Was Kostet 1 Kg Wasserstoff An Der Tankstelle?

Was Kostet 1 Kg Wasserstoff An Der Tankstelle
Wieviel kostet Wasserstoff an H2 MOBILITY Tankstellen? Wasserstoff wird in Kilo abgerechnet. Der Preis für ein Kilogramm Wasserstoff an H2 MOBILITY-Tankstellen beträgt für 700 Bar-Betankungen 13,85 €/kg.

Wie viel Kosten 100 km mit einem Wasserstoffauto?

Kosten und Bezahlsystem an Wasserstofftankstellen – Die Kosten beim Tanken von Wasserstoff sind vergleichbar mit denen für Benzin: Ein Kilogramm kostet an der Tankstelle 9,50 Euro (Stand: April 2022) und bringt die meisten Fahrzeuge rund 100 Kilometer weit.

Im AUTO ZEITUNG-Test lagen die Kraftstoffkosten für 100 Kilometer mit dem Toyota Mirai und dem Hyundai Nexo zwischen 8,10 und 12,40 Euro. Der Tank der meisten Wasserstoffautos fasst etwa vier bis fünf Kilogramm. Bezahlt wird in Deutschland mithilfe der H2-Live-Tankkarte per Rechnung – postalisch oder aber per Mail.

Wer nicht jedes Mal den Rechnungsbetrag überweisen will, kann auch ein SEPA-Mandat wählen. Den Tankstellenshop müssen Autofahrer:innen zur Bezahlung somit nicht besuchen. Die Station in Frankfurt-Höchst bildet derzeit eine der wenigen Ausnahmen: Hier wird mit Kreditkarte gezahlt. Extreme E 2023 Sieg für Acciona Sainz und Veloce

Wie weit kann ich mit 1 kg Wasserstoff fahren?

FAQ: Wasserstoffauto – Wie funktioniert die Wasserstofftechnik im Auto? Um Wasserstoff als Treibstoff zu nutzen, müssen ein entsprechender Tank und eine Brennstoffzelle im Auto verbaut sein. Die Energiegewinnung erfolgt, indem Wasserstoff und Sauerstoff zu Wasser reagieren und dabei elektrische Energie entsteht.

  • Aus diesem Grund handelt es sich bei dem Wasserstoffauto um eine Option bei der Elektromobilität,
  • Wie weit fährt man mit 1 kg Wasserstoff? In der Regel können Sie mit 1 kg Wasserstoff durchschnittlich zwischen 100 und 115 km zurücklegen.
  • Die Reichweite beim Wasserstoffauto ist dabei vor allem von der Größe des Tanks abhängig und kann je nach Modell rund 750 km betragen.

Welche Wasserstoffautos gibt es? Ein Wasserstofffahrzeug haben bislang nur die wenigsten Autohersteller im Angebot. Weltweiter Marktführer ist der japanische Autobauer Toyota mit dem Modell Mirai. Ebenfalls in Deutschland erhältlich ist der NEXO von Hyundai.

Warum ist Wasserstoff an der Tankstelle so teuer?

Fotostrecke: Wasserstoff tanken wird teurer: Preis steigt von 9,50 auf 12,85 ? – Als Grund für die Preiserhöhung gibt H2 Mobility die Energiepreisentwicklung an, die sich auch auf den Preis für Wasserstoff auswirke. Dazu muss man wissen, dass der heute angebotene Wasserstoff in den allermeisten Fällen per Dampfreformierung aus Methan (Erdgas) gewonnen wird.

Was ist besser e Auto oder Wasserstoff?

1. Welche Technik ist nachhaltiger? – Hersteller-, Forschungs- und Fördergelder werden seit einiger Zeit voll und ganz für Elektroautos und die Weiterentwicklung für die Zukunft ausgegeben. Der Fokus ist klar und mit dem E-Auto hat sich ein neuer Star am Mobilitätshimmel seinen Platz erkämpft.

Wasserstoff vs. Elektro

Elektro Wasserstoff
Effizienz 70-80 20-30
Emissionen
Reichweite bis ca.550 bis ca.700
Ladezeiten mehrere Stunden mehrere Minuten
Kosten pro 100 km 4,50 9,50

Ein Elektromotor ist bei beiden Technologien mit an Bord, der Unterschied ist allerdings, dass beim E-Auto der getankte Strom in einem Akku gespeichert wird – beim Wasserstoffauto wird er in der verbauten Brennstoffzelle selbst erzeugt und danach in einem Akku gespeichert.

