Eiweißstoff zum Transport von Eisen im Blut. Transferrin wird von der Leber gebildet und transportiert das im Darm aufgenommene bzw. bei Abbauprozessen frei gewordene Eisen zum Knochenmark, wo die Blutbildung stattfindet. Ferritin ist ein Eiweißstoff für die Speicherung von Eisen im Körper.

Wie fängt Eisenmangel an?

Schwindel, Kopfschmerzen, Müdigkeit. Blässe und trockene Haut. Erhöhte Infektanfälligkeit. Brüchige und rissige Nägel.

Welcher hohe Eisenwert ist kritisch?

Hämochromatose: Zu viel Eisen im Körper schadet 1, Februar Im Jahr 1970 setzte bei mir unerwartet Haarausfall ein. Dies war deshalb ungewöhnlich, weil alle männlichen Mitglieder unserer Familie, auch im hohen Alter, noch über ihr Haupthaar verfügten. Mein Haus- und mein Hautarzt gaben mir diverse Tinkturen zum Einreiben sowie Spezialshampoos, die aber alle ihre Wirkung verfehlten.

Der Haarausfall war nicht zu stoppen! Des Weiteren entwickelte ich eine über die Jahre zunehmende große Infektanfälligkeit, so dass ich in manchem Jahr nicht nur mehrfach an Grippe, sondern auch an fiebriger Bronchitis litt. Von 1997 an mussten Antibiotika eingesetzt werden, weil sonst nichts mehr half.

Ab dem Jahr 1975 litt ich außerdem zunehmend unter Magen- und Darmproblemen. Durchfälle wechselten sich immer wieder mit Verstopfungen ab. Es kam bei mir zu Unverträglichkeiten (Kaffee, Zitrusfrüchte, scharfe Gewürze, kalte sowie heiße Getränke und Speisen usw.).

Zunächst versuchte ich, mir mit diversen Mitteln selbst zu helfen (Rennie, Kohletabletten etc.) Späterbekam ich von meinem Arzt mal etwas gegen Verstopfung, dann wieder etwas gegen Durchfall. Seit dieser Zeit lasse ich regelmäßig 1–2 mal im Jahr mein Blut untersuchen. Im Jahr 1985 wurden schließlich durch eine Blutuntersuchung erstmalig bei mir erhöhte Leberwerte festgestellt.

Bei weiteren Untersuchungen (u.a. Ultraschall, Röntgen und Magenspiegelung) diagnostizierte man bei mir Antikörper gegen Hepatitis A, einen mäßigen Leberparenchymschaden, Gallensteine sowie eine Refluxösophagitis. Ich wurde mit dem Begriff „Säuferleber» konfrontiert.

  • Mein damaliger Internist riet mir deshalb, Alkohol, Fett und Stress möglichst zu meiden.
  • Nachdem ich ihm klarmachen konnte, dass ich Alkohol ohnehin nur selten und dann in geringem Maße zu mir nehme, riet er mir zur Entfernung der Gallenblase, was ich aber dankend ablehnte.
  • Daraufhin meinte er, dann solle ich sie halt bis zu meiner ersten Kolik behalten! Seit 1992 wurde bei Blutentnahmen regelmäßig ein Eisenwert (Fe) oberhalb des Referenzbereichs von 70–180ug/dl nachgewiesen.

Parallel zu den Leberwerten (SGPT, SGOT, Gamma-GT) stieg der Eisenwert im Laufe der Jahre weiter an (1992 = 205, 1994 = 212, 1996 = 221, 1999 = 240) Zu diesen hohen Eisenwerten befragt, meinte mein damaliger Hausarzt: „Niedrige Eisenwerte sind schlimmer und müssen medikamentös behandelt werden.

Hohe Eisenwerte hingegen sind zu vernachlässigen und bedürfen keiner Behandlung. Sie können ganz beruhigt sein.» Es zeigten sich bei mir in der Folgezeit Symptome wie trockene, spröde Haut, Gelenk-, Wirbelsäulen- und Kreislaufbeschwerden, Abgeschlagenheit, Konzentrationsstörungen usw. Auch bekam ich zusehends rote und braune Flecken an Füßen und Beinen sowie eine vermehrte braune Hautpigmentierung.

