Wem GehRt Deutsche Glasfaser?

Wem GehRt Deutsche Glasfaser
Beide Betreiber von Glasfasernetzen suchen laut einem Bericht einen neuen Eigentümer. Zusammen wären die Firmen ein ernsthafter Telekom-Rivale. Glasfaser-Ausbau Ein Käufer könnte durch die Fusion der beiden Netzbetreiber möglicherweise einen Wettbewerber zur dominierenden Deutschen Telekom schaffen. (Foto: dpa) Frankfurt Zwei Betreiber von Glasfasernetzen in Deutschland suchen einem Agenturbericht zufolge in den kommenden Monaten nach Käufern.

Inexio könnte bei einem Verkauf mit mehr als einer Milliarde Euro bewertet werden, Deutsche Glasfaser mit 1,5 bis zwei Milliarden Euro, wie mehrere mit den Plänen vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters sagten. Infrastruktur-Investoren wie EQT, Macquarie, Allianz, Global Infrastructure Partners, DWS, Antin und Infravia dürften als mögliche Bieter angesprochen werden, sowie Telekomanbieter wie United Internet,

Ein Käufer könnte durch die Fusion der beiden Netzbetreiber auf dem zersplitterten deutschen Glasfaser-Markt möglicherweise einen Wettbewerber zur dominierenden Deutschen Telekom schaffen. Inexio betreibt nach eigenen Angaben ein Glasfasernetz mit mehr als 8000 Kilometern Länge.

  1. Die Mehrheit an dem Unternehmen hält der Finanzinvestor Warburg Pincus, der 2016 eingestiegen war und dabei Inexio mit 250 Millionen Euro bewertete.
  2. Die Deutsche Beteiligungs-AG hält einen Minderheitsanteil.
  3. Inexio peilt in diesem Jahr ein Betriebsergebnis (Ebitda) von rund 50 Millionen Euro an und soll in den nächsten Monaten auf den Markt kommen.

Deutsche Glasfaser befindet sich mehrheitlich im Besitz des Finanzinvestors KKR, Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben rund 500.000 Haushalte an sein Netz angeschlossen und will 1,8 Milliarden Euro investieren, um diese Zahl zu verdoppeln. Deutsche Glasfaser bereite derzeit einen Verkauf vor, der Verkaufsprozess könnte Ende 2019 oder Anfang 2020 starten, sagten Insider.

  1. Die Investmentbanken Rothschild und Evercore kümmerten sich um den Inexio-Verkauf, Morgan Stanley um Deutsche Glasfaser, sagten Insider.
  2. Die Unternehmen und ihre Berater lehnten eine Stellungnahme ab oder waren zunächst nicht zu erreichen.
  3. Mehr: Deutschland hängt beim Ausbau des Glasfasernetzes international weit zurück.

Teil des Problems: Wo es schon Anschlüsse gibt, werden sie wenig genutzt.

Wem gehört Glasfaser in Deutschland?

Geschichte – Gegründet wurde Deutsche Glasfaser im Jahr 2011 von der niederländischen privaten Investmentgesellschaft Reggeborgh, die in den Niederlanden mit der Unternehmenstochter Reggefiber schon einige Jahre zuvor im Bereich des FTTH-Ausbaus tätig war und dabei ca.2,5 Millionen Glasfaseranschlüsse anlegte was etwa 30 % der niederländischen Haushalte umfasst.

Zunächst wurde der Glasfaserausbau schwerpunktmäßig in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Bayern realisiert. Ab 2015 war der amerikanische Investor Kohlberg, Kravis, Roberts und Co. Mehrheitsgesellschafter, neben der Reggeborgh-Gruppe als Minderheitsanteilseigner. Deutsche Glasfaser standen dadurch etwa 1,5 Mrd.

Euro Investitionskapital für die Expansion in Deutschland in den folgenden Jahren zur Verfügung. Darüber hinaus sollen auch Fördergelder beantragt werden. Seit 2016 verfolgt das Unternehmen den deutschlandweiten Ausbau von Glasfasernetzen. Deutsche Glasfaser ist Mitgliedsunternehmen im Bundesverband für Breitbandkommunikation, der sich für den deutschlandweiten Ausbau von Glasfasernetzen und faire Wettbewerbsbedingungen auf dem Telekommunikationsmarkt einsetzt, sowie im Verband der Anbieter für Telekommunikations- und Mehrwertdienste,

Im Juli 2017 kündigte Deutsche Glasfaser die Übernahme der Unser Ortsnetz GmbH an. Die Marke Unser Ortsnetz wird aufgegeben und Bestandskunden in die Technologie der Deutschen Glasfaser migriert. Im Mai 2020 erlaubte das Bundeskartellamt die Übernahme der Deutschen Glasfaser durch den schwedischen Finanzinvestor EQT und den kanadischen Pensionsfonds Omers sowie die Fusion der Deutschen Glasfaser mit ihrem Mitbewerber inexio Informationstechnologie und Telekommunikation GmbH mit Sitz in Saarlouis,

Das fusionierte Unternehmen ist nach der Deutschen Telekom und Vodafone der drittgrößte Glasfaseranbieter Deutschlands.

Wem gehört der Glasfaser Anschluss?

Warum sollte ich Glasfaser ins Haus legen lassen? Viele Verbraucher:innen fragen sich, warum man überhaupt einen Glasfaser-Anschluss ins Haus legen lassen sollte. Viele sind mit ihren Anschlüssen mit Bandbreiten von 50-100 Mbit/s zufrieden und sind unsicher, ob so ein Anschluss überhaupt notwendig ist.

  • Die Erfahrung zeigt jedoch, dass der Bandbreitenbedarf im Laufe der Jahre ständig wächst.
  • Während vor 20 Jahren noch ein 1 bis 2 Mbit pro Sekunde (Mbit/s) vollkommen ausreichten, ist dies inzwischen nicht mehr so.
  • Die Art der Internetnutzung entwickelt sich stetig fort.
  • Vor 20 Jahren hat man das Internet oft nur zu Recherchezwecken genutzt, sowie um E-Mails hin und herzuschicken.

Heute sehen die Anwendungen anders aus: Mit

  • Filmen,
  • Streaming-Diensten,
  • Cloud-Nutzung
  • und anderen Internet-Diensten

ist der Bandbreitenbedarf stark gewachsen, Auch der Aufruf normaler Internetseiten benötigt viel mehr Daten, als es noch vor ein paar Jahren der Fall war. Daher ist es sehr fraglich, ob die bisherige Bandbreite heute noch ausreicht. Und: Ob sie es auch in 4 bis 6 Jahren noch tun wird. Wie wird Glasfaser angeschlossen? Es gibt 2 Arten des Glasfaser-Ausbaus:

  1. Gemeinde/Stadt baut aus: Die Stadt oder Gemeinde schreibt den Glasfaser-Ausbau offiziell aus und Unternehmen können sich darauf bewerben. Die Stadt oder Gemeinde kann in diesem Fall auch Fördermittel von Bund und Land beantragen.
  2. Eigenwirtschaftlicher Ausbau: Hier kommt ein einzelnes Unternehmen auf die Stadt oder Gemeinde zu und baut im Rahmen eines Kooperationsvertrages Glasfaser aus. Der Ausbau erfolgt aber meist nur dann, wenn auch genügend Haushalte entsprechende Vorverträge für Glasfaser-Anschlüsse unterschreiben.