Um Wasserstoff zu erzeugen, braucht es beim Verfahren mittels Elektrolyse eine recht hohe Menge an Strom. Deshalb ist dieser Vorgang nur nachhaltig, wenn auch Strom aus erneuerbaren Energien für den Prozess verwendet wird. Auch aus Erdgas kann Wasserstoff gewonnen werden, was allerdings noch weniger nachhaltig ist, da dafür ein fossiler Energieträger verwendet wird.

Für die Produktion eines E-Autos braucht es aber auch viel Strom, vor allem der Akku kommt hier zur Sprache. Und nicht nur die Produktion, sondern auch das Recycling sind mit CO2-Ausstoß verbunden. Ein E-Auto Akku ist größer und verbraucht damit auch mehr Strom bei Produktion und Entsorgung,

Damit lässt sich schon mal festhalten, dass in beiden Fällen nur nachhaltig produziert werden kann, wenn der Strom für die Herstellung aus erneuerbaren Energien kommt. Allerdings muss man zum Nachteil des Wasserstoffautos sagen, dass der Wirkungsgrad im Vergleich zum Elektroauto aktuell noch eher katastrophal ist.

Wie in obiger Tabelle zu sehen, ist der Energieverlust, der während der Erzeugung, Speicherung und Rückwandlung zu Strom im Wasserstoffauto entsteht, sehr groß. Am Ende bleiben im Schnitt nur ca.23 Prozent Wirkungsgrad übrig – beim Elektroauto sind es gut 73 Prozent ! Bei der Frage, ob also das Wasserstoffauto oder das Elektroauto effizienter sind, ist die Antwort eindeutig.

Wie lange dauert es ein Wasserstoff zu tanken?

Wie betanke ich ein Wasserstoffauto? Im Unterschied zu batterieelektrischen Fahrzeugen müssen wasserstoffbetriebene Autos nicht geladen werden. Sie werden einfach mit Wasserstoff betankt. Der Tankvorgang ist genauso sicher und bequem wie beim Tanken von Benzin oder Diesel.

Und es geht auch genauso schnell: Innerhalb von 3 bis 5 Minuten ist der Tank voll. Aktuell gibt es in Europa bereits über 100 Wasserstofftankstellen und eine europaweite Initiative ist dabei, das Netz schrittweise weiter auszubauen. Du hast noch weitere Fragen zu wasserstoffbetriebenen Autos? Unten findest du Antworten auf weitere häufige Fragen rund um Brennstoffzellen-Autos.

: Wie betanke ich ein Wasserstoffauto?

Wie viel Liter Wasserstoff sind 1 kg?

Wie viel Wasser wird benötigt um 1 kg Wasserstoff im Elektrolyseverfahren herzustellen? – Für die Herstellung von einem 1 kg Wasserstoff werden 9 Liter Wasser benötigt. Mit einem Kilogramm Wasserstoff kann ein Brennstoffzellenauto ca.100 km zurücklegen.

Zum Vergleich: Der Wasserbedarf für die Herstellung von Benzin variiert stark je nach Förderverfahren. In den USA wurde der Wasserbedarf für Onshore-Anlagen auf 2,8 – 6,6 Liter pro Liter Benzin ermittelt. Das entspricht einem Wasserverbrauch von 19,6 – 46,2 Liter auf einer Strecke von 100 km (Verbrauch 7 Liter pro 100 km).

Wie viel Wasserstoff braucht man, um 100 km mit einem PKW zurücklegen zu können? admin-sb 2020-09-11T13:14:53+02:00

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Wird Wasserstoff in Zukunft billiger?

Grüner Wasserstoff soll ein wichtiger Bestandteil der neuen Energiewelt werden. Die Europäische Union hat einen umfangreichen Plan bis 2050 vorgelegt und auch in Österreich schreiten Forschung und Entwicklung rasch voran. Stand: Jänner 2021 Wasserstoff ist nicht nur in Österreich gerade ein großes Thema.

