Wie Groß Muss Eine Photovoltaikanlage Für Ein Einfamilienhaus Sein?

Wie Groß Muss Eine Photovoltaikanlage Für Ein Einfamilienhaus Sein
Schritt #3: Die Größe der Anlage in kWp und in m 2 –

4.000 kWh pro Jahr 1000 kWh pro kWp Ein kWp benötigt 4,5 bis 8 m 2 Dachfläche 4 Kilowatt Peak würden 18 m 2 Dachfläche auf dem Einfamilienhaus in Anspruch nehmen

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine Solaranlage für einen vierköpfigen Haushalt 5 bis 10 kWp aufbringen sollte. Damit ist der Eigenbedarf gedeckt und es bleibt im besten Fall auch noch Energie, die zur Einspeisung ins Stromnetz oder in eine optionale Stromcloud genutzt werden kann.

Doch wir möchten es natürlich genau wissen. Eine Beispielrechnung: Ausgehend von unseren durchschnittlichen 4.000 kWh pro Jahr, wollen wir ausrechnen, wie viel Platz wir für die Solarmodule auf dem Dach brauchen. Pro kWp lassen sich, je nach Standort in Deutschland, bis zu 1000 kWh Energie erzeugen. Ein kWp nimmt in Form moderner Solarmodule ca.4,5 bis 8 m 2 Dachfläche in Anspruch.

Das bedeutet: 4.000 kWh (Verbrauch) _ = 4 kWp 1000 kWh (Leistung pro kWp) 4 kWp x 4,5 m 2 Dachfläche = 18 m 2 gesamte Dachfläche Unsere Beispielanlage müsste also mindestens 4 Kilowatt Peak liefern und würde 18 m 2 Dachfläche in Anspruch nehmen. Damit Schwankungen in der Produktion und im Verbrauch ausgeglichen werden können, sollte die Anlage optimalerweise 6 kWp liefern können.

Welche Größe PV-Anlage für Einfamilienhaus?

Die passende Größe für Photovoltaik – Für ein Einfamilienhaus mit 4-Personen-Haushalt und einem Stromverbrauch von 4.500 Kilowattstunden pro Jahr liegt die optimale Größe einer Photovoltaik-Anlage bei rund 6 Kilowatt-Peak bzw.36 Quadratmetern. Auf keinen Fall sollte sie über 10 Kilowatt-Peak liegen, da man sonst als Unternehmer eingestuft wird, dementsprechend Umsatzsteuer für den selbst erzeugten Strom bezahlen muss und zudem die Einspeisevergütung sinkt.

Leistung der Photovoltaik-Anlage Größe Jährlicher Ertrag pro kWp Leistung Jährlicher Ertrag gesamt
6 kWp 36 m² ca.900 kWh ca.5.400 kWh

Wann lohnt sich PV nicht?

Wann lohnt sich eine Photovoltaik-Anlage und wann nicht? – Die Bundesregierung hat in den vergangenen Monaten einiges dafür getan, PV-Anlagen auf privaten Dächern auch wirtschaftlich attraktiver zu machen. Die Neugestaltung der Einspeisevergütung ist dabei nur ein Baustein.

  1. Auch in puncto Steuer gab es wesentliche Verbesserungen: Rückwirkend zum 1.
  2. Januar 2022 sind die Erträge aus kleinen PV-Anlagen (bis 30 kWp) nicht mehr einkommensteuerpflichtig.
  3. Und seit 1.
  4. Januar 2023 gilt für private PV-Anlagen ein Umsatzsteuersatz von 0 Prozent.
  5. Ihr spart also 19 Prozent Mehrwertsteuer.

Anlagen, die seit Beginn des Jahres 2023 in Betrieb genommen werden, müssen sich nicht mehr an die Vorgabe halten, dass nur 70 Prozent der Nennleistung einer PV-Anlage ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden dürfen. Somit können nun auch kleinere Anlagen als Volleinspeisungsanlagen betrieben werden, die von den für sie geltenden höheren Einspeisevergütungen profitieren.

  1. Auch Eigenversorgungsanlagen können laut Stiftung Warentest eine Rendite von drei bis vier Prozent abwerfen.
  2. Diese ist je höher, desto größer die Anlage ist und je mehr Strom man selbst verbraucht.
  3. Wer ein geeignetes Dach hat (und genug Geld für die höhere Anfangsinvestition), für den lohnt sich daher eine größere Anlage.