Kann ich (wie bei VDSL oder Kabel) zwischen mehreren Anbietern auswählen? Das kommt darauf an, welche Anbieter Glasfaser ausbauen und unter welchen Konditionen der Ausbau vereinbart wurde. Der Fachbegriff hierfür lautet „Open Access». Meist ist es so, dass Anbieter, die Glasfaser-Kabel legen und ausbauen, das Netz in den ersten Jahren nur selbst vermarkten und es dann auch anderen Anbietern zur Verfügung stellen.

Allerdings ist es leider auch oft so, dass alternative Anbieter kein Interesse am Glasfaser-Ausbau haben, da die Konditionen für die Nutzung des Netzes unattraktiv sind. Derzeit bleibt Ihnen deshalb leider nur die Möglichkeit, aufwändig die Verfügbarkeit bei allen Anbietern einzeln anzufragen und sich auch vor Ort zu informieren.

Was macht einen „echten» Glasfaser-Anschluss aus? Ein Mitarbeiter meines Kabelnetzbetreibers meint, dass bereits ein „Glasfaser-Anschluss» im Haus liegt. Das hören die Mitarbeiter:innen von Verbraucherzentralen bei Beratungen immer wieder von Verbraucher:innen.

  • „Kabel-Glasfaser»,
  • „Koax-Glasfaser-Technologie»
  • und neuerdings auch „Gigabit-Anschluss».

Tipp: Fragen Sie nach, ob es sich um einen echten Glasfaser-Anschluss bis in die Wohnung handelt. Der Fachbegriff hierfür lautet Fiber to the Home (FTTH). Was ist der Unterschied zwischen FTTC, FTTB und „echten Glasfaser-Anschluss»?

  • FTTC ist die Abkürzung für Fiber to the curb, also bis zum berühmten grauen Kasten am Straßenrand. Hierunter fallen beispielsweise alle VDSL- und Kabelanschlüsse. Die Glasfaserleitung geht dabei bis in den Kasten am Straßenrand, Von dort geht es auf anderen Technologien, wie z.B. bei VDSL über die Telefonleitung oder beim Kabelanschluss über das Koaxialkabel, weiter. In der Regel bestehen diese alten Kabel noch aus Kupfer und bremsen daher die schnelle Glasfaser-Geschwindigkeit aus, so dass diese nicht vollständig in Ihrer Wohnung ankommt.
  • FTTB bedeutet Fiber to the building, also die Glasfaser geht hier bis in den Keller eines Gebäudes. In die einzelnen Stockwerke geht es über andere Technologien, zum Beispiel über langsamere Kupferkabel.
  • FTTH steht für Fiber to the home, Die Glasfaser geht hier bis in Ihre Wohnung, FTTH ist die zukunftssicherste Art der Internetverbindungen. Nur bei dieser Anschlussart spricht man von einem „echten Glasfaser-Anschluss».

Was kostet der Bau eines Glasfaser-Anschlusses? Bei der Kostenkalkulation für den Bau von Glasfaser-Anschlüssen sollten Sie zwischen

  • dem Vertrag zum Bau des Anschlusses (Anschlussvertrag) und
  • dem Vertrag zum eigentlichen Betrieb (Nutzungsvertrag) unterscheiden.

Anschlussvertrag ohne Nutzungsvertrag: Ein Glasfaser-Anschluss wird in das Gebäude gelegt, es gibt jedoch keinen Vertrag über die Nutzung. Meist entstehen hier Anschlusskosten für den Bau des Anschlusses in Höhe von ca.500 bis 1000 Euro, Anschlussvertrag mit Nutzungsvertrag: Um die hohen Anschlusskosten zu vermeiden, bieten viele Unternehmen auch sogenannte Kombiverträge an.

Sie bekommen dabei die Anschlusskosten erlassen, wenn Sie einen Versorgungsvertrag abschließen, der eine Mindestvertragslaufzeit von 2 Jahren hat. Einige Glasfaseranbietern bieten zudem nur diese Möglichkeit an. Welche Vertragsart für den Glasfaser-Anschluss ist zu empfehlen? Meist ist der Anschlussvertrag mit Nutzungsvertrag günstiger.

Rechnet man die monatlichen Kosten für 2 Jahre zusammen, so liegen Sie meist noch unter den Anschlusskosten für einen Vertrag ohne Nutzung. Welche Bandbreite / welcher Tarif ist sinnvoll für mich? Anbieter werben meist mit hohen Bandbreiten im Download,

  1. Die Qualität eines Internetanschlusses hängt aber auch von anderen Faktoren ab: z.B.
  2. Von der Bandbreite im Upload,
  3. Gerade in Zeiten von Homeoffice und einer Cloud-Nutzung benötigen Sie auch größere Bandbreiten im Upload ins Internet.
  4. Häufig wird unterschätzt wie viel Bandbreite im Upload für moderne Videotelefonie oder den schnellen Dateiversand benötigt wird.

Anbieter haben sich lange Zeit bei der Bewerbung ihrer Anschlüsse nur auf die Downloadraten fokussiert. Zeitgemäße Internetnutzung setzt jedoch eine gewisse Qualität bei beiden Parametern voraus. Ihre individuell notwendige Bandbreite hängt sehr stark von Ihren persönlichen Nutzungsgewohnheiten ab: Während beispielsweise für ein Rentnerehepaar, das nur gelegentlich im Internet surft, eine Bandbreite von unter 100 Mbit/s im Download derzeit ausreicht, benötigen Eltern im Homeoffice und mit internetaffinen Kindern eine höhere Bandbreiten zwischen 100-400 Mbit/s.

Bandbreiten mit 500 Mbit/s – 1 GBit/s sind hingegen derzeit in der Regel nur für Firmen interessant. Tipp: Greifen Sie bei Vertragsschluss im Zweifelsfalle eher auf eine etwas niedrigere Bandbreite zurück. Sollte diese nicht für Sie ausreichen, können Sie bei fast allen Anbietern eine Höherstufung (Upgrade) bekommen – auch während der Vertragslaufzeit.