Auch die internationale Energiebranche diskutiert die Frage, welche Rolle das Element bei der Energiewende spielen kann und soll. Die Antwort ist mittlerweile aber fast einstimmig: eine große. Schon seit vielen Jahren wird er als molekulares Gas mit der chemischen Formel H 2 in vielen zumeist industriellen Anwendungen genutzt.

Die größten Mengen werden in Ölraffinerien, der chemischen Industrie (beispielsweise Düngemittelherstellung) und der Eisen- und Stahlerzeugung eingesetzt. Da Wasserstoff im Vergleich zu Kohle, Öl und Erdgas bei der Verbrennung praktisch keine Abgase hinterlässt, kann er diese Energieträger teilweise ersetzen und zunehmend auch in Strom und Wärme umgewandelt werden.

  1. Wasserstoff kann die Industrie mit Wärme bei hohen Temperaturen versorgen, in Strom umgewandelt Elektromotoren antreiben und gilt als immer wichtiger werdender Energiespeicher – ganz so, wie das Jules Verne bereits 1874 vermutet hat.
  2. Der Schriftsteller legte damals seinem Ingenieur Cyrus Smith im Roman „Die geheimnisvolle Insel» einige Wörter in den Mund, über die damals wohl viele Leser milde gelächelt haben werden: „Ich bin davon überzeugt, meine Freunde, dass das Wasser dereinst als Brennstoff Verwendung findet, dass Wasserstoff und Sauerstoff, seine Bestandteile, zur unerschöpflichen und bezüglich ihrer Intensität ganz ungeahnten Quelle der Wärme und des Lichts werden.

Das Wasser ist die Kohle der Zukunft.» Schriftsteller Jules Verne sah bereits im 19. Jahrhundert das enorme Potenzial von Wasserstoff: „Das Wasser ist die Kohle der Zukunft.» © Sime Basioli on Unsplash Wasserstoff + Sauerstoff = Energie + Wasser Hatte Jules Verne mit diesen Aussagen ins Blaue geraten? Nur gemutmaßt und war zufällig richtig gelegen? Wohl kaum, denn Wasserstoff und auch seine Herstellung durch die Aufspaltung von Wasser mittels elektrischen Stroms ( Elektrolyse ) waren bereits zu Beginn des 19.

Jahrhunderts bekannt.1838 entdeckte der Chemiker Christian Friedrich Schönbein dann das Grundprinzip der Brennstoffzelle und damit eine der wichtigsten Voraussetzungen, um Wasserstoff für die Menschheit nutzbar zu machen. Er ließ bei einem Versuch Platindrähte in einer Elektrolytlösung mit Wasserstoff und Sauerstoff umspülen und stellte dabei eine elektrische Spannung zwischen den Drähten fest.

Seine Erkenntnis, die heute fester Bestandteil des Chemieunterrichts ist: Lässt man Wasserstoff mit Sauerstoff reagieren, erhält man Wasser und – da die Reaktion exotherm ist – als Nebenprodukt Energie. In Form von Wärme bei seiner Verbrennung, als elektrische Energie in der Brennstoffzelle.

Wasserstoff-Farbenlehre: Von grau bis grün Warum Wasserstoff dann nicht längst eine Hauptrolle in der Energiewelt spielt? Weil die Herstellung des Gases aufwendig ist. Wie auch Strom ist Wasserstoff kein Primärenergieträger, der einfach irgendwo abgebaut und verwendet werden kann, sondern muss zuerst erzeugt werden: entweder durch die Umwandlung anderer chemischer Energieträger oder durch die Aufspaltung von Wasser.

In jedem Fall wird dazu mehr Energie benötigt, als im erzeugten Wasserstoff gebunden ist. Die Art des Umwandlungsprozesses ist entscheidend für die Klimabilanz des Gases: Gewinnt man Wasserstoff so wie derzeit meist üblich per Dampfreformierung aus Erdgas, wird er als „grau» bezeichnet.

  • Bei der Produktion einer Tonne Wasserstoff werden dabei rund zehn Tonnen Kohlendioxid freigesetzt; wird dieses abgetrennt und gespeichert, wird er blauer Wasserstoff genannt.
  • Nur wenn er ausschließlich auf Basis erneuerbarer Energieträger hergestellt wird, gilt er als grüner Wasserstoff und ist klimaneutral.