Mehr Infos zur richtigen Größe einer PV-Anlage hier. Den Anteil des selbst verbrauchten Stroms mit einem Batteriespeicher zu erhöhen, lohnt sich indes nur selten. Das funktioniert nur, wenn ihr weniger als 800 Euro pro Kilowattstunde Speicherkapazität bezahlt und der Speicher 20 Jahre lang funktioniert.

Halten die Speicher, wie garantiert, nur zehn Jahre, rechnen sie sich nicht. Ein Batteriespeicher kann sich aber lohnen, wenn ihr dafür Zuschüsse bekommt. Einige Kommunen und Bundes­länder wie Bayern bieten solche Zuschüsse an. Bis eine PV-Anlage ihre Kosten wieder eingespielt hat, dauert es nach den Berechnungen von Finanztip zwischen zwölf und 18 Jahre.

Man geht von einer Lebensdauer von mindestens 20 Jahren aus. Viele Anlagen werden aber länger halten und noch länger Überschüsse erwirtschaften. Wichtig ist, dass ihr auf den Preis pro Kilowatt Anlagen­leistung achtet. Ist dieser zu hoch, kann sich die Photovoltaik-Anlage nicht lohnen.

Das ist meist der Fall, wenn ihr mehr als 1.800 Euro pro kWp zahlt. Gut zu wissen: In immer mehr Bundesländern gibt es eine Solarpflicht für Neubauten oder im Falle von umfangreichen Dachsanierungen, auch bundesweit könnte sie in absehbarer Zeit kommen. Wenn ihr euch eine Photovoltaik-Anlage anschaffen wollt, solltet ihr euch unbedingt im Vorfeld über mögliche Kredite informieren.

Quellen: Aktuelle Fakten zur Photovoltaik in Deutschland, Video Finanztip, Stiftung Warentest, Verbraucherzentrale, Strompreisanalyse des BDEW Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft e.V.

Wie viel kostet eine komplette Photovoltaikanlage?

Kosten für Photovoltaik im Vergleich – Wie Groß Muss Eine Photovoltaikanlage Für Ein Einfamilienhaus Sein Photovoltaik-Modul | © neijia / shutterstock.com Um die Kosten für eine Photovoltaik-Anlage sinnvoll einschätzen zu können, kommt nur der Blick auf das Ganze infrage. Der Preis für einzelne PV-Module aus dem Internet mag zwar ganz interessant sein, hat aber wenig Bezug zu einer fertig installierten Anlage.

Generell gilt: Abweichungen nach oben und unten wird es immer geben. Im Durchschnitt kostet Sie eine mittelgroße Photovoltaik-Anlage mit 6 Kilowatt-Peak aber je nach Region zwischen 8.500 und 11.000 Euro inklusive Einbau (etwa 5.400 kWh pro Jahr). Da ist dann alles außer einem Stromspeicher dabei, welcher in der Regel zusätzlich 9.000 bis 12.000 Euro kostet.

In Einzelfällen können es auch bis zu 20.000 Euro sein. Solardachziegel, die wie normale Dachziegel aussehen, aber tatsächlich kleine PV-Anlagen sind, kosten dagegen deutlich mehr als die üblichen Photovoltaik-Anlagen. Eine Eindeckung mit Solardachziegeln kostet im Schnitt ca.40.000 Euro.

Photovoltaik-Anlage Kosten pro kWp (mit Einbau) Kosten pro m² (mit Einbau) Kosten Gesamt (mit Einbau)
4 kWp – klein ca.2.000 € ca.360 € 8.000 – 9.300 €
6 kWp – normal ca.1.580 € ca.290 € 9.500 – 11.250 €
ab 7 kWp – groß ca.1.430 € ca.275 € 10.000 – 13.100 €
6 kWp + Stromspeicher n / a n / a ab ca.20.000 €

Was ist besser Photovoltaik oder Wärmepumpe?

Fazit: Wärmepumpe oder Solarthermie? – Wenn Sie vor der Entscheidung stehen, ob Sie Ihre neue Gas-Brennwertheizung mit Solarthermie oder einer Warmwasser-Wärmepumpe ergänzen möchten, dann spielen in erster Linie die Stromkosten eine wichtige Rolle bei der Beurteilung der Wirtschaftlichkeit.

