Was Macht Man Bei Der J1?

Was Macht Man Bei Der J1
Jugendgesundheituntersuchung J1 | Nds. Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung Wozu ist die J1 gut? Die Fortsetzung der sog. „U-Reihe» ist die Jugendgesundheitsuntersuchung, kurz J1 genannt. Sie ist eine Vorsorgeuntersuchung für das Alter zwischen 12 und 14 Jahren.

  • In dieser Altergruppe bietet die J1 eine gute Gelegenheit, die Jugendlichen auf dem Übergang vom Kindsein zum Erwachsenwerden zu begleiten und in wichtigen Fragen zu beraten.
  • Die J1 ist eine reine Vorsorgeuntersuchung.
  • Dem Jugendlichen wird eine ärztliche Untersuchung angeboten, um Risiken, die eine gesunde störungsfreie Entwicklung gefährden könnten, frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen.

Vorsorge ist besser als Behandlung. Vorsorge treffen! Was wird bei der J1 gemacht? Bei der J1 erfolgt eine gründliche körperliche Untersuchung. Dabei wird auf Körperhaltung, Motorik, Größe und Gewicht geachtet. Die Körperfunktionen werden überprüft, das Herz abgehört, der Bauch abgetastet sowie die Größe und Lage der Schilddrüse untersucht und der Blutdruck gemessen.

Besonderer Wert wird auch auf die Erfassung des Impfstatus gelegt. Weitere Schwerpunkte sind die Pubertätsentwicklung, Essstörungen und Hautprobleme. Darüber hinaus werden die familiäre Situation, die schulische Entwicklung und das Gesundheitsverhalten des Jugendlichen erfasst. Außerdem werden Fragen zum Sexual-, Drogen- und Rauchverhalten beantwortet.

Hierdurch wird eine individuelle Beratung möglich. Die Jugendlichen können so ein Vertrauensverhältnis zum Arzt aufbauen und haben dabei die Möglichkeit Fragen ohne Scheu zu stellen und Themen anzusprechen, die sie bewegen und beschäftigen. Fragen klären! Ergeben sich bei der Untersuchung oder aus dem Gespräch Auffälligkeiten bei der körperlichen, seelischen oder sozialen Entwicklung des Jugendlichen, so leitet die Ärztin oder der Arzt weitere Schritte ein, wie das Vervollständigen des Impfschutzes oder eine Überweisung zur Fachärztin oder zum Facharzt.

Ist bei der J1 alles ‚im grünen Bereich’, dann ist das sowohl für die Jugendlichen als auch für Sie als Eltern ein tolles und beruhigendes Gefühl. Was sollte man noch zur J1 wissen? Wie bei allen Vorsorgeuntersuchungen werden auch die Kosten für die J1 vollständig von der Krankenkasse übernommen. Eine Praxisgebühr für die J1 wird nicht erhoben.

Die Untersuchung kann beim Kinder- und Jugendarzt, beim Praktischen Arzt, beim Allgemeinarzt oder beim Internisten durchgeführt werden. Was bei der J1 besprochen wird, unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht – auch bei Jugendlichen unter 18 Jahren. Der Arzt darf auch den Eltern keine Auskunft geben, ohne dass das vorher besprochen wurde.

  1. Einzige Ausnahme: Es geht um eine schwerwiegende, lebensbedrohliche gesundheitliche Störung.
  2. Wer die Jugendlichen zur J1 begleiten soll, entscheidet der Jugendliche selbst und kann beispielsweise bei der Terminvergabe mit der Ärztin oder dem Arzt besprochen werden.
  3. Chance Nutzen! Was können Sie als Eltern tun? Eltern können das Thema J1 mit ihren Kindern besprechen und auf die Möglichkeit und den Nutzen der kostenlosen ärztlichen Untersuchung hinweisen.

Weiterhin können die Eltern bei der Wahl der Ärztin oder des Arztes sowie bei der Terminabsprache helfen. Wichtig ist, dass die J1 bei einem Arzt des Vertrauens des Jugendlichen gemacht werden sollte. Einige Kinder- und Jugendärzte bieten auch spezielle Jugendsprechstunden an oder geben bei der Anmeldung zur J1 Fragebögen aus, die die Jugendlichen im Vorfeld zusammen mit den Eltern oder einer anderen Vertrauensperson ausfüllen können.