Wählen Sie hingegen zu Beginn einen „überdimensionierten» Tarif, so ist ein „Downgrade» auf niedrigere Bandbreiten meist erst zum Ende der Mindestvertragslaufzeit möglich. Wie läuft der Glasfaser-Ausbau ab? In vielen Fällen läuft der Glasfaser-Ausbau in 5 Schritten ab:

  1. Nachfragebündelung: Zunächst werden Interessenten für Glasfaser-Anschlüsse gesucht und der Glasfaser-Ausbau wird entsprechend vermarktet. Das heißt, zu diesem Zeitpunkt können Sie schon entsprechende Glasfaser-Vorverträge abschließen,
  2. Entscheidung: Hat genug Haushalte (meist 30-40 Prozent) die Vorverträge unterschrieben, fällt die Entscheidung für einen Glasfaser-Ausbau, Liegt die Quote darunter, wird der Ausbau meist erst einmal verschoben.
  3. Tiefbau: Bei Tiefbauarbeiten werden die Glasfaser-Leitungen in die Straßen verlegt und auch in die einzelnen Keller der Gebäude.
  4. Installation: Nach der Verlegung der Glasfaser-Leitungen in den Keller wird der eigentliche Glasfaser-Anschluss installiert, Die Kabel werden „gespleißt», also mit der Glasfaser-Anschlussdose verbunden.
  5. Schaltung: Mit der Schaltung des Glasfaser-Anschlusses wird der Bau abgeschlossen. Sie können nun mit Ihrem neuen Glasfaser-Anschluss im Internet surfen.
See also:  Wie Alt Ist Man Wenn Man 2001 Geboren Ist?

Was muss ich als Grundstückseigentümer beachten? Für die Verlegung der Glasfaser von der Straße bzw. vom Bürgersteig bis in den heimischen Keller durchläuft das Glasfasernetz Ihren privaten Grund. Als Grundstückseigentümer:in haben Sie die Hoheit über Ihr Eigentum und es darf nicht grundlos beeinträchtigt werden. Was muss ich als Wohnungseigentümer beachten? Als einzelne Wohnungseigentümer:in können Sie sich auch an das Glasfasernetz anschließen lassen. Das Wohnungseigentumsgesetz bevorzugt den Anschluss an ein Netz mit „sehr hoher Kapazität» – wie Glasfaser. Wohnungseigentümer:innen haben ein Recht auf einen Beschluss der Wohnungseigentümergemeinschaft zum Anschluss an ein Glasfasernetz.

Die anderen Wohnungseigentümer dürfen die Zustimmung nicht verweigern. Was muss ich als Mieter:in beachten? Als Mieter:in müssen Sie sich mit Ihrem Vermieter bzw. Ihrer Vermieterin bzw. mit der Hausverwaltung in Verbindung setzen. Diese können aber auch den Bau eines Glasfaser-Anschlusses verweigern. Wer haftet für Schäden beim Bau des Glasfaser-Anschlusses? Entsteht beim Bau des Glasfaser-Anschlusses im Keller ein Bauschaden, (z.B.

Anbohren von anderen Leitungen oder unsachgemäße Verlegung), so haftet in der Regel das Tiefbauunternehmen, Wichtig: Dokumentieren Sie die Schäden mittels Fotos und genauer Notizen und melden Sie den Schaden an das Glasfaser-Unternehmen. Wie kommt die Glasfaser vom Keller in die Wohnung (Inhouse-Verkabelung)?

  • Bei kleineren Häusern (1-2 Familienhaus): In kleineren Häusern übernehmen meist die Glasfaser-Anbieter die Verkabelung bis in die Wohnungen noch mit. Meist wird dies jedoch auf eine maximale Kabellänge von 20 Meter begrenzt. Voraussetzung für die Verlegung der Glasfaser in die einzelnen Wohnungen ist meist jedoch, dass der Kabelweg „bauseitig» vorbereitet sein muss. Das heißt, die Eigentümer:innen müssen schon alles vorbereitet haben, damit der Glasfaser-Anbieter nur noch die Leitung verlegen muss. Dazu gehören z.B. nötige Bohrungen, damit die die Kabel durch die Wände geführt werden können.
  • Bei größeren Häusern: In größeren Mehrfamilienhäusern sind die Eigentümer:innen bzw. die Wohnungsbaugesellschaft für die Verkabelung vom Keller bis in die einzelnen Wohnungen zuständig. Sie müssen hierfür zunächst auch die Kosten übernehmen, Allerdings können sie die Kosten für die Verkabelung über die Nebenkosten auf die Mietenden umlegen, Glasfaser-Bereitstellungsentgelt über die Nebenkosten: Laut der neuen Betriebskostenverordnung dürfen hierfür 5 Euro pro Monat und für 5 Jahre, bzw. bei schwierigeren Verkabelungen für maximal 9 Jahre berechnet werden. Die Berechnung erfolgt unabhängig davon, ob Sie den Glasfaser-Anschluss oder doch den DSL- oder Kabel-Anschluss nutzen.

Wichtige Begriffe: Was bedeuten Anschlussdose, ONT, Glasfaser-Modem, Router? Anschlussdose: Es gibt verschiedene Anschlussdosen für Internetanschlüsse, diese unterscheiden sich je nach Anschlussart: Das öffentliche Telekommunikationsnetz endet an der Anschlussdose. Bis dort ist der Netzbetreiber verantwortlich. Danach sind Sie selbst zuständig. Glasfaser-Anschlussdose: Neben den bereits beschriebenen Anschlussdosen gibt es noch andere Varianten: Abbildung: Passive Anschlussdosen für Glasfaser-Anschlüsse Expertentipp: An der Glasfaser-Anschlussdose endet das Netz der Anbietern, sie ist vergleichbar mit der Telefondose bei VDSL oder der Kabeldose beim Kabelanschluss. Nach den gesetzlichen Regeln muss eine Glasfaser-Anschlussdose so gestaltet sein, dass Sie auch Ihren eigenen Router daran anschließen können.

Telekommunikationsanbieter versuchen dagegen gerne, ihre eigenen Miet-Router zu vermarkten. Auf diese gemieteten Router sind Sie jedoch nicht zwingend angewiesen, Sie können auch ihren eigenen Router verwenden. Aber Achtung: Wegen der neuen Anschlusstechnik benötigen Sie einen speziellen Glasfaser-Router.

Bereits vorhandene Kabel- oder VDSL-Geräte passen nicht und können nur in Verbindung mit einem separaten Glasfaser-Modem verwendet werden (eine Anleitung dazu finden Sie unter dem Punk „Wie verwende ich weiterhin meinen alten VDSL Router?» ). Router kaufen oder mieten- was lohnt mehr? Vergleichen Sie den Mietpreis mit den Kaufkosten für die Neuanschaffung eines eigenen Gerätes, so haben Sie nach 3 Jahren meist so hohe Mietkosten gezahlt, dass Sie das Gerät auch hätten kaufen können. Da die durchschnittliche Lebenserwartung eines Routers 3 Jahre jedoch problemlos überschreitet, heißt das, dass Sie für das Mietgerät ab dem 3.

  • Jahr teuer draufzahlen würde.
  • Das Kostenargumentspricht klar für den Kauf eines eigenen Gerätes,
  • Für ein Mietgerät spricht hingegen, dass Anbieter bei technischen Problemen mit dem Router helfen müssen.
  • Ist der Router defekt und das Internet deshalb nicht erreichbar, müssen die Anbieter den Router wieder in Stand setzen und zur Not auf eigene Kosten austauschen.

