Wem Steht Der Pflegebonus Zu?

Wem Steht Der Pflegebonus Zu
Fragen und Antworten zum Pflegebonus Mittel zur Auszahlung eines Pflegebonus bekommen Krankenhäuser, die im Jahr 2021 besonders viele mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 infizierte Patientinnen und Patienten zu behandeln hatten, die beatmet werden mussten (Krankenhäuser, in denen im Ganzjahreszeitraum 2021 mehr als zehn infizierte Patientinnen und Patienten behandelt wurden, die mehr als 48 Stunden beatmet wurden); betroffen sind davon 837 Krankenhäuser Diese geben den Bonus an Pflegefachkräfte in der unmittelbaren Patientenversorgung auf bettenführenden Stationen und Intensivpflegefachkräfte weiter, die im Jahr 2021 für mindestens 185 Tage in dem Krankenhaus beschäftigt waren Außerdem bekommen alle Beschäftigten in der Alten- bzw.

  • Langzeitpflege einen Bonus, die zwischen November 2020 und Juni 2022 mindestens drei Monate in einer zugelassenen Pflegeeinrichtung tätig waren.
  • In der Alten- bzw.
  • Langzeitpflege werden die nach dem Elften Buch Sozialgesetzbuch (SGB XI) zugelassenen Pflegeeinrichtungen und weitere Arbeitgeber in der Pflege verpflichtet, ihren Beschäftigten bis spätestens 31.

Dezember 2022, einen Pflegebonus für die besonderen Leistungen und Belastungen in dieser Pandemie zu zahlen. Alle Beschäftigten, die innerhalb des Bemessungszeitraums (1. November 2020 bis 30. Juni 2022) für mindestens drei Monate in oder für eine zugelassene Pflegeeinrichtung in der Altenpflege tätig waren und zum Stichtag 30.

Juni 2022 bei ihrem Arbeitgeber noch beschäftigt und tätig sind, erhalten einen steuer- und sozialabgabenfreien Bonus (gestaffelt nach Nähe zur Versorgung, Qualifikation, Umfang). Auch Auszubildende, Freiwilligendienstleistende, Helferinnen und Helfer im freiwilligen sozialen Jahr und Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Servicegesellschaften, die in der Alten- bzw.

Langzeitpflege tätig sind, erhalten einen Bonus. : Fragen und Antworten zum Pflegebonus

Wer bekommt den Pflegebonus in Österreich?

Jene Personen, die nahe Angehörige mit mindestens Pflegestufe 4 zu Hause pflegen und sich aufgrunddessen in der Pensionsversicherung begünstigt selbst- oder weiterversichert haben, profitieren ab Juli 2023 von einem neuen Angehörigenbonus (» Pflegebonus «).

Wer bekommt den Angehörigen Bonus?

Im Zuge der Pflegereform wurde vom Nationalrat die Einführung

des Angehörigenbonus bei Selbst- und Weiterversicherung unddes Angehörigenbonus (ohne Selbst- und Weiterversicherung)

für Personen beschlossen, die eine*n nahe*n Angehörige*n mit Anspruch auf Pflegegeld ab der Stufe 4 pflegen. Der Angehörigenbonus gebührt frühestens ab 1. Juli 2023 und beträgt monatlich EUR 125,00. Die erstmalige Auszahlung des Angehörigenbonus wird voraussichtlich im Dezember 2023 erfolgen. Informationen zum Angehörigenbonus (62.5 KB) ‌ Zuletzt aktualisiert am 20. Juli 2023

Wer bekommt die 500 Euro Bonus 2023?