  • Was soll zur J1 mitgebracht werden?
  • • Krankenversichertenkarte
  • • Impfausweis
  • • Gelbes Untersuchungsheft (falls vorhanden)
  • • Sonstige Informationen, frühere Befunde, etc. die für die Ärztin oder den Arzt wichtig sind oder sein könnten

Weitergehende Informationen zur J1 erhalten Sie z.B. bei folgenden Organisationen: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Die BZgA ist eine obere Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit und nimmt für den Bund Aufgaben der Prävention und Gesundheitsförderung wahr. www.bzga.de

  1. Spezielle Informationen der BZgA zur J1 unter:
  2. Kinder- & Jugendärzte im Netz
  3. Hier sind vielfältige Themen zur Kinder- und Jugendgesundheit, inklusive der J1, sowie auch Ärzte- und Klinik-Suchmaschienen hinterlegt.
  4. Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV)
  5. Die KBV bietet auf einer eigenen Seite zur Jugendgesundheitsuntersuchung unter dem Motto „Your next Top-Check-up J1″ zahlreiche Informationsmaterialien
  6. an.
  7. Niedersächsisches Landesgesundheitsamt (NLGA)
  8. Zu den Aufgaben des NLGA gehören die Prävention, Erkennung und Bekämpfung bevölkerungsrelevanter Gesundheitsgefahren sowie die Beobachtung und Berichterstattung der gesundheitlichen Entwicklungen in Niedersachsen.

: Jugendgesundheituntersuchung J1 | Nds. Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung

Wird bei der J1 das Geschlecht untersucht?

Bei der J1-Untersuchung steht auch die altersgerechte Pubertätsentwicklung und damit eine Untersuchung der Genitalien im Vordergrund. Der Arzt beurteilt den Entwicklungsstand der Schambehaarung und bei Jungen zusätzlich den Penis und die Hoden.

Was muss man bei der J1 Ausziehen?

Jugenduntersuchung J1 und J2 Die Jugenduntersuchungen J1 mit 13 – 14 Jahren und die J2 mit 16 – 17 Jahren sind immens wichtig. In diesem Alter gehen die Jugendlichen nur noch selten und nur im „Notfall» zum Arzt. Gleichzeitig unterliegen sie und ihr Körper zahlreichen und tiefgreifenden Veränderungen aller Organe und Funktionen. Entstehende oder sich verstärkende gesundheitliche Erkrankungen und Fehlentwicklungen können jedoch oftmals noch, wenn sie frühzeitig erkannt werden, aufgefangen oder korrigiert werden.

Dazu müssen die Patienten aber sorgfältig befragt und untersucht werden. So sieht eine J-Vorsorgeuntersuchung aus: die Jugendlichen kommen in der Regel mit ihren Eltern zur Untersuchung. Zunächst erfolgt ein ausführliches Anamnesegespräch, in der Regel mit den Eltern. Dann komplette, ausführliche körperliche Untersuchung, dazu müssen Hemd, Hose und Strümpfe ausgezogen werden.

Daher werden die Patienten vorher gefragt, ob die Anwesenheit der Eltern, egal ob Vater oder Mutter, bei der Untersuchung ihnen recht ist. Wenn nicht, warten diese im Wartezimmer und eine von meinen Mitarbeiterinnen ist während der Untersuchung anwesend.

Seh- und Hörtest gehören ebenfalls dazu. Dann erfolgt, wieder mit den Eltern, ein ausführliches Beratungsgespräch in dem je nach persönlicher Reife auch Themen wie Lebensführung, Medienkonsum, Verhütung, Sport, Drogen, etc, Eingang finden. In aller Regel bewerten die Jugendlichen oder jungen Erwachsenen auch bei anfänglicher Skepsis („was soll ich denn beim Arzt, ich bin doch nicht krank») diese Untersuchung positiv und empfehlen die Vorsorgeuntersuchungen auch weiter.

Die J1 ist Kassenleistung, die J2 sollte mit der Kasse bezüglich der Kostenübernahme besprochen werden. Ich empfehle Ihnen diese Vorsorgen ausdrücklich. : Jugenduntersuchung J1 und J2

Sind die Eltern bei der J1-Untersuchung dabei?

Die Organe werden untersucht, der Blutdruck wird gemessen, Gewicht und Körpergröße werden erfasst. Man spricht aber auch über Alkoholkonsum, Rauchen, Sexualität und andere sensible Themen. Wer hier Mutter oder Vater lieber nicht dabei haben möchte, kann den Termin auch ohne Eltern wahrnehmen.

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Wann macht man die J1?