Wiegen Sie beide Optionen ab. Anschlussdosen von Internetanschlüssen: Im Glasfaser-Bereich gibt es verschiedene Steckverbindungen (ähnlich wie man sie aus dem PC-Bereich von USB kennt). Die heute gebräuchlichsten Stecker sind:

E-2000

  • LC-Stecker:
  • SC-Stecker:

Expertentipp – Variante 1: ONT von Anbietern, Router weiterverwenden In den meisten Fällen versuchen Anbieter Ihnen klarzumachen, dass das Glasfaser-Netz erst hinter dem sogenannten Glasfaser-Modem, auch ONT (Optical Network Termination) genannt, endet. Expertentipp – Variante 2: Glasfaser-Router Es gibt inzwischen auch sogenannte „Glasfaser-Router», also Router mit integriertem Glasfaser-Modem, Beispielsweise kann bei der Telekom der «Speedport Smart 4 Plus» als Mietgerät hinzugebucht werden. Bei anderen Anbietern gibt es zum Beispiel die «Fritzbox Fiber» 5490 oder 5491, entweder als Kauf- oder Mietgerät. Wie verwende ich weiterhin meinen alten VDSL-Router? Schritt 1: Umstöpseln auf LAN-Betrieb Möchten Sie Ihren bisherigen Router weiterverwenden, so ist folgendes zu beachten: Grundsätzlich kann jeder herkömmliche VDSL- oder Kabelrouter auch für den Glasfaser-Anschluss genutzt werden.

Allerdings benötigen Sie hierfür entweder ein eigenes oder ein von Anbietern zur Verfügung gestelltes Glasfaser-Modem (ONT) – siehe Variante 1. Das Glasfasermodem wird dann mittels eines Netzwerkkabels mit dem WAN Anschluss des alten Routers verbunden (bei manchen Router auch mit „Link» bezeichnet) und nicht mehr über die Buchse mit der Bezeichnung VDSL.

Falls Ihr Router keine Buchse mit der Bezeichnung „WAN» oder „Link» haben sollte, muss statt dessen der LAN1 Anschlusses verwendet werden. Schritt 2: Umkonfiguration im Router Natürlich muss der Router auch entsprechend konfiguriert, also eingestellt werden, damit er weiß, dass das Internetsignal nicht mehr über die VDSL- oder Kabelbuchse kommt, sondern von einem externen Glasfaser-Modem über den Anschluss LAN1. Dies sieht im Folgenden so aus: Was sind die Unterschiede bei den Glasfaser-Standards AON und GPON?

Active Optical Network (AON) Beim Glasfaser-Standard AON (active optical Network) spicht man auch von der „aktiven Glasfaser», Die Verkabelung ist ähnlich wie bei Telefonanschlüssen: Vom Schaltkasten am Straßenrand gehen verschiedene Adern in ein Gebäude, die sich dann auf die einzelnen Wohnungen verteilen. Jede Wohnung hat eine separate Leitung bis in den Schaltkasten.

Gigabit Passive Optical Network PON/GPON Beim Glasfaser-Standard GPON (Gigabit Passive Optical Network) spricht man von der sogenannten „passiven Glasfaser», Die Verkabelung ähnelt der von Kabelanschlüssen. Das bedeutet: In das Gebäude geht eine Glasfaser, an der alle Wohnungen angeschlossen sind.

Glasfaser-Tarife: Welche Fallen bei gibt es? Kostenfallen: Auch im Glasfaser-Bereich gibt es (wie bei VDSL- und Kabelverträgen) die üblichen Kostenfallen.

  1. So wird beispielsweise mit einem Einheitspreis für alle Bandbreiten geworben. Etwas kleiner gedruckt, kann man dann nachlesen, dass sich der Preis nach 3, 6, 9 oder 12 Monaten deutlich erhöht, Es gibt auch Anbieter, die eine Wechselmöglichkeit einräumen, allerdings sollten Sie sich auf keinen Fall den Wechselzeitpunkt verpassen.
  2. Koppelverträge bei Stromanbietern: Wenn Energielieferanten auch Glasfaser-Anschlüsse bauen, so wollen sie den Glasfaser-Vertrag meist auch an einen Stromliefervertrag koppeln.

Glasfaser-Anschluss vom Energieversorger: Muss ich auch den Stromversorger wechseln, wenn ich Glasfaser haben möchte? Nein. Viele Versorger bieten aber Kombirabatte auf den Glasfaser-Anschluss, wenn Sie auch einen Energievertrag dort haben. Rechnen Sie jedoch vorher genau durch, ob sich dies für Sie lohnt. Wie lange sind Vorverträge für Glasfaser gültig? In der Regel gibt es Fristen zur Nachfragebündelung. Sprich: Anbieter bauen nur dann aus, wenn ein gewisser Prozentsatz der Haushalte entsprechende Vorverträge abschließen. Sind am Ende der Frist nicht genügend Vorverträge abgeschlossen, so wird meist zuerst die Frist 1 bis 2-mal verlängert. Wann kommt ein Glasfaser-Vertrag zustande? Schließen Sie einen Glasfaser-Vertrag bzw. einen Vorvertrag ab, so erhalten Sie von den Anbietern zunächst nur eine Bestätigung, dass das Vertragsangebot eingegangen ist. Dies ist noch kein Vertragsschluss, Der Vertrag gilt gemäß den meisten AGB der Anbieter erst mit der Auftragsbestätigung als geschlossen.

Sie geben also mit Ihrer Anfrage ein für Sie bindendes Angebot ab. Jedoch kann Ihnen nicht zugemutet werden, ewig auf eine Auftragsbestätigung zu warten. In der Regel sind Sie nicht länger als 1 Monat an Ihr abgegebenes Angebot gebunden sein. Danach begründet die Auftragsbestätigung der Anbieter in den meisten Fällen keinen Vertragsschluss mehr.

Die Anbieter verschicken die Auftragsbestätigung teilweise erst, wenn entschieden ist, ob der Ausbau stattfindet, was Monate dauern kann. Sollten Sie darauf nicht ausreichend hingewiesen worden sein, kann die Auftragsbestätigung zu spät sein und keinen Vertragsschluss mehr begründen.

  1. an der Haustür,
  2. am Telefon
  3. oder über das Internet ab,

so haben Sie grundsätzlich ein Widerrufsrecht, Dies gilt auch für Verkaufsaktionen wie z.B. bei einem Verkaufsstand vor dem Supermarkt oder auf dem Marktplatz. Das Widerrufsrecht besteht jedoch nicht, wenn Sie den Vertrag in einem Ladengeschäft der Anbieter abgeschlossen haben.