333 Euro als Pensionsbonus – Bei dem im März ausbezahlten Pensionsbonus von bis zu 500 Euro unterlief der Bundesregierung bekanntlich ein folgenschwerer Fehler. Konkret geht es dabei um die Berechnung des Bonus für MindestpensionistInnen. Bis zu einer Brutto- Pension von 1.666,66 Euro sollten einmalig 30 Prozent der Pensionshöhe als Bonus überwiesen werden – konkret also 333 Euro pro Person einmalig,

Wer eine Pension von 1.666,67 bis 2.000 Euro brutto monatlich bezieht, erhält die vollen 500 Euro Pensionsbonus ausbezahlt, Ab 2.000 Euro sinkt der Betrag linear bis zu einem Monatsbezug von 2.500 Euro. Zur Berechnung der 30 Prozent für BezieherInnen von Ausgleichszulagen wurde nicht der neue Betrag von 1.110 Euro herangezogen.

Das hätte einen Bonus von 333 Euro einmalig zur Folge. Stattdessen wurde die Basis des geringeren Eigenpensionsanteils als Grundlage verwendet. Insgesamt 200.000 Personen erhielten demnach eine zu geringe Direktzahlung, Diese werden Ende Juni die fehlende Differenz zum 333-Euro-Pensionsbonus erhalten,

Wer bekommt den Teuerungsbonus 2023?

500-Euro-Bonus im Februar – In wenigen Tagen startet eine zweite Auszahlungswelle des Klimabonus und Anti-Teuerungsbonus in Österreich. Im Februar sollen jene Personen bis zu 500 Euro einmalig erhalten, die im Laufe des vergangenen Jahres die Voraussetzungen erfüllt und mindestens 183 Tage in Österreich ihren Hauptwohnsitz gemeldet haben.

  • Wer also aus dem Ausland zugezogen und seinen Hauptwohnsitz bis inklusive 01.
  • Juli 2022 hierzulande gemeldet hat oder in Österreich geboren wurde, erhält den Klimabonus und Anti-Teuerungsbonus im Februar 2023.
  • Bei nicht-österreichischen Staatsbürger:innen ist ein rechtmäßiger Aufenthaltsstatus notwendig.

Die Höhe des Betrags liegt dabei, wie gehabt, bei insgesamt 500 Euro für Erwachsene und 250 Euro für Kinder unter 18 Jahren. Tipp Geld sparen mit kostenloser App! Finanzguru Finanz-App kostenlos Finanzguru bietet einen kostenlosen berblick der eigenen Finanzen und analysiert die Fixkosten und Ausgaben, um fr NutzerInnen monatlich viel Geld zu sparen. Es handelt sich bei dieser Auszahlungswelle nicht um einen neuen Klimabonus,

Für Personen, die den Betrag bereits im September oder Oktober 2022 erhalten haben, besteht keine Anspruch auf eine erneute Auszahlung. Sie erhalten den Klimabonus in Höhe von 100 bis 200 Euro im Oktober 2023. Dafür gelten die ursprünglich geplanten Regelungen, die eine Staffelung je nach Wohnort vorsieht.

Die neue Steuer-App holt durchschnittlich 912 Euro beim Steuerausgleich zurück. Jetzt in wenigen Minuten einreichen! Eine interaktive Karte mit allen Gemeinden und der voraussichtlichen Höhe des Klimabonus anhand der Anbindung an den öffentlichen Verkehr findet man hier auf Finanz.at.

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Wer bekommt die 500 Euro Bonus?

Klimabonus 2022 – Im Jahr 2022 wurde der Klimabonus einmalig für alle anspruchsberechtigten Erwachsenen und unabhängig vom Wohnsitz pauschal auf 500 Euro angehoben, einschließlich eines Anti-Teuerungsbonus in der Höhe von 250 Euro. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre hatten Anspruch auf die Hälfte.

Was bekommt man wenn man einen Angehörigen pflegt?

