Wie Viele Sozialarbeiter Gibt Es In Deutschland?

Wie Viele Sozialarbeiter Gibt Es In Deutschland
Die Beschäftigungsstatistik weist für 2021 rund 346.000 sozialversicherungspflichtig Beschäf- tigte in der Sozialen Arbeit aus, ein Prozent mehr als im Vorjahr.

Wie viele Sozialarbeiter fehlen in Deutschland?

Fachkräftemangel bei der Sozialen Arbeit besonders groß Nach einer aktuellen Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft (IW) lähmt der Mangel an qualifizierten Arbeitskräften die deutsche Wirtschaft. Besonders betroffen sind Berufe in den Bereichen Soziale Arbeit, Erziehung und Pflege.

Zudem fehlt viel Personal im Handwerk und bei IT-Expert*innen. Auffällig ist, dass die Berufe mit dem größten Fachkräftemangel ein sehr ungleiches Geschlechterverhältnis unter den Beschäftigten aufweisen. Der Fachkräftemangel in Deutschland nimmt seit Jahren zu. Nachdem die Corona-Pandemie ihn im Jahr 2020 zeitweise abgeschwächt hat, steigen die Engpässe seit dem Wiederaufschwung im vergangenen Jahr wieder deutlich an.

Aktuell liegt die Fachkräftelücke im 12-Monats-Durchschnitt von Juli 2021 bis Juli 2022 für qualifizierte Arbeitskräfte über alle Berufe hinweg bei 537.923 Stellen. Sie beschreibt die offenen Stellen, die rein rechnerisch nicht besetzt werden konnten, da es keine passend qualifizierten Arbeitslosen für sie gab.

Einige Berufe stechen beim Fachkräftemangel deutschlandweit am deutlichsten hervor. Unter den zehn Berufen mit den größten Fachkräftelücken sind fünf dem sozialen beziehungsweise dem Gesundheitssektor zuzuordnen. Dazu zählt die Berufsgruppe der Sozialarbeit und Sozialpädagogik, in der es im Jahresdurchschnitt 2021/2022 die größte Fachkräftelücke gab.

Der Fachkräftemangel an sozialpädagogischen Expert*innen erreicht inzwischen einen traurigen Rekord: Von den bundesweit knapp 26.500 offenen Stellen gab es für knapp 20.600 keine passend qualifizierten Arbeitslosen – so groß war der Mangel nie zuvor.

Diese Fachkräfte fehlen beispielsweise bei der Berufseinstiegsbegleitung, in der Schulsozialarbeit, in Jugend-, Kinder- und Altenheimen oder in der Suchtberatung, also überall dort, wo Menschen persönliche Begleitung für die Lösung sozialer Probleme benötigen. Tätigkeitsfelder, die in der Corona-Pandemie noch wichtiger geworden sind.

Fast genauso groß war die Fachkräftelücke mit knapp 20.500 Stellen, die rein rechnerisch nicht besetzt werden konnten, bei den Erzieher*innen. Auch hier erreichte der Fachkräftemangel einen Rekordwert. Zudem finden sich die Alten- und Krankenpflege sowie Physiotherapie in der Liste der Berufe mit dem zuletzt stärksten Fachkräftemangel.

Wie gefragt sind Sozialarbeiter?

Zuletzt aktualisiert: April, 2023 Wie Viele Sozialarbeiter Gibt Es In Deutschland Der große Bedarf an Sozialarbeitern ist kein Trend nur der letzten Jahre. Zwar hat die Flüchtlingskrise die Nachfrage noch einmal gesteigert, aber schon in der Zeit davor hatte die Zahl an berufstätigen Sozialarbeitern stetig zugenommen. Dies gilt zumindest für die letzten 10 Jahre, wobei der bemerkenswerte Verlauf während dieser Zeit insbesondere an der Arbeitslosenquote unter Sozialarbeitern und Sozialpädagogen abzulesen ist.

Warum gibt es zu wenig Sozialarbeiter?

zur Person Rita Blättler – Rita Blättler ist Geschäftsleiterin bei SAVOIRSOCIAL. SAVOIRSOCIAL ist die Dachorganisation der Arbeitswelt Soziales. Sie setzt sich für die Weiterentwicklung und Qualität der Berufsbildung im Sozialbereich ein. Frau Blättler, SAVOIRSOCIAL hat eine dreiteilige Studie in Auftrag gegeben, um mehr über den Einstieg und Verbleib in der Branche sowie den Ausstieg aus ausgewählten sozialen Berufen zu erfahren.

  • Ist der Fachkräftemangel in diesem Bereich derart alarmierend? Eine von SAVOIRSOCIAL durchgeführte Studie zum Fachkräfte- und Bildungsbedarf im Sozialbereich (2016) zeigt auf, dass trotz des überdurchschnittlich grossen Stellenwachstums aktuell kein besonders grosses Rekrutierungsproblem besteht.
  • Mit Blick auf 2024 wurde jedoch ein zusätzlicher Fachkräfte- und Bildungsbedarf von 45’000 bis 59’000 Personen festgestellt.

Weil zuverlässige Angaben darüber fehlen, welche Faktoren den Einstieg und Verbleib in der Branche sowie den Ausstieg aus sozialen Berufen beeinflussen, hat SAVOIRSOCIAL 2016 das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung EHB, Zollikofen, mit einer Laufbahnstudie beauftragt.