Ist ein Widerruf des Glasfaser-Vertrags nicht mehr möglich, dann können Sie aber möglicherweise Ihren Vorvertrag kündigen, wenn dieser eine entsprechende Kündigungsklausel enthält. Andernfalls ist ein Rücktritt nur dann möglich, wenn die Netzbetreibenden ihrer vertraglichen Pflicht nicht nachkommen und das Glasfasernetz nicht vertragsgemäß ausbauen.

Wann beginnt die Vertragslaufzeit? Der erste reguläre Kündigungszeitpunkt eines laufenden Glasfaservertrages ist in der Regel 2 Jahre nach Erhalt der Auftragsbestätigung und nicht nach der Schaltung des Anschlusses, Weitere Details finden Sie hier, Welche Probleme können beim Glasfaser-Ausbau auftreten?

  1. Bauschäden Beim Bau von Glasfaser-Anschlüssen kann einiges schiefgehen: Zum Beispiel, dass das Tiefbauunternehmen Versorgungsleitungen wie Wasser- oder Gasanschlüsse anbohrt. Für diese Fälle haben die Tiefbauunternehmen entsprechende Versicherungen. Sie sollten allerdings aufpassen, wenn z.B. Entsorgungsleitungen, z.B. Abwasserrohre oder Regenrohre, angebohrt werden. Das fällt meistens erst später auf. Wichtig: Sollten Schäden entstehen, dokumentieren Sie diese unbedingt. Machen Sie am besten Fotos und schreiben Sie genau auf, wann sich was ereignet hat.
  2. Wechsel des Angebots Ein weiteres Problem ist, wenn Glasfaser-Anbieter nicht liefern, Sie den Altvertrag aber schon gekündigt haben. In diesem Fall haben Sie nach den neuen Regelungen Anspruch auf Schadenersatz für den Ausfall, Ein Wechsel findet unter der Leitung der neuen Anbieter statt. Alt- und Neuanbieter sind zur Zusammenarbeit verpflichtet und Ihr alter Anschluss darf erst abgeschaltet werden, wenn die technischen und vertraglichen Voraussetzungen für den neuen Anschluss vorliegen. Stehen Sie beim Wechseltermin ohne Leistung da, können Sie
    • ab dem 2. Arbeitstag seit der Unterbrechung für jeden weiteren Tag ohne Leistung, 20 Prozent des vertraglich vereinbarten Monatsentgeltes (mindestens jedoch 10 Euro) von den alten Anbietern verlangen.
    • von alten Anbietern verlangen, die Leistung wieder herzustellen, wobei Sie dann nur 50 Prozent des alten Monatsentgeltes zahlen müssen.
See also:  Wem GehRt Ard Und Zdf?

Neue Anbieter haben keinen Anspruch auf Zahlungen, bevor der Wechsel nicht erfolgreich war. Sie sollten darauf achten, dass die neuen Anbieter die Kündigung beim alten übernehmen, damit Sie beim Wechsel umfassend geschützt sind. Glasfaser-Anschluss: Gibt es noch weitere Tipps und Tricks?

  • Rückwechsel auf VDSL oder Kabel nach 2 Jahren Natürlich können Sie nach 2 Jahren Mindestvertragslaufzeit wieder auf die alten Anschlussarten zurück wechseln. Der Glasfaser-Anschluss bleibt dann ungenutzt, kann aber jederzeit wieder „reaktiviert» werden.
  • VoIP als Ersatz für Preselection Im Netz der Telekom Deutschland GmbH können Sie mit „Vorvorwahlen» über Drittanbieter durchaus günstiger ins Ausland oder ins Mobilfunknetz telefonieren. Diese Möglichkeit gibt es bei anderen Anbietern nicht. Da die Telefonie inzwischen technisch grundsätzlich über das Internet läuft (man spricht von Internettelefonie, Voice Over IP, IP-Telefonie), können Sie sich auch noch alternative Telefonanbieter (wie beispielsweise Sipgate, Dusnet) auf Ihrem Router einrichten und über diese billiger telefonieren.

Weitere Informationen zum Thema Glasfaseranschluss finden Sie hier,

Wer baut das Glasfasernetz in Deutschland aus?

FTTH-Ausbau durch regionale Unternehmen neben der Dt. Telekom – Momentan gibt es bundesweit nur drei Netzanbieter, welche auf ein überregionales Glasfasernetz stützen können. Hier sind insbesondere die Deutsche Telekom und Dt. Glasfaser zu nennen, sowie United Internet, besser bekannt mit der Marke „ 1&1 «. Um ein wenig Licht in den Ausbau-Dschungel zu bringen, wollen wir im Folgenden ein Überblick bezüglich möglicher den Alternativen zur Deutschen Telekom geben. Da die Anzahl der Unternehmen auf regionaler und lokaler Ebene sehr groß ist, können wir exemplarisch für bestimmte Regionen nur die größten Provider aufzählen.

Ist Glasfaser wirklich die Zukunft?

Für wen sich der Glasfaserausbau lohnt Glasfaser gilt als Internetverbindung der Zukunft. Der Einbau ist kostenlos zum Start. Experten raten, die Angebote gut zu prüfen, denn ein nachträglicher Einbau wird teurer. Welche Vor- und Nachteile bieten Glasfaseranschlüsse? Beitragslänge: 4 min Datum: 06.02.2023 In vielen Regionen klingelt es derzeit an der Haustür: Ein Vertreter bietet einen neuen Anschluss an.

Wie viele Glasfaser Firmen gibt es in Deutschland?

Vodafone – Nachdem der Betreiber von Deutschlands größtem Kabelnetz erst Anfang 2020 angefangen hatte, sich auch am Glasfaserausbau Deutschlands zu beteiligen, machte der Düsseldorfer Glasfaser Anbieter Ende desselben Jahres schon wieder einen Rückzieher.

  • Man kündigte an, sich zukünftig nicht mehr am separaten Glasfaserausbau zu beteiligen, sondern nur noch das bestehende Kabelnetz mit Glasfaser zu verbessern,
  • Hinter diesem Strategiewechsel steht die Konzernzentrale in London.
  • Aus Kostengründen legte die Firmenleitung die ambitionierten Ausbaupläne für Deutschland auf Eis.

Alle bereits vereinbarten Glasfaserprojekte wolle man aber abschließen, Dazu zählen bundesweit 23.000 Unternehmen und 150.000 Haushalte. Projektbasiert werden aber weiterhin größere Geschäftskunden in der Nähe der bestehenden Glasfasertrasse von Vodafone mit Glasfaser erschlossen.

Wer hat das beste Glasfasernetz?

Breitband- und Festnetztest Internet-Anbieter im Vergleich: Telekom holt auf, den Testsieger gibt’s nur für ausgewählte Kunden – Wem GehRt Deutsche Glasfaser Glasfaser? DSL? LTE? Kabel? Nicht immer hat man die freie Auswahl der Anschlüsse und der Gewinner des Connect-Tests steht vielen nicht zur Verfügung. © YAY Images / Imago Images Wo gibt es das beste Internet und die beste Sprachqualität im Festnetz? Im großen Vergleichstest der Fachzeitschrift «Connect» zeigt sich, bei welchem Anbieter Sie gut aufgehoben sind – und wer die Telekom besiegen konnte.