Kinder und Jugendliche: U1 bis J1 Der Flyer informiert über die Kinderuntersuchungen Jedes gesetzlich versicherte Kind hat Anspruch auf derzeit elf Vorsorgeuntersuchungen. Die ersten zehn finden im Säuglings- und Kindesalter unmittelbar nach der Geburt bis zum 6. Lebensjahr statt (U1 bis U9).

Ist die J 1 Pflicht?

Vorsorgeuntersuchungen des Jugendalters J1 und J2 – Die J1 ist gesetzlich vorgeschrieben und muss von allen Krankenkassen bezahlt werden. Meldepflicht wie bei U4 – U9 besteht aber nicht. Die J2 ist wie U10 und U11 eine freiwillige Leistung von vielen Krankenkassen.

Beide Jugenduntersuchungen sind dazu gedacht, die speziellen Entwicklungsprobleme des Jugendalters und der Pubertät aufzunehmen und mit den Jugendlichen zu besprechen. Schulischer Ablauf, Medienkonsum, und soziale Integration sind Schwerpunkte. Natürlich gehört auch ein körperlicher Check-up zur Untersuchung, schließlich können sich durch die rasante körperliche Entwicklung Probleme ergeben.

Diese Untersuchungen werden in der Regel ohne die Eltern durchgeführt, um der zunehmenden Verselbstständigungstendenz der Jugendlichen Rechnung zu tragen. Selbstverständlich werden die Eltern auf Wunsch oder bei besonderen Problemen mit einbezogen. Vorgegebener Zeitrahmen für Vorsorgeuntersuchungen J1 – J2 Auch hier gilt wieder ein bestimmtes Zeitfenster für die Untersuchung J1 ⇒ mit 12 bis 14 Jahren J2 ⇒ mit 16 bis 17 Jahren Mit Hilfe des kostenlosen Impf- und Vorsorge-Erinnerungssystems von www.kinderaerzte-im-netz.de verpassen Sie mit Ihrem Kind keinen wichtigen Termin mehr.

Was passiert bei der J2 Mädchen?

Was umfasst die J2? – Rund vier Jahre nach der J1 findet die zusätzliche und letzte Vorsorgeuntersuchung für Jugendliche statt. In der J2 unterhält sich der Arzt ausführlich mit Ihrem Kind über mögliche Pubertätsprobleme, Sexualitätsstörungen sowie Berufswünsche und achtet auf Verhaltensauffälligkeiten.

Wann wird die J2 gemacht?

Früherkennung für Jugendliche – die Untersuchungen J1 und J2 | Die Techniker Auf diese Weise sollen insbesondere Fehlentwicklungen und mögliche Probleme in der Pubertät rechtzeitig erkannt werden, wenn sie sich noch relativ leicht beheben lassen. Für viele Krankheiten gilt: Je früher sie erkannt werden, desto größer sind die Heilungschancen.

Krankheiten und Störungen können rechtzeitig erkannt werden.Die Behandlung kann frühzeitig einsetzen und ist dadurch weniger aufwendig und belastend.Es bestehen gute Heilungsaussichten.Krankheitsfolgen können oft vermieden oder abgeschwächt werden.

Die Untersuchung erfolgt im Alter von 13 Jahren. Sie können diese bis zu zwölf Monate vor und nach der Altersgrenze in Anspruch nehmen. Die J1 umfasst eine differenzierte Erhebung der gesundheitlichen Vorgeschichte und eine klinisch-körperliche Untersuchung. Die Erfassung der Vorgeschichte konzentriert sich auf:

Auffällige seelische Entwicklungen und VerhaltensstörungenAuffällige schulische EntwicklungenGesundheitsgefährdendes Verhalten (Rauchen, Alkohol- oder Drogenkonsum)Chronische Erkrankungen

Bei der klinisch-körperlichen Untersuchung steht im Vordergrund:

Erhebung der Körpermaße (Körperhöhe, Gewicht)Verfrühte oder verzögerte PubertätsentwicklungStörungen des Wachstums oder der körperlichen Entwicklung (zum Beispiel Klein- / Großwuchs, Unter- / Übergewicht)BluthochdruckErkrankungen der Hals-, Brust-, BauchorganeAuffälligkeiten des Skelettsystems

Außerdem überprüft der Arzt den Impfstatus und empfiehlt gegebenenfalls Nachimpfungen. Er bespricht die Untersuchungsergebnisse mit dem Jugendlichen und gibt dabei Hinweise für eine gesundheitsfördernde Lebensführung. Die Untersuchung erfolgt im Alter von 16 bis 17 Jahren.