  • Ziel der Studie ist es, vertieftes Steuerungswissen über die Ausbildungs- und Erwerbsverläufe von einzelnen Berufsgruppen im Sozialbereich inklusive Quereinsteigenden sowie von Berufsabgewanderten zu gewinnen.
  • Wir möchten insbesondere Erkenntnisse darüber gewinnen, welche Faktoren den Sozialbereich für Arbeitnehmende attraktiv macht.

So erstaunt es nicht, dass die grosse Mehrheit, nämlich Zweidrittel der Befragten überwiegend oder völlig zufrieden mit ihrer Arbeitsstelle sind. Kürzlich hat das Eidgenössische Hochschulinstitut für Berufsbildung den dritten Teil der Studie publiziert, „Abgewandert aus dem Sozialbereich» lautete der Titel.

  • Es wurde nach Gründen gesucht, warum Fachkräfte sich zu einem Ausstieg aus dem Sozialbereich oder einem Umstieg in eine andere Branche entscheiden.
  • Dabei wurde deutlich, dass ein Grossteil der Ausstiege mit der Ressourcenknappheit in diesem Bereich zusammenhängt.
  • Hat Sie dies überrascht? Als erstes gilt es festzuhalten, dass wir mit unserer Studie kein repräsentatives Bild über den gesamten Sozialbereich zeichnen können.

Die Datenbasis war eine schriftliche Befragung von 162 Abgewanderten aus dem Sozialbereich sowie 19 vertiefende Interviews, jeweils mit Personen aus verschiedenen Berufen und Arbeitsbereichen. Die gewonnenen Resultate decken sich mit anderen Studien zur Arbeitszufriedenheit und Berufsausstiegen.

Daher hat uns das Resultat, dass Ressourcenknappheit als häufiger Ausstiegsgrund genannt wurde, nicht überrascht. Hingegen schon, welche Vielschichtigkeit die Studienteilnehmenden dem Begriff gaben: Eine hohe berufliche Belastung, Überforderung bei zu wenig oder unqualifiziertem Personal, gesundheitliche Beschwerden, schlechtes Arbeitsklima, knappe finanzielle Mittel etc.

Es zeigt sich über die gesamte Studie hinweg, dass es oftmals ein Zusammenspiel vieler Gründe ist, das jemanden zum Ausstieg bewegt. Weitere Gründe sind beispielsweise: mangelnde berufliche Weiterentwicklungsmöglichkeiten, tiefer Lohn, geringe Anerkennung der Arbeit, Probleme bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie.

  • Die Studie macht auch deutlich, dass auch die gesundheitliche Belastung für viele ein Grund ist, beruflich aus- oder umzusteigen.
  • Besonders stark betroffen sind Personen zwischen 30 und 49 Jahren.
  • Warum ist das so? Die gesundheitliche Belastung ist wie erwähnt oftmals nicht der alleinige Grund, der zu einem Ausstieg führt.

Nichtdestotrotz zeigen die Resultate, dass insbesondere Personen, die in der Regel 10 Jahre oder länger in ihrem sozialen Beruf tätig waren, besonders häufig körperliche oder psychische Beschwerden als Ausstiegsgrund anführten. Diese können ausgelöst werden durch Stress, körperliche Belastung (bspw.

durch ständige Bewegung oder das Transferieren von betreuten Personen) oder durch die Bewältigung von komplexen Arbeitssituationen. Personen mit Kindern oder anderen familiären Betreuungspflichten können noch zusätzlich belastet sein. In der Studie werden Vorschläge gemacht, wie dieser Dauerbelastung entgegengewirkt werden könnte.

Erwähnt werden beispielweise flexiblere Arbeitszeiten, tiefere Beschäftigungsgrade oder eine konsequente Aufgaben- und Verantwortungszuteilung. Nicht wenige Studienteilnehmende machen auch Führungspersonen für den Ausstieg aus dem Sozialbereich verantwortlich.

Es seien viele Personen in Führungsfunktionen, die eigentlich nicht für diese Position geeignet seien. Worauf ist dies zurückzuführen? Dies kann verschiedene Gründe haben. Wie geführt wird, ist sicher zentral für den Verbleib im Beruf. Inwieweit Führungspersonen für ihre Position geeignet sind, können wir mit den Daten unserer Studie nicht beurteilen.

Von einigen Studienteilnehmenden wurde jedoch in den Interviews genannt, dass Führungsfunktionen oftmals zu früh erlangt würden. Wichtig scheint uns in diesem Zusammenhang, dass Führungspositionen aufgrund einer sorgfältigen Selektion und auf der Basis einer fundierten Ausbildung übernommen werden können. Auch mangelnde Wertschätzung und fehlende Karrierechancen werden als Ausstiegsgründe angegeben. Läuft im Sozialbereich grundsätzlich etwas falsch? Die Wertschätzung hängt sowohl mit der Wertschätzung des Berufsfeldes in der Öffentlichkeit als auch mit der betriebsinternen Wertschätzung zusammen.

Betriebsintern kann an die vorangehende Frage angeknüpft werden. Gut ausgewählte, ausgebildete und motivierte Führungspersonen sind eher in der Lage, mit ihrem Mitarbeitenden eine wertschätzende Arbeitskultur zu leben. Die Wertschätzung des Berufsfeldes in der Öffentlichkeit ist stark geprägt vom politischen Diskurs und der entsprechenden medialen Berichterstattung.

Im Unterschied zu «sichtbaren» und offensichtlich «Mehrwert schaffenden» Jobs geniessen die Sozialberufe weniger Prestige. Der Sozialbereich wird als kostenintensiv wahrgenommen und in vielen Kantonen wird bei entsprechenden Leistungsvereinbarungen und Subventionen der Sparhebel angesetzt.

