Wie Viel Kostet Ein Flug Zum Mond?

Wie Viel Kostet Ein Flug Zum Mond
Mondlandefähre Orion von Apollo 16 auf dem Mond (1972) Die Apollo-Mondlandefähre ( LM für Lunar Module, ursprünglich LEM für Lunar Excursion Module ) war ein ab 1963 von der Firma Grumman für die NASA im Rahmen des Apollo-Programms entwickelter Lander zur Landung auf dem Mond,

Die Vorplanungen der NASA gehen allerdings schon bis ins Jahr 1960 zurück. Das LM ist eine zweiteilige Mondlandefähre und besteht aus einer Abstiegs- und einer Aufstiegsstufe. Insgesamt wurden 15 Apollo-Mondlandefähren hergestellt. Von diesen führten sechs eine Mondlandung durch, wobei der untere Teil mit den Füßen und dem Abstiegstriebwerk (die Abstiegsstufe) auf dem Mond zurückblieb.

Nachdem die Astronauten nach dem Mondaufenthalt zum Rückflug zur Erde in das Kommando-Modul umgestiegen waren, wurde der obere Teil der Mondlandefähre (die Aufstiegsstufe) im Mondorbit belassen und stürzte später auf den Mond. Die meisten der anderen neun gebauten Exemplare dienten zu Tests auf der Erde oder kamen nicht zum Einsatz, weil ihre Missionen abgesagt wurden.

Wie viel kostet eine Reise auf dem Mond?

Das Wichtigste zum Thema Kosten Artemis-Mission –

  • Schon 2024 soll wieder ein Mensch auf dem Mond spazieren, so die NASA – dieses Mal ein Mann und eine Frau,
  • Doch die Rechnung dafür fällt immer höher aus. Nach jahrelangen Verzögerungen sind nun auch noch zwei Startversuche der neuen Mondrakete SLS missglückt. Ein nächster Termin steht noch nicht fest.
  • Für Landung mit einer bemannten Raumfähre hat die NASA 28 Milliarden Dollar errechnet. Die Kosten des Artemis-Programms wirken da zunächst fast wie Peanuts im Vergleich zur ersten Mondlandung 1969, Diese verschlang inflationsbereinigt etwa 132 Milliarden, Grund: In dem Preisschild sind bereits gebaute Fahrzeuge nicht enthalten.
  • Daher ist die Kalkulation eine Milchmädchenrechnung: Seit 2006 hat die NASA allein für Bau und Entwicklung der Rakete SLS und des Raumschiffs Orion schon 45 Milliarden US-Dollar ausgegeben!
  • Expert:innen bezweifeln allerdings, dass die selbst die veranschlagten «günstigen» 28 Milliarden ausreichen. Sie sind eh nur für die erste Mondlandung gedacht. Weitere Missionen brauchen wieder frisches Geld.

© SpaceX Vorschlag für eine Mondfähre von Elon Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX. Ein Großteil der Milliarden wird für den Bau von Landefähren draufgehen.

Wie viel kostet es auf den Mars zu fliegen?

Wie die Reise zum Mars möglich werden soll – Musk will genau das ändern und die Summe radikal reduzieren – damit genug Menschen sich auf den Weg machen. Das Ticket pro Passagier soll nur 200.000 Dollar kosten, so viel wie ein mittelgroßes Haus in den USA.

  • Um das möglich zu machen, will er bemannte Raumflüge so billig und routiniert abfertigen wie Fluglinien eine Reise von einer Stadt zur anderen.
  • Vier Mittel sollen das möglich machen: Musk will Raketen und Raumschiffe wiederverwenden.
  • Er will Raumschiffe im Erdorbit betanken.
  • Er will Sprit auf dem Mars produzieren für den Rückflug.

Und er will speziellen Treibstoff aus Basis von Methan nutzen.

Wie lange dauert der Flug bis zum Mond?

Apollo 11

Missionsemblem
Flugdauer 8 d 3 h 18 min 35 s
Bergungsschiff USS Hornet
Mannschaftsfoto
Apollo 11 – v.l.n.r. Neil Armstrong, Michael Collins, Buzz Aldrin

Was kostet ein Flug mit einer Rakete?

Der hohe Preis des Weltraumtourismus Den blauen Planeten einmal im Leben aus dem Weltraum betrachten: Es ist ein Traum, den viele Menschen hegen. Was über Jahrzehnte hinweg nur einem sehr kleinen Personenkreis vorbehalten war, ist in den letzten Monaten für manche Realität geworden.

  1. Gleich zwei private Raumfahrtunternehmen starteten im Juli mit zivilen Flügen ins All.
  2. Den Anfang machte der britische Milliardär Richard Branson mit seinem Unternehmen Virgin Galactic.
  3. Wenige Tage später zogen Amazon-Gründer Jeff Bezos und seine Firma Blue Origin nach.
  4. Das Besondere daran: Nicht zu Forschungszwecken waren die beiden Milliardäre und ihre Gäste unterwegs – das Privatvergnügen stand im Vordergrund.

In Zukunft wollen beide Unternehmer – ebenso wie Elon Musk mit seinem Unternehmen SpaceX – regelmäßig Privatpersonen ins All fliegen. Hat damit das Zeitalter des Weltraumtourismus begonnen? „Der Startschuss dafür ist bereits viel früher gefallen», sagt Thomas Reiter im Gespräch mit NATIONAL GEOGRAPHIC.

Der heute 63-Jährige war bis 2015 Direktor für bemannte Raumfahrt bei der europäischen Raumfahrtagentur ESA. Zuvor war er selbst als Astronaut aktiv und hat in dieser Zeit ebenfalls Bekanntschaft mit „Weltraumreisenden» gemacht. Als erster Weltraumtourist gilt Dennis Tito. Der Unternehmer war 2001 die erste Zivilperson, die zur Internationalen Raumstation ISS reiste.

Nur eine Handvoll weiterer Weltraumtouristen sind Tito seither ins All gefolgt. „Man kann hier mit Sicherheit nicht von beginnendem Massentourismus sprechen», so Reiter. Ein bedeutender Faktor, warum Weltraumtourismus aktuell nur einen sehr kleinen Teil im Bereich der kommerziellen Raumfahrt einnimmt, sind laut Reiter die Kosten für ein privates Weltraumabenteuer.

Der ehemalige Astronaut Thomas Reiter und seine NASA-Kollegin Stephanie Wilson auf dem Weg zu ihrer Weltraummission 2006. Foto von Thomas Reiter Rund 450.000 US-Dollar (umgerechnet etwa 383.000 Euro) soll ein Flug mit Bransons Unternehmen Virgin Galactic ab 2022 kosten. Das gab das Unternehmen Anfang August 2021 bekannt.

Die Reise führt allerdings nur in rund 85 Kilometer Höhe, was streng genommen noch nicht als Weltraum zählt. Die Grenze zwischen Luftfahrt und Raumfahrt liegt in den Augen von Reiter und vieler weiterer Experten bei rund 100 Kilometern – der sogenannten Kármán-Linie.

  1. Napp über diese Grenze, nämlich auf 107 Kilometer Höhe, schaffte es Blue Origin.
  2. Ein Ticket für den ersten Testflug wurde für 28 Millionen Dollar (rund 23 Millionen Euro) versteigert.
  3. Wie viel die privaten Flüge mit Jeff Bezos Unternehmen in Zukunft regulär kosten werden, ist noch nicht bekannt.
  4. Eine Schätzung der aus dem Jahr 2018 ging von Preisen zwischen 200.000 und 300.000 US-Dollar aus.

Wer tatsächlich in den Erdorbit möchte, muss aber noch tiefer in die Tasche greifen. Für rund 55 Millionen Dollar bietet SpaceX ab Anfang 2022 Flüge zur immerhin bereits rund 400 Kilometer von der Erde entfernten ISS an. Im Preis mit inbegriffen ist ein mehrtägiger Aufenthalt auf der Raumstation.

Die Kosten für einen privaten Flug zur Internationalen Raumstation ISS liegen bereits im mehrstelligen Millionenbereich. Foto von dimazel, Stock.adobe.com Der Weltraumtourismus bleibt also vorerst ein teures Vergnügen. In naher Zukunft könnte sich das aber ändern. In einem Statement aus dem Jahr 2018 gab Richard Branson zum Beispiel an, dass er den Preis für einen Weltraumflug in den kommenden Jahren auf 40.000 Dollar pro Person senken wolle.