Diese Untersuchung ist ein besonderes Leistungsangebot der TK. Die J2 umfasst ebenfalls eine differenzierte Erhebung der gesundheitlichen Vorgeschichte und eine klinisch-körperliche Untersuchung. Bei dieser letzten Vorsorgeuntersuchung im Jugendalter achtet der Arzt vor allem auf Sozialisations- und Verhaltensstörungen sowie auf Pubertäts- und Sexualitätsstörungen und leitet gegebenenfalls eine geeignete Behandlung ein.

Weitere Inhalte der Untersuchung und Vorbeugung sind zum Beispiel:

HaltungsstörungenDiabetes-VorsorgeKropfbildungÜberprüfung des Impfstatus

Ein weiterer wichtiger Bestandteil der J2 ist die begleitende Beratung bei der Berufswahl, die dem Jugendlichen Hinweise und Unterstützung bieten soll. : Früherkennung für Jugendliche – die Untersuchungen J1 und J2 | Die Techniker

Wann J1 und J2?

Diese Vorsorgeuntersuchung soll Jugendlichen auch nach der J1 (vom 12. Geburtstag bis zum vollendeten 15. Lebensjahr) eine Möglichkeit zum Gesundheits-Check-Up bieten. Wenn Erwachsene mindestens alle zwei Jahre ihre Gesundheit kontrollieren sollten, so gilt dies auch für Jugendliche bis zur Volljährigkeit.

In dieser Phase werden oft wichtige Entscheidungen getroffen, wie z.B. für die spätere Berufswahl. Dabei kann auch die Gesundheit eine Rolle spielen. So sind für Allergiker einige Berufe nicht geeignet. Zu den Schwerpunkten der J2 gehört das Erkennen bzw. die Behandlung von Pubertäts- und Sexualitätsstörungen, von Haltungsstörungen, Kropfbildung bis hin zur Diabetes -Vorsorge.

Der Jugendarzt berät den Jugendlichen bei Fragen des Verhaltens, der Sozialisation, der Familie und der Sexualität sowie der Berufswahl. Der Jugendliche kann im Rahmen der Vorsorge, wenn er will, auch alleine ohne Eltern ein vertrauensvolles Gespräch mit seinem Jugendarzt führen.

Diese zusätzliche Vorsorgeuntersuchung wird nicht von allen Krankenkassen erstattet. Informationen für Jungen zur SELBSTUNTERSUCHUNG als Schutz vor Hodenerkrankungen und zum Erkennen von Veränderungen an der Brust und den Geschlechtsorganen: Flyer «Achte auf deine Nüsse» – Informationen für Jungen zur Selbstuntersuchung.

Die Broschüre ist im BVKJ-Shop unter http://www.bvkj-shop.de/infomaterial/flyer.html zu beziehen. Broschüre «Oh Mann, oh Mann 🙁 «. Informationen für Jungen und ihre Eltern, um die Intaktheit des Penis zu bewahren und Krankheiten vorzubeugen. Die Broschüre ist im BVKJ-Shop unter http://www.bvkj-shop.de/infomaterial/broschueren.html zu beziehen.

Kann man mit 18 noch zum Kinderarzt gehen?

Ab 18 Jahren dürfen Jugendliche nicht mehr zum Kinderarzt – „Mit 18 müssen Jugendliche wechseln», sagt Kinderärztin Silvia Müther. Sie dürfen nicht mehr zum Kinder- und Jugendarzt, das ist im Krankenversicherungsrecht so vorgesehen. Bei Lara gab es schon eine Verlängerung, weil sie während der Schulzeit ein Jahr im Ausland war.

  1. Eigentlich gilt: Mit 18 Jahren sind die Jugendlichen erwachsen, und das heißt eben nicht nur wählen dürfen, Autofahren und abends so lange ausgehen, wie man will.
  2. Sondern immer mehr Verantwortung für das eigene Leben, auch für die Gesundheit.
  3. Dazu gehört, sich Ärzte zu suchen, Termine zu vereinbaren und auch hinzugehen.

Wenn es nur um den Zahnarzttermin geht, machen ein paar Wochen früher oder später vielleicht keinen großen Unterschied. Bei einer chronischen Krankheit aber sind regelmäßige Arztbesuche lebenswichtig. „30 bis 40 Prozent der Jugendlichen haben Schwierigkeiten mit dem Übergang», sagt Silvia Müther.

Was wird bei der U 11 gemacht?

Körperliche und geistige Entwicklung – Bei der U11 überprüft der Arzt das Gewicht und die Beweglichkeit Ihres Kindes. Bei Bedarf gibt er Ihnen Tipps zu Bewegung, empfehlenswerten Sportarten und zur Ernährung. Auch schaut er sich wieder Mund, Zähne und Kiefer an.