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Dies kann unter anderem die oben erwähnte Ressourcenknappheit zur Folge haben. SAVOIRSOCIAL sichert die Qualität der bestehenden Ausbildungen und setzt sich für eine bedarfsgerechte Weiterentwicklung der Berufe ein. Denn Karrierechancen gibt es auch im Sozialbereich; nicht nur Führungskarrieren sondern auch Fachkarrieren mittels Berufsprüfungen, höheren Fachprüfungen oder Ausbildungen an höheren Fachschulen.

Dazu gehören beispielsweise die HF Kindererziehung, die Berufsprüfung Migrationsfachmann/-fachfrau oder die Berufsprüfung Spezialist/in für die Begleitung von Menschen mit Beeinträchtigung. Viele Frauen steigen aus ihren sozialen Berufen aus, wenn sie Mütter werden.

Ist der Sozialbereich familienunfreundlicher als andere Branchen? Dass Mütter nach dem (kinderbedingten) Ausstieg aus dem Sozialbereich häufig nicht mehr erwerbstätig sind, ist kein branchenspezifisches Phänomen. Dies zeigen auch die Resultate der Arbeitskräfteerhebung von 2016. Jede fünfte Mutter entscheidet sich, nicht erwerbstätig zu sein, der Wiedereinstieg erfolgt im Durchschnitt nach 5 Jahren.

Der Beschäftigungsgrad ist in diesem Fall meist deutlich tiefer als jener der Mütter, die nach der Mutterschaft beruflich aktiv bleiben. Zur Frage, ob ausgestiegene weibliche Fachpersonen ganz bewusst nicht mehr in den Sozialbereich zurückkehren, gibt es unseres Wissens keine vertieften Untersuchungen.

Es ist eine politische Frage, ob der Hebel dort angesetzt werden soll, dass Frauen bei Mutterschaft nicht für längere Zeit aus dem Erwerbsleben aussteigen (müssen) oder ob sie mit spezifischen Massnahmen beim Wiedereinstieg unterstützt werden sollen. Dabei ist es sicher eine zusätzliche Herausforderung, dass der Sozialbereich zu den Berufsfeldern mit tendenziell unregelmässigen Arbeitszeiten gehört.

Und zum Abschluss: Wie wird sich die Situation im Sozialbereich in den nächsten Jahren verändern? Die arbeitsmarktliche und die berufliche Situation hat sich im Sozialbereich in den letzten 10 Jahren nach Inkrafttreten des neuen Berufsbildungsgesetzes stark verändert.

So wurde eine bedeutende Anzahl neuer eidgenössisch anerkannter Berufe und Abschlüsse geschaffen. Mit über 4700 Lehrabschlüssen und rund 1200 Abschlüssen auf Tertiärstufe im Jahr 2017 gehört der Sozialbereich zu den fünf grossen Berufsbranchen. Dem steigenden Bedarf will SAVOIRSOCIAL unter anderem mit der Förderung des Berufsabschlusses für Erwachsene und einem erleichterten Einstieg in die berufliche Grundbildung begegnen.

Zusätzlich sollen die Berufe der höheren Berufsbildung noch intensiver genutzt werden, um die Professionalisierung in der Branche voranzubringen. Aber auch die Politik ist gefordert, indem sie die Qualität und die Attraktivität der Berufsbildung im Sozialbereich und die Leistungsqualität in den Betrieben sichert und wertschätzt.

Wo bekommt man als Sozialarbeiter am meisten Geld?

Wer verdient am besten? – Neben dem Ungleichgewicht zwischen den Geschlechtern gibt es aber auch noch weitere Unterschiede: In Stiftungen verdient man mit im Durchschnitt 42.577 Euro am meisten, bei Wohlfahrtsverbänden mit 33.786 Euro am wenigsten. Am besten verdienen lässt es sich im sozialen Sektor im Bereich Energiewende.

  • Dort liegt das Durchschnittsgehalt bei 46.000 Euro.
  • In der Arbeit mit Geflüchteten verdient man mit durchschnittlich 34.615 Euro fast 12.000 Euro weniger und gar am wenigsten im Bereichsvergleich.
  • Insgesamt stehen Personaler und Buchhalter mit 42.000 bis 44.000 Euro am oberen Ende der Gehaltskette und Sozialarbeiter mit knapp über 33.000 Euro am unteren Ende.

PRler zum Beispiel verdienen durchschnittlich 38.000 Euro. Und wie sieht es mit Überstunden aus? 92 Prozent der Menschen, die im sozialen Sektor arbeiten, leisten Überstunden – aber nur 63 Prozent von ihnen erhalten dafür einen Ausgleich. Immerhin hier sind die Menschen, die für einen Wohlfahrtsverband arbeiten im Vorteil: 93 Prozent von ihnen erhalten von ihrem Arbeitgeber eine Kompensation.

Kann man als Sozialarbeiter selbstständig werden?

Der soziale Bereich birgt viele Möglichkeiten für die Selbstständigkeit. Durch den demographischen Wandel werden in Zukunft beispielsweise immer mehr Pflegekräfte für die Altenpflege benötigt. Laut dem Statistischen Bundesamt (Stand 2014) wird sich die Anzahl pflegebedürftiger Menschen bis 2030 verdoppeln.

  1. Außerdem geben immer mehr Eltern ihren Nachwuchs schon in frühem Kindesalter zu Tagesmüttern oder in Kindergärten, um selbst arbeiten zu gehen, wodurch auch hier der Betreuungsbedarf steigt.
  2. In der Top 10 haben wir Wissenswertes über die Gründung im sozialen Bereich zusammengefasst.1.
  3. Sind Sie geeignet? Eine selbstständige Tätigkeit im sozialen Bereich (externer Link) ist mit hoher Verantwortung verbunden.