Die gute Nachricht zuerst: Egal, welchen Anbieter für Festnetz und Internet Sie nutzen – im schlechtesten Fall ist er «gut». Das geht aus dem neuesten Test der Fachzeitschrift «Connect» hervor, die vier überregionale und vier regionale Anbieter untereinander vergleichen hat. Den ersten Platz der bundesweiten Anbieter holte zum siebten Mal die Telekom,

Schlusslicht bildet Vodafone. Unter den regionalen Anbietern findet sich indes eine echte Überraschung: Aus dem Stand gelang es der Deutschen Glasfaser, mehr Punkte zu holen als die Telekom. Die einzigen Teilnehmer, bei denen es nicht für ein «sehr gut» gereicht hat, sind Vodafone und Pÿur/Tele Columbus – beide erhielten nur ein «gut». Wem GehRt Deutsche Glasfaser

Wer hat das größte Glasfasernetz in Deutschland?

Hauptsächliche Netzbetreiber – Eigentümer und Betreiber der Glasfasernetze in Deutschland sind vornehmlich Unternehmen aus den Bereichen Telekommunikation, Kabelfernsehen und Energieversorgung. Sie haben bereits sehr früh begonnen, parallel zu Hochspannungsleitungen bzw.

  • Mit diesen zusammen Glasfaserkabel zu verlegen, um Ausbaukosten zu sparen.
  • Die so entstandenen Glasfasernetze nutzen die Eigentümer teilweise selbst und vermieten sie teilweise an andere Telekommunikationsunternehmen (siehe auch Bitstromzugang ).
  • Größter Eigentümer von verlegten Glasfaserkabeln (Glasfaserstraßen-Kilometer, diese können jedoch durchaus eine Anzahl von einzelnen Glasfaseradern enthalten) in Deutschland ist mit über 500.000 km die Telekom Deutschland (Stand Dezember 2019).

Im Vergleich zu Telekom Deutschland abgeschlagen, jedoch mit über 58.000 km ein sehr großer Eigentümer von Glasfasernetzen ist Vodafone mit seinem Hybrid- Fibre – Coax -Netz (HFC). Das größte alternative Glasfasernetz in Deutschland unterhält 1&1 Versatel mit einer Gesamtlänge von über 52.000 km (Stand März 2022).

  1. Daneben hat eine Vielzahl von regionalen Anbietern, die sogenannten City-Carrier, ebenfalls eigene Glasfasernetze aufgebaut.
  2. So hat zum Beispiel NetCologne in Köln und Umgebung mittlerweile insgesamt über 25.000 km Glasfaser für Fibre-to-the-building gelegt.
  3. Die Colt Technology Services verfügt über ein über 3.700 km langes Netz (europaweit über 46.000 km).

In München baut die Kommunikationssparte der Stadtwerke, M-net, seit 2007 ein Glasfasernetz auf und erreicht 2021 bereits 630.000 Haushalte, und somit ca.70 % der Haushalte.

Wer finanziert glasfaserausbau?

Ob Verkehr und Mobilität, Wirtschaft und Verwaltung, Arbeit und Alltag, Bildung und Forschung, Gesundheitsversorgung und Pflege: Die Digitalisierung ist der Antrieb für mehr Fortschritt, mehr Klimaschutz, eine höhere Lebensqualität und neue Chancen. Überall flächendeckende, hochleistungsfähige, ökologisch nachhaltige und sichere digitale Infrastrukturen sind Voraussetzung dafür, dass die digitale Transformation Deutschlands umfassend gelingt.

Quelle: BMDV Mit unserer Gigabitförderung 2.0, die am 3. April 2023 gestartet ist, setzen wir einerseits, insbesondere mit der Einführung von Branchendialogen, die dafür sorgen, dass in den Kommunen das Potenzial des privatwirtschaftlichen Ausbaus prioritär ausgelotet und unterstützt wird, auf den privatwirtschaftlichen Ausbau der Telekommunikationsunternehmen. Andererseits sorgen wir dafür, dass die Förderung den privatwirtschaftlichen Ausbau nicht verdrängt und in die Gebiete mit dem größten Nachhol- und Förderbedarf fließt. So entsteht ein optimales Verhältnis zwischen privatwirtschaftlichem und gefördertem Ausbau.

Insgesamt stellt der Bund seit 2015 schon jetzt rund 17 Milliarden Euro für aktuelle Förderprojekte zur Verfügung. Künftig nimmt die Bundesregierung jährlich weitere rund 3 Milliarden Euro in die Hand, um 50 bis 70 Prozent der Kosten des Gigabitausbaus in Gebieten ohne privatwirtschaftliche Ausbauperspektiven zu finanzieren.

Die übrigen Kosten werden von den Bundesländern und Kommunen getragen. Anschlüsse, unabhängig davon, welche Endnutzer dahinterstehen, die nicht gigabitfähig versorgt sind, sind grundsätzlich förderfähig. Die Gigabitförderung 2.0 ist damit europaweit einzigartig. In der Gigabitförderung 2.0 wurde für jedes Bundesland eine bestimmte jährliche Fördermittelobergrenze festgelegt.

Alle Förderanträge eines Bundeslandes werden anhand eines Kriterienkataloges zur Bestimmung des Nachholbedarfs bzw. der Förderwürdigkeit nach einem Punktesystem bewertet. Gebiete mit dem größten Nachholbedarf sind insbesondere solche, die noch einen großen Anteil sog.

Weißer Flecken aufweisen. Zugleich werden Gebiete gefördert, bei denen der privatwirtschaftliche Netzausbau bereits abgeschlossen ist, danach jedoch Restgebiete verbleiben, für die auch langfristig keine privatwirtschaftliche Ausbauperspektive besteht. Projekte, die anhand des Kriterienkatalogs eine besonders hohe Punktezahl (kann je nach Aufruf variieren) erreichen, können jederzeit beantragt werden (fast lane),

Für alle anderen Projekte besteht die Möglichkeit der Antragstellung im Rahmen eines zeitlich begrenzten Förderaufrufes, Um die eigentlichen Förderbedarfe zu ermitteln, finden zwischen den Gebietskörperschaften und Telekommunikationsunternehmen Branchendialoge zum möglichen privatwirtschaftlichen Ausbau in ihrem Gebiet statt.

Die Potenzialanalyse unterstützt diesen Prozess, indem sie das privatwirtschaftliche Ausbaupotenzial für das Gebiet darlegt. Eine Handreichung zur Ausgestaltung eines Branchendialogs stellt das Gigabitbüro des Bundes zur Verfügung. Förderanträge können nach den aktuellen Infrastrukturaufrufen Gebietskörperschaften, also unter anderem von Kommunen, Landkreisen, kommunalen Zweckverbänden sowie Unternehmen in ausschließlich öffentlicher Trägerschaft und Stadtstaaten gestellt werden.