Kann man mit 14 alleine zum Arzt?

Wann sollte ich zum Arzt gehen? – Manchmal gibt es Gründe, warum du lieber nicht mit deinen Eltern über etwas sprechen willst. Über einen Arztbesuch zum Beispiel. Vielleicht ist dir etwas peinlich oder du steckst in Schwierigkeiten? Ein Arztbesuch sollte dir nie peinlich sein, egal in welcher Situation du steckst.

Was auch immer dahintersteckt: Wenn es dir nicht gut geht, solltest du deine Eltern einweihen und zum Arzt gehen. Wie soll es dir sonst auch besser gehen? Es ist sehr unwahrscheinlich, dass dir jemand den Arztbesuch verbieten will. Schließlich wollen deine Eltern in erster Linie, dass es dir gut geht.

Sie sind per Gesetz übrigens auch dazu verpflichtet, für deine Gesundheit zu sorgen. Das gehört zu ihren Pflichten als Erziehungsberechtigte. Wenn du bei einer gesetzlichen Krankenkasse (also nicht privat) versichert bist, kannst du ab 16 allein zum Arzt gehen und eine Behandlung als Patient beantragen.

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Kann man mit 13 schon zum Hausarzt?

Wechsel vom Kinderarzt zum Hausarzt: So ist die Lage in Deutschland – Irgendwann steht er bevor: Der Wechsel von der Kinderarztpraxis zum Hausarzt. Bei manchen Kindern vollzieht sich dieser eher, bei anderen später. Generell dürfen in Deutschland Allgemeinmediziner, also Hausärzte, auch Kinder und Jugendliche versorgen.

Behandlungen von Kinderärzten werden in der Regel nur bis zum 18. Geburtstag von den Krankenkassen übernommen. Von da an gelten Jugendliche als erwachsen. Der Wechsel zu einem Hausarzt ist dann unausweichlich. In Ausnahmefällen können Kinderärzte einen Verlängerungsantrag stellen. Das ist unter anderem der Fall, wenn der Patient an bestimmten Erkrankungen leidet und keine Spezialisten in der Nähe für eine optimale Versorgung zur Verfügung stehen. Auch in mit Hausärzten unterversorgten Gegenden kann der Kinderarzt über das 18. Lebensjahr hinaus besucht werden. Den richtigen Zeitpunkt für einen Wechsel gibt es nicht. Dieser sollte immer individuell festgelegt und am besten mit dem Kinder- und Hausarzt besprochen werden. Wer bereits recht früh einen Wechsel erwägt, sollte beim Wunsch-Hausarzt nachfragen, ob er Kinder behandelt. Viele Hausärzte bieten keine Versorgung von Neugeborenen und Kleinkindern an, andere nehmen auch ältere Kinder nicht in die Praxis auf – selbst wenn es rechtlich erlaubt ist. Ab welchem Alter Hausarztpraxen Kinder und Jugendliche aufnehmen, variiert von Arzt zu Arzt. Generell sind Kinder- und Jugendärzte mehr darauf spezialisiert, Auffälligkeiten bei der Entwicklung festzustellen. Ist Ihr Kind bei einem guten Kinderarzt in Behandlung, ist es ratsam, die J1-Vorsorgeuntersuchung im Alter zwischen 12 und 14 Jahren noch beim Kinderarzt durchführen zu lassen.

Was macht der Kinderarzt bei der J1?

Was der Arzt oder die Ärztin untersucht – Die J1 umfasst eine eingehende körperliche Untersuchung sowie ein Gespräch über Besonderheiten im Verhalten und in der Entwicklung Ihres Kindes.

Körpergröße, Gewicht und Blutdruck werden gemessen, und eine Urinprobe wird untersucht.Der Arzt oder die Ärztin überprüft den Stand der Pubertätsentwicklung.Die Organe und das Skelettsystem werden untersucht. Gegebenenfalls wird noch etwas Blut abgenommen, um die Blutwerte zu überprüfen. Darüber hinaus stehen bei der J1 vor allem die seelische und schulische Entwicklung sowie mögliche Auffälligkeiten im Mittelpunkt. In einem ausführlichen Gespräch interessiert sich der Arzt oder die Ärztin auch für das Verhalten des Kindes hinsichtlich Rauchen, Alkoholkonsum und Medienumgang und gibt gegebenenfalls Ratschläge und Hinweise für eine gesunde Lebensführung.Bei diesem Termin wird auch der Impfschutz Ihres Kindes überprüft und – mit Ihrem Einverständnis – gegebenenfalls vervollständigt.