Pflegegeld für Angehörige: Das Wichtigste in Kürze – Pflegegeld erhalten Pflegebedürftige, wenn sie mindestens Pflegegrad 2 haben und bei leichten Haushaltstätigkeiten eingeschränkt sind. Das Pflegegeld können sie an Angehörige weitergeben, die sie unterstützen. Je nach Pflegegrad sind es 316 bis 901 Euro pro Monat. Angehörige müssen das Pflegegeld nicht versteuern, Bekannte häufig schon. Der Pflegebedürftige beantragt das Pflegegeld, indem er bei seiner Krankenkasse anruft. Ein Arzt oder Gutachter kommt dann vorbei und prüft, ob und wenn ja welcher Pflegegrad vorliegt. Bei regelmäßigen Beratungsbesuchen prüfen Fachkräfte, ob die Pflege richtig durchgeführt wird, und geben bei Bedarf Tipps. Werbung Wem Steht Der Pflegebonus Zu Natürlich wollen wir alle, dass unsere Angehörigen möglichst fit alt werden. Aber auch bei robuster Gesundheit benötigen ältere Menschen oft die eine oder andere Hilfe. Dass man mit 90 häufig nicht mehr gut allein die Gardinen abhängen und waschen kann, versteht sich von selbst.

  1. Aber irgendwann werden auch die tägliche Körperhygiene oder kleinere Haushaltstätigkeiten beschwerlich oder sogar unmöglich.
  2. Das ist selbst dann der Fall, wenn die ältere Person ansonsten noch gut alleine in ihren vier Wänden zurechtkommt und dort auch bleiben möchte.
  3. In dem Fall hilft das Pflegegeld weiter.

Alle Infos auch im Video:

Welcher Bonus kommt im März 2023?

500 Euro Pensionsbonus ab März – Pensionistinnen und Pensionisten erhalten, wie gesetzlich vorgesehen, für das Jahr 2023 bereits seit Jahresbeginn eine Erhöhung um 5,8 Prozent. Dabei wird jedoch eine überproportionale, sozial-gestaffelte Erhöhung für niedrigere Pensionen umgesetzt.

Der größte Teil der Pensionistinnen und Pensionisten in Österreich erhält jedoch in Summe bis zu 8,2 Prozent mehr Pension. Dieser Betrag wird unter anderem durch eine Anhebung der Ausgleichszulage und die Zahlung eines Pensionsbonus, der sich ebenfalls sozial-gestaffelt errechnet, zustande gebracht. Diese werden zusätzlich zur gesetzlichen Pensionserhöhung ausgezahlt.

Ab März wird demnach ein Pensionsbonus von bis zu 500 Euro pro Person ausgezahlt, Bei einer monatlichen Brutto Pension zwischen 1.667 Euro und 2.000 Euro. Geringere Pensionen erhalten einen Zuschlag von einmalig 30 Prozent einer Monatspension. Für Personen mit mehr als 2.000 Euro brutto pro Monat wird der Bonus eingeschleift – ab einer Pension von 2.500 Euro gibt es keine Einmalzahlung mehr.

Welcher Bonus kommt im April 2023?

Tipp für deinen Steuerausgleich! Jetzt in nur wenigen Minuten mit der neuen Steuer-App einreichen und Geld vom Finanzamt zurück holen! Insgesamt 650.000 Haushalte in Wien dürfen sich ab April auf eine erneute finanzielle Hilfe von 200 Euro freuen. Wie Sozialstadtrat Peter Hacker (SPÖ) und Wirtschaftsstadtrat Peter Hanke (SPÖ) am Mittwoch verkünden, wird der Wiener Energiebonus auch in diesem Jahr erneut ausgezahlt werden. Finanzguru Finanz-App kostenlos Finanzguru bietet einen kostenlosen berblick der eigenen Finanzen und analysiert die Fixkosten und Ausgaben, um fr NutzerInnen monatlich viel Geld zu sparen. Anspruch auf den Energiebonus haben alle Haushalte, die ein Jahresbruttoeinkommen von 40.000 Euro (Einpersonenhaushalt) bzw.100.000 Euro (Mehrpersonenhaushalt) nicht überschreiten.

Welcher Bonus wird im Juni 2023 ausgezahlt?

Wann wird die Inflationsprämie Auszahlung 2023? – Erste Auszahlung nach der Tarifeinigung: 1240 Euro Prämie für öffentlichen Dienst Juni 2023 – Laut der Tarifeinigung im öffentlichen Dienst soll im Juni 2023 die erste Auszahlung der Inflationausgleichsprämie an die Beschäftigten bei Kommunen und Bund erfolgen.