Als wesentlichste Technologie dafür wird die Aufspaltung von Wasser mit Strom aus erneuerbaren Quellen ( Elektrolyse ) gesehen, aber auch Verfahren wie die direkte Wasserspaltung mittels Sonnenenergie ( Photolyse ) könnten künftig eine Rolle spielen. Einige Hersteller haben bereits Brennstoffzellen-Autos in ihrem Modellprogramm, noch sind die Fahrzeuge aber sehr teuer. © 123rf Flexibilisierung des Energiesystems Womit wir bei einer der größten Stärken des Wasserstoffs wären: seinem Energiespeicherpotenzial.

  1. Nur wenige Energieträger können so wie Wasserstoff in ausreichender Menge über Wochen, Monate und sogar Jahre hinweg bereitgehalten werden und bei Bedarf wieder verstromt, direkt genutzt oder in synthetische Kraftstoffe wie zum Beispiel E-Fuels umgewandelt werden.
  2. Soll die angestrebte Dekarbonisierung der Energiewirtschaft gelingen, also die Reduktion und Abkehr von CO 2 durch Forcierung erneuerbarer Energiequellen, braucht es neben einem Mehr an Windkraftanlagen, Photovoltaik, Biomasse und Co aber genau diese Möglichkeiten zur Flexibilisierung des Stromnetzes.

Nur wenn die schwankenden und stetig wachsenden Strommengen aus Wind und Sonnenkraft auch über den aktuellen Bedarf hinaus verwendet werden und in das Stromsystem integriert werden können, ist der vollständige Umbau auf erneuerbare Energiequellen machbar.

Das Problem dabei: Die Erzeugung von grünem Wasserstoff ist noch immer vergleichsweise teuer, der gesamte Prozess damit in den meisten Fällen unwirtschaftlich. Preise für grünen Wasserstoff fallen Das dürfte sich allerdings in den kommenden Jahren ändern. Prognosen gehen von einer Reduktion der Erzeugungskosten von grünem Wasserstoff bis 2030 um ein Drittel bis zur Hälfte und bis 2050 um rund zwei Drittel gegenüber dem derzeitigen Niveau aus, grüner Wasserstoff wird dann auch günstiger als blauer Wasserstoff sein.

Experten des Beratungsunternehmens Boston Consulting Group sehen in Power-to-X insgesamt eine „unbedingt notwendige Technologie» zum Gelingen der Energiewende, das Marktpotenzial im Jahr 2050 liege bei bis zu einer Billion US-Dollar (rund 840 Milliarden Euro). In den kommenden Jahren werden rund um den Globus enorme Summen in den Ausbau erneuerbarer Energiequellen gesteckt. Wasserstoff hat das Potenzial, die so erzeugte Energie über längere Zeiträume hinweg zu speichern. © Micheile Henderson on Unsplash Österreich nimmt Vorreiterrolle ein In Österreich passiert genau das.

Auch dank der Unterstützung des Klima- und Energiefonds konnte in den vergangenen Jahren eine starke, international beachtete Forschungscommunity aufgebaut werden. Zahlreiche heimische Unternehmen, Forschungsinstitute und Universitäten konzentrieren ihre Forschungs- und Entwicklungsbemühungen seit Langem auf Brennstoffzellen- und Wasserstofftechnologien.

Sie zählen etwa bei der Herstellung von Wasserstofftankstellen und als F&E-Dienstleister in den Bereichen Elektrolyse, Brennstoffzellen und Fahrzeuge zu den führenden Anbietern. Zur Förderung von Forschung und Entwicklung in den Bereichen der Anwendungs-, Netz- und Speichertechnologien von Wasserstoff und erneuerbaren Gasen haben sie die „Wasserstoffinitiative Vorzeigeregion Austria Power & Gas» (kurz „WIVA P&G» ) gegründet, die auch die gleichnamige Vorzeigeregion betreut.

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Um die österreichischen Stärkefelder durch Forschungs- und Innovationsprojekte weiter zu forcieren, wurden weiße Flecken identifiziert und in diesen Bereichen gezielt Projekte mit unterschiedlichsten Stoßrichtungen initiiert. In „FCTRAC» beispielsweise wird ein Brennstoffzellen-Traktor samt Betankungsmöglichkeit entwickelt und auf seine Praxistauglichkeit überprüft.