Auch in Reiters Augen sind günstigere Preise durchaus denkbar. Mit steigender Nachfrage ließen sich etwa die Herstellungskosten – insbesondere von Raketentriebwerken – senken und die Produktionsprozesse optimieren. Der aktuell vorherrschende Wettbewerb könne sich ebenfalls günstig auf die Kosten auswirken: „Wir wissen, dass Konkurrenz gut ist.

Das belebt das Geschäft und führt zu entsprechendem Preisdruck.» Niedrigere Preise und neue, effizientere Antriebssysteme könnten auch abseits vom Weltraumtourismus Vorteile mit sich bringen – zum Beispiel in der wissenschaftlichen Raumfahrt. „Mit den für private Weltraumreisen neu entwickelten Technologien könnten Nutzlasten kostengünstig an die Grenzen der Atmosphäre oder in den Erdorbit gebracht werden», sagt Reiter.

Davon würden letztlich auch Weltraumagenturen wie die ESA profitieren. Trotzdem ist der Weltraumtourismus für Reiter ein zweischneidiges Schwert: „Die Kehrseite der Medaille ist die Frage der Nachhaltigkeit.» Ein Punkt, der in diesem Bereich immer wieder diskutiert wird, ist der Energieverbrauch von Raketen.

„Es bedarf einer enormen Energie, um auch nur kleinste Massen in den Orbit zu bringen», so Reiter. Um ein Kilogramm Gewicht ins All zu transportieren, sind beispielsweise rund 40 Megajoule an Energie notwendig. Um solche Energien freizusetzen, benötigt es leistungsstarke Raketenantriebe, die mal mehr, mal weniger Auswirkungen auf die Umwelt haben.

In einem betrachteten Martin Ross und James Vedda, Forscher am US-amerikanischen Center for Space Policy and Strategy, die Emissionen von Raketen näher.

Wie teuer ist ein Stück Mond?

Den Mond kaufen: Wie viel sind die Grundstücke dort wert? Gute Lagen mit Aussicht sind heute fast unbezahlbar. Alternative: Der Mond. Dort kosten 4.000 Quadratmeter knapp 25 Euro. Problem dabei: Für die Besichtigung braucht man ein starkes Teleskop – und der Kaufvertrag ist nichts wert. Im Clip: Warum der Mond für unser Überleben wichtig ist. 0

  • Unzählige Anbieter:innen weltweit verkaufen Mond-Grundstücke,
  • Immobilien-Spoiler: Wer ein Stück Land auf dem Mond kauft, wird nur um ein Stück Papier reicher: die Eigentums-Urkunde. Denn der Mond lässt sich nicht kaufen,
  • Bella Vista: Das beste Verkaufsargument für eine:n Makler:in ist sicher die Aussicht. Vom Mond aus hat man die gesamte Erde im Blick,
  • Im Gegensatz zu uns Menschen, die regelmäßig und weitere Mondphasen beobachten dürfen, können Mondbewohner:innen einen Erdaufgang dabei nicht genießen. Der Mond zeigt immer mit derselben Seite zur Erde. Für eine:n Betrachter:in auf seiner Oberfläche bleibt unser blauer Planet daher immer an der gleichen Stelle am Himmel,
  • «Stars» unter sich: Zu den Besitzer:innen von Mond-Grundstücken zählen angeblich auch die Hollywood-Heroes Arnold Schwarzenegger und Tom Cruise.

Die verkauften Mond-Grundstücke sind so groß, dass ihre Besitzer Mühe hätten, sie abzulaufen © NASA Liebe kennt keine Grenzen. Also schenk’ ich meinem Schatz den Mond! Hört sich irre an? Im Gegenteil. Für nur 25 Euro und mit wenigen Klicks lassen sich im Netz gleich ein paar Dutzend Hektar Mond erwerben.

  1. Die Idee stammt vom US-Amerikaner Dennis Hope.
  2. Der ließ sich 1980 als Mond-Eigentümer ins Grundbuch eintragen.
  3. Da die Behörde keinen Einspruch erhob, verkauft er seitdem eifrig 716.000 Quadratmeter große Mond-Grundstücke,
  4. Zum Lieferumfang gehören: Urkunde, Mondverfassung und -karte – dazu die Schürfrechte fürs Mond-Grundstück.

Der bis dahin offenbar besitzlose Hope soll es mit dem originellen Coup zum mehrfachen Millionär gebracht haben. Zahllose Mondmakler haben es ihm seither nachgemacht. Wem gehört der Mond? Dennis Hope aus den USA behauptet: ihm! Mit dem Verkauf von Grundstücken auf dem Trabanten wurde er zum Millionär.

  • Der Mond als Geschenk ist keine moderne Idee. Schon der Preußenkönig Friedrich der Große schenkte den Trabanten 1756 einem verdienten Untertanen.
  • Dessen Nachfahre behauptet, im Besitz der Schenkungs-Urkunde von damals zu sein. Also zog der Rentner aus Westfalen gegen den Mond-Makler aus den USA vor ein deutsches Gericht. Das urteilte knapp: Der Mond gehört weder dem einen noch dem anderen.
  • Neben dem Mond haben Weltraum-Makler:innen übrigens das halbe Sonnensystem im Angebot, Wer ein Stück des oder des besitzen möchte, muss nur eine Bestellung abgeben. Außerdem günstig zu haben: Sterntaufen und Sternschnuppen.

Bisher ist es für Mondlandbesitzer:innen unmöglich, ihren Grund und Boden zu. Milliardär Richard Branson hat schon eine Airline. Mit dem SpaceShipsTwo startet er. Weltraum-Guru Elon Musk hat angekündigt, er könne es in wenigen Jahren schaffen, mit. Am wahrscheinlichsten dürfte das neue Raumschiff und die Landefähre der NASA zum. Flüge zum Mond wurden schon früher offeriert. Die US-Fluggesellschaft PanAm bot noch.

  • Der Mond gehört allen und niemandem. So steht es im sogenannten Weltraumvertrag («Outer Space Treaty») von 1967. Über 100 Staaten vereinbarten damals, dass keiner von ihnen den Mond in Besitz nehmen darf.
  • Was Staaten nicht dürfen, gilt auch für Privatpersonen. Die Besitz-Urkunden von Dennis Hope und anderen Moon-Maklern sind also ungültig,
  • Laut Weltraumvertrag dürfen Himmelskörper nicht wirtschaftlich ausgebeutet werden. Erlaubt ist nur Forschung und Wissenschaft. Das gilt auch für außerirdisches Leben. Marsmännchen dürften also nicht verkauft, aber untersucht werden.
  • 1969 rammte Neil Armstrong, der erste Mensch auf dem Mond, eine US-Fahne in den Staub (die allerdings sofort wieder umfiel). Damit nahm er den Mond allerdings nicht in Besitz wie einst Kolumbus Amerika. Es war eher eine symbolische Geste à la «Neil und Buzz waren hier»,
  • Rechtliche Trickersei: Einige Staaten wie die USA und Luxemburg erlauben ihren Bürgen, Rohstoffe im Weltraum abzubauen. Der Kniff: Dem Mondschürfer gehört zwar nicht die Mine, aber die gewonnenen, Das ist wie mit den Fischern: Der Ozean gehört allen, der Fisch aber dem, der ihn aus dem Wasser zieht.
  • Der Mond gehört niemandem
  • «Der Weltraum einschließlich des Mondes und anderer Himmelskörper unterliegt keiner nationalen Aneignung durch Beanspruchung der Hoheitsgewalt, durch Benutzung oder Okkupation oder durch andere Mittel.»

Veröffentlicht: 21.06.2022 / Autor: Peter Schneider : Den Mond kaufen: Wie viel sind die Grundstücke dort wert?

Wer fliegt auf den Mond?

Eine Reise zum Mond ist nur für wenige Menschen eine Möglichkeit. Bisher waren es nur Astronauten der Apollo-Ära der 1960er- und 1970er-Jahre, die zum Mond geflogen sind. Zwölf von ihnen durften auf dessen Oberfläche landen. Die nächsten Astronauten, die zum Mond aufbrechen, werden mit Artemis II ab 2024 hinfliegen.