See also:  Zu Wem GehRt Mobilcom-Debitel?

Wie Sie in 7 Schritten zu Ihrem Gigabitnetz kommen, sehen Sie hier. Bei der Durchführung des Förderprojektes werden die Gebietskörperschaften durch unsere Bewilligungsbehörden unterstützt. Des Weiteren kann eine umfangreiche fachspezifische Unterstützung zur Umsetzung des Glasfaserausbaus über einen Antrag auf Beratungsleistungen in Anspruch genommen werden (siehe nächster Abschnitt).

Quelle: BMDV Der Ausbau der Glasfaserinfrastruktur erfolgt größtenteils privatwirtschaftlich durch die Telekommunikationsunternehmen. Der geförderte Ausbau soll ergänzend in den nichtwirtschaftlichen Gebieten stattfinden. Oftmals bedarf es einer fachlichen Beratung der Gebietskörperschaften durch externe Experten, um ein optimales Verhältnis beider Ausbauarten zu erreichen und auf dieser Grundlage ggf. ein Förderverfahren durchzuführen. Hier unterstützen wir die Gebietskörperschaft, Sie können unsere Förderung von Beratungsleistungen in Anspruch nehmen.

Landkreise erhalten im Rahmen der Beratungsförderung maximal 200 Tausend Euro Fördermittel. Für Städte und Gemeinden bleibt es bei der bisherigen Höchstgrenze von 50 Tausend Euro. Gemeindeverbände müssen einen entsprechenden öffentlich-rechtlichen Vertrag bzw.

  • Eine unterzeichnete Kooperationserklärung (zum Zeitpunkt der Antragsstellung und für die Dauer und den Umfang des beantragten Projektes) nachweisen.
  • Die Förderung kann nur einmalig beantragt werden.
  • Gebietskörperschaften, die bereits eine Bewilligung für eine Beraterunterstützung gemäß der Gigabitrichtlinie vom 26.

April 2021 erhielten und noch kein Projekt nach dem letzten Förderprogrammumsetzen, nehmen diese Beratungsleistung in die neue Förderung mit. Anträge können infolge des Aufrufs über die Onlineplattformen der Bewilligungsbehörde gestellt werden (siehe nächster Abschnitt).

Was ist besser Glasfaser oder Kabel Deutschland?

In Bezug auf Stabilität und Geschwindigkeit ist Glasfaser besser als DSL oder Kabel. Glasfaser-Internet bieten eine leistungsstarke und zuverlässige Internetverbindung, die für eine anspruchsvolle Nutzung und schnelle Datenübertragung geeignet ist.

Ist Glasfaser besser als Telekom?

Erstmals nahm Deutsche Glasfaser an dem Vergleich teil und war besser als die Telekom. Allerdings sind beide in unterschiedlichen Kategorien gelistet. Testsieger für das beste Angebot für Internetzugang, Sprachtelefonie und IP-TV ist die Deutsche Telekom mit der Note ‘sehr gut’ und 931 von 1.000 möglichen Punkten.

Kann man Glasfaser mit Telefonkabel verbinden?

Der erste Giga Bridge-Adapter wird über ein LAN-Kabel mit dem ONT verbunden und empfängt das Glasfaser-Signal. Er leitet das Glasfaser-Signal über eine vorhandene Telefonleitung weiter. Der zweite Giga Bridge-Adapter empfängt das Glasfaser-Signal und übergibt es per LAN-Kabel an den Router.

Wie bekomme ich Internet ohne Glasfaser?

DSL Alternativen

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  4. DSL Alternativen

Was tun, wenn am Standort kein DSL verfügbar und auch kein internetfähiges TV-Kabelnetz vorhanden ist? Trotzdem muss nicht unbedingt auf Highspeed-Internet verzichtet werden. Denn es gibt inzwischen mit LTE Homespots eine sehr gute Alternative für Gebiete, in denen kein DSL oder Kabel verfügbar ist oder die DSL Geschwindigkeit trotz Verfügbarkeit langsam ist.

  1. Aber auch Satelliten DSL kann für den ein oder anderen eine Alternative sein.
  2. Von Aktualisiert 11.07.2023 Kein DSL – ➡️ Alternativen wenn DSL und Kabel Internet nicht verfügbar sind 4.5 / 5 288 ( 288 ) Vor allem LTE für Zuhause – sogenannten Homespot-Angebote – aber auch Internet via Satellit stellen durchaus brauchbare Techniken für einen schnelle Internetanschluss dar.

Allerdings müssen Verbraucher bei allen Lösungen Kompromisse machen – sei es beim Preis, beim Datenlimit oder bei der in der Praxis zu erreichenden Internet Geschwindigkeit. Dennoch gilt: der Spatz in der Hand ist oft besser als die Taube auf dem Dach. Überall dort, wo es kein DSL oder Kabel Internet gibt, können LTE und Internet über Satellit gute Alternativen sein. Bevor man über Alternativen zu DSL nachdenkt, sollte man unbedingt vorab die DSL Verfügbarkeit am eigenen Standort prüfen. Auf DSLWEB finden Sie eine Auflistung der Verfügbarkeits-Checks aller wichtigen DSL Anbieter bzw.

aller wichtigen Kabel Internet Anbieter: und, Du kannst die Verfügbarkeit aber auch direkt durch Eingabe Deiner Adresse nachfolgend prüfen: Ist kein DSL oder Kabel Internet am eignen Standort verfügbar, können die nachfolgend aufgelisteten Alternativen eine gute Möglichkeit darstellen, schnelles Internet in die eigenen vier Wände zu bekommen.

ist derzeit die beste DSL Alternative und bringt auch in ländliche Regionen einen Internet-Zugang mit hoher Datenrate von bis zu 300 Mbit/s – teilweise sogar schon bis zu 500 Mbit/s. Früher galt für Verbraucher auf dem Lande die als Notlösung, mit LTE hat sich deren Situation aber inzwischen sehr gebessert.

LTE steht für Long Term Evolution und ist eine Mobilfunktechnologie, die ursprünglich vorrangig dem schnellen Internetsurfen mit dem Smartphone oder Tablet diente – mittlerweile aber auch als Homespot-Internetanschluss Verwendung findet. Smartphone-Nutzer erkennen auch an dem Kürzel «4G». Die nächste Generation 5G steckt zudem im Ausbau und wird bereits von vielen Mobilfunk- und Homespot Providern angeboten.

Vodafone, Congstar, o2, Freenet und die Telekom bieten spezielle LTE für Zuhause Produkte an, die überall dort als Alternative genutzt werden sollten, wo kein DSL oder Kabel Internet möglich ist. Aber auch in Gebieten mit langsamer DSL-Versorgung machen diese Sinn.