Werden bei der J2 die Geschlechtsorgane untersucht?

Zu den Schwerpunkten der Vorsorgeuntersuchung J2 gehören Pubertäts- und Sexualitätsstörungen. Der Arzt beurteilt deshalb den Entwicklungsstand der Schambehaarung und bei Jungen zusätzlich den Penis und die Hoden. Er wird Ihrem Jungen zudem empfehlen, seine Hoden selbst regelmäßig auf Veränderungen abzutasten.

Ist die U Untersuchung Pflicht?

Tatsächlich gibt es keine gesetzliche Pflicht. Eine Ausnahme bilden lediglich die drei Bundesländer Bayern, Hessen und Baden-Württemberg. Hier sind die Untersuchungen U1 bis U9 seit 2009 verpflichtend.

Was kostet die J1 Untersuchung?

Weniger Jugendliche nutzen J1-Untersuchung Veröffentlicht: 02.08.2018, 13:40 Uhr HAMBURG, Die J1-Vorsorgeuntersuchung für 12- bis 14-Jährige (vom 12. Geburtstag bis zum vollendeten 15. Lebensjahr) wird nach Daten der Techniker Krankenkasse (TK) immer weniger genutzt.

  • Gingen 2014 noch 66 Prozent der bei der Kasse versicherten Jugendlichen dafür zum Arzt, waren es 2017 nur noch 59 Prozent, teilt die TK mit.
  • Die Jugendgesundheitsuntersuchung J1 wird von den gesetzlichen Kassen bezahlt und schließt an die U-Untersuchungen an, die innerhalb der ersten sechs Lebensjahre für Kinder vorgesehen sind.
  • Die Bestandteile der J1 nach der Früherkennungs-Richtlinie des Gemeinsamen Bundesausschusses (GBA) sind folgende:
  • »Anamnese,
  • »Körperliche Untersuchung,
  • »Beratung zu Fragen der körperlichen, seelischen und sozialen Entwicklung,
  • »Kontrolle des Impfstatus.

Die Jugendgesundheitsuntersuchung wird dabei ohne Mengenbegrenzung zum festen Preis honoriert. Die Vergütung erfolgt extrabudgetär.

  1. Für die Abrechnung steht im EBM die Gebührenordnungsposition (GOP) 01720 zur Verfügung, die mit 356 Punkten bewertet ist.
  2. Die GOP darf von allen zugelassenen Kinder- und Jugendärzten, Allgemeinmedizinern, Hausarztinternisten und praktisch tätigen Ärzten abgerechnet werden, so die Kassenärztliche Bundesvereinigung, die auch Flyer für Arztpraxen zur Verfügung stellt.
  3. «Es ist sehr sinnvoll, diese Untersuchung wahrzunehmen, da so frühzeitig mögliche Pubertätsprobleme erkannt und behandelt werden können», sagt TK-Experte Mathias Brunner.

Grundlage der TK-Auswertung waren Daten von Jugendlichen zwischen 12 und 14 Jahren, die bei der TK versichert sind – 84.000 im Jahr 2014 und 87.000 im Jahr 2017. (dpa/ato) Vorteile des Logins Über unser kostenloses Login erhalten Ärzte und Ärztinnen sowie andere Mitarbeiter der Gesundheitsbranche Zugriff auf mehr Hintergründe, Interviews und Praxis-Tipps. Die Newsletter der Ärzte Zeitung

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Top-Meldungen Ärztinnen und Ärzte erhalten seit Januar höhere Honorar-Zuschläge für Patienten mit Terminvermittlung. Wie läuft es damit in den Haus- und Facharztpraxen? In der Ärzte Zeitung schildern sieben Kollegen ihre Erfahrungen. Der Zuckeraustauschstoff Erythrit ist mit erhöhtem Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen assoziiert.

Ein Gastbeitrag von Prof. Dr. Stephan Martin

Nicht ausschließlich Sache der Länder: Ein erstes Rechtsgutachten zur Klinikreform argumentiert für Eingriffe des Bundes in die Krankenhausplanung. Der Umbau berühre gewichtige Gemeinwohlbelange. : Weniger Jugendliche nutzen J1-Untersuchung

Was passiert wenn man nicht zu den U-Untersuchungen geht?