War schon ein Mensch auf dem Mars?

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Erstellt: 13.04.2022 Aktualisiert: 26.05.2022, 20:15 Uhr Kommentare Teilen SpaceX-Chef Elon Musk will in Zukunft den Mars besiedeln. (Archivbild) © Miguel Roberts/dpa Der Mars soll der erste fremde Planet sein, auf dem Menschen landen. Doch wann ist es so weit? SpaceX-Chef Elon Musk hat eine ehrgeizige Antwort. Hawthorne – Der Mars ist der Nachbarplanet der Erde und der Planet, der bisher von den meisten Raumfahrtmissionen – wie etwa den Rovern „Curiosity» oder „Perseverance» – erkundet wurde.

Doch Menschen haben bisher noch keinen Fuß auf den Planeten gesetzt. Das soll sich ändern. Dieser Meinung ist nicht nur die US-Raumfahrtorganisation Nasa, die es sich zum Ziel gesetzt hat, zuerst wieder Menschen auf dem Mond landen zu lassen und diesen dann als „Sprungbrett» zum Mars zu nutzen. Auch Elon Musk möchte Menschen zum roten Planeten bringen – diese Vision ist einer der Hintergründe, warum der Milliardär vor zwanzig Jahren das Raumfahrtunternehmen SpaceX gegründet hat.

Doch wann ist es endlich so weit, wann werden die ersten Menschen den Mars betreten? Die Nasa nennt auf ihrer Website kein konkretes Datum, dort findet man nur heraus, dass astronautische Missionen zum Mars in den 2030er Jahren beginnen und in einer „Landung auf der Oberfläche gipfeln» sollen.

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Ist es möglich auf dem Mars zu Leben?

Heutige Sicht – Der Mars erscheint heute als trockener Wüstenplanet. Die Ökosphäre (oder habitable Zone ) des Sonnensystems reicht von 0,95 bis 1,37 AE Abstand zur Sonne, somit befindet sich nur die Erde innerhalb dieser Zone, der Mars jedoch liegt knapp außerhalb.

  1. Die bislang vorliegenden Ergebnisse der Marsmissionen lassen jedoch den Schluss zu, dass die Marsatmosphäre in der Vergangenheit (vor Milliarden Jahren) wesentlich dichter war und auf der Oberfläche des Planeten reichlich flüssiges Wasser vorhanden war.
  2. Höheres oder gar intelligentes Leben gibt es auf dem Mars nicht, Wissenschaftler halten jedoch primitive Lebensformen ( Mikroben ) tiefer im Boden, wo sie vor UV-Strahlen geschützt wären, für denkbar.

Im Fokus der heutigen Missionen steht deshalb die Suche nach Spuren von mikrobiellem Leben in Form von Zellen wie Bakterien, wenngleich auch ein Fund von Viren nicht ausgeschlossen wird.

Warum kann man nicht auf dem Mars landen?

Wenn die Ingenieure der NASA zum Mars blicken, sehen sie eine planetengroße Venusfliegensfalle. Sie lockt mit dem Versprechen neuer wissenschaftlicher Entdeckungen – aber sobald wir auf ihr landen, wirken Schwerkraft und widriges Klima so unheilvoll zusammen, dass uns das Verlassen der Oberfläche des Planeten so gut wie unmöglich ist.

Und genau diese Aussicht ist nicht akzeptabel. Die grundlegende Lehre, die sich aus dem Roman „Der Marsianer» für die Weltraumforschung ziehen lässt, ist die Erkenntnis, dass die Öffentlichkeit nicht bereit sein wird, Milliarden Dollar zu investieren, wenn letztlich Astronauten rettungslos auf einem fremden Himmelskörper stranden.

Der wichtigste Teil aller NASA-Planungen für Expeditionen zum Roten Planeten dürften deshalb die Vorkehrungen für die Rückkehr sein. Die Raumfähre für das Abheben vom Mars, die von der NASA für diese Aufgabe gebaut werden müsste – im Roman als „Mars Ascent Vehicle» oder kurz „MAV» bezeichnet –, stellt eine erhebliche technische Herausforderung dar.

Vollständig betankt wäre das MAV zu schwer, um von der Erde zu starten und sicher auf dem Mars zu landen. Es müsste vormontiert und bereits Jahre vor dem Eintreffen der Astronauten zum Roten Planeten gesendet werden. Dort müsste es aus der dünnen Marsatmosphäre seinen eigenen Treibstoff gewinnen. Und dann? Das MAV müsste hinreichend robust gebaut sein, um trotz starker Sandstürme und erbarmungsloser UV-Strahlung vollständig funktionsfähig zu bleiben.

Wenn der Start des MAV letztendlich gelingt, müssen die transportierten Astronauten tagelang in seinem beengten Innenraum überleben, bis das MAV das Raumschiff erreicht, das auf einer Umlaufbahn um den Mars darauf wartet, die Astronauten zurück zur Erde zu bringen.

  1. Das Mars Ascent Vehicle wäre eine Mission innerhalb einer Mission: Es ginge um nichts weniger als um das Starten eines bemannten Raumfahrzeugs von der Oberfläche eines fremden Planeten.
  2. Und die Mannschaft hätte nur einen einzigen Versuch.
  3. TRANSPORT DER NUTZLAST Eine Marsmission wäre die erste Reise von Menschen in den fernen Weltraum.

Insgesamt könnten bis zu fünf Raumfahrzeuge notwendig sein, um die Astronauten und die benötigte Fracht zum Roten Planeten zu befördern. Teile der Ladung könnten in kleinere Einheiten geteilt und von den Astronauten am Ziel zusammengebaut werden. Davon ausgenommen ist jedoch das MAV.

  1. Niemand möchte auf dem Mars stehen und Maschinen zusammenschrauben, im Raumanzug und mit Fausthandschuhen mitten in einer windigen Sandwüste», bringt Michelle Rucker, Systemtechniker im Johnson Space Center der NASA, die Probleme auf einen einfachen Nenner.
  2. In NASA-Sprache ist deshalb das MAV das „größte nicht teilbare Nutzlastelement» der Mission.

Es hat ein geschätztes Gewicht von 18 Tonnen. Das bisher schwerste Objekt, das wir auf der Marsoberfläche abgesetzt haben, ist der Mars-Rover „Curiosity». Er wiegt knapp eine Tonne. Das Landen eines Objekts auf dem Mars – insbesondere eines Objekts, das mehrere Tonnen wiegt – ist schwieriger als das Landen auf der Erde, auf der eine Kapsel letztlich vom Himmel fällt und dabei von der Atmosphäre abgebremst wird.

  1. Auf dem Mars, wo die Atmosphäre nur ein Hundertstel der Dichte der Erdatmosphäre aufweist, „reicht die Atmosphäre gerade so aus, um uns Probleme zu bereiten, aber nicht, um uns irgendwie nützlich zu sein», sagt Rucker.
  2. Anders formuliert: Das Raumfahrzeug wird zwar glühend heiß, aber es wird nicht abgebremst.

Deshalb entwickelt die NASA Vorrichtungen wie den Hypersonic Inflatable Aerodynamic Decelerator – einen riesigen, kegelförmigen aufblasbaren Hitzeschild, der auch als Bremssystem fungieren würde. Der Schild würde beim Eintritt in die Marsatmosphäre aktiviert werden und die Landeeinheit von Hyperschall- auf Überschallgeschwindigkeit abbremsen.

Daraufhin würden Raketentriebwerke eingeschaltet, um eine kontrollierte Landung einzuleiten. Die folgende Berechnung würde Astronaut Mark Watney anstellen, um die Voraussetzungen für den Erfolg der Mission zu ermitteln: Die Landung verbraucht um die fünf bis sieben Tonnen Treibstoff. Für den späteren Start von der Marsoberfläche wird das MAV 33 Tonnen Treibstoff brauchen, um die Anziehungskraft des Roten Planeten zu überwinden, seine Atmosphäre zu durchdringen, die Astronauten mit ihrer wissenschaftlichen Fracht sicher in den Orbit zu bringen und dort an das Earth Return Vehicle (ERV) anzudocken.