  1. Insgesamt erhalten die Angestellten, die nach dem TVöD bezahlt werden, eine steuer- und abgabenfreie Bonuszahlungen in Höhe von 3000 Euro.
  2. Ab Juli erfolgt dann eine monatsweise Zahlung in Höhe von 220 Euro.
  3. Diese werden bis Februar 2024 auf die Gehaltskonten überwiesen. Ab dem 1.
  4. März 2024 gilt dann die tabellenwirksame Gehaltserhöhung – mit einem Sockelbetrag von 200 Euro, plus 5,5 Prozent.

Zu den neuen TVöD-Entgelttabellen

Welcher Bonus kommt im Juli 2023?

Angehörigenbonus: 750 Euro einmalig im Juli – Im Juli wird erstmals der sogenannte Angehörigenbonus ausbezahlt. Dieser beträgt für das gesamte Kalenderjahr 1.500 Euro. Daher wird für das zweite Halbjahr 2023 ein Betrag von 750 Euro einmalig überwiesen, Ab 2024 erhalten alle Anspruchsberechtigten den Bonus in voller Höhe.

Wann wird der Energiebonus 2023 ausbezahlt?

Wiener Energiebonus 2023 – Der Wiener Energiebonus 2023 wird ab April erneut ausgezahlt! Es muss kein Antrag gestellt werden – es wird an alle Personen, die bis zum 15. März 2023 den Wiener Energiebonus ausgezahlt bekamen, automatisch erneut überwiesen.

Die ersten Auszahlungen sind bereits am 13. April erfolgt. In den nächsten Tagen sollte der Wiener Energiebonus 23 bei allen diesen 556.000 Haushalten eingelangt sein. Haushalte, die keine automatische Auszahlung erhalten, etwa Personen, die erst kürzlich nach Wien gezogen sind, bekommen per Brief ein individuelles Passwort zugesandt, mit dem sie ab heute bis zum Jahresende um den Energiebonus 23 ansuchen können.

Folgende Information gilt nur für in Wien lebende Personen: Der Wiener Energiebonus 23 ist eine Förderung der Stadt Wien, Die Stadt Wien schickte bereits 2022 zwischen 28. November und 12. Dezember an jede Adresse in Wien, an der zum Stichtag 10. November 2022 eine oder mehrere Personen ihren Hauptwohnsitz gemeldet haben, ein Informationsschreiben,

  • Sie hätten den Wiener Energiebonus eigentlich erhalten sollen? Dann können Sie sich an das Servicetelefon der Abteilung für Soziales, Sozial- und Gesundheitsrecht der Stadt Wien, unter +43 1 4000 8040 (Montag bis Freitag von 8:00 bis 18:00 Uhr) wenden.
  • Für einen Ein-Personen-Haushalt gilt die Einkommensgrenze von 40.000 Euro brutto pro Jahr,
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Für einen Mehr-Personen-Haushalt gilt in Summe die Einkommensgrenze von 100.000 Euro brutto pro Jahr, Je Adresse wird der Wiener Energiebonus 22 in der Höhe von 200 Euro einmalig an den Antragsteller ausbezahlt. Die Förderung wird auf das Konto, das im Online-Ansuchen angegebenen wurde, überwiesen oder durch Postanweisung ausbezahlt.

Bis wann werden die 500 € ausgezahlt?

Bis wann wird der 500-Euro-Klimabonus ausgezahlt? Bis Mitte Oktober 2022 sollten alle ihren 500-Klimabonus erhalten haben.

Wann werden die 500 € Bonus ausgezahlt?

Aktuelle Informationen zur Auszahlung – Die Auszahlung des Klimabonus 2023 startet im Herbst 2023, Sollten Sie Ihren Klimabonus 2022 trotz Anspruch nicht erhalten haben, wenden Sie sich an unsere Hotline unter 0800 8000 80, Weitere Informationen finden Sie in unseren FAQs,

Wann bekommt man die 300 € Bonus?