Da sind zum einen die organisatorischen Herausforderungen, wie z.B. die Planung von Arbeitsabläufen und Kundenakquise, aber auch die fachliche Kompetenz sowie natürlich das persönliche Engagement und die Sensibilität gegenüber den Kunden. Mitgefühl ist genauso wichtig wie die Fähigkeit, nach Feierabend abschalten zu können, damit der Beruf nicht zur Belastung wird.2.

Wichtige Basis: Qualifikation und Erfahrung Die Qualifikation, die Sie mitbringen müssen, hängt von der jeweiligen Tätigkeit ab. So brauchen Tagesmütter beispielsweise eine pädagogische oder persönliche Qualifikation vom Jugendamt. Hier sind die Regelungen abhängig vom Bundesland. Ein polizeiliches Führungszeugnis wird hingegen in allen sozialen Berufen verlangt.

Betreuer für Menschen, die infolge einer körperlichen, seelischen oder geistigen Erkrankung Hilfe brauchen, müssen sich beim Gesundheitsamt oder Jugendamt registrieren lassen. Bei der Gründung eines ambulanten Pflegedienstes gibt es bundesweit Bestimmungen über ein Minimum an Mitarbeitern, die Ausbildung der Führungskraft sowie derer der Pflegekräfte.

  • Unabhängig von gesetzlichen Bestimmungen sollten Gründerinnen und Gründer über genügend Berufserfahrung und Führungserfahrung verfügen, wenn sie Mitarbeiter einstellen.3.
  • Ein Netzwerk hilft Wenn Sie sich in einem sozialen Beruf selbstständig machen möchten, brauchen Sie ein Netzwerk an potenziellen Kunden, Sozialleistungsträgern, Ämtern und Behörden sowie Beratungsstellen.

Dieses Netzwerk ist wichtig für Sie, um Kundenkontakte zu gewinnen, aber auch, um über rechtliche Entwicklungen informiert zu werden. Erfolgt eine Geschäftsübernahme statt einer Neugründung, kann das bestehende Netzwerk mit übernommen und genutzt werden.4.

  • Über rechtliche Bestimmungen informiert sein! Kenntnisse im Sozialrecht sind für Existenzgründer im sozialen Bereich unumgänglich und auch auf Veränderungen der gesetzlichen Grundlagen und Vergütungssysteme müssen Selbstständige achten.
  • Zudem müssen sie für die Zulassung durch Kranken- und Pflegekassen spezifische Anforderungen bei der Sach- und Personalausstattung erfüllen, abhängig von der Gründungsart.

Informationen zu den einzelnen Bestimmungen kann das zuständige Gesundheitsamt geben. Außerdem müssen Sie sich beim Finanzamt melden, die Berufsgenossenschaft benachrichtigen und ggf. ein Gewerbe anmelden,5. Gewerbe oder Freiberufler? Im Zuge Ihrer Existenzgründung müssen Sie sich beim Finanzamt melden.

Dieses entscheidet auch, ob Sie freiberuflich arbeiten oder Gewerbetreibender sind. Zu den freien Berufen gehören erzieherische oder unterrichtende Tätigkeiten, aber auch Physiotherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden und Podologen. Arbeiten Sie in der Altenhilfe, bei anderen Seniorendiensten oder übernehmen Tätigkeiten im Haushalt, müssen Sie ein Gewerbe anmelden,6.

Nicht zu vernachlässigen: die Finanzierung Der Kapitalbedarf einer Existenzgründung im sozialen Bereich richtet sich stark nach der jeweiligen Tätigkeit. Während eine Tagesmutter mit wenig Geld auskommt, muss für die Eröffnung einer Kindertageseinrichtung mehr Kapital eingeplant werden.

  1. Bei der Beantragung von staatlichen Fördermitteln oder Krediten ist daher ein guter Businessplan unumgänglich: Gerade in den sozialen Berufen, wo Gründer oft ethische Werte im Vordergrund sehen, muss auch die Finanzplanung stimmen.
  2. Ein Gründungsberater kann bei der Planung und Erstellung des Geschäftsplans zur Seite stehen.7.

Wer bezahlt? In der Regel sind die gesetzliche Krankenkasse oder die soziale Pflegeversicherung Träger von sozialen Dienstleistungen. Allerdings werden nicht alle davon durch die gesetzlichen Leistungen abgedeckt – einige müssen auch privat abgerechnet werden.

  1. Manche sozialen Dienste werden sogar nur privat abgerechnet.
  2. Dazu gehören z.B.
  3. Die Fußpflege und private Haushaltshilfe.
  4. Behinderte Menschen können für die Hilfe beim Einkauf, der Pflege oder im Haushalt „persönliche Assistenzen» beantragen.
  5. Daher sollten Gründerinnen und Gründer bei ihrem Angebot am besten sowohl die gesetzlichen Pflichtleistungen als auch private Leistungen berücksichtigen.8.

Der Steuerdschungel Wie alle Selbstständige müssen sich auch Gründerinnen und Gründer im sozialen Bereich über die verschiedenen Steuern informieren. Dabei richtet sich die Einkommenssteuer nach dem persönlichen Gewinn. Gewerbetreibende müssen außerdem eine Gewerbesteuer entrichten, während GmbHs, AGs oder Genossenschaften die Körperschaftssteuer bezahlen müssen.