Und das ist einfach zu viel. Es wird notwendig sein, den Treibstoff auf dem Mars selbst zu erzeugen. VORHANDENE RESSOURCEN NUTZEN Wenn Expeditionen zum Roten Planeten eine Erfolgschance haben sollen, müssen sie die dort vorhandenen Ressourcen nutzen. Durch die Herstellung von Treibstoff auf dem Mars kann die NASA die notwendige Nutzlast beim Start um viele Tonnen reduzieren.

Und nach dem Abschluss der ersten Mission könnte die Ausrüstung auf dem Mars zurückbleiben, um als Ausgangspunkt einer wachsenden Infrastruktur von Anlagen zu dienen, die nicht nur Treibstoff, sondern auch Wasser und Atemluft für zukünftige Forschergenerationen verarbeiten können. Die Motoren des MAV werden von Methan und flüssigem Sauerstoff angetrieben.

Alle Ausgangsstoffe, die für die Herstellung dieser Treibstoffe benötigt werden – Kohlenstoff, Wasserstoff und Sauerstoff –, sind auf dem Roten Planeten vorhanden, wenn man an den richtigen Orten sucht. Theoretisch lässt sich Sauerstoff aus der Marsatmosphäre extrahieren, die zu 95 Prozent aus Kohlendioxid (CO2) besteht, sowie aus flüssigem und eisförmigem Wasser (H2O), das unterhalb der Oberfläche lagert.

Die dabei freiwerdenden Elemente Kohlenstoff und Wasserstoff könnten miteinander zu Methan reagieren. Das Bohren nach Wasser wäre jedoch ein wenig wünschenswerter Unsicherheitsfaktor innerhalb einer ohnehin schwierigen Mission. Brunnenbau und Wasseraufbereitung sind erheblich komplexer als das reine Ansaugen von Marsluft.

„Das andere Problem bei der Herstellung von Treibstoff mit unterirdischem Wasser ist die Abhängigkeit von einem Landeort, an dem es mit hoher Sicherheit Wasser gibt», erklärt Rucker. Auf Brunnenwasser angewiesen zu sein und dann „an einem Ort zu landen, der sich als harter Felsen herausstellt, wäre das Aus für die gesamte Mission», gibt sie zu bedenken.

Wenn kein Wasserstoff aus Marswasser extrahiert werden soll, könnte als Plan B eine bestimmte Menge Wasserstoff als Nutzlast zum Mars gesendet werden, die als Ausgangspunkt für die Herstellung von Methan verwendet werden kann. Aber für eine erste Mission scheidet auch diese Variante aus. Wasserstoff ist zwar nicht schwer, aber es werden große Speichertanks benötigt, die sehr viel wertvollen Platz beanspruchen würden.

„In unseren bisherigen Entwürfen gibt es im oberen Bereich der Landeeinheit eine flache Ladefläche», erklärt Tara Polsgrove, Raumfahrtingenieurin im Marshall Space Flight Center der NASA. „Zurzeit nimmt das MAV den meisten Platz auf dieser Ladefläche ein.

Es gibt nicht viel Platz für einen Wasserstofftank.» NASA-Ingenieure könnten Freiraum für Wasserstofftanks schaffen, indem sie das MAV eher hoch als breit konstruieren. Aber das Raumfahrzeug höher zu bauen, ist ein Szenario, das sie lieber vermeiden möchten. Bei einer allzu schlanken Bauform sehen sie eine erhöhte Gefahr des Umkippens nach der Landung.

Und Rucker weist darauf hin, dass sich ein höheres MAV für die Astronauten als schwieriges Hindernis erweisen könnte. Wenn es bei einzelnen oder mehreren Astronauten während der Mission zu körperlichen Beschwerden kommen sollte, wäre das Erklimmen einer hohen Leiter möglicherweise nicht mehr zu schaffen.

Der einfache Zugang muss höchste Priorität erhalten. Deshalb wird in den derzeitigen Plänen davon ausgegangen, dass eine Fähre zum Mars geschickt wird, die vollständig mit flüssigem Methan beladen ist und über eine chemische Anlage verfügt, die flüssigen Sauerstoff aus der Marsatmosphäre produziert. Es wird davon ausgegangen, dass der entsprechende Prozess ein bis zwei Jahre dauern wird.

Wenn die Tanks des MAV voll sind, würde die menschliche Besatzung zum Mars aufbrechen, in der beruhigenden Gewissheit, dass sie am Ziel ein vollständig betanktes Raumfahrzeug vorfindet, mit dem sie zurück in den Weltraum fliegen kann. Aber die NASA-Ingenieure könnten sich trotzdem noch längst nicht zurücklehnen.

„Eine der Herausforderungen besteht darin, dass wir Tieftemperatur-Treibstoffe einsetzen», sagt Rucker. „Wenn es gelungen ist, die Treibstoffe auf dem Mars herzustellen, müssen sie noch mehrere Jahre gekühlt werden, bevor sie letztlich zum Einsatz kommen, und sie dürfen nicht verdunsten.» „Wir haben Treibstoffe, aber bisher haben wir keine Ventile, die leckagesicher sind», ergänzt Polsgrove.

„Darüber müssen wir uns Gedanken machen. Deshalb haben bei uns Forschung und Entwicklung im Bereich verlustarmer Ventile höchste Priorität.» Deutlicher formuliert: Die Ingenieure fürchten, dass ihnen die Zeit davonläuft. Das MAV wird ein bis zwei Jahre brauchen, um seinen Treibstoff herzustellen.

Danach wird die menschliche Besatzung 200 bis 350 Tage für die Reise zum Mars benötigen. Anschließend erforscht sie den Roten Planeten. Diese Arbeiten könnten bis zu 500 Tage in Anspruch nehmen. Insgesamt muss das MAV also ganze vier Jahre nach seiner Landung auf dem Mars funktionsfähig und startbereit bleiben.

„Es steht während dieser Zeit auf der Marsoberfläche», erinnert Rucker. „Es steht im Dreck. Es ist intensiver UV-Strahlung ausgesetzt. Wie sehen Ihre Gartenmöbel aus, wenn sie so lange im Freien stehen? Und das, obwohl sie auf der Erde stehen, wo sie erheblich besser geschützt sind als dort.» BITTE ANGEMESSENE KLEIDUNG TRAGEN! Zu den vielen Fragen, mit denen sich die Ingenieure bei der Konstruktion des MAV beschäftigen müssen, gehört die besonders wichtige Frage: „Welche Kleidung werden die Astronauten tragen?» „Sie kennen die Bilder von der Internationalen Raumstation», sagt Rucker.

„Dort bewegen sich die Besatzungsmitglieder in kurzen Hosen und T-Shirts. Auf einer stabilen Flugbahn und in einem großen Raumfahrzeug ist das machbar. In der Fähre gibt es keinerlei Ausweichmöglichkeiten. Wenn irgendwo ein kleines Loch entsteht, ist ein Raumanzug die einzige Überlebenschance.» Aber welche Art von Raumanzug? Die Anzüge, die die Astronauten beim Erforschen der Marsoberfläche tragen – die „Anzüge für Außenbordtätigkeiten» –, sind schwer und sperrig.

Würden die Astronauten diese Anzüge auch an Bord des MAV tragen, müssten die Ingenieure die Kabine vergrößern. Und es gäbe ein Problem mit Marsstaub, der an den Anzügen haftet. Substanzen dieser Art dürfen von den Astronauten nicht zur Erde gebracht werden, ohne geeignete planetare Schutzprotokolle anzuwenden.

  1. Rucker hält es für die beste Lösung, die sperrigen Anzüge auf dem Mars zurückzulassen, wo sie von zukünftigen Missionen geborgen und ausgeschlachtet werden könnten.
  2. Es wäre besser, wenn die abreisenden Astronauten sogenannte „IVA-Anzüge» für Tätigkeiten an Bord tragen würden – die bauschigen, orangefarbenen Anzüge, die von den Besatzungen der Spaceshuttles bei Start und Landung getragen wurden.

IVA-Anzüge sind leichter und gewähren etwas mehr Bewegungsfreiheit. Und sie können staubfrei gehalten werden, solange sie nicht bei Ausflügen auf die Marsoberfläche zum Einsatz kommen. Die Astronauten würden ihr Habitat verlassen und über eine Luke einen Rover besteigen.