Im Projekt „HyTruck» wiederum geht es um die Entwicklung eines emissionsfreien Brennstoffzellen-Antriebsstrangs für Nutzfahrzeuge und in „Renewable Gasfield» ist die Errichtung einer Anlage zur Erzeugung von grünem Wasserstoff mittels PEM-Elektrolyse mit anschließender Methanisierung und Einspeisung ins Gasnetz geplant.

Immer öfter drängen hierzulande zudem Innovationen aus der Forschung in die Praxis.2023 soll etwa die Zillertalbahn in Tirol zwischen Jenbach und Mayerhofen als erste Schmalspurbahn der Welt auf Wasserstoff umgestellt werden. EU plant Milliarden-Investitionen Österreich ist mit seinen Wasserstoff-Bemühungen auf europäischer Ebene nicht allein: Auch in anderen Ländern – insbesondere in Deutschland, in Frankreich und in den Niederlanden – wird die Entwicklung vorangetrieben, und auch Brüssel hat die Zeichen der Zeit erkannt: Im Rahmen ihres „Green Deal» hat die Europäische Kommission Strategien für Wasserstoff und für die Integration des Energiesystems vorgelegt.

Bis 2030 ist ein starker, stufenweiser Ausbau der Elektrolysekapazitäten vorgesehen, anschließend soll Wasserstoff weiter an Bedeutung gewinnen und bis 2050 in großem Maßstab in Sektoren eingesetzt werden, in denen Dekarbonisierung schwierig ist. Bis 2030 sollen damit insgesamt 430 Milliarden Euro in den Hochlauf der grünen Zukunftstechnologie investieren werden, der Anteil der öffentlichen Hand beträgt dabei 145 Milliarden Euro. Es gibt viele Einsatzbereiche für Wasserstoff: Große Potenziale sehen Experten mittelfristig vor allem in der Logistik und im Bereich der Schwerlasttransporte. © Nigel Tadyanehondo on Unsplash Wasser – die Kohle der Zukunft Einsatzbereiche für Wasserstoff gibt es viele.

Das Gas könnte mittel- bis langfristig beispielsweise die Kohle in der Stahlerzeugung ersetzen und Anwendungen in Industrie und Gewerbe versorgen, die hohe Temperaturen benötigen. Große Potenziale gibt es auch im Bereich der Mobilität – nicht im Individualverkehr, der gerade auf Elektromobilität mit Akkutechnologien umgestellt wird, aber etwa im Bereich der Logistik, des Personen-Nah- und Fernverkehrs sowie der Schwerlasttransporte.

Längst laufen auch Versuche, Flugzeuge und Schiffe mit entsprechenden Antrieben zu versehen. Als Energiespeicher kann Wasserstoff eine wesentliche Rolle beim Umbau des Energiesystems auf (teilweise fluktuierende) erneuerbare Energiequellen spielen. So könnte Jules Vernes Version tatsächlich Realität werden: Der Wasserstoff im Wasser würde dann als Brennstoff Verwendung finden und zu einer ganz ungeahnten Quelle der Wärme und des Lichts werden.

Wird Wasserstoff in Zukunft günstiger?

Die wichtigsten Wasserstoff-Projekte in Deutschland Optimistische Szenarien gingen bisher davon aus, dass die Kosten für grünen Wasserstoff – auch etwa in Deutschland – schon 2030 auf 2 bis 2,50 Euro/kg sinken könnten.

Was ist das Problem mit Wasserstoff?

Energiewende Größtes Problem des Wasserstoffes gelöst – Forscher bannen das explosive Gas in Salzbrocken – Was Kostet 1 Kg Wasserstoff An Der Tankstelle Salz als Speicher ist in großen Mengen verfügbar (Symbolbild) © Jan Woitas / Picture Alliance Wasserstoff kann ein wichtiger Bestandteil der Energiewende sein, wenn man die Probleme bei Transport und Lagerung des gefährlichen Gases lösen kann. Forscher des Leibniz-Instituts haben nun eine Art von Salzbatterie vorgestellt.