Ab 1998 bekam ich aus heiterem Himmel immer wieder Hitzeschübe, gefolgt von Kälteempfindungen. Mein Hausarzt hatte für all diese Symptome Erklärungen parat (Wechseljahre, zu enge Schuhe, zu viel in der Sonne gelegen, zu wenig Bewegung usw.). Im Sommer 1999 machte mich meine Frau auf einen Artikel im „Kölner Wochenspiegel» (eine Zeitung, die kostenlos an die Kölner Haushalte verteilt wird) über die Gründungsversammlung einer Hämochromatose-Selbsthilfegruppe in Köln aufmerksam.

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(Hämochromatose = Eisenspeicherkrankheit) Nachdem ich anfangs noch zweifelte („Wie heißt die Krankheit? Hämo was? Und das soll was für mich sein?») nahm ich den Termin wahr und erfuhr dort, dass es neben dem bei mir gemessenen Eisenwert („Fe») noch zwei weitere, wesentlich aussagefähigere Werte des Eisens gibt: Ferritin und Transferrin! Auf mein Drängen hin wurden von meinem Hausarzt („An Hämochromatose glaube ich bei Ihnen nicht.») folgende Werte ermittelt: Ferritin = 1.447 ng/ml! (Referenzbereich: 15–200ng/ml) Transferrin = 173 mg/dl! Referenzbereich: 200–400 mg/dl) Er überwies mich unverzüglich an einen Hämochromatose-Spezialisten.

Weitere Untersuchungen bei diversen Fachärzten ergaben im Oktober 1999: – Ferritinwert von 4.147 ng/ml !!!! – Ein Wert ab etwa 800 ng /ml ist organschädigend!

– Leberparenchymschaden mit Pigmentzirrhose (nicht umkehrbare Leberschädigung) – Splenomegalie (auch Milztumor genannt) – Cholezystolithiasis (Gallensteinbildung) – lipomatöse Parenchymumwandlung des Pankreas (Bauchspeicheldrüse) – Endokrinopathie (hormonelle Störung) und als Zufallsbefund – Nierenzelltumor in der rechten Niere mit einem Durchmesser von 5,5 cm!

Dagegen wurden keine Antikörper gegen Hepatitis A, B und C nachgewiesen. Kardiologische Schädigungen konnten mit den herkömmlichen Methoden nicht festgestellt, aber auch nicht ausgeschlossen werden. Anfang November 1999 wurden mir die rechte Niere und Nebenniere mit den zugehörigen Lymphen in einer Klinik operativ entfernt.

Eine anschließende Untersuchung der entnommenen Niere ergab, dass es sich bei dem Tumor um ein bösartiges Karzinom handelte, das unentdeckt innerhalb von 1–2 Jahren zum Tode geführt hätte. Die Eisenspeicherkrankheit hätte wegen der übrigen Folgekrankheiten unbehandelt ebenfalls einen tödlichen Ausgang für mich genommen.

Eine bei der Operation durchgeführte Leberbiopsie bestätigte den Verdacht auf Hämochromatose. Bei einer später erfolgten Hämochromatose-Genotypisierung wurde die „Mutation Cys 282 Tyr homozygot» nachgewiesen, d.h., es handelt sich um einen vererbten Gendefekt, der von beiden Elternteilen weitergegeben wird.

Während meines Klinikaufenthaltes zog ich mir eine Streptokokken-Infektion zu, was aber von den behandelnden Ärzten als Empfindlichkeitsreaktion meines Körpers auf das Wundpflaster» abgetan wurde. Trotz ständig eiternder Wunde wurde ich daher bereits 12 Tage nach der OP mit dem Vermerk „nahezu beschwerdefrei» entlassen! Diese Wundinfektion hat mich die nächsten Monate sehr geschwächt und mich fast umgebracht.

Da die Wundnarbe immer wieder an wechselnden Stellen aufplatzte, verlor ich in dieser Zeit nicht nur über 10 kg an Gewicht, sondern auch meinen Glauben an die Fähigkeit mancher Ärzte. Nach mehreren Versuchen mit Salben und verschiedenen Antibiotika konnte die Infektion im Februar 2000 endlich gestoppt werden.

Der Grund allen Übels war ein offensichtlich nicht keimfreies Stück eines Operationsfadens, der kurz vor Verschluss der letzten noch verbliebenen Wundöffnung zum Vorschein kam! Im Februar 2000 begann für mich die Aderlass-Therapie. Es ist für Hämochromatose-Patienten eine effektive Methode, um das überschüssige Eisen loszuwerden.