1. Sind die U-Untersuchungen verpflichtend? – Die Vorsorgeuntersuchungen U1 bis U9 für Kinder sind in den Bundesländern Bayern, Hessen und Baden-Württemberg verpflichtend. Wer sie versäumt, erhält eine Mahnung. Darüber hinaus müssen Eltern in Bayern bei der Anmeldung ihrer Kinder in Schule oder Kita nachweisen, dass ihr Kind alle nötigen Vorsorgeuntersuchungen abgelegt hat.

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Wann wird die U11 gemacht?

U11 – Vorsorge in einer wichtigen Schulphase Die zweite zusätzliche soll die große Lücke zwischen und (mit etwa 12 bis 14 Jahren) schließen. Die soll im Alter von 9 bis 10 Jahren stattfinden. In diesem Alter treten häufig Schulschwierigkeiten auf, deshalb dient diese Vorsorgeuntersuchung u.a. auch dem Erkennen von Schulleistungsstörungen, Sozialisations- und Verhaltensstörungen.

Aber auch Zahn-, Mund- und Kieferanomalien oder gesundheitsschädigendes Medienverhalten sollen erkannt werden und – falls erforderlich – die entsprechenden Maßnahmen eingeleitet werden. Diese Untersuchung soll u.a. auch der Bewegungs- und Sportförderung dienen, den problematischen Umgang mit Suchtmitteln erkennen und verhindern helfen und gesundheitsbewusstes Verhalten unterstützen, z.B.

mit Hilfe von Ernährungs-, Bewegungs-, Stress-, – und Medienberatung – je nach Bedarf. Diese zusätzliche Vorsorgeuntersuchung wird nicht von allen Krankenkassen erstattet : U11 – Vorsorge in einer wichtigen Schulphase

Was wird bei der J1 alles gemacht Mädchen?

Jugendgesundheituntersuchung J1 | Nds. Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung Wozu ist die J1 gut? Die Fortsetzung der sog. „U-Reihe» ist die Jugendgesundheitsuntersuchung, kurz J1 genannt. Sie ist eine Vorsorgeuntersuchung für das Alter zwischen 12 und 14 Jahren.

  • In dieser Altergruppe bietet die J1 eine gute Gelegenheit, die Jugendlichen auf dem Übergang vom Kindsein zum Erwachsenwerden zu begleiten und in wichtigen Fragen zu beraten.
  • Die J1 ist eine reine Vorsorgeuntersuchung.
  • Dem Jugendlichen wird eine ärztliche Untersuchung angeboten, um Risiken, die eine gesunde störungsfreie Entwicklung gefährden könnten, frühzeitig zu erkennen und zu beseitigen.

Vorsorge ist besser als Behandlung. Vorsorge treffen! Was wird bei der J1 gemacht? Bei der J1 erfolgt eine gründliche körperliche Untersuchung. Dabei wird auf Körperhaltung, Motorik, Größe und Gewicht geachtet. Die Körperfunktionen werden überprüft, das Herz abgehört, der Bauch abgetastet sowie die Größe und Lage der Schilddrüse untersucht und der Blutdruck gemessen.

Besonderer Wert wird auch auf die Erfassung des Impfstatus gelegt. Weitere Schwerpunkte sind die Pubertätsentwicklung, Essstörungen und Hautprobleme. Darüber hinaus werden die familiäre Situation, die schulische Entwicklung und das Gesundheitsverhalten des Jugendlichen erfasst. Außerdem werden Fragen zum Sexual-, Drogen- und Rauchverhalten beantwortet.

Hierdurch wird eine individuelle Beratung möglich. Die Jugendlichen können so ein Vertrauensverhältnis zum Arzt aufbauen und haben dabei die Möglichkeit Fragen ohne Scheu zu stellen und Themen anzusprechen, die sie bewegen und beschäftigen. Fragen klären! Ergeben sich bei der Untersuchung oder aus dem Gespräch Auffälligkeiten bei der körperlichen, seelischen oder sozialen Entwicklung des Jugendlichen, so leitet die Ärztin oder der Arzt weitere Schritte ein, wie das Vervollständigen des Impfschutzes oder eine Überweisung zur Fachärztin oder zum Facharzt.

Ist bei der J1 alles ‚im grünen Bereich’, dann ist das sowohl für die Jugendlichen als auch für Sie als Eltern ein tolles und beruhigendes Gefühl. Was sollte man noch zur J1 wissen? Wie bei allen Vorsorgeuntersuchungen werden auch die Kosten für die J1 vollständig von der Krankenkasse übernommen. Eine Praxisgebühr für die J1 wird nicht erhoben.