  1. Die schwankenden Energiepreise am Markt können den Kostenvorteil einer Wärmepumpe bei Anschaffung innerhalb von wenigen Jahren ausgleichen.
  2. Wenn Sie den Strom allerdings selbst erzeugen, etwa mit einer Photovoltaik-Anlage, kann sich eine Warmwasser-Wärmepumpe durchaus lohnen.
  3. Bei Solarthermie gibt es kaum Wartungskosten.

Rechnen Sie pro Jahr mit etwa 50 Euro für die Wartung. Die Wärme wird also nahezu kostenlos erzeugt. Dafür entstehen Ihnen im Vergleich zur Wärmepumpe allerdings auch höhere Investitionskosten. Ein Nachteil von Solarthermie ist wiederum die Abhängigkeit vom Wetter: Bei wenig Sonnenschein wird auch weniger Wärme erzeugt und die Gas-Brennwertheizung weniger entlastet.

Was kostet Photovoltaik mit Speicher und Wärmepumpe?

Kosten für Wärmepumpen mit Photovoltaik – Die Anschaffungskosten für Ihre Wärmepumpe mit Photovoltaik-Anlage sind maßgeblich von der Art der Wärmepumpe abhängig. So können Sie eine Luft-Wasser-Wärmepumpe mit Photovoltaik-Anlage (inkl. Einbau) schon ab 23.000 Euro bekommen.

Wenn das Paket außerdem um einen Stromspeicher erweitert werden soll, können Sie noch einmal 7.000 Euro extra einplanen. Für eine Sole-Wasser-Wärmepumpe (Erdwärme) inkl. Photovoltaik-Anlage, Stromspeicher und Einbaukosten fallen Kosten in Höhe von etwa 40.000 Euro an. Am teuersten ist die Wasser-Wasser-Wärmepumpe, welche nur mit Photovoltaik-Anlage (inkl.

Einbau) mit 38.000 Euro zu Buche schlägt. Für einen zusätzlichen Stromspeicher müssen Sie auch hier noch einmal mit 7.000 Euro extra rechnen. Diese Anschaffungskosten können zunächst sehr hoch erscheinen, allerdings ist es möglich, staatliche Förderungen zu erhalten oder über die Miete von Solaranlage und Speicher hohe Anschaffungskosten komplett einzusparen.

Art der Wärmepumpe Kosten mit Photovoltaik-Anlage (inkl. Einbau) Kosten mit Photovoltaik-Anlage und Stromspeicher (inkl. Einbau)
Luft-Wasser-Wärmepumpe ab 23.000 € ab 30.000 €
Sole-Wasser-Wärmepumpe ab 33.000 € ab 40.000 €
Wasser-Wasser-Wärmepumpe ab 38.000 € ab 45.000 €

Wie viel kWp sind sinnvoll?

Schritt #3: Die Größe der Anlage in kWp und in m 2 –

4.000 kWh pro Jahr 1000 kWh pro kWp Ein kWp benötigt 4,5 bis 8 m 2 Dachfläche 4 Kilowatt Peak würden 18 m 2 Dachfläche auf dem Einfamilienhaus in Anspruch nehmen

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass eine Solaranlage für einen vierköpfigen Haushalt 5 bis 10 kWp aufbringen sollte. Damit ist der Eigenbedarf gedeckt und es bleibt im besten Fall auch noch Energie, die zur Einspeisung ins Stromnetz oder in eine optionale Stromcloud genutzt werden kann.

Doch wir möchten es natürlich genau wissen. Eine Beispielrechnung: Ausgehend von unseren durchschnittlichen 4.000 kWh pro Jahr, wollen wir ausrechnen, wie viel Platz wir für die Solarmodule auf dem Dach brauchen. Pro kWp lassen sich, je nach Standort in Deutschland, bis zu 1000 kWh Energie erzeugen. Ein kWp nimmt in Form moderner Solarmodule ca.4,5 bis 8 m 2 Dachfläche in Anspruch.

Das bedeutet: 4.000 kWh (Verbrauch) _ = 4 kWp 1000 kWh (Leistung pro kWp) 4 kWp x 4,5 m 2 Dachfläche = 18 m 2 gesamte Dachfläche Unsere Beispielanlage müsste also mindestens 4 Kilowatt Peak liefern und würde 18 m 2 Dachfläche in Anspruch nehmen. Damit Schwankungen in der Produktion und im Verbrauch ausgeglichen werden können, sollte die Anlage optimalerweise 6 kWp liefern können.