  • Im Rover würden sie ihre schicken sauberen IVA-Anzüge anziehen und zum MAV fahren, das sie über einen speziell für diesen Zweck konstruierten Überdrucktunnel betreten würden.
  • Der Nachteil des Transports eines derartigen Tunnels zum Mars ist das zu transportierende Gewicht eines Ausrüstungsgegenstands, der nur ein einziges Mal benutzt wird.

Rucker denkt aber, dass der Tunnel auch für andere Zwecke nützlich sein könnte. „Ich sehe ihn als ein praktisches Extra», erklärt sie. „Statt eines einzelnen großen Habitats können wir damit vielleicht kleinere Habitate aufbauen und mit dem Tunnel verbinden.

  • Jedes zusätzliche Element schafft zusätzliche Schwierigkeiten, aber wenn das Element viele Probleme löst, kann es sich als Vorteil erweisen.» UNTERWEGS NACH HAUSE Irgendwann wird es Zeit, Abschied zu nehmen.
  • Der Innenraum des MAV wird äußerst spartanisch eingerichtet sein, um Gewicht zu sparen.
  • Es ist ein Einweg-Weltraumtaxi, kein Habitat.
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Möglicherweise werden die Ingenieure nicht einmal Sitze einbauen – was bedeuten würde, dass die Astronauten während des Transports stehen müssen. Der raketengetriebene Aufstieg wird sieben Minuten dauern. Aber damit ist der Transfer noch nicht abgeschlossen.

Die Astronauten werden noch mehr Treibstoff verbrennen müssen, um einen Orbit zu erreichen, in dem sie an das Rückkehr-Raumschiff (Earth Return Vehicle, ERV) andocken können. Dies bedeutet, dass sich die Astronauten 43 Stunden lang an Bord des MAV aufhalten würden, falls das ERV in einer „1-Marstag-Umlaufbahn» geparkt ist – einem elliptischen Orbit in einer Höhe von 250 bis 34.000 km über der Marsoberfläche.

Rucker weist jedoch darauf hin, dass sich die Planer der Marsmission über diese Frage bisher nicht einig sind. „Die Experten für Raumfahrtantriebe möchten dieses riesige Transit-Habitat so hoch wie möglich fliegen lassen», berichtet sie. „Sie möchten der Marsgravitation nicht gern nahe kommen.

Sie würden lieber auf einer Fünf- oder Zehn-Marstage-Umlaufbahn bleiben, und das MAV dort hinfliegen lassen. Das Problem dabei ist laut Rucker, dass bei einem längeren Aufenthalt an Bord des MAV zusätzliche Betriebsanlagen benötigt werden. „Im Raumanzug zu bleiben und ohne warme Suppe und Toilette auszukommen, ist für 43 Stunden vielleicht möglich», meint sie.

„Aber wenn es um drei oder fünf Tage oder vielleicht um sieben Tage geht, muss für bestimmte Bedürfnisse gesorgt werden, und dann muss zwangsläufig auch das MAV größer konstruiert werden.» Nachdem das MAV letztendlich erfolgreich angedockt hat – und Besatzung und Fracht in das Raumschiff transferiert wurden, das den Rückweg zur Erde antreten soll –, löst sich das MAV und führt ein letztes Entsorgungsmanöver aus, das es in eine Umlaufbahn bringt, auf der es zukünftige Marsmissionen nicht stört: ein unwürdiges Ende für ein kleines Raumfahrzeug, das eine entscheidende Rolle in der Geschichte der Menschheit gespielt haben wird.

Wie viele Landungen gab es auf dem Mond?

Geschichte – Diagramm der lebenden Menschen, die mal auf dem Mond waren. Auf dem Mond waren bislang insgesamt zwölf Menschen, von Neil Armstrong im Juli 1969 bis zu Eugene Cernan im Dezember 1972. Alle diese Mondmissionen fanden im Rahmen des Apollo-Programms der Vereinigten Staaten statt; die Mondastronauten waren alle US-Amerikaner.

  • Alan Shepard war mit 47 Jahren und 80 Tagen die älteste Person, welche den Mond betrat, Charles Duke mit 36 Jahren und 201 Tagen der jüngste.
  • Seit dem Tod von Alan Bean am 26.
  • Mai 2018 leben noch vier der zwölf Mondbesucher.
  • Die meisten Astronauten kamen damals vom Militärdienst und galten während ihres NASA-Dienstes als im aktiven Dienst.

Die wenigen Ausnahmen wurden als zivile NASA-Astronauten angesehen (unabhängig von einem vorherigen Militärdienst).

Bild Nummer Name Mission Geburtsdatum Sterbedatum EVA Datum (UTC) Anzahl EVAs Dauer EVAs Dienstzugehörigkeit
1. Neil Armstrong Apollo 11 5. August 1930 25. August 2012 (82 Jahre) 21. Juli 1969 1 2 Stunden 31 Minuten NASA
2. Buzz Aldrin 20. Januar 1930 (93 Jahre) 21. Juli 1969 1 2 Stunden 31 Minuten US Air Force
3. Charles Conrad Apollo 12 2. Juni 1930 8. Juli 1999 (69 Jahre) 19. – 20. November 1969 2 7 Stunden 45 Minuten Navy
4. Alan Bean 15. März 1932 26. Mai 2018 (86 Jahre) 19. – 20. November 1969 2 7 Stunden 45 Minuten Navy
5. Alan Shepard Apollo 14 18. November 1923 21. Juli 1998 (74 Jahre) 5. – 6. Februar 1971 2 9 Stunden 21 Minuten Navy
6. Edgar Mitchell 17. September 1930 4. Februar 2016 (85 Jahre) 5. – 6. Februar 1971 2 9 Stunden 21 Minuten Navy
7. David Scott Apollo 15 6. Juni 1932 (90 Jahre) 31. Juli – 2. August 1971 3 18 Stunden 33 Minuten US Air Force
8. James Irwin 17. März 1930 8. August 1991 (61 Jahre) 31. Juli – 2. August 1971 3 18 Stunden 33 Minuten US Air Force
9. John Young Apollo 16 24. September 1930 5. Januar 2018 (87 Jahre) 21. – 23. April 1972 3 20 Stunden 14 Minuten Navy
10. Charles Duke 3. Oktober 1935 (87 Jahre) 21. – 23. April 1972 3 20 Stunden 14 Minuten US Air Force
11. Eugene Cernan Apollo 17 14. März 1934 16. Januar 2017 (82 Jahre) 11. – 14. Dezember 1972 3 22 Stunden 2 Minuten Navy
12. Harrison Schmitt 3. Juli 1935 (87 Jahre) 11. – 14. Dezember 1972 3 22 Stunden 2 Minuten NASA

Wie lange dauert es bis zum Mars?

Transfer – Minimale orbitale Distanz in AE von Erde und Mars von 2014 bis 2061 Die Flugbahn zum Mars orientiert sich meist am energetisch günstigsten Hohmann-Transfer zwischen Planeten. Für den Transfer zum Mars würde diese Reise etwa neun Monate dauern. Der Mars Reconnaissance Orbiter hat jedoch mit einer abweichenden Flugbahn und höherem Energieaufwand den Weg auch schon in sieben Monaten bewältigt.

Die Verweildauer auf dem Mars bis zum nächsten Hohmann-Transfer zurück zur Erde würde etwa 500 Tage betragen. Theoretisch errechnet wurde, dass mit entsprechendem Energieaufwand die kürzeste Dauer einer vollständigen Mission etwa 450 Tage betragen könnte. Die Bahnbewegungen von Mars und Erde erlauben keine beliebigen Transfers.

Die synodische Periode für Erde-Mars liegt bei 764 bis 811 Tagen, sodass etwa alle 2 Jahre und 2 Monate ein günstiges Zeitfenster für den Start liegt. Die Zahlen für den Transfer schwanken durch die Exzentrizität der Planetenbahnen, was auch den Energiebedarf beeinflusst.

Wie lange dauerte der kürzeste Flug der Welt?

Kürzester Linienflug – Der kürzeste Linienflug weltweit wird von Loganair mit Britten-Norman BN-2 Islander angeboten und führt in zwei Minuten über 2,8 Kilometer von Westray nach Papa Westray innerhalb der schottischen Orkney-Inseln,

Was kostet ein Besuch im All?