  • Von der Umsatzsteuer sind viele soziale Dienstleister befreit, sofern die Dienstleistung auf ärztliche Anordnung hin erfolgt.
  • Zu diesen Gruppen gehören unter anderem Physiotherapeuten, Logopäden und Pflegekräfte.9.
  • Lokal Werbung machen Die Werbung in sozialen Berufen unterscheidet sich von der Werbung für andere Dienstleistungen oder Produkte.
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Gerade im sozialen Sektor ist es wichtig, Vertrauen zu erwecken, um Kunden zu gewinnen. Außerdem sollten Sie lokal werben, beispielsweise in den Gelben Seiten oder in lokalen Zeitungen. Sie können Flyer in Apotheken, Arztpraxen, Beratungseinrichtungen oder Gemeindezentren auslegen.

  • Falls Sie Hausbesuche machen, können Sie beispielsweise auch Werbung auf Ihrem Dienstwagen anbringen.
  • Auch eine Internetseite kann die Kundenakquise erleichtern.
  • Allerdings sollte dabei die Zielgruppe und der Kosten-Nutzen-Faktor im Auge behalten werden.
  • Eine passende Marketingstrategie kann ebenfalls mit einem Gründungsberater entworfen werden.10.

Die Kundengewinnung Neben den Werbemaßnahmen können Sie sich auch bei den Kranken- und Pflegekassen, beim Sozialamt und Jugendamt oder beim Landschafts- oder Kommunalverband für Jugend und Soziales zu potenziellen Kunden oder Patienten vermitteln lassen.

Wie nennt man Sozialarbeiter?

Sozialarbeiter(innen) beziehungsweise Sozialpädagog(inn)en sind in der Erziehungs- und Beratungsarbeit tätig. Beispielsweise in der Jugend- und Familienhilfe, in der Rehabilitation oder in Einrichtungen des Strafvollzugs.

Was für ein Abschluss braucht man um im Jugendamt zu arbeiten?

Welche Ausbildung braucht man im Jugendamt? – Im Jugendamt arbeiten Menschen mit verschiedenen Ausbildungen und Berufsabschlüssen: etwa mit einem gesellschafts-, verwaltungs- oder sozialwissenschaftlichem Studium, oder einer Erzieher- oder Verwaltungsausbildung.

Ein Studium der Sozialen Arbeit oder der Sozialpädagogik ist an vielen (Fach-)Hochschulen möglich. Die Ausbildung zur Erzieherin oder zum Erzieher unterscheidet sich nach Bundesland, Schulabschluss, beruflichen Vorerfahrungen und Ausbildungsmodellen. Der Zugang zum Verwaltungsdienst unterscheidet sich nach der mittleren und gehobenen Laufbahn. Die Ausbildung für den mittleren Dienst findet direkt in der Verwaltung statt, für den gehobenen Dienst braucht man ein duales Fachhochschulstudium (Bachelor of Laws).

Welche Berufe fehlen in Deutschland?

Fachkräftemangel in Deutschland: Diese Jobs sind besonders betroffen Viele Branchen leiden unter dem großen Fachkräftemangel in der Bundesrepublik. Wer traurige Spitzenreiter ist, hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) herausgefunden. Nach den Zahlen des IW gab es im Jahresschnitt von Juni 2021 bis Juli 2022 über 537.000 unbesetzte Stellen in Deutschland in diversen Bereichen.

Was spricht gegen soziale Berufe?

Soziale Berufe gehören zu den am schnellsten wachsenden Beschäftigungsbereichen. Trotzdem kommt es nur langsam zu Verbesserungen. Belastend sind vor allem die Arbeitsbedingungen. Text: Christine Sommer-Guist Was Menschen in der Sozialen Arbeit am meisten belastet, sind weniger spektakuläre Härtefälle wie Familiendramen und Kindesmisshandlungen, die in den Medien viel Beachtung finden.

  • Es ist vor allem die mangelnde Anerkennung ihrer Leistung durch Gesellschaft und Arbeitgeber.
  • Hinzu kommen viele befristete Arbeitsverträge und eine mangelhafte Bezahlung.
  • Die ist oft so schlecht, dass Menschen in Sozialen Berufen sich ebenso mit Existenzängsten auseinandersetzen müssen wie viele ihrer „Schützlinge».

Zu diesem Schluss kommt der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in einer aktuellen Studie zu den Arbeitsbedingungen in der Sozialen Arbeit,

Soll ich wirklich Soziale Arbeit studieren?

Lohnt sich das Studium der Sozialen Arbeit? – Betrachtet man das überaus breite Berufsfeld des Sozialarbeiters, kann diese Frage eindeutig mit „Ja» beantwortet werden. Die Arbeit ist abwechslungsreich, anspruchsvoll und hilfreich für andere Menschen. Nach dem Bachelor-Studium, das in der Regel drei Jahre dauert, bist du im Besitz einer fundierten Berufsausbildung, mit der du dich in den verschiedensten Einrichtungen und Beratungsstellen bewerben kannst.

Welcher Job ist nicht stressig?

Zu den am wenigsten stressigen Jobs zählt die Untersuchung: Bibliothekar. Ernährungsberater. Akustiker.

Wo arbeiten Sozialarbeiter Statistik?

Ein gutes Drittel der Beschäftigten arbeitet im klassischen Feld des Sozialwesens, jede bzw. je- der Fünfte in einer Heimeinrichtung, zum Beispiel für Kinder, Jugendliche, Behinderte oder Seni- oren.

Was kann man machen wenn man soziale Arbeit studiert hat?