Wann wird die 300 bezahlt? – Die von der Bundesregierung beschlossene Energiepauschale von 300 Euro soll im September 2022 ausgezahlt werden. Doch, wie wird das Geld ausgezahlt, wer hat Anspruch? Wie erhalten Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst, Rentner und Menschen in Elternzeit das Geld? Allen einkommensteuerpflichtigen Erwerbstätigen soll einmalig eine Energiepauschale – eigentlich Energiepreispauschale (EPP) – in Höhe von 300 Euro ausgezahlt werden, heißt es auf der Webseite des Finanzministeriums.

Wer bekommt den Pflegebonus 2023 Österreich?

News Der Sozial- bzw. der Wirtschaftsausschuss des Nationalrats haben den Weg für entsprechende Gesetzesbeschlüsse geebnet. Auch eine Enquete des Bundesrats beschäftigte sich mit dem Thema Pflege. Im Zuge der Pflegereform hat der Nationalrat auch beschlossen, pflegenden Angehörigen mit niedrigem Einkommen ab Mitte 2023 einen jährlichen Pflegebonus von 1.500 € – aufgeteilt in monatlichen Teilbeträgen – zu gewähren.2023 werden es 750 € sein.

Den Bonus erhält, wer einen nahen Angehörigen schon seit mindestens einem Jahr überwiegend pflegt und ein monatliches Nettoeinkommen unter 1.500 € hat. Außerdem muss der betreute Angehörige Anspruch auf Pflegegeld zumindest der Stufe 4 haben. Ursprünglich wäre überdies auch ein gemeinsamer Haushalt mit dem zu pflegenden Angehörigen notwendig gewesen, dieses Erfordernis soll nun jedoch entfallen.

Der Sozialausschuss des Nationalrats hat bereits grünes Licht für eine entsprechende Novelle zum Bundespflegegeldgesetz gegeben. Neben den Koalitionsparteien stimmte auch die FPÖ für den Gesetzentwurf. Die Kosten für den Angehörigenbonus werden sich nach Angaben der Grünen dadurch um rund 34 Mio.

  1. € erhöhen.
  2. Wenig vom Pflegebonus halten hingegen SPÖ und NEOS: Ihrer Meinung nach würde ein Ausbau der mobilen Pflege Angehörigen mehr helfen.
  3. Ebenfalls auf Schiene ist die Einführung der sogenannten Pflegelehre.
  4. ÖVP, FPÖ und Grüne sprachen sich im Wirtschaftsausschuss für eine entsprechende Novellierung des Berufsausbildungsgesetzes sowie des Gesundheits- und Krankenpflegegesetzes aus.

Konkret wird mit dem Gesetzentwurf die Möglichkeit zu einem vierjährigen Lehrberuf mit Lehrabschluss Pflegefachassistenz (PFA) und einem dreijährigen Lehrberuf mit Lehrabschluss Pflegeassistenz (PA) geschaffen, wobei die neuen Lehrberufe zunächst als Ausbildungsversuche an einzelnen Berufsschulstandorten laufen werden.

Wann bekommt Pflege mehr Geld Österreich?