Unden stehen dabei Geschwindigkeiten bis zu 500 Mbit/s zur Verfügung – beispielsweise beim Vodafone GigaCube. Ein Nachteil ist allerdings, dass fast alle Tarife an ein festes Volumen-Kontingent gebunden sind. Diese fallen aber mit 30 GB, 125 GB, 250 GB oder sogar 500 GB für einen Mobilfunk-Tarif recht üppig aus.

Bei Überschreiten der monatlichen Volumengrenze drosselt der Anbieter dann die Geschwindigkeit. Inzwischen gibt es aber auch schon, Bei o2 beispielsweise gibt es gleich zwei in einem günstigen Preis-Leistungs-Verhältnis. Ausführliche Infos zum Thema warten unter Funktionsweise von LTE für Zuhause (Quelle: Telekom) LTE für Zuhause

  • nur bei Telekom und Vodafone erhältlich
  • Internetsurfen über das Mobilfunknetz
  • monatliches Highspeed-Volumenlimit

Tarif-Tipp: Vodafone GigaCube mit 100 GB für 33,32 €/Monat Geschwindigkeit: bis 500 Mbit/s Internet Datenvolumen: 100 GB, 200 GB oder unlimitiert Mobilfunktechnik: LTE und 5G WLAN: GigaCube 4G oder GigaCube 5G Router «Mit dem GigaCube bietet Vodafone eine überzeugende Alternative zum Festnetz-Internetanschluss. Tarif-Tipp: o2 Homespot Unlimited-Tarif ab 31,40 €/Monat Geschwindigkeit: bis 100 Mbit/s Internet Datenvolumen: unlimitiert Mobilfunktechnik: LTE und 5G WLAN: o2 Homespot 2 LTE Router oder Homespot 5G Router «Der o2 HomeSpot ist ein preislich attraktives Angebot.

  • Tarif-Tipp: Congstar Homespot 100 mit 125 GB LTE für 30 €/Monat Geschwindigkeit: bis 50 Mbit/s Internet Datenvolumen: 50 GB, 125 GB oder 250 GB/Monat Mobilfunktechnik: LTE WLAN: Homespot LTE Router oder AVM Fritz!Box 6850 LTE
  • «Congstar bietet mit seinen Homespot-Angeboten einen günstigen LTE Internetanschluss für Zuhause über das Telekom Mobilfunknetz.»
  • Juli-Aktion: Homespot 100 dauerhaft mit 25 GB extra, Congstar Homespot 200 15 € günstiger,

Tarif: Telekom Magenta Mobil Speedbox ab 39,95 €/Monat Geschwindigkeit: bis 300 Mbit Internet Datenvolumen: 100 GB/Monat Mobilfunktechnik: LTE WLAN: Speedbox Router oder Speedbox 5G Router «Die Telekom Speedbox punktet mit hoher Geschwindigkeit und viel Flexibilität. Das Angebot ist allerdings auch teurer als die Konkurrenz.» Tarif: Freenet Internet LTE für 34,99 €/Monat Geschwindigkeit: bis 15 Mbit Internet (o2 LTE) Datenvolumen: unlimitiertes Datenvolumen Mobilfunktechnik: LTE WLAN: AVM Fritz!Box 6820 LTE «Fritz!Box LTE Unlimited punktet durch unlimitiertes Datenvolumen und die hohe Flexibilität.

  • Ein Manko ist allerdings die sehr niedrige Geschwindigkeit.» Juli-Aktion: Fritz!Box 6820 LTE zubuchbar alle Anbieter anzeigen: Auch die klassischen Surfsticks für Notebooks können eine Alternative zum DSL- oder Kabel Internet Anschluss darstellen.
  • Hierbei wird ebenfalls über das Mobilfunknetz im Internet gesurft, also in der Regel über das UMTS Netz (3G) oder das LTE Netz (4G).

Anders als bei LTE für Zuhause handelt es sich um keine ausgesprochenen Surf-Lösungen für Daheim, sondern um flexible Tarife, die prinzipiell überall genutzt werden können. Als Hardware wird lediglich ein Surf-Stick oder eine mobiler WLAN Router benötigt.

  • Bei Tablets oder Laptops mit Mobilfunk-Modul genügt sogar die mitgelieferte SIM-Karte.
  • UMTS- und LTE-Tarife sind bei vielen Internetanbietern erhältlich, etwa bei den Netzbetreibern Telekom, Vodafone und o2, aber auch bei Discountern wie 1&1, Simyo und Yourfone.
  • Die erreichbare Geschwindigkeit hängt davon ab, wie gut das jeweilige Mobilfunknetz am eigenen Standort ausgebaut ist.

Wie bei Mobilfunktarifen üblich, gibt es die Internet-Geschwindigkeit nur bis zu einem bestimmten monatlichen Volumenlimit. Mehr Infos und aktuelle Tarife unter UMTS und LTE Surf-Flats

  • für Notebooks und Tablets
  • bei vielen Anbietern
  • Highspeed-Volumenlimit
  • große Preis- und Leistungsspanne

Eine dritte Alternative ist DSL über Satellit – eine Technologie mit der eine Downloadgeschwindigkeit von bis zu 50.000 kbit/s möglich ist. Eine Reihe von Providern bietet Internet über Satellit in unterschiedlichen Tarifpaketen an. Ein Datenpaket ist dabei inklusive, allerdings ist diese in den meisten Fällen ebenfalls an ein monatliches Volumenlimit gebunden. Internet über Satellit kann zum Beispiel bei den Anbietern Filiago, skyDSL und Orbitcom gebucht werden. Interessenten sollten vor Abschluss eines Vertrages die Konditionen genau prüfen, da sie sich im Einzelfall stark unterscheiden. Außerdem entstehen meist hohe Anschaffungskosten für die Hardware. Ausführliche Infos und einen Tarifvergleich bietet unsere Seite DSL über Satellit

  • Internetsurfen über Satellit
  • monatliches Volumenlimit
  • hohe Kosten für Tarife und Hardware

Die Verfügbarkeit aller wichtigen Internetprovider auf einmal prüfen, der DSL Check macht es möglich. Einfach Vorwahl, Rufnummer, Straße, Hausnummer, Postleitzahl und Wohnort eingeben und loslegen: Direkt zum : DSL Alternativen

Wer steht hinter der deutschen GigaNetz?

Hauptinvestoren der Deutschen GigaNetz GmbH sind Fonds, verwaltet von der DWS Group, einem der weltweit führenden Vermögensverwalter, der sich mehrheitlich im Besitz der Deutschen Bank AG befindet, und von InfraRed Capital Partners (IRCP), einem internationalen Infrastruktur-Investmentmanager.

Kann Telekom Eon Glasfaser nutzen?

Zurzeit gibt es keine Kooperation mit der Telekom. Es gibt keine Kooperation bisher mit EON.

Wer steckt hinter Glasfaser Nordwest?

Gemeinsam für die Zukunft des Internets: Glasfaser Nordwest ist das Joint Venture von der Telekom Deutschland GmbH und der EWE AG.