Dabei ging mein Arzt wegen des hohen Ferritinwertes von einer Zeit zwischen zwei und drei Jahren aus (bei einem 3-wöchigen Aderlassturnus mit jeweils 500 ml Blutentnahme), bis sich die Eisenkonzentration nicht mehr organschädigend auswirken würde. Wegen meines labilen Gesundheitszustandes vertrug ich die ersten Aderlässe nur schlecht und kollabierte jedes Mal.

Auch waren die Blutwerte nicht gut und verschlechterten sich. Zwei kompetente Fachärzte aus Köln und von der Uni-Klinik Heidelberg teilten die Meinung, dass bei mir auf Grund der Organschädigungen und der hohen Ferritinkonzentration konsequent wöchentliche Aderlässe von 500 ml erforderlich wären, um Schlimmeres zu vermeiden.

Eisenwert auf das richtige Level bringen! (Ferritin-Wert erhöhen)

Mein Hämatologe lehnte dies ab; er wollte wegen der schlechten Blutwerte auf 250 ml reduzieren, was ich ihm aber ausreden konnte. Inzwischen hatte ich erfahren, dass es für Patienten mit ausgewiesenen Schwierigkeiten bei den Aderlässen als Möglichkeit die Rückführung des „hellen» Blutes und somit die Erhaltung der Thrombozyten und der Immunstoffe gibt (so genannte „Apherese»).

Deshalb hatte ich Kontakt zu Prof. Dr. Dr.H. Borberg, Leiter des Deutschen Hämapherese-Zentrums in Köln, aufgenommen, der mir einen Kostenvoranschlag unterbreitete. In der Zeit von Mitte April bis Mitte Mai 2000 befand ich mich zur Rehabilitation in Reinhardshausen. Aderlässe konnte bzw. wollte man dort während dieser Zeit nicht durchführen.

Die Krankenkasse lehnte die Bezahlung der Apherese-Behandlung zunächst kommentarlos ab. Und auch ein von mir eingereichter Widerspruch mit ausführlicher Begründung der Behandlungsnotwendigkeit wurde von der Gutachterkommission negativ beschieden. Mein damaliger Hämatologe war nicht bereit, eine Stellungnahme für die Notwendigkeit der Apherese zu schreiben.

  • Ich wechselte den Arzt! Nach einer Untersuchung in der Uni-Klinik Heidelberg im Juni 2000 erhielt ich von dort eine Stellungnahme, die mir bei meinem weiteren Vorgehen gegenüber der Krankenkasse hätte helfen können.
  • Leider stellte meine Hämatologin nun fest, dass sich auch das „rote Blut» (Hb, Hämatokrit) so verschlechtert hatte, dass wöchentliche Aderlässe zu riskant waren.

Die Aderlässe wurden deshalb zunächst weiterhin nur alle drei Wochen durchgeführt und die Blutmenge musste von 500 ml auf 300 ml pro Aderlass reduziert werden. Im Laufe des Jahres stabilisierten sich die Blutwerte wieder. Somit konnte man ab November alle zwei Wochen und ab Anfang des Jahres 2001 jede Woche 500 ml Blut entnehmen.

  1. Für den Kreislauf erhalte ich vor jedem Aderlass Effortiltropfen sowie 1 l NaCl-Lösung, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.
  2. Seit Anfang 2003 brauche ich nur noch vier Aderlässe jährlich, aber das für den Rest meines Lebens.
  3. Ob die Blutwerte stabil bleiben, wird die nahe Zukunft zeigen.
  4. Dass ich noch lebe, habe ich einigen glücklichen Umständen zu verdanken.

Damit andere Menschen nicht genauso auf das Glück angewiesen sind, um als Hämochromatose-Betroffener erkannt zu werden, dafür habe ich meine Geschichte aufgeschrieben. Und ich möchte zum guten Schluss allen Betroffenen sagen: Lasst nie den Kopf hängen und gebt niemals auf! Es lohnt sich zu kämpfen! Trotz allem.

Welcher Eisenspeicherwert ist normal?

Die Normalwerte bei Frauen betragen etwa 12-16 g/dl, bei Männern 13,5 -17,5 g/dl. Sind die Eisenspeicher leer, sinkt der Wert, da der Körper nicht mehr genügend Hämoglobin produziert.