Kosten für die Reise ins Weltall – Die Preise im Weltraumtourismus richten sich nach dem Erlebnis-Faktor. Der eineinhalb Stunden lange Flug mit dem Raumgleiter von Richard Branson kostet laut der Ankündigung im Ticket-Verkauf umgerechnet 432.000 Euro, Das Raumschiff Crew Dragon soll für den Ausflug eine Aussichtskuppel erhalten. © SpaceX Denn deutlich teurer dürfte der Trip mit dem Raumschiff Crew Dragon von SpaceX-Chef Elon Musk sein. Dafür bekommt die Weltraumtouristin oder der Weltraumtourist aber auch mehr zu sehen – der Dragon soll die Erde 60 Mal umrunden,

Den Preis dafür hat Musk bisher zwar nicht verraten. Der Spaß dürfte aber mehrere Millionen Euro kosten. Am exklusivsten ist der Trip zur Internationalen Raumstation (ISS). Je nachdem, wie lange Tourist:innen dort bleiben, werden für Flug und Aufenthalt mindestens 50 Millionen Euro fällig, Der erste Tourist im All war übrigens Dennis Tito,

Für seine siebentägige Reise mit einem Sojus-Raumschiff 2001 zur ISS zahlte der US-Unternehmer 20 Millionen US-Dollar.

Kann man ins All fliegen?

Weltraumtourismus gestartet: So viel kostet ein Flug ins All! Das Weltraumunternehmen Virgin Galactic hat den Ticketverkauf für Flüge ins All offiziell gestartet. Theoretisch kann nun jede Privatperson einen Ausflug in den Weltraum buchen – vorausgesetzt man bringt das passende Kleingeld mit. Bild: Virgin Galactic Habt ihr Lust auf einen kleinen Abstecher ins All? Mit Richard Bransons Raumfahrtanbieter Virgin Galactic ist das ab sofort möglich. Wie das Unternehmen bekanntgegeben hat, werden aktuell die ersten 1.000 Interessenten für kommende Weltraumflüge gesucht.

Kann man im Weltraum Urlaub machen?

Urlaub im Weltraum: Das erste Hotel im All soll 2024 eröffnen – Rund 400 Kilometer entfernt von der Erde Urlaub machen – geht es nach Nasa-Mitarbeitern und Astronauten, soll das schon 2024 auch für Privatpersonen möglich sein. Sie planen derzeit das erste Hotel im All.

  • Weiterlesen nach der Anzeige Anzeige Das Wort Weltreise könnte eine ganz neue Bedeutung bekommen – denn schon in zwei Jahren soll es möglich sein, auch im Weltall zu übernachten.
  • Richtig gehört! Schon 2024 könnte der Traum von einer Reise in den Weltraum Realität werden.
  • Denn derzeit plant Axiom Space zusammen mit ehemaligen Chefs der Nasa und Astronauten dieses einzigartige Projekt 400 Kilometer von der Erde entfernt.

Schon seit Langem ist im Gespräch, das Weltall touristisch zugänglich zu machen, einige Firmen arbeiten an Privatflügen und Weltraum-Hotels. Doch nun wird es endlich konkreter: Die Raumstation Axiom Space könnte schon 2024 starten. Beteiligt an dem ambitionierten Projekt sind beispielsweise die ehemaligen Nasa-Chefs Michael Suffedini und Charlie Bolden sowie Astronauten wie Michael López-Alegría und Brent Jett.

Wie viel kostet 1 g Mondgestein?

Was kostet Mondgestein? – Gegenwärtig wird Mondgestein als unbezahlbar angesehen. Im Jahr 1993 wurden 3 kleine Fragmente mit 0,2 Gramm verkauft – zum Preis von 442.500 Dollar. Im Jahr 2002 wurden winzige Stücke vom Mond und Mars aus einem Safe im Lunar Sample Building gestohlen. Wissenschaftler wiegen die Mond-Proben von Chang’e 5. Ergebnis: 1.731 Gramm. Mehr. 1969: Die Apollo-11-Astronauten begutachten die Gesteinsprobe, die sie selbst. Die Apollo-Astronauten konnten sich in ihren steifen Anzügen nicht bücken. Daher. Finger weg: Damit die Ergebnisse nicht verfälscht werden, wenn ein Forscher Dreck. Erst als die Wissenschaftler Apollo-Mondproben zum Vergleich besaßen, erkannten sie,. Mission Artemis: Ab 2024 plant die NASA, wieder mit Astronauten auf dem Mond zu. Noch begehrter als eine Probe vom Mond ist Gestein vom Mars. Ab kommendem Jahr der. In der zweiten Hälfte der 2020er Jahre soll eine weitere Mission die Mars-Proben. Gelegentlich fallen auch Meteoriten vom Mars auf die Erde. Manche Wissenschaftler.

Welches Land auf dem Mond?

Während die Sowjetunion Mitte der 1960er Jahre die erste Sonde kontrolliert auf der Mondoberfläche landete, brachten die Amerikaner ein paar Jahre später die ersten Menschen auf den Erdtrabanten. Die Sonden anderer Länder, darunter Europa, Japan und Indien, umkreisten den Mond lediglich oder sind abgestürzt.

Kann man Land auf dem Mond kaufen?

Weltraumrechtler zum Verkauf von Mondgrundstücken Der Amerikaner Dennis Hope behauptet Eigentümer des Mondes zu sein und verdient damit ordentlich Geld. Knapp 20 Euro kostet bei ihm ein Acre auf dem Erdtrabanten. Im LTO-Interview erklärt der Weltraumrechtler Stephan Hobe, wie wenig er von diesen Geschäftspraktiken und Hopes Auslegung des Völkerrechts hält.

Auch wenn die amerikanische Flagge dort wehe, sei der Mond nicht der 51. Staat der USA geworden. LTO: Dennis Hope verkauft über das Internet für wenig Geld Grundstücke auf dem Mond. Als Käufer erhält man ein notariell beglaubigtes Eigentümerzertifikat mit integrierter Oberflächenkarte. Hat man damit dann tatsächlich ein Grundstück auf dem Mond gekauft? Hobe: Nein, man hat ein Stück Papier erworben und sonst gar nichts.

Das Völkerrecht verbietet das nämlich. Sowohl der Weltraum als auch die Himmelskörper stehen nicht einem Einzelnen oder einem Staat zu, sondern der Staatengemeinschaft. LTO: Im Weltraumvertrag von 1967 steht: «Der Weltraum, einschließlich des Mondes und anderer Himmelskörper, unterliegt nicht nationaler Aneignung.» Von Privatpersonen sei dort nicht die Rede, so Dennis Hope.

  • Er hält das für eine Gesetzeslücke.
  • Was sagen Sie zu dieser Interpretation? Hobe: Ich halte diese Argumentation überhaupt nicht für schlüssig.
  • Die Erde und der uns bekannte Teil des Universums sind – bis auf Ausnahmen wie die Antarktis oder der Meeresboden – unter den Staaten aufgeteilt worden.
  • Da haben Private gar nichts mit zu tun.

Auch der Weltraumvertrag sagt klar, dass keine nationale Aneignung irgendeines Himmelskörpers möglich ist, auch wenn Herr Hope das in Abrede stellt. Das ist eine staatliche Abmachung der sich Private selbstverständlich unterwerfen müssen.

Würden wir ohne den Mond überleben?

Erde und Erdmond – ein wichtiges Gespann für irdisches Leben – Der Mond ist ein ständiger Begleiter der Erde. Während unser Planet nur einen Mond hat, besitzen die beiden Planeten Merkur und Venus keine, die äußeren Planeten dagegen viele Monde. Der Erdmond ist für un­seren Planeten sehr wichtig, denn ohne den Mond wäre auf der Erde kein Leben möglich.

Kann der Mond auf die Erde stürzen?

Wird der Mond eines Tages auf die Erde stürzen? – Nein, damit ist auch unter ungünstigsten Umständen nicht zu rechnen. Zwischen zwei massereichen Körpern wie Erde und Mond herrscht zwar eine starke Anziehungskraft; und wirkte sie allein, so würden beide Himmelskörper tatsächlich aufeinander stürzen.