Grüner Wasserstoff soll die Energieprobleme der Zukunft lösen. Er kann durch den Strom aus regenerativer Energie hergestellt werden. Und dann kann Wasserstoff wiederum in einer Brennstoffzelle Strom herstellen, oder man kann das Gas sogar in einem mehr oder minder konventionellen Motor verbrennen. Als «Schadstoff» entsteht dabei nur Wasser.

Es gibt aber ein Problem: Wasserstoff ist weit tückischer als etwa Erdgas. Das entzündliche Gas hat die Eigenschaft durch alle Stoffe hindurch zu wandern, das macht es sehr aufwendig, sichere Tanks für den Kraftstoff zu bauen. Das Gas selbst ist – wie Erdgas und Benzin auch – im chemischen Sinn nicht «explosiv», weil es einen Oxidator braucht. Was Kostet 1 Kg Wasserstoff An Der Tankstelle

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Wann explodiert Wasserstoff?

Knallgas ist eine explosionsfähige Mischung von gasförmigen Wasserstoff und Sauerstoff, Beim Kontakt mit offenem Feuer (Glut oder Funken) erfolgt die so genannte Knallgasreaktion. In Luft unter atmosphärischem Druck muss der Volumenanteil des Wasserstoffs dabei zwischen 4 und 77 % liegen.

Was kostet der Toyota Wasserstoff?

Preis: Ab 63.900 Euro – Die Brennstoffzelle erzeugt unter der Haube Energie aus Wasserstoff © Toyota Insgesamt ist die Auswahl an Fahrzeugen mit Brennstoffzelle noch klein. Neben dem Mirai gibt es nur noch den (ab 77.290 Euro). Europäische Hersteller – vor vielen Jahren noch Vorreiter bei der Brennstoffzellen-Technologie – sind beim Thema Wasserstoff inzwischen sehr zögerlich und sehen den Antrieb eher bei Nutzfahrzeugen denn bei Pkw.

Mit einem Grundpreis von 63.900 Euro wurde der Mirai im Vergleich zum Vorgänger rund 15.000 Euro günstiger und kommt damit sogar in den Genuss der – rund 7500 Euro kann man also noch abziehen. Der getestete «Executive» ist 3000 Euro teurer. Ob das dem Mirai zum Durchbruch verhilft? Weltweit möchte Toyota 30.000 Mirai pro Jahr an den Mann bringen, in Europa 2500.

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Das ist zehnmal mehr als bisher, aber immer noch sehr wenig: 2021 wurden in Deutschland gerade einmal rund 300 Mirai zugelassen. Lesen Sie hier den ausführlichen ADAC Test des Toyota Mirai Executive als PDF PDF, 711 KB

Technische Daten (Herstellerangaben)
Motorart Wasserstoff (E-Motor)
Leistung maximal in kW (Systemleistung) 134
Leistung maximal in PS (Systemleistung) 182
Drehmoment (Systemleistung) 300 Nm
Antriebsart Hinterrad
Beschleunigung 0-100km/h 9,2 s
Höchstgeschwindigkeit 175 km/h
Reichweite WLTP (elektrisch) 650 km
CO2-Wert kombiniert (WLTP) 0 g/km
Verbrauch kombiniert (WLTP) 0,8 kg/100 km
Batteriekapazität (Brutto) in kWh 1,2
Kofferraumvolumen normal 300 l
Leergewicht (EU) 1.920 kg
Zuladung 495 kg
Garantie (Fahrzeug) 3 Jahre oder 100.000 km
Länge x Breite x Höhe 4.975 mm x 1.885 mm x 1.470 mm
Grundpreis 69.090 Euro

Wann lohnt sich Wasserstoffauto?

Hohe Effizienz und gute Reichweiten dank Wasserstoff Die energetische Speicherdichte ist zudem sehr hoch: Aus einem Kilogramm Wasserstoff lassen sich gut 30 Kilowattstunden Energie gewinnen. Somit ist der Energiegehalt rund drei Mal so hoch wie bei einem Liter Benzin oder Dieselkraftstoff.

Was kostet Elektro pro 100 km?

ELEKTROAUTO: VERBRAUCH AUF 100 KM. –

  • Der durchschnittliche Verbrauch auf 100 Kilometer liegt bei 16,7 bis 30,9 Kilowattstunden.
  • Eine Fahrt von 100 Kilometern kostet damit im Schnitt zwischen 6,40 € und 11,60 €.
  • Die tatsächlichen Verbrauchskosten liegen oft zwischen 10 und 30 Prozent über den Herstellerangaben.