Soziale Arbeit Studium – Infos zu Hochschulen und Beruf Das Soziale Arbeit Studium qualifiziert zum Beruf des Sozialarbeiters. Es eignet sich auch für Angestellte aus dem sozialen Bereich, etwa Fachwirte im Sozial- und Gesundheitswesen, um höhere Positionen zu erreichen.

  • Das Soziale Arbeit Studium ist an zahlreichen Hochschulen möglich, insbesondere an pädagogischen und kirchlichen Hochschulen sowie an Fachhochschulen.
  • Teilweise bieten auch Universitäten das Fach an.
  • Vereinzelt ist auch ein Fernstudium in Sozialer Arbeit möglich.
  • Das Studium dauert in der Regel 6 bis 7 Semester und schließt mit dem Bachelor of Arts ab.

Das Soziale Arbeit Studium gehört zu den wenigen Studiengängen, die auf ein konkretes Berufsbild vorbereiten. Das Fach vermittelt theoretisches Hintergrundwissen sowie Fachkenntnisse für die Tätigkeit als Sozialarbeiter. Empfohlener Inhalt Leider funktioniert Google Ads nicht ohne die Verwendung von Cookies.

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Absolventen finden nach dem Soziale Arbeit Studium vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten, beispielsweise in Schulen, Pflegeheimen oder Behörden. Mögliche Tätigkeitsfelder sind beispielsweise Bewährungshilfe, Familienberatung, Altenarbeit, Konfliktberatung, Supervision oder Jugendarbeit.

Wie lange dauert es Sozialarbeiter zu werden?

Sozialarbeiter / Sozialarbeiterin – Ausbildung Es ist früher Nachmittag, gleich kommen die ersten Besucher ins Jugendzentrum. Als Sozialarbeiter bist du aber schon seit einigen Stunden hier und hast den Nachmittag vorbereitet: Die Jugendlichen haben sich in der vergangenen Woche gewünscht, dass ihr Bewerbungsgespräche simuliert.

  • Sie haben ihre Bewerbungsmappen vorbereitet und du wirst sie sichten und den Personalchef mimen.
  • Dein Kollege kümmert sich in der Zwischenzeit um die jüngeren Kinder, kocht und bastelt mit ihnen.
  • Und morgen? Morgen gibt es ein Kickerturnier.
  • Berufsbild Sozialarbeiter / Sozialarbeiterin Als Sozialarbeiter bzw.

Sozialarbeiterin unterstützt du Kinder, Jugendliche und Erwachsene dabei, mit (sozialen) Konflikten oder schwierigen Situationen umzugehen und suchst gemeinsam mit ihnen Lösungswege. Dabei ist dein Arbeitsplatz nicht festgelegt, denn du hast die Möglichkeit, in Kinder- und Jugendheimen zu arbeiten, im Büro Verwaltungsaufgaben zu tätigen oder im Gefängnis angestellt zu sein.

Sozialarbeiter mit Schwerpunkt Sozialarbeiter im Strafvollzug

Der wohl größte Unterschied zwischen einem Sozialarbeiter und einem ist, dass ein Sozialarbeiter mehr Aufgabengebiete hat als ein Sozialpädagoge. Ein Sozialpädagoge legt den Fokus seiner Arbeit meist auf Kinder, Jugendliche oder Familienarbeit. Der Sozialarbeiter hingegen behandelt auch noch Themen wie Migration und Resozialisierung.

  • Früher gab es, zumindest in Deutschland, auch zwei separate : Sozialpädagogik und Sozialarbeit.
  • Heute gibt es nur noch das,
  • Lar ist, dass du mit Menschen arbeitest und dass dich hier viele unterschiedliche Persönlichkeiten, aber auch Schicksale erwarten.
  • Du musst empathisch sein, darfst dir allerdings nicht alles zu Herzen nehmen, was du hörst oder erlebst.

In schwierigen Situationen musst du richtig reagieren können. Sozialarbeiter müssen sich in ihrem Alltag auch mit Verwaltung und Bürokratie beschäftigen, Einsätze vor- und nachbereiten und möglicherweise Leitungsaufgaben übernehmen. Je nach Einsatzgebiet unterscheiden sich auch die tatsächlichen Tätigkeiten eines Sozialarbeiters. Entwicklungsstände von betreuten Jugendlichen dokumentieren Ehrenamtliche Tätigkeiten koordinieren Beratungsgespräche in Wohnungen Über Krankenkassen-Anträge beraten Rehabilitationsmaßnahmen für entlassene Straftäter planen Entwicklungsstände von betreuten Jugendlichen dokumentieren Ehrenamtliche Tätigkeiten koordinieren Beratungsgespräche in Wohnungen Über Krankenkassen-Anträge beraten Rehabilitationsmaßnahmen für entlassene Straftäter planen Der Einsatzbereich von Sozialarbeitern ist groß: Du kannst in Jugend-, Kinder oder Altenheimen arbeiten, aber genauso in Tagesstätten, Kindergärten oder Beratungsstellen.

  • Ambulante soziale Dienste bieten Sozialarbeitern ebenfalls Arbeitsplätze, außerdem natürlich Behörden wie Sozial-, Jugend- oder Gesundheitsämter.
  • Dazu kommt der Einsatz in Justizvollzugsanstalten oder Resozialisierungseinrichtungen.
  • Als Sozialarbeiter kannst du dir also ein Themenfeld suchen, das dir persönlich liegt und Freude macht.
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Ausbildung zum Sozialarbeiter / zur Sozialarbeiterin Der schnellste und einfachste Weg, um Sozialarbeiter bzw. Sozialarbeiterin zu werden, führt über den, Dieser kombiniert den Diplomstudiengang Sozialarbeit, den man heute nicht mehr studieren kann, und Sozialpädagogik.