Die Untersuchung kann beim Kinder- und Jugendarzt, beim Praktischen Arzt, beim Allgemeinarzt oder beim Internisten durchgeführt werden. Was bei der J1 besprochen wird, unterliegt der ärztlichen Schweigepflicht – auch bei Jugendlichen unter 18 Jahren. Der Arzt darf auch den Eltern keine Auskunft geben, ohne dass das vorher besprochen wurde.

Einzige Ausnahme: Es geht um eine schwerwiegende, lebensbedrohliche gesundheitliche Störung. Wer die Jugendlichen zur J1 begleiten soll, entscheidet der Jugendliche selbst und kann beispielsweise bei der Terminvergabe mit der Ärztin oder dem Arzt besprochen werden. Chance Nutzen! Was können Sie als Eltern tun? Eltern können das Thema J1 mit ihren Kindern besprechen und auf die Möglichkeit und den Nutzen der kostenlosen ärztlichen Untersuchung hinweisen.

Weiterhin können die Eltern bei der Wahl der Ärztin oder des Arztes sowie bei der Terminabsprache helfen. Wichtig ist, dass die J1 bei einem Arzt des Vertrauens des Jugendlichen gemacht werden sollte. Einige Kinder- und Jugendärzte bieten auch spezielle Jugendsprechstunden an oder geben bei der Anmeldung zur J1 Fragebögen aus, die die Jugendlichen im Vorfeld zusammen mit den Eltern oder einer anderen Vertrauensperson ausfüllen können.

  • Was soll zur J1 mitgebracht werden?
  • • Krankenversichertenkarte
  • • Impfausweis
  • • Gelbes Untersuchungsheft (falls vorhanden)
  • • Sonstige Informationen, frühere Befunde, etc. die für die Ärztin oder den Arzt wichtig sind oder sein könnten

Weitergehende Informationen zur J1 erhalten Sie z.B. bei folgenden Organisationen: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) Die BZgA ist eine obere Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit und nimmt für den Bund Aufgaben der Prävention und Gesundheitsförderung wahr. www.bzga.de

  1. Spezielle Informationen der BZgA zur J1 unter:
  2. Kinder- & Jugendärzte im Netz
  3. Hier sind vielfältige Themen zur Kinder- und Jugendgesundheit, inklusive der J1, sowie auch Ärzte- und Klinik-Suchmaschienen hinterlegt.
  4. Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV)
  5. Die KBV bietet auf einer eigenen Seite zur Jugendgesundheitsuntersuchung unter dem Motto „Your next Top-Check-up J1″ zahlreiche Informationsmaterialien
  6. an.
  7. Niedersächsisches Landesgesundheitsamt (NLGA)
  8. Zu den Aufgaben des NLGA gehören die Prävention, Erkennung und Bekämpfung bevölkerungsrelevanter Gesundheitsgefahren sowie die Beobachtung und Berichterstattung der gesundheitlichen Entwicklungen in Niedersachsen.

: Jugendgesundheituntersuchung J1 | Nds. Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung

Werden bei der J2 die Geschlechtsorgane untersucht?

Zu den Schwerpunkten der Vorsorgeuntersuchung J2 gehören Pubertäts- und Sexualitätsstörungen. Der Arzt beurteilt deshalb den Entwicklungsstand der Schambehaarung und bei Jungen zusätzlich den Penis und die Hoden. Er wird Ihrem Jungen zudem empfehlen, seine Hoden selbst regelmäßig auf Veränderungen abzutasten.

Wird bei der J2 der Intimbereich untersucht?

Was umfasst die J2? – Rund vier Jahre nach der J1 findet die zusätzliche und letzte Vorsorgeuntersuchung für Jugendliche statt. In der J2 unterhält sich der Arzt ausführlich mit Ihrem Kind über mögliche Pubertätsprobleme, Sexualitätsstörungen sowie Berufswünsche und achtet auf Verhaltensauffälligkeiten.

Welche Untersuchung mit 13 Jahren?

12-14 Jahre Im Alter von 12 bis 14 Jahren hat Ihr Kind erneut Anspruch auf eine Vorsorgeuntersuchung, die J1. Eine gute Gelegenheit, sich allein und vertraulich beraten zu lassen. Das Früherkennungsprogramm für Kinder umfasst mit der J1 noch eine weitere Vorsorgeuntersuchung: Die Jugendgesundheitsuntersuchung (J1) wendet sich an Jugendliche im Alter von zwölf bis 14 Jahren. Nach einer längeren Zeitspanne bietet sie noch einmal die Gelegenheit, den allgemeinen Gesundheitszustand Ihres Kindes, seinen Impfstatus und seine Entwicklung insgesamt zu überprüfen.