Pflegende Angehörige –

Angehörigenbonus Personen, die nahe Angehörige pflegen, haben im Jahr 2023 automatisch Anspruch auf 750 Euro – und ab 2024 auf 1.500 Euro Angehörigenbonus, wenn sie sich aufgrund der Pflege in der Pensionsversicherung selbst- bzw. weiterversichert haben. Den Bonus erhalten auf Antrag bei Erfüllung der entsprechenden Voraussetzungen auch andere Angehörige mit geringem Einkommen, beispielsweise Pensionistinnen und Pensionisten. Bezugsberechtigte müssen künftig nicht mehr im gemeinsamen Haushalt mit der pflegebedürftigen Person wohnen. Insgesamt profitieren 80.000 Angehörige von der am 1. Juli startenden Regelung. Pflege-/Familienhospizkarenz für Selbstständige Die Pflege-/Familienhospizkarenz gibt Menschen die Möglichkeit, sich für die Pflege oder Begleitung sterbender Angehöriger oder schwersterkrankter Kinder vorübergehend karenzieren zu lassen und berechtigt für den Bezug von Pflegekarenzgeld. Für Arbeitnehmer:innen besteht bereits Rechtsanspruch auf Pflege-/Familienhospizkarenz. Es soll ein Modell entwickelt werden, damit sich künftig auch Selbstständige vorübergehend karenzieren lassen und Pflegekarenzgeld erhalten können. Rechtsanspruch auf Begleitung bei Kinderreha Nicht nur Erwachsene müssen nach einer schweren Krankheit wieder fit für den Alltag werden. Auch Kinder brauchen nach einer schweren Erkrankung oder einem Unfall oft rehabilitative Unterstützung. Die Beratung und Begleitung von Eltern und Bezugspersonen unterstützt den Therapieerfolg. Mit dem Rechtsanspruch auf Pflegekarenz von insgesamt vier Wochen inklusive Bezug von Pflegekarenzgeld können Eltern bzw. Bezugspersonen einfacher in die Rehabilitation miteinbezogen werden. Dadurch können die Rehabilitationsziele der Kinder meist schneller erreicht werden. Pflegegeldeinstufung durch Pflegekräfte Viele Menschen brauchen aufgrund ihres Alters, einer Krankheit oder Behinderung über längere Zeit Pflege oder Betreuung. Damit Pflegebedürftige und deren Angehörige sich die richtigen Angebote leisten können, gibt es österreichweit finanzielle Unterstützung in Form von Pflegegeld, Der Einsatz von Pflegekräften bei der Pflegegeldbegutachtung im Rahmen von Erhöhungsanträgen haben sich bewährt. Für eine Erstbegutachtung besucht üblicherweise eine Ärztin oder ein Arzt die pflegebedürftige Person zu Hause. Künftig kann diese Aufgabe auch diplomiertes Gesundheits- und Krankenpflegepersonal übernehmen. Ausweitung der Angehörigengespräche Eine Angehörige oder einen Angehörigen zu pflegen, ist psychisch sehr belastend. Oft kommt es zu Stress und Überforderung oder Angst und Sorge darüber, was die Zukunft bringen wird. Im Angehörigengespräch erhält man niederschwellige Aufklärung und Hilfe zur Situationsbewältigung. Künftig erfolgt eine Ausweitung des kostenlosen Angehörigengesprächs von fünf Gesprächs­termine auf bis zu 10 Einheiten jährlich. Unterstützung von Young Carers Um Young Carers besser zu erreichen und auf bestehende Unterstützungs- und Informationsangebote, wie die «YoungCarers Austria App», aufmerksam zu machen, wird eine breite Infokampagne unter Beteiligung aller wichtigen Stakeholder ausgerollt. Damit soll die Sichtbarkeit von Young Carers erhöht werden und Erwachsene (Pädagog:innen, Hausärzt:innnen etc.) für die Situation dieser Kinder sensibilisiert werden.

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Welche Bonus gibt es 2023 Österreich?

Abgeordnete sehen erhöhte Erdbebengefahr am vorgesehenen Standort des AKW Paks II – Die Abgeordneten des Nationalrats fordern einstimmig, dass beim Grubenaushub zum Bau der Atomkraftreaktoren im ungarischen Paks begleitende geologische Untersuchungen durchgeführt werden sollen, um weitere Erkenntnisse über die Erdbebengefahr.

  • Zu diesem Thema haben Abgeordnete der ÖVP, der Grünen und der NEOS einen gemeinsamen mit dem Wunsch nach einer Klärung der Standortsicherheit der geplanten als auch der bereits im Betrieb befindlichen Reaktorblöcke eingebracht.
  • Aus Sicht der Abgeordneten bestehen große Zweifel an der geologischen Eignung des Standortes.