  1. Das Studium dauert in der Regel 3-4 Jahre und es gibt zwei Arten, wie das Studium aufgebaut sein kann.
  2. In einem Fall besteht das Studium aus einem Grundstudium, welches 2 Jahre dauert, in denen die Studienfächer unabhängig von den gewählten Studienschwerpunkten für alle gleich sind.
  3. Danach beginnt das darauf aufbauende Schwerpunkt-Studium.

Im anderen Fall werden während der gesamten Studiendauer sowohl die Fächer des Studiengangs als auch die des Studienschwerpunkts unterrichtet. In beiden Fällen ist es trotz der Spezialisierungen ein generalistisches Duales Studium, das es dem Absolventen ermöglicht, in den vielen Bereichen der Sozialarbeit und Sozialpädagogik eingesetzt zu werden.

Insgesamt geht es in diesem Dualen Studium darum, alle Bereiche der sozialen Arbeit abzudecken: Wie funktioniert eine soziale Einrichtung? Welche Hilfeleistungen kann ich anbieten? Wie werden diese geplant, koordiniert und umgesetzt? Dabei gilt es immer, die Lebenswelten der Betroffenen genau zu beachten und im Lösungsansatz darauf einzugehen.

Auch interkulturelle Unterschiede und solche, die dem Alter oder der persönlichen Entwicklung geschuldet sind, lernst du kennen. Im Studium kannst du dich oft spezialisieren. Praxisphasen in teils verschiedenartigen Einrichtungen helfen dir dabei, den passenden Schwerpunkt für dich zu finden.

Grundstudium : Die Studienfächer beziehen sich neben den Methoden und Theorien der Sozialen Arbeit und der Sozialpädagogik auf Themenbereiche wie Philosophie (z.B. Sozialphilosophie, Ethik), Soziologie (z.B. Familiensoziologie), Psychologie (z.B. klinische Psychologie), Sozialmedizin (z.B. Rehabilitation, Suchterkrankungen), Recht (z.B. Familien-, Sozialhilferecht), Ökonomie (z.B. Ökonomie der Sozialverwaltung) und betriebswirtschaftliche Grundlagen (z.B. Controlling, Personalwesen). Vertiefungs- / Studienschwerpunkte : Ein Duales Studium Soziale Arbeit orientiert sich mit seinen Schwerpunkten und Vertiefungen an Kinder- und Jugendhilfe, Familienhilfe, Alten- und Behindertenhilfe, Erziehungshilfen, Heimerziehung, Drogen- und Suchthilfe, Straffälligenhilfe, Gesundheitswesen.

Deutsch Englisch Sozialkunde

Sorgfalt und Genauigkeit Konfliktlösungsfähigkeit Verantwortungs- und Gefahrenbewusstsein

Diverse Arbeitsumfelder (z.B. Jugendheim, Büro) Flexible Arbeitszeiten Viel Kontakt mit Menschen

Mit guten Noten in Deutsch, Englisch und Sozialkunde bist du gut vorbereitet auf die Sozialarbeiter Ausbildung. Dennoch sind in diesem Beruf vor allem deine Stärken wichtig. Eine gute Konfliktlösungsfähigkeit hilft dir, jede Situation bedacht zu meistern.

  1. Dein ausgeprägtes Verantwortungs- und Gefahrenbewusstsein hilft dir nicht nur in deiner täglichen Arbeit, sondern lässt sich auch an deine Klienten weitergeben.
  2. Sorgfalt brauchst du beim Dokumentieren und Ablegen deiner Fälle.
  3. Bei deinem Verdienst als Sozialarbeiter bzw.
  4. Sozialarbeiterin kommt es zunächst einmal darauf an, für welches Arbeitsumfeld du dich entscheidest.

Solltest du bei einer Gemeinde oder beim Bund angestellt werden, so entspricht dein Gehalt dem Tarifvertrag, der für den öffentlichen Dienst gilt (TVöD). Auch dort gibt es finanzielle Unterschiede, da sich die Höhe deines Gehalts nach deiner Entgeltgruppe richtet, in die du eingeteilt wurdest.

  • Faktoren dafür sind dein Bildungsabschluss sowie deine Berufserfahrung.
  • Generell kann man sagen, dass das durchschnittliche Einstiegsgehalt bei ca.2.000 bis 2.800 Euro brutto im Monat liegt.
  • Allerdings ist es natürlich möglich durch deinen Einsatzbereich zu erweitern oder dich auf einen zu spezialisieren, wodurch auch die Chance besteht, mehr Geld zu verdienen.

Du möchtest gerne mehr zum Lohn als Sozialarbeiter erfahren? Hier geht es zur, Die Tätigkeit als Sozialarbeiter bzw. Sozialarbeiterin passt zu dir, wenn

du gerne mit Menschen arbeiten möchtest du selbstbewusst und bestimmt bist du einfühlsam und geduldig bist du abwechslungsreiche Tätigkeiten magst

Sozialarbeiter ist nicht der richtige Beruf für dich, wenn

du psychisch nicht stabil bist du nicht gerne kommunizierst du keinen sozialen Beruf ausüben willst du nicht gerne Verantwortung trägst

Alles im grünen Bereich? Dann mach den Berufswahltest und finde heraus, zu wie viel Prozent diese Ausbildung tatsächlich zu dir passt. → ! Du bist dir schon sicher, dass es dein Traumberuf ist? Dann findest du hier freie Studienplätze ↓ Weiterbildung & Zukunftsaussichten Hast du das Studium zum Sozialarbeiter bzw.