Was Kostet 1 Kg Wasserstoff An Der Tankstelle INHALT DIESER SEITE:

  1. Elektroauto-Verbrauch im Test: Ergebnisse
  2. Elektroauto: Kosten auf 100 km
  3. Fa ktoren, die den Verbrauch beeinflussen
  4. Wie kann ich meinen Verbrauch senken?
  5. Mehr zu den Kosten von Elektroautos
  6. Faktoren, die die Kosten beeinflussen
  7. Elektroautos im Vergleich mit Verbrennern
  8. Mit eigener Wandladestation schneller laden
  9. Elektroauto-Verbrauch: Häufige Fragen

LADESTATION FÜR IHR ZUHAUSE. Mehr erfahren

Was kostet 1 kg grüner Wasserstoff?

Herstellungspreise von Wasserstoff – Damit Wasserstoff seiner Rolle als Energieträger der Energiewende gerecht werden kann, muss seine Herstellung CO2-neutral sein. Die Elektrolyse von Wasser erfüllt beim Einsatz «grünen Stroms» diese Voraussetzung, ist aber mit Verlusten verbunden und bisher im benötigten Maßstab nicht wirtschaftlich,

  • Die Kosten für grünen Wasserstoff hängen von der Herkunft des eingesetzten Stroms ab.
  • Bei der Verwendung von Solarstrom belaufen sie sich auf Wasserstoff, bei Windenergie auf etwa 4 €/kg.
  • Je nach Verfügbarkeit von grünem Strom können die Herstellungskosten regional auf bis zu 2,50 €/kg sinken.
  • Damit lagen sie Anfang des Jahres immer noch über dem Niveau von konventionell erzeugtem Wasserstoff.

So kostete blauer Wasserstoff zwischen 1,62 und 2,20 €/kg. Die Preise von grauem Wasserstoff lagen sogar noch darunter, da hier Folgekosten wie für CO2-Emissionen nicht eingepreist waren. Durch den Russland-Konflikt und die damit verbundenen gestiegenen Gaspreise ist grüner Wasserstoff früher als erwartet wettbewerbsfähig geworden.

Aktuellen Zahlen zufolge ist grüner Wasserstoff in Europa, dem Nahen Osten und Afrika inzwischen günstiger als Wasserstoff aus fossilen Energiequellen. So kostet 1 kg grauer Wasserstoff, der in Westeuropa oder den USA mittels Elektrolyse erzeugt wird, 6,71 $, was etwa 6,30 € entspricht. In China zeigt sich eine ähnliche Tendenz: 1 kg grüner Wasserstoff kostet 3,22 $, 1 kg grauer Wasserstoff 5,28 $.

Mit einer breiteren Verfügbarkeit von Strom aus erneuerbaren Energien und effizienteren Elektrolyse-Anlagen könnten die Kosten für grünen Wasserstoff in Zukunft sinken. Gleichzeitig ist mit einer weiteren Preissteigerung von konventionell erzeugtem Wasserstoff zu rechnen. Solarstrom für 10 – 15 Cent / kwh Mit einer eigenen Photovoltaikanlage von Solarwatt zahlen Sie nur 10 bis 15 Cent / kwh und das über 30 Jahre! Mit Strom vom eigenen Dach machen Sie sich unabhängig von Preiserhöhungen. Fordern Sie jetzt Ihr unverbindliches Angebot an oder informieren Sie sich in unserem kostenlosen Ratgeber zu den Kosten einer PV-Anlage.

  1. Zu den Produktionskosten kommen noch die Kosten für den Transport und die Bereitstellung von Wasserstoff hinzu, die jedoch von der „Farbe» des Wasserstoffs unabhängig sind.
  2. Bei einer Verteilung über Trailer oder Pipelines an.
  3. Bei größeren Distanzen und großen Mengen an Wasserstoff lohnt sich der Transport über Pipelines.

Bei kürzeren Distanzen ist der Transport per Lkw wirtschaftlicher. Die Bereitstellung von Wasserstoff kostet je nach Endanwendung etwa 3 €/kg.