Die Bedenken hinsichtlich der Erdbebensicherheit des geplanten Kraftwerks Paks II, das sich über geologischen Bruchlinien befinde, sind laut Martin Litschauer (Grüne) gut bekannt. Aus seiner Sicht sei daher nicht nachvollziehbar, wie die Entscheidung der EU-Kommission, den Bau von zwei weiteren Reaktoren zu genehmigen, zustande gekommen sei.

Die aktuell stattfindenden Probebohrungen im Zuge des Grubenaushubs würden eine Möglichkeit für begleitende geologische Untersuchungen bieten, die man nicht verstreichen lassen dürfe. Robert Laimer (SPÖ) sah ein «fahrlässiges Spiel mit dem Feuer», wenn ein AKW in einem Erdbebengebiet gebaut werde. Die Folgen eines nuklearen Unfalls in der österreichischen Nachbarschaft wäre verheerend.

Die Bundesregierung hat sich aus seiner Sicht auf EU-Ebene zu wenig gegen das Projekt eingesetzt. Walter Rauch (FPÖ) hielt es für wichtig, geschlossen gegen Atomkraft aufzutreten. In diesem Fall gehe es um ein AKW mit einem besonders hohen Risiko. Die Bundesregierung müsse gegen dieses Projekt, aber auch gegen andere Bauprojekte in der unmittelbaren Nachbarschaft Österreichs eintreten.

  1. Friedrich Ofenauer (ÖVP) betonte, die nachhaltige Erzeugung von Strom sei eines der großen Zukunftsthemen.
  2. In Österreich herrsche ein Konsens, dass die Gefahren der Atomkraft nicht völlig beherrschbar seien.
  3. Diese Form der Energiegewinnung solle daher aus österreichischer Sicht nicht gefördert und unterstützt werden.

Das Kraftwerk Paks II liege in einem geologisch ungeeigneten Gebiet. Er hoffe, dass Ungarn aufgrund des wissenschaftlichen Befunds zur Einsicht komme und das Kraftwerk letztlich nicht baue. Michael Bernhard (NEOS) sagte, aufgrund der Grenznähe sei Österreich von den Plänen am Standort Paks II betroffen.

  • Da sich mehrfach gezeigt habe, dass schwere Unfälle mit Atomkraftwerken nie gänzlich ausgeschlossen werden könnten, sei es nicht akzeptabel, ein AKW in einem möglichen Erdbebengebiet zu errichten.
  • Österreich müsse daher immer wieder darauf hinweisen.
  • Umweltschutzministerin Leonore Gewessler sagte, Österreich werde immer wieder auf die Gefährlichkeit des Standorts von Paks II hinweisen.

Bereits im UVP-Verfahren habe man auf eine seismische Störungszone nachgewiesen, die nach wie vor aktiv sein könnte. Sie danke den Abgeordneten daher für das starke Signal, mit der die Position ihres Ministeriums unterstützt werde. Österreich werde weiterhin in bilateralen Gesprächen mit Ungarn versuchen, Überzeugungsarbeit zu leisten und auf die Einhaltung aller nur erdenklichen Sicherheitsstandards zu drängen.

  • Österreich setze sich auch auf EU-Ebene wie kein anderes Land lautstark gegen Atomkraft ein und trete gegen alle Versuche auf, der Atomkraft ein «grünes Mäntelchen umzuhängen», betonte Gewessler.
  • Fortsetzung Nationalrat) sox HINWEIS: Sitzungen des Nationalrats und des Bundesrats können auch via Livestream mitverfolgt werden und sind als Video-on-Demand in der verfügbar.

: Nationalrat beschließt Klimabonus 2023 mit einem Sockelbetrag von 110 € (PK0662/14.06.2023) | Parlament Österreich

Was ist Angehörigen Bonus?

Angehörigenbonus – Personen die nahe Angehörige, denen zumindest ein Pflegegeld der Stufe 4 gebührt, in häuslicher Umgebung pflegen und sich aufgrund dieser Tätigkeit in der Pensionsversicherung begünstigt selbst- oder weiterversichert haben, erhalten ab Juli 2023 einen Angehörigenbonus.