Stattdessen passiert hier aber etwas ganz anderes Bild: NASA Mehr zum Thema Nein, damit ist auch unter ungünstigsten Umständen nicht zu rechnen. Zwischen zwei massereichen Körpern wie Erde und Mond herrscht zwar eine starke Anziehungskraft; und wirkte sie allein, so würden beide Himmelskörper tatsächlich aufeinander stürzen.

Der Anziehung wirkt aber die Zentrifugal- beziehungsweise Fliehkraft der Mondbewegung entgegen. Der Mond bewegt sich nämlich mit hoher Geschwindigkeit durchs All und würde sich aufgrund seiner Trägheit von der Erde entfernen, wenn er nicht durch die Anziehungskraft auf eine Kreisbahn um die Erde gezwungen würde. Ein ungleiches Paar: Fotomontage von Erde und Mond. Bild: NASA, JPL Zum Beispiel ist vorstellbar, dass Luftwiderstand die Bewegung des Mondes abbremst. Unser Mond umkreist die Erde jedoch auf einer fast kreisförmigen Bahn mit einer mittleren Entfernung von 384.400 Kilometern, also mehr als dem 30-fachen des Erddurchmessers.

Und in dieser Entfernung gibt es keine Reste der Erdatmosphäre und damit auch keine Luftreibung mehr. Auch Asteroiden könnten den Mond mit seinem Durchmesser von 3.500 Kilometern nicht auf die Erde umlenken. Ein solcher Asteroid müsste weit mehr als 1000 Kilometer groß sein. Die größten Asteroiden in Erdnähe, wie zum Beispiel Eros, haben aber höchstens einen Durchmesser von 30 Kilometern.

Ceres, der mit etwa 1.000 Kilometern Durchmesser größte Asteroid im Sonnensystem, befindet sich auf einer stabilen Umlaufbahn um die Sonne zwischen den Planeten Mars und Jupiter – er kann also nicht in Erdnähe gelangen. Außerdem würde bei einer solchen Kollision der Mond höchstwahrscheinlich zerstört werden.

Die Umlaufbahn des Mondes um die Erde ist nicht stabil. Allerdings hat die vom Mond verursachte Gezeitenwirkung auf die Erde (Ebbe und Flut) einen relevanten Effekt: Die entstehende Reibung verlangsamt die Erddrehung. Erde und Mond bilden ein System, in dem die Stärke der Gesamtdrehung (der „Gesamtdrehimpuls», bestehend aus der Rotation der beiden Körper und ihrer gemeinsamen Umkreisung) immer gleich bleibt.

Da sich die Erdrotation verlangsamt, erhöht sich die Bewegungsenergie der Erd-Mond-Umkreisung – der Mond bewegt sich auf einer Spiralbahn ganz langsam von der Erde weg. Mit Lasern wurde eine jährliche Entfernungszunahme von etwa 3,8 Zentimetern gemessen.

Wie lange dauert ein Tag auf dem Mond?

Tag und Nacht auf dem Mond Archiv Auf seiner Bahn über den südlichen Himmel hat der fast volle Mond heute nacht einen Begleiter: Spica, den hellsten Stern in der Jungfrau. In den Abendstunden funkelt Spica rechts unterhalb des Mondes – in den frühen Morgenstunden direkt unterhalb. Damond Benningfield | 05.05.2001 Montag am frühen Nachmittag erreicht der Mond seine Vollmondphase. Dann trifft Sonnenlicht auf die gesamte Mondhalbkugel, die der Erde zugewandt ist.Heute nacht wirkt der Mond noch so, als hätte jemand eine schmale Scheibe abgeschnitten. Dieser kleine Bereich liegt im eigenen Schatten des Mondes.

Da ist es also noch Nacht, wie sie seit fast zwei Wochen herrschte.Einmal in vier Wochen dreht sich der Mond um seine eigene Achse. Ein Mondtag – die Zeit von einem Mittag zum nächsten – dauert also etwa vier Erdenwochen. Ein bestimmter Punkt auf dem Mond sieht also zwei Wochen ununterbrochen Tageslicht – gefolgt von zwei Wochen Nacht.Die Nacht auf der erdzugewandten Mondseite ist selten vollkommen dunkel.

So wie das Mondlicht die Nacht hier auf der Erde erhellt, beleuchtet auch der Erdschein die Mondnacht. Bei einer Mondsichel können Sie den Erdschein gut erkennen. Durch ihn können Sie auch den vom Sonnenlicht nicht beleuchteten Teil des Mondes erkennen.

  1. Önnten Sie jetzt auf der zur Erde gewandten Mondseite stehen, würde unser Planet wie eine schmale Sichel aussehen – also genau entgegengesetzt, wie wir den Mond sehen.
  2. Bei Vollmond am Montag würden Sie die Erde überhaupt nicht sehen.
  3. Sie wäre «neu» – verloren im Glanz der Sonne.
  4. Doch zwei Wochen später, wenn wir auf der Erde den Neumond erleben, wäre die Erde aus der Sicht des Mondes voll und würde etwa 70mal heller als der Vollmond bei uns strahlen.

: Tag und Nacht auf dem Mond

Wie viel kostet Mondstaub?

Raumfahrt : Mondgestein-Beutel für 1,8 Millionen Dollar versteigert – 21. Juli 2017, 15:27 Uhr New York (dpa) – Ein Beutel mit einem Rest Mondstaub, den eine Frau vor zwei Jahren für knapp 1000 Dollar gekauft hatte, ist in New York für rund 1,8 Millionen Dollar versteigert worden.

Direkt aus dem dpa-Newskanal New York (dpa) – Ein Beutel mit einem Rest Mondstaub, den eine Frau vor zwei Jahren für knapp 1000 Dollar gekauft hatte, ist in New York für rund 1,8 Millionen Dollar versteigert worden. Wer den kleinen weißen Reißverschlussbeutel mit der Aufschrift «Lunar Sample Return» für umgerechnet etwa 1,6 Millionen Euro kaufte, teilte das Auktionshaus Sotheby’s nach der Versteigerung am Donnerstag (Ortszeit) zunächst nicht mit.

Mit dem Täschchen brachte der 2012 gestorbene Astronaut Neil Armstrong 1969 Steinproben vom Mond zurück. Auch die vorherige Besitzerin äußerte sich zunächst nicht zum Preis. Ursprünglich hatte sich das Auktionshaus für den Beutel, in dem keine Steine mehr sind, aber noch ein Rest Mondstaub, sogar bis zu vier Millionen Dollar erhofft.

Die Auktion fand anlässlich des 48. Jahrestags der ersten Mondlandung statt. Das Täschchen war nach dem Ende der Mission fehlerhaft ausgezeichnet worden und fast im Müll gelandet. Jahrzehntelang lag es dann unerkannt in Lagerhäusern, bis eine Behörde des US-Justizministeriums es mit anderen Stücken versteigerte.

Eine Frau zahlte dann 995 Dollar dafür. Erst danach stellte sich heraus, um was für einen besonderen Beutel es sich handelt. Ein weiteres Stück der Raumfahrt-Auktion bei Sotheby’s brachte dagegen deutlich mehr ein als erwartet. Der komplette Flugplan der «Apollo 13»-Mission wurde nach einem Wettstreit zwischen neun Bietern für 275 000 Dollar verkauft.

Wie viel kostet der ganze Mars?

Ein US-Astronom hat den Wiederbeschaffungswert von Planeten berechnet. So kostet die Erde etwa das Vielfache von dem, was der Mars kosten würde. Was kurios klingt, hat einen praktischen Hintergrund. Eine NASA-Aufnahme der Erde. Ein amerikanischer Wissenschaftler hat nun den Preis unseres Planeten errechnet. (Foto: dpa) Fünf Billiarden US-Dollar – also eine Fünf mit 15 Nullen. Diesen Wert hat der US-amerikanische Astronom Greg Laughlin für die Erde errechnet.

  1. Dagegen geht der Mars (Preis: 15 000 Dollar) als echtes Schnäppchen durch.
  2. Mit einer komplizierten Formel hat der Planetenforscher von der Universität Santa Cruz den Wiederbeschaffungswert eines Planeten bestimmt, auf dem Menschen überleben können.
  3. In die Rechnung fließen unter anderem die Masse eines Planeten, die Temperatur auf seiner Oberfläche und die Entfernung zur Sonne ein.