Anpassungsfortbildung, Aufstiegsfortbildung & Studium

Bei Anpassungsfortbildungen geht es darum, dein Wissen aktuell zu halten, um Entwicklungen in den Bereichen Beratungstechniken, Konfliktmanagement, Jugendarbeit oder Sonderpädagogik kennenzulernen. Mit einer Aufstiegsfortbildung willst du Karriere machen, zum Beispiel durch eine Weiterbildung zum Qualitätsbeauftragten – Gesundheits-/Sozialwesen, Sozialtherapeuten oder zum Psychosozialen Prozessbegleiter.

Soziale Arbeit (weiterführend) Sozialmanagement (weiterführend) Psychosoziale Beratung und Therapie (weiterführend)

Wo es Menschen gibt, gibt es auch Probleme. Sozialarbeiter haben ein so breites Spektrum an Einsatzmöglichkeiten, dass du sicher sein kannst, dass dir die Arbeit (leider) nie ausgeht. Wo immer du kannst, bemühst du dich um Nachhaltigkeit – nicht immer umwelttechnisch gesehen, aber auf sozialer Ebene.

  • Wenn du einem Menschen, einer Gruppe oder einer Familie weiterhelfen kannst und sie im Anschluss deine Dienste nicht mehr in Anspruch nehmen muss: ein tolles Gefühl! Aber auch dort, wo du Leute über Jahre hinweg begleitest, kannst du stabilisierend wirken und bist eine wichtige Schnittstelle.
  • Deine Berufsaussichten als Sozialarbeiter bzw.

Sozialarbeiterin sind sehr gut! Bildnachweis: «Sozialarbeiterin in Gespräch mit jungem Mädchen» ©Pixel-Shot – stock.adobe.com; „Entwicklungsstände von betreuten Jugendlichen dokumentieren» ©contrastwerkstatt – stock.adobe.com; „Ehrenamtliche Tätigkeiten koordinieren» ©Picture-Factory – Fotolia; „Beratungsgespräche in Wohnungen» ©Africa Studio – stock.adobe.com; „Über Krankenkassen-Anträge beraten» ©Zivica Kerkez – stock.adobe.com; „Rehabilitationsmaßnahmen für entlassene Straftäter planen» ©contrastwerkstatt – stock.adobe.com : Sozialarbeiter / Sozialarbeiterin – Ausbildung

Für wen ist Soziale Arbeit geeignet?

Soziale Arbeit studieren passt zu dir, wenn: –

  • du mit Menschen arbeiten möchtest.
  • du psychisch belastbar bist.
  • du offen und kommunikativ bist.
  • du empathisch bist.
  • dich so leicht nichts aus der Ruhe bringt.

Inhaltsverzeichnis

  1. Zusammenfassung
  2. Voraussetzungen
  3. Inhalte
  4. Ablauf & Dauer
  5. Kosten
  6. Hochschule finden
  7. Alternativen zum Präsenzstudium
  8. Berufsaussichten & Gehalt
  9. Alternativen
  10. FAQ
  11. Überblick

Was macht eine gute Sozialarbeiterin aus?

Persönliche Eigenschaften des Sozialarbeiter (m/w/d) – Sozialarbeiter überzeugen bei ihrer täglichen Arbeit durch Empathie, Geduld, Verantwortungsbewusstsein, Kommunikationsstärke, Organisationstalent und Durchhaltevermögen. Sie verfügen über ausgezeichnete analytische Fähigkeiten, großem Interesse für psychologische und pädagogische Themen sowie psychische Belastbarkeit und Stabilität.

Welche Berufe fehlen in Deutschland?

Fachkräftemangel in Deutschland: Diese Jobs sind besonders betroffen Viele Branchen leiden unter dem großen Fachkräftemangel in der Bundesrepublik. Wer traurige Spitzenreiter ist, hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) herausgefunden. Nach den Zahlen des IW gab es im Jahresschnitt von Juni 2021 bis Juli 2022 über 537.000 unbesetzte Stellen in Deutschland in diversen Bereichen.

Welche Berufe haben den größten Fachkräftemangel?

Im Jahr 2022 fehlten in Berufen der Sozialarbeit und Sozialpädagogik rund 23.100 Fachkräfte. Auch in der Kinderbetreuung und -erziehung fehlten mit 22.500 ähnlich viele Fachkräfte. Damit klafft im Bereich der Sozialberufe die größte Fachkräftelücke des deutschen Arbeitsmarkts.

Wie viele Fachkräfte fehlen aktuell in Deutschland?

Wie Viele Sozialarbeiter Gibt Es In Deutschland Schon vor Beginn der Coronakrise fehlten in Deutschland jährlich immer mehr Fachkräfte. Die Pandemie hat den Mangel noch verstärkt. (IMAGO/Action Pictures) Der Fachkräftemangel liegt in Deutschland weiter auf hohem Niveau. Zwar ist die die Nachfrage nach Arbeitskräften laut Bundesagentur für Arbeit erneut leicht zurückgegangen. Wie Viele Sozialarbeiter Gibt Es In Deutschland Bestand an offenen Stellen bis Februar 2023. (Bundesagentur für Arbeit/statista.de) Die sogenannte Fachkräftelücke lag laut Institut der deutschen Wirtschaft im Dezember bei 533.000. Die Zahl beinhaltet die offenen Stellen, die rein rechnerisch nicht besetzt werden konnten, da es keine passend qualifizierten Arbeitslosen für sie gab.