Hinter der kuriosen Formel steckt ein praktisches Problem: Mit modernen Teleskopen entdecken Astronomen eine Vielzahl von erdähnlichen Planeten – und müssen sich entscheiden, bei welchen Kandidaten die weitere Erkundung lohnt. Allerdings gibt es für den Wert der Erde eine viel einfachere Rechnung.

Kann man auf dem Mond Urlaub machen?

50 Jahre ist es her, dass mit Neil Armstrong der erste Mensch den Mond betrat. Bald könnten weitere folgen – sogar Touristen. Der Komfort ist dabei zwar gering, die Erfahrung aber exorbitant. Geht es nach dem Baron von Münchhausen, ist die Reise zum Mond ganz einfach: immer die Bohnenranke hinauf bis zum Rand der Sichel.

So schildert er es zumindest in seinen Lügengeschichten aus dem 18. Jahrhundert. Tatsächlich ist ein Aufenthalt auf dem Mond aber eine höchst exklusive Angelegenheit: Erst zwölf Menschen sind bisher über den Erdtrabanten spaziert. Alle waren Astronauten der US-amerikanischen Apollo-Programme zwischen 1969 und 1972.

Und so lautet auch die Hiobsbotschaft gleich zu Beginn: Wann die nächsten Menschen den Mond betreten, steht noch in den Sternen. Frühstück mit Aussicht: Vom Blick auf die Erde schwärmen Raumfahrer auch noch Jahre später Die Anreise: Aktuell gibt‘s keinen Anbieter Russland hat angekündigt, ab 2021 Weltraumtouristen zu befördern – allerdings nur ins All. China plant zwar einen Stützpunkt auf dem Mond, wann ist aber noch ungewiss.

Am konkretesten sind da noch die Pläne der USA: Sie wollen 2024 erstmals wieder Astronauten auf den Mond schicken. Von Touristen ist allerdings noch nicht die Rede. Und dann gibt es da noch die privaten Anbieter wie «Blue Origin» von Amazon-Chef Jeff Bezos «Virgin Galactic» des britischen Unternehmers Richard Branson oder «SpaceX» von Tesla-Gründer Elon Musk.

Bei letzterem hat sogar schon ein Urlauber eine Mond-Reise gebucht – der japanische Milliardär Yusaku Maezawa. Er will voraussichtlich 2023 fliegen und dabei sechs bis acht Künstler mitnehmen. Zwei Haken hat die Sache: Eine Mondlandung ist nicht geplant, nur eine Umrundung in etwa 200 Kilometern Entfernung.

Und in der Vergangenheit wurden Starttermine privater Raumfahrtfirmen immer wieder verschoben – zu hoch sind die technischen Hürden und Herausforderungen. Die Verpflegung: Gefriergetrocknet und in Tüten Zum Frühstück Nüsse und Fruchtsalat, zum Mittag Spätzle mit Würstchen, später ein paar Müsliriegel und abends vielleicht noch getrocknete Streifen Rindfleisch und Käse: Inzwischen sind die Speisekarten der Astronauten im All recht vielfältig.

Auf ein exquisites Menü sollten Urlauber dennoch nicht hoffen – auch wenn etwa die NASA durchaus mit Sterneköchen zusammenarbeitet. Das meiste Essen ist ultrahocherhitzt, gefriergetrocknet und so haltbar gemacht. Frisches Obst gibt es nur sehr selten und Chips zum Beispiel gar nicht, denn die Krümel könnten sich in Armaturen oder Filtern festsetzen.

  • Auf eins müssen All-Reisende aber nicht verzichten: Seit 2015 gibt es eine Space-Espressomaschine mit dem Namen » «ISSpresso» Die Unterbringung: Hell, laut, staubig Mit einem lunaren Fünf-Sterne-Urlaub sollte keiner rechnen.
  • Wir fliegen nicht zum Mond, weil der so schön lebenswert ist», sagt etwa der deutsche Astronaut Alexander Gerst.

«Der ist relativ grau, staubig, da ist ein Vakuum, grelles Sonnenlicht, minus 150 Grad in der Nacht, plus 150 Grad am Tag.» Bislang nur eine Vision – wie in diesem Entwurf könnte die künftige Mondbasis der ESA aussehen Wie Weltraum-Besucher in dieser lebensfeindlichen Umgebung untergebracht werden können, daran arbeitet derzeit die europäische Weltraumagentur ESA: Sie will in den nächsten Jahren ein Mond-Dorf bauen.

Auch Touristen sollen dort Urlaub machen können, kündigte ESA-Generaldirektor Johann-Dietrich Wörner an. Noch ist es nur eine Vision. Zur Innenausstattung etwa ist noch nichts bekannt. Was sich aber auch im Mond-Dorf wohl kaum vermeiden lässt, ist der ständige Lärm durch Lüftungsmotoren und Pumpen, die das Überleben sichern.

Das Programm: Sport und Sehenswürdigkeiten Urlaub im Weltall ist automatisch ein Aktiv-Urlaub. Denn der außerirdische Aufenhaltsort stellt die Menschen vor besondere Herausforderungen: Das Herz schrumpft. Die Tränendrüsen funktionieren nicht mehr, auch Rülpsen klappt nicht. Das einzige Kustwerk auf dem Mond: Die Statue «Fallen Astronaut» wurde 1971 während der Apollo-15 Mission aufgestellt Außerdem stehen im Mondstaub auch einige Erinnerungsstücke: Jede der Apollo-Missionen hat eine Gedenktafel und eine Flagge der USA hinterlassen.

In der unbemannten Raumsonde «Luna 2» liegt ein Banner der Sowjetunion und auf der erdabgewandten Seite des Mondes steht noch der chinesische Roboter «Jadehase 2». Als Highlight gilt wohl auch der «gefallene Astronaut», eine Aluminiumskulptur des belgischen Künstlers Paul van Hoeydonck. Sie erinnert an die Raumfahrer, die bei der Erkundung des Weltraums ums Leben kamen,

Oder die Kamera von Eugene Cernan, dem Kommandanten der letzten Apollo-Mission, der sie 1972 zurückließ, im Glauben, die nächste Mannschaft würde sie abholen. Sie liegt noch immer dort, im Mondstaub, randvoll mit Bildern, heißt es. Die Kosten: horrend Die Reise ins All kostet deutlich mehr als eine Kreuzfahrt in der Karibik oder ein Luxus-Trip auf die Malediven. Dennis Tito (links) mit Astronauten: Für kurze Zeit einer von ihnen Wieviel der Japaner Maezawa zahlen muss, ist nicht bekannt. Aber wenn die Nasa ab kommendem Jahr Touristen zur ISS bringt, sollen die etwa 35.000 Dollar (umgerechnet rund 31.000 Euro) zahlen – pro Tag.

Und ohne An- und Abreise. Dafür kommen laut NASA-Finanzchef Jeff DeWit nochmal mehr als 50 Millionen Dollar dazu. Und: Internet kostet extra – ist im Vergleich dazu aber ein Schnäppchen. Pro Gigabyte sind 50 Dollar fällig. Die Alternativen: Wo die Astronauten auf der Erde arbeiten Wem das nötige Kleingeld für die Reise fehlt, der muss aber nicht verzagen.

Auch auf der Erde kann man dem Mond ganz nahe sein, gerade jetzt zum Jubiläum der Mondlandung. Museen rund um die Welt bieten spezielle Ausstellungen an, vom MoMA in New York bis zum Computermuseum in Paderborn. Hier können Besucher sich zum Beispiel im originalgetreuen Nachbau der Landefähre wie Neil Armstrong fühlen – und mit einem Mondauto virtuell herumfahren.

Oder sie reisen ins Nördlinger Ries in Bayern. Hier schlug vor etwa 15 Millionen Jahren ein Asteroid ein – und erschuf einen riesigen Krater. Den nutzten damals die Astronauten der Weltraummission Apollo 14 als Trainingsgelände für ihre Reise zum Mond. Ähnlich ist es heute noch in der Vulkanlandschaft der kanarischen Insel Lanzarote oder den Felsen der norwegischen Lofoten.

Und die Reise dorthin ist ähnlich einfach, wie ein Aufstieg an einer Bohnenranke.